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DIE CHRONIKEN DER SEELENWÄCHTER – Urban Fantasy-Reihe bei Greenlight

Cover Seelenwaechter

DIE CHRONIKEN DER SEELENWÄCHTER ist eine Urban Fan­ta­sy-Rei­he von Nico­le Böhm, die als eBook und Taschen­buch bei Green­light Press erscheint. Die Serie wur­de soeben als »bes­tes Debüt« für den Seraph nomi­niert.

Ein Ver­mächt­nis aus tiefs­ter Ver­gan­gen­heit stürzt das Leben von Jess ins Cha­os. Als ein magi­sches Ritu­al anders endet, als erwar­tet, wird sie nicht nur mit den gefähr­li­chen Schat­ten­dä­mo­nen kon­fron­tiert, auch die gehei­me Loge der See­len­wäch­ter greift in ihr Leben ein. Als wäre das nicht genug, scheint ihre Fami­li­en­ge­schich­te direkt mit dem ewi­gen Kampf zwi­schen Licht und Schat­ten ver­knüpft.

Magie, Mys­tery, gefähr­li­che Rät­sel und eine dra­ma­ti­sche Lie­be defi­nie­ren den ewi­gen Kampf zwi­schen den See­len­wäch­tern und den Schat­ten­dä­mo­nen. Nico­le Böhm ver­knüpft uralte Sagen mit Ereig­nis­sen der Gegen­wart.

Die Roma­ne der Serie erschei­nen monat­lich als eBook mit einem Umfang von ca. 150 Sei­ten, alle zwei Mona­te wer­den sie auch als Taschen­buch gedruckt. Der Preis für die eBooks liegt bei 2,49, der ers­te Band ist für 99 Cent zu haben. Für die Print­ver­sio­nen muss man 9,90 Euro berap­pen. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen auf der Web­sei­te des Pro­jekts.

Nicole Böhm

Zur Autorin: Nico­le Böhm wur­de 1974 in Ger­mers­heim gebo­ren. Sie reis­te mit 20 Jah­ren nach Phoe­nix, Ari­zo­na, um Zei­chen- und Schau­spiel­un­ter­richt am Glend­a­le Com­mu­ni­ty Col­lege zu neh­men. Es folg­te eine Aus­bil­dung an der Ame­ri­can Musi­cal and Dra­ma­tic Aca­de­my in New York, bei der sie ihre Schau­spiel­kennt­nis­se ver­tief­te. Das Gelern­te setzt sie heu­te ein, um ihre Cha­rak­te­re zu ent­wi­ckeln. Sie leb­te ins­ge­samt drei Jah­re in Ame­ri­ka und bereis­te diver­se Städ­te in den USA und Kana­da, die nun als Schau­plät­ze ihrer Geschich­te die­nen.
Nach eini­gen klei­ne­ren Enga­ge­ments kehr­te sie zurück nach Deutsch­land, wo sie als Assis­ten­tin einer Rechts­ab­tei­lung arbei­tet. Sie foto­gra­fier­te jah­re­lang neben­be­ruf­lich für eine Tier­fo­to­agen­tur und ver­kauf­te ihre Fotos an Bücher oder Maga­zi­ne. Zur­zeit lebt sie mit ihrem Mann und Pferd Bas­hir in der Dom­stadt Spey­er. Sie ist Mit­glied im Bun­des­ver­band jun­ger Autoren und erstellt ihre eige­nen Gra­fi­ken für ihre Geschich­te.

Seit August 2014 läuft ihre eige­ne Serie DIE CHRONIKEN DER SEELENWÄCHTER. Sie schrieb außer­dem Band 2 der Jugend­buch­kri­mi­rei­he EIN M.O.R.D.S‑TEAM« und steu­er­te als Gast­au­tor zusam­men mit Andre­as Sucha­nek für Bast­eis End­zeit­se­rie MADDRAX eine Fol­ge bei.

