THE ORVILLE Staffel 4: Drehbücher sind fertig …

Promografik "The Orville", Crew auf Brücke

Die letz­te Staf­fel von Seth Mac­Far­la­nes Sci­ence Fic­tion-Serie THE ORVILLE ist jetzt vier Jah­re her. Im Prin­zip hat­te man damit abge­schlos­sen, denn ich per­sön­lich hat­te zumin­dest nicht mehr damit gerech­net, dass es nach Sea­son drei noch­mal wei­ter gehen wür­de, denn unter ande­rem waren die Schau­wer­te für eine TV-Serie schon enorm und die Pro­duk­ti­ons­kos­ten hoch, ins­be­son­de­re für eine eher Under­dog-Show wie THE ORVILLE, die klar als STAR TREK-Par­odie gestar­tet war (ver­mut­lich aus Angst vor den Rech­te­inha­bern der Vor­la­ge), dann aber mehr wur­de.

Gegen­über dem Hol­ly­wood Repor­ter hat Mac­Far­la­ne jetzt aber Hoff­nung gemacht:

I will be honest with you: Sea­son four is writ­ten. It’s just a ques­ti­on of when we have the time to pro­du­ce it. The 10 scripts are done. I’m the pro­blem. It’s [a mat­ter of] when I can make that my year, with all the other stuff we have in the works. But we can hit the ground run­ning when it hap­pens.

Ich will ehr­lich sein: Die vier­te Staf­fel ist fer­tig geschrie­ben. Es ist nur eine Fra­ge der Zeit, wann wir die Zeit fin­den, sie zu pro­du­zie­ren. Die zehn Dreh­bü­cher sind fer­tig. Das Pro­blem bin ich. Es kommt dar­auf an, wann ich mir das Jahr dafür frei­ma­chen kann, bei all den ande­ren Pro­jek­ten, die wir gera­de am Lau­fen haben. Aber wenn es soweit ist, kön­nen wir sofort los­le­gen.

Die gesam­te rest­lich Beset­zung hat­te eben­falls bereit ange­ge­ben, sofort wie­der dabei zu sein. Mac­Far­la­ne spielt den Cap­tain der Orville, wei­ter­hin waren dabei Adri­an­ne Pali­cki, Pen­ny John­son Jerald, Scott Gri­mes, Jes­si­ca Szohr, Peter Macon und Mark Jack­son. bei einer Fort­füh­rung dürf­te die­se ein paar Jah­re nach der letz­ten han­deln, denn anders ist ver­mut­lich der Alters­sprung der Dok­to­rin­nen-Söh­ne kaum zu erklä­ren… ;)

Hof­fen wir das bes­te!

Pro­mo­gra­fik Copy­right Hulu/​Disney

Die Oscar-Verleihung 2026 war politisch

In der ver­gan­ge­nen Nacht wur­den im Dol­by Thea­ter in Los Ange­les die 98. Aca­de­my Awards ver­lie­hen. Die waren für die Ver­an­stal­tung erfreu­lich poli­tisch, sowohl Mode­ra­tor Conan O’Bri­en als auch etli­che der Preisträger°Innen äußer­ten sich deut­lich zu ver­schie­de­nen aktu­el­len The­men, wie die US-Regie­rung oder künst­li­che Intel­li­genz. Das ist auch der Grund , war­um ich wie­der berich­te, denn ich den­ke, dass man nicht ganz USA in Sip­pen­haft für die faschis­ti­sche Trump-Regie­rung neh­men soll­te. Viel­mehr muss man die demo­kra­ti­schen Kräf­te dort unter­stüt­zen und sicht­bar machen. Dass die Stu­di­os bis­wei­len frag­wür­di­ge Rol­len spie­len ist aller­dings eben­falls ein teil der Wahr­heit. Den­noch muss man es in mei­nen Augen aner­ken­nen, wenn Schau­spie­le­rin­nen und Schau­spie­ler und ande­re Pro­mis ihre Popu­la­ri­tät zu deut­li­chen State­ment nut­zen.

Gro­ßer Gewin­ner ist die schwar­ze Komö­die ONE BATTLE AFTER ANOTHER mit sechs der begehr­ten Gold­sta­tu­en, der erhielt die Prei­se für den bes­ten Film, die bes­te Regie (Paul Tho­mas Ander­son), Neben­dar­stel­ler (Sean Penn, der steht aller­dings nicht auf sol­che Shows und blieb fern), adap­tier­tes Dreh­buch, Cas­ting, Schnitt.

Die meis­ten Nomi­nie­run­gen, näm­lich 16, hat­te Ryan Coog­lers Hor­ror­film SINNERS, das ist ein Rekord; der Strei­fen erhielt am Ende vier Prei­se.

Bemer­kens­wert ist, dass mit Autumn Durald Arka­paw zum ers­ten Mal über­haupt eine Frau mit der Aus­zeich­nung für die bes­te Kame­ra­ar­beit aus­ge­zeich­net wur­de, sie hat damit Film­ge­schich­te geschrie­ben. Applaus.

Per­sön­lich freut mich aller­dings sehr, dass KPOP DEMON HUNTERS nicht nur den Oscar für den bes­ten ani­mier­ten Film ein­heim­sen konn­te, son­dern auch noch das Titel­lied GOLDEN als bes­ter Film­song eine Aus­zeich­nung erhielt. Bei­des mehr  als ver­dient.

Im fol­gen­den die kom­plet­te Lis­te der Nomi­nier­ten und Gewinner°Innen, die stammt aus der Wiki­pe­dia (CC BY).

