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THE TICK startet im August auf Amazon

Eine Neu­fas­sung von Ben Edlunds Super­held THE TICK (1986) als Fern­seh­se­rie war einer der Erfol­ge bei der letzt­jäh­ri­gen Ama­zon Prime Sea­son im Sep­tem­ber. Dabei wer­den Ama­zon-Kun­den diver­se Seri­en­epi­so­den gezeigt und die­se kön­nen dann dar­über abstim­men, wel­che tat­säch­lich in Serie pro­du­ziert wer­den.

Peter Ser­a­fi­no­wicz spielt den blau­en Hel­den in der Serie, die laut Anga­ben von Ama­zon am 25 August star­ten soll. Im Pilo­ten waren in wei­te­ren Rol­len zu sehen: Grif­fin New­man, Valo­rie Cur­ry, Brendan Hines, Jackie Ear­le Haley und Yara Mar­ti­nez.

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Logo THE TICK Copy­right Ama­zon

Anderson und Duchovny in X‑FILES-Hörspielen bei Audible

Zwar sind die Ver­hand­lun­gen mit Fox um neue Fol­gen des Revi­vals der Kult-Mys­tery-Serie X‑FILES (AKTE X) noch nicht zu einem Ergeb­nis gekom­men, wei­te­re Aben­teu­er um die FBI-Agen­ten Muld­er und Scul­ly wird es aller­dings als Hör­spie­le geben. An denen kann man sich erfreu­en falls man der eng­li­schen Spra­che mäch­tig ist.

Audi­ble Stu­di­os wird unter dem Titel X‑FILES: COLD CASES neue Fäl­le, die es nicht in eine TV-Epi­so­de geschafft haben, als Hör­spie­le ver­öf­fent­li­chen. Die Epi­so­den basie­ren auf den von Joe Har­ris geschrie­be­nen Comics und sol­len nach dem Kino­film I WANT TO BELIEVE han­deln. Eben­falls als »Crea­ti­ve Direc­tor« dabei ist Seri­en­schöp­fer Chris Car­ter. Die Audio-Adap­ti­on stammt von Dirk Maggs (THE HITCHHIKER’S GUIDE TO THE GALAXY).

Gil­li­an Ander­son und David Duchov­ny über­neh­men erneut die Rol­len von Dana Scul­ly und Fox Muld­er. Wei­ter­hin sind mit dabei: Mitch Pileg­gi als Direc­tor Skin­ner, Wil­liam B. Davis als Krebs­kan­di­dat, sowie Tom Braid­wood, Dean Hag­lund und Bruce Har­wood als die Lone Gun­men.

Der Start X‑FILES: COLD CASES bei Audi­ble ist am 18. Juli 2017 (bei Ama­zon Deutsch­land sind sie aller­dings noch nicht gelis­tet)

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Pro­mo­gra­fik X‑FILES: COLD CASES Copy­right Audible/​Amazon

Amazon Prime Streaming Partners Program ab Frühsommer auch in Deutschland?

Ama­zon macht damit wei­ter, neben Buch- und Online­han­del all­ge­mein, auch den Fern­seh- bzw. Strea­ming­markt auf­zu­mi­schen. In den USA gibt es bereits das soge­nann­te »Ama­zon Prime Strea­ming Part­ners Pro­gram«. Dabei öff­net sich Ama­zon Prime Video für Inhal­te Drit­ter, das kön­nen klas­si­sche Fern­seh­sen­der sein, aber auch direkt Pro­du­zen­ten, die dann in der Lage sind, ihren Con­tent ohne Umweg über irgend­wel­che Sen­der zu ver­brei­ten.

Die­ses Pro­gramm könn­te laut den Infor­ma­tio­nen von W&V bereits im Früh­som­mer auch in Deutsch­land star­ten. Ama­zon hält sich dazu aller­dings noch bedeckt und möch­te das nicht kom­men­tie­ren, es wäre aber eine logi­sche Fort­füh­rung des Ama­zon Prime Video Kon­zepts. Und selbst­ver­ständ­lich wird sich Ama­zon die Ver­brei­tung der Inhal­te Drit­ter auf sei­ner gut ein­ge­führ­ten, reich­wei­te­star­ken Strea­ming­platt­form ordent­lich bezah­len las­sen.

