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NAUTILUS: Endspurt zum E‑Book Leseproben-Wettbewerb für Self-Publisher

NautilusLeseprobenWettbewerb

Wer als Autor und Selbst­ver­le­ger noch beim E‑Book Lese­pro­ben-Wett­be­werb für Self-Publisher des Maga­zins NAUTILUS mit­ma­chen will, soll­te umge­hend zu Stift oder Tas­ta­tur grei­fen, denn der Ein­sen­de­schluß ist am 31. Okto­ber 2014.

Der E‑Book Lese­pro­ben-Wett­be­werb für Self-Publisher wur­de in der Jubi­lä­ums-Aus­ga­be 125, 08/​2014, des monat­lich erschei­nen­den Phan­tas­tik-Maga­zins NAUTILUS – Aben­teu­er & Phan­tas­tik gestar­tet. The­men die­ser Aus­ga­be waren neue digi­ta­le Trends im Bereich Roman, Film und Video-Game. So refe­riert im Heft u.a. der erfolg­rei­che E‑Book Self-Publisher und SF-Best­sel­ler-Autor Hugh How­ey (Silo, Level) über sei­ne Erfah­run­gen über das Selbst­ver­le­gen von E‑Books, und er gibt dazu kon­kre­te Pra­xis-Tipps: Schriift­stel­ler im Selbst­ver­lag sol­len ihre E‑Books per Lese­pro­be nach­hal­tig einem gro­ßen Leser­kreis prä­sen­tie­ren.

Genau die­se Mög­lich­keit bie­tet die Ver­öf­fent­li­chung einer Lese­pro­be des eige­nen Romans im Maga­zin NAUTILUS: Mit dem E‑Book Lese­pro­ben-Wett­be­werb kön­nen E‑Book-Autoren und ‑Selbst­ver­le­ger die auf­la­gen­star­ke Ver­öf­fent­li­chung eines Aus­zugs aus ihrem E‑Book in der Heft­mit­te der Gesamt-Aus­ga­be der NAUTILUS print, digi­tal und online gewin­nen. Und da die Lese­pro­ben in der Heft­mit­te vom Maga­zin jeweils auf­wän­dig auf der Basis des Covers gestal­tet wer­den, gewin­nen die Teil­neh­mer auf Wunsch auch noch die Cover-Gestal­tung und das Lek­to­rat ihres Romans.

Teil­nah­me­be­rech­tigt sind 2014 im Selbst­ver­lag erschie­ne­ne bzw. noch nicht ver­öf­fent­lich­te E‑Books des Phan­tas­tik-Gen­res von selbst­pu­bli­zie­ren­den Autoren. Ver­la­ge dür­fen nicht teil­neh­men. Für noch nicht erschie­ne­ne E‑Books erstellt die NAUTILUS optio­nal auf Wunsch und als Start­hil­fe auch ein pro­fes­sio­nell gestal­te­tes Buch­co­ver und leis­tet das Kor­rek­to­rat und Lek­to­rat. Die Exper­ten-Jury aus erfah­re­nen Buch­ma­chern, Jour­na­lis­ten und Blog­gern wählt aus der Short­list drei Gewin­ner, deren Lese­pro­ben dann Anfang 2015 im Maga­zin NAUTILUS erschei­nen wer­den.

Die kom­plet­ten Teil­nah­me­be­din­gun­gen, Bei­spie­le für bis­lang im Maga­zin erschie­ne­ne Lese­pro­ben von Autoren wie Jona­than Stroud, Cor­ne­lia Fun­ke, Ser­gej Lukia­nen­ko, Kami Gar­cia, Wolf­gang Hohl­bein, Nina Bla­zon, Bernd Perp­li­es und auch von erfolg­rei­chen Print- und E‑Book Self-Publishern wie Julia­ne Mai­bach und Ivo Pala sowie redak­tio­nel­le Tipps für erfolg­rei­che Lese­pro­ben und ein FAQ zum Wett­be­werb gibt es auf der Wett­be­werbs­sei­te.