Bester Film

prä­sen­tiert von Ewan McGre­gor und Nico­le Kid­man

One Batt­le After Ano­ther – Pro­duk­ti­on: Paul Tho­mas Ander­sonSara Mur­phy und Adam Som­ner

Beste Regie

prä­sen­tiert von Zen­da­ya und Robert Patt­in­son

Paul Tho­mas Ander­son – One Batt­le After Ano­ther

Ander­son, der vor 2026 bereits 14-mal für einen Oscar nomi­niert wor­den war, gewann damit erst­mals den Regie-Oscar; zuvor war er am sel­ben Abend bereits für das adap­tier­te Dreh­buch aus­ge­zeich­net wor­den.[7]

Bester Hauptdarsteller

prä­sen­tiert von Adri­en Bro­dy

Micha­el B. Jor­dan – Blood & Sin­ners (Sin­ners)

Jor­dan erhielt die Aus­zeich­nung für die Dar­stel­lung der Zwil­lings­brü­der Smo­ke und Stack in Blood & Sin­ners.[7] Er war damit erst die zwei­te Per­son in der Oscar-Geschich­te, die für die Dar­stel­lung von Zwil­lin­gen aus­ge­zeich­net wur­de; zuvor war dies nur Lee Mar­vin für Cat Ball­ou gelun­gen.[7]

Beste Hauptdarstellerin

prä­sen­tiert von Mikey Madi­son

Jes­sie Buck­ley – Ham­net

Buck­ley war die ers­te iri­sche Schau­spie­le­rin, die in die­ser Kate­go­rie aus­ge­zeich­net wur­de.[7]

Bester Nebendarsteller

prä­sen­tiert von Kier­an Cul­kin

Sean Penn – One Batt­le After Ano­ther

Beste Nebendarstellerin

prä­sen­tiert von Zoë Sal­da­ña

Amy Madi­gan – Wea­pons – Die Stun­de des Ver­schwin­dens (Wea­pons)

Bestes Originaldrehbuch

prä­sen­tiert von Chris Evans und Robert Dow­ney Jr.

Ryan Coog­ler – Blood & Sin­ners (Sin­ners)

Bestes adaptiertes Drehbuch

prä­sen­tiert von Chris Evans und Robert Dow­ney Jr.

Paul Tho­mas Ander­son – One Batt­le After Ano­ther

Bestes Casting

prä­sen­tiert von Paul Mes­calGwy­neth Palt­rowCha­se Infi­ni­tiWag­ner Mou­ra und Del­roy Lin­do

Cas­san­dra Kulu­kun­dis – One Batt­le After Ano­ther

Beste Kamera

prä­sen­tiert von Demi Moo­re

Autumn Durald Arka­paw – Blood & Sin­ners (Sin­ners)

Arka­paw war die ers­te Frau, die in die­ser Kate­go­rie einen Oscar gewann.[7]

Bestes Szenenbild

prä­sen­tiert von Sigour­ney Wea­ver und Pedro Pas­cal

Tama­ra Dever­ell und Shane Vie­au – Fran­ken­stein

Bestes Kostümdesign

prä­sen­tiert von Anne Hat­ha­way und Anna Win­tour

Kate Haw­ley – Fran­ken­stein

Bestes Make-up und beste Frisuren

prä­sen­tiert von Anne Hat­ha­way und Dame Anna Win­tour

Mike HillJor­dan Samu­el und Clio­na Furey – Fran­ken­stein

Beste Filmmusik

prä­sen­tiert von Maya RudolphKris­ten WiigRose Byr­neMelis­sa McCar­thy und Ellie Kem­per

Lud­wig Gör­ans­son – Blood & Sin­ners (Sin­ners)

Bester Filmsong

prä­sen­tiert von Lio­nel Richie

Gol­den aus KPop Demon Hun­ters – Ejae, Kwak Joong-gyu, Lee Yu-han, Nam Hee-dong, Ted­dy ParkSeo Jeong-hoon und Mark Son­nen­blick

Bester Schnitt

prä­sen­tiert von Bill Pull­man und Lewis Pull­man

Andy Jurgen­sen – One Batt­le After Ano­ther

Bester Ton

prä­sen­tiert von Maya RudolphKris­ten WiigRose Byr­neMelis­sa McCar­thy und Ellie Kem­per

Gareth JohnAl Nel­sonJuan Peral­taGary A. Riz­zo und Gwen­d­olyn Yates Whitt­le – F1

Beste visuelle Effekte

prä­sen­tiert von Sigour­ney Wea­ver und Pedro Pas­cal

Richard Bane­hamDani­el Bar­rettJoe Let­te­ri und Eric Sain­don – Ava­tar: Fire and Ash

Bester Animationsfilm

prä­sen­tiert von Will Arnett und Chan­ning Tat­um

KPop Demon Hun­ters – Chris Appel­hansMag­gie Kang und Michel­le L. M. Wong

Bester animierter Kurzfilm

prä­sen­tiert von Will Arnett und Chan­ning Tat­um

Das Mäd­chen, das Per­len wein­te (The Girl Who Cried Pearls) – Chris Lavis und Maciek Szc­zer­bow­ski

Bester Kurzfilm

prä­sen­tiert von Kumail Nan­jia­ni; wegen Stim­men­gleich­heit wur­den zwei Fil­me aus­ge­zeich­net

The Sin­gers – Sam A. Davis und Jack Piatt
Deux per­son­nes éch­an­geant de la sali­ve – Nata­lie Mus­teata und Alex­and­re Singh

Der geteil­te Sieg von The Sin­gers und Deux per­son­nes éch­an­geant de la sali­ve war der sechs­te Stim­men­gleich­stand in der Geschich­te der Oscar­ver­lei­hung.[7]

