MASS EFFECT: PARAGON LOST ist ein Animé-Film des Studios Funimation Entertainment, der in Zussammenarbeit mit BioWare entwickelt wurde. Der Film, der Ende Dezember auf DVD und Blu-Ray erscheinen wird (wahrscheinlich leider erst einmal nur in den USA), erzählt eine Vorgeschichte zum Computerspiel MASS EFFECT 3.
Der aus dem Spiel bekannte James Vega, Mitglied der Alliance Marines, bekommt es mit den Collectors zu tun, jener mysteriösen Alienrasse, die in ME2 Kolonisten entführte. Vegas Team macht sich auf den Weg zu einem abgelegenen Planeten, um die Angreifer zu stoppen.
Wie im Computerspiel wird Vega auch im Film von Freddie Prinze jr. synchronisert. Man darf annehmen, dass der Charakter, der im Spiel etwas farblos daher kam, im Animé deutlich mehr Konturen bekommen dürfte.
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War der kürzlich erzählte Schwank zu dauerhaften Kontosperrungen für vermeintliches Ausnutzen von Fehlern im Spiel eigentlich eher ein kleineres Problem, tun sich nun größere Ärgernisse im Zusammenhang mit ArenaNetsGUILD WARS 2 auf. Diesmal betreffen die Probleme den Gem-Laden, in dem man für echtes Geld virtuelle Währung erwerben kann, um damit Spielgegenstände und Boni zu kaufen.
Die Benutzeroberfläche und allgemeine technische Implementierung ist offenbar mangelhaft. Man erhält werder eine Transaktions-ID noch irgendeine Art von Bestätigung wenn man etwas gegen Gems erwirbt. Kommt es zu Lag oder ähnlichen Problemen und versucht man dann diesen Kauf aufgrund der Ansicht, dass er nicht funktioniert hat, mehrfach, dann kann es dazu kommen, dass einem die Gems auch mehrfach abgezogen werden. Eindeutig ein technisches Problem, das durch bessere Implementierung des Shops hätte umgangen werden können. Erschwerend kommt derzeit natürlich hinzu, dass das Spiel zahllose Fehler hat und zusätzlich die Server des öfteren heillos überfordert scheinen.
Insbesondere aufgrund letzterer Tatsachen sollte man meinen, dass die Sache einfach zu lösen wäre: man öffnet ein Support-Ticket und ArenaNet (oder NCSoft, wer auch immer letztendlich zuständig ist) schreibt die Gems einfach wieder gut. Allerdings benötigt der Support wie bekannt mehrere Tage für Antworten und die Antwort, die man zu lesen bekommt, sagt: vergesst es! Es wird auf die Nutzungbedingungen hingewiesen und in denen steht, dass der Spieler schlicht Pech hat, wenn es zu solchen technischen Problemen kommt und dass man keinerlei Gutschriften erhält.
Once gems are used, we are unable to reverse or alter any transactions that you make with them, including, but not limited to, trading gems for gold, buying unwanted items (including multiple purchases due to lag), or refunding partial amounts of gems from their full quantity, For more information regarding gems and gem purchases, please take a look at the Guild Wars 2 User Agreement, specifically section 4, sub-section d: http://us.ncsoft.com/en/legal/user-agreements/guild-wars-2-user-agreement.html
(vii) You acknowledge that Gems are digital material with no cash value, that no interest is paid or earned with respect to Gems, that Gems are not personal property, that the quantity of Gems in Your Account may be increased or decreased by NCsoft in its sole and absolute discretion for any reason or no reason whatsoever, that You have no right to a refund related to Gems, that there is no right to transfer or exchange Gems, and that NCsoft may limit Your license to use Gems with respect to any Item, service, Content or time period related thereto. You further acknowledge that additional restrictions related to Gems, as determined in the sole and absolute discretion of NCsoft, may be applicable if, and when, Gems are made available to You or thereafter. NCsoft may restrict the award or use of Gems based on Your country of residence or other factors.
deutsche Fassung:
(vii) Sie erkennen an, dass es sich bei Gems um digitales Material ohne reellen Geldwert handelt, dass für Gems keine Verzinsung, Überweisung oder kein Umtausch möglich ist, und dass NCsoft die Möglichkeit und den Zeitraum der Verwendung von Gems für Items, Services oder Inhalte einschränken kann. Sie erkennen weiterhin an, dass gemäß dem alleinigen und absoluten Ermessen von NCsoft zusätzliche Beschränkungen in Bezug auf Gems während oder nach der Bereitstellung von Gems gelten können. NCsoft kann die Verteilung oder Nutzung von Gems aufgrund des Landes, in dem Sie wohnen, oder anderer Faktoren einschränken.