Über das Maga­zin
Heu­te wis­sen, was nächs­ten Monat in die Kinos und die Buch­lä­den kommt: NAUTILUS – Aben­teu­er & Phan­tas­tik ist das ein­zi­ge monat­lich erschei­nen­de Print­ma­ga­zin des deutsch­spra­chi­gen Phan­tas­tik-Gen­res und berich­tet vor­ab über phan­tas­ti­sche Fil­me im Kino und auf DVD/­B­lu-Ray, Fan­ta­sy & SF-Lite­ra­tur im Roman und Hör­buch, PC-Adven­tures und Online-Rol­len­spie­le sowie phan­tas­ti­sche The­men aus Sci­ence, Mys­tery und Histo­ry. Ob Besu­che am Set von gro­ßen Fil­men, Inter­views mit Regis­seu­ren und Dar­stel­lern, Berich­te von Roman-Autoren über ihre Wer­ke oder Ein­bli­cke in die Ent­ste­hung von Fan­ta­sy-Comics oder Adven­ture-Games: Kein ande­res Print­ma­ga­zin gibt einen so umfas­sen­den Ein­blick in das Gen­re Aben­teu­er & Phan­tas­tik. Das Maga­zin erscheint seit 22 Jah­ren.

NEUSCHWABENLAND: KNV möchte keine Stellung nehmen …

Neues aus Neuschwabenland

Ende August hat­te ich the­ma­ti­siert, dass Alex Jahn­kes sati­ri­sches Buch NEUES AUS NEUSCHWABENLAND bei KNV zwar im Kata­log gelis­tet wird, aber als nicht lie­fer­bar gekenn­zeich­net ist – und es dadurch Buch­händ­ler gibt, die das Buch nicht bestel­len kön­nen – oder wol­len (weil zuviel Auf­wand).

Man hat­te mich auf mei­ne dies­be­züg­li­che Anfra­ge ange­ru­fen und mit­ge­teilt »die Kol­le­gin die da­für ver­ant­wort­lich ist, wäre aber noch bis Mit­te Sep­tem­ber in Ur­laub und man kön­ne sie erst dann dazu be­fra­gen.« Wei­ter­hin wur­de mir zuge­sagt, dass man »mei­ne An­frage der Dame vor­le­gen will, wenn sie aus dem Ur­laub zu­rück ist, und ich soll dann Mit­te Sep­tem­ber eine Ant­wort er­hal­ten, wa­rum das Buch aus­ge­lis­tet wur­de.«

Ich hat­te mir das auf Wie­der­vor­la­ge gelegt und am 16.09.2014 noch­mals nach­ge­fragt.

Reak­tio­nen: gar kei­ne.

Dar­auf­hin habe ich ges­tern noch­mal eine Email geschickt. Heu­te kam tat­säch­lich eine Reak­ti­on, aller­dings ist die an Arro­ganz kaum zu über­bie­ten:

vie­len Dank für Ihre Anfra­ge. Wir möch­ten dazu jedoch kei­ne Stel­lung neh­men.

Unglaub­lich. Man ant­wor­tet dem Ver­lag nicht auf die Anfra­ge, man ant­wor­tet mir nicht auf die Anfra­ge, und das obwohl Ende August eine Ant­wort zuge­sagt wur­de.

Wir hal­ten fest: KNV lis­tet ein Buch als über ihren Kata­log nicht lie­fer­bar und ent­zieht sich jeder Stel­lung­nah­me dar­über, war­um das Buch nicht lie­fer­bar ist. Und das sowohl dem Ver­lag wie auch mir gegen­über. Ich hal­te das für ein unfass­ba­res und unfass­bar arro­gan­tes Ver­hal­ten. War­um möch­te man die­se Aus­kunft nicht geben? Weil es sich nur um einen Klein­ver­lag han­delt, und die in der Bran­che ohne­hin kei­nen inter­es­sie­ren? Wür­de einer der der deut­schen Publi­kums­ver­lags­di­no­sau­ri­er eben­falls kei­ne Ant­wort auf eine sol­che Anfra­ge bekom­men? Ich bezweif­le es. Mei­nen die etwa auf­grund des Titels, es hand­le sich um Nazi­li­te­ra­tur? Falls ja, wur­de die Zen­sur betrie­ben, ohne den Inhalt zu ken­nen, denn das Gegen­teil ist der Fall.