Bester Dokumentarfilm

prä­sen­tiert von Jim­my Kim­mel

Ein Nobo­dy gegen Putin (Mr. Nobo­dy mod Putin) – David Boren­steinHel­le FaberAlžb?ta Kará­s­ko­vá und Pawel Talan­kin

Bester Dokumentar-Kurzfilm

prä­sen­tiert von Jim­my Kim­mel

All die lee­ren Zim­mer (All the Emp­ty Rooms) – Conall Jones und Joshua Sef­tel

Bester internationaler Film

prä­sen­tiert von Pri­y­an­ka Chop­ra Jonas und Javier Bar­dem

Sen­ti­men­tal Value, Nor­we­gen – Regie: Joa­chim Trier

FIREFLY soll wiederbelebt werden – als Animationsserie

Promoposter Firefly: Die Crew

Es war schon klar, dass irgend­was im Busch ist. Auf den Social Media Sei­ten des Pod­casts Once We Were Spa­ce­men von Nathan Fil­li­on und Alan Tudyk pos­te­te Fil­li­on seit Tagen Vide­os, in denen er sei­ne Schauspielerkolleg°Innen aus der Sci­Fi-Serie FIREFLY (Alan Tudyk, Gina Tor­res, Jewel Staite, More­na Bac­ca­rin, Sean Maher, Sum­mer Glau, Adam Bald­win) besuch­te und die dann zusam­men kryp­ti­sche Din­ge abson­der­ten. Des­we­gen waren die Spe­ku­la­tio­nen schon seit die­sen Vide­os wild.

Jetzt gab es ein Zusam­men­tref­fen der Crew auf dem Awso­me Con, dort wur­de die Kat­ze aus dem Sack gelas­sen und das ange­kün­digt, was ich bereits erwar­tet hat­te: Es soll eine Fort­füh­rung der Aben­teu­er der Sere­ni­ty-Crew geben: als Ani­ma­ti­ons­se­rie. Das ist natür­lich das zweit­bes­te nach einer Fort­set­zung als Real­se­rie. Aber sie sind eben alle älter gewor­den und es sind auch nicht mehr alle Schauspieler°Innen aus FIREFLY am Leben. Aber es ist noch nicht in tro­cke­nen Tüchern:

In einem Video sagt die Crew, dass es ver­schie­de­ne Din­ge braucht, um das tat­säch­lich zu rea­li­sie­ren: Ein Okay von Whe­dan, das hat er, sagt Fil­li­on. Dann bräuch­ten sie die Rech­te von 20th Cen­tu­ry Fox /​ Dis­ney und nach sei­nen Aus­sa­gen, sind sie da begeis­tert und sag­ten ja. Auch zwei Show­run­ner haben sie bereits: Tara But­ters (AGENT CARTER, DOLLHOUSE) und Marc Gug­gen­heim (ARROW, FLASH). Wie Fil­li­on sagt sind die bei­den sogar ver­hei­ra­tet und haben sich bei der Pro­duk­ti­on von FIREFLY ken­nen­ge­lernt. Auch ein Dreh­buch gibt es bereits und eben­so ein Ani­ma­ti­ons­stu­dio, näm­lich die Oscar und Emmy-Gewin­ner Shadow­Ma­chi­ne.

Shi­ny!

Laut Fil­li­on brau­chen sie jetzt noch eine Hei­mat für das Pro­jekt (»A Home«). Also ver­mut­lich Pro­du­zen­ten, die Geld geben. Er will die Ani­ma­ti­ons­se­rie jetzt in der Gegend her­um pit­chen und benö­tigt des­we­gen die Unter­stüt­zung der Fan­in­nen und Fans. Ich hof­fe dass die­ser Arti­kel auch ein klein wenig dazu bei­tra­gen kann.

Für die Unin­iti­ier­ten: FIREFLY war eine kurz­le­bi­ge Sci­Fi-Wes­tern-Serie von Joss Whe­don, die im Jahr 2003 für eine Staf­fel lief, bevor die abset­zung­freu­di­gen Hon­ks bei Fox sie wegen zu gerin­ger Reaso­nanz … absetz­ten. Die Show gewann Kult­sta­tus und star­te­te die Kar­rie­ren der Schauspieler°Innen, die dar­in auf­tra­ten.

You can’t take the sky from me!

Hof­fen wir das Bes­te! Und Zeit, mei­ne Jay­ne-Müt­ze wie­der raus­zu­kra­men.

Pro­mo­gra­fik Coyp­right 20th Cen­tu­ry Fox/​Disney

Der helle Wahnsinn: Enterprise NX-01 in MINECRAFT

Lady Maris­ka ali­as Emi­ly Iris Frie­sen scheint nicht nur eine pas­sio­nier­te MINE­CRAFT-Spie­le­rin zu sein, son­dern auch ein gro­ßer Fan der STAR TREK-Serie ENTERPRISE, denn sie hat die NX-01 im Klötz­chen­spiel nach­ge­baut. Und das nicht nur von außen, was ich bereits für bemer­kens­wert hal­te, nein, man kann das Schiff auch noch kom­plett bege­hen und Räu­me woe die Bücke, den Maschi­nen­raum oder die Kran­ken­sta­ti­on besu­chen.

Das ist der abso­lu­te Wahn­sinn! Ihr Video vom Flug um das Schiff und die Bege­hung ist über sie­ben Minu­ten lang und sehr sehens­wert.

