Wer sich immer schon mal hinter das Steuer einer Viper klemmen und Toaster abschießen wollte, der kann genau das jetzt tun. Der Weltraum-Shooter DIASPORA: SHATTERED ARMISTICE spielt im Universum der Neuauflage von BATTLESTAR GALACTICA. Das Spiel wurde von Enthusiasten über vier Jahre entwickelt und bedient sich der FREESPACE2-Engine, ist aber ein Standalone-Game, kein Mod.
Einige Features des Spieles sind:
fliege die Viper MK II, die Raptor oder die neue MK VIIe
nimm an furiosen Kämpfen gegen die Streitkräfte der Cylonen teil
spiele als Mitglied der kolonialen oder der Cylon-Streitkräfte in Multiplayer-Kämpfen gegen Deine Freunde
komplette Sprachausgabe durch das gesamte Spiel
auf der Musik der Fernsehserie besierender aber komplett neuer Soundtrack
erschaffe mit dem Editor Deine eigenen Missionen
DIASPORA läuft unter Windows, Mac OS X und Linux, der Download ist kostenlos, auf der Festplatte sollte man ca. 3GB Platz für das Spiel bereithalten.
Großartig! So say we all!
Launch Trailer:
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DIASPORA Trailer vier:
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Nein, wir reden hier nicht über den Sänger, sondern über den Chris Roberts, der die WING COMMANDER-Serie erfunden hat. Der ist nach etlichen Jahren als Hollywood-Produzent zurück im Bereich Spiele und will der Fangemeinde etwas geben, das im Prinzip schon tot gewähnt war: einen neuen, geilen Weltraumshooter. Es soll mit High-End-Grafik auch Spieleboliden an ihre Grenzen führen und eine Online-Komponente besitzen. WING COMMANDER-Veteranen dürfte jetzt bereits das Wasser im Mund zusammen laufen.
Vor ein paar Jahren bin ich an einen Punkt gekommen, wo ich etwas gespielt habe und das Gefühl hatte, dass die Technik andlich an einen Punkt kommt, wo ich das tun könnte, an dem ich wirklichinteressiert bin. Die Stufen an Immersion und Realität die man [heute] machen kann, sind noch deutlich größer.
[…]
Ich will kein mobiles Spiel machen. Ich will keine Social Game machen. Ich würde mich eher schießen. Ich weiß, dass es Leute gibt, die dafür bezahlt werden, sowas zu machen, aber ich mag diese großen, sensationellen, verlier Dich darin-Spiele, die Deine Kinnlade auf Bodenniveau gehen lassen.
Roberts wird sein neues – bislang noch unbetiteltes – Projekt am 10. Oktober zur Game Developer Conference in Austin, Texas, der Öffentlichkeit vorstellen. Ich bin sehr gespannt und bleibe am Ball. Eine neue WING COMMANDER-Inkarnation wird es aber wahrscheinlich nicht werden, denn meines Wissens hält er an dem Franchise nicht mehr die Rechte. Aber was solls? Drool …
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Wie der Verbraucherzentrale Bundesverband meldet, hat Spielehersteller Blizzard gegenüber dem VZBV eine Unterlassungserklärung abgegeben. Die hatte der Verband dem Hersteller von DIABLO und WORLD OF WARCRAFT Mitte Juni zugestellt. Inhaltlich ging es darum, dass aus der Verpackung des Spiels DIABLO 3 nicht eindeutig hervorging, dass man auch für die Offline-Kampagne eine Internetverbindung benötigt.
Die Unterlassunsgerklärung bezog sich allerdings nicht ausschließlich auf die neueste DIABLO-Inkarnation, sondern auf alle Spiele die eine ständige Serververbindung benötigen. Blizzard hat jetzt bis zum 1. April 2013 Zeit, solche Hinweise auf den Verpackungen seiner Spiele anzubringen.
Das Verfahren wegen der nicht erreichbaren Server wurde eingestellt. Warum das so ist, dazu schweigt der VZBV sich leider aus, es gibt nur einen knappen Hinweis darauf, dass die Server inzwischen problemlos funktionieren. Was ich persönlich für äußerst absonderlich halte, denn dadurch wird das Problem, dass die Kunden ihr erworbenes Produkt eine Zeit lang nicht nutzen konnten ja nicht aus der Welt geschafft. Man könnte fast den Eindruck gewinnen, dass es hinter den Kulissen einen Deal zwischen Blizzard und dem VZBV gegeben haben mag. Das ist natürlich eine reine Spekulation, aber klar ist, dass dieser Punkt für den Publisher zu deutlich größeren Problemen geführt hätte, wäre er weiter verfolgt worden. Einen inhaltlich nachvollziehbaren Grund für die Einstellung des Verfahrens sehe ich nicht.
Unzufrieden ist man beim Bundesverband nach wie vor darüber, dass Kunden gezwungen werden, ihre Spiele an ein Kundenkonto zu binden, wodurch ein Weiterverkauf nahezu unmöglich wird. Deswegen und wegen unilateral geänderter AGBs ohne Möglichkeit zum Widerspruchs hatte man gerade Valve eine Unterlassungserklärung zugestellt. Der Fall ist noch offen.