Neben ihrer Tätig­keit als Autorin hat sie zudem Illus­tra­tio­nen zur Serie bei­gesteu­ert.

Illus Seelenwächter

Cover­ab­bil­dung Copy­right Green­light Press, Bild Nico­le Böhm und Illus­tra­tio­nen Copy­right Nico­le Böhm

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Kleinverlage und der Buchhandel – Keinen Bock, Bücher zu verkaufen?

Buchhandlung2

In der ein­ge­schränk­ten schwarz-weiß-Welt­sicht des Buch­han­dels ist die Lage klar. Ama­zon wur­de als das Böse an sich aus­ge­macht und man wird nicht müde, dar­auf hin­zu­wei­sen, dass man dort gefäl­ligst nicht kau­fen soll. Mit teil­wei­se außer­or­dent­lich hane­bü­che­nen Begrün­dun­gen und völ­lig außer Acht las­send, dass der Onlin­ever­sen­der aus den USA ins­be­son­de­re im Bereich Kun­den­freund­lich­keit die Nase Licht­jah­re weit vor­ne hat. Man ver­sucht die Leser mit so halb­ga­ren Kam­pa­gnen wie »Vor­sicht! Buch!« oder »Buy Local« zu gewin­nen, statt ein­fach bes­ser zu wer­den.

Dass der Slo­gan »Vor­sicht! Buch!« aber auch in ganz ande­rer Hin­sicht stimmt, beweist ein Arti­kel von »Sei­ten­flü­gel«, auf den ich heu­te hin­ge­wie­sen wur­de. Dar­in beklagt man sich kon­kret über einen unwil­li­gen Buch­han­del, der offen­bar nicht die gerings­te Lust hat, Bücher zu ver­kau­fen, sobald sie außer­halb des Main­streams oder der gro­ßen Ver­la­ge lie­gen. Da heißt es:

Wir küm­mern uns nun seit einem Jahr ver­stärkt um unser Buch­pro­gramm, das bis dahin ein Neben­ge­schäft war. Und unse­re Ana­ly­sen der Bran­che sind fatal: Der klas­si­sche Buch­han­del blo­ckiert sich selbst. Ama­zon hat all unse­re Bücher immer auf­ge­nom­men, ange­bo­ten, auf Lager bestellt, damit sie jeder­zeit lie­fer­bar sind. Die Groß­ein­käu­fer des sta­tio­nä­ren Buch­han­dels (KNV, Libri, Umbreit) sind da viel trä­ger, nach­läs­si­ger.

Den Rest des Arti­kel soll­te man sich mal auf der Zun­ge zer­ge­hen las­sen, ins­be­son­de­re die kon­kre­ten Fäl­le, die genannt wer­den. Man kann nur ver­mu­ten, dass vie­le Buch­händ­ler in einem Uni­ver­sum fern ab jeg­li­cher Rea­li­tät leben, ein­ge­ku­schelt in das war­me, wei­che Kis­sen aus jahr­zehn­te­lan­ger Preis­bin­dung und die feh­len­de Not­wen­dig­keit kauf­män­ni­schen Den­kens.

Einen ganz ähn­li­chen Ton schlug neu­lich Joa­chim Kör­ber von der Edi­ti­on Phan­ta­sia auf Ste­glitz­Mind an. Der Arti­kel ist beti­telt mit »Ich habe oft den Ein­druck, dass dem deut­schen Buch­han­del nichts fer­ner liegt, als Bücher zu ver­kau­fen.« Denn auch sei­ne Erfah­run­gen mit Buch­hand­lun­gen sind seit Jah­ren ver­gleich­bar schlecht wie die aus dem oben genann­ten Bei­spiel.

Wir haben anfangs eine Men­ge Geld aus­ge­ge­ben und Adres­sen von Buch­händ­lern beim Bör­sen­ver­ein gekauft, haben Wer­be­ak­tio­nen und Mai­lings gemacht, und die Reso­nanz war gleich null. Ich habe oft den Ein­druck, dass dem deut­schen Buch­han­del nichts fer­ner liegt, als Bücher zu ver­kau­fen.