Es blei­ben die Fra­gen offen: War­um wei­gert sich KNV ohne nach­voll­zieh­ba­re Begrün­dung, das Buch aus­zu­lie­fern? Wie vie­le ande­re Bücher wer­den von KNV uni­la­te­ral und ohne nach­voll­zieh­ba­re Grün­de als nicht lie­fer­bar ange­zeigt?

Die­se Bran­chen­spiel­chen sind ange­sichts der Kon­kur­renz der­art lächer­lich, dass es gera­de­zu weh tut. Ach ja: Bei Ama­zon ist das Buch sofort lie­fer­bar.

Cover NEUES AUS NEUSCHWABENLAND Copy­right Edi­ti­on Roter Dra­che.

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Bei Voodoo Press vorbestellbar: LONDON MACABRE

Cover  London Macabre

Ab sofort ist der Roman LONDON MACABRE von Ste­ven Savi­le bei Voo­doo Press als eBook vor­be­stell­bar. Auch eine Taschen­buch­ver­si­on wird erschei­nen. Der Ver­lag bezeich­net das Buch als eine Mischung aus Fan­ta­sy, Hor­ror und Steam­punk.

Das Leben von Natha­ni­el Seth, Mit­glied einer okkul­ten Schat­ten­ge­sell­schaft endet in weni­gen Stun­den. Ab dann dient er als Wirt einer dämo­ni­sche Macht, die aus den Tie­fen der Erde hoch­ge­kro­chen ist. Die Din­ge neh­men ihren Lauf. Selbst die Löwen von Tra­fal­gar gehen ihrer uralten Pro­phe­zei­ung nach – der Ver­tei­di­gung der Stadt –, wäh­rend der Dämon durch Whitecha­pel zieht und dort Aus­schau nach Beu­te hält. Sei­ne Opfer sind Frau­en, doch sind es kei­ne gewöhn­li­chen Frau­en. Durch ihre Adern fließt das Blut der Engel. Sein Ziel ist es, das Ald­tor zu öff­nen, eines der sie­ben Tore von Lon­don – und dem letz­ten Ein­gang nach Eden –, um heim­zu­keh­ren, selbst wenn dies bedeu­tet, ganz Lon­don zu zer­stö­ren.

Der Autor Ste­ven Savi­le hat bereits äußerst erfolg­rei­che Roma­ne zu Lizen­zen wie bei­spiels­wei­se BATTLEFIELD 3, PRIMEVAL, TORCHWOOD, STARGATE und DOCTOR WHO ver­fasst. Die Taschen­buch­ver­si­on ist 550 Sei­ten stark und kos­tet 13,95 Euro. Die eBook-Fas­sung kann für 4,99 bezo­gen wer­den.

LONDON MACABRE
Ste­ven Savi­le
Phan­tas­tik-Roman
Okto­ber 2015
55 Sei­ten
Taschen­buch:
13,95 Euro
ISBN 978–3‑902802–83‑5
eBook:
4,99 Euro
ISBN 978–3‑902802–87‑3
ASIN: B00NGLV5IQ
Voo­doo Press

Cover­ab­bil­dung Copy­right Voo­doo Press

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Börsenverein freut sich über Urteil, das Kundenfreundlichkeit bestraft

Keine Päckchen bei Amazon

Das Bör­sen­blatt fei­ert das Ende eines Rechts­streits gegen Ama­zon. Ama­zon gibt eine Unter­lassunsg­er­klä­rung wegen eines Ver­sto­ßes gegen die Buch­preis­bin­dung ab. Dar­über freut sich der Hüter des hei­li­gen Preis­bin­dungs-Grals der Buch­bran­che natür­lich.

