Amazon hat für seinen Lautsprecher-Assistenten Echo (manche nennen ihn auch Alexa) eine neue Funktion freigeschaltet: Ab sofort kann das Gerät Kindle eBooks vorlesen, natürlich nur solche, die sich in der Bibliothek des Nutzers befinden und für die die Vorlesefunktion freigegeben ist.
Die dabei verwendete Speech-Engine ist offenbar dieselbe, die auch bei der Kommunikation mit Echo verwendet wird. Die Sprachqualität lässt derzeit zu wünschen übrig, Betonungen und Pausen wissen derzeit nicht so recht zu überzeugen. Bleibt abzuwarten, ob Amazon das in Zukunft noch verbessert.
Die Vorlesefunktion ist nur in der deutschen Fassung neu, bei der US-Version ist sie bereits seit ca. einem Jahr freigeschaltet.
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Im Mai vergangenen Jahres hatte ich das letzte Mal darüber berichtet, dass Ron Moore, Michael Dinner und Bryan Cranston ausführende Produzenten bei einer SF-Fernsehserie namens ELECTRIC DREAMS: THE WORLDS OF PHILIP K. DICK sind, die auf den Werken des US-amerikanischen Autors basiert. Ursprünglich sollte die Show auf AMC laufen, da war laut der Produktionsfirma Channel 4 angeblich auch schon alles in trockenen Tüchern, aber dann hat der Sender offenbar kalte Füße bekommen und eine Verzögerungstaktik gefahren, die jetzt offenbar dazu führte, dass man sich jetzt einen neuen Partner gesucht hat.
Neuer Co-Produzent ist Amazon Video, das Konzept bleibt dasselbe: Eine zehnteilige Serie, bei der jeder Episode ein Werk von Dick zugrunde liegen wird. Die Episoden werden von namhaften Autoren verfasste, beispielsweise Jack Thorne (HARRY POTTER AND THE CURSED CHILD, THE FADES), Matthew Graham (DOCTOR WHO, die nicht realiserte STAR WARS-Serie), Tony Grisoni (FEAR AND LOATHING IN LAS VEGAS) oder David Farr (THE NIGHT MANAGER).
Cranston wird nicht nur produzieren, sondern auch mitspielen.
Im vergangenen Mai hatte ich noch vermutet, die Serie käme im Frühjahr 2017. Daraus wird dank AMC nun nichts, mein neuer Tipp wäre der Herbst diesen Jahres.
Bild: Bryan Cranston 2014, von Peabody Awards, aus der Wikipedia, CC-BY
Amazon feiert gerade sein sogenanntes Indie-Lesevestival ab, in dessen Rahmen haufenweise Selfpublisher-eBooks günstiger abgegeben werden. Darunter ist auch die Glasberg-Trilogie von Anja Bagus, die einen halten es für Steampunk, die anderen für Phantastik vor einer alternativen Historie, die zur Zeit des deutschen Kaiserreichs spielt. Zum Inhalt:
Seit dem Jahr 1900 gibt es auf der Welt eine seltsame Substanz: Æther ist als grüner Nebel über Flüssen und Seen aufgestiegen. Er ist energiereich und wird als Treibstoff für Luftschiffe und industrielle Prozesse genutzt. Aber er hat die Welt noch tiefgreifender verändert: Kreaturen aus Mythen und Legenden tauchen aus den Nebeln auf und jedem kann es passieren, dass ihm Flügel oder Hörner, Hufe oder Klauen wachsen.
Schwarzwald 1912: Im mondänen Hotel Waldesruh scheint die Welt noch in Ordnung. Man will hier die Silvesterfeier ungestört von den Vorgängen am Rhein verbringen. Aber der Æther hat auch diesen Rückzugsort verändert und der Glasberg hat seinen grünen Gipfel enthüllt. Religiöse Fanatiker und eine uralte Wesenheit stören die Feierlichkeiten. Begleiten Sie die adelige Freifrau Minerva von Rappenfeld und den Unternehmer Falk Bischoff durch die Unruhen dieser besonderen Nacht.
