Zur Umsetzung des klassischen Comics JUDGE DREDD mit Karl Urban (LORD OF THE RINGS, STAR TREK) in der Hauptrolle gibt es einen Tease, den man aufgrund der Länge von nur elf Sekunden auch tatsächlich als solchen bezeichnen kann …
DREDD spielt auf einer fiktionalen Erde, die als Resultat eines Atomkriegs entstand. Die Überlebenden existieren in Mega-Städten, die ihre Bewohner vor der »Verfluchten Erde« schützen, einer radioaltiven Wüste, in der sich Mutanten tummeln. Die Haupthandlung dreht sich um Mega-City One, dort werden Polizisten jetzt »Judges« (Richter) genannt und diese haben das Recht Urteile sofort zu fällen und zu vollstrecken, um gegen schwere Gewalttaten vorzugehen. Einer davon, der Veteran JUDGE DREDD (Karl Urban) tut sich mit dem Neuling Judge Anderson (Olivia Thirlby) zusammen, um eine Terrororganistaion – geführt von Ma-Ma (Lena Headey) – auszuschalten. Diese ist für eine realitätsverändernde Droge namens Slo-Mo verantwortlich.
Erscheinungstermin in Deutschland ist damit laut dem Onlinehändler der 21.12.2012, also gerade noch rechtzeitig für´s Weihnachtsgeschäft und wahrscheinlich kurz genug, um ein paar Spontankäufe zu initiieren. Der Preis wird mit happigen 399 Euro genannt, das war aber abzusehen, denn der Controller mit Zusatzbildschirm dürfte nicht ganz preiswert zu produzieren sein. Für die bisherige Nintendo-Zielgruppe »Gelegenheitsspieler« aber wohl zu hoch, es bleibt abzuwarten, ob es gelingt, Hardcore-Zocker durch entsprechende Games anzusprechen. Das dürfte aber nicht ganz einfach werden, ausschlaggebend dürfte sein, ob das neue innovative Bedienkonzept ankommt.
Für die Spiele werden happige 69,99 angesagt, das ist meiner Ansicht nach jenseits von Gut und Böse – soll heißen: viel zu teuer.
Wie der Publisher meldet, ist der ZeniMax/Bethesda-Titel mit Steampunk-Anleihen DISHONORED – DIE MASKE DES ZORNS durch den Freigabe-Prozess der USK gegangen und wird in Deutschland mit einer Altersfreigabe »ab 18« erscheinen. Diese Fassung soll eine ungeschnittene sein, es wird demnach keine »entschärfte« Version geben, um die üblichen hiesigen Lamentierer und selbsternannten Moralapostel ruhig zu stellen. Das ist erfreulich – aber bei Spielen von Bethesda nicht ungewöhnlich.
DISHONORED – DIE MASKE DES ZORNS erzählt die Geschichte eines Gardisten der Kaiserin, der verraten wurde und nun auf Rache sinnt. Das Game in Egoperspektive gibt dem Spieler die Möglichkeit, Situationen eher offensiv oder aber alternativ durch List und Tücke zu lösen. Zudem stehen dem Protagonisten außergewöhnliche Kräfte, verschiedene Waffen und andere Ausrüstungsgegenstände zur Verfügung, die verschiedene Herangehensweisen erlauben werden, stat einfach nur die »Haudraufundschluss«-Methode zu ermöglichen.
DISHONORED – DIE MASKE DES ZORNS erscheint am 12. Oktober 2012 für Xbox 360, PlayStation 3 und PC. Es wird Versionen mit Wendecover geben, damit man das häßliche »ab 18«-Logo verstecken kann.
Im Jahr 2010 kam erstmal das Gerücht auf, dass Hans Zimmer die Musik zum neuen SUPERMAN-Film MAN OF STEEL schreiben sollte. Das machte durchaus Sinn, den es produziert Christopher Nolan und und der hatte bereits des Öfteren mit dem Komponisten zusammen gearbeitet. Kurz nach den Aufkommen der Gerüchte wurde allerdings seitens Zimmer dementiert: nein, er sei für das Projekt nicht vorgesehen und nein, er habe noch nicht einmal mit Regisseur Zack Snyder darüber gesprochen.
Nun jedoch meldet Variety, dass es doch Zimmer sein wird, der den Soundtrack für das SUPERMAN-Reboot gestalten wird.
Nun wird es sich zeigen müssen, ob der Komponist mit einem ähnlich epischen Thema aufwarten kann wie Seinerzeit in den 1980ern John Williams, dessen SUPERMAN-Theme noch heute im Zusammenhang mit dem Comiccharakter vom Krypton zitiert wird, zuletzt wenn ich mich nicht täusche in SMALLVILLE. Denke ich beispielsweise an HE´S A PIRATE, mache ich mir in der Hinsicht allerdings weniger Sorgen.
