Gamescom 2017: Neue Regeln für Cosplayer

Gamescom 2017: Neue Regeln für Cosplayer

Nach dem gi­gan­ti­schen De­ba­kel im Vor­jahr, in dem die Ver­an­stal­ter der Spie­le­mes­se völ­lig dep­per­te Re­geln für Cosplay­er auf­stell­te (sie­he mei­ne bei­den Ar­ti­kel), de­nen man deut­lich an­merk­te, dass sie im Hau­ruck­ver­fah­ren raus­ge­hau­en wur­den und nicht wirk­lich durch­dacht wa­ren, will man es in die­sem Jahr of­fen­bar bes­ser ma­chen. Das dürf­te auf die mas­si­ve Kri­tik zu­rück­zu­füh­ren sein, die öf­fent­lich – auch von mir – am Ver­an­stal­ter ge­übt wur­de. Heu­te habe ich eine Mail er­hal­ten, die auf die neu­en Re­geln für die ga­mes­com 2017 hin­weist. Da ist in mei­nen Au­gen als er­stes er­freu­lich, dass man dies­mal früh­zei­tig auf die Re­ge­lun­gen hin­weist.

Wei­ter­hin wird es ei­nen Ex­tra­ein­gang samt Gar­de­ro­be für Cosplay­er ge­ben, dort soll spe­zi­ell ge­schul­tes Per­so­nal die Ge­wan­dun­gen und Ac­ces­soires be­wer­ten. Wie gut das funk­tio­niert, wird ab­zu­war­ten sein, von der RPC weiß ich, dass dort die Mit­glie­der des Wach­dien­stes stel­len­wei­se im­mer noch völ­lig idio­ti­sche Ent­schei­dun­gen tref­fen und völ­lig un­wich­ti­ge oder lä­cher­li­che Din­ge be­män­geln. Da hat man eher den Ein­druck, dass sich ein paar jun­ge Män­ner wich­tig ma­chen wol­len, zu­dem ist hier of­fen­bar der Na­sen­fak­tor wich­ti­ger als kon­kre­te Richt­li­ni­en. Bleibt zu hof­fen, dass sol­che Ent­glei­sun­gen bei die­sem »spe­zi­ell ge­schul­ten« Per­so­nal nicht mehr vor­kom­men.

Wei­ter­hin sind Waf­fen­imi­ta­te nicht mehr grund­sätz­lich ver­bo­ten (De­tails dazu in ei­nem PDF der Ver­an­stal­ter). zu­sätz­lich kann man Ab­bil­dun­gen sei­ner Cosplay-Waf­fen dem Ver­an­stal­ter vor­ab per Mail zu­sen­den, um eine Ein­schät­zung zu er­hal­ten, ob die­se zu­ge­las­sen wer­den.

Al­ler­dings fin­det sich in der Email der Satz: »Die Koeln­mes­se be­hält sich das Recht vor, im Rah­men des Haus­rechts die Mit­nah­me von Waf­fen­imi­ta­tio­nen und Ac­ces­soires zu un­ter­sa­gen.« Wo­mit die Un­si­cher­heit dann wie­der vor­han­den ist, wenn man letzt­lich doch al­les nach Guts­her­ren­art un­ter­sa­gen darf, was laut PDF ei­gent­lich er­laubt ist. Wer sich also sein Waf­fen­imi­tat per Email ge­neh­mi­gen lässt, soll­te die Email mit der Ge­neh­mi­gung im Zwei­fels­fall als Aus­druck oder auf dem Smart­pho­ne da­bei ha­ben, um das nach­wei­sen zu kön­nen.

Bei den Vor­ab­ge­neh­mi­gun­gen per Mail hät­te ich gern Rück­mel­dun­gen von Cosplay­ern, ob das funk­tio­niert und was kon­kret be­an­stan­det wird.

Im Gro­ßen und Gan­zen fin­de ich das al­ler­dings bis­her deut­lich pro­fes­sio­nel­ler durch­ge­führt als im letz­ten Jahr. Kri­tik hilft also doch.

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Gamescom und Sicherheit – Teil zwei

Gamescom und Sicherheit – Teil zwei

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Wäh­rend mei­nes Ur­laubs hat­te ich bei den Ga­mes­com-Ver­an­stal­tern we­gen der in mei­nen Au­gen völ­lig über­zo­ge­nen Si­cher­heits­maß­nah­men an­ge­fragt und es wur­de be­reits fest­ge­stellt, dass Plüsch­tie­re und Sty­ro­por­vö­gel dann of­fen­bar plötz­lich doch kei­ne Waf­fen sind. Den­noch wa­ren wei­ter­hin Fra­gen of­fen, des­we­gen hak­te ich nach. Auch in­ter­es­sier­te mich, ob es die Ver­an­stal­ter tat­säch­lich nicht für … »un­ge­schickt« hal­ten, wenn ei­ner­seits dra­ko­ni­sche Si­cher­heits­re­geln auf­ge­stellt wer­den und an­de­rer­seits aus­ge­rech­net die Tür­kei als Part­ner­land 2016 da­bei ist.