Falk entdeckt, dass das Glas des Glasbergs besondere Kräfte hat. Die Vorgänge der Silvesternacht haben Folgen: Baden-Baden wird durch eine seltsame Krankheit bedroht, die Kinder grausam sterben lässt. Finden Falk und Minerva die Ursache? Und können sie den Widersacher, der hinter allem steckt, schließlich besiegen oder wird es im Finale am Rhein zu einem Scharmützel kommen, welches in weltweitem Krieg enden könnte?
Was in WALDESRUH beginnt, nimmt in GLASBERG seinen Lauf und endet actionreich und dramatisch in RHEINGOLD. In der Steampunk-Welt von Anja Bagus gibt es alles, was das Herz begehrt: starke Frauen, Soldaten, Beamte und Monster, Action und Romantik.
Die drei Bücher erhält man im Rahmen des Indie-Festivals noch bis zum 22.02.2017 vergünstigt. WALDESRUH wäre als Print-Ausgabe 312 Seiten dick, GLASBERG hätte 378 Seiten und RHEINGOLD käme mit 307 Seiten. Alle drei eBooks erhält man derzeit für jeweils nur 1,19 Euro.
Im vergangenen April hatte ich darüber berichtet, dass Neil Gaiman persönlich sein und Terry Pratchetts Buch GOOD OMENS in eine Fernsehserie umsetzen wolle. Damals war nur klar, dass es geschehen soll, allerdings nicht wie die genauen Begleitumstände sein würden, ein Sender wurde noch nicht genannt.
Jetzt wird berichtet, dass Amazon die Serie für seinen Streamingdienst finanzieren wird, in Coproduktion mit der BBC. Und tatsächlich wird Gaiman selbst der Showrunner des Projekts sein. GOOD OMENS soll dann irgendwann im Jahr 2018 weltweit auf Amazon Prime bereit gestellt werden. Neil Gaiman wird auch ausführend produzieren, zusammen mit Caroline Skinner (DOCTOR WHO), Chris Sussman, Rob Wilkins, und Rod Brown.
GOOD OMENS (deutsch: EIN GUTES OMEN) dreht sich um ein ungewöhnliches Paar: Der Dämon Crowley und der Engel Aziraphale müssen sich zusammen tun, um die Apokalypse zu verhindern.
Coverabbildung GOOD OMENS Copyright Harper Torch
Amazon hat sich entschieden, eine dritte Staffel seiner Alternativ-Historien-Serie THE MAN IN THE HIGH CASTLE nach Philip K. Dick zu produzieren. In der Show geht es um eine Welt in den 1960ern, in der die Nazis und Japan den zweiten Weltkrieg gewonnen und die USA unter sich aufgeteilt haben.
Der Trailer, mit dem Amazon das ankündigt, hat verblüffenderweise ein Geoblocking und kann nur in den USA betrachtet werden. Was soll denn der Unsinn? Glücklicherweise wurde er natürlich sofort repliziert und von anderen Kanälen ohne Blocking angeboten.
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Studio Ghibli, bekannt durch diverse Hayao Miyazaki-Filme wie NAUSICAÄ, PRINZESSIN MONONOKE, CHIHIROS REISE INS ZAUBERLAND oder DAS WANDELNDE SCHLOSS, hat 2014 in Japan Astrid Lindgrens Abenteuer um RONJA RÄUBERTOCHTER als Animé-Serie (Sanzoku no Musume R?nya) umgesetzt. Die kommt jetzt via Amazon Prime Video auch in den Westen.
Bereits in den 70ern hatten die Studiogründer Hayao Miyazaki und Isao Takahata versucht, an eine Lizenz für die Umsetzung von PIPPI LANGSTRUMPF zu kommen, das war damals aber vergeblich gewesen.