Auch die­ses Inter­view außer­st lesens­wert.

Ich habe hier schon des Öfte­ren Ähn­li­ches behaup­tet, da mir sol­che Infor­ma­tio­nen bereits unter der Hand von Klein­ver­la­gen bzw. deren Mit­ar­bei­tern gesteckt wur­den. Mit der Bit­te, kei­ne Namen zu nen­nen. War­um, kann man sich leicht vor­stel­len. Des­we­gen fin­de ich es umso schö­ner, und über­aus mutig, dass das The­ma jetzt auf die­se Wei­se ein wenig öffent­li­cher gemacht wird. ich habe aller­dings die Befürch­tung, dass die ach so heh­ren Ver­fech­ter der Buch­han­dels­ethik, die es angeht, davon wie­der mal nichts mit­be­kom­men wer­den. Oder es ihnen wei­ter­hin egal ist.

Und wenn man als Klein­ver­le­ger mit vor­han­de­ner ISBN und teu­er bezahl­tem VLB-Ein­trag schon die­se Pro­ble­me hat, dann kann man sich vor­stel­len, wie es Self­pu­blishern geht.

Bild: Buch­hand­lung, aus der Wiki­pe­dia, gemein­frei.

Kostenlos als eBook: DAS MONDMALHEUR von Anette Kannenberg

Promo Mondmalheur

Der Sci­ence Fic­tion-Roman mit sati­ri­schen Unter­tö­nen DAS MONDMALHEUR von Anet­te Kan­nen­berg ist in sei­ner eBook Ver­si­on ab heu­te für zwei Tage kos­ten­los bei Ama­zon zu bekom­men. Da soll­te man gar nicht erst lan­ge nach­den­ken, son­dern run­ter­la­den. Wer­be­text:

DAS MONDMALHEUR ist ein kurz­wei­li­ger und nicht ganz ernst­zu­neh­men­der Roman über Raum­zei­tega­li­sie­rer, Mond­stein kacken­de Bak­te­ri­en, über die ganz gro­ße, klein­ge­re­de­te Kata­stro­phe und den Ver­such, die Erde vor dem end­gül­ti­gen Unter­gang zu ret­ten. 
Er han­delt von Ver­schwö­rung, Poli­tik und Freund­schaft, ist mal sati­risch, mal dra­ma­tisch, aber zum Glück skur­ril genug, um sich das, um Him­mels wil­len, nicht anmer­ken zu las­sen. 
Humor­vol­le Ein­fäl­le und char­man­te Prot­ago­nis­ten bil­den gemein­sam eine absur­de Sto­ry, deren höchs­ter Zweck es ist, den Leser zum Schmun­zeln zu brin­gen, ihn irri­tiert mit dem Kopf schüt­teln und dabei den eige­nen Geis­tes­zu­stand – oder zumin­dest den der Autorin – anzwei­feln zu las­sen. 

Das Leben von Cor­ne­li­us Wichgre­ve, Gra­vi­ta­ti­ons­exper­te und Erfin­der der hoch­ge­ju­bel­ten Sky­le­vi­tys, wird kom­plett durch­ein­an­der gewor­fen, als der welt­weit füh­ren­de Mine­ral­öl­kon­zern Cos­mO­re Indus­tries ihm einen Job auf dem Mond anbie­tet. Zusam­men mit dem sozio­pho­ben Bak­te­rio­lo­gen Mur­ray und dem selbst­er­nann­ten Luna­lo­gen Vla­di­mir soll er dort den Abbau des neu ent­deck­ten Super­ele­men­tes Tutto­fa­ri­um ver­ein­fa­chen. Doch als Mur­ray plötz­lich nach Peru ver­setzt wird und ein Prak­ti­kant des­sen Auf­ga­ben über­nimmt, pas­siert das Unglaub­li­che, und Cor­ne­li­us wird in eine Ver­schwö­rung hin­ein­ge­zo­gen, die in eine welt­um­span­nen­de Kata­stro­phe mün­det.

