Bekanntermaßen wurde die Comic-Kultfigur ASTERIX kürzlich 60 Jahre alt. Grund genug für die Herausgeber, einen Sonderband auf den Markt zu bringen, der für Deutschland von Egmont Ehapa Media übersetzt wurde, bei dem auch die regulären Bände erscheinen.
Der Titel lautet ASTERIX – DIE HOMMAGE und darin geben sich zahllose Comickünstler ein Stelldichein, sie haben ihre Interpretationen der Figuren des Kultklassikers geliefert.
Das Ergebnis ist nachvollziehbarerweise äußerst heterogen und deswegen auch nicht ganz leicht zu besprechen.
Netflix geht mal wieder ungewöhnliche Wege, was einen Trailer zu einer Eigenproduktion angeht. Wie so oft ziemlich kurfristig wird eine weitere Staffel einer Erfolgsserie angekündigt, diesmal die dritte Season von CHILLING ADVENTURES OF SABRINA. Statt eines herkömmlichen Vorguckers spendiert Netflix ein Musikvideo.
Das Video führt das Serienkonzept weiter, das mit komischen Momenten den Grusel konterkariert und unterstreicht, dass man das alles nicht so ernst nehmen sollte.
Staffel drei der schrägen Gruselserie startet am 24. Januar 2020 auf dem Streamingdienst.
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Elizabeth Banks macht in ihrer Version von 3 ENGEL FÜR CHARLIE ziemlich viel falsch. Nicht dass der Film ein einziges Desaster wäre, auf keinen Fall. Aber einzelne Sequenzen, kurze Dialoge, Charakterzeichnungen, und besonders Reminiszenzen laufen immer wieder aus dem Ruder. Was sich dann im Verlauf des Streifens ansammelt, häuft sich zu einem ständig begleitenden bitteren Beigeschmack. Schon in den ersten zehn Minuten werden Figuren mit Rollenklischees belegt, die selbst in einem billigen 1980er Actionfilm unzeitgemäß waren. Überhebliche, sich selbst überschätzende, gönnerhafte Männer, die wehrlose, unschuldige Frauen korrumpieren, deren einzige Waffe ihr Geschlecht bleibt. Bei der einen weiß man schon mit dem ersten Bild, dass sie sich mit weit vorhersehbaren Finessen wehren wird. Die andere möchte man ob ihrer unterirdischen Naivität einfach nur ohrfeigen. Es ist kein guter Start für einen Film der so viel Potential hat über den netten Zeitvertreib hinaus bestens zu unterhalten.
Zu den Marvel-IPs aus dem SPIDER-MAN-Umfeld an denen Sony die Rechte hält, gehört neben VENOM auch MORBIUS, der mit Jared Leto in der Titelrolle in einen Film umgesetzt wird. Dafür gibt es jetzt einen ersten Trailer. Ich bin ja nicht so der große Fan von Leto, aber das sieht tatsächlich vielversprechend aus.
Die Figur des Doktor Michael Morbius leidet an einer seltenen Blutkrankheit, für die er Heilung sucht. Er findet auch eine, doch die hat Nebenwirkungen. Hätte man mit rechnen können, wenn die Kur auf Vampirfledermäusen und Elektroschocks basiert …
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Einige Fans aus Brasilien drehen offenbar an einem nonprofit-Fanfilm zu NAUSICAÄ und was man im Trailer zu sehen bekommt sieht schon äußerst beeindruckend aus. Bleibt zu hoffen, dass das Fanfilm-Projekt nicht weggeklagt wird. Die Angst scheint bei den Machern durchaus vorhanden zu, wenn man sich ansieht, wie oft Macher Chris Tex darauf hinweist, dass man damit kein Geld verdient und es aus Verehrung des Originals macht. Auf Youtube kann man lesen:
This is not an official licensed product. This independent non-profit short film is entirely self-funded and was made in Brazil as a tribute to the great artist Hayao Miyazaki, who has always been an inspiration to me.
We are not a large company. Rather, we are a group of friends who have been working on this project for almost four years, fueled only by our love of the art. We are proud to finally release our first teaser trailer.
We will release the film online free of charge, as our only aim is to pay homage to Mr. Miyazaki and the entire wonderful team at Studio Ghibli. Our dream is to donate all of our costumes and props (such as the glider, gun, etc) to the Ghibli Museum (in Tokyo, Japan), as a token of appreciation and also as a testament to the great influence Miyazaki has on Brazilian fans and artists who share his passion for fantastical story-telling.
Das Thema von NAUSICAÄ ist aktueller denn je: Die Prinzessin muss zwei kriegführende Nationen daran hindern, sich selbst und den sterbenden Planeten endgültig zu zerstören.