Hier noch­mal mei­ner An­fra­ge:

Sehr ge­ehrte Frau xxxx,

wird das auch öf­fent­lich ge­macht? Die Cos­play­er­szene er­geht sich seit ges­tern in er­heb­lich kri­ti­schen Äu­ße­run­gen und in­ten­si­ver Dis­kus­sion über das Ver­hal­ten der Ga­mes­com-Ver­an­stal­ter und die völ­lig un­kla­ren Be­din­gun­gen hin­sicht­lich er­laub­ter Ge­gen­stände. Wer­den Sie die­se noch deut­li­cher for­mu­lie­ren, da­mit die Cos­player eine hö­here Si­cher­heit be­kom­men, nicht am Ein­gang ab­ge­wie­sen zu wer­den, oder Ge­gen­stände kon­fis­ziert zu be­kom­men? Was ist mit Per­so­nen, die kei­ne Kennt­nis von den „Re­geln“ er­lan­gen konn­ten? Wer­den die ein­ge­zo­ge­nen Ge­gen­stände sol­cher Per­so­nen ge­kenn­zeich­net, ge­sam­melt und nach Be­such­sende zu­rück­ge­ge­ben? Oder wer­den in­kri­mi­nierte Ge­gen­stände ver­nich­tet? Wer­den sol­che Per­so­nen trotz gül­ti­ger Ein­tritts­karte ab­ge­wie­sen, wenn sie mit ei­ner Ver­nich­tung ih­res Be­sit­zes nicht ein­ver­stan­den sind? Wie sind also die kon­kre­ten Be­din­gun­gen?

Für wei­tere In­for­ma­tio­nen be­danke ich mich im vor­aus.

Die Ant­wort be­kam ich erst auf noch­ma­li­ge Nach­fra­ge, in die­ser hat­te ich mei­ne Fra­gen wie folgt er­gänzt:

Hal­ten Sie es nicht für ge­ra­de­zu gro­tesk, wenn Sie für die Be­su­cher er­heb­lich ein­schrän­ken­de »Si­cher­heits­re­geln« for­mu­lie­ren aber gleich­zei­tig aus­ge­rech­net die Tür­kei als Ga­mes­com-Part­ner­land für das Jahr 2016 ein­la­den?

Sind Sie nicht der An­sicht, dass eine der­art dra­sti­sche und ein­sei­ti­ge Ver­än­de­rung der Ver­an­stal­tungs-AGB ge­mäß deut­schem Recht ein ge­wich­ti­ger Grund für eine Ver­trags­auf­lö­sung durch die Be­su­cher ist? Sprich: Dass die­se ihr Ticket zu­rück­ge­ben und ihr Geld zu­rück­ver­lan­gen kön­nen?

Die­se klang stel­len­wei­se leicht … ein­ge­schnappt:

Sehr ge­ehr­ter Herr Holz­hau­er,
an­bei die Be­ant­wor­tung Ih­rer Fra­gen:

Die Kom­mu­ni­ka­ti­on der ver­stärk­ten Si­cher­heits­maß­nah­men und ver­schärf­ten Ko­stüm­be­stim­mun­gen wur­den über un­se­re be­stehen­den Ka­nä­le an die Teil­neh­mer der ga­mes­com kom­mu­ni­ziert. Fra­gen und Un­klar­hei­ten, die bei uns im Call Cen­ter oder in un­se­ren So­ci­al Me­dia Ka­nä­len auf­tre­ten, be­ant­wor­ten wir.

So­fern je­mand, ge­mäß Ih­rer Fra­ge ein Cosplay­er kei­ne Kennt­nis von den an­ge­pass­ten Si­cher­heits­maß­nah­men und Ko­stüm­be­stim­mun­gen er­hal­ten hat, und sei­ne Nach­bil­dun­gen von Waf­fen oder waf­fen­ähn­li­chen Ge­gen­stän­de zum Ge­län­de mit­bringt gilt: Vor den Kon­troll­stel­len im Au­ßen­be­reich wer­den Gar­de­ro­ben­zel­te auf­ge­stellt. Hier kön­nen be­an­stan­de­te Ge­gen­stän­de ko­sten­pflich­tig ab­ge­ge­ben wer­den. Da Sie mit Ih­rer Ar­beit ja dazu bei­tra­gen, Men­schen zu in­for­mie­ren, hier noch ein­mal der Hin­weis für Pri­vat­be­su­cher:

