Buch

Orci und Kurtzman schreiben DRAGONOLOGY

Dugald A. Steers DRAGONOLOGY ist bei uns wei­test­ge­hend unbe­kannt, obwohl es deut­sche Über­set­zun­gen der Bücher durch­aus gibt – und das auch schon seit ein paar Jah­ren. Den­noch wur­de die Rei­he hier­zu­lan­de nicht zu einem der­art gro­ßen Erfolg wie bei­spiels­wei­se in Groß­bri­tan­ni­en. Eigent­lich selt­sam, ein gewis­ser Zau­ber­lehr­ling hat das doch schließ­lich auch geschafft.

Schüt­zen­hil­fe für die Geschich­ten um Spe­zia­lis­ten für Dra­chen, die soge­nann­ten »Dra­go­no­lo­gen«, könn­te jetzt aus Tin­sel­town kom­men, denn die SF-Spe­zia­lis­ten Rober­to Orci und Alex Kurtzman wur­den laut dem Hol­ly­wood Repor­ter von Uni­ver­sal ange­heu­ert, um einen Film aus dem The­ma zu machen. Das Stu­dio hat­te die Rech­te im Jahr 2008 erwor­ben, eigent­lich soll­te Leo­nard Hart­man das Dreh­buch schrei­ben, doch der ist jetzt nur noch aus­füh­ren­der Pro­du­zent und das Skript wird von den bei­den Hol­ly­wood-Wun­der­kna­ben ver­fasst.

Die Geschich­te dreht sich um eine Grup­pe von Dra­go­no­lo­gen, die sich zusam­men tun müs­sen, um zu ver­hin­dern, dass ein Böse­wicht sich der letz­ten leben­den Dra­chen bedient, um die Mensch­heit aus­zu­lö­schen. Das Gan­ze spielt in der Vor­la­ge in Groß­bri­tan­ni­en.

Inter­na­tio­nal hat die Serie bis­her nicht nur zwölf Roma­ne her­vor gebracht, son­dern auch reich­lich Mer­chan­di­sing wie Model­le, Spiel­zeug und Brett­spie­le. Nur eben nicht bei uns …

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Cover THE DRAGON’S EYE Copy­right Cand­le­wick Press

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ROCKETEER reloaded?

ROCKETEER aus dem Jahr 1991 ist mit der Bezeich­nung »Flop« nur sehr freund­lich umschrie­ben. An den US-Kino­kas­sen spiel­te die in den 1930ern han­deln­de Pulp-Ver­fil­mung gera­de mal 50 Mil­lio­nen Dol­lar ein. Den­noch scheint die neue Chef­eta­ge des Dis­ney-Film­stu­di­os – nament­lich Alan Horn, ehe­mals War­ner Bros. – der Ansicht zu sein, dass das genau der Stoff ist, den man jetzt in die Kinos brin­gen muss.

ROCKETEER war ursprüng­lich (Anfang der 1980er) ein Comic des inzwi­schen nicht mehr exis­ten­ten Indie-Ver­lags Paci­fic Comics; der 2008 ver­stor­be­ne Zeich­ner Dave Ste­vens sah es als Hom­mage an die Seri­en­hel­den der drei­ßi­ger Jah­re.

Im Moment sieht es jeden­falls so aus, als sei ein Remake von ROCKETEER eines der ers­ten Pro­jek­te, die das neu struk­tu­rier­te Stu­dio des Ohren­kon­zerns in Angriff nimmt. Es dürf­te anzu­neh­men, dass man dabei auf die Erfol­ge von Super­hel­den-Fil­men schielt, die ja ins­be­son­de­re in letz­ter Zeit die Kino­sä­le domi­nie­ren. Gewis­se grund­le­gen­de Ähn­lich­kei­ten zum neu­en IRON MAN sind schwer zu über­se­hen.

