Buch

Neuerscheinungen bei O´Connell Press

Neu­erschei­nun­gen: Mit EIN PFAU IM PARK, DIE HEXE VON CRUMBACH und MONDLÜSTERN prä­sen­tiert O’Con­nell Press drei neue Phan­tas­tik­wer­ke zur Som­mer­sai­son.

Cover Ein Pfau im Park

EIN PFAU IM PARK

Tedi­ne Sanss, Autorin von EIN PFAU IM PARK, hat nicht nur einen klas­si­schen Land­haus­kri­mi mit phan­tas­ti­schen Ele­men­ten vor­ge­legt, son­dern mit Cris­tó­bal O’Lea­ry einen der schil­lernds­ten Detek­ti­ve die­ses Gen­res her­vor­ge­bracht, der einer­seits den Ver­stand berühm­ter Vor­gän­ger (wie Sher­lock Hol­mes oder Her­cu­le Poi­rot) besitzt, optisch aber eher in Libe­r­aces oder Harald Glööck­lers Fuß­spu­ren tritt.

EIN PFAU IM PARK, Tedi­ne Sanss, 216 Sei­ten, erscheint als eBook zum Preis von 99 Cent (Ein­füh­rungs­preis), als Taschen­buch für 9,90 EUR und als Hard­co­ver für 11,90 (letz­te­res ist nur direkt über den Ver­lag zu bezie­hen). ASIN: B010RHMDQY, ISBN: 978–3945227169.

Cover Die Hexe von Crumbach

DIE HEXE VON CRUMBACH

Ste­fa­nie Ben­der hat mit DIE HEXE VON CRUMBACH gleich zwei düs­te­re Novel­len im Gepäck. Es ist 1589. Zu Beginn der Neu­zeit. Ein totes Mäd­chen wird am Ufer der Müm­ling auf­ge­fun­den. Die Lei­che gibt Rät­sel auf. Ihre Augen sind von schwar­zen Punk­ten durch­zo­gen. Ist das Dorf im Oden­wald etwa in den Bann von Dämo­nen gera­ten? Jona­than, Sohn des Guts­be­sit­zers Juli­us, begeg­net am Fluss einer unheim­li­chen Gestalt, die für immer sein Leben ver­än­dern wird. 10 Jah­re spä­ter ver­setzt ein grau­en­vol­les Ritu­al die Men­schen in Hoegst in Angst und Schre­cken. Aus­ge­saug­te Tier­ka­da­ver sind aller­dings erst der Anfang. Als die ers­te Men­schen­lei­che auf­ge­fun­den wird, ver­brei­tet sich das Gerücht, dass Gene­fe, die Hexe von Crum­bach, lebt und auf Rache sinnt.

DIE HEXE VON CRUMBACH, Ste­fa­nie Ben­der, 128 Sei­ten, gibt es für 99 Cent als eBook (Ein­füh­rungs­preis), die Taschen­buch­aus­ga­be schlägt mit 7,90 Euro zu Buche und die nur über den Ver­lag erhält­li­che Hard­co­ver­aus­ga­be kos­tet 9,90 Euro. ASIN: B010W8LRXS, ISBN: 978–3945227275

Cover Mondlüstern

MONDLÜSTERN

Noch fins­te­rer geht es in MONDLÜSTERN von Tho­mas Neu­mei­er zu. Dunk­le Ritua­le, UFO-Fana­ti­ker und ein geheim­nis­vol­ler Drui­den­kult hal­ten die Dör­fer in der Ober­pfalz in Atem. Waren es wirk­lich Jagd­hun­de, die eine jun­ge Frau bru­tal zer­fleischt haben? Die Spu­ren füh­ren die bei­den selbst ernann­ten Ermitt­ler Bran­dur Chris­ten­sen, ein vom Dienst sus­pen­dier­ter däni­scher Poli­zist, und Buch­au­to­rin Anja Kahr­mann in die unweg­sa­men Wäl­der der Ober­pfalz. Dort, so erzählt man ihnen, streift der See­len­fres­ser durch die Wäl­der und nichts und nie­mand kann ihn auf­hal­ten …