Die Buch­fas­sung ist beein­dru­cken­de 496 Sei­ten stark und kos­tet 14,98, für das eBook muss man nor­ma­ler­wei­se 4,99 Euro berap­pen.

Gra­fik Copy­right Anet­te Kan­nen­berg

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THE CINDER SPIRES – Steampunk-Serie von Jim Butcher

Jim Butcher 2011

Als gro­ßer Fan des US-Autoren Jim But­cher und des­sen Rei­he DRESDEN FILES fan­ge ich mal spon­tan das Hyper­ven­ti­lie­ren an. Roc Books wird im Sep­tem­ber den ers­ten Teil einer neu­er Steam­punk-Serie aus sei­ner Feder ver­öf­fent­li­chen. Die Rei­he trägt den Titel THE CINDER SPIRES, der ers­te Roman heißt THE AERONAUT´S WINDLASS.

Die Rei­he wird beschrie­ben als »Hora­tio Horn­blower trifft die Liga der außer­ge­wöhn­li­chen Gen­tle­men – es ist eine fan­tas­ti­sche, krea­ti­ve, neue Serie um Luft­schif­fe, Frei­beu­ter, Krie­ger­mön­che und ver­rück­te Zau­be­rer«. Wei­ter heißt es:

The Cin­der Spi­res is set in a fasci­na­ting new world, whe­re an anci­ent evil has awo­ken, plung­ing the world into a shroud of mists fil­led with mons­trous and fan­ta­stic crea­tures. The fate of huma­ni­ty will rest on the loyal­ty and cou­ra­ge of a sin­gle airship’s crew.

Shut the eff up and take my money. Das habe ich doch soeben mal spon­tan und unbe­se­hen vor­be­stellt. Wo ist mei­ne Zeit­ma­schi­ne?

Dank an Cynx fürs Fin­den.

Bild: Jim But­cher 2011 auf dem Nor­west­con 34, von Non­se­qui­tur­lass und Kel­ly, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA

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»Erniedrige dich selbst« für Autoren auf der Leipziger Buchmesse

LogoLeipzigerBuchmesse

Man fasst es kaum, aber das Bör­sen­blatt nennt das Gan­ze auf sei­ner Face­book­sei­te ein »span­nen­des Event­for­mat«. Wor­um es geht? Es wird zum einen »Meet & Greet«, zum ande­ren »eine Art Speed­da­ting« genannt. Am Sonn­tag der Leip­zi­ger Buch­mes­se dür­fen »Nach­wuchs­au­to­ren« in Kon­takt mit Ver­la­gen und Agen­ten tre­ten. Wie über­aus groß­zü­gig. Dafür ist aller­dings nur andert­halb Stun­den Zeit (11:00 bis 12:30). Das bedeu­tet: für jedes Gespräch zwi­schen »Jung­au­tor« und Ver­le­ger blei­ben laut Ver­an­stal­ter sie­ben Minu­ten. Die­se Ver­an­stal­tung fin­det zum ers­ten Mal statt.

Aha.

Im Ernst?

Man darf also am Sonn­tag der Mes­se, an dem schon kei­ner mehr auf irgend­was Bock hat, im Eil­ver­fah­ren ver­su­chen, irgend­wel­chen unin­ter­es­sier­ten Ver­lags­ver­tre­tern (ver­mut­lich schi­cken sie die Prak­ti­kan­ten, ja ich weiß, die hei­ßen Volon­tä­re) sich und sein Werk anzu­die­nen. Viel­leicht trifft man aber auch auf sol­che Ent­schei­der, wie die, die HARRY POTTER abge­lehnt haben. Aber wenn man viel Glück hat, neh­men sie einen wahr, brin­gen das Buch her­aus und las­sen einen dann mit Tan­tie­men-Bro­sa­men am aus­ge­streck­ten Arm ver­hun­gern. In der Zeit hät­te man das Werk als Self­pu­blisher ver­mut­lich schon zig­fach abge­setzt und zig­fa­che Ein­n­nah­men gehabt.