Den­noch dürf­te das ins­be­son­de­re für öffent­lich-recht­li­che oder pri­va­te Sen­der durch­aus attrak­tiv sein, weil sie damit mög­li­cher­wei­se Zuse­her zurück­ge­win­nen könn­ten, die sich vom klas­si­schen Fern­se­hen längst abge­wandt haben. Auf der ande­ren Sei­te könn­te das aber auch dazu füh­ren, dass sich noch mehr Zuschau­er vom tech­nisch, kon­zep­tio­nell und inhalt­lich über­hol­ten Pan­tof­fel­ki­no ver­ab­schie­den.

Angeb­lich gibt es zudem Ver­hand­lun­gen mit Dis­co­very wegen Bun­des­li­ga-Über­tra­gun­gen und dem Pay-TV-Sen­der Sky, aber auch da will sich nie­mand äußern.

Im Früh­som­mer wis­sen wir mehr.

Ama­zon-Logo Copy­right Ama­zon

Amazons Echo kann vorlesen

Ama­zon hat für sei­nen Laut­spre­cher-Assis­ten­ten Echo (man­che nen­nen ihn auch Ale­xa) eine neue Funk­ti­on frei­ge­schal­tet: Ab sofort kann das Gerät Kind­le eBooks vor­le­sen, natür­lich nur sol­che, die sich in der Biblio­thek des Nut­zers befin­den und für die die Vor­le­se­funk­ti­on frei­ge­ge­ben ist.

Die dabei ver­wen­de­te Speech-Engi­ne ist offen­bar die­sel­be, die auch bei der Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Echo ver­wen­det wird. Die Sprach­qua­li­tät lässt der­zeit zu wün­schen übrig, Beto­nun­gen und Pau­sen wis­sen der­zeit nicht so recht zu über­zeu­gen. Bleibt abzu­war­ten, ob Ama­zon das in Zukunft noch ver­bes­sert.

Die Vor­le­se­funk­ti­on ist nur in der deut­schen Fas­sung neu, bei der US-Ver­si­on ist sie bereits seit ca. einem Jahr frei­ge­schal­tet.

Das in der kur­zen Demo vor­ge­le­se­ne Buch ist RUHELOS von Anja Bagus.

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Pro­mo­gra­fik Ama­zon Echo Copy­right Ama­zon

ELECTRIC DREAMS: THE WORLDS OF PHILIP K. DICK wandert zu Amazon

Im Mai ver­gan­ge­nen Jah­res hat­te ich das letz­te Mal dar­über berich­tet, dass Ron Moo­re, Micha­el Din­ner und Bryan Cran­s­ton aus­füh­ren­de Pro­du­zen­ten bei einer SF-Fern­seh­se­rie namens ELECTRIC DREAMS: THE WORLDS OF PHILIP K. DICK sind, die auf den Wer­ken des US-ame­ri­ka­ni­schen Autors basiert. Ursprüng­lich soll­te die Show auf AMC lau­fen, da war laut der Pro­duk­ti­ons­fir­ma Chan­nel 4 angeb­lich auch schon alles in tro­cke­nen Tüchern, aber dann hat der Sen­der offen­bar kal­te Füße bekom­men und eine Ver­zö­ge­rungs­tak­tik gefah­ren, die jetzt offen­bar dazu führ­te, dass man sich jetzt einen neu­en Part­ner gesucht hat.

Neu­er Co-Pro­du­zent ist Ama­zon Video, das Kon­zept bleibt das­sel­be: Eine zehn­tei­li­ge Serie, bei der jeder Epi­so­de ein Werk von Dick zugrun­de lie­gen wird. Die Epi­so­den wer­den von nam­haf­ten Autoren ver­fass­te, bei­spiels­wei­se Jack Thor­ne (HARRY POTTER AND THE CURSED CHILD, THE FADES), Matthew Gra­ham (DOCTOR WHO, die nicht rea­li­ser­te STAR WARS-Serie), Tony Gri­so­ni (FEAR AND LOATHING IN LAS VEGAS) oder David Farr (THE NIGHT MANAGER).