Das widerspricht natürlich so ziemlich jeder Verbraucherschutzrechtsprechung in Deutschland, nur wird das niemandem etwas nützen, denn weder Arenanet noch NCSoft haben soweit ich weiß hierzulande einen Firmensitz. Meines Wissens ist die europäische Dependance in Wales ansässig, ein rechtliches Vorgehen ist somit mehr als aufwändig.
Man kann derzeit also vor der Benutzung des Gem-Shops nur warnen, oder aber darauf hinweisen, dass man überaus vorsichtig sein sollte, wenn man ihn nutzt. Kommt es nämlich zu technischen Problemen, ist man seine reale Kohle los. Die nach Ansicht der Betreiber gar keine reale Kohle mehr ist, sobald man sie in Gems umgewandelt hat … gewagte Interpretation. Das ist ungefähr so, als würde ein Telekommunikationsunternehmen argumentieren, dass Prepaid-Guthaben ja eigentlich gar keinen realen Wert haben und sie damit verfahren können, wie sie wollen, auch löschen.
Der schwarze Peter liegt hier eindeutig bei den Betreibern, denn es wäre technisch problemlos möglich, solche Probleme zu unterbinden, sie es durch Transaktions-IDs oder auch durch ein besser implementiertes Benutzerinterface. Die Problematik ist hierbei deutlich größer als bei reinen ingame-Problemen, denn immerhin geht es um reales Geld – und da hört der Spaß auf!
Ich kann mich nur wiederholen: ArenaNet sollte äußerst vorsichtig sein, wie es mit seinen Kunden umspringt. Schon andere Betreiber mussten auf die harte Tour feststellen, dass der scheinbare erste Erfolg mit zahllosen unzufriedenen Spielern schnell wieder abwandern kann.
p.s.: diejenigen, für die das Auktionshaus bereits wieder freigeschaltet ist, sollten übrigens auch hier Vorsicht walten lassen, denn verkaufte Gegenstände tauchen gern mal nicht unter erfolgreichen Verkäufen auf: Gegenstand und Kohle weg.
p.p.s.: die Käufer bekamen die Gegenstände ebenfalls nicht, der Handelsposten ist wieder offline.
Am letzten Dienstag startete die MMO-Hoffnung GUILD WARS 2 offiziell, nachdem Vorbesteller bereits seit Samstag ins Spiel durften. Der Launch ging weniger glatt als ich es erwartet hatte, diverse Dinge, die in der Beta problemlos funktioniert hatten, klappten nicht mehr, als es »real« zur Sache ging, darunter ein paar wirklich ärgerliche, wie beispielsweise die Tatsache, dass man durch die Zwangsinstanzierung beim Einloggen und beim Wechsel der Gegend bei zu vielen Spielern nicht mit seinen Gruppenmitglieder auf denselben »Überfluss«-Server kommt und Gruppenspiel unmöglich ist. Weiterhin wurde schon im Pre-Launch das Handelshaus komlett abgeschaltet und ist bislang nicht verfügbar (genauer: nur zu Testzwecken für ca. 15% der Spieler). Dass die Loginserver sowohl am Samstag wie auch am Dienstag heftige Probleme hatten ist bei einem Launch nichts Ungewöhnliches, das habe ich schon viel schlimmer erlebt (allerdings auch deutlich besser, Trion Worlds hat auf eindrucksvolle Weise mit RIFT vorgemacht, wie gut ein Launch laufen kann).
Der im Titel angesprochene kleine Skandal ist, dass mehrere tausend Spieler wegen eines angeblichen Exploits gebannt wurden. Irgendwo gibt es offenbar einen Händler, der Ausrüstung gegen Karma verkauft (Karma ist ein Zahlungsmittel, das man für das Erfüllen von Questen erhält). Offenbar hatte ein Programmierer hier einen viel zu niedrigen Preis eingegeben, so dass man konnte sich große Mengen dieser Waffen kaufen und dann wieder verkaufen konnte. Ergebnis: Gold zuhauf!
