In Berlin findet am 17. und 18. November 2017 das deutschlandweit erste Science Fiction-Filmfestival statt. Motto: »Das Wettrennen der Zeitmaschinen«. Austragungsort ist das Kino Babylon (Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin ). Damit kommt dieses Filmgenre zurück an seinen Geburtsort, denn in Berlin-Babelsberg wurde 1926 Fritz Langs Metropolis gedreht.
Das Team um Festivaldirektor Alexander Pfander, das ausschließlich aus Leuten besteht, die selbst aktive Filmemacher sind, hat 65 Filme ausgesucht. Sie werden auf dem Festival jeweils von 10:30 bis 20:00 Uhr abwechselnd in zwei Kinosälen in Blöcken gezeigt. Die Qualität der Einreichungen, die aus der ganzen Welt kommen – weshalb die Festivalsprache natürlich Englisch ist –, haben Pfanders Team überrascht: »Wir waren überwältigt von dem erzählerischen, technischen und vor allem visuellen Können, das in diesen Filmen steckt. Man darf nicht vergessen, dass die meisten davon nur mit kleinen, manchmal winzigen Budgets gemacht worden sind. Das sieht man ihnen aber nicht an.«
Am Freitag um 14.30 Uhr findet eine Podiumsdiskussion statt. Thema: »Augmented Reality, AI and the Singularity – Will the Future be a Sci-Fi Nightmare?«. Eine weitere gibt es Samstag um 11.30 Uhr, dann über »The Art of Making a Low/Micro-Budget Sci-Fi Movie«. Prämiert werden Filme in dreizehn Kategorien.
Ich wurde mehrfach gefragt, ob es auch in diesem Jahr wieder einen Bericht samt Fotos zur Medieval Fantasy Convention geben würde.
Leider nein. Und das liegt nicht an mir.
Im vergangenen Jahr hatte ich frühzeitig um Akkreditierung gebeten, da wurde mir gesagt, ich solle mich kurz vorher nochmal melden, dann geht das klar. Und so hat das auch funktioniert. Daraufhin war ich davon ausgegangen, dass das auch in diesem Jahr wieder so ist und fragte Anfang letzter Woche die Akkreditierung für zwei Personen an. Daraufhin erhielt ich einen Tag später eine Mail, in der stand »das sei ja ziemlich spät, mal sehen, was wir machen können« und es wurde gefragt, »für wie viel Personen«. Äh … Ich habe das wie gewünscht nochmal angegeben und danach passierte …
Nichts.
Daraufhin fragte ich über die Facebook-Seite nach und es passierte …
Nichts.
Keine Absage, kein »sorry, war zu spät«, sondern einfach nichts (was ich offen gesagt für äußerst unschön halte, man kann wenigstens kurz zurück kommunizieren, das kostet nur Sekunden). Es sieht aber leider auch so aus, als würde der Betreiber das nicht mehr selbst handhaben, sondern irgendeine Erfüllungsgehilfin, ich kann nur vermuten, dass die vielleicht überfordert war.
Hätte man mir eine Absage zeitnah kommuniziert, hätte ich mir überlegt, vielleicht doch noch mit zur FARK zu fahren, statt Werbung für eine Veranstaltung zu machen, die von mir knapp 15 Minuten Fahrzeit weg ist und die ich eigentlich gern unterstützen wollte. Damit ist der gute Eindruck vom Veranstalter aus dem letzten Jahr leider dahin.
Und deswegen, liebe Nachfragende, gibt es keinen Bericht von der Medieval Fantasy Convention 2017, tut mir leid, ich hätte gern all jenen, die nicht kommen konnten, Bilder gezeigt. Und deswegen leiten ab sofort alle früheren Artikel zur Veranstaltung (mit durchaus guter Platzierung in Google) nur noch auf diesen hier weiter, denn wer keine Werbung will, bekommt auch keine.
Aber vielleicht möchte der Veranstalter das ja noch kommentieren.
