Passend zu den ganzen Multiversums-Hinweisen in WANDAVISION und natürlich geradezu ausufernd in LOKI gibt es jetzt einen Trailer zur Marvel-Animationsserie WHAT IF…?. Die dreht sich darum, wie das MCU aussehen würde, wenn sich die Dinge anders entwickelt hätten und es größere oder kleinere Abweichungen gäbe.
Wenn man sich den Trailer so ansieht, dann ergeben die Inhalte der Serie nur dann einen Sinn, wenn man die MCU-Filme kennt. Die animierten Figuren werden von den Schauspielern gesprochen, die sie in den Kinofilmen darstellen.
WHAT IF startet am 11. August 2021 auf Disney+, danach gibt es jeden Mittwoch eine neue Folge.
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Man nennt es einen Trailer, aber eigentlich ist es eine Featurette zur im September kommenden Animé-Anthologieserie STAR WARS VISIONS. In der haben verschiedene japanische Animationsstudios (amikaze Douga, Geno Studio (Twin Engine), Studio Colorido (Twin Engine), Trigger, Kinema Citrus, Science Saru, and Production IG) Stories aus dem STAR WARS-Universum im Animé-Stil umgesetzt, etwas das LucasFilm nach eigenen Angaben schon sehr lange machen wollte.
Kamikaze Douga – The Duel
Geno Studio (Twin Engine) – Lop and Och?
Studio Colorido (Twin Engine) – Tatooine Rhapsody
Trigger – The Twins
Trigger – The Elder Kinema
Citrus – The Village Bride Science
Saru – Akakiri Science
Saru – T0-B1
Production IG – The Ninth Jedi
Man darf davon ausgehen, dass das sehr breitbandig wird und sicher nicht jederfrau daran Gefallen finden wird. Aber Abwechslung tut einem Franchise eigentlich immer eher gut.
Das Ergebnis wird man sich ab dem 22. September 2021 bei Disney+ ansehen können.
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Wait, what? Eigentlich war die Geschichte des Buches GOOD OMENS von Terry Pratchett und Neil Gaiman mit der ersten Staffel der Amazon Prime Video-Serie gleichen Namens fertig erzählt. Rhianna Pratchett und Gaiman hatten auch immer zu Protokoll gegeben, dass es keine Fortsetzung geben wird. Aber offenbar war die erste Staffel dermaßen erfolgreich, dass Amazon erfolgreich gequengelt haben muss, denn wie jetzt überraschen verkündet wurde, wird es eine zweiter Staffel um Aziraphale und Crowley geben wird. Michael Sheen und David Tennant werden die Rollen wieder aufnehmen.
Neil Gaiman himself ist wieder dabei, der wird nicht nur Showrunner (zusammen mit Douglas Mackinnon), sondern auch die Drehbücher schreiben, was beides sehr gute Nachrichten sind, denn man könnte vor einer Fortsetzung eines eigentlich abgeschlossenen Werkes auch Angst haben. Tatsächlich hatten Gaiman und Pratchett aber bereits eine Fortführung des ersten Romans geplant, zu der kam es durch Pratchetts Krankheit und seinen Tod 2015 allerdings leider nicht mehr. Das Konzept dürfte also bereits bestanden haben. Gaiman sagte gegenüber Entertainment Weekly:
Terry’s not here any longer, but when he was, we had talked about what we wanted to do with GOOD OMENS, and where the story went next. And now, thanks to BBC Studios and Amazon, I get to take it there.
Die Dreharbeiten an den sechs Episoden der zweiten Staffel sollen später in 2021 beginnen, einen Starttermin gibt es noch nicht (aber ich würde mal mit 2022 rechnen).
Was? Ein Netflix-Horrorthriller um eine höchst ungewöhnliche Vampirin (und das ist angesichts des Trailers kein Spoiler) und das mit deutscher Beteiligung? Und noch dazu einer, der gut aussieht? Wann bin ich in dieses parallele Universum gefallen?
In BLOOD RED SKY wird eine Mutter gezwungen ihre mysteriöse Krankheit zu offenbaren, als ihr Transatlantik-Flug von Terroristen überfallen wird.
Hilfreich dabei, dass das gut aussieht, war sicher dass man auch internationale Schauspieler verpflichtete, darunter Dominic Purcell, der beweist dass er mehr kann, als den tumben Rory aus LEGENDS OF TOMORROW.
Schau mal einer an. Phantastik aus Deutschland. Geht doch … Der Trailer ist möglicherweise für Personen irgendeines Alters ungeeignet.
BLOOD RED SKY kann man sich ab dem 23. Juli 2021 auf dem Streamingdienst Netflix ansehen.