MONDLÜSTERN, Tho­mas Neu­mei­er, 268 Sei­ten, das eBook kos­tet EUR 2,99, für das Taschen­buch muss man 11,90 Euro berap­pen und der Obo­lus für das Hard­co­ver beträgt 13,90 (auch das nur direkt über den Ver­lag). ASIN: B011DTKDB2, ISBN: 978–3945227305

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SDCC15: Und noch ein Trailer: SUICIDE SQUAD

Nach­dem bereits eine schlecht abge­film­te Ver­si­on kur­sier­te (aol­che Augen­be­lei­di­ger zei­ge ich hier nicht), gibt es nun auch eine offi­zi­el­le Ver­si­on des Trai­lers zu SUICIDE SQUAD, dem Ver­such dem DC-Uni­ver­sum im Film mehr Cool­ness ein­zu­hau­chen. Wer die Hin­ter­grund­ge­schich­te nicht kennt, hier in aller Kür­ze: Eine Regie­rungs­or­ga­ni­sa­ti­on rekru­tiert ein­ge­knas­te­te Super­schur­ken für Auf­trä­ge. Regie führt David Ayer, der schrieb auch das Dreh­buch. Dar­ge­stellt wer­den unter ande­rem Rick Flagg (Joel Kin­na­man), Joker (Jared Leto), des­sen »Freun­din« Har­ley Quinn (Mar­got Rob­bie), Deadshot (Will Smith), Cap­tain Boo­me­rang (Jai Court­ney) und Ench­an­tress (Cara Dele­ving­ne). Zu sehen bekom­men wir SUICIDE SQUAD erst am 4. August 2016.

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
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Neuer BATMAN-Film bestätigt – Affleck spielt, führt Regie und schreibt

affleckbatman

Es ist San Die­go Comic Con, da rech­net man natür­lich mit Neu­ig­kei­ten. Und die kom­men auch: Es gab bereits seit eini­ger Zeit das hart­nä­cki­ge Gerücht, es sol­le einen neu­en Solo-BAT­MAN-Film geben. Das wur­de laut Dead­line jetzt bestä­tigt.

Und wie im kom­men­den Film, in dem der Caped Cru­sader sich mit SUPERMAN boxt, wird BATMAN auch im neu­en Solo­strei­fen von Ben Affleck dar­ge­stellt wer­den. Das ist aber nicht alles, denn der wird auch selbst Regie füh­ren und zusam­men mit Geoff Johns das Dreh­buch schrei­ben.

Falls jemand Geoff Johns nicht kennt, der hat für hau­fen­we­se Umset­zun­gen von DC-Comics Skrip­te ver­fasst, unter ande­rem für SMALLVILLE, ARROW oder FLASH, aber auch für diver­se Zei­chen­trick­se­ri­en oder Com­pu­ter­spie­le, man kann ihn also als DC-Fach­mann bezeich­nen. Übri­gens wird er auch das Dreh­buch zu SHAZAM! ver­fas­sen.

Es gab aller­dings kei­ne Infor­ma­tio­nen dazu, wann wir die­sen neu­en BAT­MAN-Film zu sehen bekom­men wer­den. Es dürf­te noch etwas dau­ern – und falls BATMAN V SUPERMAN ein Flop wird …

Pro­mo­fo­to BATMAN V SUPERMAN Copy­right War­ner Bros. und DC Comics

Demnächst neu bei Luzifer: EMOTION CACHING von Heike Vullriede

Cover Emotion Caching

Am 31. Juli erscheint im Luzi­fer-Ver­lag der Thril­ler EMOTION CACHING von der Autorin Hei­ke Vull­rie­de in der Print­ver­si­on. Die eBook-Fas­sung ist bereits zu haben. Zum Inhalt:

