Buch

Verlagsgruppe Bonnier verabschiedet sich von hartem DRM

Bonnier-Logo

Wie­der ein­mal wird ein Play­er in der inter­na­tio­na­len Buch­bran­che schlau und wen­det sich von har­tem DRM ab. Die eBooks der schwe­di­schen Ver­lags­grup­pe Bon­nier, hier­zu­lan­de als Bon­nier Media Deutsch­land agie­rend, wer­den in Zukunft ohne har­te Kopier­schutz­maß­nah­men (speich: Ado­be DRM) aus­ge­lie­fert. Zu Bon­nier gehö­ren unter ande­rem Piper, Ull­stein, Carlsen und arsEdi­ti­on.

Auch bei Bon­nier hat man jetzt schon bemerkt, dass die Hand­ha­bung von eBooks mit Ado­be DRM für den Nut­zer äußerst unbe­quem ist. Man benö­tigt dafür einen eRea­der, auf dem man mit sei­ner Ado­be-ID ange­mel­det ist. Das Her­un­ter­la­den am Rech­ner und Über­tra­gen auf einen Rea­der gestal­tet sich ins­be­son­de­re für weni­ger tech­nik­af­fi­ne Leser zu einem Affen­tanz.

Grund dürf­te ver­mut­lich sein, dass man Ama­zon Kun­den abspens­tig machen möch­te, der Onlin­ever­käu­fer nutzt zwar eben­falls einen Kopier­schutz, von dem der Kun­de aller­dings dank des geschlos­se­nen Kind­le-Öko­sys­tem gar nichts bemerkt.

Ein wei­te­rer posi­ti­ver Aspekt des Gan­zen ist aller­dings, dass nun auch Kind­le-Nut­zer eBooks von Ver­la­gen der Bon­nier-Grup­pe legal ver­wen­den kön­nen, denn ohne har­ten Kopier­schutz, kann man sie ein­fach mit Calib­re kon­ver­tie­ren.

Aller­dings wer­den immer noch wei­che Kopier­schutz­maß­nah­men, also digi­ta­le Was­ser­zei­chen, ein­ge­setzt. Zudem leis­tet sich Bon­nier eine beson­de­re Pos­se: Der Ver­lag will in sei­ne E‑Books eine Sei­te mit Warn­hin­wei­sen als »zusätz­li­chen psy­cho­lo­gi­schen Effekt« ein­bin­den. Das bedeu­tet: Als ehr­li­cher Kun­de wird man damit genervt, dass man gefäl­ligst kei­ne Bücher in Tausch­bör­sen stel­len soll, mög­li­cher­wei­se auch, dass man eBooks nicht kopie­ren darf. Bei mir wür­de die­se Unter­stel­lung aller­dings einen ganz ande­ren »psy­cho­lo­gi­schen Effekt« aus­lö­sen: kei­ne Bücher mit einem solch unver­schäm­ten Hin­weis mehr kau­fen. Außer­dem: Pri­vat­ko­pien sind nach wie vor legal, solan­ge man kei­nen Kopier­schutz umgeht.

Logo Bon­nier Copy­right Bon­nier. Lizen­ziert unter Logo über Wiki­pe­dia

Abstimmungsrunde für den deutschen Phantastik Preis 2015

dpp

Nor­ma­ler­wei­se bin ich nicht so der Fan von irgend­wel­chen Prei­sen. Aus ver­schie­dens­ten Grün­den, die ich an die­ser Stel­le aber nicht aus­brei­ten wer­de – außer­dem mache ich gera­de eine Aus­nah­me.  :) Aber vor­sicht, im fol­gen­den Text wird sich Eigen­wer­bung fin­den.

Seit Sams­tag kann für den Deut­schen Phan­tas­tik Preis abge­stimmt wer­den, ver­lie­hen wird der dann am 17. Okto­ber auf dem BuCon, der par­al­lel zur Buch­mes­se in Frank­furt statt­fin­det. Ich möch­te hier mal auf ein­zel­ne Nomi­nier­te hin­wei­sen:

Beim bes­ten deutsch­spra­chi­gen Roman­de­but könn­te und soll­te man Anet­te Kan­nen­bergs DAS MONDMALHEUR wäh­len. Wer zwei­felt, kann sich die Bewer­tun­gen bei Ama­zon anse­hen.