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Apple versucht sich als Produzent für seinen Streamingkanal an einem echten Science Fiction Klassiker: Isaac Asimovs FOUNDATION-Reihe. Das ist soweit nichts wirklich Neues, aber jetzt kommt das tatsächlich Ende September ins digitale Pantoffelkino – zumindest wenn man bereit ist, für Apple TV+auch noch zu zahlen. Bei mir ist die Schmerzgrenze mit Amazon Video, Netflix und Disney+ erreicht. Wenn die glauben, dass ich für beliebig viele Streamingkanäle extra zahle, haben sie zuviel Spice genommen.
So wie es aussieht versucht sich Apple an einer epischen Serie im Stil von GAME OF THRONES meets EXPANSE, wie es der Vorlage auch angemessen ist. Die im trailer zu sehenden Production Values wirken grandios. Die kurzbeschreibung lautet:
A complex saga of humans scattered on planets throughout the galaxy all living under the rule of the Galactic Empire.
FOUNDATION startet am 24. September 2021 auf Apple TV+.
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Oder besser gesagt: SHANG SHI AND THE LEGEND OF THE TEN RINGS, denn so ist der vollständige Titel um einen der bislang eher obskureren Helden aus dem Marvel-Portfolio. Aber die haben bekanntermaßen bereits bewiesen, dass sie insbesondere mit unbekannteren Figuren Publikumslieblinge erschaffen können.
Und im neuen Trailer sieht man auch erstmal mehr darüber, was es mit den ominösen zehn Ringen auf sich hat. Entweder ein außerirdisches oder ein magisches (Plot-) Device, das in der Familie vererbt wird. Alles in allem bleibt es aber nach wie vor eher vage, worum es in SHANG SHI genau geht, von der Origin-Story mal abgesehen.
SHANG SHI wird am 3. September 2021 in die US-Kinos kommen, in deutschland einen Tag früher.
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Auf den ersten und zweiten Blick sieht es so aus, als sei es eine ziemlich gute Idee gewesen, den zweiten Teil von SUICIDE SQUAD an James Gunn als Regisseur zu geben – er hat dann auch gleich das Drehbuch geschrieben. Gunn hatte den Job unter anderem deswegen bekommen, weil er Zeit hatte, denn Disney war dazu manipuliert worden, ihn als Regisseur von GUARDIANS OF THE GALAXY rauszuschmeißen (was später revidiert wurde).
Man erkennnt Gunns Handschrift doch sehr deutlich und es sieht so aus, als würde er sich dem Thema mit weitaus mehr dringend notwendigem Humor nähern, als im ersten Film. Es sieht weiterhin so aus, als sei SUICIDE SQUAD 2 völlig over the top, genau so wie man das haben möchte. Und offenbar hat Gunn für den Film einige DC-Superschurken ausgegraben, die zu Recht vergessen waren. Polka-Dot-Man? Seriously? :D
Starttermin in den USA ist am 30 Juli 2021, in Deutschland verblüffenderweise erst am 5. August.
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Die STAR TREK-Serie PICARD ließ mich arg gespalten zurück. Sie fing sehr stark an, hantierte mit zahllosen Fan-Favoriten und führte wirklich schöne neue Charaktere ein. Leider ließ sie gegen Ende so stark nach, wie sie angefangen hatte. Alles in allem stellte ich mir am Ende die Frage, warum Autoren von STAR TREK-Serien keine guten Drehbücher mehr schreiben können?
Trotzdem war PICARD entweder so erfolgreich, dass es eine zweite Staffel geben wird, oder man hatte vorher schon mal optimistisch gleich Verträge für zwei Seasons unterschreiben lassen.
Theoretisch gäbe es einen Trailer für Staffel zwei, auf Facebook und instagram wurde der von der offiziellen STAR TREK-Seite geteilt, wer auf Zuckerbergs Plattformen keinen Bock hat, kann ihn sich auch bei der Internet Movie Database ansehen (also Amazon). Auf Youtube findet man den nicht und die Schwachmaten bei CBS nehmen zudem alle Reposts offline. Was soll das? Es gäbe von Dritten eingestellte, aber derzeit nur im bekloppten quadratischen insta-Format, das will ich hier niemandem zumuten.
So wie es aussieht, geht es um eine durch Q oder sonstwen verstrubbelte Zeitlinie. Das hatten wir ja noch nie … (und exakt dieses »the road not taken«-Thema war zentraler Punkt der letzten beiden TNG-Folgen)
Endlich mal wieder eine Alien-Invasion, das hatten wir ja schon lange nicht mehr … Auch Apple TV+ möchte beim Thema was an den Start bringen, die daraus entstandene Serie trägt den nicht sonderlich kreativen Titel INVASION. Ulkig finde ich auch, dass Apple mich am Anfang des Trailers, den sie einen Teaser nennen (sie wissen also selbst nicht so genau, was es ist), darauf hinweisen, dass der Trailer jetzt anfängt. Bahnbrechend, da wäre ich alleine nie drauf gekommen …
Die Prämisse ist, dass man die Invasion der Außerirdischen aus der Perspektive vieler ganz unterschiedlicher Personen auf der ganzen Welt zeigen möchte (was auch nicht eben rasend originell ist, aber warten wir mal die Umsetzung ab).