Per­sön­lich freue ich mich als Pulp-Fan natür­lich über eine sol­che Umset­zung, gut gemacht könn­te das tat­säch­lich was wer­den. Offen­sicht­lich sieht Horn sei­nen neu­en Job bei Dis­ney Stu­di­os nicht als den eines Port­fo­lio-Mana­gers, der die ein­ge­kauf­ten Rech­te an Mar­vel, Mup­pets und Pix­ar ver­wal­tet, son­dern er will das Stu­dio mög­li­cher­wei­se als eigen­stän­di­ge Mar­ke auf Vor­der­mann brin­gen. Span­nend!

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Cover ROCKETEER-DVD Copy­right 2007 Euro Video

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DARK TOWER wird immer unwahrscheinlicher

Ron Howard hat­te Plä­ne. Er woll­te aus Ste­phen Kings Roman­rei­he DARK TOWER eine Kom­bi­na­ti­on aus Fil­men und TV-Serie machen. Das Kon­zept wäre ein Mam­mut-Unter­fan­gen, ange­legt über vie­le Jah­re, so dass bereits Howards Hei­mat­stu­dio Uni­ver­sal auf­grund des Risi­kos dan­kend abwink­te und das Pro­jekt nicht finan­zie­ren woll­te.

Der nächs­te Inter­es­sent waren die War­ner Bros., doch auch die haben nun Pres­se­be­rich­ten zufol­ge das Hand­tuch gewor­fen, auch ihnen ist das finan­zi­el­le Risi­ko bei Howards Pro­jekt offen­bar zu groß. Ein wei­te­res Pro­blem sind die expli­zi­ten Dar­stel­lun­gen in der düs­te­ren und stel­len­wei­se gewalt­tä­ti­gen King-Rei­he – damit wür­den Fil­me in den USA ein R‑Rating bekom­men und damit ver­rin­gert sich die Zahl der poten­ti­el­len Kino­be­su­cher natür­lich deut­lich. Ein Block­bus­ter wäre auf­grund der Alters­ein­stu­fung nicht mehr zu erwar­ten.

Damit sin­ken die Chan­cen auf eine Umset­zung des Stof­fes erheb­lich, denn nur weni­ge Stu­di­os haben die Res­sour­cen, um das groß ange­leg­te Pro­jekt über­haupt pro­du­zie­ren zu kön­nen. Viel­leicht soll­te Howard klei­ner den­ken und ein geän­der­tes Kon­zept Sen­dern wie HBO oder Starz anbie­ten, die haben bekann­ter­ma­ßen kei­ne Pro­ble­me mit R‑Ratings. Bei der Umset­zung eines Films hilft das natür­lich wenig …

Regis­seur Howard scheint die Hoff­nung noch nicht ganz auf­ge­ge­ben zu haben, denn er twit­ter­te:

Don’t give up on us yet. Ka is a wheel.

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Cover DARK TOWER 7 Copy­right Scrib­ner

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TÚATHA DÉ DANANN-Verlosung: die Gewinner

Am Sonn­tag ging sie zuen­de die Betei­li­gungs­frist, um per Mail zu ver­su­chen, eins der Exem­pla­re von TÚATHA DÉ DANANN – STERNENHEIM zu gewin­nen, die freund­li­cher­wei­se vom Autoren Sean O´Connell und dem Aca­bus-Ver­lag zur Ver­fü­gung gestellt wor­den waren.

Aus den Teil­neh­mern, die mir eine Email geschickt hat­ten, habe ich ganz klas­sisch mit einem Rol­len­spiel­wür­fel die Gewin­ner gezo­gen.

Gewon­nen haben:

* Clau­dia Hen­schel

und

* Joa­chim Sohn

Glück­wunsch an die glück­li­chen Gewin­ner (die ich auch bereits per Email benach­rich­tigt habe) und ich wün­sche viel Spaß mit dem Roman! Die bei­den Bücher wer­den in Kür­ze mit der Post an die Aus­ge­los­ten ver­sen­det.

Cover TÚATHA DÉ DANNAN Copy­right Aca­bus-Ver­lag.

Wer es auch ohne Gewinn lesen möch­te:

PERRY RHODAN-Hardcover 119: DER TERRANER

Am 3. Sep­tem­ber ist es so weit: im Rah­men der Neu­auf­la­ge der PERRY RHODAN-Heft­ro­ma­ne in über­ar­bei­te­ter Form als sil­ber­nes Hard­co­ver erscheint einer der Mei­len­stei­ne der Serie erneut und auch das Buch trägt die­sen Namen: DER TERRANER.

