Fandom

Kickstarter: Das VERONICA MARS Movie Project bricht Rekorde

Als auf der Crowd­fun­ding-Platt­form Kick­star­ter ein Pro­jekt eröff­net wur­de, das einen Spiel­film zur lan­ge abge­setz­ten Fern­seh­se­rie VERONICA MARS finan­zie­ren woll­te, konn­te noch nie­mand ahnen, was gesche­hen wür­de. Jetzt ist es klar: die Geld­samm­lung hat so ziem­lich alle Kick­star­ter-Rekor­de gebro­chen. Ange­peilt waren zwei Mil­lio­nen US-Dol­lar Fun­ding-Ziel, gewor­den sind es 5,7 Mil­lio­nen. Gespen­det haben ins­ge­samt 91,585 Unter­stüt­zer, auch das die größ­te Anzahl von Per­so­nen bei einem Pro­jekt bis dato. Damit wird der Spiel­film zur Serie pro­du­ziert wer­den.

Das ist natür­lich eine ver­blüf­fen­de Ent­wick­lung. Eigent­lich soll­te Schluss sein mit VERONICA MARS, War­ner hat­te die Serie schon vor Jah­ren weg­ge­axt. Erstaun­lich ist, dass der Kon­zern die­sem Expe­ri­ment den­noch zuge­stimmt hat­te, denn über eins muss man sich im Kla­ren sein: die Rech­te an der Show gehö­ren War­ner und ohne die geht nichts. Aller­dings war das Expe­ri­ment für den Kon­zern völ­lig ohne Risi­ko. Immer­hin ist davon aus­zu­ge­hen, dass ihm grö­ße­re Tei­le der Ein­nah­men auf­grund der Rech­te- und Lizen­zie­rungs­la­ge ohne­hin zuste­hen. Des­we­gen soll­te man als Zuschau­er auch nicht unbe­dingt froh­lo­cken, dass so etwas auch mit ande­ren abge­setz­ten Seri­en mög­lich wäre, denn oft ist die Gemenge­la­ge undurch­sich­tig. Als Mög­lich­keit steht der Kick­star­ter-Weg in Zukunft aber den­noch offen, wenn ein Stu­dio oder Sen­der nicht mehr zah­len will, die Fans das aber anders sehen. Vor­aus­set­zung für ein Gelin­gen ist jedoch eine gro­ße Fan­ba­se, die bereit ist, in die Tasche zu grei­fen. Bei teu­ren SF-Seri­en dürf­te aber auch das nicht rei­chen, selbst wenn Sets und Deko­ra­tio­nen noch vor­han­den sind.

So hat der über­ra­gen­de Kick­star­ter-Erfolg des VERONICA MARS Movie Pro­ject nicht die Bran­che ver­än­dert, aber durch­aus Mög­lich­kei­ten für die Zukunft auf­ge­zeigt.

Ach ja: von den Rekor­den der Pro­jek­te auf den  inter­na­tio­na­len Crowd­fun­ding-Platt­for­men kann man hier­zu­lan­de lei­der nur nei­disch träu­men.

[cc]

Pro­mo­gra­fik VERONICA MARS Movie Pro­ject Copy­right Rob Tho­mas

Essen wie auf der Enterprise: der Food Replicator

Auf der Sei­te Food Repli­ca­tor fin­det der kuli­na­risch inter­es­sier­te Sci­ence Fic­tion-Fan Rezep­te zum Nach­ko­chen von Gerich­ten aus dem­STAR TREK-Uni­ver­sum, wei­ter­hin gibt es auch Geträn­ke wie bei­spiels­wei­se Cock­tails zu ent­de­cken. Wer schon immer mal eine vul­ka­ni­sche Ploo­mek-Sup­pe oder klin­go­ni­sche Bok-Rat­ten­le­ber pro­bie­ren woll­te, kann dies mit den Infor­ma­tio­nen der Sei­te nun tun. Dafür muss man noch nicht ein­mal den Warp­an­trieb anwer­fen, denn in den Her­stel­lungs­an­wei­sun­gen fin­den Zuta­ten Ver­wen­dung, die man auf der hei­mat­li­chen Erde fin­det. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Bil­der gibt es auf der Face­book-Sei­te des Food Repli­ca­tors zu ent­de­cken.

