Meist harmloser Nerd mit natürlicher Affinität zu Pixeln, Bytes, Buchstaben und Zahnrädern. Konsumiert zuviel SF und Fantasy und schreibt seit 1999 online darüber.
… und er ist früher als man hätte annehmen wollen. Bereits am 6. August 2020 soll die animierte Comedy aus dem STAR TREK-Universum bei CBS All Access in den Äther, äh, ins Internet gehen.
CBS spendierte dazu auf Twitter eine Art Mini-Teaser, ein echter Trailer steht noch aus, ich rechne allerdings damit, dass wir nach dieser Ankündigung in Kürze einen zu sehen bekommen werden:
— Star Trek on Paramount+ (@StarTrekOnPPlus) July 1, 2020
Die zehn Folgen von STAR TREK: LOWER DECKS sollen nach dem 6. August 2020 wöchentlich folgen. Einen Distributor für Deutschland gibt es offenbar noch nicht, ich würde mich allerdings sehr wundern, wenn nicht Netflix oder Amazon zugreifen.
Das ist dann auch der erste Blick auf das neue Raumschiff, die USS Cerritos. Dass die ein wenig cheesy aussieht, ist sicherlich im Kontext der Comedy gewollt, eventuell wollte man damit auch gewisse sogenannte STAR TREK-»Fans« trollen, die, wie ich bereits sehen konnte, auch wie erwartet abhaten. Was haben die an »Comedy« nicht verstanden?
Als ich zum ersten Mal vom Retro-Games-Handheld Evercade hörte, war ich als Retro-Fan interessiert, immerhin habe ich all die Spiele damals live erlebt, als sie neu waren. Deswegen stehen hier auch diverse alte Computer und Konsolen herum, ebenso diverse Hardware- und FPGA-Emulatoren.
Die Evercade sollte ein Handheld mit einem 3Zoll-Bildschirm sein, für das Spiele der verschiedensten Systeme und Publisher (beispielsweise Namco, Atari oder Capcom) als Cartridges erhältlich sein sollten, also wie in den alten Zeiten. Das würde auch bedeuten: Einstecken, losspielen.
Deswegen hatte ich Anfang Mai ein Evercade bei Amazon vorbestellt, Lieferung sollte Ende Mail sein, das verschob sich dann auf den 6. Juni, bis dahin noch kein Problem.
Dann verstrich der 6. Juni 2020 ohne dass ich ein gerät erhielt. Im Amazon-Backend wurde jeglicher Liefertermin gelöscht. Eine Anfrage bei Amazon ergab: der Evercade-Hersteller ist schuld, weil er nicht genug Einheiten ausgeliefert hat, die hingegen wollten den schwarzen Peter Amazon zuschieben und behaupteten: Amazon hat nicht genug bestellt und kann deswegen nicht liefern. Nach meinen bisherigen Erfahrungen mit Amazon halte ich das für unglaubwürdig, denn die wussten ja aufgrund der Vorbestellungen ziemlich genau, wieviele sie benötigten, deswegen gehe ich davon aus, dass Evercade einfach nicht genug Konsolen geliefert hat. Während andere also schon erste Besprechungen verfassten, sagte man mir bei Amazon nur lapidar: »Sie können ja einfach stornieren.« Das war natürlich ebenso wenig eine Option wie der vom Hersteller vorgeschlagene Weg, doch einfach in GB zu bestellen, da wäre mir ein eventueller Kaufrücktritt dann allerdings zu teuer geworden.
Anfang der Woche meldete Amazon mir dann unerwartet per Email, dass die Konsole am 7. Juli 2020 geliefert werde. Sie kam gestern, also sieben Tage vorher.
Nach dem Auspacken wurde leider bestätigt, was andere Rezensenten bereits bemängelt hatten: das Steuerkreuz ist arg spillerig und wenig vertraueneerweckend, ähnliches gilt für die Buttons. Die Cartridges kann man nur mit einiger Gewalt in den vorgesehenen Schacht drücken und noch schwieriger wieder heraus bekommen (das Support-Video dazu, das mir zeigen will wie ich das handhaben soll, damit es funktioniert, ist ein guter Lacher, aber keine Lösung), der Sound ist aufgrund der winzigen Lautsprecher eher schlecht.
