Wenn der Herr Cynx mir ein Buch wärmstens ans Herz legt, dann gibt es keine weiteren Fragen, ich lese das. Wenn er zusätzlich noch darauf hinweist, dass es äußerst geeklastig ist und er sich in Rekordzeit durchgefräst hat, erst recht. Diesmal handelt es sich um den Science Fiction-Roman READY PLAYER ONE von Ernest Cline und der dreht sich um virtuelle Realitäten, MMOs, Computerspiele, Dungeons & Dragons und andere Pen&Paper-Rollenspiele, die 80er Jahre, Fernsehserien, eine epische Quest und die Zukunft des Jahres 2044. Bei der Zusammenstellung kann ich gar nicht anders, als es zu lesen und es hat sich maximal gelohnt. Das letzte Buch, das ich derart schnell und fasziniert inhaliert habe, war Cory Doctorows LITTLE BROTHER.
Dabei hätte man angesichts der vielen Geek-Versatzstücke die Befürchtung hegen können, dass der Autor seinen Roman einfach nur damit vollknallt und die Story dabei auf der Strecke bleibt, aber genau das Gegenteil ist glücklicherweise der Fall. Doch gehen wir mal in medias res. Schnell eine Münze in den Automaten geworfen und …
Er sollte die nächste große Teeniefilm-Phantastik-Reihe nach TWILIGHT einläuten: der Film CITY OF BONES (dt. CHRONIKEN DER UNTERWELT) nach der äußerst erfolgreichen Buchreihe MORTAL INSTRUMENTS von Cassandra Clare. Allerdings waren die Einspielergebnisse an den Kinokassen derart miserabel, dass die Münchner Constantin jetzt die Notleine zieht. Die Produktion des zweiten Teils, CITY OF ASHES, die in der nächsten Woche starten sollte, wurde jetzt überraschenderweise abgeblasen. Zunächst hatte das Studio unbedingt an einer Fortsetzung festhalten wollen.
Die Rückmeldungen zu CITY OF BONES waren sowohl seitens der Profi-Kritiker (die interessieren in Sachen Phantastik eher nicht) und der Kinobesucher miserabel gewesen. Bei Produktionskosten von ca. 60 Millionen Dollar spielte CITY OF BONES international bislang gerade mal 37 Millionen Bucks ein. Ein Grund für das Versagen dürfte sein, dass man ein Fantasy-Buch auch mit passenden und ansprechenden Effekten ausstatten muss und das ist nicht geschehen, wie man am Budget auch leicht ablesen kann.
Das kommt dabei heraus, wenn man versucht, mit einen halbherzigen Ripoff das große Geld abzugreifen. Ergo: lieber die Bücher lesen.
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Poster CITY OF BONES Copyright Constantin Film
Liebe Besucher. Am kommenden Samstag, das ist der 14.09.2013, wird PhantaNews gegen 22:00 Uhr für ca. eine Stunde offline gehen. Grund dafür sind Arbeiten am Server.
Der Samstag Abend wurde deswegen als Termin für die Wartungsarbeiten gewählt, weil es an dem Wochentag ohnehin die wenigsten Zugriffe auf PhantaNews gibt.
Nach dem kurzen Ausfall geht es dann wie gewohnt weiter.
Die Jubiläumsepisode zur BBC-Serie DOCTOR WHO wird 75 Minuten lang sein und den Titel THE DAY OF THE DOCTOR tragen, das wusste der interessierte Whovian schon. Passend dazu spendiert der Sender jetzt ein Poster. Das weist auch nochmal auf den Termin hin: am 23. November 2013 ist es so weit, zumindest im Vereinigten Königreich.
Währenddessen protestieren ältere Doktor-Darsteller vor dem BBC-Gebäude, weil nur die neueren Staffeln in der Jubel-Episode berücksichtigt werden. Allgemein fragt man sich, ob das ernst gemeint, oder ein Publicity-Gag ist?
Promoposter THE DAY OF THE DOCTOR Copyright BBC
Universal Pictures spielt weiter »Bäumchen wechsel dich« mit Kinostartdaten. Nachdem der Termin für den vierten Teil der Dinosaurier-Saga JURASSIC PARK erst im Mai verschoben wurde, gibt es nun laut Variety ein definitves Startdatum – und auch einen Titel: JURASSIC WORLD soll am 12, Juni 2015 in die Lichtspielhäuser der Vereinigten Staaten kommen, nachdem es zuvor hieß, er starte irgendwann in 2014.
Ob das ein schlauer Plan ist, wird man sehen müssen, denn im Jahr 2015, und dort insbesondere in einem viermonats-Bereich, tummeln sich die Blockbuster nur so: Whedons AVENGERS 2: AGE OF ULTRON, Abrams´STAR WARS EPISODE VII, Snyders BATMAN/SUPERMAN-Film, der TERMINATOR-Reboot von Alan Taylor, ANT-MAN, Emmerichs INDEPENDENCE DAY-Fortsetzung und PIRATES OF THE CARIBBEAN: DEAD MEN TELL NO TALES. Direkt zusammen mit JURASSIC WORLD werden starten: Dreamsworks´ Animationsfilm BUREAU OF OTHERWORLDLY OPERATIONS (alsia B.O.O., am 5. Juni 2015 in den USA) und die Filmumsetzung des Computerspiels ASSASSINS CREED (19. Juni 2015 in den USA).
Das Drehbuch zu JURASSIC WORLD wurde ursprünglich von Rick Jaffa und Amanda Silver (RISE OF THE PLANETS OF THE APES) verfasst, dann hat das Studio im Mai allerdings entschieden, den Film von 2014 nach 2015 zu verschieben, damit Regisseurt Colin Trevorrow und Produzent Pat Crowley Zeit haben, ihre Version des Skripts zu schreiben. Offizielle Details zum Plot gibt es bisher nicht, nur jede Menge Gerüchte.