Beim bes­ten inter­na­tio­na­len Roman geht mein Votum ganz klar an Andy Weirs THE MARTIAN. Eins der gran­dio­ses­ten Bücher der letz­ten Jah­re. Und mal wie­der ein Bei­spiel für einen Stoff, der von den Ver­le­gern abge­lehnt wur­de und dann selbst­pu­bli­ziert ganz groß raus­kam.

In Sachen »Bes­te Kurz­ge­schich­ten-Samm­lung« möch­te ich auf EXOTISCHE WELTEN aus dem Hau­se O´Connell Press hin­wei­sen. Dis­clai­mer: Ich wei­se aber zudem aus Trans­pa­renz­grün­den dar­auf hin, dass ich dar­in eben­falls mit einer Sto­ry ver­tre­ten bin. :) Ich fin­de die Nomi­nie­rung übri­gens des­we­gen bemer­kens­wert, weil die Antho­lo­gie aus­schließ­lich als eBook erschie­nen ist und es kei­ne Print­aus­ga­be gibt.

Und dann ist Phan­ta­News mal wie­der auf die Lis­te der nomi­nier­ten Inter­net­sei­ten gerutscht. Ihr wisst, was ihr zu tun habt … :)

Hier noch die voll­stän­di­ge Nomi­nier­ten­lis­te:

Finalisten 2015

Bester deutschsprachiger Roman

  • Ann-Kath­rin Kar­schnick: Phoe­nix – Erbe des Feu­ers (Papier­ver­zie­rer)
  • Bernd Perp­li­es: Impe­ri­um der Dra­chen – Das Blut des Schwar­zen Löwen (INK)
  • Hen­ning Mütz­litz & Chris­ti­an Kopp: Wäch­ter der letz­ten Pfor­te (Papier­ver­zie­rer)
  • M. H. Stein­metz: Totes Land 1 – Aus­nah­me­zu­stand (Man­ti­ko­re)
  • Ste­pha­nie Linn­he: Herz aus Grün und Sil­ber (Fore­ver)

Bestes deutschsprachiges Romandebüt

  • Alex Jahn­ke: Neu­es aus Neu­schwa­ben­land (Edi­ti­on Roter Dra­che)
  • Anet­te Kan­nen­berg: Das Mond­mal­heur (Crea­teSpace)
  • Sil­ke M. Mey­er: Lux & Umbra 1 – Der Pfad der schwar­zen Per­le (Sad­Wolf)
  • Susan­ne O’Connell: Die Pro­phe­zei­ung der Vol­tur­ne (O’Connell Press)
  • Vero­ni­ka Lacker­bau­er: Burg­fried (Ohneoh­ren)

Bester internationaler Roman

  • Andy Weir: Der Mar­sia­ner (Hey­ne)
  • Antho­ny Ryan: Raben­schat­ten 1 – Das Lied des Blu­tes (Klett-Cot­ta)
  • Ben Aaro­no­vitch: Der böse Ort (dtv)
  • Bran­don San­der­son: Die Sturm­licht-Chro­ni­ken 3 – Die Wor­te des Lichts (Hey­ne)
  • Neil Gai­man: Der Oze­an am Ende der Stra­ße (Eich­born)
  • Tru­di Cana­van: Die Magie der Tau­send Wel­ten – Die Begab­te (Pen­hali­gon)