Statt­des­sen soll man sich die­sem her­ab­wür­di­gen­den Ver­fah­ren unter­zie­hen. Wie ver­zwei­felt muss man sein? Sie­ben Minu­ten pro Gespräch? Ich weiß nicht, was die bei den Mes­se­ver­an­stal­tern neh­men, wenn sie das als »tol­les neu­es Kon­zept« emp­fin­den, aber ich wür­de drin­gend dazu raten, es abzu­set­zen. Was soll das Gan­ze? Will man den Ein­druck erwe­cken, tat­säch­lich an Nach­wuchs­au­to­ren inter­es­siert zu sein? Und dann hat man nur Bock auf sie­ben Minu­ten pro Autor? Das ist der­art arm­se­lig und arro­gant, dazu fällt mir wirk­lich nichts mehr ein.

Ich wür­de den »Nach­wuchs­au­to­ren« emp­feh­len, statt­des­sen etwas Sinn­vol­les zu tun, bei­spiels­wei­se Socken rol­len oder den Hams­ter bürs­ten.

Oder schrei­ben.

Logo Leip­zi­ger Buch­mes­se Copy­right Leip­zi­ger Mes­se GmbH

Erschienen: Jörg Karweicks RÖNUM

Cover Rönum

Bei O´Connell Press ist soeben der Mys­tery-Thril­ler RÖNUM des Autoren Jörg Kar­weick erschie­nen. Im Moment gibt es das eBook bei Ama­zon zum Ein­fgüh­rungs­preis von unwi­der­steh­li­chen 99 Cent. Ver­passt man das, kann man den Roman dann in Zukunft für eben­falls güns­ti­ge 2,99 Euro erwer­ben.

Der Leucht­turm, ein düs­te­res, rie­si­ges Unge­tüm. 
Er sen­det sein Signal aus. Mensch, Tier und Was­ser spie­len ver­rückt. 
Gibt es einen Zusam­men­hang? 
Und was ist eigent­lich Rönum? 

Ein abge­le­ge­nes Dorf an der Nord­see. 
Der Som­mer neigt sich dem Ende zu. 
Rodach­er ist zurück­ge­kehrt, um im Ort sei­ner Kind­heit das Rei­se­bü­ro sei­nes Vaters wei­ter­zu­füh­ren. Doch jetzt, da die Näch­te kal­ten Nebel von den Feucht­wie­sen auf­stei­gen las­sen und die Tou­ris­ten ver­schwin­den, keh­ren dunk­le Bil­der aus sei­ner Kind­heit zurück und mit ihnen die Fra­ge, ob es nicht bes­ser gewe­sen wäre, für immer von hier fort­zu­blei­ben. 

Erst schei­nen die Scha­fe den Ver­stand zu ver­lie­ren, dann ver­schwin­det Rodach­ers lang­jäh­ri­ge Mit­ar­bei­te­rin Maria Fein­worth. Auf der Suche nach ihr ent­deckt er, dass eine dunk­le, geheim­nis­vol­le Macht vom Leucht­turm und sei­nem Wär­ter aus­geht, der sich nie­mand ent­zie­hen kann. Und dann nimmt das Unheil sei­nen Lauf. 

Ein Mys­tery-Thril­ler zwi­schen Ste­phen King und Twin Peaks!

Die Print­aus­ga­be hät­te laut Ama­zon einen Umfang von 145 Sei­ten (die Ama­zo­nen sta­peln da aber gern tief, tat­säch­lich dürf­ten es mehr sein), RÖNUM ist ab sofort aus­schließ­lich als eBook erhält­lich.