Lasst, wenn nicht zwin­gend er­for­der­lich, Ta­schen und Ruck­säcke so­wie Ge­gen­stän­de al­ler Art, die ihr nicht zwin­gend für den Be­such der ga­mes­com be­nö­tigt, bit­te zu Hau­se, um die War­te­zei­ten so ge­ring wie mög­lich zu hal­ten. Denn: An den Ein­gän­gen wer­den noch vor Be­tre­ten des Mes­se­ge­län­des Kon­troll­maß­nah­men, inkl. Ta­schen­kon­trol­len, durch­ge­führt. Die Kon­trol­len sind va­ria­bel an­ge­legt und rich­ten sich nach kurz­fri­sti­gen Rück­spra­chen mit den Si­cher­heits­be­hör­den. Bit­te stellt euch auf län­ge­re War­te­zei­ten ein und un­ter­stützt uns, durch kein oder we­nig Mes­se­ge­päck, bei den Kon­troll­maß­nah­men. Zur Pla­nung eu­rer An­rei­se: Die Si­cher­heits­kon­trol­len star­ten ab 07:00 Uhr. War­te­zei­ten müs­sen ein­ge­plant wer­den.
Cosplay­er: Die ga­mes­com lebt auch von der Krea­ti­vi­tät eu­rer Ko­stü­me und da­her sind Cosplay­er auch wei­ter­hin herz­lich will­kom­men. Auf­grund der Er­eig­nis­se der letz­ten Tage bit­ten wir um euer Ver­ständ­nis, dass alle Nach­bil­dun­gen von Waf­fen oder waf­fen­ähn­li­che Ele­men­te in eu­rem Ko­stüm auf der ga­mes­com 2016 nicht zu­ge­las­sen sind. Wir möch­ten euch bit­ten, auch in der Stadt auf das Tra­gen von Nach­bil­dun­gen von Waf­fen oder waf­fen­ähn­li­chen Ge­gen­stän­den mit Rück­sicht auf die Be­woh­ner und Be­su­cher der Stadt Köln zu ver­zich­ten.
Hin­ter­grund die­ser Ver­schär­fung der Ko­stüm­be­stim­mun­gen ist es, ins­be­son­de­re Kin­der und Fa­mi­li­en so­wie an­de­re Be­su­cher der ga­mes­com, aber auch Be­woh­ner und Gä­ste der Stadt Köln, durch täu­schend ech­te Ko­stü­me, die teil­wei­se auch Nach­bil­dun­gen von Waf­fen und/oder waf­fen­ähn­li­chen Ge­gen­stan­de be­inhal­ten, nicht zu ver­äng­sti­gen. Sämt­li­che Nach­bil­dun­gen von Waf­fen oder waf­fen­ähn­li­che Be­stand­tei­le eu­res Ko­stüms ? un­ab­hän­gig von Ma­te­ri­al und Grö­ße ? wer­den euch vor Ein­tritt in das Ge­län­de ab­ge­nom­men. Da­her bit­ten wir euch, die­se nicht mit zur ga­mes­com zu brin­gen.
Wal­king Acts der Aus­stel­ler auf der ga­mes­com:
Ge­nau­so wie Cosplay­er soll es auf der ga­mes­com auch wei­ter­hin Wal­king Acts der Aus­stel­ler ge­ben. Die­se wer­den aber vor­ab bei uns an­ge­mel­det und mög­li­che Nach­bil­dun­gen von Waf­fen oder waf­fen­ähn­li­che Ge­gen­stän­de noch vor Be­ginn der ga­mes­com ge­prüft und ge­kenn­zeich­net. Nach der Prü­fung dür­fen die­se Ko­stüm­be­stand­tei­le das Mes­se­ge­län­de wäh­rend der Lauf­zeit der ga­mes­com nicht mehr ver­las­sen.

Er­gän­zend auf Ihre Fra­ge zur »Ticket­rück­ga­be«: Mit dem Er­werb ei­ner Ein­tritts­kar­te für den Be­such der ga­mes­com er­hält man das Recht, das Mes­se­ge­län­de zu be­tre­ten und die dort aus­ge­stell­ten Pro­duk­te in Au­gen­schein zu neh­men. Ein­zel­ne Besucher/Besuchergruppen nut­zen die Mes­se, um Tei­le ih­rer (Rollenspiel-)Verkleidung zur Schau zu stel­len. Dies ist aber nicht Be­stand­teil des Ver­tra­ges. Den Ticket­preis kann man sich also nicht er­stat­ten las­sen.

Ich den­ke, dann soll­ten Ihre Fra­gen jetzt be­ant­wor­tet sein.

Grü­ße
xxxx

Den größ­ten Teil der Ant­wort nimmt die schlich­te Wie­der­ho­lung der be­reits be­kann­ten »Re­geln« ein, dar­in ist nichts Neu­es zu fin­den. Sub­li­mie­ren wir also mal die neu­en In­for­ma­tio­nen:

Die Kom­mu­ni­ka­ti­on der ver­stärk­ten Si­cher­heits­maß­nah­men und ver­schärf­ten Ko­stüm­be­stim­mun­gen wur­den über un­se­re be­stehen­den Ka­nä­le an die Teil­neh­mer der ga­mes­com kom­mu­ni­ziert. Fra­gen und Un­klar­hei­ten, die bei uns im Call Cen­ter oder in un­se­ren So­ci­al Me­dia Ka­nä­len auf­tre­ten, be­ant­wor­ten wir.

