Am 2. September 2022 soll Amazons Streamingserie basierend auf HERR DER RINGE und weiteren Motiven Tolkiens unter dem Titel THE LORD OF THE RINGS – THE RINGS OF POWER starten (ein »Rings« müssen wir leider abziehen, Herr Rosental, das war doppelt). Jetzt hat Amazon einen Teaser rausgehauen, der sich »Title Announcement« nennt, also möglicherweise ein Vorgucker auf die Titelsequenz ist. Wenn ich mir andere Titelsequenzen so ansehe und da ich die üblicherweise für diese Zwecke in der Branche genutzen Render Engines und Partikelsysteme kenne, würde ich Amazon raten, da an ein paar Stellen nochmal nachzuarbeiten.
Ansonsten ist der Teaser eher inhaltlos und aussagearm, den gesprochenen Text habe ich auch irgendwo schon mal gehört …
Damit ihr nicht ganz umsonst hier wart wenigstens noch die offizielle Zusammenfassung:
Amazon Studios’ forthcoming series brings to screens for the very first time the heroic legends of the fabled Second Age of Middle-earth’s history. This epic drama is set thousands of years before the events of J.R.R. Tolkien’s The Hobbit and The Lord of the Rings, and will take viewers back to an era in which great powers were forged, kingdoms rose to glory and fell to ruin, unlikely heroes were tested, hope hung by the finest of threads, and the greatest villain that ever flowed from Tolkien’s pen threatened to cover all the world in darkness.
Beginning in a time of relative peace, the series follows an ensemble cast of characters, both familiar and new, as they confront the long-feared re-emergence of evil to Middle-earth. From the darkest depths of the Misty Mountains, to the majestic forests of the elf-capital of Lindon, to the breathtaking island kingdom of Númenor, to the furthest reaches of the map, these kingdoms and characters will carve out legacies that live on long after they are gone.
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Ich hatte vor längerer Zeit (Mai 2019) über die innovative Handheld-Spielekonsole Playdate berichtet, die über einen winzigen schwarz-weiß-Bildschirm und eine Kurbel verfügt, durch die ungewöhnliche Spielmechanismen möglich werden. Nach immer neuen Verzögerungen scheint die Playdate jetzt tatsächlich vor der Veröffentlichung zu stehen.
Konsequenterweise hat Panic, das Entwicklerstudio hinter der Playdate, jetzt eine Entwicklungsumgebung zur Verfügung gestellt, in der jede/r Games für das Gerät entwickeln kann. Bis hierher wäre daran noch nichts Meldenswertes, allerdings läuft diese Entwicklungsumgebung im Browser und ist für jederfrau kostenlos nutzbar, man muss allerdings vorher ein Konto erstellen und damit eine Emailadresse preisgeben.
Das Tool heiß »Pulp« und kann über die URL https://play.date/pulp/ aufgerufen werden. Das ist recht komplex, man kann Pixelgrafiken, Level und sogar Sounds erstellen. Theoretisch geht das alles ohne Code, erfahrenere Spieleentwicklerinnen können allerdings auch die Skriptsprache PulpScript benutzen. Hat frau ein Game fertig gestellt, kann es als .pdx-Datei exportiert und in die Playdate geladen werden.
Das ist im Moment allerdings noch sehr theoretisch, denn es gibt nach wie vor keinen Releasetermin für die Minikonsole, bekannt ist nur, dass sie »in 2022« erscheinen soll. Man kann die Playdate über die Herstellerwebseite auch immer noch vorbestellen, es wird allerdings darauf hingewiesen, dass neue Vorbesteller sie erst gegen Ende des Jahres erhalten werden. Der Preis liegt bei 179 Dollar (im Moment ca. 158 Euro), da aus den USA versendet werden wird muss man hierzulande mit zusätzlichen Kosten durch Zoll und Einfuhrumsatzsteuer rechnen und es ist unklar, ob das Gerät über eine CE-Zertifizierung verfügt.
Eine schwere Erschütterung der Macht ging gestern durchs Internet, als bekannt wurde, dass Microsoft den Spielpublisher Activision-Blizzard übernehmen will. Das würde nicht nur ein neues Zuhause für WORLD OF WARCRAFT bedeuten, sondern auch beispielsweise für Franchises wie CALL OF DUTY, DIABLO, OVERWATCH und sogar CANDY CRUSH.