I guess i’ts been a long time and took a lot faith of the heart …

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Buchhandlungspreis: Weimer hat Buchhandlungen offenbar angelogen

Wolfram Weimer

Beim Vor­gang zum äußerst frag­wür­di­gen Aus­schluss drei­er lin­ker Buch­hand­lun­gen vom Deut­schen Buch­hand­lungs­preis (ich habe berich­tet) kom­men wei­te­re pikan­te Details zuta­ge:

In einer Pres­se­mit­tei­lung der Rechtsvertreter°Innen der Buch­hand­lun­gen heißt es heu­te:

Der Bun­des­be­auf­trag­te für Kul­tur und Medi­en (BKM) hat die drei vom Deut­schen Buch­hand­lungs­preis aus­ge­schlos­se­nen Buch­hand­lun­gen aktiv getäuscht. In einer vom BKM zu ver­ant­wor­ten­den E‑Mail vom 10.02.2026 heißt es: „Lei­der muss ich Ihnen mit­tei­len, dass Sie von der unab­hän­gi­gen Jury nicht für eine Aus­zeich­nung aus­ge­wählt wur­den. Die Jury hat sich bei dem sehr hohen Niveau der Bewer­bun­gen die Ent­schei­dungs­fin­dung nicht leicht gemacht. Die getrof­fe­ne Wahl schmä­lert des­halb kei­nes­wegs unse­re Hoch­ach­tung für Ihr gro­ßes Enga­ge­ment.“

Die Jury hat in ihrer Stel­lung­nah­me vom 09.03.2026 klar­ge­stellt, dass sie die drei Buch­hand­lun­gen als Preis­trä­ge­rin­nen vor­ge­se­hen hat­te. Die nach­träg­li­che Ent­schei­dung, die drei Buch­hand­lun­gen von der Prä­mie­rung aus­zu­schlie­ßen, sei von dem BKM getrof­fen wor­den und hät­te außer­halb des Ein­fluss­be­reichs der Jury gele­gen.

Man las­se sich das auf der Zun­ge zer­ge­hen. Der Kul­tur­staats­mi­nis­ter schließt hoheits­voll und in Groß­grund­be­sitz­er­ma­nier (und zudem intrans­pa­rent und recht­lich frag­wür­dig) Buch­hand­lun­gen vom Preis aus, nach­dem die­se von der Jury aus­ge­sucht wur­den und behaup­tet dann auch noch, die Jury habe sie nicht gewählt, obwohl das ein­deu­tig nicht stimmt.

Eben­falls pikant die Aus­sa­ge, dass die Infor­ma­tio­nen zu dem Vor­gang und dem Aus­schluss durch Wei­mer durch eine Whist­le­b­lo­we­rin bekannt gemacht wur­den, ohne die­se wüss­te man gar nichts von dem Vor­gang. Die Rechts­an­wäl­tin fin­det deut­li­che Wor­te:

Es ent­steht der Ein­druck, dass Wei­mer und sei­ne Behör­de gelo­gen haben, um sich der öffent­li­chen Dis­kus­si­on und der gericht­li­chen Kon­trol­le zu ent­zie­hen.

Hin­zu kommt, dass zwei der drei Buch­hand­lun­gen nicht nur den Deut­schen Buch­han­dels­preis bekom­men soll­ten, son­dern zudem auch noch durch die Jury als »beson­ders her­aus­ra­gen­de Buch­hand­lun­gen« prä­miert wur­den, was das Feh­ler­ver­hal­ten von Wei­mer, sei­ner Behör­de und mög­li­cher­wei­se auch des Innen­mi­nis­te­ri­ums via Ver­fas­sungs­schutz noch dras­ti­scher macht.

Seit ges­tern sind Kla­gen gegen den BKM und das Bun­des­amt für Ver­fas­sungs­schutz vor den Ver­wal­tungs­ge­rich­ten Ber­lin und Köln anhän­gig.

Seit dem letz­ten Wochen­en­de ist unter der Adres­se https://​lesen​-hilft​.org eine Sam­mel­ak­ti­on zur finan­zi­el­len Unter­stüt­zung der Grund­satz­ver­fah­ren der drei Buch­hand­lun­gen online. Auf der Inter­net­sei­te heißt es: »Die­se Kam­pa­gne ist mehr als eine finan­zi­el­le Unter­stüt­zung. Sie ist ein Zei­chen dafür, dass unab­hän­gi­ge Buch­kul­tur wich­tig ist.«

So wie ich das beob­ach­te, ver­sucht Wei­mer das Gan­ze übri­gens aus­zu­sit­zen.

Bild Wei­mer By Mar­tin Rulsch, Wiki­me­dia Com­mons, CC BY-SA 4.0, CC BY-SA 4.0, https://​com​mons​.wiki​me​dia​.org/​w​/​i​n​d​e​x​.​p​h​p​?​c​u​r​i​d​=​1​6​4​7​8​2​033

Trailer: LANTERNS

Bei HBO ist eine Fern­seh­se­rie nach den GREEN LANTERNS von DC Comics in Arbeit, Teil des neu­en DC-Uni­ver­sums unter der Ägi­de von James Gunn. Beim Betrach­ten des Trai­lers kom­men mir meh­re­re Fra­gen: Seit wann ist Hal Jor­dan ein Arsch­loch? War das nicht die Rol­le von Guy Gard­ner (der spielt aller­dings eben­falls mit, erneut dar­ge­stellt von Nathan Fili­on)? Ver­sucht man hier schon wie­der auf Sine­stro-komm-raus einen auf Grim­dark zu machen? Und eigent­lich hät­te ich in einer Serie um GREEN LAN­TERNs auch ganz gern ein paar GREEN LAN­TERNs gese­hen – aber gut, das kann ja noch kom­men, war nur ein Teaser.