Regie bei der RONJA-Umsetzung führte Hayaos Sohn Goro Miyazaki. Es handelt sich um eine Zusammenarbeit zwischen Studio Ghibli und Polygon Pictures, der Mix aus Ghiblis Charakterdesigns und der 3D-Animationstechnik von Polygon erinnert ein wenig an NI NO KUNI, das Computerspiel, welches das Studio 2010 mit dem Entwickler Level‑5 realisierte. Aber auch Erinnerungen an andere Animé-Kinderserien kommen hoch.
Durch einen Lizenzdeal zwischen dem Distributor Serious Lunch und Amazon wird man die Serie auf dem Videostreamingservice des Onlinehändlers zu sehen bekommen, wann genau ist allerdings derzeit noch unbekannt. Die Serie soll offenbar aufwändig ins Englische übersetzt werden, eine der Stimmen ist Gillian Anderson (Scully in X‑FILES). Ebenfalls unbekannt ist, ob RONJA auch bei Prime Video Deutschland zu sehen sein wird, angesichts der Handhabung anderer Serien sehe ich keinen Grund, warum nicht.
Anfang des Jahres ging es durch den virtuellen Blätterwald hauptsächlich rund ums Selfpublishing: Onlinehändler Amazon wollte Fehler in eBooks erkennen und dann irgendwie reagieren. In den USA geschieht das bereits seit Februar 2016, jetzt auch im deutschen Shop.
eBooks bei denen Qualitätsprobleme festgestellt werden, markiert Amazon mit entsprechenden Hinweisen. Das können beispielsweise Rechtschreibfehler oder falsch formatierte Bilder sein. Der Meldung »Qualitätsprobleme wurden gemeldet« nach zu urteilen, greift das System dabei aber offenbar nicht auf automatisierte Algorithmen zurück, sondern auf Rückmeldungen von Kunden.
Falls in den Verlagen jetzt ein lautes »Hähä!« anhebt, da jetzt die unliebsame Selfpublisher-Konkurrenz ihr Fett weg bekommt, freut man sich dort allerdings zu früh, denn wie wir wissen, leiden auch vermeintliche Profi-Publikationen unter Problemen, seien es Rechtschreibfehler, oder gleich komplett miserabel erstellte eBooks. Das zeigt sich beispielsweise an Carlsens PERCY JACKSON – DIE LETZTE GÖTTIN, das einen entsprechenden Hinweis verpasst bekommen hat.
Unklar sind wie so oft die Kriterien, die bei Amazon angesetzt werden, auch bleibt im Ungewissen, wieviele Meldungen zusammen kommen, oder wie wahrheitsgetreu diese sein müssen, damit eBooks eine entsprechende Markierung verpasst bekommen. Laut Recherchen von lesen.net geht Amazon dabei aber offenbar nach der Prämisse »lieber eins mehr als eins weniger kennzeichnen« vor.
Man sollte also möglicherweise neben Amazons Hinweis auch mal einen Blick in die Bewertungen werfen, denn wenn ein Buch tausende fünf-Sterne-Wertungen hat, sollte man den Hinweis vielleicht nicht zu schwer gewichten.
Autoren wie Verlage erhalten übrigens eine Liste der Fehler, um diese beheben zu können, nachdem das geschehen ist, sollen die neuen Versionen wie bisher kurzfristig online stehen und der Hinweis verschwinden. Man darf gespannt sein, ob das auch in der Praxis funktioniert.
In den USA baut Onlinehändler Amazon sein Angebot für Prime-Kunden mit »Amazon Prime Reading« deutlich aus. Das ganze wirkt wie ein Kindle Unlimited Light, denn man kann damit über 1000 eBook, Comics, Zeitschriften und Kindle Singles ohne weitere Zusatzkosten ausleihen. Dafür benötigt man nicht zwingend einen Kindle, das funktioniert auch mit einer App auf Android oder iOS.