Diesmal gibt es DEN PHANTASTISCHEN BÜCHERBRIEF gleich zweimal. Im ersten mit der Nummer 645 findet sich eine umfangreiche Besprechung zu VALERIAN UND DIE STADT DER TAUSEND PLANETEN, die den Umfang eines normalen Bücherbriefs gesprengt hätte.
In der Nummer 646 findet man dann wie gewohnt Erik Schreibers Besprechungen zu Publikationen, diesmal aus den Bereichen Internationale Phantastik, Krimi & Thriller, Comic und Sekundärliteratur.
Beide PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEFE liegen wie immer im PDF-Format vor und können hier kostenlos herunter geladen werden.
Bald ist ja wieder San Diego Comic Con. The Nerdist feiert das auf seine Weise mit dem Video »Comic Con: The Musical«.
Enjoy!
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Nach dem gigantischen Debakel im Vorjahr, in dem die Veranstalter der Spielemesse völlig depperte Regeln für Cosplayer aufstellte (siehe meine beidenArtikel), denen man deutlich anmerkte, dass sie im Hauruckverfahren rausgehauen wurden und nicht wirklich durchdacht waren, will man es in diesem Jahr offenbar besser machen. Das dürfte auf die massive Kritik zurückzuführen sein, die öffentlich – auch von mir – am Veranstalter geübt wurde. Heute habe ich eine Mail erhalten, die auf die neuen Regeln für die gamescom 2017 hinweist. Da ist in meinen Augen als erstes erfreulich, dass man diesmal frühzeitig auf die Regelungen hinweist.
Weiterhin wird es einen Extraeingang samt Garderobe für Cosplayer geben, dort soll speziell geschultes Personal die Gewandungen und Accessoires bewerten. Wie gut das funktioniert, wird abzuwarten sein, von der RPC weiß ich, dass dort die Mitglieder des Wachdienstes stellenweise immer noch völlig idiotische Entscheidungen treffen und völlig unwichtige oder lächerliche Dinge bemängeln. Da hat man eher den Eindruck, dass sich ein paar junge Männer wichtig machen wollen, zudem ist hier offenbar der Nasenfaktor wichtiger als konkrete Richtlinien. Bleibt zu hoffen, dass solche Entgleisungen bei diesem »speziell geschulten« Personal nicht mehr vorkommen.
Weiterhin sind Waffenimitate nicht mehr grundsätzlich verboten (Details dazu in einem PDF der Veranstalter). zusätzlich kann man Abbildungen seiner Cosplay-Waffen dem Veranstalter vorab per Mail zusenden, um eine Einschätzung zu erhalten, ob diese zugelassen werden.
Allerdings findet sich in der Email der Satz: »Die Koelnmesse behält sich das Recht vor, im Rahmen des Hausrechts die Mitnahme von Waffenimitationen und Accessoires zu untersagen.« Womit die Unsicherheit dann wieder vorhanden ist, wenn man letztlich doch alles nach Gutsherrenart untersagen darf, was laut PDF eigentlich erlaubt ist. Wer sich also sein Waffenimitat per Email genehmigen lässt, sollte die Email mit der Genehmigung im Zweifelsfall als Ausdruck oder auf dem Smartphone dabei haben, um das nachweisen zu können.
Bei den Vorabgenehmigungen per Mail hätte ich gern Rückmeldungen von Cosplayern, ob das funktioniert und was konkret beanstandet wird.
Im Großen und Ganzen finde ich das allerdings bisher deutlich professioneller durchgeführt als im letzten Jahr. Kritik hilft also doch.
Wie im vergangenen Jahr findet auch 2017 auf Schloss Burg in Solingen die Medieval Fantasy Convention mit zahlreichen Stargästen statt. Neben den Stars gibt es einen Mittelaltermarkt, Cosplayer, Merchandise, Gaukler und vieles mehr.
Im vergangenen Jahr war das eine wirklich schöne Veranstaltung und ich freue mich, dass es sie 2017 erneut gibt.