Zusam­men­fas­sung:

Lan­terns fol­lows new recruit John Ste­wart and Lan­tern legend Hal Jor­dan, two inter­ga­lac­tic cops drawn into a dark, Earth-based mys­tery as they inves­ti­ga­te a mur­der in the Ame­ri­can heart­land.

Es spie­len Kyle Chand­ler (Hal Jor­dan), Aaron Pierre (John Ste­wart), Nathan Fil­li­on (Guy Gard­ner), Ulrich Thom­sen (Sine­stro) und ande­re. Autoren beim Pilo­ten sind Tom King, Damon Linde­l­of und Chris Mun­dy. Es pro­du­ziert Brean­nah Gib­son, aus­füh­ren­de Produzent°Innen sind unter ande­rem James Gunn, Peter Safran, Damon Linde­l­of.

LANTERNS soll im August 2026 bei HBO Max star­ten.

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Kommentar: Kulturstaatsminister Weimer und der Buchhandlungspreis – Trump-Methoden

Wolfram Weimer

Kul­tur­staats­mi­nis­ter Wei­mer ist bereits in der Ver­gan­gen­heit mit frag­wür­di­gen und strunz­kon­ser­va­ti­ven Aktio­nen auf­ge­fal­len, wenn er bei­spiels­wei­se För­de­run­gen für Kul­tur­stät­ten in Fra­ge stellt, die ihm nicht in sein reak­tio­nä­res Welt­bild pas­sen. Doch sei­ne neus­te Pos­se fliegt ihm glück­li­cher­wei­se gera­de um die Ohren, denn sie ist in mei­nen Augen nicht halt­bar und vor allem demo­kra­tie­zer­set­zend, weil sie die Mei­nungs­plu­ra­li­tät in Fra­ge stellt.

In einer reich­lich pein­li­chen Ein­mi­schung in die Durch­füh­rung des Deut­schen Buch­hand­lungs­prei­ses hat Kul­tur­staats­mi­nis­ter Wolf­ram Wei­mer (offi­zi­ell par­tei­los, aber poli­tisch offen­bar weit rechts) drei Buch­hand­lun­gen die Teil­nah­me ver­wehrt, weil sie ihm nicht nur »zu links«, son­dern angeb­lich sogar »links­extre­mis­tisch« sind. Man las­se sich das auf der Zun­ge zer­ge­hen, ein Kul­tur­staats­mi­nis­ter erklärt im Prin­zip die Mei­nungs­frei­heit für been­det. Und möch­te erneut das Nar­ra­tiv des Links­extre­mis­mus bedie­nen, obwohl das völ­li­ger Unsinn ist, denn längst nicht jede, die links ist, ist des­we­gen auch gleich links­extrem. Das ist aus­schließ­lich ein Mär­chen, das uns Rech­te bis weit Rech­te – ins­be­son­de­re aus kon­ser­va­ti­ven Par­tei­en – immer wie­der vor­be­ten wol­len, um Lin­ke zu dis­kre­di­tie­ren und um den Dia­log und die Gesell­schaft mit vol­ler Absicht und aus nahe­lie­gen­den Beweg­grün­den nach rechts zu ver­schie­ben.

Betrof­fen sind der Buch­la­den zur schwan­ken­den Welt­ku­gel in Ber­lin, The Gol­den Shop in Bre­men und Rote Stra­ße in Göt­tin­gen, übri­gens alle­samt Läden, die von Vor­gän­gern des der­zei­ti­gen Kul­tur­staats­mi­nis­ters für ihre Arbeit gewür­digt wur­den.

Ein Spre­cher der Bun­des­re­gie­rung phan­ta­siert etwas davon, dass man »Extre­mis­mus in jeder Form und ent­schlos­sen« begeg­nen wol­le. Dass das ange­sichts der beschul­dig­ten Läden an Lächer­lich­keit kaum noch zu über­bie­ten ist, ist offen­sicht­lich. Und belegt erneut mei­ne Aus­sa­ge von oben, dass hier ein­deu­tig der Ver­such statt­fin­det, zu dis­kre­di­tie­ren und die Gesell­schaft mit fal­schen Anschul­di­gun­gen nach rechts zu ver­schie­ben. Vor­ge­scho­ben wer­den »ver­fas­sungs­schutz­re­le­van­te Erkennt­nis­se«, ohne jedoch irgend­wel­che Details zu nen­nen (vor­ge­scho­ben als Grund, dass kei­ne Details genannt wer­den, sei »Geheim­nis­schutz«, lächer­lich), sowie ein umstrit­te­ner Erlass aus dem Jahr 2017, der bis­lang auf den Kul­tur­be­reich kei­ne Anwen­dung fand. Das soge­nann­te »Haber-Ver­fah­ren« wird seit 2004 vom Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­um ange­bo­ten und soll ver­hin­dern, dass Extre­mis­ten staat­li­che För­der­gel­der erhal­ten – hat Dob­rindt also auch noch sei­ne Fin­ger im Spiel? Jurist°innen und Datenschützer°Innen kri­ti­sie­ren das Ver­fah­ren seit Jah­ren als recht­lich pro­ble­ma­tisch. Es gibt Zwei­fel an der Ver­ein­bar­keit mit Daten­schutz- und Grund­rech­ten, wei­ter­hin fehlt eine kla­re gesetz­li­che Grund­la­ge.  Man muss den Ein­druck gewin­nen, dass Bun­des­re­gie­rung und Wei­mer in bei­na­he ver­zwei­felt anmu­ten­der Wei­se nach Grün­den für den Aus­schluss gesucht haben – und sei­en sie auch noch so faden­schei­nig.