Dazu kommt, dass ich mir die Zusammenstellungen der Spiele auf den Cartridges gar nicht so genau angesehen hatte (ich hatte einen Pack aus Konsole mit drei Cassetten erworben, dabei sind Atari Classics, Namco Museum und Interplay). Auf der Namco-Cartridge befanden sich gerade mal elf Spiele, darunter auch welche, die man nicht wirklich als »Klassiker« bezeichnen würde, die restlichen Cassetten sahen ähnlich traurig aus. Gut, ich gebe zu: das war mein Fehler, ich hätte vorher mal genauer hinsehen sollen, wie umfangreich die Spielesammlungen sind. Betrachtet man, dass die Cassetten einzeln für 20 Euro angeboten werden, ist die Spielauswahl darauf ein Lacher, es gibt für andere Konsolen für denselben oder sogar niedrigere Preise deutlich umfangreichere Sammlungen. Vermutlich waren den Evercade-Machern die Lizenzkosten für echte Kracher in ausreichender Anzahl zu hoch.
Nachdem ich dann noch feststellen musste, dass es sich bei beispielsweise PAC-MAN, XEVIOUS oder GALAXIAN um technisch minderwerige NES-Versionen handelte, also nicht um Arcade-Fassungen, habe ich die Atari- und Interplay-Cartridges gar nicht mehr aus‑, dafür aber das Evercade wieder eingepackt und werde es im Rahmen meines Kaufrücktrittsrechts zurücksenden.
Schade. Eigentlich eine gute Idee, allerdings mangelt es an der technischen Umsetzung, der Qualität der Konsole, sowie der Qualität der emulierten Spiele ebenso wie deren Anzahl für den angesagten Preis. Dann doch lieber Namco Museum (und andere) auf der Switch. Da gibt es sogar nahezu eins zu eins-Umsetzungen von Spielhallenklassikern wie MOON PATROL.
Hardcore-Fans könnten mal einen Blick riskieren, für die gibt es allerdings zahlreiche andere und in meinen Augen bessere Optionen für in aller Regel weniger Geld. Ich hatte semilegale China-Konsolen in der Hand, die besser verarbeitet waren, als das Evercade …
Nachdem der letzte Versuch, Jim Hensons Muppets wieder auf den Fernsehschirm zu bringen, grandios krachend gescheitert ist (sogar nach einer umfangreichen Konzeptänderung mitten in der Staffel) versucht Disney es jetzt noch einmal.
Dabei besinnt man sich auf alte Werte und lässt die Anarcho-Puppen auf Stars los, die offenbar interviewt werden. Das erinnert schon deutlich an das alte Konzept der MUPPET SHOW, wie das im Detail aussehen wird, muss man abwarten. Mich würde es sehr freuen, wenn es endlich wieder eine erfolgreiche und vor allem witzige Serie um die Muppets gäbe.
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Netflix lässte einen Animationsfilm im Pixar-Stil produzieren, zusammen mit Pearl Studio. Regie führt Oscar-Gewinner Glen Keane zusammen mit John Kahrs, es produzieren Gennie Rim und Peilin Chou, das Drehbuch stammt von Audrey Wells. Der Titel: OVER THE MOON.
Es handelt sich um die moderne Nacherzählung einer alten, mythologischen Geschichte über eine geheimnisvolle Mondgöttin. Seht euch einfach den Trailer an.
Wir werden OVER THE MOON im Herbst auf dem Streamingdienst zu sehen bekommen. Der deutsche Titel wird DIE BUNTE SEITE DES MONDES lauten. Fängt Netflix jetzt auch mit merkwürdigen »Verleihtiteln« an?
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Mit der hat der Streamingdienst ein weiteres Format in Arbeit. der Film ENOLA HOLMES basiert auf einer Buchreihe von Nancy Springer, die trägt den Titel ENOLA HOLMES MYSTERIES. Das handelt im Jahr 1884 und Brown spielt die jüngere Schwester des berühmten Privatdetektivs Sherlock Holmes. Letzterer wurde übrigens eher ungewöhnlich mit Henry Cavill besetzt. Den anderen Holmes-Bruder Mycroft spielt Sam Claflin.
Zur Handlung:
An ihrem 16. Geburtstag muss Enola feststellen, dass ihre Mutter (Helena Bonham Carter) verschwunden ist, ihr aber diverse Geschenke hinterlassen hat. Die beiden älteren Brüder sollen sich um den Teenager kümmern, haben darauf aber keinen Bock und wollen sie in ein Internat abschieben. Enola brennt durch, um nach ihrer Mutter zu suchen. Dabei trifft sie auf einen Lord auf der Flucht, der sie in eine Verschwörung verwickelt, die die Welt verändern könnte.