Update: Wie ich soeben vom Ver­lag erfah­re, gibt es auch eine Print­ver­si­on, Ama­zon war nur noch nicht in der Lage, die mit dem eBook zu ver­knüp­fen. Sie ist 192 Sei­ten stark, bro­schiert und kann zum Preis von 8,90 Euro erwor­ben wer­den.

Cover­ab­bil­dung Copy­right O´Connell Press

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Der Phantastische Bücherbrief 615

Cover Bücherbrief 615

Auch im ers­ten Monat des neu­en Jah­res hat Erik Schrei­ber wie­der viel gele­sen und teilt uns mit, was er davon hielt. Wit­zi­ger­wei­se sind aber dies­mal auch Bücher dar­un­ter, die erst im Febru­ar erschei­nen. Im Bereich Kri­mi und Thril­ler wird er erneut von Susan­ne Gie­se­ke unter­stützt.

Behan­delt wer­den in der Aus­ga­be 615 deut­sche und inter­na­tio­na­le Phan­tas­tik, Jugend­li­te­ra­tur, Kri­mi & Thril­ler, sowie Fan­zines und Maga­zi­ne.

Bei­spiels­wei­se David Falks DER LETZTE KÖNIG, Micha­el Schenks SKY TROOPERS, Adam J. Dal­tons RAIN, Jus­tin Som­pers KAMPF UM DEN THRON, Ger­hard von Bas­se­witz´ PETERCHENS MONDFAHRT, Paul Finschs DER RATTENFÄNGER, die neu­en BLÄTTER FÜR VOLKSLITERATUR und die ANDROMEDA-NACHRICHTEN 248 des SFCD.

Der PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 615 liegt im PDF-For­mat vor und kann hier kos­ten­los her­un­ter gela­den wer­den.

Der Phan­tas­ti­sche Bücher­brief 615 Janu­ar 2015

NAUTILUS 131: Die Kino-Jahresvorschau

Cover Nautilus 131

Alle kom­men­den phan­tas­ti­schen Fil­me des Jah­res 2015 im kom­plet­ten Über­blick sowie eine Vor­schau auf die sehens­wer­tes­ten Phan­tas­tik-Seri­en­starts lie­fert die Febru­ar-Aus­ga­be des monat­li­chen F&SF-Magazin NAUTILUS – Aben­teu­er & Phan­tas­tik. Ansons­ten steht das Heft unter dem Ein­fluß von Mär­chen­fie­ber.

Erkran­kun­gen wie der Cin­de­r­el­la-Kom­plex oder das Dorn­rös­chen-Syn­drom sind kei­ne Mär­chen, auch wenn sie mehr als selt­sam klin­gen: In der NAU­TI­LUS-Aus­ga­be 131, 02/​2015, wer­den Krank­hei­ten, Sym­pto­me, gene­ti­sche Stö­run­gen und Ver­gif­tun­gen vor­ge­stellt und erklärt, die nach klas­si­schen Mär­chen­fi­gu­ren oder Gestal­ten aus Roma­nen benannt sind. Ob Othel­lo-Syn­drom, Peter Pan-Syn­drom oder Mowg­li-Syn­drom – es han­delt sich trotz der skur­ri­len Namen stets um ech­te medi­zi­ni­sche Bezeich­nun­gen. Und war­um nicht nur der ver­rück­te Hut­ma­cher aus ALICE IM WUNDERLAND unter dem Mad Hat­ter-Syn­drom lei­det, son­dern in der vik­to­ria­ni­schen Epo­che vie­le sei­nes Berufs­stan­des, ist auf­grund der gelie­fer­ten Fak­ten dann gar nicht mehr so über­ra­schend.