Man erhält beispielsweise folgende Zeitschriften ohne Abonnement: National Geographic Traveler, People und Sports Illustrated. Bei den eBooks nennt Amazons Pressemitteilung beispielsweise The Hobbit, Harry Potter and the Sorcerer’s Stone, The Man in the High Castle, interessant erscheint hier, dass explizit Titel aus dem Phantastik-Bereich in den Vordergrund gestellt werden; das Angebot beinhaltet aber auch Nonfiction.
Man kann aus dem Angebot beliebig viele Titel für eine unbeschränkte Zeit leihen.
Damit macht Amazon seine Prime-Mitgliedschaft weiter für Kunden interessanter. Das wundert auch nicht, denn offenbar bestellen Prime-Kunden deutlich mehr als normale, der Onlinehändler betreibt weiterhin agressive Kundenbindung. Vor Kurzem hatte man erst Twitch Prime eingeführt, mit dem man werbefreie Streams oder Ingame-Loot erhält. Prime-Mitglieder erhalten zudem Rabatte auf neue Computer- und Konsolenspiele.
Für Verlage und Autoren mit Titeln in diesem Programm dürfte sich damit vermutlich die Zahl der gelesenen Seiten und damit die Einnahmen erhöhen.
Bisher gibt es Amazon Prime Reading nur für Kunden in den USA, es gibt allerdings keinen Grund anzunehmen, dass das Programm nicht auch in Deutschland eingeführt werden wird. Ob allerdings hiesige Verlage mitspielen werden, bleibt abzuwarten. Für mich ist allerdings bereits das englischsprachige Angebot überaus attraktiv.
Während bei der hiesigen Buchbranche noch nicht mal das eBook so richtig angekommen scheint, und die Themen »Digitalsierung« und »neue Medien« nach wie vor wie Science Fiction wirken, plant Amazon bereits den nächsten Coup, der sich für irgendwelche rückständigen Faxnutzer und Internetausdrucker vermutlich wie Science Fiction anhört:
In einer vor etwas über zwei Wochen auf LinkedIn veröffentlichten Stellenausschreibung für einen »Virtual Reality Experience Development Executive« kann man lesen, dass der Onlinehändler seinen Shop in die virtuelle Realität bringen möchte, und das auf den Plattformen Oculus Ruft, HTC Vive und Playstation VR. Der neue Dienst wird nicht Prime-Mitgliedern vorbehalten bleiben, sondern auch den »normalen« Amazon-Kunden zur Verfügung stehen. Und wie bei Amazon üblich, soll das Ganze nicht in einer nebulösen Zukunft passieren, sondern noch in 2016 starten.
Man vergleiche das mit dem Börsenverein, dessen Töchter Jahre brauchen, um einen popligen Onlineshop für Bücher online zu stellen, und der ist dann auch noch so schlecht, dass ihn niemanden nutzt. Auch von diesem neuen Projekt wird die konservative und unbewegliche Branche vermutlich wieder eiskalt erwischt werden. Die hat es halt nicht so mit dem #neuland.
Mehr zu Amazons VR-Shops sobald ich mehr weiß. Dank vorhandener Oculus Rift teste ich das selbstverständlich bei Release.
Auch in diesem Jahr stellt Amazon wieder seinen Prime Video-Kunden Piloten zur Abstimmung. Dabei handelt es sich zum einen um die Superhelden Parodie THE TICK, eine Neuerfindung der Serie desselben Titels aus den 90ern, sowie JEAN CLAUDE VAN JOHNSON. Letztere ist eine parodistische Serie, in der Jean-Claude van Damme sich selbst spielt und in einer Geheimidentität namens Jean-Claude van Johnson ein Geheimagent ist. Das klingt nicht nur schräg, sondern ist es auch; es ist wunderbar zu sehen, wie der ehemalige Action-Star sich mit einer gehörigen Prise Humor selbst in die Pfanne haut. THE TICK ist grandios komisch, JCVJ kann ebenfalls überzeugen, auch wenn man sich die ganze Zeit fragt: WTF? I LOVE DICK ist eine Kleinstadt-Komödie mit Kevin Bacon, die ich mir mangels Interesse bisher noch nicht angesehen habe.
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