Die jun­ge Kim und ihre drei Freun­de spie­len ein unge­wöhn­li­ches Spiel. Sie sam­meln die Gefüh­le ande­rer Men­schen. Bewaff­net mit der Kame­ra suchen sie nach dem gro­ßen Kick, und wenn der Zufall nicht mit­spielt, hel­fen sie eben ein biss­chen nach. Dabei hofft Kim, die Gefühls­käl­te, die sie seit dem Ver­lust ihres Vaters plagt, beim Anblick auf­ge­wühl­ter Men­schen ver­trei­ben zu kön­nen. ?Bald merkt sie: Die wirk­lich über­wäl­ti­gen­den Gefühls­aus­brü­che lie­fern Angst, Ent­set­zen und Ver­zweif­lung.
Was als harm­lo­ses Spiel beginnt, in dem Kim noch die Fäden in der Hand hält, nimmt immer böse­re Züge an und ent­glei­tet ihr mehr und mehr.

Der Roman kommt in der papier­nen Form als Klap­pen­bro­schur mit einem Umfang von 320 Sei­ten und im For­mat 13,5 x 20,5 cm, hier­für wer­den EUR 13,95 fäl­lig sein. Das eBook schlägt mit 7,99 Euro zu Buche.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Luzi­fer Ver­lag.

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Beam eBooks ist kaputt, die Dritte

beam-logo

Ich hat­te bereits zwei­mal über die aktu­el­len Pro­ble­me bei beam eBooks berich­tet. Auf Face­book ist fol­gen­de Stel­lung­nah­me zu fin­den:

beam eBooks in eige­ner Sache: Unse­re Platt­form ist im Juni an sys­te­mi­sche Gren­zen gera­ten. Lei­der kommt es auf­grund einer not­wen­di­gen Ser­ver­mi­gra­ti­on seit dem 9. Juni zu diver­sen tech­ni­schen Pro­ble­men. beam ist sehr enga­giert auf Feh­ler­su­che, kann jedoch nur Schritt für Schritt Abhil­fe schaf­fen. beam soll per­sön­lich blei­ben, das wird es auch tun! Jede Anfra­ge wird bear­bei­tet wer­den, Ver­bes­se­rung ist in Sicht, nur kann ich allei­ne nicht allen Anfra­gen gleich­zei­tig nach­kom­men.Ich möch­te mich auf die­sem Wege ganz herz­lich für das gro­ße Ver­trau­en und aber vor allem die Geduld auf Kun­den­sei­te – also bei euch – bedan­ken – dies ist alles ande­re als selbst­ver­ständ­lich. Ich weiß dies als Shop­ma­na­ge­rin von beam sehr zu schät­zen – Unzu­frie­den­keit und Ver­är­ge­rung sind in der heu­ti­gen Situa­ti­on abso­lut nach­voll­zieh­bar. Unser Mot­to bei beam lau­tet »gren­zen­los lesen« – die­sem Cre­do möch­te ich zukünf­tig mit ver­stärk­ten Kräf­ten und kun­den­freund­li­che­ren Fea­tures im Shop nach­kom­men – und sehr ger­ne auch wei­ter­hin mit euch als eBook-Fans! Ich hal­te euch auf dem Lau­fen­den. Eure Shop Mana­ge­rin Sarah

Inter­es­sant sind dar­an meh­re­re Punk­te:

* Offen­sicht­lich hält man bei Lueb­be Beam eBooks für nicht wich­tig genug, um aus­rei­chend Per­so­nal dafür zur Ver­fü­gung zu stel­len. Ich gehe davon aus, dass es sich bei »Sarah« um die­sel­be Per­son han­delt, die auch als Jugend­schutz­be­auf­trag­te im Impres­sum steht, und die mir gegen­über in einer eMail erläu­ter­te, sie sei allein für die Platt­form ver­ant­wort­lich. Das mag funk­tio­nie­ren wenn die Platt­form läuft, bei den der­zeit vor­lie­gen­den Pro­ble­men muss der Sup­port selbst­ver­ständ­lich sofort ver­stärkt wer­den.

