Bisher war es üblich, dass man für MMO-Erweiterungen Geld berappen muss. Das galt sowohl für den Ex-Branchenprimus WORLD OF WARCRAFT ebenso wie free-2-play-Vertreter wie GUILD WARS. ArenaNets Game Director Colin Johanson gab allerdings jetzt im offiziellen Forum zu Protokoll, dass es neuen Content bei GUILD WARS 2 erst einmal kostenlos geben werde. Er sprach sogar von »großen Mengen« sowie immer wieder ingame-Events.
Johanson antwortet damit auf eine Frage im Forum, wann es kostenpflichtige Zusätze, also Erweiterungspacks analog zum Vorgänger geben werde. Er antwortete darauf, dass man den Spielern diesen neuen Content lieber kostenlos zur Verfügung stellen wolle:
Our goal is to make it so you get more from Gw2 for free than you get from a game you pay a subscription for.
On top of a large amount of free bonus content, we will be expanding on offerings in the Black Lion Trading Company going forward, as well as be doing large-scale expansion content down the road.
We’ll cover a lot of the details on the kind of support and plans we have in place over the next month or so on the Gw2 blog and with our press partners.
We do appreciate that you’d like to buy lots of new content, but we’d prefer to give a lot of it to you for free, cause that’s what we think a responsible MMO company does!
Verblüffend. ArenaNet hat zwar an ein paar Stellen durchaus Probleme (Accountklau und Support), macht aber viel richtig. Um das zu feiern hier noch ein (halbwegs) neuer Trailer, bei dem angeblich James McTeigue (V WIE VENDETTA) Regie geführt haben soll.
Und schon wieder gibt es ein HUMBLE INDIE BUNDLE, bei dem man für einen Stapel von Independent-Computerspielen zahlen kann, was man möchte. Berappt man dabei mehr als den durchschnittlich gezahlten Betrag, erhält man ein zusätzliches Spiel sowie Soundtracks.
Diesmal mit dabei sind TORCHLIGHT, SHATTER, ROCHARD, VESSEL und SPACE PIRATES AND ZOMBIES. Alle Spiele sind DRM-frei, laufen auf PC, Mac OS sowie Linux und haben hohe Metacritic-Werte, es sind also keine Games dabei, die ohnehin niemand haben will.
Wie immer wird der Erlös aufgeteilt zwischen den Entwicklern und wohltätigen Zwecken. Preiswerter kann man nicht an coole neue Games kommen. Zeit zu kaufen hat man noch knapp zwei Wochen, denn so lange läuft die Aktion.
Der Inhalt ist nicht verfügbar. Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst. Damit gelten die Datenschutzerklärungen der externen Abieter.
Wenn man Spiele über Valves Onlineplattform Steam kauft, dann bezahlt man dafür Geld – in manchen Fällen sogar mehr als beispielsweise beim Händler oder bei Amazon. Die gekauften Spiele sind dann an das Steam-Konto gebunden. Bis hierhin eigentlich kein Problem, sollte man meinen; allerdings macht sich Valve gerade damit unbeliebt, dass sie die Geschäftsbedingungen geändert haben und man als Kunde diesen zustimmen muss. Tut man das nicht, hat man keinen Zugriff mehr auf sein Konto und kann die teuer gekauften Games nicht mehr nutzen.
Diese Geschäftspraxis ist rechtswidrig. Das wäre in etwa so, als wenn ich im Laden ein Brettspiel kaufe und ich das Spiel nur im Geschäft unter Beobachtung des Verkäufers spielen darf. Ändert der Verkäufer seine AGB, bleibt mir keine Wahl: Entweder ich stimme den Änderungen zu oder ich kann das Spiel nicht mehr nutzen, es verbleibt im Laden, und den bereits gezahlten Kaufpreis erhalte ich auch nicht zurück.
Auch wenn der Vergleich hinkt: die Intention ist die richtige. Dieses Problem dürfte sich allerdings nicht auf Steam beschränken, ich gehe davon aus, dass bei anderen Anbietern genau dasselbe geschehen würde, wenn man geänderte Nutzungsbedingungen ablehnt, von daher hat die Abmahnung oder eine eventuelle spätere Klage Symbolwirkung für die Branche.