Beste deutschsprachige Kurzgeschichte

  • Niko­laj Koh­ler: »Der Schat­ten der Pro­vence« (aus: Welt­en­tor Mys­tery 2014 [Noël])
  • Phil­ipp Bobrow­ski & Clau­dia Toman: »Sea« (aus: Dampf­ma­schi­nen und rau­chen­de Colts [Low])
  • Ste­fa­nie Alt­mey­er: »Quen­tin & Co.« (aus: Die Köche 3 – Der klei­ne Hob­by­koch [UBV])
  • Susan­ne O’Connell: »Next Level« (aus: Exo­ti­sche Wel­ten [O’Connell Press])
  • Vanes­sa Kai­ser und Tho­mas Loh­was­ser: »Der letz­te Gast« (aus: Dunk­le Stun­den [Low])

Beste Original-Anthologie/Kurzgeschichten-Sammlung

  • Steam­punk Akte Deutsch­land: (Art Skript Phan­tas­tik)
  • Ste­fan Cer­no­hu­by & Wolf­gang Schroe­der [Hg]: Dampf­ma­schi­nen und rau­chen­de Colts (Low)
  • Susan­ne & Sean O’Con­nell [Hg]: Exo­ti­sche Wel­ten (O’Connell Press)
  • Ulrich Bur­ger & Kars­ten Wol­ter [Hg]: Geschich­ten aus dem Dra­chen­win­kel (UBV)
  • Vanes­sa Kai­ser & Tho­mas Loh­was­ser [Hg]: Dunk­le Stun­den (Low)

Beste Serie

  • Andre­as Sucha­nek: Helio­sphe­re 2265 (Green­light Press)
  • DSA – Das Schwar­ze Auge (Ulis­ses)
  • Jen­ni­fer Jager: Ether­na-Saga (AAVAA)
  • Nico­le Böhm: Die Chro­ni­ken der See­len­wäch­ter (Green­light Press)
  • Per­ry Rho­dan (VPM)

Bester Grafiker

  • Arndt Drechs­ler
  • Bar­ba­ra Bro­sow­ski Utz­in­ger
  • Mark Frei­er
  • Mia Stein­grä­ber
  • Timo Küm­mel

Bestes Sekundärwerk

  • Chris­ti­an Hum­berg & Andrea Bot­t­lin­ger: Geek, Pray, Love: Ein prak­ti­scher Leit­fa­den für das Leben, das Fan­dom und den gan­zen Rest (Cross Cult)
  • Geek! (Pani­ni)
  • Hither Shore 10 – Tol­ki­en-Adap­tio­nen (Scrip­to­ri­um Oxo­niae)
  • Nau­ti­lus – Aben­teu­er & Phan­tas­tik (Aben­teu­er Medi­en)
  • phan­tas­tisch! (Atlan­tis)

Beste Internet-Seite

  • www​.fan​ta​sy​buch​.de
  • www​.geis​ter​spie​gel​.de
  • www​.nerd​lich​.org
  • www​.test​.phan​ta​news​.de
  • www​.zau​ber​spie​gel​-online​.de

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eBooks dürfen nur zwischen 22:00 und 6:00 Uhr verkauft werden

FSK18 eBook

Damit hat das Bör­sen­blatt das #neu­land ges­tern mal wie­der so rich­tig auf­ge­mischt. Der Bör­sen­ver­ein behaup­tet ein­fach mal ohne sach­li­chen Beweis, dass »ab 18«-eBooks Tele­me­di­en sind und nur zwi­schen 22:00 und 6:00 Uhr ver­kauft wer­den dür­fen. Ein­ge­re­det dürf­te das dem Bör­sen­ver­ein der Frei­wil­li­ge Selbst­kon­trol­le Mul­ti­me­dia-Diens­te­an­bie­ter e.V. haben, der selbst (ver­mut­lich kos­ten­pflich­ti­ge) Dienst­leis­tun­gen in Sachen Alters­ein­stu­fun­gen anbie­tet und sich so mög­li­cher­wei­se eine neue Ein­nah­me­quel­le sichern möch­te.