Showrunner waren ursprünglich Simon Kinberg (THE MARTIAN, diverse X‑MEN-Inkarnationen) und David Weil (TWILIGHT ZONE 2020), als ausführende Produzentin agierte Audrey Chon (TWILIGHT ZONE 2020), das wurde durch Corona ordentlich durcheinander geworfen, weil es Terminprobleme gab. Jetzt werden als Showrunner genannt: Jakob Verbruggen (THE ALIENIST), Amy J. Kaufman, Andrew Baldwin, Elisa Ellis und weiterhin Chon.
INVASION startet am 22. Oktober 2021 auf Apple TV+.
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Nach der ersten Episode gestern wollte ich doch mal eben ein paar Worte zur neuen MCU-Serie LOKI verlieren, die Fachfrau* nennt das »Kurzkritik«. Ich kann mich noch an diejenigen erinnern, die während ENDGAME darauf hinwiesen, dass das Verschwinden Lokis doch unlogisch sei und nicht in die Zeitlinie passen würde. Ich hatte an der Stelle bereits angenommen, dass sie mit der Figur noch was vorhatten, die eigentlich kurz vorher – oder viel später, temporale Grammatik ist nichts für Weichlappen – zu Tode gekommen war. Worden War. Werden sein wird. Whatever.
Kam THE FALCON AND THE WINTER SOLDIER im Vergleich mit WANDAVISION sehr konventionell daher (weil da der Fokus nicht auf Gimmicks, sondern auf Charakteren, deren Entwicklung und gesellschaftlichen Aussagen lag) erfreut LOKI schon in der ersten Episode wieder mit Full Metal Marvel Madness. Und erneut muss man ihnen Respekt zollen, mit wie viel Chuzpe sie uns die abstrusesten Settings als »das ist halt so« präsentieren, inklusiver abgefahrener extrauniverseller Übertechnik im Gewand der 1970er (oder zumindest mit starken Anleihen daran).
Was für eine Freude, Tom Hiddleston in der Rolle mal nicht als Nebencharakter sondern als Hauptprotagonisten zu sehen. Man konnte in jeder Szene erkennen, wie viel schieren Spaß er daran hatte, Loki mehr Leben einzuhauchen und der Figur mehr Facetten zu geben, als in den Filmen möglich war. Ähnliches gilt auch für Owen Wilson, der den undurchschaubaren Agenten einer noch viel undurchschaubareren und esoterischen aber irgendwie zutiefst menschlich-bürokratisierten Organisation mit sichtbar gelassen-arrogantem Spaß gab.
Ähnlich wie bei WANDAVISION beliefert Marvel die Fans auch bei LOKI mit mehr Ostereiern und Referenzen, als Dr. Strange verschiedene Zukünfte sehen kann. Ich gehe davon aus, dass das Internet bereits mit Theorien und Thesen zu all den unauffällig auffällig eingebauten Zwischenschnitten und Foki auf scheinbar nebensächliche Dinge, die die Verantwortlichen bei Marvel allein in Episode eins implantiert haben, explodiert ist. Und selbstverständlich referenzieren sie auch das bisherige MCU und stellen manches daraus in bisweilen verblüffendende neue Kontexte.
Und es würde mich doch sehr wundern, wenn das nicht die Bühne für DR. STRANGE IN THE MULTIVERSE OF MADNESS bereitet.
Wenn Episode eins ein Hinweis darauf ist, wie es weiter geht, steht uns ein neues Highlight ins Haus. Und aus vergangenen Filmen und Serien darf man annehmen, dass es im weiteren Verlauf im Vergleich mit der Eröffnung noch steil bergauf gehen wird. Leider werden es nur sechs Folgen, aber da Kate Herron bei allen Regie geführt hat, gehe ich davon aus, dass es konsistent gut werden wird.
Ich kann es nur immer wieder betonen, dass ich es schier unglaublich finde, wie man bei Marvel denselben Themen immer wieder neue und immer wieder unterhaltsame Facetten abgewinnen kann. Aber tatsächlich sollte das nicht überraschen, denn genau das tun sie in den Comics bereits seit Jahrzehnten. Das dermaßen gekonnt aufs Bewegtbild zu übertragen ist trotzdem brilliant.
*) Fachmänner sind mitgemeint.
Poster Loki Copyright Disney+ und Marvel Entertainment
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