* Es ist kei­ne Platt­form an »sys­te­mi­sche Gren­zen gera­ten«, die Techi­es von Lueb­be haben die Migra­ti­on ver­saut. Anders kann man das nicht sagen. Natür­lich kann es bei sol­chen Migra­tio­nen zu Schwie­rig­kei­ten kom­men, aller­dings ist es unver­ant­wort­lich und ein Hohn gegen­über den zah­len­den Kun­den, wenn sol­che Pro­ble­me zuerst gar nicht und dann viel zu spät nur an einer Stel­le kom­mu­ni­ziert wer­den. Denn die­ser Kom­men­tar auf Face­book in keins­ter Wei­se aus­rei­chend. Etli­che Kun­den wer­den den über­haupt nicht sehen kön­nen, so etwas muss zwin­gend auf die Start­sei­te der Platt­form und es muss zusätz­lich per Mail an alle Kun­den raus­ge­hen.

* Die Migra­ti­on hät­te aus­führ­lich geprüft und getes­ted wer­den müs­sen. Man hät­te die bis­he­ri­ge Platt­form auf dem alten Ser­ver pro­blem­los lau­fen las­sen kön­nen, bis sicher­ge­stellt ist, dass die Migra­ti­on erfolg­reich durch­ge­führt wur­de und die Soft­ware auf dem neu­en Ser­ver feh­ler­frei läuft. Das ist abso­lu­ter Stan­dard bei sol­chen Pro­jek­ten, und man hät­te sogar dadurch völ­lig ent­spannt Zeit gehabt, alle Feh­ler aus­zu­bü­geln, bevor man online geht. Dass das ganz offen­sicht­lich nicht pas­siert ist, deu­tet ent­we­der auf erheb­li­chen Zeit­druck hin, oder auf man­geln­de Kennt­nis­se. Oder auch die zustän­di­ge Tech­nik­ab­tei­lung ist schwer unter­be­setzt (was nach mei­nen Erfah­run­gen ins­be­son­de­re bei tech­nik­fer­nen Ent­schei­dern gern mal vor­kommt).

* Mit die­ser Stel­lung­nah­me ist die Sache nicht vom Tisch. Zahl­lo­se Kom­men­ta­re im Per­ry Rho­dan-Forum, im Forum von lesen​.net und auch auf Face­book zei­gen, dass Lueb­be hier umge­hend erheb­li­che Scha­dens­be­gren­zung ein­lei­ten und sofort trans­pa­rent wer­den muss – und das auf allen Kanä­len. Und vor allem müs­sen alle zah­len­den Kun­den sofort ihre bezahl­te Ware bekom­men. Wenn das die offen­bar ein­zel­ne Per­son, die für Beam ver­ant­wort­lich ist, nicht kann, dann muss Lueb­be halt zur Not ein paar wei­te­re Mit­ar­bei­ter zeit­wei­lig dafür abstel­len.

Abschlie­ßend sei mir die Anmer­kung erlaubt, dass das Gan­ze eine gigan­ti­sche Lach­num­mer ist. Kei­ne trans­pa­ren­te Kom­mu­ni­ka­ti­on, kein brauch­ba­rer Sup­port, kei­ne pro­fes­sio­nel­le Hand­ha­bung der Pro­ble­me – und hau­fen­wei­se ver­grätz­te Kun­den. Wenn man sieht, wie Lueb­be Beam eBooks in den Fach­me­di­en abfei­ern lässt, dann kann man die dage­gen ste­hen­de Rea­li­tät mit einer offen­sicht­lich deut­lich unter­be­setz­ten Admi­nis­tra­ti­on nur für eine Real­sa­ti­re hal­ten. Aber: Wenn die Kun­den erst ein­mal weg sind, kom­men sie so schnell nicht wie­der.

