Ich war zugegebenermaßen erst einmal ein wenig euphorisch, als ich las, dass Amazon für Prime-Kunden einen Video-Streaming-Zugang freischaltet, der Zugriff auf haufenweise Filme und Serien ermöglichen würde. 49 Euro sollte das im Jahr kosten, das sind gerade mal 20 Euro mehr für ein angeblich zum bisherigen Angebot erweitertes Lovefilm-Konto, also für ungefähr 1,67 Euro im Monat beliebig Video On Demand.
Als ich das dann tatsächlich zu nutzen versuchte, legte sich die Euphorie allerdings schnell.
Spart schon mal für Weihnachten. Und Christopher Lloyd, er ist es wirklich! :D
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H. P. Lovecraft-und Cthulhu-Anhänger aufgepasst. Noch elf Tage lang hat man die Möglichkeit, die Produktion eines Indie-Films in den düsteren Welten des Autors und seiner Kreation zu unterstützen. Auf Indiegogo existiert eine Projektseite, auf der man sich weitere Details zum geplanten Film ansehen kann.
FRAGMENT 1890 soll der zweite aus einer Reihe von drei Kurzfilmen werden. Der erste trägt den Titel SHADOW OF THE UNNAMABLE und wurde bereits erfolgreich auf internationalen Filmfestivals gezeigt, wo er auch Preise einheimsen konnte.
Zum Inhalt:
New England in the late 1920ties. Dr. Barlow, head physician of the Greystone Asylum in the town of Arkham, is stunned when his young patient Morgan Derleth turns out to be psychic. Through her, he receives a cry for help from the down-and-out pulp writer Robert Blake.
It seems that Blake is trapped in a strange and terrible dreamworld, after a failed experiment with an exotic drug. Every night, he´s on the run from faceless alien creatures. Can Blake be saved?
Bisher sieht das Crowdfunding nicht wirklich gut aus, es bleiben aber noch elf Tage, um das zu ändern.
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Das war sie also, die Verleihung der 86. Academy Awards 2014 – und es ist das geschehen, was abzusehen war: GRAVITY ist der große Abräumer, erhielt allerdings nicht den Preis für den besten Film. Der ging an 12 YEARS A SLAVE. Auch der beste Hauptdarsteller und die beste weibliche Hauptrolle gingen nicht an das Astronauten-Drama, sondern an Matthew McConaughey für DALLAS BUYERS CLUB und an Cate Blanchett für BLUE JASMINE. Aber schon bei der Regie ist GRAVITY erstmalig mit dabei, das Goldmännchen ging an Regisseur Alfonso Cuarón. Insgesamt sieben Oscars konnte das Orbit-Drama einsammeln.
Ebenfalls gesetzt war AMERICAN HUSTLE, doch der ging leer aus, für viele Beobachter erstaunlich.
Hervorzuheben ist noch der Oscar für den animierten Kurzfilm MR HUBLOT, sowie der für UNVERFROREN. Die Preise für das beste Szenenbild und die besten Kostüme gingen gerechtfertigt an DER GROSSE GATSBY.
Als bester Song war unter anderem YOU ARE NOT ALONE von Bruce Broughton und Dennis Spiegel aus dem gleichnamigen Film im Rennen, der wurde von der Jury allerdings disqualifiziert, weil Broughton während der Nominierungswahlperiode bei einigen der Mitglieder der Academy mittels E‑Mail Werbung für Film und Song gemacht hatte. Das wurde als schwerer Regelverstoß gewertet.
Auch die radioaktive Riesenechse GOJIRA, bei uns als GODZILLA bekannt, bekommt wieder einmal eine Chance auf der Leinwand. Das letzte mal hat Roland Emmerich das Viech New York einnorden lassen (Ergänzung: dürfte aber wohl eher Las Vegas sein), auch diesmal deutet die beschädigte Freiheitsstatue auf ein änhliches Szenario hin. Die Verwünstungszone des übellaunigen Schuppenträgers könnte allerdings nach dem, was man im Trailer sieht auch deutlich größer sein. Ebenso wie das Tier …
Sieht gar nicht schlecht aus …
Regie führt Gareth Edwards, das Drehbuch verfasste Max Borenstein nach eine Geschichte von David Callaham.
Deutscher Kinostart ist am 15. Mai, in den USA einen Tag später.
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Zum zweiten Teil des SPIDER-MAN-Neustarts aus dem Hause Marvel aber unabhängig vom AVENGERS-Franchise gibt es einen sogenannten »erweiterten Trailer«. Man sieht ein wenig mehr vom Rhino.
Es spielen unter anderem Andrew Garfield (als Spidey), Emma Stone, Jamie Foxx, Paul Giamatti, Dane DeHaan, Colm Feore, Sally Field und Chris Cooper.
US-Kinostart von THE AMAZING SPIDER-MAN 2 ist am 2. Mai 2014, bei uns verblüffenderweise erst am 13. Juni. Die Filmindustrie fällt in alte Zeiten zurück und zeigt Filme bei uns deutlich verspätet. Wollen die mit Gewalt einen Bedarf für illegale Inhalte schaffen? Wie dumm kann man sein?