Diese Spieler wurden gebannt. Aufgrund von Protesten nahm man diesen Bann wieder zurück, allerdings nur dann, wenn die gebannten Spieler sich freiwillig von den Gegenständen und dem Gold trennen. In diesem Fall wurden aus den dauerhaften Bans 72-Stunden Auszeiten gemacht. Ein Geschmäckle hat dabei die Tatsache, dass ArenaNet bereits von einem Exploit spricht, wenn man nur einen (!) der falsch bepreisten Gegenstände gekauft hat – und das halte ich obwohl nicht selbst betroffen für überaus lächerlich.
Please note that anyone who used the exploit has been flagged. If you used it 1 time or 1,000 times, you have cheated items or wealth in your inventory.
Es ist nachvollziehbar, dass ArenaNet das Ausnutzen von Spielfehlen unterbinden möchte, aber dauerhafte Bans sind eine drakonische Maßnahme, insbesondere für Spieler, die – möglicherweise in völliger Unkenntnis – einen einzelnen Gegenstand gekauft haben. Wenn ich in irgendeiner abgelegenen Gegend einen Händler finde, der mir ein Schwert für 1000 Karma verkauft, muss ich dann ab sofort immer darüber nachdenken, ob ein Programmierer hier vielleicht eine Zehnerpotenz vergessen hat und ich gebannt werden, weil das Schwert eigentlich 10000 Karma hätte kosten sollen? Meiner Ansicht nach macht ArenaNet es sich hier viel zu leicht.
Ein weiteres Problem, mit dem auch andere MMOs bereits zu kämpfen hatten, sind Bans aufgrund angeblichen Bottings. Allerdings melden etliche der rausgeworfenen Spieler, dass sie ausschließlich Makros ihres Logitech G15-Keyboards verwendet haben – und das mussten auch andere Anbieter zähneknirschend zulassen oder stillschweigend dulden. Immerhin kann man niemandem die Wahl der Tastatur vorschreiben, obwohl es natürlich Argumente gegen die Nutzung solcher Hilfsmittel geben könnte. Es ist allerdings mehr als seltsam, dass ArenaNet dieses Problem nicht im Vorfeld gesehen und eindeutige Richtlinien dazu genannt hat. Das konnten andere Anbieter ja auch.
Es gibt zudem durchaus glaubwürdige Stimmen, die behaupten, gebannt worden zu sein und nicht zu wissen, warum. Sollte das zutreffen hat ArenaNet ein größeres Problem als bisher angenommen. Der Support hilft hier derzeit nicht das Geringste, denn der ist aufgrund der zahllosen Bugs völlig überlastet und antwortet ohnehin nicht in einer angemessenen Zeit.
Abschließend der Hinweis darauf, dass die Verkäufe der Downloadversionen ab sofort eingeschränkt werden (vulgo: sie sind »ausverkauft«), da man Sorge wegen der Serverkapazitäten hat. Auch das eine etwas eigenartige Lösung, denn immerhin können interessierte Spieler stattdessen einfach in einen Laden gehen und sich dort die Box kaufen, auch gibt es digitale Versionen nach wie vor bei anderen Händlern – nur eben nicht über die offizielle Webseite.
Laut Aussagen von ArenaNet sind übrigens inzwischen alle deutschen Server voll – neue will man »hinzufügen, wenn es notwendig wird«. Im Gegensatz zu SWTOR gibt es allerdings von Anfang an die Möglichkeit zum Serverwechsel. Was jedoch nicht wirklich etwas nutzt, wenn alle erreichbaren Server ebenfalls überfüllt sind …
Alles in allem ist GW2 ein schönes Spiel, bei dem im Moment leider Etliches gar nicht rund läuft und ArenaNet sich meiner Ansicht nach ernsthafte Gedanken machen muss, wie es mit seinen Spielern umspringt. Ansonsten ist man bei GW2 deutlich entspannter, was Probleme angeht, immerhin zahlt man keine Abogebühren und es sitzt einem nicht die Zeit im Nacken. Hätte ich für die Spielzeit bezahlt, wäre ich sauer, wenn ich aufgrund von Fehlern nicht ins Game komme oder irgendwas nicht funktioniert. Da ich kein laufendes Abonnement habe sehe ich das eher locker. Die Probleme mit dem Gruppenspiel sind bei einem MMO aber eher ärgerlich.