Auch wenn Zimmer für alle letzten Nolan-Filme komponiert hat (aktuell THE DARK KNIGHT RISES), Zack Snyder hat ebenfalls einen Lieblingsmusiker, nämlich Tyler Bates. Der hätte es also ebenfalls sein können.
Auch ein Michael Bay ist offensichtlich nicht davor gefeiht, dass man eins seiner Filmprojekte abschießt. Nach einigen Pannen im Vorfeld und insbesondere beim Marketing für den geplanten Reboot der Pizza-Schildkröten mit Kampfkunstkenntnissen hat Paramount bei diesem Projekt nun den Stöpsel gezogen. Ob vorerst oder dauerhaft ist im Moment noch unklar.
Bay hatte sich unter den Fans keine Freunde gemacht und war massiven Kritiken ausgesetzt, als bekannt wurde, dass es sich bei den Protagonisten des neuen Films nicht um mutierte Schildkröten sondern um Außerirdische handeln soll. Auch die Erschaffer des Originals, Kevin Eastman und Peter Laird, äußerten sich negativ über die Entwicklung des Films und unterstützten damit die Meinung der Anhänger von Leonardo, Donatello, Raphael und Michelangelo.
Die neuen Panzerträger können aber wahrscheinlich einfach auf ihrem Heimatplaneten bleiben, denn zum einen hat Paramount Pictures den Releasetermin verschoben von Dezember 2013 auf Mai 2014 verschoben, viel wichtiger ist aber der Fakt, dass die Arbeit des Pre-Production-Teams mit sofortiger Wirkung gestoppt wurde. Wie der Hollywood-Reporter berichtet ohne einen Termin, wann es weiter gehen könnte.
Das bedeutet natürlich, dass das Projekt nach einer gründlichen Überarbeitung fortgeführt werden könnte, erst einmal ist aber Schluss mit TAT (Teenage Alien Turtles).
Für das demnächst erscheinende und sich derzeit in der Closed Beta befindlich und heftigst erwartete MMO MECHWARRIOR ONLINE (nach FASAsBATTLETECH) von Piranha Games bietet Razer den passenden Deluxe-Controller mit dem Namen »Artemis«. Ein Trailer zeigt Konzept und Bedienelemente. Razer arbeitet angeblich intensiv mit den Entwicklern zusammen; der Clou des Artemis dürfte der integrierte Bildschirm sein, der taktische Übersichtskarten oder andere Informationen abseits des Hauptbildschirms darstellen kann. Zum Preis habe ich noch keine Angabe gefunden, man darf aber davon ausgehen, dass dafür einige Credits über den Tisch gehen müssen …
Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) mahnt den Entwickler und Publisher Blizzard wegen mangelnder Informationen und nicht funktionierender Infrastruktur im Zusammenhang mit dem kürzlich erschienenen und lang erwarteten Titel DIABLO 3 ab. Nach Aussage des vzbv ist zum einen problematisch, dass nicht auf der Packung eindeutig darauf hingewiesen wurde, dass auch zum Spielen der Solo-Variante zwingend eine Internetverbindung notwendig ist. Weiterhin wird bemängelt, dass Blizzard dann trotz des Onlinezwangs offensichtlich nicht in der Lage war, eine funktionierende Server- und Netzinfrastruktur zur Verfügung zu stellen, damit die Kunden ihr erworbenes Spiel auch nutzen können.
Der vzbv schreibt auf seiner Webseite konkret:
Wenn Spielehersteller von den Nutzern verlangen, dass ein Spiel zum Beispiel nur über einen Spieleraccount online gespielt werden kann, so ist er auch verpflichtet, entsprechend die technische Infrastruktur einschließlich ausreichender Serverkapazitäten, bereit zu halten. Für bares Geld darf schließlich auch eine Gegenleistung, sprich ungetrübter Spielgenuss, erwartet werden.
Abgemahnt hat man Blizzard wegen Wettbewerbsverstößen, der Publisher hat nun bis Mitte Juli Zeit, die geforderte Unterlassungserklärung abzugeben, oder zu versuchen, rechtlich dagegen vorzugehen. Vorangegangen waren offenbar zahllose Beschwerden verärgerter Spieler bei den Verbraucherzentralen.
Gute Aktion, allerdings dürfte Blizzard über eventuelle Strafen nur müde lächeln, diese einfach aus der Portokasse bezahlen – und genau so weiter machen wie bisher.