Außer­dem:

Wenn der „Ver­dacht auf Extre­mis­mus“ als Mit­tel dient, um intrans­pa­ren­te und nicht über­prüf­ba­re Kri­te­ri­en als Begrün­dung für ein sol­ches Ver­bot anzu­wen­den, das letzt­lich dazu bei­trägt, Kul­tur als angeb­lich untrag­bar zu dis­kre­di­tie­ren, die nicht mit Regie­rungs­in­ter­es­sen zusam­men­passt, dann erin­nert das ein­deu­tig an dun­kels­te Pha­sen der deut­schen Geschich­te. Weh­ret den Anfän­gen!

Und man kann zudem ganz klar Par­al­le­len zum Ver­hal­ten der Trump-Regie­rung in den USA zie­hen, die eben­falls ver­su­chen, poli­ti­sche Geg­ner als lin­ke Ter­ro­ris­ten zu ver­leum­nden. So weit ist es jetzt also in Deutsch­land schon gekom­men, dass  kon­ser­va­ti­ve Poli­ti­ker Jurys aus dem Kul­tur­be­reich vor­schrei­ben wol­len, wen die­se aus­zeich­nen dür­fen und wen nicht.

Unse­re Demo­kra­tie ist in Gefahr. Und wie wir immer öfter fest­stel­len müs­sen, nicht nur durch gesi­chert Rechts­ra­di­ka­le wie die AfD, son­dern auch durch ver­meint­li­che Volks­par­tei­en der Mit­te, die sich mehr und mehr am rech­ten Rand anbie­dern und den demo­kra­ti­schen Boden offen­bar ver­las­sen möch­ten. Im ver­zwei­fel­ten Ver­such, am rech­ten Rand zu fischen und AfD und Co ihre Wäh­ler wie­der abzu­neh­men, obwohl es sogar wis­sen­schaft­lich belegt ist, dass das nicht funk­tio­niert, son­dern sogar im Gegen­teil zu mehr Akzep­tanz der extre­men Rech­ten führt. Aber als Steig­bü­gel­hal­ter hat die CDU auf­grund ihrer Geschich­te bekann­ter­ma­ßen Erfah­rung.

Sogar der sonst eben­falls als eher kon­ser­va­tiv bekann­te Bör­sen­ver­ein des Deut­schen Buch­han­dels äußert sich kri­tisch zu Wei­mers rech­ten Aus­fäl­len:

Das Prüf­ver­fah­ren und die Ergeb­nis­se blei­ben für die Betrof­fe­nen geheim und sind somit nicht anfecht­bar. Die Wür­di­gung der kul­tu­rel­len Leis­tung einer Buch­hand­lung von einer etwa­igen poli­ti­schen Aus­rich­tung ihres Sor­ti­ments abhän­gig zu machen, leh­nen wir grund­sätz­lich ab.

Auch ande­re Prot­ago­nis­ten der Buch­bran­che posi­tio­nie­ren sich deut­lich, bei­spiels­wei­se der renom­mier­te Ver­lag Kie­pen­heu­er und Witsch:

Mit Sor­ge betrach­ten wir den intrans­pa­ren­ten Ein­griff des BKM bei der Ver­ga­be des Deut­schen Buch­hand­lungs­prei­ses und die dar­aus fol­gen­de Stig­ma­ti­sie­rung drei­er Buch­hand­lun­gen. Dass sie ohne Anga­be von Kri­te­ri­en und Grün­den von der Lis­te der Preis­trä­ger gestri­chen wer­den, ist nicht akzep­ta­bel. Wir erwar­ten eine Auf­klä­rung sei­tens des BKM @bundeskultur

Und auch ansons­ten ist die Reso­nanz von Ver­la­gen, Autor°Innen und poli­ti­schen Akteu­ren völ­lig zu recht und dan­kens­wer­ter­wei­se äußert kri­tisch, denn hier wer­den völ­lig inak­zep­ta­ble Prä­ze­denz­fäl­le geschaf­fen, indem in uner­träg­li­cher, demo­kra­tie­zer­set­zen­der Wei­se unbe­que­me Akteu­re als extre­mis­tisch geframed wer­den sol­len. Das ist nicht nur lächer­lich, das ist zudem poli­tisch brand­ge­fähr­lich, denn wenn auf die­sem Weg für Kon­ser­va­ti­ve unbe­que­me Mei­nun­gen und poli­ti­sche Akteu­re dis­kre­di­tiert wer­den sol­len, dann sind wir auf dem bes­ten Weg zu Zustän­den, wie sie in den USA herr­schen.

Möch­te die Bun­des­re­gie­rung das wirk­lich?

Als Zivil­ge­sell­schaft soll­ten wir uns sol­chen poli­ti­schen Machen­schaf­ten aus dem kon­ser­va­ti­ven Lager drin­gend und deut­lich ent­ge­gen stel­len.

Ach ja:

sind die Web­sei­ten der drei Buch­lä­den. Wäre doch scha­de, wenn dort plötz­lich Bücher und/​oder Gut­schei­ne in rau­en Men­gen bestellt wer­den wür­den, oder?

[edit 20260305–11:02:] Die Buch­hand­lung Schmitz in Essen hat den Buch­hand­lungs­preis auf­grund der Wei­mer-Machen­schaf­ten abge­lehnt.