Alles in allem kann man lei­der erneut nur fest­stel­len, dass die alt­ein­ge­ses­se­nen Ver­la­ge mit dem nicht zurecht kom­men – und in die­sem Fall ist das ange­sichts des PR-Tam­tams, das Lueb­be um die Platt­form gemacht hat, beson­ders pein­lich. Gera­de­zu ein Para­de­bei­spiel, wie man das nicht hand­habt. Der offen­bar für Beam ver­ant­wort­li­chen Sarah kann man dabei noch nicht ein­mal einen Vor­wurf machen, denn die Ent­schei­dun­gen, die Plat­form nur mit hal­bem Arsch zu betrei­ben, kamen von Lueb­be.

Ich kann mich nur wie­der­ho­len: Scha­de um die einst­mals schö­ne Platt­form.

Lueb­be hat jetzt noch eine Chan­ce: Trans­pa­rent kom­mu­ni­zie­ren und die Sup­port-Pro­ble­me sofort durch Man- oder Wom­an­power lösen. Und deut­lich pro­fes­sio­nel­ler wer­den, was den Betrieb der Platt­form angeht.

Logo Beam eBooks Coyp­right beam AG

Der Phantastische Bücherbrief 620

Cover Phantastischer Bücherbrief 620

Soeben ist Erik Schrei­bers Phan­tas­ti­scher Bücher­brief für den Juni 2015 erschie­nen. Es han­delt sich mit einer Dicke von 68 Sei­ten um einen der umfang­reichs­ten je erschie­ne­nen Bücher­brie­fe. Und den­noch schreibt Erik, dass aus Zeit­grün­den noch nicht mal alles drin ist, was rein soll­te.

Neben einem Nach­ruf auf Wolf­gang Jesch­ke fin­den sich im Bücher­brief wie immer hau­fen­wei­se Bespre­chun­gen zu deut­scher und inter­na­tio­na­ler Phan­tas­tik, Jugend­li­te­ra­tur, sowie Kri­mi und Thril­ler in den Dar­rei­chungs­for­men Buch, Heft­ro­man, Film und Comic.

Den Phan­tas­ti­schen Bücher­brief kann man hier kos­ten­los als PDF her­un­ter laden.

Phan­tas­ti­scher Bücher­brief 620 Juni 2015 (PDF, ca. 1,7 MB)

 

 

Kleines Update zu Beam eBooks und Trusted Shops: Kritik unerwünscht

Trusted Shops Beam eBooks

Ich hat­te an ande­rer Stel­le über der­zeit offen­bar bestehen­de Pro­ble­me mit dem Sup­port von Beam eBooks hin­ge­wie­sen. Down­loads funk­tio­nie­ren nicht, Der Ser­vice reagiert nicht oder völ­lig unzu­rei­chend auf Anfra­gen der Kun­den. Doku­men­tiert wur­de das durch die Bewer­tun­gen auf der Platt­form »Trus­ted Shops«.

Seit heu­te kann man die Bewer­tun­gen nicht mehr ein­se­hen, weil »der Shop für die Nut­zung des Bewer­tungs­sys­tems nicht frei­ge­schal­tet ist«. Sie­he Bild­schirm­fo­to.

Das ist gera­de­zu ein Mus­ter­bei­spiel, wie PR im Netz nicht funk­tio­niert. Da gibt es öffent­li­che Kri­tik an einem Online­shop – und statt sich der Feh­ler anzu­neh­men und die­se zu behe­ben, ver­sucht man sie zu ver­tu­schen. Das ist so ziem­lich der all­er­fal­sches­te Weg, den Lub­be in mei­nen Augen hat beschrei­ten kön­nen. Kri­ti­sche Nut­zer­stim­men ein­fach ent­fer­nen zu las­sen, zeigt in mei­nen Augen, dass bei Beam eBooks tat­säch­lich eini­ges im Argen lie­gen muss. Wenn man begrün­de­te nega­ti­ve Kri­tik erhält, dann besei­tigt man den Grund und nicht die Kri­tik.