In einer Zeit in der neue Streamingdienste wie Pilze aus dem Boden schießen, suchen deren Verantwortliche natürlich nach Content, denn nur wenn interessante Inhalte vorhanden sein, sind die Abonnenten willig, Kohle zu investieren. NBCs Streamingdienst nennt sich nach dem Sender-Wappentier »Peacock«.
Dort hat man eine Serie nach Aldous Huxleys Science Fiction-Klassiker BRAVE NEW WORLD in Auftrag gegeben. Es geht um ein Utopia, das nicht so paradiesisch ist, wie es scheint und tatsächlich eine Dystopie.
Showrunner ist David Wiener (FEAR THE WALKING DEAD, HOMECOMING), der ist auch ausführender Produzent und Autor. Eine der beteiligten Produktionsfirmen ist Steven Spielbergs Amblin Entertainment.
In der Spielewelt wird CD Projekt Reds neues Open World-Spiel CYBERPUNK 2077 sehnsüchtig erwartet. Das Game, bei dem Keanu Reeves mitspielt, soll am 19. November pünktlich zum Weihnachtsgeschäft erscheinen.
Netflix möchte auch ein wenig am Hype teilhaben und wird deswegen dazu eine Anime-Fernsehserie produzieren. Realisieren soll die Studio Trigger, das besteht aus ehemaligen Mitarbeitern des legendären Studios Gainax. Das bedeutet, dass die Trigger-Mitarbeiter nicht nur am Kultklassiker NEON GENESIS EVANGELION mitarbeiteten, sie zeichnen auch für KILL LA KILL, DARLING IN THE FRANXX und den Film PROMARE verantwortlich.
Der Titel der Show lautet CYBERPUNK: EDGERUNNERS. CD Projekt Red schreiben zur Serie:
CYBERPUNK: EDGERUNNERS tells a standalone, 10-episode story about a street kid trying to survive in a technology and body modification-obsessed city of the future. Having everything to lose, he chooses to stay alive by becoming an edgerunner—a mercenary outlaw also known as a cyberpunk.
Verantwortlich für die Serie ist Hiroyuki Imaishi, ihm assistiert Masahiko Otsuka, Creative Director ist Hiromi Wakabayashi. Als Charakter Designer arbeiten Yoh Yoshinari und Yuto Kaneko (LITTLE WITCH ACADEMIA), das Drehbuch schreiben Yoshiki Usa und Masahiko Otsuka. Den Score komponiert Akira Yamaoka (SILENT HILL).
CYBERPUNK: EDGERUNNERS soll irgendwann in 2022 bei Netflix zu sehen sein.
Nach dem immensen Erfolg des Streamingdienstes Netflix haben in den USA bekanntermaßen die alteingesessenen Studios Morgenluft geschnuppert und gefühlt hat jeder und sein Hund einen eigenen, ähnlichen Service an den Start gebracht.
Mit mehr oder weniger großem Erfolg, übrigens. Zwar gab es Flagpole-Content wie beispielsweise THE MANDALORIAN bei Disney+ oder PICARD by CBS All Access, aber im Großen und Ganzen kämpfen die Dienste damit, dass sie bei weitem nicht genug Content vorweisen können, um die Nutzer bei der Stange zu halten – lies: diese dazu zu bewegen, jeden Monat die Abogebühren zu zahlen. Dazu kommt natürlich, dass kaum jemand Willens ist, für jeden Streamingdienst extra zu zahlen.
Nochmal erschwerend wirkt sich zudem die COVID-19-Pandemie aus, die Hollywood zum Erliegen gebracht hat und deswegen keine neuen Inhalte produziert werden konnten.
Netflix möchte jetzt offenbar dem Mitbewerbern zeigen, was eine Harke ist und hat für den Juli sage und schreibe 59 neue Inhalte angekündigt: Serien, Filme, Dokumentation, Animé, darunter die nächste Staffel der Comicverfilmung UMBRELLA ACADEMY, sowie THE OLD GUARD ein aufwenig produzierter Mystery-Film mit Charlize Theron. Nicht in den 59 Produkten enthalten sind übrigens zugekaufte ältere Inhalte, wie beispielsweise Sucker Punch, Spaceballs, Cloud Atlas und die Karate Kid-Trilogie. Das kann man eigentlich angesichts der Content-Probleme anderer Streamingdienste nur so interpretieren, dass der Platzhirsch den Konkurrenten mit voller Absicht eine lange Nase dreht.