Anlaß für den Mär­chen­fie­ber-Schwer­punkt des Hef­tes sind die Kino­starts von gleich drei Phan­tas­tik-Fil­men mit Mär­chen­the­ma­tik: Zur Dis­ney-Real­ver­fil­mung CINDERELLA berich­tet im Inter­view der Regis­seur Ken­neth Bra­nagh von den Dreh­ar­bei­ten. Beglei­tend dazu bie­tet die Aus­ga­be einen Über­blick über die sehens­wer­tes­ten Aschen­put­tel-Ver­fil­mun­gen von 1922 bis heu­te und lie­fert Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen über die iko­ni­sche Figur der Paten­fee, die als eben­so gute wie böse Fairy God­mo­ther sowohl im klas­si­schen Mär­chen wie auch in der moder­nen Fan­ta­sy auf­tritt. Dar­über spre­chen in Inter­views in die­ser Aus­ga­be auch MALEFICENT: DIE DUNKLE FEE-Pro­du­zent Don Hahn und TIN­KER­BELL-Regis­seu­rin Peg­gy Hol­mes. Gleich um das Schick­sal meh­re­rer Mär­chen­fi­gu­ren wie Rapun­zel, Rot­käpp­chen, Aschen­put­tel & Co. geht es im Musi­cal-Film INTO THE WOODS als Ver­fil­mung des gleich­na­mi­gen Broad­way-Musi­cals von Ste­phen Sond­heim, und für einen Dis­ney-Film ist die Hand­lung trotz lus­ti­gem Gesang genau wie in der Büh­nen­vor­la­ge über­ra­schend schwarz­hu­mo­rig düs­ter und mor­bid – für vie­le der Mär­chen­ge­stal­ten geht die Geschich­te gar nicht gut aus. Und auch im SF-Film JUPITER ASCENDING der Wachow­ski-Geschwis­ter, den Schöp­fern der MATRIX-Tri­lo­gie, in dem es u.a. um Mensch-Tier-Hybri­den, Geno­zid und die skru­pel­lo­se Aus­beu­tung von bio­lo­gi­schen Res­sour­cen in einem galak­ti­schen Zukunfts­reich geht, tau­chen diver­se Mär­chen­mo­ti­ve von Beau­ty and the Beast bis Cin­de­r­el­la auf – wobei ein Cameo-Auf­tritt von BROTHERS GRIMM-Regis­seur Ter­ry Gil­liam im Bra­zil-Stil die viel­leicht bes­te Sze­ne des Films lie­fert.

Der wich­tigs­te Inhalts­block im Flm­teil ist die stets in der Febru­ar-Aus­ga­be erschei­nen­de Kino-Jah­res­vor­schau. Hier wer­den alle kom­men­den Phan­tas­tik-Fil­me des Jah­res mit Start­da­tum genannt und die 31 wich­tigs­ten aus­führ­lich vor­ge­stellt. Und das Film­jahr 2015 ver­spricht mit STAR WARS EPISODE VII, THE MARTIAN, PROJEKT NEULAND, JURASSIC WORLD, TERMINATOR: GENISYS, MAD MAX: FURY ROAD, FRANKENSTEIN und PAN wahr­haft phan­tas­ti­sche Kino­aben­teu­er. Dazu kommt ein Aus­blick auf das nicht min­der span­nen­de Kino­jahr 2016 sowie tur­nus­mä­ßig die Gale­rie der sehens­wer­tes­ten, dem­nächst neu star­ten­den TV-Seri­en in den Gen­res SF, Mys­tery, Fan­ta­sy und Aben­teu­er.

Zudem im Heft sind Inter­views mit der Mys­tery-Autorin Dia­na Men­schig zu ihrem Hän­sel-und-Gre­tel-Thril­ler SO FINSTER, SO KALT, ein Werk­statt­be­richt von Eliza­beth May zu ihrem Fan­ta­sy-Roman DIE FEENJÄGERIN und ein Gespräch mit dem Fan­ta­sy-Autor Robert Cor­vus zu sei­ner SCHAT­TEN­HER­REN-Tri­lo­gie. Über THE FIRST AVENGER spre­chen anläß­lich der Blu-ray im Inter­view die Dreh­buch­au­to­ren Ste­hen McFee­ly und Chris­to­pher Mar­kus, es gibt Fea­tures zu den Film­starts von DIE FRAU IN SCHWARZ 2: ENGEL DES TODES und FOXCATCHER, die Film- und Buch-Monats­vor­schau, das Kino-Tele­gramm mit News aus Hol­ly­wood sowie DVD-Vor­stel­lun­gen, Roman-Bespre­chun­gen und Video­ga­me-Rezen­sio­nen.