[Update 18:06 Uhr]: Auf der Web­sei­te von Beam eBooks ist die ver­meint­lich gute Wer­tung »sehr gut« bei Trus­ted Shops immer noch zu sehen. Ver­folgt man den Link, kommt man aller­dings auf die oben gezeig­te Feh­ler­sei­te. Nach mei­ner Ansicht grenzt das schon an Betrug. Die ande­re Mög­lich­keit ist natür­lich, dass da neu­er­dings jemand für die Web­sei­te ver­ant­wort­lich ist, der vom kei­ne Ahnung hat.

Screenshot Beam

 

Neu bei Voodoo Press: ADRIANS UNTOTE: TEIL 1 von Chris Philbrook

Cover Adrians Untote

Bei Voo­doo Press ist soeben der Roman ADRIANS UNTOTE: TEIL 1 von Chris Phil­brook als eBook in deut­scher Erst­ver­öf­fent­li­chung erschie­nen. Zum Inhalt:

Das acht­tei­li­ge Zom­bie-Epos ADRIANS UNTOTE ist der Blick in die See­le eines Men­schen, der um sein täg­li­ches Über­le­ben kämpft, gefan­gen zwi­schen Hor­den von Unto­ten und Men­schen, die zu allem bereit sind.
Adri­an Ring erzählt in kur­zen Tage­buch­ein­trä­gen von einer Welt, in der das Köp­fen eines Zom­bies noch zu den gerings­ten Pro­ble­men zählt. Vom Wahn­sinn, der an der nächs­ten Ecke lau­ert. Von Ret­tung und Ver­lust. Von sei­nem Kater Otis, den er ret­ten konn­te, und von sei­ner Mut­ter, die er erschoss.

ADRIANS UNTOTE – Geschich­ten über Schuld, Süh­ne und der Suche nach dem Sinn, wenn die Welt zum Teu­fel gegan­gen ist.

Eine Lese­pro­be sowie wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­det man auf der Ver­lags­home­page. Der Ori­gi­nal­ti­tel lau­tet dri­ans UNDEAD DIARY: DARK RESURRECTIONS, die Über­set­zung stammt von Phil­ipp Kne­spel. Die Taschen­buch­fas­sung wird noch erschei­nen, die hat einen Umfang von 328 Sei­ten. Das eBook kos­tet 6,99 Euro, die spä­ter erschei­nen­de Print­fas­sung wird für 13,95 Euro zu haben sein.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Voo­doo Press

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Geht Beam eBooks gerade den Bach runter?

Beam-Bewertungen

Beam eBooks war mal eine gran­dio­se Platt­form, um DRM-freie Ver­lags-eBooks aber auch sol­che von Self­pu­blishern zu kau­fen. Funk­tio­nier­te pro­blem­los und wenn mal irgend­was nicht geklappt hat oder man Fra­gen hat­te, beant­wor­te­te der ehe­ma­li­ge Betrei­ber, Herr Kauf­mann, die­se oft inner­halb von Minu­ten. Das galt auch für den Kon­takt als Self­pu­blisher.

Beam eBooks wur­de im Sep­tem­ber 2014 von Lueb­be über­nom­men, schon damals sorg­ten sich etli­che über die Zukunft der Platt­form, eine Sor­ge die offen­sicht­lich begrün­det war.

Denn:

Zuerst die merk­wür­di­gen Mails und sich wider­spre­chen­den Ant­wor­ten zum The­ma »ab 18 eBooks« (sie­he hier, hier, hier und hier).