Gibt Valve bis zum 26. September keine Unterlassungserklärung ab und ändert seine Geschäftspraktiken in dieser Sache nicht, dann wird geklagt. Und das kann dann dauern …
Seitens Valve gibt es keine Kommentare. Natürlich nicht.
Wer mal wieder etwas Geld auf Kickstarter lassen möchte, der kann das tun, oder aber auch davon absehen, denn PROJECT ETERNITY von Obsidian Entertainment hat sein Ziel innerhalb von nur zwei Tagen erreicht. Das ist insbesondere deswegen höchst bemerkenswert, weil dieses Ziel nicht eben niedrig gesteckt war: 1,1 Millionen Dollar sollten eingesammelt werden. Jetzt ist sogar noch 30 Tage Zeit, um weitere Gelder entgegen zu nehmen.
Das Spiel soll eine nostalgische Neuerfindung von isometrischen Klassikern wie BALDUR´S GATE, PLANESCAPE: TORMENT oder FALLOUT werden. Obsidian hat jetzt knapp unter zwei Jahre Zeit das auch tatsächlich umzusetzen, zudem müssen sie ein oldschool-Spielprinzip mit moderner Technik anreichern. Es dürfte spannend werden zu sehen, ob das auch tatsächlich klappt. Erfahrung haben sie, denn von Ihnen stammen Spiele wie KNIGHTS OF THE OLD REPUBLIC II, NEVERWINTER NIGHTS 2 oder FALLOUT: NEW VEGAS.
Der Inhalt ist nicht verfügbar. Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst. Damit gelten die Datenschutzerklärungen der externen Abieter.
Sieht eindeutig nach einem Pflichtprogramm für jemanden wie mich aus, der nicht nur auf Computerspiele steht, sondern zudem in der 8‑bit-Ära haufenweise Markstücke in Arcade-Automaten versenkt hat. Disneys Animationsfilm WRECK-IT RALPH um einen Spielcharakter, der nicht mehr der Bösewicht sein möchte, zeigt im neuen Trailer erneut seinen Charme.
NCSoft hatte nach eigenen Angaben den Verkauf digitaler Versionen ihres derzeit höchst erfolgreichen MMOs GUILD WARS 2 eingestellt. Das ist soweit nichts Neues. Wie jetzt heraus kam, wurde aber auch der Einzelhandel nicht mehr mit Boxversionen beliefert, die Auslieferungen wurden bereits zwei Tage nach dem Launch eingestellt. Das hatte ich mir schon gedacht, denn die Preise stiegen beispielsweise bei Amazon in völlig unverständliche Höhen, weil Schlauberger versuchten, aus der Verknappung Profit zu schlagen. Das konnte tatsächlich nur durch eine künstliche Einschränkung der Verfügbarkeit entstehen.
Hintergrund ist laut Mike O´Brien von ArenaNet (Chef und Mitgründer), dass man erst einmal die Kapazitäten der Server (und wohl auch des Supports) erhöhen wollte, so dass es für diejenigen, die bereits spielen, nicht zu technischen Problemen kommen würde. Diese Einstellung steht in krassem Gegensatz zur Handhabung bei anderen Anbietern, bei denen es den Publishern in aller Regel völlig egal ist, ob es zu Engpässen durch überlaufene Server kommt und/oder die Kunden sich nicht einloggen können.
Persönlich halte ich das für vorbildlich. Jetzt muss ArenaNet nur noch seine zum Teil erheblichen Defizite in Sachen Support (unterirdische Antwortzeiten), Sicherheitsproblemen (Account-Klau) und technischen Ärgernissen in den Griff bekommen. Das Spiel selbst ist bis jetzt großartig (ich spiele aktuell eine menschliche Diebin Stufe 20 und eine Asura-Mesmer Stufe 13), ich bin schon sehr gespannt, ob das auch auf höheren Stufen so bleibt.
MASS EFFECT: PARAGON LOST ist ein Animé-Film des Studios Funimation Entertainment, der in Zussammenarbeit mit BioWare entwickelt wurde. Der Film, der Ende Dezember auf DVD und Blu-Ray erscheinen wird (wahrscheinlich leider erst einmal nur in den USA), erzählt eine Vorgeschichte zum Computerspiel MASS EFFECT 3.