Das Heft gibt es als Print-Maga­zin im Han­del sowie als ePa­per für PC und App für iOS, Android und Ama­zon Kind­le. Zudem läßt sich die Aus­ga­be schon seit Anfang Janu­ar kom­plett kos­ten­los auf der Maga­zin-Home­page www​.fan​ta​sy​m​a​ga​zin​.de online durch­blät­tern. Dort gibt es auch diie Vor­schau auf die kom­men­de März-Aus­ga­be NAUTILUS 132. Dar­in geht es um den Mythos um den sieb­ten Sohn eines sieb­ten Soh­nes, die Magie der Zahl Sie­ben, um Zau­ber­lehr­lin­ge und Jung­he­xen sowie um die wah­re Geschich­te der Jagd des Wal­fangschiffs Essex auf Moby Dick.

NAUTILUS erscheint im Aben­teu­er Medi­en Ver­lag, die Papier­fas­sung kann im gut­sor­tier­ten Zeit­schrif­ten­han­del oder bei Ama­zon bezo­gen wer­den, dort aller­dings nur im Abo.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Aben­teu­er Medi­en Ver­lag

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Teaser: FANTASTIC FOUR 2015

Wie bereits berich­tet, gibt es mal wie­der einen neu­en Ver­such, die FANTASIC FOUR erfolg­reich auf die gro­ße Lein­wand zu brin­gen. Im Ver­gleich zu ande­ren Mar­vel-Hel­den konn­ten die vier bis­her im Kino nicht so recht begeis­tern. Das soll sich jetzt ändern.

Four young out­si­ders tele­port to an alter­na­te and dan­ge­rous uni­ver­se, which alters their phy­si­cal form in sho­cking ways. Their lives irre­vo­ca­bly upen­ded, the team must learn to harness their daun­ting new abili­ties and work tog­e­ther to save Earth from a for­mer fri­end tur­ned ene­my.

Es spie­len unter ande­rem Miles Tel­ler, Kate Mara, Micha­el B. Jor­dan, Jamie Bell und Toby Keb­bell, Regie führt Josh Trank. Der Kino­start ist in Deutsch­land für den 6. August 2015 anbe­raumt.

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Marvels JESSICA JONES auf Netflix: Tennant ist der Bösewicht

David Tennant

Die zwei­te exklu­siv von und für Net­flix pro­du­zier­te Fern­seh­se­rie nach Mar­vel-Comics ist A.K.A. JESSICA JONES. Sie han­delt von der gleich­na­mi­gen Prot­ago­nis­tin, einer ehe­ma­li­gen Super­hel­din, die eine Detek­tei in New York City eröff­net hat. Die Figur trat in Mar­vels ALIAS und THE PULS-Comic­se­ri­en auf und trug Hel­den­na­men wie Jewel Knight­ress (im Ernst?) und Power Woman. In der Serie soll sie durch Krys­ten Rit­ter dar­ge­stellt wer­den.

Der Knül­ler ist aller­dings die Beset­zung des Ant­ago­nis­ten Zebe­diah Kil­gra­ve ali­as The Pur­ple Man. Den wird kein ande­rer als David Ten­n­ant spie­len, den Fans bekannt als zehn­ter Doc­tor in der BBC-Erfolgs­se­rie DOCTOR WHO.

Das wird span­nend. Einen Start­ter­min für die Serie A.K.A. JESSICA JONES gibt es der­zeit lei­der noch nicht.

Bild David Ten­n­ant von Rick Mar­shall, aus der Wiki­pe­dia, CC BY

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