Die Unter­las­sungs­er­klä­rung vor dem OLG Frank­furt ver­pflich­tet Ama­zon, in Zukunft kei­ne Nach­läs­se im Zusam­men­hang mit Kun­den­be­schwer­den beim Ver­kauf von Büchern zu gewäh­ren, da dem Unter­neh­men sonst eine Ver­trags­stra­fe von bis zu 250.000 Euro droht. In der Ver­hand­lung hat­te das OLG dar­auf hin­ge­wie­sen, dass eine Revi­si­on kei­nen Erfolg haben wür­de, dar­auf­hin hat­te der Onlin­ever­sen­der die Unter­las­sungs­er­klä­rung abge­ge­ben.

Die ers­te Ver­hand­lung hat­te vor dem LG Wies­ba­den statt­ge­fun­den, bereits dort hat­te Ama­zon ver­lo­ren, jedoch Beru­fung ein­ge­legt.

Alex­an­der Ski­pis, Haupt­ge­schäfts­füh­rer des Bör­sen­ver­eins freut sich aus­gie­big und sagt:

Die Buch­preis­bin­dung gilt für alle. Das wur­de vor dem Ober­lan­des­ge­richt nach­drück­lich klar­ge­stellt. Der Bör­sen­ver­ein fühlt sich nach die­sem Ver­fah­ren bestä­tigt: Auch Ama­zon muss sich dar­an gewöh­nen, sich an die Geset­ze zu hal­ten.

Was ich dar­an bemer­kens­wert fin­de, ist die Tat­sa­che, dass man abfei­ert, weil Ama­zons Kun­den­freund­lich­keit bestraft wor­den ist. Der Hin­ter­grund war fol­gen­der: Ein Kun­de hat­te auf Ama­zons Mar­ket­place von einem Dritt­händ­ler ein gebrauch­tes Buch gekauft. Der Händ­ler wei­ger­te sich aller­dings, dafür eine Rech­nung aus­zu­stel­len. Dar­auf­hin hat­te der Ama­zon-Sup­port dem Kun­den ein neu­es Buch für den Gebraucht­preis zur Ver­fü­gung gestellt – inklu­si­ve Rech­nung.

Aus Kun­den­sicht und auch objek­tiv gese­hen ist die Vor­ge­hens­wei­se Ama­zons höchst kulant und kun­den­freund­lich. Die­se Kun­den­freund­lich­keit ist aber genau das, was Ama­zon deut­lich vom Buch­han­del und den Online­platt­for­men der Bran­che unter­schei­det. Hier ist der Onlin­ever­sen­der ein­fach um Licht­jah­re bes­ser – und genau da liegt eins der  Pro­ble­me der Bran­che (die zahl­lo­sen ande­ren auf­zu­zäh­len ist müßig, ich habe es hier auf Phan­ta­News oft genug getan). Und statt es anzu­ge­hen und gleich gut oder sogar bes­ser zu wer­den wird lie­ber auf den Beel­ze­bub Bezos geschimpft.

Dass man gegen die­se Kun­den­freund­lich­keit unter dem Deck­man­tel der Buch­preis­bin­dung mit Kla­gen vor­geht, statt ein­fach selbst kun­den­ori­en­tier­ter zu wer­den, zeigt mei­ner Ansicht nach auf ein­drucks­vol­le Wei­se, die selbst­zen­trier­te, ver­staub­te und kun­den­feind­li­che Den­ke beim Bör­sen­ver­ein – und somit auch bei des­sen Mit­glie­dern. Ich gehe davon aus, dass die aus­ge­spro­che­ne Auf­for­de­rung zur Abga­be einer Unter­las­sungs­er­klä­rung auch von vie­len Buch­händ­lern abge­fei­ert wer­den wird.