Der aus dem Spiel bekannte James Vega, Mitglied der Alliance Marines, bekommt es mit den Collectors zu tun, jener mysteriösen Alienrasse, die in ME2 Kolonisten entführte. Vegas Team macht sich auf den Weg zu einem abgelegenen Planeten, um die Angreifer zu stoppen.
Wie im Computerspiel wird Vega auch im Film von Freddie Prinze jr. synchronisert. Man darf annehmen, dass der Charakter, der im Spiel etwas farblos daher kam, im Animé deutlich mehr Konturen bekommen dürfte.
Der Inhalt ist nicht verfügbar. Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst. Damit gelten die Datenschutzerklärungen der externen Abieter.
War der kürzlich erzählte Schwank zu dauerhaften Kontosperrungen für vermeintliches Ausnutzen von Fehlern im Spiel eigentlich eher ein kleineres Problem, tun sich nun größere Ärgernisse im Zusammenhang mit ArenaNetsGUILD WARS 2 auf. Diesmal betreffen die Probleme den Gem-Laden, in dem man für echtes Geld virtuelle Währung erwerben kann, um damit Spielgegenstände und Boni zu kaufen.
Die Benutzeroberfläche und allgemeine technische Implementierung ist offenbar mangelhaft. Man erhält werder eine Transaktions-ID noch irgendeine Art von Bestätigung wenn man etwas gegen Gems erwirbt. Kommt es zu Lag oder ähnlichen Problemen und versucht man dann diesen Kauf aufgrund der Ansicht, dass er nicht funktioniert hat, mehrfach, dann kann es dazu kommen, dass einem die Gems auch mehrfach abgezogen werden. Eindeutig ein technisches Problem, das durch bessere Implementierung des Shops hätte umgangen werden können. Erschwerend kommt derzeit natürlich hinzu, dass das Spiel zahllose Fehler hat und zusätzlich die Server des öfteren heillos überfordert scheinen.
Insbesondere aufgrund letzterer Tatsachen sollte man meinen, dass die Sache einfach zu lösen wäre: man öffnet ein Support-Ticket und ArenaNet (oder NCSoft, wer auch immer letztendlich zuständig ist) schreibt die Gems einfach wieder gut. Allerdings benötigt der Support wie bekannt mehrere Tage für Antworten und die Antwort, die man zu lesen bekommt, sagt: vergesst es! Es wird auf die Nutzungbedingungen hingewiesen und in denen steht, dass der Spieler schlicht Pech hat, wenn es zu solchen technischen Problemen kommt und dass man keinerlei Gutschriften erhält.
Once gems are used, we are unable to reverse or alter any transactions that you make with them, including, but not limited to, trading gems for gold, buying unwanted items (including multiple purchases due to lag), or refunding partial amounts of gems from their full quantity, For more information regarding gems and gem purchases, please take a look at the Guild Wars 2 User Agreement, specifically section 4, sub-section d: http://us.ncsoft.com/en/legal/user-agreements/guild-wars-2-user-agreement.html
(vii) You acknowledge that Gems are digital material with no cash value, that no interest is paid or earned with respect to Gems, that Gems are not personal property, that the quantity of Gems in Your Account may be increased or decreased by NCsoft in its sole and absolute discretion for any reason or no reason whatsoever, that You have no right to a refund related to Gems, that there is no right to transfer or exchange Gems, and that NCsoft may limit Your license to use Gems with respect to any Item, service, Content or time period related thereto. You further acknowledge that additional restrictions related to Gems, as determined in the sole and absolute discretion of NCsoft, may be applicable if, and when, Gems are made available to You or thereafter. NCsoft may restrict the award or use of Gems based on Your country of residence or other factors.
deutsche Fassung:
(vii) Sie erkennen an, dass es sich bei Gems um digitales Material ohne reellen Geldwert handelt, dass für Gems keine Verzinsung, Überweisung oder kein Umtausch möglich ist, und dass NCsoft die Möglichkeit und den Zeitraum der Verwendung von Gems für Items, Services oder Inhalte einschränken kann. Sie erkennen weiterhin an, dass gemäß dem alleinigen und absoluten Ermessen von NCsoft zusätzliche Beschränkungen in Bezug auf Gems während oder nach der Bereitstellung von Gems gelten können. NCsoft kann die Verteilung oder Nutzung von Gems aufgrund des Landes, in dem Sie wohnen, oder anderer Faktoren einschränken.