Wie soeben auf der Facebook-Seite des MMOs gemeldet wird, werden die Server des vom Entwickler Reakktor Media aus Hannover stammende free2play Weltraum-Shooter-MMOs BLACK PROPHECYam 26. September abgeschaltet und das Spiel damit beendet. Offensichtlich wieder einmal ein vielversprechendes Game, das seine Spielerschaft nicht finden konnte. Spieler, die gegen Echtgeld ingame-Währung gekauft haben, erhalten einen Gutschein, der bei einem anderen Gamigo-Spiel eingelöst werden kann. Nur gibt es dummerweise keinen auch nur ansatzweise vergleichbaren Titel in deren Portfolio – man wirbt mit BLACK PROPHECY TACTICS, aber das ist kein Shooter, sondern ein Echtzeitstrategie-Titel.
BLACK PROPHECY lief damit gerade mal anderthalb Jahre. Ich hatte während der Beta einen Blick geworfen und auch nach dem Launch mal reingesehen, das Spiel an sich war hübsch, es hatte spielerisch Ansätze von anderen Weltraum-Kampfschiffsimulatoren und die Grafik war sehr ansehnlich. Auch die Aufrüstoptionen für die Kampfjäger waren ganz ansprechend gemacht. Warum ich damals nicht weiter gespielt habe? Gute Frage, ich gehe einfach mal davon aus, dass ich zu dem Zeitpunkt gerade andere Spiele abonniert hatte und deswegen keine Zeit für BLACK PROPHECY blieb.
Die Abschaltung zeigt aber erneut, dass man sich bei free2play-Spielen gut überlegen sollte, wo man sein Geld seine Zeit investiert, denn sonst lösen sich diese Investitionen einfach in Luft auf, wenn der Betreiber das Game wegaxt. Wahrscheinlich lassen es die Rechte nicht zu, aber eine denkbare Möglichkeit wäre natürlich, den Code freizugeben und die Fangemeinde ihre eigenen Server aufsetzen und das Spiel weiter entwickeln zu lassen.
Bis zum endgültigen Finale wird es laut Angaben der Betreiber noch ein paar »Ende des Universums«-Events geben. Immerhin.
Rest In Peace.
Weils so schön war (insbesondere die Musik), hier nochmal einer der Trailer zum Spiel:
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Wie Entwickler Funcom soeben in einem Geschäftsbericht bestätigte, brachte es sein ambitioniertes Horror-MMO THE SECRET WORLD trotz großer Hoffnungen im Vorfeld bis heute auf gerade mal 200000 Verkäufe. Das ist natürlich für den vergleichsweise aufwendigen Betrieb eines MMOs mit Serverclustern und Support wenig.
Funcom hatte nach eigenen Angaben mit deutlich mehr Spielern gerechnet, zudem muss man davon ausgehen, dass von den Käufern einige schon wieder abgesprungen sein dürften und ihr Abonemment gekündigt haben. Woran mag es liegen? Ist das Konzept nicht sexy genug? Beim Entwickler will man der Presse den schwarzen Peter zuschieben, deren »gemischte Reaktionen« seien Schuld am schlechten Absatz. Einen weiteren Grund für den schleppenden Verkauf sieht man im Start von GUILD WARS 2 sowie dem Launch von MISTS OF PANDARIA Ende September. Ja, man kann es sich auch einfach machen …
Persönlich würde ich den Grund eher darin sehen, dass die Spieler Patzer wie den misslungenen Start von AGE OF CONAN nicht verzeihen und erst einmal abwarten, was das neue Spiel bringt und wie es bewertet wird, bevor man sich darauf stürzt. Für mich persönlich waren zudem dumme Aktionen wie der plötzlich eingeführte Facebook-Zwang für eine Betateilnahme Gründe dafür, erst einmal abzuwarten.
Funcom plant nach eigenem Bekunden nun »diverse Maßnahmen«, um neue Spieler zu gewinnen. Ein Testzugang wäre mit Sicherheit schonmal ein guter Anfang, ich frage mich sowieso, warum die beim Start neuer MMOs nicht gleich angeboten werden? Meiner Ansicht nach dürfte es aber nur eine Frage der Zeit sein, bis auch TSW auf ein free2play-Modell umgestellt wird. Es dürfte allerdings die Käufer nicht unbedingt erfreuen, wenn das kurzfristig geschieht …
[cc]
Konzeptkunst THE SECRET WORLD Copyright Funcom
Die Entwickler von Black Forest Games aus Offenburg bezeichnen PROJECT GIANA als »Urenkelinnen von GIANA SISTERS«. Letzteres war ein Jump&Run auf dem Amiga, mehr oder weniger dreist von Nintendos Mario abgekupfert, aber dennoch höchst erfolgreich.