So­fern je­mand, ge­mäß Ih­rer Fra­ge ein Cosplay­er kei­ne Kennt­nis von den an­ge­pass­ten Si­cher­heits­maß­nah­men und Ko­stüm­be­stim­mun­gen er­hal­ten hat, und sei­ne Nach­bil­dun­gen von Waf­fen oder waf­fen­ähn­li­chen Ge­gen­stän­de zum Ge­län­de mit­bringt gilt: Vor den Kon­troll­stel­len im Au­ßen­be­reich wer­den Gar­de­ro­ben­zel­te auf­ge­stellt. Hier kön­nen be­an­stan­de­te Ge­gen­stän­de ko­sten­pflich­tig ab­ge­ge­ben wer­den.

Er­gän­zend auf Ihre Fra­ge zur »Ticket­rück­ga­be«: Mit dem Er­werb ei­ner Ein­tritts­kar­te für den Be­such der ga­mes­com er­hält man das Recht, das Mes­se­ge­län­de zu be­tre­ten und die dort aus­ge­stell­ten Pro­duk­te in Au­gen­schein zu neh­men. Ein­zel­ne Besucher/Besuchergruppen nut­zen die Mes­se, um Tei­le ih­rer (Rollenspiel-)Verkleidung zur Schau zu stel­len. Dies ist aber nicht Be­stand­teil des Ver­tra­ges. Den Ticket­preis kann man sich also nicht er­stat­ten las­sen.

Mei­ne An­mer­kun­gen hier­zu:

Die Kom­mu­ni­ka­ti­on wird also kom­mu­ni­ziert, das ist er­freu­lich. Was nutzt es aber, wenn auf An­fra­gen in den so­zia­len Me­di­en nicht ge­ant­wor­tet wird (mir und an­de­ren so pas­siert)? Oder wenn je­mand kei­ne so­zia­len Me­di­en nutzt, oder nicht jene, die die Ver­an­stal­ter der Ga­mes­com nut­zen?

Dass Gar­de­ro­ben­zel­te auf­ge­stellt wer­den sol­len, um dort nicht ge­neh­mig­te Ge­gen­stän­de zu la­gern, ist im­mer­hin eine sinn­vol­le In­for­ma­tio­nen. Dass man da­für Geld neh­men will, kann ich al­ler­dings nur un­ter »dreist« ein­ord­nen. Denn nach wie vor hat man sich um die Be­ant­wor­tung der Fra­ge ge­drückt, wel­che Ge­gen­stän­de tat­säch­lich be­an­stan­det wer­den. Was »waf­fen­ähn­lich« nach der Mei­nung der Ver­an­stal­ter oder de­ren Er­fül­lungs­ge­hil­fen vom Si­cher­heits­dienst ist, wis­sen wir lei­der im­mer noch nicht, so dass hier eine er­heb­li­che Un­si­cher­heit ver­bleibt. Wie un­pro­fes­sio­nell sich die Si­cher­heits­dienst­ler ver­hal­ten, ha­ben wir zur RPC ge­se­hen, als Be­su­cher da­mit be­lä­stigt wur­den, dass man Nerfs und Pol­ster­waf­fen nicht zu­las­sen woll­te (die man drin­nen in gro­ßen Men­gen hät­te er­wer­ben kön­nen, dar­über hin­aus wur­den auf dem Ge­län­de so­gar Blank­waf­fen ver­kauft), und ein Be­su­cher be­fragt wur­de, ob der Pelz an der Ge­wan­dung von ei­ner ge­schüt­zen Tier­art stam­me. Dar­an kann man wie­der se­hen, dass man nicht jede ein­ge­bil­de­te Fi­gur zum Si­cher­heit­ler ma­chen soll­te. Hier leb­ten of­fen­bar ei­ni­ge jun­ge Män­ner Macht­phan­ta­si­en aus, die ih­nen die Uni­form ein­gibt. An­ge­sichts der Ver­hal­tens­wei­sen zur RPC kann man sich leicht aus­ma­len, was mit sol­chen Per­so­nen zur Ga­mes­com an den Kon­trol­len ge­sche­hen wird. Da wer­den dann Plüsch­tie­re und Sty­ro­por­vö­gel eben doch nach Guts­her­ren­art zum waf­fen­ähn­li­chen Ob­jekt de­kla­riert. Der Be­su­cher hat ja auch kei­ner­lei Mög­lich­keit, sich bei Streit­fra­gen an ir­gend­ei­ne über­ge­ord­ne­te In­stanz zu wen­den, son­dern muss sich den mög­li­cher­wei­se will­kür­li­chen Ent­schei­dun­gen beu­gen.