Das widerspricht natürlich so ziemlich jeder Verbraucherschutzrechtsprechung in Deutschland, nur wird das niemandem etwas nützen, denn weder Arenanet noch NCSoft haben soweit ich weiß hierzulande einen Firmensitz. Meines Wissens ist die europäische Dependance in Wales ansässig, ein rechtliches Vorgehen ist somit mehr als aufwändig.
Man kann derzeit also vor der Benutzung des Gem-Shops nur warnen, oder aber darauf hinweisen, dass man überaus vorsichtig sein sollte, wenn man ihn nutzt. Kommt es nämlich zu technischen Problemen, ist man seine reale Kohle los. Die nach Ansicht der Betreiber gar keine reale Kohle mehr ist, sobald man sie in Gems umgewandelt hat … gewagte Interpretation. Das ist ungefähr so, als würde ein Telekommunikationsunternehmen argumentieren, dass Prepaid-Guthaben ja eigentlich gar keinen realen Wert haben und sie damit verfahren können, wie sie wollen, auch löschen.
Der schwarze Peter liegt hier eindeutig bei den Betreibern, denn es wäre technisch problemlos möglich, solche Probleme zu unterbinden, sie es durch Transaktions-IDs oder auch durch ein besser implementiertes Benutzerinterface. Die Problematik ist hierbei deutlich größer als bei reinen ingame-Problemen, denn immerhin geht es um reales Geld – und da hört der Spaß auf!
Ich kann mich nur wiederholen: ArenaNet sollte äußerst vorsichtig sein, wie es mit seinen Kunden umspringt. Schon andere Betreiber mussten auf die harte Tour feststellen, dass der scheinbare erste Erfolg mit zahllosen unzufriedenen Spielern schnell wieder abwandern kann.
p.s.: diejenigen, für die das Auktionshaus bereits wieder freigeschaltet ist, sollten übrigens auch hier Vorsicht walten lassen, denn verkaufte Gegenstände tauchen gern mal nicht unter erfolgreichen Verkäufen auf: Gegenstand und Kohle weg.
p.p.s.: die Käufer bekamen die Gegenstände ebenfalls nicht, der Handelsposten ist wieder offline.
Am letzten Dienstag startete die MMO-Hoffnung GUILD WARS 2 offiziell, nachdem Vorbesteller bereits seit Samstag ins Spiel durften. Der Launch ging weniger glatt als ich es erwartet hatte, diverse Dinge, die in der Beta problemlos funktioniert hatten, klappten nicht mehr, als es »real« zur Sache ging, darunter ein paar wirklich ärgerliche, wie beispielsweise die Tatsache, dass man durch die Zwangsinstanzierung beim Einloggen und beim Wechsel der Gegend bei zu vielen Spielern nicht mit seinen Gruppenmitglieder auf denselben »Überfluss«-Server kommt und Gruppenspiel unmöglich ist. Weiterhin wurde schon im Pre-Launch das Handelshaus komlett abgeschaltet und ist bislang nicht verfügbar (genauer: nur zu Testzwecken für ca. 15% der Spieler). Dass die Loginserver sowohl am Samstag wie auch am Dienstag heftige Probleme hatten ist bei einem Launch nichts Ungewöhnliches, das habe ich schon viel schlimmer erlebt (allerdings auch deutlich besser, Trion Worlds hat auf eindrucksvolle Weise mit RIFT vorgemacht, wie gut ein Launch laufen kann).