Wirft man mal einen Blick auf die Sei­te zu Beam eBooks beim Online­händ­ler­be­wer­tungs­dienst Trus­ted Shops, muss man lei­der fest­stel­len, dass es seit dem 13.06.2015 aus­schließ­lich man­gel­haf­te Bewer­tun­gen hagelt. Down­loads sind nicht durch­führ­bar und Abos wer­den nicht erfüllt – Geld wird natür­lich trotz­dem ein­ge­zo­gen. Dabei reagiert der Kun­den­ser­vice offen­sicht­lich über­haupt nicht, weder per Email, noch ist jemand tele­fo­nisch erreich­bar.

Lueb­be täte gut dar­an, die­se Pro­ble­me umge­hend zu behe­ben, denn zah­len­de Kun­den der­art im Regen ste­hen zu las­sen, ist die bes­te Metho­de, sei­ne Kun­den nach­hal­tig zu ver­lie­ren.

[Update 13:00]: Scheint ganz schön kaputt zu sein. Ich kann mich mit mei­nen Log­in­da­ten nicht mehr anmel­den, die ange­for­der­te Email zum Zurück­set­zen des Pass­worts kommt nicht. Somit habe ich kei­nen Zugriff auf mei­ne gekauf­ten eBooks mehr.

[Update 28.06.15]: Inter­es­san­ter­wei­se ist bei Trus­ted Shops auf ein­mal eine »sehr gut«-Besprechung auf­ge­taucht. Auch bei die­sem Nut­zer hat der Down­load nicht funk­tio­niert, angeb­lich wur­de aber durch den Sup­port schnell gehol­fen. Ich kann das nicht bestä­ti­gen, ich war­te seit Tagen auf den Pass­wort­re­set und auf Emails wur­de eben­falls nicht geant­wor­tet. Man muss sich also fra­gen, wie echt die­se Bewer­tung ist.

[Update 01.07.2015]: Nicht nur die kri­ti­schen Bewer­tun­gen, son­dern gleich alle, wur­den auf Trus­ted Shops ent­fernt.

Dank an Alex Jahn­ke für den Hin­weis.

Tolino Media will den Begriff »Kindle« nicht in eBooks haben

Tolino

Die Self­pu­blisher­platt­form Toli­no Media war mit viel Tam­tam als Alter­na­ti­ve zu Ama­zon pro­pa­giert wor­den. Der gro­ße Erfolg hat sich aller­dings bis­her nicht so recht ein­ge­stellt, es gab zudem diver­se Anlauf­pro­ble­me, vie­les an der Platt­form schien mit der hei­ßen Nadel gestrickt (das wur­de mir gegen­über auch genau so for­mu­liert) und es gibt bis heu­te tech­ni­sche Pro­ble­me.

Deren Behe­bung scheint aber nicht das pri­mä­re Pro­blem der Betrei­ber zu sein. Viel­mehr wer­den die hoch­ge­la­de­nen eBooks auf »uner­wünsch­te« Wor­te durch­sucht. Das ist an sich schon eine Unver­schämt­heit. Noch bes­ser wird das Gan­ze aller­dings, wenn sich irgend­wo im Buch der Begriff »Kind­le« befin­det. Dann erhält man als Autor den Hin­weis, dass das Buch lei­der nicht online gehen kann und über­ar­bei­tet wer­den muss, weil man nicht im Text »auf ein Mit­be­wer­ber-Pro­dukt Bezug neh­men darf«. Mit die­sem Teu­fels­wort im Text wol­len sie das Buch nicht anneh­men und dem­zu­fol­ge auch nicht online stel­len. Bei dem frag­li­chen eBook han­delt es sich übri­gens um einen Rat­ge­ber für Self­pu­blisher – ob die Toli­no-Alli­anz nun alle Sach­bü­cher auf das Unwort unter­sucht, und die­se dann aus den Shops wer­fen wird? Mög­li­cher­wei­se sogar die Print-Aus­ga­ben? Oder wer­den nur Self­pu­blisher drang­sa­liert?