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Zur geplanten Steampunk-Webserie ÆTHERANGELEGENHEITEN aus deutschen Landen gibt es einen ersten Trailer. Das dahinter stehende Produktionsteam »Evil Kraken« stellt diesen auf Youtube und auch über ihre eigene Webseite sowie die Präsenzen auf Facebook, Twitter und Google+ bereit.
In Kürze wird es weitere Informationen darüber geben, wie interessierte Steampunks, aber auch andere Phantastik-Freunde, am Projekt mitwirken können.
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Es ist schon seit letzter Woche bekannt, seit heute ist es amtlich: Amazon erweitert sein Portfolio um Video-Streaming beziehungsweise Video On Demand und ‑Downloads. Das unterteilt sich in zwei verschiedene Dienste, zum einen Amazon Instant Video, zum anderen Prime Instant Video. Ersteres kommt ähnlich wie bisher Lovefilm als monatliches Abo daher, man berappt monatlich 7,99 Euro und erhält dafür Zugriff auf »über 12000 Filme und Serienepisoden«. Letzteres kommt mit einer Prime-Mitgliedschaft, deren Preis sich dadurch von 29 Euro im Jahr auf 49 Euro erhöht. Dafür erhält man zusätzlich zum normalen Videoangebot zusätzlich Zugriff auf exklusive Serien sowie solche, die von Amazon produziert werden. Weiterhin bleiben die bisherigen Perks, also Lieferung am nächsten Werktag und das Ausleihen von eBooks aus der Kindle-Bibliothek selbstverständlich erhalten.
Auch als Prime-Kunde erhält man allerdings keinen Zugang auf alle Top-Acts, für diese muss man – soweit ich das den Informationen entnehmen kann – dann im Einzelabruf nochmal extra zahlen, was meine Euphorie etwas schmälert. Beispiele für diese Sonderfälle sind Blockbuster wie GRAVITY oder GAME OF THRONES. Weiterhin bringt Amazon die Krimiserie RIPPER STREET zurück auf die Bildschirme. Der britische TV-Sender BBC hatte die Produktion im Dezember wegen schlechter Quoten eingestellt, doch der Onlinehändler will die Dreharbeiten weiter finanzieren und Fans die dritte Staffel via Prime Instant Video präsentieren. Bei der BBC wird die dritte Staffel erst deutlich später zu sehen sein.
Ob die Inhalte auch in englischer Sprache vorliegen und wie schnall man US-Episoden zu sehen bekommt, ging aus dem Briefing leider nicht hervor, ich werde das Angebot aber testen und dann berichten. Die Nutzung des Dienstes ist mit Konsolen wie der PS3, PS4, Xbox 360, XBox One oder Apps für Smart-TVs möglich. An Tablets werden soweit ich das sehen kann (und aus nachvollziehbaren Gründen) offenbar nur Amazons hauseigene Kindle Fire-Varianten unterstützt. Wer sich selbst ein Bild machen möchte und noch kein Prime-Kunde ist, der kann sich für eine 30-tägige Probemitgliedschaft eintragen (die man allerdings rechtzeitig kündigen muss).
Amazon-Kunden die die Prime-Mitgliedschaft hauptsächlich abgeschlossen hatten, um schnell an ihre Ware zu kommen und denen das Streaming egal ist, werden wohl fluchen. Ich denke, dass 20 Euro im Jahr für einen Video On Demand-Service ein derzeit unschlagbarer Preis ist – zumindest wenn die Inhalte stimmen und man für nicht zu viele besonders beliebte Filme und Serien extra zahlen soll.
Man darf aber davon ausgehen, dass dieses Angebot den Markt für Video On Demand kräftig durcheinanderwirbeln dürfte und zu Preissenkungen bei den Mitbewerbern führen wird. Das ist auch bitter nötig, denn bisher waren alle Dienste insbesondere angesichts der angebotenen Filme und Serien deutlich zu teuer.
Bei den diesjährigen BAFTA-Verleihungen hat ein SF-Film so richtig abgeräumt. Nicht ganz unerwartet erhielt Alfonso CuarónsGRAVITY gleich sechs der Auszeichnungen, nämlich jene für den besten britischen Film (interessanterweise obwohl es sich um eine Hollywood-Produktion handelt), die beste Regie, beste Filmmusik, beste Kamera, bester Ton und die besten visuellen Effekte. Man kann daraus durchaus Schlüsse auf die bevorstehenden Oscars ziehen, denn oft ergeben sich Ähnlichkeiten bei den Verleihungen, es wäre schon eine große Überraschung, wenn das Weltraum-Abenteuer nicht auch dort bedacht werden würde.
Als bester Film wurde Steve McQueens 12 YEARS A SLAVE prämiert, für dasselbe Werk auch Chiwetel Ejiofor als bester Hauptdarsteller. Den BAFTA-Award als beste Hauptdarstellerin erhielt Cate Blanchett für BLUE JASMINE. Den Preis für den besten animierten Film ging an FROZEN alias DIE EISKÖNIGIN – VÖLLIG UNVERFROREN.
Persönlicher Kommentar: Ein bester britischer Film ist ein bester britischer Film, wenn er aus Hollywood kommt, sich aber der Regisseur als »Teil des britischen Filmszene« sieht? Schräg.
Alle Gewinner und Nominierten im vollständigen Artikel.
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