Cran­s­ton wird nicht nur pro­du­zie­ren, son­dern auch mit­spie­len.

Im ver­gan­ge­nen Mai hat­te ich noch ver­mu­tet, die Serie käme im Früh­jahr 2017. Dar­aus wird dank AMC nun nichts, mein neu­er Tipp wäre der Herbst die­sen Jah­res.

Bild: Bryan Cran­s­ton 2014, von Pea­bo­dy Awards, aus der Wiki­pe­dia, CC-BY

Indie-Lesefestival: Die GLASBERG-Trilogie

Ama­zon fei­ert gera­de sein soge­nann­tes Indie-Lese­ves­ti­val ab, in des­sen Rah­men hau­fen­wei­se Self­pu­blisher-eBooks güns­ti­ger abge­ge­ben wer­den. Dar­un­ter ist auch die Glas­berg-Tri­lo­gie von Anja Bagus, die einen hal­ten es für Steam­punk, die ande­ren für Phan­tas­tik vor einer alter­na­ti­ven His­to­rie, die zur Zeit des deut­schen Kai­ser­reichs spielt. Zum Inhalt:

Seit dem Jahr 1900 gibt es auf der Welt eine selt­sa­me Sub­stanz: Æther ist als grü­ner Nebel über Flüs­sen und Seen auf­ge­stie­gen. Er ist ener­gie­reich und wird als Treib­stoff für Luft­schif­fe und indus­tri­el­le Pro­zes­se genutzt. Aber er hat die Welt noch tief­grei­fen­der ver­än­dert: Krea­tu­ren aus Mythen und Legen­den tau­chen aus den Nebeln auf und jedem kann es pas­sie­ren, dass ihm Flü­gel oder Hör­ner, Hufe oder Klau­en wach­sen.
Schwarz­wald 1912: Im mon­dä­nen Hotel Wal­des­ruh scheint die Welt noch in Ord­nung. Man will hier die Sil­ves­ter­fei­er unge­stört von den Vor­gän­gen am Rhein ver­brin­gen. Aber der Æther hat auch die­sen Rück­zugs­ort ver­än­dert und der Glas­berg hat sei­nen grü­nen Gip­fel ent­hüllt. Reli­giö­se Fana­ti­ker und eine uralte Wesen­heit stö­ren die Fei­er­lich­kei­ten. Beglei­ten Sie die ade­li­ge Frei­frau Miner­va von Rap­pen­feld und den Unter­neh­mer Falk Bisch­off durch die Unru­hen die­ser beson­de­ren Nacht.
Falk ent­deckt, dass das Glas des Glas­bergs beson­de­re Kräf­te hat. Die Vor­gän­ge der Sil­ves­ter­nacht haben Fol­gen: Baden-Baden wird durch eine selt­sa­me Krank­heit bedroht, die Kin­der grau­sam ster­ben lässt. Fin­den Falk und Miner­va die Ursa­che? Und kön­nen sie den Wider­sa­cher, der hin­ter allem steckt, schließ­lich besie­gen oder wird es im Fina­le am Rhein zu einem Schar­müt­zel kom­men, wel­ches in welt­wei­tem Krieg enden könn­te?
Was in WALDESRUH beginnt, nimmt in GLASBERG sei­nen Lauf und endet action­reich und dra­ma­tisch in RHEINGOLD. In der Steam­punk-Welt von Anja Bagus gibt es alles, was das Herz begehrt: star­ke Frau­en, Sol­da­ten, Beam­te und Mons­ter, Action und Roman­tik.

Die drei Bücher erhält man im Rah­men des Indie-Fes­ti­vals noch bis zum 22.02.2017 ver­güns­tigt. WALDESRUH wäre als Print-Aus­ga­be 312 Sei­ten dick, GLASBERG hät­te 378 Sei­ten und RHEINGOLD käme mit 307 Sei­ten. Alle drei eBooks erhält man der­zeit für jeweils nur 1,19 Euro.