Warum kann Netflix das? Zum einen müssen sie Serien weit im voraus produzieren, da diese nicht häppchenweise jede Woche sondern am Stück veröffentlicht werden. Laut einem Netflix-Sprecher ist das gesamte Programm für 2020 bereits produziert. Und zum anderen hat der Streamingdienst sich international breit aufgestellt und kann in Ländern, in denen die Pandemie deutlich zurück gegangen ist, bereits wieder filmen.
[Update:] Die komplette Liste der Neuheiten auf Netflix im Juli (das ist die US-Fassung, die Inhalte sind im Rest der Welt nicht zwingend streambar – außer Eigenproduktionen, die erscheinen stets weltweit):
July 1
Chico Bon Bon: Monkey with a Tool Belt: Season 2 — NETFLIX FAMILY
Eigentlich passt es nicht zu den Themen dieser Seite, aber wenn es um eBooks oder elektronische Versionen von Zeitschriften sowie deren Preise geht, irgendwie doch.
Ich kann gar nicht mehr genau nach vollziehen, wie lange ich die Computerzeitschrift c’t aus dem Heise Verlag schon lese. Es müssen Jahrzehnte sein, früher am Kiosk erworben und vor ein paar Jahren dann abonniert.
Seit Monaten ärgere ich mich über die gesunkene Qualität und die gestrichenen Themenbereiche. Wenn ich die besten Hotkeys für Windows wissen wollte, würde ich mir das Käseblatt Chip kaufen. Will ich aber nicht. Deswegen habe ich immer wieder darüber geredet, dass »die Chipifizierung der c’t nicht mehr aufzuhalten ist«. Nebenbei sagte man mir als Plus-Abonnenten regelmäßig, ich habe als besonderes Goodie »einen direkten Draht zur Redaktion«. Davon habe ich allerdings nie etwas bemerkt, auf keine einzige meiner nicht sehr zahlreichen Mails über die Jahre als Abonnent habe ich auch nur die geringste Reaktion erhalten. Noch nicht mal ein knappes »ist angekommen« oder »sehen wir uns mal an«. Der »direkte Draht« ist also eine Luftnummer und ein nicht eingehaltenes Abo-Versprechen.
Als Abonnent hat mich Heise zudem mit Werbung per Email zugeworfen. Eigentlich kein Problem, man sollte meinen dass ein Verlag, der Magazine wie die c’t oder die IX veröffentlicht, in der Lage sein muss, einen Werbungs-Abmeldelink in der Mail funktional zu implementieren. Waren sie aber nicht. Ich kann nicht mehr nachvollziehen, wie oft ich darauf geklickt habe und wie oft ich die Meldung »Sie wurden erfolgreich abgemeldet« zu sehen bekam. Um danach weiter Spammails zu erhalten. Irgendwann habe ich dann den Support deswegen angeschrieben – und keine Antwort erhalten. Dann habe ich mich auf Facebook beschwert, dort wollte man veranlassen, dass ich eine Rückmeldung bekomme. Die kam nicht. irgendwann schrieb die Dame, »ich hätte jetzt ja eine Rückmeldung erhalten«. Hatte ich nicht. Die kam Tage später. Man habe mich aus dem Verteiler ausgetragen, »aus technischen Gründen könne ich aber noch weiter Werbung bekommen«. An der Stelle blieb mir schon schwer die Spucke weg.
Erschwerend kam hinzu, dass die Abozustellung der c’t in letzter Zeit nicht funktioniert und die Zeitschrift weder Freitags in meinem Briefkasten lag, noch Samstags, noch irgendwann. Der Support versprach in einem Fall schnelle Abhilfe, es kam aber erst ein Ersatzexemplar nachdem ich nochmals intervenieren musste. Bei der letzten Beschwerde wegen nicht erhaltenen Heftes bekam ich gar keine Rückmeldung mehr, immerhin lag irgendwann das Heft im Briefkasten (allerdings ca. zwei Wochen nach dem eigentlichen Zustelldatum).