»Ein mas­si­ver poli­ti­scher Ein­griff in unse­re Frei­heit«
»Die Glaub­wür­dig­keit die­ses Prei­ses hat für mich kei­ne Bedeu­tung mehr«

[edit 20260305–16:56:] Jo Lend­le von den Han­ser Lite­ra­tur­ver­la­gen in der Süd­deut­schen Zei­tung (hin­ter Pay­wall):

Von wegen Frei­heit

»In die­sen Zei­ten« sei Lite­ra­tur unver­zicht­ba­rer denn je, behaup­tet Wolf­ram Wei­mer – um dann drei Buch­hand­lun­gen von einer Preis­lis­te zu schmei­ßen. War­um das der fal­sches­te Ort für Ter­ror­ab­wehr ist.

[edit 20260305–22:40:] Pres­se­mit­tei­lung des PEN Ber­lin: Ein paar Fra­gen zur deut­schen Kul­tur­po­li­tik (Aus­zug):

Hält der Kul­tur­staats­mi­nis­ter das Bun­des­amt für Ver­fas­sungs­schutz für kom­pe­tent, die Arbeit von Kul­tur­ein­rich­tun­gen zu bewer­ten? Falls ja: Muss man davon aus­ge­hen, dass dem­nächst Thea­ter, die Stü­cke von Ber­tolt Brecht oder Hei­ner Mül­ler spie­len, oder die Wag­ner-Fest­spie­le in Bay­reuth vom Ver­fas­sungs­schutz beob­ach­tet wer­den?

[edit 20260305–22:10:] Rai­ner Moritz, Autor, Lite­ra­tur­kri­ti­ker und Mit­glied der Jury des Deut­schen Buch­han­dels­prei­ses auf der Web­sei­te des Bör­sen­blat­tes:

Auch für den Preis 2025 wur­de eine unab­hän­gi­ge, aus Fach­leu­ten bestehen­de Jury beru­fen, die ihre – unge­mein arbeits­in­ten­si­ve – Auf­ga­be uner­schro­cken anging und 118 Buch­hand­lun­gen für aus­zeich­nungs­wür­dig erach­te­te. Mit der Ent­schei­dung Wei­mers, nun drei die­ser Buch­hand­lun­gen von der Lis­te zu strei­chen, fällt er nicht nur der Jury in den Rücken, son­dern macht den Preis lächer­lich und beschämt die Prä­mier­ten, die das Wohl­wol­len des Staats­mi­nis­ters behiel­ten.

[edit 20260306–15:50:] Pres­se­mit­tei­lung der drei betrof­fe­nen Buch­hand­lun­gen:

PRESSEMITTEILUNG

Buch­hand­lun­gen kün­di­gen juris­ti­sche Schrit­te gegen den Beauf­trag­ten der Bun­des­re­gie­rung für Kul­tur und Medi­en und den Ver­fas­sungs­schutz an

Der Deut­sche Buch­hand­lungs­preis wird jähr­lich an über ein­hun­dert Buch­hand­lun­gen ver­lie­hen. Wel­che Buch­hand­lung mit dem Preis gewür­digt wird, ent­schei­det eine jähr­lich wech­seln­de Jury von Fach­leu­ten aus der Buch­bran­che nach Durch­sicht der Bewer­bungs­un­ter­la­gen. Die Abzeich­nung der Nomi­nier­ten­lis­te durch den Beauf­trag­ten der Bun­des­re­gie­rung für Kul­tur und Medi­en (BKM) war bis­her rei­ne Form­sa­che.

Wie die Süd­deut­sche Zei­tung am 03.03.2026 berich­te­te, hat die­ses Jahr der BKM drei der nomi­nier­ten Buch­hand­lun­gen von der Lis­te gestri­chen mit der Begrün­dung, es lägen „ver­fas­sungs­schutz­recht­li­che  Erkennt­nis­se“ über sie vor. Der BKM griff mit dem sog. Haber-Ver­fah­ren in eine Ent­schei­dung einer unab­hän­gi­gen Jury ohne belast­ba­re Begrün­dung ein.

Die von die­sem Ein­griff betrof­fe­nen drei lin­ken Buch­hand­lun­gen Gol­den Shop (Bre­men), Rote Stra­ße (Göt­tin­gen) und Zur schwan­ken­den Welt­ku­gel (Ber­lin) gehen nun gericht­lich gegen die Strei­chung von der Preis­lis­te vor. Mit Rechtsanwält:innen sowie mit Unter­stü­zung des Gegen­rechts­schut­zes von Frag­Den­Staat und der Gesell­schaft für Frei­heits­rech­te (GFF) set­zen sich die Buch­hand­lun­gen auch gegen das rechts­staat­lich frag­wür­di­ge sog. Haber-Ver­fah­ren und die ver­deck­te Ein­fluss­nah­me durch den Ver­fas­sungs­schutz zur Wehr.

[20260306–21:25:] Sebas­ti­an Gug­golz, Vor­ste­her des Bör­sen­ver­eins des Deut­schen Buch­han­dels:

Die Kon­se­quenz kann nur sein, dass der Kul­tur­staats­mi­nis­ter den Aus­schluss die­ser drei Buch­hand­lun­gen zurück­nimmt und wie­der alle 118 von der Jury zur Prä­mie­rung vor­ge­schla­ge­nen Buch­hand­lun­gen aus­zeich­net.

Das Haber-Ver­fah­ren wur­de zur Bekämp­fung extre­mis­ti­scher und ter­ro­ris­ti­scher Orga­ni­sa­tio­nen ent­wi­ckelt. Im Kul­tur­be­reich hat es nichts zu suchen.

Die Soli­da­ri­tät ist sehr groß, weit über den Buch­han­del hin­aus und bis in die Ver­la­ge und alle ande­ren Berei­che der Bran­che hin­ein. Alle leh­nen das Vor­ge­hen des BKM uni­so­no ab.