In die­sem Sin­ne: »Set pha­sers to yum!« und »Bold­ly go to din­ner!«

Logo und Foto Copy­right Food Repli­ca­tor. Dank an Ban­dit für den Hin­weis!

AetherCircus 2013 am 4. und 5. Mai in Stade

Die­ses Jahr wird zum zwei­ten Mal der Aether­Cir­cus in der Fes­tung Grau­er­ort bei Sta­de statt­fin­den. Am 04. und 05. Mai 2013 öff­nen sich die Tore zu einer Steam­punk-Ver­an­stal­tung, bei der sich jedoch auch ander­wei­tig Inter­es­sier­te wohl­füh­len dürf­ten. Die Pro­ble­me mit dem Ver­an­stal­tungs­ort, die noch im letz­ten Jahr für Unge­mach sorg­ten, sind nun aus­ge­räumt, wie es scheint, also muss man sich nur noch über das Wet­ter Sor­gen machen.

Das Pro­gramm ist inter­es­sant und ver­spricht Unter­hal­tung. Den musi­ka­li­schen Teil über­neh­men Dra­chen­flug, BB Black­dog, Vio­let, Schat­ten­we­ber, Aero­nau­ti­ca, Dani­el Mal­heur und Par­Fu­mar, es wird Autoren­le­sun­gen von Mar­co Ansing, Ju Honisch und Tan­ja Meu­rer (unter ande­rem in der STEAM­PUNK-CHRO­NI­KEN-Antho­lo­gie ÆTHERGARN ver­tre­ten) geben, einen Work­shop mit Hora­ti­us Steam und vie­les mehr.

Dazu noch den Charme einer preu­ßi­schen Fes­tung aus der zwei­ten Hälf­te des 19. Jahr­hun­derts, ein bes­se­res Ambi­en­te ist schwer zu fin­den.

[cc]

Logo Aether­Cir­cus Copy­right Ver­an­stal­ter Aether­Cir­cus

Erschienen: FANDOM OBSERVER 286

Eigent­lich hät­te ich ges­tern schon dar­auf hin­wei­sen sol­len, aber dann hät­te es viel­leicht jemand für einen April­scherz gehal­ten. Wie immer ist am 1. April pünkt­lich der FANDOM OBSERVER erschie­nen, es han­delt sich um die Aus­ga­be 286. Chef­re­dak­teur ist Olaf Fun­ke und es wer­den fol­gen­de The­men behan­delt:

- Titel­ge­schich­te: Dort.Con 2013 – Wir waren da und berich­ten dar­über

- Pul­sar­nacht: Armin Möh­le hat Diet­mar Daths neu­es­ten SF-Roman gele­sen

- Mar­vel Now: Was erwar­tet uns bei Mar­vels Neu­start sei­ner Comic­se­ri­en?

Wei­te­re The­men des FANDOM OBSERVER 286 sind: der Fan­zine-Kurier, Sci­ence-Fic­tion-Neu­ig­kei­ten und aktu­el­le Film­re­zen­sio­nen.

Der FO 286 kann wie immer auf der Web­sei­te des Fan­zines kos­ten­los als PDF-Datei her­un­ter gela­den wer­den.

Buchmesse Leipzig: Phantastik nein danke! Wie wär´s mit Köln?

Liest man die ein­schlä­gi­gen Web­pu­bli­ka­tio­nen wie Bör­sen­blatt und ähn­li­cher Cla­queu­re, dann war die Buch­mes­se Leip­zig ein vol­ler Erfolg und die bes­te Ver­an­stal­tung seit der Erfin­dung des Buch­drucks. Man beweih­räu­chert sich gegen­sei­tig, basht zwi­schen­durch kräf­tig  Ama­zon und plat­ziert sich lie­ber mit irgend­wel­chen halb­ga­ren »buy local«-Initiativen, statt tat­säch­lich etwas an der Kun­den­freund­lich­keit des Buch­han­dels zu ver­bes­sern, was tat­säch­lich mög­li­cher­wei­se dazu füh­ren könn­te, dass ich lokal kau­fe. Wenn da aller­dings nur ein »buy local«-Schild klebt und sich am Ser­vice nichts ändert, ist das pure Fas­sa­de und blin­der (und dum­mer) Aktio­nis­mus.