Als Stargäste kommen unter anderem (das kann sich bis zur Veranstaltung natürlich ändern, manchmal müssen Schauspieler halt aufgrund von Terminen absagen): Sean Astin (HERR DER RINGE), David Wenham (HERR DER RINGE), Adam Brown (HOBBIT), Tom Hopper (BLACK SAILS), Manu Bennett (ARROW), Corin Nemec (STARGATE), David Giuntoli (der Grimm aus GRIMM), Bitsie Tulloch (ebenfalls GRIMM).
Na schau mal einer an: André Skora, der Würfelheld, hat mich für sein Blog interviewt und mir Fragen zu diversen Themen gestellt, beispielsweise PhantaNews, den Steampunk-Chroniken, Selfpublishing, Fandom, Pen & Paper-Rollenspiel und noch so einiges mehr.
Eigentlich wollte ich eine geharnischte Replik auf das sexistische Altherren-Kulturdefinierer-Gesülze von Carsten Otte vom SRW verfassen, der im 21. Jahrhundert ernsthaft die Ansicht vertritt, bunte Fans und Manga passen nicht zu einer »altehrwürdigen«, »ernsthaften« Buchmesse Leipzig. Und das aus äußerst kruden Gründen, die man schon mit zwölf Sekunden Nachdenken auseinander nehmen kann.
[Update 21:10 Uhr:] Auch Carsten Otte ist die Kritik an seinen Aussagen zu Hasenohren gekommen und er versucht das, was solche Leute immer gern zu tun versuchen: Alles von sich weisen, kritikresistent auf seinen diskriminierenden Ausführungen bestehen, und von irgendwelchen »strafrechtlich relevanten Äußerungen« zu schwafeln, um die Kritiker pauschal zu diskreditieren. Und vor allem versucht er in durchsichtigster Weise, Ausfälle einzelner (die bekanntermaßen in Sozialen Medien vorkommen) auf die Szene allgemein zu schieben. Das ist in meinen Augen leider erbärmlich und nichts anderes als billiges Nachtreten. In diesem Licht sollte man seinen Einführungssatz sehen:
Zunächst einmal ging es mir nicht darum, literarische Subkulturen zu diffamieren.
Und dann tut er das sofort nochmal, indem er die gesamte Szene aufgrund von Äußerungen einzelner Personen auf Sozialen Medien diffamiert, von denen er noch nicht einmal nachweisen kann, dass diese auch tatsächlich zum Fandom gehören. Denn das kann er selbstverständlich nur annehmen, aber zum Zeitpunkt seiner Aussage nicht belegen.
Auch diesen Satz muss man sich auf der Zunge zergehen lassen:
Es lohnt sich aber dennoch zu diskutieren, ob die Art und Weise, wie sich manche Cosplayer inszenieren, nicht im krassen Gegensatz zu den von der Buchmesse definierten Zielen steht.
Was sind denn »die definierten Ziele der Buchmesse«? Die Antwort ist einfach: In erster Linie geht es, wie bei jedem Wirtschaftsunternehmen und auch der Buchbranche im allgemeinen, in erster Linie darum, möglichst viele Einnahmen zu erzielen. Alles Geschwafel und Getue um Hochliteratur oder hehre politische Ziele sind letztlich nur PR-Getrommel, die der Generierung von harten Moneten dienen sollen. Wer das anders sieht, sollte dringend seinen Sinn für Realität überprüfen.
Und dann noch der zweite Ansatz: Der SWR dürfte es mit diesem Clickbait-Artikel auf richtig viel Traffic gebracht haben – und das könnte ein anderer Grund für dessen Veröffentlichung gewesen sein. Allerdings erwarte ich von öffentlich-rechtlichen Medien Sachlichkeit und nicht Clickbaiting.
[Nachtrag 29.03.2017:] Übrigens äußern sich die Veranstalter der Buchmesse Leipzig (und Frankfurt) selbstverständlich positiv über Cosplayer. Weil die medienwirksam sind und somit kostenlos Werbung für die Veranstaltung machen. Und das obwohl sie sich ähnlich merkwürdigen, teilweise lächerlichen, Vorschriften wie bei der GamesCom unterwerfen müssen. Da steht unter anderem:
Die Kostüme dürfen nicht zu freizügig sein, d.h. Oberkörper, Intimbereich und Po müssen ausreichend von Kleidung bedeckt sein – das gilt für beide Geschlechter.