Der von Wil­liam Voltz ver­fass­te Heft­ro­man erschien erst­mal im Okto­ber 1980 und lei­te­te den Beginn des Zyklus »Die kos­mi­sche Han­se« ein, beschloss aber gleich­zei­tig auch die Gescheh­nis­se der vor­an­ge­gan­ge­nen ca. 200 Hef­te und lie­fer­te tie­fe Ein­sich­ten in Kos­mo­lo­gie und Mytho­lo­gie des »Per­ry­ver­sums«.

Die Neue Galak­ti­sche Zeit­rech­nung ist ange­bro­chen: Nach Jahr­hun­der­ten der Kon­flik­te arbei­ten die Völ­ker der Milch­stra­ße in der Kos­mi­schen Han­se zusam­men, sie for­schen gemein­sam, und sie trei­ben Han­del. Per­ry Rhodans gro­ßes Ziel, seit er die rela­ti­ve Unsterb­lich­keit erlangt hat, scheint zum Grei­fen nahe. Die Men­schen auf der Erde und auf Tau­sen­den von Wel­ten leben im Frie­den mit allen Außer­ir­di­schen.
Doch längst droht eine Gefahr im Hin­ter­grund: Die Super­in­tel­li­genz Seth-Apophis, ein mäch­ti­ger, aber nahe­zu unbe­kann­ter Geg­ner, greift nach der Milch­stra­ße. Die eigent­li­che Auf­ga­be der Kos­mi­schen Han­se ist des­halb, die Völ­ker der Gala­xis vor die­ser unvor­stell­ba­ren Bedro­hung zu schüt­zen.
Mit wel­chen Metho­den Seth-Apophis und ihre Agen­ten vor­ge­hen, wird deut­lich, als ein Han­se-Stütz­punkt im Cha­os ver­sinkt. Der Geg­ner scheint über­all prä­sent zu sein, und er hat sei­ne Hel­fers­hel­fer längst vor Ort – mit unge­ahn­ten Aktio­nen bringt er die Mensch­heit ins Wan­ken …

DER TERRANER erscheint am 3. Sep­tem­ber bei Edel Ger­ma­ny, hat einen Umfang von ca. 400 Sei­ten und wird 17,95 Euro kos­ten; ent­hal­ten sind die Roma­ne 1000 – 1009. Eben­falls dar­in zu fin­den ist eine Riss­zeich­nung von  Chris­toph Anc­zy­kow­ski, näm­lich ein Raum­schiff der Kos­mi­schen Han­se und wie immer prangt ein 3D-Bild auf dem Cover.

Für Neu­ein­stei­ger ist die­ser Sil­ber­band übri­gens ein idea­ler Start in die Serie!

Cover DER TERRANER Copy­right Edel und VPM

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Neu bei Folgenreich: DORIAN HUNTER und JACK SLAUGHTER

Fol­gen­reich stellt wie­der ein­mal neue Fol­gen aus zwei sei­ner Hör­spiel­rei­hen vor. Dies­mal geht es um die Epi­so­de 19 von DORIAN HUNTER sowie Fol­ge 17 von JACK SLAUGHTER.

DORIAN HUNTER – DÄMONENKILLER –  Fol­ge 19: RICHTFEST

Dass es auf dem Lan­de nicht zwin­gend beschau­lich und idyl­lisch zugeht, davon kön­nen die Bewoh­ner des Dörf­chens Crue­ly­moe ein gar schau­ri­ges Lied sin­gen, wer­den sie doch all­jähr­lich von einem Dämon und sei­ner men­schen­fres­sen­den Brut heim­ge­sucht. Um nicht selbst den hung­ri­gen Zom­bies zum Opfer zu fal­len, hegt der Bür­ger­meis­ter einen sinis­te­ren Plan und lädt die Pati­en­ten der Heil­an­stalt, in der auch Dori­an Hun­ters geis­tig ver­wirr­te Ehe­frau behan­delt wird, zum dies­jäh­ri­gen Richt­fest (Obacht: nomen est omen!) ein – und schon bekommt Lili­an Hun­ters Leib­wäch­ter Mar­vin Cohen alle Hän­de voll zu tun …