Den Meldungen zufolge will Microsoft dafür fast 70 Milliarden Dollar locker machen (das entspricht ungefähr dem jährlichen Bruttoinlandsprodukt von Bulgarien).
Ich gehe mal davon aus, dass Activision-Blizzard gerade ein Schnäppchen darstellt, weil die Anschuldigungen zu sexueller Belästigung und toxischer Arbeitsbedingungen bei Blizzard ordentlich am Börsenkurs geknabbert haben. Insbesondere nachdem bekannt wurde, dass Blizzard-Chef Bobby Kotik offenbar von einer Menge Problemen wusste, aber nichts dagegen unternommen hat – und dennoch weiter Chef bleiben möchte, ohne notwendige Konsequenzen zu ziehen. Ebenfalls problematisch war in der jüngeren Vergangenheit, dass man trotz Rekordeinnahmen hunderte von Mitarbeitern in der QA und im Support gefeuert hatte (deswegen ist u.A. auch der Support von Frankreich nach England gezogen, das dürfte allerdings auch Brexit-bedingte steuerliche Gründe gehabt haben, da das seit dem Austritt aus der EU gebeutelte England einer solchen Firma sicherlich gute Bedingungen geboten haben dürfte).
Die Abwicklung des eigentlichen Kaufs dürfte sich noch einige Zeit hinziehen und die Kartellbehörden in den USA werden sicherlich auch das ein oder andere Wort dazu zu sagen haben, denn hier würde eins der größten Computerspieleimperien weltweit entstehen.
Allerdings sieht es seitens Activision-Blizzard so aus, als sei das schon weitestgehend in trockenen Tüchern, denn Bobby Kotik hat die Mitarbeiter in einem Brief bereits auf die Übernahme eingestimmt (siehe weiter unten).
Mich wundert die Bereitschaft zum Verkauf nicht. Das Vertrauen von Fans und Aktionären in Kotik und den Rest der Chefetage ist gründlich zerstört und kann vermutlich auch nicht wiederhergestellt werden. Es ist wahrscheinlich, dass mit einer Microsoft-Übernahme auch eine Art Reinwaschen stattfinden soll, denn »jetzt ist ja alles neu!«. Ob das tatsächlich so sein wird hängt davon ab, wer von der alten Firmenführung bei der Übernahme erhalten bleibt. Davon hängt aber auch ab, wie sich die Spiele in Zukunft weiter entwickeln werden, allen voran natürlich das Flaggschiff WORLD OF WARCRAFT. Ich gehe nicht davon aus, dass sich Microsoft hier die Lizenz zum Geld drucken entgehen lässt, aber viele Fans werden sicher nicht glücklich darüber sein, dass sie mit ihren WOW-Konten von der einen Datenkrake (Activision-Blizzard) zu einer noch viel größeren (Microsoft) wechseln müssen.
Die Zukunft in Sachen WORLD OF WARCRAFT dürfte spannend werden.
EL CAMINO ist ein SF-Kurzfilm von Jaime Jasso & Fernando Campos, in dem ein erfahrener Raumpilot einen letzten krummen Deal annimmt, um für seine Familie zu sorgen. Doch das droht gründlich schief zu gehen.
Besonders bemerkenswert finde ich bei diesem Werk die visuellen Effekte, die auf absolutem Profiniveau sind.
Es spielen Gustavo Sanchez Parra, Yam Acevedo und Israel Islas, Regie führten Fernando Campos & Jaime Jasso, die haben auch produziert (und einen Haufen anderes Zeug gemacht, zum Beispiel die VFX), zusammen mit Fausto Cantú Cantú.
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Phantastik-Freundinnen kennen Oscar Isaac als Poe Dameron in STAR WARS oder als Vatter Atreides in DUNE. Jetzt betritt er in der Rolle von MOON KNIGHT das MCU, denn der wird die Hauptfigur einer gleichnamigen Serie bei Disney+.