Somit sollten die von Otte gesehenen pornografischen Kostüme nur seiner übersteigerten Prüderie geschuldet sein, denn als Porno-Hase kommt man gar nicht an den Ordnern vorbei.
Jeder, der sich intensiver mit Science Fiction beschäftigt, weiß was Fanzines sind. Fanzines sind von Fans herausgegebene Magazine, die sich mit Aspekten der SF und verwandten Gebieten beschäftigen. Die gibt es seit vielen, vielen Jahren, seit man als Sterblicher abseits von Verlagen halbwegs brauchbaren Zugriff auf Vervielfältigungsmethoden für Totholz bekam. Ich kann mich noch an Fanzines erinnern, die vor dem großflächigen Entstehen von Copyshops mit Spiritus-Umdruck entstanden sind. Mit Stückzahlen, die man an vier Händen abzählen konnte. Oder drei. Oder 20. Es gab Fanzines mit den verschiedensten Inhalten, manche befassten sich sekundärliterarisch mit dem Gerne, andere brachten selbstverfasste Stories, wieder andere waren reine Egozines, die vermutlich meisten ein Mix aus all dem. Fanzines waren ein Aspekt des Genres und des Hobbies, das nicht wegzudenken war – und streng genommen bis heute ist.
Aber wenn wir das mal mit etwas Abstand und objektiv betrachten, dann waren das Publikationsformen für jedermann, lange bevor so etwas wie das Internet oder Selfpublishing allgemein verfügbar waren. Magazine, die in ebenfalls einer Art von Selfpublishing erschienen sind.
Und da kommen wir zum Punkt: Angesichts dieser jahrzehntelangen Historie des Selfpublishings im deutschen SF-Fandom kann ich absolut nicht nachvollziehen, warum etliche Protagonisten dieses Gerontenstadls dieser Gruppierung heutzutage via Selfpublishing veröffentlichte Werke oder Kurzgeschichtensammlungen pauschal als »Mist« ablehnen, ohne auch nur mal ein Blick hinein geworfen zu haben? Warum finden Selfpublishing-Werke keinerlei Berücksichtigung, wenn es um Preise aus dem Dunstkreis »deutsches SF-Fandom« geht, Veröffentlichungen in Fanzines – die heute bisweilen noch wie mit Spiritusumdruck hergestellt wirken, selbst wenn sie eine Webpräsenz sind – aber schon? Wird da mit zweierlei Maß gemessen? Weil »wir das noch nie so gemacht haben«? Warum? Ich kann es einfach nicht nachvollziehen, denn es gibt fraglos im Bereich SF via Selfpublishing haufenweise bemerkenswerte Veröffentlichungen, sogar welche, die anderswo Preise einheimsen können. Warum werden die nicht zur Kenntnis genommen? Weil gerade die Juroren für SF-Preise eine neue Technologie wie eBooks und eBook-Reader als neumodisches Teufelswerk ablehnen und lieber verzückt an Druckerschwärze und Buchrückenklebstoff von bedrucktem Totholz schnüffeln? Und weil sie nicht erkennen, dass Selfpublishing so weit vom Fandom-Klassiker Fanzine nicht entfernt ist? Oder sind sie vergrätzt, dass wir heute in der Lage sind, Storysammlungen via Amazon großflächig unters Volks zu bringen, statt nur zwei Handvoll handgeklammerter nach Sprit riechender Umdruck-Hefte verteilen oder per Post verschicken zu können? Warum lehnen Urgesteine, die uns früher mit mehr oder weniger schlecht kopierten Fanzines zweifelhaften Inhalts gequält haben (die aber dennoch als Fan-Arbeit selbstverständlich liebens- und bemerkenswert waren), heute andere Fans ab, die eigentlich genau dasselbe tun?
