Film, TV & Stream

GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 3

GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 3 – Deutsch­land­start 03.05.2023

Wow, was für ein Ritt. Man mag es kaum glau­ben, dass es knapp zehn Jah­re her ist, seit GUARDIANS OF THE GALAXY in die Kinos kam, damals unter dem Vor­ab-Geläs­te­re der übli­chen Ver­däch­ti­gen, dass das mit der Musik (Ooo­ga-chak­ka) und dem spre­chen­den Wasch­bä­ren mal gar nicht geht und die einen gigan­ti­schen Flop pro­phe­zeih­ten.

Mei­ne Güte, was waren die preis­ver­däch­tig ahnungs­los … Mei­ne Güte, was haben Mar­vel und Gunn es denen gezeigt …

Auf Teil drei muss­ten wir deut­lich län­ger war­ten, als ursprüng­lich geplant war. Das lag zum einen an den Que­re­len mit Dis­ney und um den Regis­seur James Gunn und zum ande­ren natür­lich an der Pan­de­mie. Und da Gunn nach einem Aus­flug zu DC Comics dort ange­heu­ert wur­de, um das DCEU auf Spur zu brin­gen, war im Prin­zip schon klar, dass Teil drei der Tri­lo­gie den Abschluss der Aben­teu­er der Guar­di­ans dar­stel­len wür­de, des­we­gen ist das kein Spoi­ler.

Aber wie das genau aus­se­hen wür­de, das war nicht klar.

Mamma mia! It´s‑a me! Mario!

THE SUPER MARIO BROS. MOVIE – Deutsch­land­start 05.04.2023

Was ist das nur für eine Zeit? Frü­her™ konn­te man sich ziem­lich sicher sein, dass Kino­fil­me zu Spie­len oder gar Com­pu­ter­spie­len schnell und bil­lig pro­du­zier­te Pro­duk­tio­nen waren, bei denen nach Erwerb der Lizenz das Geld für Dreh­buch, VFX, Dar­stel­ler oder gleich alles fehl­te. Und jetzt kom­men inner­halb knapp über einer Woche gleich zwei Bei­spie­le dafür, dass die­se Zei­ten vor­bei sind.

Der eine Strei­fen dreht sich um Gewöl­be und Dra­chen, sowie Hel­den die dar­in und drum­her­um stol­pern, der ande­re dreht sich um latz­be­hos­te ita­lie­ni­sche Klemp­ner. Und Schild­krö­ten. Goril­las. Koopas. Goom­bas. Und jede Men­ge Pil­ze.

Bandit bespricht – DUNGEONS & DRAGONS: Ehre unter Dieben

DUNGEONS & DRAGONS: HONOR AMONG THIEVES
Bun­des­start 16.03.2023
Pre­view 24.03.2023 Metro­plex, Fürth

Seit 1974 spielt die Welt DUNGEONS & DRAGONS, sei­ner­zeit tat­säch­lich noch mit Papier und Stift. Die Geschich­te hat­ten Gary Gygax und Jeff Per­ren 1971 mit dem Spiel CHAINMAIL begon­nen, dar­aus D&D ent­wi­ckelt, und damit das Pen-and-Paper-Rol­len­spiel ins Leben geru­fen. Dar­aus hat sich eine regel­rech­te Indus­trie ent­wi­ckelt, aber die Mut­ter aller Pen-and-Papers über­dau­er­te nicht ein­fach die Zeit, son­dern blieb immer Num­mer Eins. Mitt­ler­wei­le ist die Fir­ma Wizards of the Coast Rech­te­inha­ber, stellt das Spiel her und ver­treibt es, und hütet ihr Kind, wie es über­vor­sich­ti­ge Müt­ter tun. Das garan­tiert eine sorg­sa­me, regel­kon­for­me und dem Spiel ange­mes­se­ne Adap­ti­on, weil gute Men­schen von Wizards of the Coast nicht ein­fach nur bera­tend zur Sei­te stan­den, son­dern die Geschich­te und Cha­rak­te­re mit aus­ar­bei­te­ten. Aber nicht nur des­we­gen ist DUNGEONS & DRAGONS: EHRE UNTER DIEBEN einer der bes­ten Fil­me unter den vie­len Adap­tio­nen von Gesell­schafts- und Com­pu­ter­spie­len.

Was´n das für´n Vieh? Ein Eulenbär!

DUNGEONS & DRAGONS – HONOR AMONG THIEVES
Deutsch­land­start 30.03.23

Wenn es jeman­dem zu gut geht, dann macht er einen Film oder eine Serie zum The­ma STAR TREK. Oder einen STAR WARS-Film. Neu­er­dings viel­leicht auch einen aus dem Mar­vel Cine­ma­tic Uni­ver­se. Über­all hat man die Mög­lich­keit, ins­be­son­de­re soge­nann­te und selbst­er­nann­te Hard­core-Fans zu ver­är­gern, die, wie wir inzwi­schen aus zahl­lo­sen Shits­törm­chen wis­sen, die Weis­heit mit Löf­feln gefres­sen haben. Oder das zumin­dest mei­nen.