In den Comics ist Marc Spector ein ehemaliger Marine und früherer CIA-Agent, der zum Söldner wurde und im Rahmen eines Auftrags tödlich verletzt wird. Er wird in die kürzlich entdeckte Grabstätte des ägyptischen Mondgottes Konshu gebracht, wo er plötzlich geheilt wird. Angeblich von Konchu selbst. In den Comics hat MOON KNIGHT eigentlich keine übernatürlichen Fähigkeiten, sondern nutzt seine Kampffähigkeiten, Intelligenz und technologische Gimmicks, also ganz ähnlich wie Batman (mit dem die Figur auch immer wieder verglichen wurde). Allerdings scheint seine Verbindung zu Konchu es möglich zu machen, dass er von den Toten auferstehen kann – diese Verbindung führt allerdings wohl auch zu Schizophrenie
Man darf gespannt sein, wie Marvel das in der Serie fürs Cinematic Universe abändert. Dem Thema entsprechend scheint diese neue MCU-Serie deutlich düsterer zu sein als das, was man bisher zu sehen bekam.
MOON KNIGHT startet am 30 März 2022 auf Disney+.
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Die Bezeichnung TALES FROM THEN LOOP sollte man als Freund°in von Phantastik inzwischen schon mal gehört haben. Ursprünglich ein Bildband von Simon Stålenhag, der die 80er Jahre in einer alternativen Realität mit Robotern und unerklärlichen Phänomenen erzählt. Daraus entstand unter anderem ein Rollenspiel, aber auch eine skurrile Fernsehserie für Amazon Video.
Jetzt kommt ein Brettspiel hinzu, ebenso wie das Rollenspiel veröffentlicht von Free League Publishing (SYMBAROUM). Es handelt sich um ein kooperatives Spiel für ein bis fünf Spieler ab 12 Jahren, man muss also zusammen Szenarien erfolgreich lösen. Das dauert pro Session ca. anderthalb bis zwei Stunden.
Zum Setting:
Im Jahr 1954 gab die schwedische Regierung den Bau des größten Teilchenbeschleunigers der Welt in Auftrag. Die Anlage wurde 1969 fertiggestellt und befindet sich tief unter der pastoralen Vorstadtlandschaft außerhalb von Stockholm. Die örtliche Bevölkerung nannte dieses Wunderwerk der Technik »Loop«. Im Laufe der Jahre, die seit dem Bau vergangen sind, sind in der Gegend seltsame Phänomene aufgetreten – mysteriöse Kreaturen, die das Land durchstreifen, Maschinen, die auf unerklärliche Weise versagen.
…
Im Spiel untersuchen du und deine Freunde gemeinsam die Geheimnisse, die vom Loop ausgehen, einer riesigen unterirdischen wissenschaftlichen Einrichtung, die seltsame Auswirkungen auf die Vorstadtlandschaften um sie herum hat.
Du schlüpfst in die Rollen von Kindern aus der Gegend, die die Phänomene untersuchen, die die Inseln (oder vielleicht auch nur die örtliche Videothek) bedrohen, und sie hoffentlich aufhalten. Jeder Tag beginnt in der Schule, aber sobald die Schulglocke läutet, kannst du die Zeit vor dem Abendessen und den Hausaufgaben nutzen, um auf Entdeckungsreise zu gehen!
Zum Spielmaterial gehören unter anderem sechs qualitativ hochwertige Roboterminiaturen nach den Designs von Simon Stålenhag.
TALES FROM THE LOOP – THE BOARDGAME soll »demnächst« erscheinen, einen konkreten Termin gab die Pressemitteilung leider ebenso wenig her, wie einen Preis.
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Promografiken Copyright Free League Publishing
Spoiler: Konditionen sind – wie zu erwarten war – schlecht.
Früher war Selfpublishing hier auf PhantaNews immer wieder mal Thema, das hat stark abgenommen. Warum? Einfach: Selfpublishing ist aller Widerstände der alteingesessenen (und immer noch ziemlich analogen) Branche zum Trotz längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Laut Branchendaten machte Selfpublishing im Jahr 2020 zehn Prozent des gesamten Buchmarktes aus. Bei einem Gesamtumsatz von 9,3 Milliarden Euro in Deutschland kann man sich schnell ausrechnen, über welche Zahlen wir hier sprechen. Deswegen muss ich hier wahrlich nicht mehr dafür trommeln, Selfpublishing ist längst etabliert.