[20260306–21:35:] Ste­fan Kol­de­hoff, Chef­re­por­ter Kul­tur beim DLF:

Wei­mers Vor­ge­hen ist kaf­ka­esk, fin­det Ste­fan Kol­de­hoff, Dlf-Chef­re­por­ter Kul­tur. Er legt dem Kul­tur­staats­mi­nis­ter einen Rück­tritt nahe.

Bild Wei­mer By Mar­tin Rulsch, Wiki­me­dia Com­mons, CC BY-SA 4.0, CC BY-SA 4.0, https://​com​mons​.wiki​me​dia​.org/​w​/​i​n​d​e​x​.​p​h​p​?​c​u​r​i​d​=​1​6​4​7​8​2​033

In Blender Grease Pencil realisierter Kurzfilm: LANA

Ben­ji Aubo­ne hat in Blen­der Grease Pen­cil einen Kurz­film im Stil klas­si­scher ani­mier­ter Toons rea­li­siert. Der Film trägt den Titel LANA und er hat ein offe­nes Ende. Der Macher hofft, eine Fort­set­zung rea­li­sie­ren zu kön­nen.

Der Kurz­film zeigt wie­der ein­mal, was in der kos­ten­lo­sen Open Source-Soft­ware Blen­der alles mög­lich ist – und wie sie es sogar Ein­zel­per­so­nen ermög­licht, Ideen umzu­set­zen. Tau­send­mal krea­ti­ver und wert­vol­ler als jeder KI Slop!

Ben­ji hofft eine Fort­set­zung rea­li­sie­ren zu kön­nen.

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Trailer: THE MANDALORIAN AND GROGU

Dass eine der erfolg­reichs­ten STAR WARS-Seri­en ins Kino kommt ist nun wirk­lich nichts Neu­es mehr. Und der Ter­min rückt immer näher, schon Ende Mai 2026 (genau­er gesagt am 22.) ist es so weit: THE MANDALORIAN AND GROGU. Dis­ney und Lucas­Film erhö­hen schon­mal die Schlag­zahl und zei­gen einen voll­stän­di­gen Trai­ler. Blurb zum Film:

The evil Empire has fal­len, and Impe­ri­al war­lords remain scat­te­red throug­hout the gala­xy. As the fled­gling New Repu­blic works to pro­tect ever­y­thing the Rebel­li­on fought for, they have enlis­ted the help of legen­da­ry Man­dalo­ri­an boun­ty hun­ter Din Dja­rin and his young app­ren­ti­ce Gro­gu.

Das böse Impe­ri­um ist gefal­len, und impe­ria­le Kriegs­her­ren sind wei­ter­hin über die Gala­xis ver­streut. Wäh­rend die jun­ge Neue Repu­blik dar­an arbei­tet, alles zu schüt­zen, wofür die Rebel­li­on gekämpft hat, hat sie sich die Hil­fe des legen­dä­ren man­dalo­ria­ni­schen Kopf­geld­jä­gers Din Dja­rin und sei­nes jun­gen Lehr­lings Gro­gu gesi­chert.

Pedro Pas­cal über­nimmt erneut die Rol­le des Man­dalo­ria­ners, zudem gibt es Sigour­ney Wea­ver zu sehen und Ste­ve Blum spricht Zeb aus REBELS. In wei­te­ren Rol­len unter ande­rem: Jere­my Allen White, Jon­ny Coy­ne, Dave Filoni und Mar­tin Scor­se­se (ja, wirk­lich).

Regie führt Jon Fav­reau nach einem Dreh­buch von ihm und natür­lich Dave Filoni. Es pro­du­zie­ren Fav­reau, Filoni, Ian Bryce und Kath­le­en Ken­ne­dy.

eng­lisch:

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deutsch:

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Trailer: SPIDER-NOIR – With no power comes no responsibility.

Die Strea­ming­se­rie SPIDER-NOIR basiert auf Mar­vel Comics (SPIDER-MAN NOIR) und die Macher dahin­ter sind die­sel­ben wie bei den SPI­DER-VER­SE-Fil­men, wo die Figur auch bereits einen Auf­tritt hat­te, gespro­chen von Nico­las Cage. Und der über­nimmt die Rol­le auch in die­ser Serie, die in einem alter­na­ti­ven New York in den 930ern han­delt und die sich um einen abge­half­ter­ten Pri­vat­schnüff­ler dreht, der Super­kräf­te bekommt. Die Show wird es sowohl in Film Noir-Schwarz-Weiß geben, als auch in einer Farb­ver­si­on und auch der Trai­ler steht in bei­den Vari­an­ten zur Ver­fü­gung.

In wei­te­ren Rol­len sind zu sehen: Lamor­ne Mor­ris, Li Jun Li, Karen Rodri­guez, Abra­ham Popoo­la, Jack Hus­ton, Brendan Glee­son und ande­re. Aus­füh­ren­de Produzent°Innen sind unter ande­rem Cage, Amy Pas­cal, Chris­to­pher Mil­ler und Phil Lord.

Ich weiß noch nicht so recht, was ich davon hal­ten soll, aber die Schwarz-Weiß-Fas­sung fängt den alten Film Noir-Stil schon schön ein. Cage sag­te zu der Rol­le übri­gens, er spie­le sie in einer Mischung von 70 Pro­zent Bogart und 30 Pro­zent Bugs Bun­ny.

SPIDER-NOIR star­tet am 27. Mai 2026, lei­der bei Ama­zon Prime Video.

Trai­ler deutsch, schwarz-weiß:

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Trai­ler deutsch, Far­be:

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Trai­ler eng­lisch, schwarz-weiß:

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