Cover­ab­bil­dun­gen Copy­right Anja Bagus

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Pratchetts GOOD OMENS: Neil Gaiman macht Serie für Amazon und die BBC

Im ver­gan­ge­nen April hat­te ich dar­über berich­tet, dass Neil Gai­man per­sön­lich sein und Ter­ry Prat­chetts Buch GOOD OMENS in eine Fern­seh­se­rie umset­zen wol­le. Damals war nur klar, dass es gesche­hen soll, aller­dings nicht wie die genau­en Begleit­um­stän­de sein wür­den, ein Sen­der wur­de noch nicht genannt.

Jetzt wird berich­tet, dass Ama­zon die Serie für sei­nen Strea­ming­dienst finan­zie­ren wird, in Copro­duk­ti­on mit der BBC. Und tat­säch­lich wird Gai­man selbst der Show­run­ner des Pro­jekts sein. GOOD OMENS soll dann irgend­wann im Jahr 2018 welt­weit auf Ama­zon Prime bereit gestellt wer­den. Neil Gai­man wird auch aus­füh­rend pro­du­zie­ren, zusam­men mit Caro­li­ne Skin­ner (DOCTOR WHO), Chris Suss­manRob Wil­kins, und Rod Brown.

GOOD OMENS (deutsch: EIN GUTES OMEN) dreht sich um ein unge­wöhn­li­ches Paar: Der Dämon Crow­ley und der Engel Azi­ra­pha­le müs­sen sich zusam­men tun, um die Apo­ka­lyp­se zu ver­hin­dern.

Cover­ab­bil­dung GOOD OMENS Copy­right Har­per Torch

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THE MAN IN THE HIGH CASTLE bekommt dritte Staffel

Ama­zon hat sich ent­schie­den, eine drit­te Staf­fel sei­ner Alter­na­tiv-His­to­ri­en-Serie THE MAN IN THE HIGH CASTLE nach Phil­ip K. Dick zu pro­du­zie­ren. In der Show geht es um eine Welt in den 1960ern, in der die Nazis und Japan den zwei­ten Welt­krieg gewon­nen und die USA unter sich auf­ge­teilt haben.

Der Trai­ler, mit dem Ama­zon das ankün­digt, hat ver­blüf­fen­der­wei­se ein Geo­blo­cking und kann nur in den USA betrach­tet wer­den. Was soll denn der Unsinn? Glück­li­cher­wei­se wur­de er natür­lich sofort repli­ziert und von ande­ren Kanä­len ohne Blo­cking ange­bo­ten.

Es spie­len erneut Rufus Sewell (John Smith) und Che­lah Hors­dal (Helen), ver­mut­lich wer­den auch Ale­xa Dava­los, Rupert Evans und Cary-Hiroy­u­ki Tag­awa wie­der dabei sein. Frank Spot­nitz gibt den Job als Show­run­ner ab, es über­nimmt Eric Over­my­er (THE AFFAIR).

Staf­fel­start wird ver­mut­lich Ende 2017 sein.

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Studio Ghiblis RONJA RÄUBERTOCHTER kommt zu Amazon Prime

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Stu­dio Ghi­b­li, bekannt durch diver­se Hayao Miya­za­ki-Fil­me wie NAUSICAÄ, PRINZESSIN MONONOKE, CHIHIROS REISE INS ZAUBERLAND oder DAS WANDELNDE SCHLOSS, hat 2014 in Japan Astrid Lind­grens Aben­teu­er um RONJA RÄUBERTOCHTER als Ani­mé-Serie (San­zo­ku no Musu­me R?nya) umge­setzt. Die kommt jetzt via Ama­zon Prime Video auch in den Wes­ten.

Bereits in den 70ern hat­ten die Stu­dio­grün­der Hayao Miya­za­ki und Isao Taka­hata ver­sucht, an eine Lizenz für die Umset­zung von PIPPI LANGSTRUMPF zu kom­men, das war damals aber ver­geb­lich gewe­sen.

Regie bei der RON­JA-Umset­zung führ­te Haya­os Sohn Goro Miya­za­ki. Es han­delt sich um eine Zusam­men­ar­beit zwi­schen Stu­dio Ghi­b­li und Poly­gon Pic­tures, der Mix aus Ghib­lis Cha­rak­ter­de­signs und der 3D-Ani­ma­ti­ons­tech­nik von Poly­gon erin­nert ein wenig an NI NO KUNI, das Com­pu­ter­spiel, wel­ches das Stu­dio 2010 mit dem Ent­wick­ler Level‑5 rea­li­sier­te. Aber auch Erin­ne­run­gen an ande­re Ani­mé-Kin­der­se­ri­en kom­men hoch.