Die Hin­wei­se, dass Cosplay nicht Teil des Ein­tritts­prei­ses ist, sind na­tür­lich am The­ma vor­bei. Die uni­la­te­ral ge­än­der­ten Be­din­gun­gen und Si­cher­heits­maß­nah­men gel­ten ja auch für ganz nor­ma­le Be­su­cher und nicht nur für Cosplay­er, des­we­gen kann man die­se Ar­gu­men­ta­ti­on nicht gel­ten las­sen. Die dra­stisch ge­än­der­ten Si­cher­heits­re­geln be­tref­fen auch nicht ge­wan­de­te Be­su­cher (Ta­schen­kon­trol­len, War­te­schlan­gen) und stel­len nach mei­ner An­sicht selbst­ver­ständ­lich eine grund­le­gen­de Än­de­rung der Be­din­gun­gen dar, die bei Ver­trags­ab­schluss gal­ten.

Voll­kom­men igno­riert hat man mei­ne Fra­ge nach dem Part­ner­land Tür­kei. Auf eine wei­te­re Nach­fra­ge, in der ich auch um In­for­ma­tio­nen zu den Gar­de­ro­ben­prei­sen bat, kam kei­ner­lei Ant­wort mehr. Wie man die Prei­se auf der Ga­mes­com kennt, dürf­ten auch die­se eher ge­pfef­fert sein.

Ab­schlie­ßend kann ich nur fest­stel­len, dass die In­for­ma­ti­ons­la­ge hin­sicht­lich »waf­fen­ähn­li­cher Ge­gen­stän­de« wei­ter schlecht bleibt, da man nach wie vor auf­grund aus­blei­ben­der In­for­ma­tio­nen durch die Ver­an­stal­ter nicht weiß, wel­che Ge­gen­stän­de kon­kret be­an­stan­det wer­den, und wel­che zu­ge­las­sen sind.

Ich kann mich nur wie­der­ho­len: Wenn wir zu­las­sen, dass Angst ge­schürt wird und wir uns un­ser Le­ben von über­zo­ge­nen Si­cher­heits­maß­nah­men ein­schrän­ken las­sen, ha­ben die Ter­ro­ri­sten ge­won­nen, ohne auch nur ei­nen Schuss ab­zu­feu­ern. In je­dem Jahr ster­ben in Deutsch­land zig­tau­sen­de durch Ver­kehrs- und Haus­halts­un­fäl­le oder an Ni­ko­tin. Die Zahl der To­ten auf deut­schem Bo­den auf­grund von Is­la­mi­sten in den letz­ten 20 Jah­ren liegt bei zwei (An­ge­hö­ri­ge der US-Ar­mee auf dem Frank­fur­ter Flug­ha­fen).

auf die Angst

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CBS und Paramount treten den STAR TREK-Fans zum 50. Jubiläum kräftig in den Arsch

CBS und Paramount treten den STAR TREK-Fans zum 50. Jubiläum kräftig in den Arsch

Star Trek FanfilmeDurch das Fan­film­pro­jekt AXA­NAR aus­ge­löst kam es be­kann­ter­ma­ßen zu di­ver­sen Trol­lerei­en der STAR TREK-Rech­te­inha­ber CBS und Pa­ra­mount. Die Per­so­nen hin­ter AXA­NAR wur­den ver­klagt, an­de­ren Fans leg­te man nahe, nichts wei­ter zu pro­du­zie­ren und un­ter­leg­te das mit ei­nem fast schon ma­fi­ös zu nen­nen­den »Oder sonst …«.

Dann in­ter­ve­nier­ten J.J. Ab­rams und Ju­stin Lin und ga­ben me­di­en­wirk­sam zu Pro­to­koll, dass sie mit den Rech­te­inha­bern ge­spro­chen hät­ten, und die Kla­ge »in den näch­sten Wo­chen weg­ge­hen wür­de«. Bis heu­te wur­de die al­ler­dings nicht zu­rück­ge­nom­men. Wei­ter­hin wur­de an­ge­kün­digt, dass man Re­geln auf­stel­len wol­le, un­ter de­nen wei­ter Fan­fil­me pro­du­ziert wer­den kön­nen. Die­se Re­geln wur­den ge­ra­de ver­öf­fent­licht und sie sind nicht nur eine ar­ro­gan­te Un­ver­schämt­heit, son­dern auch noch ein Tritt in den Hin­tern al­ler Fan­fil­mer und der Fans.

Se­hen wir uns ein paar Punk­te mal im De­tail an:

The fan pro­duc­tion must be less than 15 mi­nu­tes for a sin­gle self-con­tai­ned sto­ry, or no more than 2 seg­ments, epi­so­des or parts, not to ex­ceed 30 mi­nu­tes to­tal, with no ad­di­tio­nal se­a­sons, epi­so­des, parts, se­quels or re­makes.

Völ­li­ger Blöd­sinn. Man­che Ge­schich­ten las­sen sich nur in län­ge­ren For­ma­ten er­zäh­len und wenn je­mand meh­re­re Fil­me ma­chen will, dann darf er das nicht? Mit wel­cher in­halt­lich nach­voll­zieh­ba­ren Be­grün­dung? Pure Ar­ro­ganz.