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Scott Derrickson führte Regie bei DOCTOR STRANGE. Der Film war bei Kritikern nur mäßig erfolgreich, seine inhaltliche Bedeutung für das MCU konnte man zudem erst nachträglich erschließen. An den Kinokassen spielte er weltweit solide 680 Millionen Dollar ein.
Der hat jetzt bei der Fortsetzung DOCTOR STRANGE IN THE MULTIVERSE OF MADNESS das Handtuch geworfen und den Job als Regisseur aufgegeben. Als Grund wurden die so beliebten »kreativen Differenzen« angegeben. Variety schreibt dazu:
Marvel Studios and Scott Derrickson have amicably parted ways on Doctor Strange in the Multiverse of Madness due to creative differences. We remain grateful to Scott for his contributions to the MCU.
Aha, man hat sich also »freundschaftlich getrennt«, offenbar wird versucht, mit dem in solchen Fällen üblichen PR-Blabla nach außen hin Gutwetter zu machen.
MULTIVERSE OF MADNESS soll der erste Gruselfilm im MCU werden, das sagte zumindest Kevin Feige. Jetzt darf man gespannt sein, wer der neue Regisseur oder die neue Regisseurin wird. Der angepeilte US-Starttermin am 7. Mai 2021 wurde bislang nicht verschoben.
DOCTOR STRANGE Promo Copyright Marvel Studios & Walt Disney Pictures
Die Medienseite Variety hat Schauspieler Sir Patrick Stewart zur in Bälde kommenden STAR TREK-Fernsehserie PICARD befragt (in den USA ab dem 23. Januar 2020 auf CBS All Access, bei uns einen Tag später bei Amazon Prime Video) und das Interview gibt es als Video bei Youtube zu sehen.
Stewart spricht darüber, was anders sein wird, wie sich die Welt seit TNG verändert hat und warum er unbedingt einen Pitbull in der Show haben wollte.
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Die Story dreht sich um um drei Geschwister, die nach dem Tod ihres Vaters ins Haus ihrer Vorfahren einziehen und dort feststellen müssen, dass es dort magische Schlüssel gibt, die ihnen verschiedene Fähigkeiten verleihen können. Das ist zumindest die äußerst spoilerfreie Kurzfassung … :)
Der Trailer sieht mal wieder sehr vielversprechend aus und erneut kann man als Deutscher nur traurig auf die Frequenz schielen, mit der Netflix neuen Phantastik-Content raushaut, während im #neuland in der Hinsicht weiterhin gähnende Leere herrscht, weil Sender und Produzenten offenbar in einer Parallelwelt leben, in der niemand sowas sehen will …
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Am 10. Oktober 2020 veranstaltet Norbert Fiks in Leer/Ostfriesland unter dem Namen HINTERM MOND zum dritten mal den »Tag der Science Fiction«. Der Schwerpunkt liegt diesmal auf dem Thema »Frauen in der SF«. Als Gäste werden vor Ort sein: Regine Bott, Theresa Hannig, Jacqueline Montemurri und Madeleine Puljic.
Der Veranstalter schreibt dazu:
Das Einzigartige an »Hinterm Mond«: Publikum und Autorinnen begegnen sich dort ungezwungen in fast familiärer Umgebung, sie verbringen gemeinsam einen Nachmittag, lauschen den Lesungen und diskutieren miteinander über die Texte und deren Aussagen, aber auch über den Werdegang und die Arbeitsbedingungen der SF-Autorinnen. Einen besonderen Akzent erhält »Hinterm Mond« durch den Veranstaltungsort, einen umgebauten, mehr als 200 Jahre alten ehemaligen Warenspeicher in der Altstadt von Leer.
Der Eintritt kostet 15 Euro, alle Informationen findet man auf der Webseite zur Veranstaltung. Bisher hat es im Kulturspeicher in Leer bereits zwei Tage der Science-Fiction-Literatur in Ostfriesland gegeben: in den Jahren 2014 und 2018.
Die Ausgabe 676 des von Erik Schreiber verfassten PHANTASTISCHEN BÜCHERBRIEFs kam bereits im alten Jahr, wird hier allerdings aufgrund meines Urlaubs erst heute bereit gestellt. Wie immer enthält er Besprechungen von Büchern und Medien aus dem Bereich Phantastik und anderen.
Diesmal mit den Themen: Deutsche und internationale Phantastik, Hörbücher/Hörspiele, Krimis & Thriller sowie Comics.
DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF liegt als PDF-Datei vor und kann kostenlos herunter geladen werden.
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