Wenn es aber ver­mut­lich ein The­ma gibt, das alle Nerd­in­nen seit den 1970er Jah­ren über­grei­fend ken­nen, dann ist das DUNGEONS & DRAGONS. Und des­we­gen dürf­te hier die Gefahr eines Fan-Auf­stands apo­ka­lyp­ti­schen Aus­ma­ßes noch viel grö­ßer sein als bei den eben genann­ten The­men.

Gemacht haben sie ihn trotz­dem.

Bandit bespricht: SCREAM VI

SCREAM VI – Bun­des­start 09.03.2023

Ein Dut­zend Fern­seh­ka­me­ras sind auf die Schwes­tern Saman­tha und Tara gerich­tet, als sie aus dem Poli­zei­re­vier kom­men. Die Kame­ras schau­en auch noch zu, als Tara der in Ungna­de gefal­le­nen Gale Wea­thers ins Gesicht schlägt. Als sich drei Sekun­den spä­ter Saman­tha, Tara und Gale zum klä­ren­den Gespräch ent­fer­nen, ist weder ein Jour­na­list, noch eine Kame­ra auf sie gerich­tet. Die gesam­te Pres­se­meu­te frönt wei­ter ihrem Müßig­gang, als ob nicht gesche­hen wäre. Das ist die Logik in die­ser Kata­stro­phe eines Films, der nicht im gerings­ten berück­sich­tigt oder ver­stan­den hat, was Wes Cra­vens Ori­gi­na­le beliebt, erfolg­reich und ori­gi­nell mach­te. Eine der Haupt­ver­däch­ti­gen in einer Mord­se­rie schlägt einer renom­mier­ten, wenn auch nicht belieb­ten Jour­na­lis­tin mit der Faust ins Gesicht, und nie­man­den der vie­len umste­hen­den Men­schen inter­es­siert das. Lei­der ist das nur ein exem­pla­ri­sches Bei­spiel für die Unzu­läng­lich­kei­ten des gesam­ten Films.

SHAZAM! FURY OF THE GODS

SHAZAM! FURY OF THE GODS – Deutsch­land­start 16. März 2023

Ich mei­ne, was haben die Leu­te denn erwar­tet? Über wen ich spre­che? Ich hole an der Stel­le etwas aus: Übli­cher­wei­se bemü­he ich mich, neue Block­bus­ter schnell zu sehen, was in die­sem Fall wegen ter­min­li­cher Inter­fe­ren­zen nicht funk­tio­nier­te. Denn aus Grün­den (Phan­ta­News) lese ich zahl­lo­se News- und Nerd­in­nen-Sei­ten im Web in mei­nem RSS-Rea­der, da habe ich zum schnell Skim­men halt eine Lis­te der Über­schrif­ten. Und man­che Leu­te ver­ste­hen eben nicht, dass man auch in Titeln spoi­lern kann. Des­we­gen las ich bereits ver­nich­ten­de Din­ge über SHAZAM! FURY OF THE GODS, eben auch und ins­be­son­de­re im Zusam­men­hang mit DC-Fil­men und dem DCEU.

Was, bei allen Göt­tern, haben die Leu­te denn erwar­tet? Haben die den ers­ten nicht gese­hen? Oder ver­ges­sen? Es war doch eigent­lich schon vor­her völ­lig klar, was man bei die­sem zwei­ten Teil bekom­men wür­de, wenn man ins Kino geht: Eine Varia­ti­on des ers­ten mit mehr Held°Innen.

Bandit bespricht: ANT-MAN AND THE WASP – QUANTUMANIA

ANT-MAN AND THE WASP – QUANTUMANIA Bun­des­start 15.02.2023

Als Ant-Man Scott Lang dem Mar­vel Cine­ma­tic Uni­ver­se bei­trat, war sei­ne Beru­fung im Klei­nen Grö­ße zu erlan­gen. Bei den Ein­zel­fil­men wur­de dies auch nar­ra­ti­ver Leit­fa­den. Anders als mit den Aven­gers, muss­te er nicht die Welt dort drau­ßen ret­ten, son­dern sei­ne eige­ne beschei­de­ne Exis­tenz mit dem ver­bun­de­nen Umfeld. Für eine ver­nünf­ti­ge Wei­ter­füh­rung war es eine logi­sche Schluss­fol­ge­rung das geschlos­se­ne Fami­li­en­aben­teu­er bei­zu­be­hal­ten, aber dem Gesetz der Fort­set­zung nach­zu­kom­men, aus­zu­bre­chen und viel grö­ßer zu wer­den. Dazu muss Ant-Man samt Ange­hö­ri­ger erst ein­mal viel klei­ner wer­den. Das liest sich ver­wir­rend? Soll der Plot in sei­ner phi­lo­so­phi­schen Aus­rich­tung auch sein. Denn es gibt vie­le Wel­ten, und jede davon will geret­tet wer­den. Die sub­ato­ma­re Quan­ten­ebe­ne ist so eine Welt, die Scott Lang so egal sein könn­te, wie Tha­nos die Exis­tenz von Scott Lang. Wäre nicht die gan­ze Fami­lie Lang/​Pym/​Van Dyne ins Quan­ten­reich ent­führt wor­den.