Das sagt eine Men­ge über die Bran­che aus.

Erschienen: DIE PROPHEZEIHUNG DER VOLTURNE von Susanne O´Connell

Cover "Volturne"

Bei O´Connell Press ist soeben der Fan­ta­sy-Roman DIE PROPHEZEIHUNG DER VOLTURNE von Susan­ne O´Connell erschie­nen. Bevor die O´Connells im Sep­tem­ber 2013 ihren eige­nen Ver­lag gegrün­det hat­ten, waren die eBook-Rech­te von DIE PROPHEZEIHUNG DER VOLTURNE bereits an Kars­ten Sturms Chichili/​110th ver­kauft wor­den. Durch die Tren­nung von Chi­chi­li und Satz​weiss​.com kam es jedoch zu einem Son­der­kün­di­gungs­recht. So konn­te DIE PROPHEZEIHUNG DER VOLTURNE kom­plett (bezo­gen auf Print- und eBook-Rech­te) in den eige­nen Ver­lag zurück­ge­holt wer­den.

Vagóor steht kurz vor sei­nem sieb­zehn­ten Geburts­tag, dem Alter der drei Prü­fun­gen. Kann er jene lebens­ge­fähr­li­chen Auf­ga­ben bestehen und damit die Pro­phe­zei­ung wahr wer­den las­sen, deren Kern­satz »Wer­de zum Was­ser« lau­tet? Wird es ihm dar­über hin­aus gelin­gen, das Herz der wun­der­schö­nen Miri­han­na zu erobern, obwohl aus­ge­rech­net sie sei­ne ärgs­te Kon­kur­ren­tin zu sein scheint? Alles Zau­dern hat ein Ende, als der Kampf beginnt …

DIE PROPHEZEIHUNG DER VOLTURNE ist 400 Sei­ten stark und als Taschen­buch sowie eBook erhält­lich. die Print­aus­ga­be kos­tet 11,90 Euro, das eBook ist für 3,99 Euro zu haben. Erhält­lich ist das Werk­über Ama­zon oder den Ver­lag selbst.

Cover­ab­bil­dung Copy­right O´Connell Press

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Wenn der Börsenverein ein Hotel wäre …

Museum

… ist ein Arti­kel in der Onlin­ever­si­on des Bör­sen­blat­tes zur Zukunfts­kon­fe­renz 2014 beti­telt. Mal abge­se­hen davon, dass ich »Zukunft« und »Bör­sen­ver­ein« für nicht ver­ein­ba­re Wor­te hal­te, kann ich auf die Fra­ge eine Ant­wort geben:

Wenn der Bör­sen­ver­ein ein Hotel wäre …

… wäre es von außen hübsch anzu­se­hen und die Fas­sa­de top gepflegt, aber innen arg ver­gam­melt

… wür­de der 80-jäh­ri­ge Pfört­ner an der Rezep­ti­on stän­dig schla­fen und unwirsch mur­ren, wenn er geweckt wird

… wären die Zim­mer stau­big und vol­ler Spinn­we­ben und die Toi­let­ten sind auf dem Gang

… fehl­te im Schwimm­bad das Was­ser (und die Hand­tü­cher wären rau und krat­zig)

… gäbe es kei­ne Duschen, weil der Inha­ber einen sol­chen neu­mo­di­schen Mist nicht mag

… gäbe es beim Früh­stück kei­nen Kaf­fee, weil Ame­ri­ka noch nicht ent­deckt wur­de

… wäre der Auf­zug kaputt, aber das stört kei­nen, statt­des­sen schimpft man dar­über, dass der Auf­zug in der Pen­si­on Ama­zo­nia funk­tio­niert …

Falls jeman­dem noch mehr ein­fällt: tut euch in den Kom­men­ta­ren kei­nen Zwang an. :)

Bild von Pix­a­bay, CC0

 

Neil Gaimans HANSEL AND GRETEL wird verfilmt

Cover Hansel And Gretel

Der neu­es­te Comic von Neil Gai­man (SANDMAN) trägt den Titel HANSEL AND GRETEL, es wur­de in Zusam­men­ar­beit mit mit dem Zeich­ner Loren­zo Mat­tot­ti rea­li­siert, und wird am 28. Okto­ber 2014 bei Toon Books erschei­nen. Und als wäre das nicht genug, gibt es auch schon eine Opti­on für einen Film nach dem Stoff.