Ich verstehe es nicht. Ich verstehe es wirklich nicht.
p.s.: Nein, es geht diesmal nicht um den DPP, selbst wenn der sich auch jahrelang mit Händen und Füßen gegen Selfpublishing gewehrt hat.
Die Buchbranche und auch die Leipziger Buchmesse hofieren seit einiger Zeit massiv Blogger. Warum das so ist, hatten wir hier auf PhantaNews vor einem Jahr anlässlich der LBM über einen Gastbeitrag mit dem Titel »Die Rattenfänger von Leipzig« thematisiert: Weil Blogger vor allem spottbillige Werbung sind.
Tatsächlich sieht es nun allerdings so aus, als wolle man gar nicht jeden »dahergelaufenen« Blogger dabei haben und möchte Rosinen picken – oder das Akkreditierungsverfahren ist völlig planlos. Darüber berichtet Daniel Isberner auf seinem Blog, der hat gerade auf seine Presseakkreditierung hin eine Absage bekommen. Man muss sich hier wirklich fragen, nach welchen Kriterien die Verantwortlichen in Leipzig die Blogs bzw. Blogger aussuchen? Ist ein Heititei-Blümchen-Blog mit massenhaft Besprechungen im Stil von »Ich habe das Buch gelesen und es ist toll!!! Das Cover ist auch toll!!!!!11!einself!!1!« tatsächlich akkreditierungswürdiger, als eines, das sich inhaltlich mit verschiedenen Aspekten des Buchhandels (und zahllosen anderen Themen) beschäftigt, statt nur stumpf Massen schlechter Buchrezensionen zu veröffentlichen? Aus der Sicht der Veranstalter und Verlage, denen es tatsächlich nur um billige Werbung geht, ganz sicher.
Das Verfahren an sich scheint seitens der Veranstalter allerdings auch höchst unprofessionell durchgeführt zu werden. Daniel schreibt dazu:
Das betrifft dabei auch eine Menge Blogger, die in den Vorjahren noch anstandslos akkreditiert wurden und geht teilweise sogar so weit, dass bei Blogs, die von zwei Personen betrieben werden einer Person schon vor Wochen eine Akkreditierung erteilt wurde und die andere gestern ihre Absage bekommen hat.
Man kann daraus aber eindeutig entnehmen, dass alle Vorwürfe, es ginge nur um Werbung, offensichtlich korrekt sind, denn anders lässt sich das Verhalten der Veranstalter der Buchmesse Leipzig kaum erklären.
Neben Daniel wurde seinen Aussagen zufolge gestern auch haufenweise weiteren Blogs abgesagt. Warum das erst so kurz vor der Messe passiert, ist ebenfalls nicht erklärlich, denn eine solche Absage sollte zeitnah nach der Akkreditierung erfolgen, und nicht erst nach Gutsherrenart an alle zusammen kurz vor der Veranstaltung, um negative Publicity zu vermeiden. Es mag den Verantwortlichen vielleicht komisch vorkommen, aber auch Blogger benötigen eine gewisse Planungssicherheit. Daniel schreibt weiter:
Die Leipziger Buchmesse akkreditiert also ausgesprochen willkürlich und die eigenen Richtlinien scheinen nur bedingt zu gelten. Tatsächlich muss man sogar annehmen, dass es schlichtweg ein Kontingent der Zahl X für Blogger gab und sobald das ausgeschöpft war hanebüchene Begründungen herhalten mussten, warum man nicht mehr Blogger akkreditiert. Das erklärt auch, warum man mit den Absagen bis gestern gewartet hat, denn mittlerweile kann man kaum noch andere Leute davon überzeugen, die Leipziger Buchmesse ausfallen zu lassen (die haben ihr Ticket ja alle schon) und hat teilweise schon selbst Termine auf der Messe vereinbart, muss sich also nun zwangsweise ein Ticket kaufen.
Diese Einschätzung der Taktik der Messeveranstalter dürfte meiner Ansicht nach zutreffend sein.
Man kann es nur erneut deutlich sagen: Blogger, lasst euch von der Buchmesse Leipzig und der Branche nicht verarschen!
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