Wei­ter wird im Arti­kel nebu­lös von einer »Kla­ge« gegen einen Online­shop berich­tet. Dazu wür­den mich bren­nend wei­te­re Details inter­es­sie­ren, die man natür­lich vor­sichts­hal­ber mal nicht lie­fert. Soweit ich weiß, haben Lan­des­me­di­en­an­stal­ten aus­schließ­lich Klap­pen­tex­te und Cover bean­stan­det, nicht aber die eBooks selbst. Und wenn ein Online­händ­ler tat­säch­lich jugend­ge­fähr­den­de Tex­te auf der Web­sei­te im Kata­log ste­hen hat­te, dann haben die Lan­des­me­di­en­an­stal­ten damit sogar völ­lig recht.

Dass über Online­shops ver­kauf­te eBooks Tele­me­di­en sind (was ich auch gern mal inhalt­lich begrün­det sehen wür­de), macht auch aus fol­gen­dem Grund kei­nen Sinn: Ich kann genau­so­gut ab 18-Bücher in Tot­holz­form rund um die Uhr online bestel­len und bekom­me die pro­blem­los zuge­schickt. Ich gehe auch davon aus, dass Kin­der ohne jeg­li­ches Pro­blem in eine Buch­hand­lung wan­dern und ein ab18-Buch kau­fen könn­ten, da das auf dem Cover nicht ver­merkt ist, und da ein Buch­händ­ler (oder die gering­fü­gig beschäf­tig­te Hilfs­kraft) nicht den Inhalt jeden Buches ken­nen kann. Die letz­ten bei­den Fak­ten schei­nen aber kei­nen zu inter­es­sie­ren.

Der Bör­sen­ver­ein legt der Buch­bran­che da gera­de ein gigan­ti­sches Ei. Denn es wird sicher­lich schnell fest­ge­stellt wer­den, dass Print­bü­cher hin­sicht­lich der Alters­frei­ga­be ana­log (no pun inten­ded) behan­delt wer­den müs­sen, also auch bei die­sen muss zukünf­tig mög­li­cher­wei­se eine Alters­taug­lich­keits­an­ga­be gemacht wer­den.

Mei­ner Mei­nung nach ist das auch der ein­zig gang­ba­re Weg: Ent­we­der Alters­ein­stu­fung für alle Medi­en­for­men von Büchern, oder für kei­ne davon.

Ach ja: für die Veri­fi­ka­ti­on des Alters ihrer Kun­den sind allein die Online­händ­ler ver­ant­wort­lich, die müs­sen ent­spre­chen­de Lösun­gen imple­men­tie­ren. Was auch pro­blem­los mög­lich ist – nur Per­so­nen über 18 bekom­men dann nach Alters­ve­ri­fi­ka­ti­on und Ein­log­gen die ent­spre­chen­de Abtei­lung ange­zeigt. Nicht die Ver­la­ge müs­sen dafür Sor­ge tra­gen. Und auch nicht die Self­pu­blisher.

Aber es sieht wei­ter­hin so aus, als wol­le man dem unge­lieb­ten eBook im deut­schen mög­lichst nach­hal­tig das Licht aus­bla­sen.

Wo bleiben eigentlich die Leseproben?

Leseproben Logo

Regel­mä­ßi­ge Leser wer­den sich erin­nern: Ich hat­te Self­pu­blisher zum Ein­sen­den von Lese­pro­ben auf­ge­ru­fen, die dann durch eine Jury begut­ach­tet wer­den und hier auf Phan­ta­News ver­öf­fent­licht wer­den soll­ten.

Wo blei­ben die?

Zwei sind bereits da. Der Rest kommt noch. Zum einen hat­te ich den Auf­wand bei der Auf­be­rei­tung ein klein wenig unter­schätzt. Zum ande­ren hat­te ich viel um die Ohren, so dass ich mich dem nicht mit der erfor­der­li­chen Sorg­falt wid­men konn­te. Zum drit­ten aber – und das muss ich lei­der ganz offen sagen – waren die Zugrif­fe auf die bereits erschie­ne­nen Lese­pro­ben (genau­er gesagt: die zum Down­load ange­bo­te­nen Fas­sun­gen) erschre­ckend gering, so dass ich mir Gedan­ken dar­über machen muss­te, inwie­weit da der Auf­wand der Datei­er­stel­lung in Rela­ti­on zum Nut­zen steht.