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Logo DIABLO 3 Copyright Blizzard Entertainment
Plot: Ein Autor von Romanen die auf wahren Begebenheiten basieren ist nicht nur auf der Suche nach einer neuen großen Story, sondern zieht zudem mit seiner Familie in ein Haus, in dem zahllose Gräueltaten verübt wurden. Nachdem er eine Kiste mit Videocassetten findet, muss er feststellen, dass es möglicherweise übernatürliche Hintergründe gibt – und dass er seine Familie in Gefahr gebracht hat …
Ganz taufrisch ist die steirische Eiche nicht mehr, das hindert Arnold Schwarzenegger aber nicht daran, nach seinem Gastspiel als Gouvernator, die Lederjacke des Skynet-Killers aus den TERMINATOR-Filmen noch einmal überzustreifen. Man fragt sich in diesem Zusammenhang unwillkürlich, ob Roboter rentenbezugsberechtigt sind … ;o)
Aber mal im Ernst: nachdem McGs letzte TERMINATOR-Inszenierung SALVATION nicht so recht ankommen wollte, nimmt Arnie die Sache nun nach eigenen Aussagen wieder selbst in die Hand. Gegenüber Action Effects gab er zu Protokoll (Übersetzung von mir):
Ich kann im Moment noch nicht viel dazu sagen, weil sie es geheim halten wollen, Sie wissen was ich meine, aber ich kann Ihnen schon sicher sagen, dass ich im nächsten Jahr mit dem Drehen beginnen werde – und es wird für mich einer der härtesten Filme werden, die ich je gemacht habe. Allein für die Dreharbeiten wurden sechs Monate angesetzt und ich werde in Kürze mit dem Trainieren beginnen, um mich in bestmögliche Form zu bringen, bevor es los geht. Der Film setzt SALVATION fort, obwohl die Produzenten nicht allzu glücklich mit dem waren, was McG gemacht hat, aber sie sind der Ansicht, dass es zumindest gut genug war, um weiter zu machen und mit einem fünften und sechsten Film das Franchise abzuschließen.
Daraus könnte man entnehmen, dass Arnold für die Teile fünf und sechs gebucht wurde. Ob er tatsächlich erneut die Rolle eines Endoskelett-Roboters spielen wird bleibt offen, allerdings müsste er sich für andere Charaktere wahrscheinlich nicht wie oben beschrieben in Form bringen, oder? Als Regisseur war lange Justin Lin im Gespräch, der ist aber derart mit neuen FAST-Filmen befasst (pun intended), dass es fraglich sein dürfte, ob er tatsächlich bei T5 das Ruder übernehmen wird.
Aktuell bereitet sich Schwarzenegger auf die Dreharbeiten zu UNKNOWN SOLDIER vor, die im August beginnen, es handelt sich um einen SF-Film in der er die Rolle eines Killers spielt. Danach steht das Filmprojekt TEN an, in dem es um korrupte Cops geht.
Bereits seit Längerem versuchen gewisse Zeitungsverleger bekanntermaßen, sich Textschnipsel und Überschriften im Rahmen eines sogenannten »Leistungsschutzrechtes« schützen zu lassen und betrieben dafür massive Lobbyarbeit bei den Klientelpolitikern von CDU/CSU und FDP; federführend ist hier beispielsweise der Axel Springer-Verlag, bekannt durch das Revolverblatt BILD. Die Lobby-Manipulationen führten natürlich zum gewünschten Ergebnis: Schwarz-Gelb hat ein entsprechendes Gesetz vorbereitet, dessen Inhalt Anfang der Woche bekannt wurde.
Und: welch´ Wunder … war zuerst die Rede davon, dass es hauptsächlich darum geht, Google für seine Dienstleistung Rechnungen stellen zu können – man sprach bereits von einen »Lex Google« – ist vom Suchmaschinenanbieter und Internetgiganten nun auf einmal nicht mehr die Rede (kein Wunder: der nimmt einfach die Verlage aus seinen Suchergebnissen und lässt sie am ausgestreckten Arm verhungern – keine Leser mehr auf ihren Paywall-gesicherten Webseiten wollten die Verleger dann ebenfalls nicht – also möchte man Blogger abzocken, die haben schließlich keine Rechtsabteilung). Dafür finden sich Passi, die konkret und direkt darauf ausgelegt sind, Bloggern das Leben so schwer wie möglich zu machen und Abmahnabzockern (alias entsprechend tätigen Anwälten) ein dauerhaft gesichertes Einkommen zu verschaffen.
Zwar wird allgemein vollmundig behauptet, dass die zu schützenden Pressetexte (bis hin zu Mikroformulierungen, die normalerweise bei Nutzung unter das Zitatrecht fallen) nur nicht »kommerziell« verwendet werden dürfen – unter kommerziell versteht Schwarz-Gelb allerdings keine Gewinnerzielungsabsicht oder geschäftsmäßige Tätigkeit, es reicht bereits ein simpler Flattr-Button!
Hier wird nicht nur versucht, ein veraltetes Geschäftsmodell auf Kosten der Allgemeinheit am Leben zu erhalten, hier werden nach den Analysen nicht weniger Fachleute die Bürgerrechte mit Füßen getreten. Sollte das Gesetz in Kraft treten wäre es ein eindeutiger Fall für das Bundesverfassungsgericht.
Wir sollten aber dafür sorgen, dass es gar nicht erst dazu kommt!
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