Juliet Bla­ke, Pro­du­zen­tin von THE HUNDRED FOOT JOURNEY, wird die Gra­phic Novel in einen Real­film umset­zen. Gai­man sag­te dazu gegen­über Varie­ty:

Für mich war die Neu­er­zäh­lung von HÄNSEL UND GRETEL eine Mög­lich­keit, eine alte Geschich­te auf eine moder­ne Art zu erzäh­len, die die­se Geschich­te gegen­wär­tig macht, eine Geschich­te über uns, eine wah­re Geschich­te, im Heu­te. Sie soll uns dar­an erin­nern, wie papier­dünn die Zivi­li­sa­ti­on tat­säch­lich ist. Es geht um Hun­ger und um Fami­li­en.

Wei­te­re Details zur Ver­fil­mung gibt es beim der­zei­ti­gen, frü­hen Stand des Pro­jek­tes noch nicht, aber sobald ich mehr erfah­re, wer­de ich berich­ten.

Cover HANSEL AND GRETEL Copy­right Toon Books

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Demnächst: Erster Band der ÆTHERWESTERN – STAUB UND ÆTHER

Cover "Staub und Aether"

Bei der Æther­ma­nu­fak­tur erscheint in Kür­ze der ers­te Band der »Heft­ro­man­rei­he« ÆTHERWESTERN mit dem Titel STAUB UND ÆTHER. Dazu ein paar Hin­ter­grün­de:

Ich hat­te hier die Steam­punk-Roma­ne von Anja Bagus vor­ge­stellt, die in einer alter­na­ti­ven Rea­li­tät spie­len, in der seit 1900 eine merk­wür­di­ge, grü­ne Sub­stanz namens Æther begann, über Flüs­sen und Seen auf­zu­stei­gen. Die Sub­stanz kann viel­fäl­tig tech­nisch oder indus­tri­ell genutzt wer­den, ver­än­dert aber auch die Krea­tu­ren der Erde – dar­un­ter den Men­schen. Anjas Geschich­ten han­deln im Deutsch­land der Kai­ser­zeit, genau­er gesagt ab 1910 in Baden-Baden und Umge­bung. Bis­her sind eine Roman­tri­lo­gie und eine Novel­le als Self­pu­bli­shing erschie­nen, in Kür­ze wird ein wei­te­res Buch aus der Æther­welt von einem Ver­lag, näm­lich der Edi­ti­on Roter Dra­che, her­aus gebracht wer­den. Es trägt den Titel WALDESRUH.

Auf Face­book kamen wir ins Sin­nie­ren, was der Æther mit dem Rest der Welt gemacht haben könn­te und schnell fiel unser Fokus auf die Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka. Es wur­de die Idee gebo­ren, »Heft­ro­ma­ne« her­aus­zu­brin­gen, mit jeweils meh­re­ren Geschich­ten dar­in – und ganz klar als Hom­mage an die Roman­hef­te aus der »gol­de­nen Ära« des For­mats in den 1960er bis 1980er Jah­ren.

In Kür­ze erscheint die ers­te Aus­ga­be der ÆTHERWESTERN, ist als STAUB UND ÆTHER beti­telt, und wird als eBook via Ama­zon und Beam-eBooks erhält­lich sein. Da es sich um eine Heft­ro­man-Hom­mage han­delt, wird es in begrenz­ter Men­ge auch papier­ne Ver­sio­nen im Roman­heft-For­mat geben, an die kann man aller­dings nur her­an­kom­men, wenn man uns irgend­wo auf einer Ver­an­stal­tung trifft, oder wenn man es schafft, sie über einen der Autoren zu bezie­hen.