Ich wer­de des­we­gen die Dar­rei­chungs­for­men ver­rin­gern. Statt der Online­va­ri­an­te plus drei ver­schie­de­ne elek­tro­ni­sche For­ma­te (pdf, epub, mobi) wird es in Zukunft aller Vor­aus­sicht nach nur noch die Online­form und ein Datei­for­mat davon geben. Ich prü­fe aber auch, ob ich eine Lese­pro­be, die hier online auf Phan­ta­News erschie­nen ist, nicht ein­fach auto­ma­ti­siert in pdf und epub umwan­deln und zum Down­load anbie­ten kann. Das wür­de den Auf­wand deut­lich ver­rin­gern.

Ergo: Kommt. In Kür­ze mehr.

Starz gibt grünes Licht für AMERICAN GODS Fernsehserie

Cover American Gods

Der Sen­der Starz hat grü­nes Licht für die Pro­duk­ti­on einer Fern­seh­se­rie nach Neil Gai­mans AMERICAN GODS  gege­ben. Show­run­ner und Autor wird Bryan Ful­ler (VOYAGER, DEAD LIKE ME, HANNIBAL) sein. Neil Gai­man ist eben­falls dabei, er ist eben­so wie Ful­ler, Craig Cegiel­ski und Ste­fa­nie Berk aus­füh­ren­der Pro­du­zent. Wie es in der Pres­se­mit­tei­lung wei­ter heißt, ist der Pro­duk­ti­ons­start davon abhän­gig, ob und wann man eine ange­mes­se­ne Beset­zung für Shadow Moon fin­den wird. Das bedeu­tet auch, dass man sich noch nicht zu sehr freu­en soll­te, das Pro­jekt ist nach wie vor in einem sehr frü­hen Sta­di­um.

Neil Gai­man sag­te:

I am thril­led, scared, deligh­ted, ner­vous and a ball of glo­rious anti­ci­pa­ti­on. The team that is going to bring the world of Ame­ri­can Gods to the screen has been assem­bled like the mas­ter cri­mi­nals in a caper movie: I’m reli­e­ved and con­fi­dent that my baby is in good hands. Now we final­ly move to the exci­ting busi­ness that fans have been doing for the last dozen years: cas­ting our Shadow, our Wed­nes­day, our Lau­ra …

Auch HBO woll­te vor ein paar Jah­ren zusam­men mit Tom Hanks eine Umset­zung als sechs­tei­li­ge Mini­se­rie machen, aber dar­aus wur­de nie etwas.

Und wor­um geht es in AMERICAN GODS? In der Wiki­pe­dia fin­det man fol­gen­des dazu:

Die zen­tra­le The­se des Buches ist, dass Göt­ter und mythi­sche Krea­tu­ren nur des­halb exis­tie­ren, weil Men­schen an sie glau­ben. Die Immi­gran­ten brach­ten also Zwer­ge, Elfen und unzäh­li­ge ande­re Geis­ter oder Göt­ter mit nach Ame­ri­ka. Mit der Zeit und mit dem schwin­den­den Glau­ben der Men­schen schwand auch die Macht die­ser mythi­schen Wesen. Ande­re, jün­ge­re Göt­ter erho­ben sich aus dem Bewusst­sein des Vol­kes: Die Medi­en, neue Tech­no­lo­gien, Dro­gen und nicht zuletzt der Kapi­tal­markt. Von der erbit­ter­ten Kon­kur­renz zwi­schen neu­en und alten Göt­tern berich­tet die­ses Buch.

Man darf gespannt sein, wie sich das Pro­jekt wei­ter ent­wi­ckelt und ob wir es tat­säch­lich irgend­wann auf dem Bild­schirm sehen wer­den.