PROJECT GIANA buhlt auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter um Finanzierung und ist dabei fast erfolgreich: das Projekt läuft noch knapp über 60 stunden und hat sein Ziel von 15000 Dollar fast erreicht, es fehlen derzeit nur noch knapp 3000 Bucks.
Das muss doch zu schaffen sein! Wer mindestens 10 $ spendet erhält das Spiel für den PC – und zwar DRM-frei. Die Grafiken auf der Kickstarter-Seite sehen großartig aus und auch das Konzept klingt super. Wer sich vor dem Spenden ein Bild vom Spiel machen möchte, der kann das tun, denn es gibt bereits eine Demoversion zum herunter laden.
Also nicht mehr lange überlegt, sondern die virtuellen Brieftaschen gezückt und gespendet! Und genau das werde ich jetzt tun.
Update: vergessen habe ich einen maßgeblichen Punkt bei der ganzen Sache: die Musik wird von Chris Hülsbeck kommen! Yeah!
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Logo THE GIANA PROJECT Copyright Black Forest Games
Dank eines Hinweises der Teilzeithelden auf Google+ stolperte ich soeben darüber, dass auf drivethrustuff.com, einer Seite die Rollenspielmaterial in eBook-Form verkauft, neuerdings Material unter dem Publishernamen FASA angeboten wird. Das war natürlich in hohem Maße überraschend, denn FASA, immerhin verantwortlich für bis heute erfolgreiche Klassiker wie BATTLETECH oder SHADOWRUN – und nicht zu vergessen das Rollenspiel zu classic STAR TREK – war bereits im Jahr 2001 bankrott gegangen.
Auf der drivethrustuff-Seite fand sich ein Logo mit einer URL: fasagames.com. Da ist allerdings noch nicht viel zu sehen, nämlich eben dieses Logo sowie Copyright-Hinweise. Kurz darauf fand ich die Facebook-Seite von Fasagames, die vor 22 Stunden angelegt worden war. Dort wird darauf hingewiesen, dass man auf Facebook weitere Informationen finden wird, im Hintergrund arbeitet man daran, die Webseite mit richtigem Inhalt starten zu können.
Auf Facebook fand sich dann auch eine Antwort auf die Frage nach Rechten. Die US-Rechte an SHADOWRUN und BATTLETECH hält demnach derzeit Topps (durch deren Kauf von Wizkids), Catalyst Game Labs hat beides lizensiert. Die Rechte an Computerspielen in beiden Settings hält Jordan K. Weisman, einer der beiden ursprünglichen FASA-Gründer im Jahr 1980.
Weiterhin angekündigt ist ein neues Spiel namens 1879, dabei handelt es sich, wie Sutton sagt, nicht so richtig um ein Steampunk-Setting, sondern um eine parallele Historie und Passagen zu anderen Planeten des Multiversums, genaueres wird man wohl sehen, wenn der erste Band erschienen ist. Zusätzlich sollen Miniaturen dazu hergestellt werden, denn es wird offenbar auch (oder ausschließlich?) ein Tabletop werden, zudem ist eine Version für iOS-Geräte geplant. Erscheinen soll 1879 zum Gen Con 2013. Ich finde, das hört sich von der Grundidee her sehr vielversprechend an!
Im Gespräch für Veröffentlichungen ist auch DEMONWORLD, pro System sollen zukünftig zwei bis drei Veröffentlichungen im Jahr erscheinen. Und wer weiß, vielleicht kommt ja auch CRIMSON SKIES zurück …
DLC ist die Abkürzung für Download-Content. Schon bei früheren Teilen der MASS EFFECT-Trilogie, lieferte BioWare weiteren Inhalt nach, der die Spieler mit neuen Missionen versorgte. Man kann DLC zwiespältig sehen: zum einen kann man der Ansicht sein, dass die neuen Inhalte bereits ins ursprüngliche Spiel gehört hätten und dieses künstlich verkürzt wurde. Man kann auch die Meinung vertreten, dass es eigentlich prima ist, wenn die Entwickler den Fans weitere Inhalte liefern, nachdem das eigentliche Game bereits abgeschlossen wurde. Die Wahrheit liegt wie immer irgendwo dazwischen.