Mit einer Ausnahme: In Buchhandlungen sind Bücher von Selfpublisher°Innen nach wie vor sehr, sehr selten anzutreffen. Das hatte ich in der Vergangenheit bereits mehrfach thematisiert, ein Grund ist, dass Buchhändler°Innen keinen Bock haben, bei Selfpublisher°Innen zu bestellen, das ist denen zu viel Aufwand, die möchten ihre Bücher lieber beim Grossisten bestellen, wie die der großen Verlage auch. Direkt beim Anbieter zu ordern ist denen zu viel Arbeit – übrigens ein Los, das Selfpublisher mit Kleinverlagen teilen.
An der Stelle könnte man abwinken, sich mit einem »wer nicht will, der hat schon« abwenden, und das Geschäft dem Branchen-Beelzebub Amazon überlassen.
Aber irgendwie scheinen manche Protagonisten doch erkannt zu haben, dass es hier ein Potential gibt, mit dem sich Geld erzeugen lässt. Und so geht in den letzten Wochen die Meldung durch den virtuellen Blätterwald, dass Tolino Media es Selfpublisher°Innen ermöglichen möchte, ihre Bücher in den Buchhandel zu bekommen – und das vergleichsweise einfach und über zentrale Auslieferung (das Börsenblatt hatte ebenso berichtet, wie der Buchreport hinter seiner überteuerten Paywall, bei der man noch nicht mal Einzelartikel kaufen kann).
Whaaaat?
Das wäre nichts anderes als ein Paradigmenwechsel.
Aber natürlich klingt das wie so oft bei Pressemitteilungen von Tolino Media besser als es am Ende ist, denn die Rahmenbedingungen benachteiligen Selfpublisher doch erheblich – auch im Vergleich zu Createspace (ja, ich weiß, das gibt es nicht mehr und läuft via KDP).
Ich hatte noch einen alten Tolino-Zugang von anno dunnemals, als ich mich mit denen als Amazon-Alternative beschäftigt und sie aufgrund inakzeptabler Konditionen verworfen hatte, also loggte ich mich ein (Passwort war aus nicht nachvollziehbaren Gründen nicht mehr gültig) und machte eine Beispielrechnung mit einem Taschenbuch auf:
Taschenbuch im Format »Classic« (135 x 205 mm), 320 Seiten, cremeweißes Papier in 90 Gramm, matt laminiert.
Tolino bietet mir dafür einen Verkaufspreis von 11,99 an, das wäre im Vergleich zu dem, was sich sonst so auf dem Markt tummelt, relativ günstig. Allerdings wäre mein Autorenhonorar dann nur 1,30 Euro pro im Buchhandel verkauftem Exemplar. Das ist sehr wenig.
Noch interessanter wird das Ganze, wenn man den Preis nach oben ändert, um das Autorenhonorar zu erhöhen:
Wenn das Buch drei Euro teurer wird, würde man annehmen, wollen, dass man auch grob drei Euro mehr an Autorenhonorar erhält (also 4,30 EUR). Doch dem ist nicht so, aus 1,30 EUR werden gerade mal 2,47 EUR. An der Umsatzsteuer liegt das nicht, die macht gerade mal einen Unterschied von 20 Cent aus.
Das bedeutet, dass sich den Rest Tolino Media in die Tasche steckt, ohne dass ich dafür einen Grund sehe, denn bei einem gestiegenen Buchpreis fallen weder höhere Druck‑, noch Verwaltungs- oder sonstige Kosten an. Eine Erklärung für diese Handhabung konnte ich nirgendwo finden. Für fair gegenüber den Autor°Innen halte ich diese Vorgehensweise nicht.
Übrigens fallen pro Buch auch noch Kosten in Höhe von EUR 14,95 für ISBN und VLB-Eintrag an, diese Kosten können hier somit ebenfalls nicht eingepreist sein.