(VÖ: 24.08.2012; Folgenreich/​Universal Music Fami­ly Enter­tain­ment – Art.-Nr. 0602527908595)

JACK SLAUGHTER – TOCHTER DES LICHTS –  Fol­ge 17: GEDANKENSPIONE

Tony Bishop, Meis­ter der fla­chen Anmach­sprü­che und selbst­er­nann­ter Prin­ce Char­ming, hat beim obli­ga­to­ri­schen Anbag­gern wider Erwar­ten Erfolg und kann die attrak­ti­ve Poli­tes­se Rose abschlep­pen!!!  Nach dem One-Minu­te-Stand für die bei­den Fri­sch­ent­flamm­ten gehen indes ihre Mei­nun­gen über die Zukunft ihrer Bezie­hung leicht aus­ein­an­der, denn Rose will gleich das Auf­ge­bot bestel­len und Tony nur auf und davon…

Auch Jack Slaugh­ter bekommt uner­war­tet Fami­li­en­zu­wachs – sei­ne tot­ge­glaub­ten Eltern suchen ihn heim, um ihm mit ihren PSI-Kräf­ten im Kampf gegen das Böse bei­zu­ste­hen. Jedoch ent­fal­ten sich die­se Kräf­te natür­lich nur unter Ein­wir­kung von hoch­kon­zen­trier­tem Lys­erg­säu­re­di­ethyl­amid, das ihnen Wis­sen­schaft­le­rin und Biki­ni­mo­del Dr. Kim Novak mit ihrem Che­mie­bau­kas­ten zusam­men­braut.

Dage­gen gibt es bei Pro­fes­sor Dooms Sipp­schaft leich­te Ver­falls­er­schei­nun­gen. Ver­las­sen von sei­nem getreu­en Fak­to­tum Basil Cree­per, blei­ben ihm schließ­lich nur noch Lieb­lings­del­fin Flop­per und eine gro­ße Kan­ne Kaf­fee …

(VÖ: 07.09.2012; Folgenreich/​Universal Music Fami­ly Enter­tain­ment – Art.-Nr. 0602537051120)

Bei­de Hör­spie­le kön­nen in Kür­ze im gut sor­tier­ten Fach­han­del oder bei Ama­zon erwor­ben wer­den, der Preis beträgt jeweils 7,99 Euro.

Cover Copy­right Fol­gen­reich

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Harry Harrison (1925 – 2012)

Lei­der muss ich mich kurz aus dem Urlaub zurück­mel­den: mit Har­ry Max­well Har­ri­son ist ges­tern erneut einer der Gro­ßen der Sci­ence Fic­tion von uns gegan­gen.

Har­ri­son wur­de im März 1925 als Hen­ry Max­well Demp­sey in Stam­ford, Con­nec­ti­cut gebo­ren. Sein irisch­stäm­mi­ger Vater änder­te den Fami­li­en­na­men kurz nach Har­rys Geburt auf Har­ri­son. Dies erfuhr die­ser aller­dings erst im Alter von 30 Jah­ren und änder­te dar­auf­hin sei­nen Namen zu Har­ry Max Har­ri­son. Sei­ne Mut­ter Ria war eine in Riga gebo­re­ne rus­si­sche Jüdin, die in St. Peters­burg auf­wuchs. Har­ry leb­te im Lau­fe sei­nes Lebens in vie­len Län­der der Erde, unter ande­rem in Mexi­co, Eng­land, Irland, Däne­mark and Ita­li­en.

Sein Werk ist der­art umfang­reich, dass man es nur in Schlag­lich­tern beleuch­ten kann. Bereits in den 1950ern war er der Autor der FLASH GORDON Comic­strips. Dabei skiz­zier­te er sogar Tech­nik, um den Zeich­nern dabei behilf­lich zu sein, akku­ra­te­re Bil­der abzu­lie­fern – was von die­sen lei­der regel­mä­ßig igno­riert wur­de.