Das aber nur am Ran­de. Ich war selbst nicht auf der Buch­mes­se Leip­zig, unter ande­rem, weil sie für mich zu weit weg ist und ich den Nut­zen nicht sehe. Bis­her war die­se jedoch nach über­ein­stim­men­den Ausa­gen diver­ser Ver­la­ge und Autoren ein wich­ti­ger Treff­punkt rund um die Phan­tas­tik.

Wenn ich jetzt jedoch die Kom­men­ta­re von Oli­ver Plasch­ka oder Uschi Zietsch lese, dann sind die bekann­ten Stan­des­dün­kel der Bran­che und ihrer Eli­tis­ten gegen­über Phan­tas­tik im all­ge­mei­nen offen­sicht­lich in Leip­zig ange­kom­men. Zusätz­lich ent­blö­det sich der Mes­se­ver­an­stal­ter nicht, Phan­tas­tik ein­fach mal mit Kin­der­li­te­ra­tur gleich­zu­stel­len. Wie im fins­te­ren Mit­tel­al­ter. Liest man dann noch, wie hoch­herr­schaft­lich sich die­ser Ver­an­stal­ter gegen­über den Teil­neh­men­den benimmt, dann muss man sich fra­gen, ob die bei der Mes­se Leip­zig nicht wis­sen, wer ihnen die Ein­nah­men bringt oder ob es ihnen egal ist?

Zitat Oli­ver Plasch­ka:

Ein wei­te­rer Grund, wie­so ich mich hier dem Vor­wurf der Segre­ga­ti­on aus­set­ze, ist der Eli­tis­mus der Kri­tik.Ins­be­son­de­re die Fan­ta­sy (die seit den Neun­zi­gern in Deutsch­land unfrei­wil­lig zum Platz­hal­ter für jede Art von fan­tas­ti­scher Lite­ra­tur gewor­den ist) kämpft seit gefühl­ten Zeit­al­tern (d.h., min­des­tens seit 1939) dar­um, dass man sie nicht als »was für Kin­der« abtut – die­ses dümms­te aller Argu­men­te, das sich letzt­lich gar nicht mal gegen uns, son­dern gegen die Kin­der­buch­au­to­ren und vor allem die Kin­der selbst rich­tet, und das aus dem Ver­sa­gen der grund­le­gends­ten aller lite­ra­tur­kri­ti­schen Kate­go­rien erwächst, näm­lich: »Wenn da was mit Zau­be­rei drin vor­kommt, ist das doch Unsinn.«

Zitat Uschi Zietsch:

Wor­an liegt es? Am »neu­en« Kon­zept der Mes­se, das ja nun schon zwei Jah­re alt ist. Obwohl immer wie­der ver­si­chert wird, wie wich­tig die Hal­le 2 mit der Phan­tas­tik sei, wird alles dazu getan, um die Leu­te zu ver­grau­len. Das fängt damit an, dass wir nicht mehr ver­kau­fen dür­fen, und es geht damit wei­ter, dass die Cos­Play­er, die wegen der Medi­en­auf­merk­sam­keit angeb­lich »sehr geschätzt« sind, ans hin­te­re Ende der Hal­le ver­bannt wer­den, wo sie »auf einen Hau­fen gedrängt« dann TV-wirk­sam in Sze­ne gesetzt wer­den kön­nen. Aber bit­te­schön den »nor­ma­len« (seriö­sen?) Ablauf der Mes­se nicht stö­ren sol­len. […]

Es ärgert mich auch, dass ich kurz vor der Mes­se noch ein­mal eine Mail mit dras­ti­schen Wor­ten erhal­ten habe, in der deut­lich dar­auf hin­ge­wie­sen wur­de, dass ich mich gefäl­ligst an alle Bedin­gun­gen zu hal­ten habe, andern­falls dro­hen enor­me Stra­fen. Und eine Bit­te von mir wur­de – zur Hälf­te – »aus­nahms­wei­se erlaubt«. Das ist ein Ton, den ich mir ver­bit­te, denn ich bin die­je­ni­ge, die den Stand bezahlt und damit der Mes­se ihr Über­le­ben garan­tiert.