Der im Titel angesprochene kleine Skandal ist, dass mehrere tausend Spieler wegen eines angeblichen Exploits gebannt wurden. Irgendwo gibt es offenbar einen Händler, der Ausrüstung gegen Karma verkauft (Karma ist ein Zahlungsmittel, das man für das Erfüllen von Questen erhält). Offenbar hatte ein Programmierer hier einen viel zu niedrigen Preis eingegeben, so dass man konnte sich große Mengen dieser Waffen kaufen und dann wieder verkaufen konnte. Ergebnis: Gold zuhauf!
Diese Spieler wurden gebannt. Aufgrund von Protesten nahm man diesen Bann wieder zurück, allerdings nur dann, wenn die gebannten Spieler sich freiwillig von den Gegenständen und dem Gold trennen. In diesem Fall wurden aus den dauerhaften Bans 72-Stunden Auszeiten gemacht. Ein Geschmäckle hat dabei die Tatsache, dass ArenaNet bereits von einem Exploit spricht, wenn man nur einen (!) der falsch bepreisten Gegenstände gekauft hat – und das halte ich obwohl nicht selbst betroffen für überaus lächerlich.
Please note that anyone who used the exploit has been flagged. If you used it 1 time or 1,000 times, you have cheated items or wealth in your inventory.
Es ist nachvollziehbar, dass ArenaNet das Ausnutzen von Spielfehlen unterbinden möchte, aber dauerhafte Bans sind eine drakonische Maßnahme, insbesondere für Spieler, die – möglicherweise in völliger Unkenntnis – einen einzelnen Gegenstand gekauft haben. Wenn ich in irgendeiner abgelegenen Gegend einen Händler finde, der mir ein Schwert für 1000 Karma verkauft, muss ich dann ab sofort immer darüber nachdenken, ob ein Programmierer hier vielleicht eine Zehnerpotenz vergessen hat und ich gebannt werden, weil das Schwert eigentlich 10000 Karma hätte kosten sollen? Meiner Ansicht nach macht ArenaNet es sich hier viel zu leicht.
Ein weiteres Problem, mit dem auch andere MMOs bereits zu kämpfen hatten, sind Bans aufgrund angeblichen Bottings. Allerdings melden etliche der rausgeworfenen Spieler, dass sie ausschließlich Makros ihres Logitech G15-Keyboards verwendet haben – und das mussten auch andere Anbieter zähneknirschend zulassen oder stillschweigend dulden. Immerhin kann man niemandem die Wahl der Tastatur vorschreiben, obwohl es natürlich Argumente gegen die Nutzung solcher Hilfsmittel geben könnte. Es ist allerdings mehr als seltsam, dass ArenaNet dieses Problem nicht im Vorfeld gesehen und eindeutige Richtlinien dazu genannt hat. Das konnten andere Anbieter ja auch.
Es gibt zudem durchaus glaubwürdige Stimmen, die behaupten, gebannt worden zu sein und nicht zu wissen, warum. Sollte das zutreffen hat ArenaNet ein größeres Problem als bisher angenommen. Der Support hilft hier derzeit nicht das Geringste, denn der ist aufgrund der zahllosen Bugs völlig überlastet und antwortet ohnehin nicht in einer angemessenen Zeit.
Abschließend der Hinweis darauf, dass die Verkäufe der Downloadversionen ab sofort eingeschränkt werden (vulgo: sie sind »ausverkauft«), da man Sorge wegen der Serverkapazitäten hat. Auch das eine etwas eigenartige Lösung, denn immerhin können interessierte Spieler stattdessen einfach in einen Laden gehen und sich dort die Box kaufen, auch gibt es digitale Versionen nach wie vor bei anderen Händlern – nur eben nicht über die offizielle Webseite.
Laut Aussagen von ArenaNet sind übrigens inzwischen alle deutschen Server voll – neue will man »hinzufügen, wenn es notwendig wird«. Im Gegensatz zu SWTOR gibt es allerdings von Anfang an die Möglichkeit zum Serverwechsel. Was jedoch nicht wirklich etwas nutzt, wenn alle erreichbaren Server ebenfalls überfüllt sind …
Alles in allem ist GW2 ein schönes Spiel, bei dem im Moment leider Etliches gar nicht rund läuft und ArenaNet sich meiner Ansicht nach ernsthafte Gedanken machen muss, wie es mit seinen Spielern umspringt. Ansonsten ist man bei GW2 deutlich entspannter, was Probleme angeht, immerhin zahlt man keine Abogebühren und es sitzt einem nicht die Zeit im Nacken. Hätte ich für die Spielzeit bezahlt, wäre ich sauer, wenn ich aufgrund von Fehlern nicht ins Game komme oder irgendwas nicht funktioniert. Da ich kein laufendes Abonnement habe sehe ich das eher locker. Die Probleme mit dem Gruppenspiel sind bei einem MMO aber eher ärgerlich.