Nach dem Ver­fas­sen diver­ser Kurz­ge­schich­ten erschien im Jahr 1960 sein ers­ter Roman DEATHWORLD, das war der Auf­takt für zahl­lo­se wei­te­re Bücher. Pro­mi­nent zu nen­nen sicher­lich MAKE ROOM! MAKE ROOM!, der als Basis für den klas­si­schen SF-Film SOYLENT GREEN dien­te, der aller­dings eini­ge Inhal­te abwan­del­te. Eben­falls bekannt die humo­ris­ti­schen Aben­teu­er von Jim DiGriz, der STAHLRATTE (STAINLESS STEEL RAT), eines sym­pa­thi­schen High-Tech-Ver­bre­chers, der zum Poli­zis­ten wird. Mir beson­ders im Gedächt­nis geblie­ben ist die Tri­lo­gie HEIMWELT, RADWELT und STERNWELT, die war zusam­men mit den Aben­teu­ern der Stahl­rat­te auch der Grund, dass Har­ri­son in den 1970ern zu einem mei­ner Lieb­lings­au­toren wur­de.

Die­se bei­den Extre­me zei­gen im Beson­de­ren sei­ne Fähig­keit, sowohl ernst­haf­te, sozi­al­kri­ti­sche SF ver­fas­sen zu kön­nen, wie auch höchst unter­halt­sa­men Kla­mauk – aber auch ein­fach unter­halt­sa­me Sci­ence Fic­tion irgend­wo dazwi­schen.

Neben sei­nen eige­nen Roma­nen und Geschich­ten fun­gier­te er allein oder zusam­men mit ande­ren Autoren als Her­aus­ge­ber von fast 40 Kurz­ge­schich­ten­samm­lun­gen, ver­fass­te zudem Sach­bü­cher und schrieb den Text zum Bild­band MECHANISMO (der mich in mei­ner Jugend eben­falls tief beein­druck­te).

Die Sci­ence Fic­tion and Fan­ta­sy Wri­ters of Ame­ri­ca ver­lieh ihm im Jahr 2009 die Aus­zeich­nung Damon Knight Memo­ri­al Grand Mas­ter, ande­re SF-Prei­se wur­den ihm aller­dings nicht ver­lie­hen.

Har­ry Har­ri­son ver­starb am 15. August 2012 in Crow­bo­rough, East Sus­sex, Eng­land.

Mach´s gut, Har­ry, grüß die Stahl­rat­te von mir …

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Bild: Har­ry Har­ri­son auf dem World­con 2005, von Szy­mon Sokól, aus der Wiki­pe­dia, CC-BY-SA

Ausschreibungen: Steampunk und Masken

Der noch jun­ge Ver­lag  Art Skript Phan­tas­tik schreibt für sein Pro­gramm 2013 zwei Kurz­ge­schich­ten­samm­lun­gen aus. Die eine davon hat erfreu­li­cher­wei­se das The­ma »Steam­punk«.

STEAMPUNK 1851

1851, ein Jahr vol­ler Ver­än­de­run­gen. In Lon­don fin­det die ers­te Welt­aus­stel­lung statt und in Aus­tra­li­en bricht der Gold­rausch aus. Dazwi­schen wer­den Fir­men gegrün­det, Krie­ge bestrit­ten, Poli­tik gemacht, Bücher her­aus­ge­ge­ben, Opern urauf­ge­führt … kurz: Geschich­te geschrie­ben. Doch wel­chen Ein­fluss haben die dunk­len Wesen auf die Zahn­rä­der, die das Uhr­werk der Geschich­te antrei­ben?

Für die Antho­lo­gie STEAMPUNK 1851 sucht der Art Skript Phan­tas­tik Ver­lag Steam­punk-Geschich­ten, die im Jahr 1851 ange­sie­delt sind und die Gen­res Sci­ence Fan­ta­sy (Steam­punk), His­to­ri­cal Fan­ta­sy und Dark Fan­ta­sy mit Hor­ror und Mys­tery ver­ei­nen.