Die aus­führ­li­chen Berich­te der bei­den soll­te man unbe­dingt mal gele­sen haben (sind oben unter den Namen der Autoren ver­linkt), wenn das nicht von Per­so­nen stam­men wür­de, die vor Ort waren und abso­lut glaub­wür­dig sind, könn­te man es nicht glau­ben wol­len. Mir fällt zu dem, was da in Leip­zig abge­gan­gen ist, ehr­lich gesagt nicht mehr viel ein, außer dass so etwas sym­pto­ma­tisch für die Bran­che zu sein scheint – und dass die Ver­an­stal­ter in ihrer Arro­ganz mei­ner Ansicht nach einen Socken­schuss haben.

Wie wäre denn der Plan einer rei­nen Phan­tas­tik-Buch­mes­se zeit­gleich zur Role Play Con­ven­ti­on in Köln? Es wür­den durch die Ver­bin­dung zwei­er sol­cher Ver­an­stal­tun­gen an einem Ter­min und Ort sicher­lich Syn­er­gie­ef­fek­te ent­ste­hen und die Ziel­grup­pe treibt sich dort defi­ni­tiv her­um. Köln liegt zen­tral, schon die Games­Com war ja auf­grund von hef­ti­gen Infra­struk­tur-Pro­ble­men in Leip­zig in die Rhein­me­tro­po­le gezo­gen, Stadt und Mes­se sind ver­kehrs­tech­nisch opti­mal ange­bun­den. Zwei Hal­len RPC mit coo­lem Außen­ge­län­de, jede Men­ge erwünsch­te Gewan­de­te, Cos­play­er und LAR­Per, das wäre mei­ner Ansicht nach ein opti­ma­ler Rah­men für eine zusätz­li­che Lite­ra­tur-Ver­an­stal­tung, die sich rein um Phan­tas­tik dreht. Und die Kul­tur­chau­vi­nis­ten kön­nen blei­ben, wo der Anspruchs-Pfef­fer wächst.

Viel­leicht wür­de das mehr brin­gen, als eine Ver­an­stal­tung wie die Buch­mes­se Leip­zig, die Phan­tas­tik-Ver­la­ge und ‑Autoren schein­bar nur als not­wen­di­ges Übel ansieht?

[cc]

Logo Leip­zi­ger Buch­mes­se Copy­right Leip­zi­ger Mes­se GmbH

FANTASY FILMFEST NIGHTS 2013

Wie immer viel zu spät, dabei geben sich die Mädels und Jungs von Rose­bud Enter­tain­ment immer so viel Mühe, auch recht­zei­tig ihre Ter­mi­ne und Spiel­plä­ne bekannt­zu­ge­ben. An ihnen liegt es also nicht, dass der treue Leser hier zu spät infor­miert wird.

Und das Pro­gramm kann sich sehen las­sen. Hol­te man doch mit COLLECTION, JOHN DIES AT THE END und Bar­ry Levin­sons THE BAY Fil­me auf die gro­ße Lein­wand, denen in Deutsch­land kei­ne Kino­aus­wer­tung ver­gönnt ist. Mit dem von Gen­re-Freun­den heiß erwar­te­ten STOKER, mit Mia Was­i­kows­ka und Nico­le Kid­man, ist man dem Deutsch­land­start zwei Mona­te vor­aus. Und mit den 26 Alp­traum-Epi­so­den von ABCs OF DEATH, ist wie­der ein ganz gna­den­lo­ser Scho­cker am Start.

Für die ganz Kurz­ent­schlos­se­nen in Nürn­berg gibt es noch das Pro­gramm am 17. März (lei­der wohl zu knapp, sor­ry, der Red.). In vol­lem Umfang kön­nen sich Ber­lin und Ham­burg am 23.03. und 24.03. scho­cken las­sen. Aus­führ­li­che Beschrei­bun­gen der Fil­me, sowie die jewei­li­gen Trai­ler gibt es auf fan​ta​sy​film​fest​.com.