Wie soeben auf der Facebook-Seite des MMOs gemeldet wird, werden die Server des vom Entwickler Reakktor Media aus Hannover stammende free2play Weltraum-Shooter-MMOs BLACK PROPHECYam 26. September abgeschaltet und das Spiel damit beendet. Offensichtlich wieder einmal ein vielversprechendes Game, das seine Spielerschaft nicht finden konnte. Spieler, die gegen Echtgeld ingame-Währung gekauft haben, erhalten einen Gutschein, der bei einem anderen Gamigo-Spiel eingelöst werden kann. Nur gibt es dummerweise keinen auch nur ansatzweise vergleichbaren Titel in deren Portfolio – man wirbt mit BLACK PROPHECY TACTICS, aber das ist kein Shooter, sondern ein Echtzeitstrategie-Titel.
BLACK PROPHECY lief damit gerade mal anderthalb Jahre. Ich hatte während der Beta einen Blick geworfen und auch nach dem Launch mal reingesehen, das Spiel an sich war hübsch, es hatte spielerisch Ansätze von anderen Weltraum-Kampfschiffsimulatoren und die Grafik war sehr ansehnlich. Auch die Aufrüstoptionen für die Kampfjäger waren ganz ansprechend gemacht. Warum ich damals nicht weiter gespielt habe? Gute Frage, ich gehe einfach mal davon aus, dass ich zu dem Zeitpunkt gerade andere Spiele abonniert hatte und deswegen keine Zeit für BLACK PROPHECY blieb.
Die Abschaltung zeigt aber erneut, dass man sich bei free2play-Spielen gut überlegen sollte, wo man sein Geld seine Zeit investiert, denn sonst lösen sich diese Investitionen einfach in Luft auf, wenn der Betreiber das Game wegaxt. Wahrscheinlich lassen es die Rechte nicht zu, aber eine denkbare Möglichkeit wäre natürlich, den Code freizugeben und die Fangemeinde ihre eigenen Server aufsetzen und das Spiel weiter entwickeln zu lassen.
Bis zum endgültigen Finale wird es laut Angaben der Betreiber noch ein paar »Ende des Universums«-Events geben. Immerhin.
Rest In Peace.
Weils so schön war (insbesondere die Musik), hier nochmal einer der Trailer zum Spiel:
Der Inhalt ist nicht verfügbar. Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst. Damit gelten die Datenschutzerklärungen der externen Abieter.
Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies und von eingebundenen Skripten Dritter zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest (Navigation) oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst Du Dich damit einverstanden. Dann können auch Cookies von Drittanbietern wie Amazon, Youtube oder Google gesetzt werden. Wenn Du das nicht willst, solltest Du entweder nicht auf "Akzeptieren" klicken und die Seite nicht weiter nutzen, oder Deinen Browser im Inkognito-Modus betreiben, und/oder Anti-Tracking- und Scriptblocker-Plugins nutzen.
Mit einem Klick auf "Akzeptieren" werden zudem extern gehostete Javascripte freigeschaltet, die weitere Informationen, wie beispielsweise die IP-Adresse an Dritte weitergeben können. Welche Informationen das genau sind liegt nicht im Einflussbereich des Betreibers dieser Seite, das bitte bei den Anbietern (jQuery, Google, Youtube, Amazon, Twitter *) erfragen. Wer das nicht möchte, klickt nicht auf "akzeptieren" und verlässt die Seite.
Wer wer seine Identität im Web schützen will, nutzt Browser-Erweiterungen wie beispielsweise uBlock Origin oder ScriptBlock und kann dann Skripte und Tracking gezielt zulassen oder eben unterbinden.