Die Anga­ben in Kür­ze

The­ma: Eine Steam­punk-Geschich­te im Jahr 1851 mit dunk­len Wesen
Gen­re: Sci­ence Fan­ta­sy (Steam­punk und des­sen Vari­an­ten Tes­la­punk, Die­sel­punk, Atom­punk, Clock­punk, Gas­licht-Roman­tik und Steam­fan­ta­sy), His­to­ri­cal Fan­ta­sy, Dark Fan­ta­sy, Hor­ror
Titel des Bei­trags: Wird vom Autor selbst bestimmt
Was muss in dem Bei­trag vor­kom­men: Typi­sche Steam­punk Ele­men­te, muss im Jahr 1851 spie­len, min­des­tens ein (ger­ne auch mehr) dunk­les Wesen soll­te vor­kom­men (Dämo­nen, Vam­pi­re, Wer­wöl­fe, …).
Zeit & Ort: Das Jahr 1851, den Ort wählt der Autor sel­ber

MASKEN

Sie ver­hül­len alles und öff­nen die Tore zu einer frem­den Welt. Sie sind far­ben­reich oder ein­fach, ver­ziert mit Per­len, Gold­staub und Spit­ze, über­zo­gen mit Sei­de und Bro­kat oder aus schlich­tem Holz. Doch in den Wir­ren der Far­ben und im Rascheln der Klei­der tum­meln sich die mas­kier­ten Wesen der Unter­welt, die ihre Opfer suchen, locken und in die Nacht ent­füh­ren. Ob wäh­rend des far­ben­fro­hen Mas­ken­balls in Vene­dig, beim Mas­ken­fest eines alten Stam­mes in Afri­ka oder einer tra­di­tio­nel­len Ver­an­stal­tung in Asi­en, ver­hüllt von den Mas­ken wan­deln die Wesen der Nacht unter den Men­schen und war­ten auf ihren Moment.

Für die Antho­lo­gie MASKEN sucht der Art Skript Phan­tas­tik Ver­lag Geschich­ten aus der dunk­len Phan­tas­tik. Von Contemporary/​Urban und Dark Fan­ta­sy über His­to­ri­cal Fan­ta­sy, und Social Fan­ta­sy bis hin zum Hor­ror kann alles kom­bi­niert wer­den. Wich­tig ist, dass ein oder meh­re­re dunk­le Wesen (Vam­pir, Dämon, …) vor­kom­men.

Die Anga­ben in Kür­ze

The­ma: Mas­ken
Gen­re: Contemporary/​Urban Fan­ta­sy, Dark Fan­ta­sy, His­to­ri­cal Fan­ta­sy, Social Fan­ta­sy, Hor­ror
Titel des Bei­trags: Wird vom Autor selbst bestimmt
Was muss in dem Bei­trag vor­kom­men: Ein Ver­an­stal­tung auf der Mas­ken getra­gen wer­den, ein oder meh­re­re dunk­le Wesen (Vam­pir, Dämon, …)
Zeit & Ort: Wer­den vom Autor selbst gewählt

Die Maxi­mal­län­ge für die Geschich­ten beträgt 5000 Wör­ter, Ein­sen­de­schluss ist der 28. Febru­ar 2013. Alle Infor­ma­tio­nen fin­den sich auf der Web­sei­te des Ver­lags.

Quel­le und Copy­right des Logos Art Skript Phan­tas­tik

Es gibt was zu gewinnen: Sean O´Connells TÚATHA DÉ DANNAN – STERNENHEIM

End­lich ist sie da, die lan­ge erwar­te­te Fort­set­zung von Sean O´Connells TÍR NA NÓG: kürz­lich ist im Aca­bus-Ver­lag die Wei­ter­füh­rung der gen­re­über­grei­fen­den Phan­tas­tik-Aben­teu­er um Cor­ne­lis und Meis­ter Aki erschie­nen. Der Titel des ers­ten von ins­ge­samt zwei Tei­len lau­tet TÚATHA DÉ DANNAN – STERNENHEIM, Band zwei erscheint im Herbst.