Wasch­zet­tel:

Der wil­de Wes­ten. Sand knirscht unter den Stie­feln, Spo­ren klir­ren; die Män­ner sind rau, die Frau­en auch, und manch einer ist schnel­ler mit der Waf­fe als mit Wor­ten. Die bes­ten Freun­de sind der Son­nen­un­ter­gang, das Pferd und die Win­ches­ter. Doch die Tän­ze der ver­folg­ten Urein­woh­ner wecken den Æther, und mit den grü­nen Nebeln kom­men nicht nur hilf­rei­che Geis­ter, son­dern auch bös­ar­ti­ge Scheuß­lich­kei­ten.
Unse­re Geschich­ten erzäh­len von den Sied­lern, den Cow­boys, den Mar­shals und den Pin­ker­ton-Detek­ti­ven. Sie erzäh­len auch von muti­gen Frau­en, von Glücks­rit­tern, Geschäf­te­ma­chern und von denen, die das Unbe­kann­te nicht scheu­en, sei es nun staub­grau oder æther­grün.

Die Geschich­ten:
Shun­ta – Kit­ty-Grace Cun­ning­ham (ali­as Anja Bagus)
Für eine Faust voll FedernBrida Ander­son
Fal­len­de Stei­ne – Natha­ni­el T. Jef­fer­son (ali­as Lara Kalen­born)
Æther­wood – Al McMur­phy (ali­as Andre­as Dre­sen)

Ach ja: Das hier ist kein Ver­lags­pro­dukt, son­dern eine Indie-Pro­duk­ti­on, und genau des­we­gen wol­len wir ande­re Wege gehen und zei­gen, dass es auch mal ohne den schnö­den Mam­mon geht. Des­we­gen wer­den wir die gesam­ten Ein­nah­men aus den eBook-Ver­käu­fen für einen wohl­tä­ti­gen Zweck spen­den. Wel­cher das genau sein wird, dar­über dis­ku­tie­ren wir gera­de noch. Aber das wer­den wir auf aether​ma​nu​fak​tur​.de und anders­wo, bei­spiels­wei­se über die Sozi­al­me­di­en, kom­mu­ni­zie­ren, wenn Band eins tat­säch­lich erschie­nen ist – und bis dahin ist zumin­dest noch ein paar Tage Zeit.

Wei­te­re Aus­ga­ben der Æther­wes­tern sind geplant.

Das Cover der Print­aus­ga­be ist von Ste­fan Holz­hau­er und steht unter CC BY-SA. Das ver­wen­de­te Hin­ter­grund­bild ist von Matthew Field und steht eben­falls unter CC BY-SA.

Bastei-Luebbe übernimmt Beam-eBooks

beam-logo

Ver­schie­de­ne Medi­en berich­ten heu­te, dass der Ver­lag Bas­tei-Lueb­be den eBook-Pio­nier Beam-eBooks über­nom­men hat. Hier­für wur­de offen­bar eine eige­ne Fir­ma gegrün­det, denn im Impres­sum fin­det man als Fir­ma neu­er­dings die »Beam GmbH« in Köln.

Beam-eBooks zeich­ne­te sich in mei­nen Augen durch drei Fak­to­ren beson­ders aus: die Bücher waren nicht durch har­te DRM-Maß­nah­men geschützt, Self­pu­blisher konn­ten dort vor­ur­teils­frei und pro­blem­los ver­öf­fent­li­chen und Hand­ha­bung sowie Ser­vice waren vor­bild­lich.

Da mich inter­es­sier­te, wie es wei­ter gehen wird, stell­te ich soeben per Email ein paar Fra­gen, die Herr Kauf­mann freund­li­cher­wei­se kurz­fris­tig beant­wor­te­te. Er wird in einer Über­gangs­zeit noch für Beam arbei­ten und die Arbeit dann nach und nach an ande­re über­ge­ben.