Das ist wohl eine der coolsten Promotion-Aktionen, die ich im MMO-Bereich (und auch abseits davon) bislang gesehen habe. Trion Worlds hat eine Promo-Aktion angekündigt, in deren Rahmen Spieler für Pandas spenden können, wenn sie eine Erweiterung kaufen. Nein, es dreht sich natürlich nicht um die Erweiterung mit dem Panda im Namen, die just von einem gewissen Mitbewerber auf die Welt losgelassen wurde, sondern um RIFT: STORM LEGION.
Ab sofort geht von jeder vorbestellter STORM LEGION-Box ein Dollar an Pandas International. Das ist eine Organisation, die sich der Rettung der großen Pandas verschrieben hat. Die Vorbestellung muss über die offizielle Webseite der Erweiterung stormlegion.com geschehen und endet am 3. Oktober 2012.
Trotz der Deckelung auf 10000 Dollar ganz ganz großes Kino und ich könnte mir vorstellen, dass man angesichts dieser wirklich gelungenen Aktion in der Blizzard-Zentrale möglicherweise gerade ein klein wenig schäumt … :o)
Nach längerer Zeit möchte ich an dieser Stelle mal wieder eine Software vorstellen, die kein Spiel ist. Für die Vorstellung hole ich mal etwas aus: auch wenn der Begriff Hypertext aus dem Web heutzutage durchaus kein Fremdwort mehr ist, so hat das Setzen von Links und damit das Verzweigen von Geschichten in der Prosa nach wie vor kaum Bedeutung. Auch mit der flächendeckenden Einführung von eBooks, Smartphones und Tablets liest man Bücher und Stories noch wie vor hundert Jahren: linear. Wir hatten schon zu Print-Zeiten etwas ähnliches, vor etlichen Jahren gab es mal Rollenspielbücher, wie beispielsweise die Reihe EINSAMER WOLF. Darin konnte man sich an neuralgischen Punkten entscheiden, wie es mit der Geschichte weiter gehen sollte. Dazu wählte man seine Option und las dann auf der entsprechenden Seite weiter.
Obwohl heutzutage die entsprechenden Techniken im Netz längst nicht mehr besonders beachteter Standard sind, haben sie ins schriftliche Geschichten erzählen nach wie vor quasi keinen Eingang gefunden. Was ich persönlich ehrlich gesagt ziemlich seltsam finde, allerdings kann ich nachvollziehen, dass eine solche verzweigte Story einen deutlichen Mehraufwand im Schaffensprozess bedeutet.
Und genau hier kommt TWINE ins Spiel. TWINE ist eine Software, die es ermöglicht, interaktive Geschichten in Textform – genauer: HTML – und mit Verzweigungspunkten in Form von Hyperlinks auf einfache und übersichtliche Art und Weise zu erstellen. Durch den grafischen Ansatz hat man die Struktur seiner Geschichte ständig im Blick und kann zudem einzelne Elemente beliebig verschieben und auch neu verknüpfen.
Wer also mal mit Hypertexten und Geschichten, experimentieren möchte, die Alternativen statt eines linearen Ablaufs beinhalten, der sollte dringend einen Blick auf TWINE werfen. Die Geschichten können dank der Umsetzung als single-file-HTML einfachst publiziert oder an Dritte weiter gegeben werden; dank des verwendeten Formats kann man die erstellten Dateien auf einer riesigen Menge von Geräten betrachten, vom Computer über den eReader (wenn er das Verfolgen von Links beherrscht) bis hin zum Smartphone – oder sogar exotischere, wie Spielekonsolen mit Browser. Das Beste daran: es handelt sich um eine Open Source-Software unter der GNU Public License. Mehr zum Programm auf der Webseite des Projekts. Twine gibt es in Versionen für Windows und Mac OS X. Das Ganze läuft für Hardcore-Nutzer unter dem Namen Twee auch via Python von der Kommandozeile aus.
Das folgende Video zeigt eine kleine Einführung:
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Bisher war es üblich, dass man für MMO-Erweiterungen Geld berappen muss. Das galt sowohl für den Ex-Branchenprimus WORLD OF WARCRAFT ebenso wie free-2-play-Vertreter wie GUILD WARS. ArenaNets Game Director Colin Johanson gab allerdings jetzt im offiziellen Forum zu Protokoll, dass es neuen Content bei GUILD WARS 2 erst einmal kostenlos geben werde. Er sprach sogar von »großen Mengen« sowie immer wieder ingame-Events.
Johanson antwortet damit auf eine Frage im Forum, wann es kostenpflichtige Zusätze, also Erweiterungspacks analog zum Vorgänger geben werde. Er antwortete darauf, dass man den Spielern diesen neuen Content lieber kostenlos zur Verfügung stellen wolle:
Our goal is to make it so you get more from Gw2 for free than you get from a game you pay a subscription for.