CINECITTA’
Gewer­be­mu­se­ums­platz 3
90403 Nürn­berg

Sonn­tag 17. März

13.30 JOHN DIES AT THE END
15.30 PAINLESS
17.30 THE SEASONING HOUSE
19.30 STOKER
21.30 NO ONE LIVES

CINESTAR im Sony Cen­ter
Pots­da­mer Stra­ße 4
10785 Ber­lin

Sams­tag 23. März

14.00 AMERICAN MARY
16.00 NO ONE LIVES
18.00 THE COLLECTION
20.00 THE SEASONING HOUSE
22.15 THE ABCs OF DEATH

Sonn­tag 24. März

13.30 CITADEL
15.30 PAINLESS
17.30 JOHN DIES AT THE END
19.30 STOKER
21.30 THE BAY

CINEMAXX DAMMTOR
Damm­tor­damm 1
20354 Ham­burg

Sams­tag 23. März

14.00 AMERICAN MARY
16.00 THE BAY
18.00 CITADEL
20.00 STOKER
22.00 THE ABCs OF DEATH

Sonn­tag 24. März

13.00 PAINLESS
15.00 NO ONE LIVES
17.00 THE COLLECTION
19.00 THE SEASONING HOUSE
21.15 JOHN DIES AT THE END

Pos­ter Copy­right Rose­bud Enter­tain­ment /​ FFN

Nominierungen für die Nebula-Awards 2013

Bereits am 20. Febru­ar wur­den die Nomi­nie­run­gen für die dies­jäh­ri­gen Nebu­la-Awards bekannt gege­ben, die im Mai von der Ver­ei­ni­gung  Sci­ence Fic­tion and Fan­ta­sy Wri­ters of Ame­ri­ca ver­lie­hen wer­den sol­len. Lei­der habe ich das völ­lig über­se­hen, mea maxi­ma cul­pa, des­we­gen will ich den Hin­weis an die­ser Stel­le schnell nach­ho­len.

Buch

Thro­ne of the Cre­s­cent Moon, Sala­din Ahmed (DAW; Gol­lan­cz ’13)
Ironskin, Tina Con­nol­ly (Tor)
The Kil­ling Moon, N.K. Jemi­sin (Orbit US; Orbit UK)
The Drow­ning Girl, Cait­lín R. Kier­nan (Roc)
Gla­mour in Glass, Mary Robi­net­te Kowal (Tor)
2312, Kim Stan­ley Robin­son (Orbit US; Orbit UK)

Der Phantastische Bücherbrief 591

Es ist Monats­an­fang und Erik Schrei­ber stellt einen neu­en Phan­tas­ti­schen Bücher­brief zur Ver­fü­gung. Logi­scher­wei­se han­delt es sich um die Febru­ar­aus­ga­be und sie trägt die Num­mer 591.

Den Auf­takt bil­det dies­mal eine Erin­ne­rung an den lei­der Mit­te Febru­ar ver­stor­be­nen Kin­der­buch­au­tor Otfried Preuß­ler.

Wei­ter­hin fin­den sich wie immer Bespre­chun­gen von deut­scher und inter­na­tio­na­ler Phan­tas­tik, unter ande­rem Wolf­gang Hoh­le­beins PESTMOND oder FEUER DER GÖTTER von Ste­fa­nie Simon. Im inter­na­tio­na­len Bereich begeg­nen einem bei­spiels­wei­se Umber­to Ecos DER FRIEDHOF IN PRAG, Ken­neth Oppels EIN DUNKLER WILLE oder DAS KALTE SCHWERT von Richard Mor­gan. Unter der Rubrik »Heft­ro­ma­ne« wird PERRY RHODAN NEO Num­mer 35 bespro­chen, der trägt den Titel GEISTER DES KRIEGES.

Der Bücher­brief 591 liegt wie immer als pdf-Datei vor und ist knapp 200 kB groß.

Bücher­brief 591 Febru­ar 2013

Erschienen: FANDOM OBSERVER 285

Ein neu­er Monat ist ange­bro­chen und nicht ganz uner­war­tet erschien die neu­es­te Aus­ga­be des FANDOM OBSERVER. Chef­rad­ak­teur ist dies­mal Flo­ri­an Breit­sa­me­ter und der prä­sen­tiert fol­gen­de The­men:

* Titel­ge­schich­te: Dort.Con 2013 – Wir haben kurz vor dem Con Arno Beh­rend noch zum Inter­view gebe­ten!

* Eine neue deut­sche Sci­ence-Fic­tion-Rei­he: Wir stel­len vor – D9E – Die Neun­te Expan­si­on.