Cor­ne­lis von der Bru­der­schaft der Archi­va­re sinnt auf Rache. Er folgt Nya­il, dem Gesand­ten des Abgrün­di­gen Got­tes, der sei­ne Mut­ter Ber­na­dette getö­tet hat. Dabei ver­schlägt es ihn und sei­ne Beglei­ter in die rie­si­ge Metro­po­le Ster­nen­heim, wo er die Bes­tie Eresch­ki­gal besie­gen muss, um den Gral zu errin­gen. Der magi­sche Kelch ist nicht nur eine von drei ver­blie­be­nen Waf­fen der Túa­tha Dé Danann, son­dern auch das Instru­ment, mit dem Cor­ne­lis die Welt ret­ten muss. Doch er hat nicht die gerings­te Ahnung, wie die­se Auf­ga­be zu bewäl­ti­gen ist. Wäh­rend die Entro­pie Nord- und Süd­land nach und nach zer­stört und sich gewal­ti­ge Kara­wa­nen mit Flücht­lin­gen am Ende der Welt in der Nekro­po­lis zusam­men­rot­ten, muss sich Cor­ne­lis sei­nem größ­ten Geg­ner stel­len: dem neu erstan­de­nen, furcht­ein­flös­sen­den Gott Cú Chul­ainn und sei­nen in den Schat­ten ver­bor­ge­nen Hor­den der Túa­tha Dé Danann.

Um das Erschei­nen zünf­tig zu bege­hen, haben mir Sean und der Aca­bus-Ver­lag freund­li­cher­wei­se zwei Exem­pla­re des Buches zum Ver­lo­sen zur Ver­fü­gung gestellt. Um einen der bei­den gewin­nen zu kön­nen muss man nur eine Email an die Adres­se gewinnen[at]phantanews[dot]de sen­den ([at] und [dot] natür­lich durch die kor­rek­ten Zei­chen erset­zen).

Die Email muss aller­spä­tes­tens bis zum 19.08.2012 um 23:59:59 Uhr bei mir ein­ge­hen, es zählt das Ein­gangs­da­tum des Mail­ser­vers.

Teil­nah­me­be­din­gun­gen

Je­der kann nur ein­mal teil­neh­men. Wenn je­mand über meh­rere Email­adres­sen ver­fügt, mit ih­nen teil­nimmt und ich nix mer­ke: Glück ge­habt. :) An­dern­falls wer­den er­kannte über­zäh­lige Mails nicht teil­neh­men.
Nach­dem ich zwei Ge­win­ner er­mit­telt habe (es wird via Zu­falls­ge­ne­ra­tor ge­zo­gen), wer­de ich die­sen das per Email mit­tei­len und sie auf Phan­ta­News na­ment­lich nen­nen, des­we­gen kann die­ser Name auf Wunsch (bit­te in der Teil­nah­me-Email an­ge­ben!) auch ein Pseud­onym oder Ali­as sein. Für die Zu­sen­dung des Ge­winns be­nö­tige ich al­ler­dings eine gül­tige Post­adresse, die ich per Email er­fra­gen wer­de; auch die für die Teil­nahme ver­wen­dete Email-Adres­se muss also un­be­dingt gül­tig sein und die Ge­win­ner soll­ten bis­wei­len ge­ge­be­nen­falls ei­nen Blick in den Spam-Ord­ner wer­fen. Mel­det ein Ge­win­ner sich nich in­ner­halb ei­ner Wo­che (sie­ben Tage) nach Ab­sen­den mei­ner Mail, wer­de ich er­neut »wür­feln« und es gibt ei­nen neu­en Glück­li­chen.

Ich wün­sche viel Glück! Und wei­se an die­ser Stel­le dar­auf hin, dass es sich um eine Fort­set­zung von TÍR NA NÓG han­delt, das muss man gele­sen haben, bevor man mit TÚATHA DÉ DANNAN star­tet, sonst ver­steht man des­sen Inhalt nicht.

Der Rechts­weg ist aus­ge­schlos­sen!