The con­tent in the fan pro­duc­tion must be ori­gi­nal, not re­pro­duc­tions, re­crea­ti­ons or clips from any Star Trek pro­duc­tion. If non–Star Trek third par­ty con­tent is used, all ne­cessa­ry per­mis­si­ons for any third par­ty con­tent should be ob­tai­ned in wri­ting.

Gum­mi­pa­ra­graph. Was ist denn »neu­er Con­tent« in die­sem Sin­ne ge­nau? Das be­deu­tet dann aber auch, dass Pro­duk­tio­nen wie NEW VOYA­GES oder PHA­SE II nicht mehr mög­lich wä­ren, weil die sich di­rekt auf TOS be­zie­hen und mit de­ren Cha­rak­te­ren neue Ge­schich­ten er­zäh­len. In­ak­zep­ta­bel. Das kann man zu­dem auch so in­ter­pre­tie­ren, dass man bei­spiels­wei­se kei­ne Sound­clips wie Kom­mu­ni­ka­tor-Klickern oder Beam-Ge­räusch mehr nut­zen dürf­te.

If the fan pro­duc­tion uses com­mer­ci­al­ly-avail­able Star Trek uni­forms, ac­cess­ories, toys and props, the­se items must be of­fi­ci­al mer­chan­di­se and not boot­leg items or imi­ta­ti­ons of such com­mer­ci­al­ly avail­able pro­ducts.

Ein schlech­ter Scherz. Man darf also kei­ne selbst­her­ge­stell­ten Uni­for­men und Pha­ser tra­gen, son­dern muss statt­des­sen den über­teu­er­ten Mar­ke­ting-Ramsch der Rech­te­inha­ber nut­zen? Da­mit man wie ein Kar­ne­vals-Ster­nen­flot­ten­of­fi­zier aus­sieht? Dar­auf kön­nen nur ir­gend­wel­che geld­gie­ri­gen Hirn­lo­sen ge­kom­men sein. Da­für wür­den sich ver­mut­lich so­gar Fe­ren­gi schä­men.

The fan pro­duc­tion must be a real “fan” pro­duc­tion, i.e., crea­tors, ac­tors and all other par­ti­ci­pants must be ama­teurs, can­not be com­pen­sa­ted for their ser­vices, and can­not be cur­r­ent­ly or pre­vious­ly em­ploy­ed on any Star Trek se­ries, films, pro­duc­tion of DVDs or with any of CBS or Pa­ra­mount Pic­tures’ li­cen­sees.

Pa­ra­mount und CBS wol­len also ernst­haft ih­ren Schau­spie­lern grund­sätz­lich un­ter­sa­gen, in Fan­pro­duk­tio­nen auf­zu­tre­ten? Was für ar­ro­gan­te Asshats kom­men auf so eine völ­lig ab­we­gi­ge  Idee? Man darf da­von aus­ge­hen, dass zu­künf­tig sol­che fan­dom­feind­li­chen Klau­seln in den Ver­trä­gen der Schau­spie­ler zu fin­den sein wer­den. Mal da­von ab­ge­se­hen, dass man Schau­spie­lern da­mit pau­schal ab­spre­chen möch­te, selbst Fans zu sein. Krank. Und wei­ter:

CBS and Pa­ra­mount Pic­tures do not ob­ject to li­mi­ted fund­rai­sing for the crea­ti­on of a fan pro­duc­tion, whe­ther 1 or 2 seg­ments and con­si­stent with the­se gui­de­li­nes, so long as the to­tal amount does not ex­ceed $50,000, in­clu­ding all plat­form fees, and when the $50,000 goal is re­a­ched, all fund­rai­sing must cea­se.

Das ist na­tür­lich völ­lig un­rea­li­stisch, wenn man weiß, wie auf­wen­dig und da­mit teu­er es ist, an­spre­chen­de Pro­duk­tio­nen auch im Fan­be­reich her­zu­stel­len. Das passt aber na­tür­lich zu dem vor­ste­hen­den, denn man darf die­je­ni­gen, die mit­ma­chen, also Schau­spie­ler und Crew ja noch nicht mal für ihre Un­ter­stüt­zung fi­nan­zi­ell ent­schä­di­gen.

The fan pro­duc­tion must be fa­mi­ly friend­ly and sui­ta­ble for pu­blic pre­sen­ta­ti­on. Vi­de­os must not in­clu­de pro­fa­ni­ty, nu­di­ty, ob­s­ce­ni­ty, por­no­gra­phy, de­pic­tions of drugs, al­co­hol, to­bac­co, or any harm­ful or il­le­gal ac­tivi­ty, or any ma­te­ri­al that is of­fen­si­ve, frau­du­lent, de­fa­ma­to­ry, li­be­lous, dis­pa­ra­ging, se­xu­al­ly ex­p­li­cit, threa­ten­ing, ha­te­ful, or any other in­ap­pro­pria­te con­tent. The con­tent of the fan pro­duc­tion can­not vio­la­te any individual’s right of pri­va­cy.