Cover AMERICAN GODS Copy­right Har­per Torch

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Crowdfunding: Artbook RIA

ria

Nach­dem die Crowd­fun­ding-Platt­form Kick­star­ter seit ein paar Wochen auch für deut­sche Pro­jekt­star­ter nutz­bar ist, kom­men die Aktio­nen fast im Sekun­den­takt. Das Stu­dio Ate­lier Kiecker bringt seit 2011 die visu­ell auf­wen­dig gestal­te­te Comic­rei­he RIA – DIE LICHTKLAN CHRONIKEN her­aus, von der in Kür­ze der drit­te Band erschei­nen soll.

Via Kick­star­ter soll hier­zu ein Art­book finan­ziert wer­den, es soll umfang­rei­chen Ein­blick in ihre unge­wöhn­lich auf­wen­di­ge Pro­duk­ti­on ermög­li­chen. Das Buch ent­hält Skiz­zen, Ent­wür­fe und Illus­tra­tio­nen von Band Eins bis zu dem bald erschei­nen­den Band drei. Thors­ten »Sten« Kiecker, Kopf der Fir­ma, wird bei sei­nem Vor­ha­ben von
vie­len sei­ner inter­na­tio­na­len Kol­le­gen unter­stützt.

ria01

Wei­te­re Details zu erhält­li­chen Goo­dies und Stretch­goals fin­det man auf der Pro­jekt­sei­te zur Kam­pa­gne bei Kick­star­ter.

Pro­mo­gra­fi­ken Copy­right Ate­lier Kiecker

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Demnächst: THE END 4 – HOFFNUNG UND TOD

Cover Hoffnung und Tod

Beim Luzi­fer Ver­lag wird am 30. Juni G. Micha­el Hopfs Roman HOFFNUNG UND TOD erschei­nen. Es han­delt sich um den vier­ten Band aus der Post­apo­ka­lyp­sen-Rei­he EHE END.

Die­ses Buch packt den Leser ab der ers­ten Sei­te mit sei­ner atem­be­rau­ben­den Mischung aus Action, Aben­teu­er und poli­ti­schen Intri­gen. Der ergrei­fen­de neue Roman in einer der bekann­tes­ten Dys­to­pie-Seri­en.

Im vier­ten Buch, HOFFNUNG UND TOD, befin­den sich die Ver­ei­nig­ten Staa­ten am Ran­de der tota­len Anar­chie im Zuge eines Super-EMP-Angriffs. Gor­don Van Zan­dt und sei­ne Fami­lie haben es geschafft, sich in Sicher­heit zu brin­gen, doch wie ste­hen ihre Über­le­bens­chan­cen, wenn ein erbit­ter­ter Krieg um Ter­ri­to­ri­en und Macht aus­bricht?

Der Roman ist 320 Sei­ten stark und kommt als Klap­pen­bro­schur im For­mat 12,5 x 19 cm zum Preis von 13,95 Euro. Auch ein eBook ist erhält­lich, das kos­tet 6,99 EUR.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Luzi­fer Ver­lag

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Der Phantastische Bücherbrief 614

Cover Bücherbrief 614

Auch die­se Aus­ga­be des Phan­tas­ti­schen Bücher­brie­fes muss lei­der mit einem Nach­ruf eröff­nen, denn die US-ame­ri­ka­ni­sche Fan­ta­sy-Autorin Tanith Lee ver­starb am 24.05.2015 im Alter von 67 Jah­ren nach schwe­rer Krank­heit.

Abge­se­hen von die­ser trau­ri­gen Nach­richt beinhal­tet auch die Aus­ga­be 619 von Erik Schrei­bers Phan­tas­ti­schem Bücher­brief wie­der zahl­lo­se Bespre­chun­gen von phan­tas­ti­schem und Kri­mi-Mate­ri­al. Hier­bei geht es nicht nur um Bücher, son­dern auch um Sekun­där­li­te­ra­tur und Hör­spie­le.