Zum Daten­schutz:
Selbst­ver­ständ­lich wer­den Email– und Post­adres­sen nicht an Drit­te wei­ter­ge­ge­ben, sie wer­den aus­schließ­lich beim Be­trei­ber von Phan­ta­News (so­wie aus tech­ni­schen Grün­den bei des­sen eMail-Pro­vi­der) ge­spei­chert, um Ge­win­ner zu be­nach­rich­ti­gen und die Ge­winne zu ver­sen­den, die ent­spre­chen­den Mails wer­den nach dem Ab­schluss des Ge­winn­spiels ge­löscht.

Cover STERNENHEIM Copy­right Aca­bus-Ver­lag

Neue Steampunk-Reihe bei Fabylon

Soeben ist in Uschi Zietschs Faby­lon-Ver­lag eine neue Rei­he gestar­tet. Das The­ma: Steam­punk – sehr erfreu­lich. Her­aus­ge­ge­ben wer­den die Kurz­ge­schich­ten­samm­lun­gen von Ali­sha Bion­da, die ers­ten bei­den Bücher sind ab sofort bezie­hungs­wei­se in Kür­ze (Ama­zon lis­tet sie als noch nicht lie­fer­bar) erhält­lich:

ERINNERUNGEN AN MORGEN

Eine Erb­schaft wird für einen mit­tel­lo­sen Erfin­der zur letz­ten Ret­tung und bie­tet mehr als tech­ni­sche Raf­fi­nes­sen, näm­lich ein »Dienst­mäd­chen« der beson­de­ren Art. Ein Zir­kus­di­rek­tor hütet ein Geheim­nis, das der Welt den Atem rau­ben wird. Ein Jun­ge, mit dem es eine beson­de­re Bewandt­nis hat. Ein Psy­cho­lo­ge, der Gren­zen über­schrei­tet, die kein Mensch über­schrei­ten darf. Und ein See­held, der zur Kopf­jagd in den Ori­ent geschickt wird – mit einem außer­ge­wöhn­li­chen Schiff.

STEAM IS BEAUTIFUL – Gui­do Krain
DER AUTOMAT – Bernd Perp­li­es
ERINNERUNGEN AN MORGEN – Sören Pre­scher
BRINGEN SIE UNS DEN KOPF VON ABU AL-YASED! – K. Peter Wal­ter
VARIETÉ D’IMMORTAL – Tanya Car­pen­ter
DER MAYA-TRANSMITTER – Andre­as Gru­ber

Band zwei dreht sich um das The­ma »Ero­tik im Steam­punk«:

DER RITT AUF DER MASCHINE

Die Steam­punk-Ero­tics frö­nen der Ästhe­tik har­ter Schwen­gel, damp­fen­der Kes­sel und leben den Beat pum­pen­der Kol­ben in gut geschmier­ten Buch­sen.

Tanya Car­pen­ter, Kers­tin Dirks, Erik Hau­ser, Ant­je Ippen­sen, Aimee Lau­rent und Tho­mas Neu­mei­er ent­füh­ren Sie in die Welt der spe­zi­el­len Feu­er, zu einem Ritt auf der Maschi­ne und zu aus­schwei­fen­den Exzes­sen an Bord des Luft­schiffs Pro­mi­nence I.

EIN SPEZIELLES FEUER – Tanya Car­pen­ter
DIE FRAU DES UHRMACHERS – Aimee Lau­rent
DIE SECRET INTELLIGENCE IHRER MAJESTÄT – Tho­mas Neu­mei­er
DÉJÀ-VU – Kers­tin Dirks
DER RITT AUF DER MASCHINE – Erik Hau­ser
DIE PERLE DER UNSCHULD – Ant­je Ippen­sen

Mir sei aller­dings die Anmer­kung erlaubt, dass ich den ers­ten Satz des »Anreißer«-Texts lei­der ziem­lich pein­lich fin­de – aber wahr­schein­lich ist er ziel­grup­pen­ge­recht … ;o)

ERINNERUNGEN AN MORGEN ist 232 Sei­ten stark und kos­tet 14,90 Euro, DER RITT AUF DER MASCHINE hat eben­falls einen Umfang von 232 Sei­ten, bei­de Cover wur­den von Cross­val­ley Smith gestal­tet.

Cover­ab­bil­dun­gen Copy­right Faby­lon-Ver­lag

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