Im am 28. August 2012 erscheinenden DLC LEVIATHAN legt sich Commander Shepard wieder einmal mit den Reapern an, die durch die Galaxis ziehen und eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Vom Erfolg Shepards kann das Überleben der Milchstrasse abhängen …
Manchmal fragt man sich ernsthaft, ob man mit anderen Personen dieselbe Realität teilt. Ubisoft-Chef Yves Guillemot ist aktuell so einer. Zur Erinnerung ein kleiner Exkurs: Ubisoft ist einer von den Publishern, die ihre Produkte dermaßen mit DRM und Onlinezwang vollmüllen, dass sie in diversen Fällen unbenutzbar wurden, weil die Lizenzserver nicht erreichbar waren. Mal ganz davon abgesehen, dass man sein Offlinespiel auch vielleichtmal ohne Onlineverbindung spielen möchte, beispielsweise auf Reisen – das ist dann dank der restriktiven und kundenfeindlichen Maßnahmen nicht möglich.
Yves Guillemot erläutert nun, dass man unbedingt auf free-to-play als primäres Geschäftsmodell umstellen möchte und als Hauptgrund dafür nennt er, »dass 93 – 95 % der Spieler ohnehin nur Raubkopien nutzen«.
Steile Ansage, insbesondere, da er die Zahlen einfach mal so in den Raum wirft und vorsichtshalber nicht mit Fakten unterlegt – wo sollten die auch herkommen? Glaubt der ernsthaft, dass man ihm diese frei erfundenen Zahlen einfach so abkauft, nur weil er der überaus wichtige und einflussreiche Obermurkel von Ubisoft ist? Wie kommen die Zahlen zustande? Ist das ein weltweiter Mittelwert, bei dem Milliarden Chinesen in einen Topf mit ein paar Millionen Europäern geworfen werden? Oder sind ihm die Zahlen etwa einfach nur nach dem hastigen Genuß einer Flasche Pastis eingefallen und er war der Ansicht, damit ohne Widerspruch an die Öffentlichkeit gehen zu können?
Eins sollte Herr Guillemot mal ganz deutlich sehen: nur die zahlenden und ehrlichen Kunden haben ein Problem mit seinem geliebten DRM, die müssen nämlich mit den überzogenen »Sicherheitsmaßnahmen leben. Wenn ich »aus Sicherheitsgründen« jedesmal nach dem Bezahlen des Eintritts in einen Vergnügungspark eine Rektaluntersuchung über mich ergehen lassen müsste, bevor ich rein darf, dann würde ich da eben nicht mehr hingehen. Fertig. Es gibt noch eine Menge anderer Vergnügungsparks, da sind zudem Eintritt und Bockwürste billiger. Und ganz ähnlich dürften es nicht wenige bisherige Ubisoft-Kunden sehen.
Sieht man sich die Verkaufszahlen von Spielen wie besipeilsweise WITCHER 2 an – immerhin vier Millionen Exemplare in kürzester Zeit – dann könnte man zudem auf die Idee verfallen, dass zudem etliche Ubisoft-Spiele einfach nicht attraktiv genug sind, wenn sie sich nicht verkaufen. Aber lieber mal pauschal alles auf die bösen, bösen, Raubkopierer schieben, das ist einfacher als sich mit Defiziten des eigenen Unternehmens bei der Software oder der Kundenfreundlichkeit auseinander zu setzen.
Eine Umstellung auf free-to-play wird Ubisoft nicht helfen, denn auch für Premium-Inhalte zahlt der Kunde nur, wenn er a) sich dafür nicht zuerst nackt ausziehen muss, um Zugang zum Spiel zu bekommen (also nicht persönliche Angaben bis hin zur Religion des Hamsters machen muss), es b) keine Rektalscans (Schnüffelsoftware) geben wird und c) das Spiel auch attraktiv genug ist, damit der Wunsch entsteht, im Cashshop etwas zu erwerben. Es gibt inzwischen mehr als genug gute f2p-Spiele in direkter Konkurrenz zu den von Ubisoft geplanten, aber man darf annehmen, dass wieder die Kunden schuld sind, wenn die der Franzosen dann wieder keiner spielen möchte …
SyFy und Trion Worlds haben einen ersten Trailer zu ihrem gemeinsamen Kind DEFIANCE veröffentlicht, passenderweise im Fernsehen.
Wer hier regelmäßig mitliest, der weiß, worum es geht: ein crossmediales Projekt, bei dem eine Fernsehserie und ein MMO sich gegenseitig beeinflussen. Auf der GamesCom hatte ich die Gelegenheit einen Blick auf eine PvP-Pre-Alpha zu werfen und für eine derart frühe Vorversion sah das bereits verteufelt gut aus.
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