* Die klei­ne Hexe weint: Ein Nach­ruf auf Otfried Preuß­ler von Olaf Fun­ke

Wei­ter­hin fin­den sich in der aktu­el­len Aus­ga­be Leser­kom­men­ta­re zum Vor­gän­ger, ein Über­blick über neu erschie­ne­ne Fan­zines, Neu­ig­kei­ten aus dem Bereich Sci­ence Fic­tion, sowie ein Aus­blick auf das phan­tas­ti­sche Kino­jahr 2013.

Der FANDOM OBSERVER kann wie immer kos­ten­los als PDF auf der Web­sei­te des Maga­zins her­un­ter­ge­la­den wer­den.

Die Razzie-Awards 2013

Lei­der über­sieht man sie immer wie­der jedes Jahr. Die Raz­zie-Awards (oder genau­er: The Gol­den Raspber­ry Awards, bei uns nicht ganz kor­rekt als »Gol­de­ne Him­bee­re« über­setzt, Anm. d. Red.), die 1980 als not­wen­di­ger Gegen­pol zu den unüber­schau­ba­ren Preis­ver­lei­hun­gen aus der Tau­fe geho­ben wur­den. Nicht in irgend­ei­nem hoch­tra­ben­den Ball­saal, son­dern im Con­ti­nen­tal Break­fast Room des Holi­day Inn wur­den sie nun im Schat­ten der Oscars erneut ver­lie­hen.

Die 657 Stimm­be­rech­tig­ten aus 47 U.S. Staa­ten und 19 ande­ren Län­dern schei­nen kei­ne Sym­pa­thie für den abschlie­ßen­den Teil der TWILIGHT-SAGA gehegt zu haben. Von elf Nomi­nie­run­gen konn­te BREAKING DAWN immer­hin sie­ben Prei­se holen. Das liegt nur knapp hin­ter Adam Sand­lers JILL & JACK, der im vor­an­ge­gan­ge­nen Jahr in allen Kate­go­rien gewon­nen hat. Dafür hat Adam Sand­ler im zwei­ten Jahr in Fol­ge den schlech­tes­ten Haupt­dar­stel­ler bekom­men.

Beson­ders wit­zig sind die Raz­zi­es immer dann, wenn sie Nomi­nie­run­gen oder Gewin­ner haben, die auch hoch auf Oscar-Kurs lau­fen, was die­ses Jahr lei­der aus­blieb. Beson­de­re Vor­fäl­le gab es kei­ne. Zuletzt hat­te 2009 San­dra Bul­lock ihre Aus­zeich­nung als schlech­tes­te Haupt­dar­stel­le­rin für ALL ABOUT STEVE per­sön­lich ent­ge­gen­ge­nom­men. Ein atem­be­rau­ben­der Auf­tritt.

Nach­fol­gend alle »Aus­ge­zeich­ne­ten«, die »Gewin­ner« sind fett gekenn­zeich­net.

Nach oben scrollen

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies und von eingebundenen Skripten Dritter zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest (Navigation) oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst Du Dich damit einverstanden. Dann können auch Cookies von Drittanbietern wie Amazon, Youtube oder Google gesetzt werden. Wenn Du das nicht willst, solltest Du entweder nicht auf "Akzeptieren" klicken und die Seite nicht weiter nutzen, oder Deinen Browser im Inkognito-Modus betreiben, und/oder Anti-Tracking- und Scriptblocker-Plugins nutzen.

Mit einem Klick auf "Akzeptieren" werden zudem extern gehostete Javascripte freigeschaltet, die weitere Informationen, wie beispielsweise die IP-Adresse an Dritte weitergeben können. Welche Informationen das genau sind liegt nicht im Einflussbereich des Betreibers dieser Seite, das bitte bei den Anbietern (jQuery, Google, Youtube, Amazon, Twitter *) erfragen. Wer das nicht möchte, klickt nicht auf "akzeptieren" und verlässt die Seite.

Wer wer seine Identität im Web schützen will, nutzt Browser-Erweiterungen wie beispielsweise uBlock Origin oder ScriptBlock und kann dann Skripte und Tracking gezielt zulassen oder eben unterbinden.

* genauer: eingebettete Tweets, eingebundene jQuery-Bibliotheken, Amazon Artikel-Widgets, Youtube-Videos, Vimeo-Videos

Schließen