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Logo JURASSIC PARK und JURASSIC WORLD Copyright Universal Studios
Es gibt mal wieder einen neuen Trailer zu GRAVITY, diesmal nennt man ihn »Offiziellen internationalen Haupttrailer«. Irgendeinen Namen muss das Kind halt haben.
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Der britische Schauspieler Sir Ian McKellen kann einen weiteren ikonischen Charakter zu seiner Reihe hinzufügen. Screendaily meldet, dass Icon, See-Saw, Film-Nation Anne Carey und BBC Films einen Kinofilm über Sherlock Holmes realisieren werden. Er wird sich um einen älteren Holmes drehen, der nochmal aus dem Ruhestand kommt, um einen Fall zu lösen.
Der Titel wird SLIGHT TRICK OF THE MIND sein und die Handlung dreht sich um einen Homles, der schon lange keine Fälle mehr löst. Im Jahr 1947 lebt er in einem verschlafenen Örtchen in Sussex, zusammen mit seiner Haushälterin und deren Sohn, der sich als Hobbydetektiv betätigt. Doch trotz seines Ruhestandes wird er von einem Fall verfolgt, den er vor 50 Jahren nicht lösen konnte. Er erinnert sich nur an Fragmente: eine Konfrontation mit einem erbosten Ehemann, und ein geheimes Band mit dessen wunderschöner aber psychisch instabiler Frau.
Die Dreharbeiten für SLIGHT TRICK OF THE MIND beginnen im April 2014, wann wir den Film dann zu sehen bekommen werden (oder ob wir ihn in Deutschland überhaupt sehen werden) ist noch nicht klar.
Will ich McKellen als Senior-Holmes sehen! Darauf könnt ihr aber wetten, dass ich das will!
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Bild: Sir Ian McKellen auf dem 2013 San Diego Comic Con, von Gage Skidmore, aus der Wikipedia, CC BY-SA
Es ist nicht mehr lange hin, Joss WhedonsAGENTS OF S.H.I.E.L.D. startet in den USA am 24. September auf ABC und Marvel haut weiterhin Werbevideos raus, dass das Web qualmt. Diesmal einen »behind the scenes«-Clip.
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Bereits am 6. Septmeber verstarb die US-amerikanische Science Fiction- und Fantasy-Autorin A. C. Crispin. Sie wurde insbesondere bekannt durch mehrere Romane im STAR TREK-Universum.
Ann Carol Crispin begann ihre Karriere als Autorin im Jahr 1983 und wurde im Genre schnell bekannt. Der erste Roman war YESTERDAYS SON, dessen Handlung sich um einen Sohn des Vulkaniers Spock drehte und der sich in Fankreisen bis heute großer Beliebtheit erfreut. Eine weitere äußerst erfolgreiche Story spann in in SAREK um Spocks Vater. Mit der STARBRIDGE-Reihe schuf sie aber auch ihr eigenes Universum und machte mit ihrer Han Solo-Trilogie auch einen Abstecher zu STAR WARS. Weiterhin schrieb sie Romane zu V – DIE AUSSERIRDISCHEN BESUCHER, ALIEN: RESURRECTION oder PIRATES OF THE CARIBBEAN.
Am 3. September veröffentlichte startrek.com ihren Abschiedsgruß an die Fans:
I want to thank you all for your good wishes and prayers. I fear my condition is deteriorating. I am doing the best I can to be positive but I probably don’t have an awful lot of time left. I want you all to know that I am receiving excellent care and am surrounded by family and friends.
Drei Tage später verstarb die Autorin an ihrem Krebsleiden, sie wurde nur 63 Jahre alt.
Ad astra, Ann Carol. Crispin, ich habe Deine Bücher geliebt.
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Cover YESTERDAY´S SON Copyright Pocket Books. Leider gibt es kein frei nutzbares Bild der Autorin.
I DECLARE WAR – ab 12. November 2013 vorerst nur in USA auf DVD
Kaum Horror, weniger Drama, selten Action. Jason Lapeyre hat 2012 gleich mit zwei Filmen im selben Jahr sein Langfilmdebut gegeben, welche die Genre-Festivals gleichzeitig heimsuchten. Der knallharte COLD BLOODED war der eine, I DECLARE WAR der andere. Und Letzterer unterscheidet sich auch gleich in seiner gesamten Art komplett von seinem künstlerischen Bruder. Überhaupt ist die Prämisse von I DECLARE WAR eine erstaunlich innovative Abwandlung aller bekannten Filme über vorpubertierende Jungs, und deren Verhältnisse und Machtspiele untereinander. Auch in diesem Sommer wird wieder scharf geschossen, wenn zwei Gruppen in den Wäldern ihre Kriegsspiele starten. Die Regeln sind einfach: Wer von Gewehrfeuer getroffen wird, muss langsam bis zehn zählen, bevor er wieder weiter spielen darf. Wer von einer Granate getroffen wird, kann nachhause gehen, der ist ganz raus. Gewonnen hat, wer die Flagge aus dem gegnerischen Lager erobert. Das Kriegsspiel läuft in kindlicher Unbekümmertheit, bis der geltungssüchtige Skinner beginnt die festgelegten Abläufe der Spiele aufzubrechen und eigenhändig neue Regeln zu bestimmen. Plötzlich wird Geiselnahme genauso legitim, wie dazugehörige Folter. Die anderen Kinder sind wenig begeistert, aber wie das eben in diesem Alter so ist, setzt sich immer der Größere und Kräftigere durch.
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