An der Stelle hatte ich den Papp so auf, dass ich Heise mal einen DSGVO-Brandbrief habe zukommen lassen, den hatte ich pikanterweise aus der c’t. Es meldete sich der Justiziar des Verlags, gleichzeitig der Datenschutzbeauftragte, und stellte fest, dass das Auskunftsersuchen zum einen viel zu umfangreich sei (erzähl das der c’t-Redaktion) und zum anderen ja eine Geschäftsbeziehung bestehe, weswegen man mir selbstverständlich Werbemails zusenden dürfe. Dem erläuterte ich die oben geschilderten Probleme in einer weiteren Mail und ergänzte, dass ich ohne den ganzen Stress gar kein DSGVO-Aukunftsersuchen geschickt hätte. Die Antwort lautete wie folgt:
[…] vielen Dank für Ihre Mail und die offene Kritik, die mich ehrlich gesagt erschreckt hat! Es ist nicht selbstverständlich, dass Sie sich dazu die Zeit nehmen.
Ich kann Sie gut verstehen und hätte als Kunde vermutlich ebenso gehandelt.
Für die Missstände kann ich mich nur entschuldigen! Ich leite Ihre Nachricht direkt an die Verantwortlichen im Verlag weiter, damit die sich bei Ihnen melden.
Gemeldet haben sich keine »Verantwortlichen«, erst auf noch eine weitere Anfrage hin meldete sich erneut der Aboservice.
Es kommt noch ein Thema hinzu: Ich würde trotz der seit Jahren verbuggten und unreparierten App gern auf ein rein digitales Abo umstellen. Das spart Papier und eigentlich landet die c’t nach dem Lesen ohnehin im Altpapiercontainer; wenn ich etwas nachlesen möchte, kann ich das als Plus-Abonnent im Artikelarchiv tun. Allerdings sind die Preise, die Heise für die e‑Abos ansagt in meinen Augen inakzeptabel. Es fallen die Druckkosten weg (gut, die dürften zu vernachlässigen sein und bei ein paar Cent pro Heft liegen), außerdem muss kein Porto gezahlt werden. Und es fallen kein Aufwand und keine Kosten für Nachsendungen an, wenn die c’t mal wieder nicht ankommt.
Etwas Sinnvolles anbieten will man mir nicht. Ich soll eine rein elektronische App-Abo-Version inklusive PDF-Ausgabe nehmen, die ich nicht möchte. Die reine PDF-Plus-Version wäre günstiger, wenn sie mir für denselben Preis ein App-Abo anbieten würden, ohne PDF, wäre ich zufrieden. Tun sie aber nicht, ich soll für einen höheren Preis das PDF- dazu nehmen, das ich in all den Jahren noch nie genutzt habe und auch nie nutzen werde. Immer wieder bietet man mir eine Mogelpackung mit Cashback an, bei der ich ach so tolle 30 Euro zurückerhalte (Jubel! Nicht.). Allerdings nur im ersten Jahr, danach soll ich das Abo in voller Höhe zahlen.
Angesichts all dieser oben stehenden Dinge hatte ich gestern nach dem letzten, dem x‑ten, »tollen Supersonderspezialangebot« die Schnauze dermaßen voll, dass ich die c’t zum Ablauf des aktuellen Abozeitraums gekündigt habe, wie ich es den Mitarbeitern des Heise-Verlags bereits mehrfach androhte. Wie schon fast erwartet, haben Sie mir daraufhin ein »ganz neues« Angebot gemacht, das ich nicht ausschlagen kann: Denselben Cashback-Mist, den ich bereits abgelehnt hatte. Man muss den Eindruck gewinnen, dass die sich all meine Tickets nicht angesehen haben – oder dass bei Heise die rechte Hand nicht weiß, was die linke tut. Vielleicht sollten die mal jemanden, der sich mit solchen Themen auskennt, nach einem funktionierenden Ticketsystem fragen … Eventuell die c’t-Redaktion, falls die überhaupt noch existieren sollte.
Von den »Verantwortlichen« des Verlags hat sich – entgegen dem Angekündigten – nie jemand gemeldet, es sei denn, der Abosupport mit seinen Textbausteinen sei damit gemeint.
Für mich geht damit eine jahrzehntelange c’t-Ära zuende, eigentlich ist das ziemlich traurig, da mir ein so langer Wegbegleiter verloren geht, aber da der Heise-Verlag derart offensichtlich keinen Wert auf mich als Abonnenten legt, und da die Qualität des Heftes ohnehin im Sturzflug ist (vermutlich aus Kosteneinsparungsgründen beim Heise-Verlag) sei es eben so.
Fun Fact am Rande: Bei der Magazin-eBook-Flatrate Readly erhalte ich für 120 Euro im Jahr Zugriff auf tausende, auch internationale, Magazine. Mehr als ich jemals lesen könnte. Die bekommen jetzt mein Geld.
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