Durch einen Lizenz­de­al zwi­schen dem Dis­tri­bu­tor Serious Lunch und Ama­zon wird man die Serie auf dem Video­strea­ming­ser­vice des Online­händ­lers zu sehen bekom­men, wann genau ist aller­dings der­zeit noch unbe­kannt. Die Serie soll offen­bar auf­wän­dig ins Eng­li­sche über­setzt wer­den, eine der Stim­men ist Gil­li­an Ander­son (Scul­ly in X‑FILES). Eben­falls unbe­kannt ist, ob RONJA auch bei Prime Video Deutsch­land zu sehen sein wird, ange­sichts der Hand­ha­bung ande­rer Seri­en sehe ich kei­nen Grund, war­um nicht.

Amazon meldet jetzt auch in Deutschland eBooks mit Qualitätsproblemen

Percy Jackson bei Amazon

Anfang des Jah­res ging es durch den vir­tu­el­len Blät­ter­wald haupt­säch­lich rund ums Self­pu­bli­shing: Online­händ­ler Ama­zon woll­te Feh­ler in eBooks erken­nen und dann irgend­wie reagie­ren. In den USA geschieht das bereits seit Febru­ar 2016, jetzt auch im deut­schen Shop.

eBooks bei denen Qua­li­täts­pro­ble­me fest­ge­stellt wer­den, mar­kiert Ama­zon mit ent­spre­chen­den Hin­wei­sen. Das kön­nen bei­spiels­wei­se Recht­schreib­feh­ler oder falsch for­ma­tier­te Bil­der sein. Der Mel­dung »Qua­li­täts­pro­ble­me wur­den gemel­det« nach zu urtei­len, greift das Sys­tem dabei aber offen­bar nicht auf auto­ma­ti­sier­te Algo­rith­men zurück, son­dern auf Rück­mel­dun­gen von Kun­den.

Falls in den Ver­la­gen jetzt ein lau­tes »Hähä!« anhebt, da jetzt die unlieb­sa­me Self­pu­blisher-Kon­kur­renz ihr Fett weg bekommt, freut man sich dort aller­dings zu früh, denn wie wir wis­sen, lei­den auch ver­meint­li­che Pro­fi-Publi­ka­tio­nen unter Pro­ble­men, sei­en es Recht­schreib­feh­ler, oder gleich kom­plett mise­ra­bel erstell­te eBooks. Das zeigt sich bei­spiels­wei­se an Carlsens PERCY JACKSON – DIE LETZTE GÖTTIN, das einen ent­spre­chen­den Hin­weis ver­passt bekom­men hat.

Unklar sind wie so oft die Kri­te­ri­en, die bei Ama­zon ange­setzt wer­den, auch bleibt im Unge­wis­sen, wie­vie­le Mel­dun­gen zusam­men kom­men, oder wie wahr­heits­ge­treu die­se sein müs­sen, damit eBooks eine ent­spre­chen­de Mar­kie­rung ver­passt bekom­men. Laut Recher­chen von lesen​.net geht Ama­zon dabei aber offen­bar nach der Prä­mis­se »lie­ber eins mehr als eins weni­ger kenn­zeich­nen« vor.

Man soll­te also mög­li­cher­wei­se neben Ama­zons Hin­weis auch mal einen Blick in die Bewer­tun­gen wer­fen, denn wenn ein Buch tau­sen­de fünf-Ster­ne-Wer­tun­gen hat, soll­te man den Hin­weis viel­leicht nicht zu schwer gewich­ten.

Autoren wie Ver­la­ge erhal­ten übri­gens eine Lis­te der Feh­ler, um die­se behe­ben zu kön­nen, nach­dem das gesche­hen ist, sol­len die neu­en Ver­sio­nen wie bis­her kurz­fris­tig online ste­hen und der Hin­weis ver­schwin­den. Man darf gespannt sein, ob das auch in der Pra­xis funk­tio­niert.

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