Unter ande­rem: MATAMBA von Kirs­ten Brox, DIE WÜSTENGÖTTER von Jens Los­sau und Jens Schu­ma­cher (bei­de bei Feder & Schwert), Ale­xey Pehovs SCHATTENDIEB, BANNWALD von Julie Hei­land, Rachel Abbots SPUR DES SCHWEIGENS oder die Aus­ga­be 100 des GRUSELKABINETTS, das Hör­spiel trägt den Titel HOWARD PHILLIPS LOVECRAFT – TRÄUME IM HEXENHAUS.

Der Phan­tas­ti­sche Bücher­brief kann wie immer hier kos­ten­los im PDF-For­mat her­un­ter gela­den wer­den.

Bücher­brief 619 Mai 2015 (PDF, ca. 1,4 MB)

 

NAUTILUS 135: Wenn die Bestie den Mensch frisst

Cover Nautilus 135

Hung­ri­ge Sau­ri­er im Dino-Park, men­schen­fres­sen­de Bes­ti­en als Umkehr der Bezie­hung zwi­schen Jäger und Beu­te, der Mons­ter­jä­ger Ger­alt von Riva sowie die abscheu­lichs­ten Unge­heu­er über­haupt: Men­schen, die Kin­der töten. »Lass Dich nicht bei­ßen« lau­tet die War­nung in der Juni-Aus­ga­be des monat­li­chen F&SF-Magazin NAUTILUS – Aben­teu­er & Phan­tas­tik.

25 Jah­re nach dem Erschei­nen des Romans von Micha­el Crich­ton und des ers­ten JURASSIC PARK-Films haben es die ima­gi­nä­ren Bio-Inge­nieu­re des Dino-Parks von Ste­ven Spiel­berg erneut getan: In JURASSIC WORLD haben sie die DNA von Don­ner­ech­sen, Rap­to­ren und Tyran­nos mit etwas unaus­sprech­lich ande­rem gre­kreuzt, den Sau­ri­er­park neu für das Publi­kum eröff­net, und sie las­sen nun die hung­ri­gen Mons­ter auf die Zuschau­er los. Was da als Action-Spek­ta­kel auf die Lein­wand kommt, läßt einen erschau­dern. Beglei­tend zum Fea­ture zum Film­start schaut sich die NAUTILUS in der Aus­ga­be 135 das Natur­ge­setz von Jäger und Beu­te ein­mal genau­er an: Stand der Mensch schon immer an der Spit­ze der Nah­rungs­ket­te, und was pas­siert, wenn er in Öko­sys­te­me ein­dringt, wo die Bes­tie den Mensch frisst? Ein Sach­ar­ti­kel beleuch­tet men­schen­fres­sen­de Tie­re in Erzäh­lun­gen und in der Wirk­lich­keit. Dra­ma­tisch liest sich auch die im Heft geschil­der­te Geschich­te der Sau­ri­er­for­schung, denn sie berich­tet vom Kno­chen­krieg der Dino-Wis­sen­schaft­ler und ihren Irr­tü­mern, wel­che die Palä­on­to­lo­gie bis heu­te zu einem Sam­mel­su­ri­um aus Mythen und Fak­ten über die fleisch­fres­sen­den Ahnen des gemei­nen Haus­huhns macht. Dazu gibt es eine Gale­rie der sehens­wer­tes­ten Sau­ri­er­fil­me.

Der medi­al popu­lärs­te Mons­ter­jä­ger ist der­zeit der Hexer Ger­alt von Riva aus der Roman-Saga von Andrzej Sap­kow­ski und der Umset­zung der Hexer­welt als Fan­ta­sy-Video­ga­me. Anläß­lich des Erschei­nens des Open World-Games THE WITCHER 3: WILD HUNT und des neu­en Hexer-Romans ZEIT DES STURMS inter­viewt das Maga­zin sowohl den Autor wie den deut­schen Games-Pro­du­cer, stellt die wich­tigs­ten Figu­ren und die Hexer­welt vor und bespricht sowohl das Game wie Adap­tio­nen in Form von Comic und Aben­teu­er-Brett­spiel.