Bei dieser Beispielrechnung wurde übrigens auch angegeben, was man für Autorenexemplare berappen muss:
Das scheint okay-ish (verglichen mit einschlägigen deutschen Druckereien), ich möchte das allerdings mal in Relation setzen:
Ich habe in der Vergangenheit Taschenbücher mit den oben angegebenen Rahmendaten bei polnischen Druckereien fertigen lassen. Da zahlt man selbst bei Kleinstserien von beispielsweise 40 Stück Preise von ca. 3,50 bis 4 Euro pro Stück – und das INKLUSIVE Mehrwertsteuer.
Der Aufwand ist derselbe, denn auch bei Tolino muss man Buchblock als PDF selbst erzeugen und hochladen, dasselbe gilt für das Cover.
Ich halte die Rahmenbedingungen, insbesondere das Autorenhonorar, das Tolino Media hier für die Auslieferung an Buchhandlungen ansagt, für völlig inakzeptabel. Und das, obwohl Tolino von Branchenunternehmen betrieben wird, die die dahinter stehende Logistik mit links abwickeln können, da das ohnehin zu ihrem Kerngeschäft gehört. Auch dass Preiserhöhungen des Buches nicht 1:1 an die Autor°Innen weitergegeben werden, ist nicht nachvollziehbar.
Feststellen kann man, dass Selfpublishing – wie eingangs bereits angedeutet – inzwischen so erfolgreich geworden ist, dass die üblichen Verdächtigen jetzt versuchen, sich auch im Printbereich in Sachen »Präsenz in den Buchhandlungen« an den Selfpublisher°innen zu bereichern, wie sie das zuvor schon lange im eBook-Bereich getan haben. Jede/r muss für sich selbst entscheiden, ob man die gebotenen Konditionen akzeptieren möchte. Der Gewinn ist um ein Erhebliches höher, wenn man sich seine Bücher von einer günstigen Druckerei erstellen lässt und diese dann beispielsweise auf Veranstaltungen verkauft. Wer erwartet, viele Exemplare über den Buchhandel absetzen zu können, dürfte vielleicht trotz der geringen Autorenhonorare Interesse am Angebot Tolino Medias haben.
Bild: Buchhandlung, aus der Wikipedia, gemeinfrei.
Disney war bekanntermaßen mit seinen Neuauflagen der MUPPETS nicht so recht erfolgreich. Die Versuche waren zu uninspiriert und leider auch zu unwitzig, um richtig zu zünden.
Apple TV versucht es jetzt mit einer anderen Serie aus dem Hause Henson und belebt die Fraggles wieder. Der Titel lautet FRAGGLE ROCK: BACK TO THE ROCK (FRAGGLE ROCK war der englische Originaltitel der Show, die bei uns ab 1983 als DIE FRAGGLES gesendet wurde).
Der Vorgucker sieht zumindest schon mal so aus, als wolle man sich eng am Original orientieren.
FRAGGLE ROCK: BACK TO THE ROCK soll ab dem 21. Januar 2022 auf Apple TV+ zu sehen sein.
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Soeben kam eine Pressemitteilung rein, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Kurzfassung, der Veranstalter der Spielwarenmesse Nürnberg, die Spielemesse eG, hat die Spielemesse Essen gekauft. Laut der Pressemeldung bleibt das alter Veranstaltungsteam weiter verantwortlich, das wurde also offenbar gleich mit gekauft. Ich bin jetzt sehr gespannt, was das für die etablierte Veranstaltung bedeutet und welche Veränderungen es geben wird. Gerade in Sachen Web und Social Media haben die Veranstalter bekanntermaßen eine Menge (!) Nachholbedarf. Das Logo für die Spiel 22 sieht aus Designersicht auf jeden Fall immer noch genau so altbacken und typografisch fragwürdig aus, wie immer.
Auszug aus dem Text der Pressemitteilung:
Spielwarenmesse eG übernimmt die Internationalen Spieltage SPIEL in Essen unter Beibehaltung ihrer Ausrichtung
* Charakter der weltgrößten Endverbrauchermesse der Branche bleibt erhalten
* Dominique Metzler weiterhin als Geschäftsführerin tätig
Die Spielwarenmesse eG hat zum 1. Januar 2022 die Veranstaltung Internationale Spieltage SPIEL in Essen übernommen. Damit tritt der Nürnberger Messe- und Marketingdienstleister als neuer Eigentümer der weltgrößten Publikumsmesse für Gesellschaftsspiele auf. Die SPIEL wird auch zukünftig auf dem Essener Messegelände stattfinden und von der langjährigen Geschäftsführerin Dominique Metzler mit ihrem erfahrenen Team von Bonn aus organisiert. Als zusätzlicher Geschäftsführer fungiert Florian Hess, Vorstand der Spielwarenmesse eG.