Die ange­bo­te­nen eBooks wer­den wei­ter­hin DRM-frei sein. Das war im Prin­zip schon abzu­se­hen, denn auch Bas­tei-Lueb­be ver­zich­tet bei sei­nem eBook-Pro­gramm auf har­te Kopier­schutz­maß­nah­men.

An den Kon­di­tio­nen für Self­pu­blisher ändert sich erst ein­mal gar nichts. Das gilt für alte Ver­trä­ge eben­so wie für neu ein­ge­stell­te eBooks. Im Moment sind auch kei­ne Ände­run­gen geplant, was die fer­ne­re Zukunft brin­gen wird, wer­den wir abwar­ten müs­sen. Es ist aber beru­hi­gend zu wis­sen, dass in die­ser Hin­sicht erst ein­mal alles wei­ter geht, wie bis­her.

Auch am Pro­gramm ändert sich nichts. Man hät­te viel­leicht anneh­men kön­nen, dass Bas­tei direk­te Kon­kur­renz­pro­duk­te wie bei­spiels­wei­se PERRY RHODAN nicht ver­trei­ben möch­te, dem ist aber nicht so. Die Platt­form ist breit­ban­dig auf­ge­stellt und soll auch nach dem Kauf noch breit­ban­di­ger wer­den, ins­be­son­de­re den Seri­en­be­reich möch­te man deut­lich ver­stär­ken. Beam wird durch den Kauf also kei­nes­falls eine rei­ne Platt­form für Lueb­be-Pro­duk­te.

Ich sehe das mit einem lachen­den und einem wei­nen­den Auge. Auf der einen Sei­te kön­nen Wis­sen und Geld des Ver­lags für einen Aus­bau der Online­platt­form nur gut sein. Auf der ande­ren Sei­te ver­lie­ren wir einen wirk­lich unab­hän­gi­gen Anbie­ter, der nun auch »nur noch« ein Ver­lags­an­ge­bot ist. Aller­dings hat Lueb­be unter ande­rem durch die Abkehr vom DRM gezeigt, dass sie im Gegen­satz zu einem groß­teil der deut­schen Ver­lags­land­schaft in der Lage sind, sich den Kun­den­wün­schen und Nut­zungs­rea­li­tä­ten anzu­pas­sen.

Ich bin sehr gespannt, wie das wei­ter gehen wird.

Logo Beam-eBooks Copy­right Beam GmbH

Der PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 610 – August 2014

Cover Bücherbrief 610

Er ist schon seit ein paar Tagen da, dass ich ihn erst jetzt zur Ver­fü­gung stel­le, geht allein auf mei­ne Kap­pe. Wird Zeit für einen Lot­to­ge­winn, damit ich mich end­lich aus­schließ­lich auf Phan­ta­News kon­zen­trie­ren kann, und nicht immer durch Arbeit abge­lenkt wer­de. :)

In der August-Aus­ga­be von Erik Schrei­bers PHANTASTISCHEM BÜCHERBRIEF fin­den sich wie immer Bespre­chun­gen zu Büchern aus dem Bereich Phan­tas­tik und Krimi/​Thriller. Einen umfang­rei­chen Teil der aktu­el­len Aus­ga­be nimmt Anet­te Kan­nen­bergs iro­ni­scher SF-Roman DAS MONDMALHEUR ein, der gleich zwei mal bespro­chen wird und zudem gibt es ein Inter­view mit der Autorin.

Wei­ter­hin deut­sche und inter­na­tio­na­le Phan­tas­tik, Jugend­li­te­ra­tur und auch Hör­bü­cher.

Der PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 610 liegt wie immer im PDF-For­mat vor und kann hier kos­ten­los her­un­ter gela­den wer­den.

Der Phan­tas­ti­sche Bücher­brief 610, August 2014 (PDF, Ca 1,6 MB)

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