Es ist ein­fach unfass­bar. Die­ses Ver­hal­ten ist so der­ma­ßen lächer­lich und unpro­fes­sio­nell, dass es mir die Spra­che ver­schlägt. Nach­dem das jah­re­lan­ge Ama­zon-Bas­hing der Bran­che kei­ne Erfol­ge gezeigt hat, nun die­se in hohem Maße frag­wür­di­ge Akti­on. Als Autor soll­te man sich von einer in mei­nen Augen eher halb­ga­ren Möch­te­gern-Self­pu­blisher­platt­form nicht vor­schrei­ben las­sen, wel­che Wör­ter in den eBooks zu ste­hen haben und wel­che nicht. Ama­zon, Goog­le Play und Kobo fil­tern das Wort »Toli­no« selbst­ver­ständ­lich nicht.

Edit – Für die­je­ni­gen, die kei­nen Face­book-Zugang haben und auch kei­nen wol­len:

tolinokindle

Dank an Alex Jahn­ke für den Hin­weis.

Update [15:00]: Auch bei Toli­no scheint man erkannt zu haben, dass das nicht eben schlau war, inzwi­schen wur­de Frau Glomp groß­zü­gig erlaubt, das Wort Kind­le im Text zu las­sen. Das schafft natür­lich die grund­le­gen­de Ver­wei­ge­rung nicht aus der Welt, man muss sich fra­gen war­um es anfangs über­haupt zu die­ser alber­nen Bean­stan­dung gekom­men ist.

Ein Mit­ar­bei­ter von Toli­no kom­men­tiert unter die­sem Arti­kel:

Die­ses State­ment ist so nicht kor­rekt. Frau Glomp hat dies selbst auch schon in der FB Grup­pe, aus der die­ser Post ist, zurück genom­men. Es wäre doch kor­rekt, hier bei­de Sei­ten zu hören, bevor man als Blo­g­in­ha­ber tex­tet? Wir (toli­no media) ste­hen da ger­ne für zur Ver­fü­gung.

Und auch auf Face­book mel­det man sich zu Wort.

Frau Glomp selbst sieht das aller­dings deut­lich anders als der Toli­no-Ver­tre­ter. die ursprüng­li­che Aus­sa­ge der Auf­for­de­rung, das Wort zu ent­fer­nen, hält sie auf­recht. Und auch ande­re Autoren reden ent­ge­gen der Aus­sa­gen der Toli­no-Ver­tre­ter von einer voll­stän­di­gen Ableh­nung, nicht von »Emp­feh­lun­gen« wie behaup­tet.

[Update 26.06.15]: Ich hat­te Toli­no Media auf­grund ihres Kom­men­tars per eMail die Mög­lich­keit ange­bo­ten, ihre Sicht der Din­ge dar­zu­stel­len, ich hät­te die­se dann hier wie­der­ge­ge­ben, hat­te aller­dings um sub­stan­zi­el­le­re Infor­ma­tio­nen gebe­ten, als die durch­sich­ti­gen Aus­flüch­te im Face­book-Thread. Kei­ner­lei Reak­ti­on.

[Update 26.06.15, 11:00 Uhr] Wer den Links nach Face­book folgt, wird die Aus­sa­gen der Toli­no-Mit­ar­bei­ter nicht mehr fin­den, offen­bar wur­den die­se gelöscht (ein Para­de­bei­spiel aus dem Lehr­buch »Wie PR auf sozia­len Medi­en nicht funk­tio­niert«). Wer das den­noch nach­voll­zie­hen möch­te, hier ein Screen­shot, in dem die Kom­men­ta­re noch zu sehen sind: https://​dri​ve​.goog​le​.com/​f​i​l​e​/​d​/​0​B​9​w​D​u​e​p​r​g​U​X​2​b​W​J​t​M​3​c​w​Z​W​R​2​a​V​k​/​v​i​e​w​?​u​s​p​=​s​h​a​r​ing

Bild Toli­no von Wosch21149, aus der Wiki­pe­dia, CC-BY, bear­bei­tet von mir.

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