Auch wenn ich grund­sätz­lich man­che Punk­te dar­aus nach­voll­zie­hen kann, las­sen mich an­de­re sprach­los zu­rück. Scot­ty darf also nicht mehr ze­chen, und Ali­ens, die von Ke­tracel White ab­hän­gig sind, fal­len auch raus. Ist Oomox be­reits eine »Ob­szö­ni­tät«, oder ist es Ri­kers Lie­be zu ei­nem An­dro­gy­nen? Dür­fen Ant­ago­ni­sten da­mit kei­ne »il­le­ga­len Ak­ti­vi­tä­ten« mehr durch­füh­ren? Wie­viel nack­te Haut ist er­laubt? So viel wie bei den Dabo Girls oder so viel wie bei Ca­rol Mar­cus in STAR TREK INTO DARKNESS? Ist das Spren­gen ei­nes Pla­ne­ten eher eine »il­le­ga­le Ak­ti­vi­tät« oder eher »hass­erfüllt«? Wenn man ein frem­des Raum­schiff aus dem All bläst, ist das dann »be­lei­di­gend« oder »ab­schät­zig«? Und was ge­nau kann man sich un­ter »son­sti­gen un­pas­sen­den In­hal­ten« vor­stel­len? Ist das eine »catch all«-Formulierung, um am Ende doch alle Fan­pro­duk­tio­nen ver­bie­ten zu kön­nen?

Das kann doch al­les nicht wahr sein, vor al­lem fra­ge ich mich, was die bei CBS und Pa­ra­mount sich ge­dacht ha­ben, als sie die­se völ­lig in­ak­zep­ta­blen und von Ar­ro­ganz und Fan­dom­feind­lich­keit nur so strot­zen­den Re­geln auf­ge­stellt ha­ben. Wäre man mit halb­wegs Hirn aus­ge­stat­tet, hät­te man auch ein­fach mal ei­nen Blick dar­auf wer­fen kön­nen, wie Dis­ney und Lu­cas­Film die STAR WARS-Fan­fil­me hand­ha­ben und da­bei den Fans nicht nur Res­sour­cen wie Sound­ef­fek­te zur Ver­fü­gung stel­len, son­dern die be­sten Fil­me auch noch prä­mie­ren.

Aber nicht so CBS und Pa­ra­mount, die Merk­be­frei­ten ver­le­gen sich statt­des­sen dar­auf, die Fan­fil­mer und ihre Fans zum 50. Ju­bi­lä­um kräf­tig und weit aus­ge­holt in den Arsch zu tre­ten. Ein schnel­ler Blick zeig­te mir be­reits, dass die Re­ak­tio­nen im Web ent­spre­chend sind, sprich: Das Gan­ze fliegt den Rech­te­inha­bern ge­ra­de so rich­tig um die Oh­ren und wird zu ei­nem noch grö­ße­ren PR-Su­per­gau wer­den, als es die AXA­NAR-Kla­ge oh­ne­hin be­reits war.

Drauf ge­kom­men bin ich üb­ri­gens durch eine Email der Ma­cher von RE­NE­GA­DES, ei­nem Film­pro­jekt, bei dem zahl­rei­che STAR TREK-Schau­spie­ler mit­ma­chen, und die nun jede Re­fe­renz auf das Fran­chise ent­fer­nen wer­den, weil die Pro­duk­ti­on be­reits be­gon­nen hat:

A messa­ge from the Re­ne­ga­des team re­gar­ding the new fan film gui­de­li­nes

Dear sup­por­ters,

On June 23rd CBS and Pa­ra­mount issued fan film gui­de­li­nes –http://www.startrek.com/fan-films

We, at Re­ne­ga­des, have not­hing but the ut­most re­spect for Star Trek and its IP hol­ders, CBS and Pa­ra­mount. Ever­y­thing we have done has been be­cau­se of Gene Roddenberry’s vi­si­on and crea­ti­vi­ty. Star Trek is their pro­per­ty and we will ab­so­lute­ly abi­de by their ru­les and gui­de­li­nes.
That being said, we do have an ob­li­ga­ti­on to our do­nors and fans, and we have every in­ten­ti­on of ful­fil­ling it to the best of our abi­li­ty. So, we will con­ti­nue to make “The Re­qui­em” as pro­mi­sed, but wi­thout any Star Trek ele­ments.
As you know, we’ve al­re­ady be­gun filming “The Re­qui­em” so we can­not halt, sus­pend, or post­po­ne pro­duc­tion. Re­ne­ga­des, from the get go, was de­si­gned to be trans­for­ma­ti­ve… not de­ri­va­ti­ve. Thus, with very mi­nor chan­ges to our script, we have eli­mi­na­ted all of the Star Trek re­fe­ren­ces. The good news is that Re­ne­ga­des is now a com­ple­te­ly ori­gi­nal and on­go­ing se­ries.
We would like to take this time to thank CBS and Pa­ra­mount for let­ting us play in their pro­ver­bi­al sand­box for as long as they did. And we’d also like to thank our loy­al, crea­ti­ve, and pas­sio­na­te fans for their un­en­ding sup­port. We tru­ly appre­cia­te it.