ANT-MAN AND THE WASP: QUANTUMANIA

ANT-MAN AND THE WASP: QUANTUMANIA – Deutsch­land­start 15.02.2023

»Oh, you’­re an Aven­ger. Have I kil­led you befo­re?«

Ent­hält klei­ne­re Spoi­ler, aber nur wenn ihr noch kei­ne Trai­ler gese­hen habt. Wenn ihr noch kei­ne Trai­ler gese­hen habt und kei­ne Spoi­ler möch­tet, lest die Bespre­chung erst nach dem Kino­be­such.

Ges­tern kurz vor dem Kino­be­such hör­te ich eine Bespre­chung im SWR 3, in der die Bespre­chen­de Aus­sag­te, dass sie die bei­den ANT-MAN-Fil­me super fand. Weil sie mit dem groß- und klein Wer­den in einer rea­lis­ti­schen Umge­bung mit »rich­ti­gen« Men­schen spiel­ten und jede Man­ge Gags dar­aus zogen. QUANTUMANIA krei­de­te sie an, dass man das jetzt in eine völ­lig ande­re Umge­bung trans­plan­tiert habe (die ihrer Ansicht nach »kom­plett nach STAR WARS aus­sah« – viel­leicht weil in einer Sze­ne Kapu­zen­män­ner mit leuch­ten­den Augen vor­ka­men?) und nach dem Gag, in dem Ant-Man als Spi­der-Man ange­re­det wur­de, angeb­lich kei­ne wei­te­ren Gags mehr kamen. Und sie ver­gab einen von fünf Punk­ten.

Ich will hier sicher­lich nie­man­dem ihre Mei­nung abspre­chen, jede darf eine haben, aber:

WEH TEH EFF?

Bandit bespricht: M3GAN

M3GAN – Bun­des­start 12.01.2023

Bestimm­te Hor­ror­fil­me sind dar­auf aus­ge­rich­tet, ein woh­li­ges Gefühl von Gerech­tig­keit zu ver­mit­teln, indem sie schlech­ten Men­schen ein gars­ti­ges Ende besche­ren. Wie Gem­mas über­heb­li­chem Chef, Gem­mas rück­sichts­lo­ser Nach­ba­rin, aber auch Gem­mas Betreue­rin vom Sozi­al­dienst, oder dem spei­chel­le­cken­de Lakai des Chefs, der auf mie­se Art schon eine Fort­set­zung für den Film ein­lei­tet. Deren Able­ben berei­tet der Zuschaue­rin und dem Zuschau­er ein­fach viel Freu­de.
Gem­ma ist Spiel­zeug-Inge­nieu­rin und hat mit einem nur zwei Per­so­nen umfas­sen­dem Team einen men­schen­ähn­li­chen Robo­ter ent­wi­ckelt, Bau­tei­le geformt, geschweißt, gelö­tet, zusam­men­ge­setzt, Funk­tio­nen und Mecha­nik kali­briert, und pro­gram­miert. Es gibt Fil­me, die machen es einen sehr schwer, ernst genom­men zu wer­den. Wobei die tri­via­le Her­ab­wür­di­gung von inhalt­li­chen und insze­na­to­ri­schen Schwä­chen sel­ten Recht­fer­ti­gung fin­det. Aber M3GAN ist ein Film der dies regel­recht her­aus­for­dert.

AVATAR: THE WAY OF WATER

AVATAR: THE WAY OF WATER – deut­scher Kino­start am 14.12.2022

Ent­hält klei­ne­re Spoi­ler, aber nichts schlim­mes.

Es war einer der größ­ten Trep­pen­wit­ze der Kino­ge­schich­te: Die Fort­set­zung von Regis­seur James Came­rons damals bahn­bre­chen­den Film AVATAR, der 2009 jede Men­ge Rekor­de zer­schmet­ter­te. Und es soll­te selbst­ver­ständ­lich ein Nach­fol­ger kom­men, dann eine Tri­lo­gie … und dann wur­de ver­scho­ben, ver­scho­ben und noch drei­mal ver­scho­ben, »zwi­schen­durch« wur­de auch noch Cent­fox durch Dis­ney erwor­ben. Als es hieß, Dezem­ber 2022 sei nun end­gül­tig der Ter­min für den Kino­start des zwei­ten Teils, dach­te ich, dass ich das glau­be, wenn ich im Kino sit­ze. Nun, ges­tern habe ich tat­säch­lich dort geses­sen. Und Sitz­fleisch benö­tigt man defi­ni­tiv für AVATAR: THE WAY OF WATER mit sei­nen drei Stun­den und zwölf Minu­ten Lauf­zeit, also noch­mal eine hal­be Stun­de län­ger als der ers­te.

Wenn man mich nun fragt, ob sich das War­ten und das Sit­zen denn auch gelohnt haben, kann ich dar­auf lei­der kei­ne ein­fa­che Ant­wort geben …

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