Die SPIEL kann auf eine fast 40-jährige Geschichte zurückblicken: Seit 1983 hat sich die Veranstaltung von einem kleinen Treffen für Spieler zur heute weltgrößten Endverbrauchermesse für Brett‑, Karten- und Rollenspiele entwickelt. Traditionell im Herbst werden in den Essener Messehallen die nationalen und internationalen Spiele-Neuheiten einem breiten Publikum vorgestellt. Jährlich besuchen rund 200.000 Menschen die Veranstaltung – mit steigender Tendenz.
„Mir war wichtig, dass das einzigartige Profil der SPIEL auch zukünftig erhalten bleibt“, sagt Dominique Metzler, die ihr Familienunternehmen gemeinsam mit Rosemarie Geu in den vergangenen Jahrzehnten erfolgreich ausgebaut und etabliert hat. „Mit der Spielwarenmesse eG und ihrer Erfahrung mit Weltleitmessen bin ich sehr glücklich einen Partner gefunden zu haben, der diese erfolgreiche Messe auch die nächsten Jahrzehnte in meinem Sinne fortführen und weiterentwickeln wird. Mein Team und ich freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit.“
Die Pandemie hat die Beliebtheit von Gesellschaftsspielen nochmals beschleunigt. 2020 wuchs allein der deutsche Spielemarkt um 21 Prozent. Der Trend ist auch auf der Spielwarenmesse im B2B-Segment sichtbar. Die Internationale Spieleerfindermesse wird in die Spielwarenmesse integriert und der Spielebereich weiter gestärkt. Einen ebenso behutsamen Umgang versprechen die Nürnberger mit den Internationalen Spieltagen SPIEL, jedoch als eigenständige Messe, die in ihrer ursprünglichen Form erhalten bleibt.
Als Genossenschaft agiert die Spielwarenmesse eG bereits „aus der Branche für die Branche“. Zahlreiche Spieleverlage zählen zu den Mitgliedsunternehmen. Vorstandssprecher Christian Ulrich betont: „Wir haben mit der Spielwarenmesse und den Internationalen Spieltagen zwei völlig verschiedene Konzepte, die sich jedoch thematisch stark überschneiden und dadurch auch Synergien schaffen. Mit der SPIEL erweitern wir unsere Verantwortlichkeiten im Spielebereich, ohne den für die Messe typischen Charakter zu verändern.“ Der Fortbestand ist gesichert – somit können die Besucher in Essen auch künftig nach Herzenslust testen und spielen.
Wer sich im Umfeld der PERRY RHODAN-Serie bewegt, dem wird der Name geläufig sein, auch wer DIE STEAMPUNK-CHRONIKEN gelesen hat, dem dürfte Dieter Bohn in Erinnerung geblieben sein. Der hat Mitte 2021 seinen ersten Buch-Ziegelstein abgeliefert, es handelt sich um einen Science Fiction-Roman und er trägt den Titel DER ZEF´IHL, DER VOM HIMMEL FIEL. Klappentext:
Adriaan Deneersen gelingt die Flucht und er strandet auf einer Welt, die von einer mittelalterlichen Kultur bewohnt wird.
Nach seiner Landung wird er beinahe von einem bäuerlichen Mob gelyncht und gerät in die Hände des Regenten von Kofane, der in ihm das Potenzial erkennt, das Land gegen das heranrückende Reitervolk der Masuti zu verteidigen.
Wenn Adriaan überleben will, muss er als Zef’ihl, als Hofmagier von Kofane sein Wissen in militärisch nutzbare Dinge umsetzen. Und er muss sich der Frage stellen: Wie viel weiß man überhaupt noch von dem, was man einmal gelernt hat – ohne es irgendwo nachschlagen zu können?
Und selbst wenn er den Krieg überleben sollte: Seine Häscher geben nicht auf.
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