Wie ein Spie­gel­bild zur Hexer­welt erscheint die RECK­LESS-Saga von Erfolgs­au­torin Cor­ne­lia Fun­ke, die eben­falls im Heft inter­viewt wird: Denn die Mär­chen­wel­ten der bei­den Sagas wir­ken wie zwei Sei­ten einer Medail­le: Ein unan­ge­pass­ter Held, eine ver­zwei­fel­te Lie­be, bedroh­te Fami­li­en­mit­glie­der, tra­gi­sche Ent­schei­dun­gen zwi­schen Gut und Böse, mör­de­ri­sche Krea­tu­ren, töd­li­che Magie, intri­gan­te Macht­ha­ber sowie Geg­ner und Erz­fein­de, die fie­ser kaum sein könn­ten. Und dazu bekann­te Mär­chen­ele­men­te kom­plett gegen den Strich gebürs­tet. Die Autorin berich­tet über den aktu­el­len drit­ten Band DAS GOLDENEN GARN und ver­rät, dass die Saga min­des­tens sechs Bän­de umfas­sen wird.

Über die vor aktu­el­lem poli­ti­schen Hin­ter­grund in den USA zwie­späl­tig auf­ge­nom­me­ne Ver­fil­mung sei­nes Romans KIND 44 erzählt im Inter­view schließ­lich der Autor Tom Rob Smith. Die hoch­ka­rä­tig besetz­te und auf­wüh­len­de Ver­fil­mung schil­dert den wah­ren Fall eines Kin­der­se­ri­e­nör­ders im sta­li­nis­ti­schen Russ­land. Beglei­tend dazu lie­fert das Heft eine Über­sicht an Fil­men von 1931 bis heu­te mit und ohne phan­tas­ti­schem Ein­schlag, in dem mensch­li­che Bes­ti­en Kin­der töten.

Die Juni-Aus­ga­be gibt es seit Ende Mai im Pres­se­han­del in Deutsch­land, Öster­reich, Schweiz und Luxem­bourg sowie als E‑Paper und App für alle Platt­for­men. Online läßt sich das Heft schon seit Anfang Mai kom­plett und gra­tis vor­ab online auf Fan​ta​sy​m​a​ga​zin​.de durch­blät­tern. Dazu gibt es einen Kiosk-Fin­der und täg­li­che News und Infos auf Face­book. Und als Unter­hal­ter oder Beu­te steht das preis­krön­te vir­tu­el­le KI-Schwatz­mons­ter »Jab­ber­wock« für alle pas­sio­nier­ten Mons­ter­jä­ger zur Ver­fü­gung.

NAU­TI­LUS er­scheint im Aben­teuer Me­dien Ver­lag und kann so­wohl im guts­or­tier­ten Zeit­schrif­ten­han­del wie auch elek­tro­nisch er­wor­ben wer­den. Auch bei Ama­zon er­hält man das Ma­ga­zin, dort al­ler­dings aus­schließ­lich im Abo — neu­er­dings nicht mehr nur als Prin­t­aus­gabe, son­dern auch di­gi­tal als App.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Aben­teu­er Medi­en Ver­lag

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FSK auf eBooks: Luebbe die Dritte

FSK18 eBook

Ich bekam tat­säch­lich noch eine wei­te­re Ant­wort auf mei­ne Fra­gen. Dies­mal möch­te ich die­se aus Grün­den der Über­sicht­lich­keit gleich an den jewei­li­gen Text­stel­len der Lueb­be-Email kom­men­tie­ren.
Inter­es­sant ist, dass man sich inhalt­lich wider­spricht. In der letz­ten Mail war davon die Rede, dass die Lan­des­me­di­en­an­stalt nur ein Pro­blem mit Klap­pen­tex­ten und Covern hat­te, jetzt sind es doch auf ein­mal wie­der die Bücher selbst. Alles in allem ist die­ser gesam­te Vor­gang inko­hä­rent und lässt eine logi­sche Her­an­ge­hens­wei­se ver­mis­sen. Wie ich bereits sag­te: Ich hal­te das alles für blin­den Aktio­nis­mus.

Doch kom­men wir zur Ant­wort Nume­ro drei.

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