-The Re­ne­ga­des Team

Noch of­fen ist, wie die an­de­ren be­kann­ten Pro­jek­te PHA­SE II und NEW VOYA­GES re­agie­ren wer­den, die durch die­se Re­geln un­mög­lich ge­macht wor­den sind.  Alec Pe­ters von AXA­NAR sag­te völ­lig rich­tig:

Whi­le CBS and Pa­ra­mount claim to want to en­cou­ra­ge the pas­si­on of fans to pro­du­ce ‘re­a­son­able fan fic­tion,’ the re­stric­tions pre­sen­ted do just the op­po­si­te, will­ful­ly igno­ring over 40 ye­ars of fan works that hel­ped buoy the Star Trek fran­chise through some very lean ye­ars and en­thu­si­asti­cal­ly spread the ma­gic of the fran­chise in more plenti­ful times.

The­se gui­de­li­nes ap­pe­ar to have been tailor-made to shut down all of the ma­jor fan pro­duc­tions and stif­le fan­dom. In no way can that be seen as sup­por­ti­ve or en­cou­ra­ging, which is very dishe­ar­ten­ing.

Die Fan­film-Re­geln er­öff­nen mit dem Satz:

CBS and Pa­ra­mount Pic­tures are big be­lie­vers in re­a­son­able fan fic­tion and fan crea­ti­vi­ty, and, in par­ti­cu­lar, want ama­teur fan film­ma­kers to show­ca­se their pas­si­on for Star Trek.

An­ge­sichts dem was da­nach folgt, kann man das nur als gro­tesk be­zeich­nen. Ich hof­fe, dass den Rech­te­inha­be­rin ihr über­heb­li­ches Ge­tue wei­ter­hin so rich­tig um die Oh­ren fliegt und die PR-Ka­ta­stro­phe noch viel grö­ßer wird, bis es rich­tig weh tut, und sie viel­leicht doch noch ein­len­ken. ich bin auch schon sehr ge­spannt, was Ab­rams und Lin zu die­sem De­sa­ster sa­gen wer­den, wenn man sie dar­auf an­spricht.

STAR TREK-Logo Co­py­right CBS & Pa­ra­mount

Buch: RÖMISCHE SPIELE – SO SPIELTEN DIE ALTEN RÖMER

Ich habe die­ses Buch durch Zu­fall ge­se­hen und es, an­ge­regt durch den nied­ri­gen Preis, test­wei­se be­stellt. Alte Spie­le sind im­mer in­ter­es­sant, zum ei­nen im »nor­ma­len Le­ben«, zum an­de­ren hat man dann et­was mehr Aus­wahl z.B. bei Larps oder ähn­li­chen Ge­le­gen­hei­ten.

In die­sem Buch wer­den die Spie­le in ver­schie­de­ne Grup­pen un­ter­teilt. Da gibt es Ball­spie­le, Brett­spie­le, Lauf- und Fang­spie­le, Nuss-Spie­le, Wür­fel­spie­le und schließ­lich noch »son­sti­ge Spie­le«. Die ein­zel­nen Spie­le sind zwar kurz, aber durch­aus an­spre­chend prä­sen­tiert und gut nach­voll­zieh­bar.
Ent­hal­ten sind noch heu­te ge­spiel­te Klas­si­ker wie Brenn­ball, Blin­de Kuh, Plumps­sack und geo­me­tri­sche Puz­zle (Tang­ram), aber auch recht in­ter­es­san­te (und mir neue) Spie­le wie »Drei Ka­sten«, eine »Vier Gewinnt«-Variante, bei der sich die Stei­ne be­we­gen dür­fen, das Söld­ner­spiel und das »Ka­stell­spiel« mit Nüs­sen.
Zwi­schen­durch gibt es im­mer hi­sto­ri­sche An­mer­kun­gen, am Ende des Bu­ches so­gar noch eine Über­sicht über rö­mi­sche Zah­len, Maß­ein­hei­ten, Wäh­run­gen und ein paar Sprich­wor­te.

Fa­zit: Ein schö­nes, sehr nütz­li­ches Buch, das mir sehr viel Spaß macht. Wer sich mit al­ten Spie­len be­schäf­ti­gen möch­te oder ein paar un­ge­wöhn­li­che­re Zeit­ver­trei­be sucht, der dürf­te hier gut be­dient sein. Und bei dem Preis kann ich den Kauf durch­aus emp­feh­len.

Er­hält­lich bei­spiels­wei­se bei Ama­zon

RÖ­MI­SCHE SPIE­LE – SO SPIEL­TEN DIE AL­TEN RÖ­MER
Ka­tha­ri­na Ue­bel & Pe­ter Buri
Hard­co­ver
128 Sei­ten, Euro 4,95
ISBN-10: 9783939722328
ISBN-13: 978–3939722328
Re­gio­na­lia Ver­lag, 2010