On top of a large amount of free bonus content, we will be expanding on offerings in the Black Lion Trading Company going forward, as well as be doing large-scale expansion content down the road.
We’ll cover a lot of the details on the kind of support and plans we have in place over the next month or so on the Gw2 blog and with our press partners.
We do appreciate that you’d like to buy lots of new content, but we’d prefer to give a lot of it to you for free, cause that’s what we think a responsible MMO company does!
Verblüffend. ArenaNet hat zwar an ein paar Stellen durchaus Probleme (Accountklau und Support), macht aber viel richtig. Um das zu feiern hier noch ein (halbwegs) neuer Trailer, bei dem angeblich James McTeigue (V WIE VENDETTA) Regie geführt haben soll.
Und schon wieder gibt es ein HUMBLE INDIE BUNDLE, bei dem man für einen Stapel von Independent-Computerspielen zahlen kann, was man möchte. Berappt man dabei mehr als den durchschnittlich gezahlten Betrag, erhält man ein zusätzliches Spiel sowie Soundtracks.
Diesmal mit dabei sind TORCHLIGHT, SHATTER, ROCHARD, VESSEL und SPACE PIRATES AND ZOMBIES. Alle Spiele sind DRM-frei, laufen auf PC, Mac OS sowie Linux und haben hohe Metacritic-Werte, es sind also keine Games dabei, die ohnehin niemand haben will.
Wie immer wird der Erlös aufgeteilt zwischen den Entwicklern und wohltätigen Zwecken. Preiswerter kann man nicht an coole neue Games kommen. Zeit zu kaufen hat man noch knapp zwei Wochen, denn so lange läuft die Aktion.
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Wenn man Spiele über Valves Onlineplattform Steam kauft, dann bezahlt man dafür Geld – in manchen Fällen sogar mehr als beispielsweise beim Händler oder bei Amazon. Die gekauften Spiele sind dann an das Steam-Konto gebunden. Bis hierhin eigentlich kein Problem, sollte man meinen; allerdings macht sich Valve gerade damit unbeliebt, dass sie die Geschäftsbedingungen geändert haben und man als Kunde diesen zustimmen muss. Tut man das nicht, hat man keinen Zugriff mehr auf sein Konto und kann die teuer gekauften Games nicht mehr nutzen.
Diese Geschäftspraxis ist rechtswidrig. Das wäre in etwa so, als wenn ich im Laden ein Brettspiel kaufe und ich das Spiel nur im Geschäft unter Beobachtung des Verkäufers spielen darf. Ändert der Verkäufer seine AGB, bleibt mir keine Wahl: Entweder ich stimme den Änderungen zu oder ich kann das Spiel nicht mehr nutzen, es verbleibt im Laden, und den bereits gezahlten Kaufpreis erhalte ich auch nicht zurück.
Auch wenn der Vergleich hinkt: die Intention ist die richtige. Dieses Problem dürfte sich allerdings nicht auf Steam beschränken, ich gehe davon aus, dass bei anderen Anbietern genau dasselbe geschehen würde, wenn man geänderte Nutzungsbedingungen ablehnt, von daher hat die Abmahnung oder eine eventuelle spätere Klage Symbolwirkung für die Branche.
Gibt Valve bis zum 26. September keine Unterlassungserklärung ab und ändert seine Geschäftspraktiken in dieser Sache nicht, dann wird geklagt. Und das kann dann dauern …
Seitens Valve gibt es keine Kommentare. Natürlich nicht.
Wer mal wieder etwas Geld auf Kickstarter lassen möchte, der kann das tun, oder aber auch davon absehen, denn PROJECT ETERNITY von Obsidian Entertainment hat sein Ziel innerhalb von nur zwei Tagen erreicht. Das ist insbesondere deswegen höchst bemerkenswert, weil dieses Ziel nicht eben niedrig gesteckt war: 1,1 Millionen Dollar sollten eingesammelt werden. Jetzt ist sogar noch 30 Tage Zeit, um weitere Gelder entgegen zu nehmen.
Das Spiel soll eine nostalgische Neuerfindung von isometrischen Klassikern wie BALDUR´S GATE, PLANESCAPE: TORMENT oder FALLOUT werden. Obsidian hat jetzt knapp unter zwei Jahre Zeit das auch tatsächlich umzusetzen, zudem müssen sie ein oldschool-Spielprinzip mit moderner Technik anreichern. Es dürfte spannend werden zu sehen, ob das auch tatsächlich klappt. Erfahrung haben sie, denn von Ihnen stammen Spiele wie KNIGHTS OF THE OLD REPUBLIC II, NEVERWINTER NIGHTS 2 oder FALLOUT: NEW VEGAS.
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Sieht eindeutig nach einem Pflichtprogramm für jemanden wie mich aus, der nicht nur auf Computerspiele steht, sondern zudem in der 8‑bit-Ära haufenweise Markstücke in Arcade-Automaten versenkt hat. Disneys Animationsfilm WRECK-IT RALPH um einen Spielcharakter, der nicht mehr der Bösewicht sein möchte, zeigt im neuen Trailer erneut seinen Charme.
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