Meist harmloser Nerd mit natürlicher Affinität zu Pixeln, Bytes, Buchstaben und Zahnrädern. Konsumiert zuviel SF und Fantasy und schreibt seit 1999 online darüber.
Es war zu erwarten, da an diesem Wochenende DC Fandome, das Event von DC Comics stattfindet: Es gibt einen ersten Trailer zu THE BATMAN, in dem Robert Pattinson das Cape und die schlechte Laune des Caped Crusader überstreift.
Nach dem Betrachten des Vorguckers will ich mal so sagen: Es haut mich nicht vom Sockel und ich würde das bisher unter »noch so ein DC-Film« einsortieren. Ich fand es ein wenig uninspiriert. Eine abschließende Wertung kann man natürlich erst abgeben, wenn man den Streifen gesehen hat.
Einen Starttermin gib es nicht, dem Trailer nach zu urteilen irgendwann in 2021. Oder 2031. oder 3021 …
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Die schlechte Nachricht ist, dass wir auf die weiteren Abenteuer der Protagonisten aus Hawkins länger werden warten müssen als zuerst angekündigt, denn COVID-19 hat die Dreharbeiten gestoppt. Das wird also vermutlich erst 2021 was werden.
Die gute Nachricht ist allerdings, dass nicht wie angenommen mit der kommenden, vierten Staffel Schluss mit STRANGER THINGS sein wird. In einem aktuellen interview mit dem Hollywood Reporter gab es eine überraschende Aussage der für die Serie verantwortlichen Duffer-Brüder. Ross Duffer sagte im Detail:
Season four won’t be the end. We know what the end is, and we know when it is. [The pandemic] has given us time to look ahead, figure out what is best for the show. Starting to fill that out gave us a better idea of how long we need to tell that story.
Die vierte Saison wird nicht das Ende sein. Wir wissen, was das Ende ist, und wir wissen, wann es zuende sein wird. [Die Pandemie] hat uns Zeit gegeben, nach vorne zu schauen und herauszufinden, was das Beste für die Show ist. Als wir anfingen, das auszuformulieren, bekamen wir eine bessere Vorstellung davon, wie lange wir brauchen werden, um diese Geschichte zu erzählen.
Das bedeutet, dass es mindestens noch eine fünfte Staffel geben wird, vielleicht sogar eine sechste. Das ist für Netflix ungewöhnlich, denn normalerweise sind Serien dort drei, maximal vier Seasons lang. Allerdings ist die erhebliche Popularität von STRANGER THINGS vielleicht Grund genug für eine Ausnahme. Vielleicht erreichen die Kids ja sogar die Neunziger …
Wer ein minimalistisches Retro-Game zocken möchte, das für seine Bedienung gerade mal zwei Knöpfe benötigt, sollte einen Blick auf SPACE CADET von idan Rooze riskieren, das man im itch.io-Store kostenlos bekommt. Allerdings darf man dem Entwickler auch gern ein wenig Geld hinterher werfen.
SPACE CADET kann seinen Urahnen ASTEROIDS sicherlich nicht verleugnen, das Gameplay geht allerdings weit über den Klassiker hinaus und ist trotz (oder gerade wegen) der minimalistischen Steuerung ziemlich suchterzeugend
Das Game steht für Windows, Linux und Mac OS zur Verfügung und wird ständig weiterentwickelt.
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Die zweite Staffel der bösen Superhelden-Parodie THE BOYS ist noch nicht mal draußen, da wurde bereits eine dritte Season angekündigt. Und die hat eine prominente Neubesetzung: Jensen Ackles wird die Rolle von Soldier Boy übernehmen.
NerdInnen kennen Ackles natürlich als dämonenjagenden Winchester-Bruder aus sagenhaften 15 Staffeln SUPERNATURAL. Die Show ist beendet, eigentlich hätten wir das Finale bereits im Frühjahr sehen sollen, das hat COVID verhindert. die letzten Episoden starten im Oktober, das Serienfinale in Spielfilmlänge kommt im November 2020.
Vor SUPERNATURAL konnte man Ackles in diversen Rollen sehen, darunter welche in SMALLVILLE, DARK ANGEL und DAWSON’S CREEK.
Seine Rolle Soldier Boy ist die eines Helden aus dem zweiten Weltkrieg, der danach zu einer Art Superhelden-Superstar wurde, dem ersten seiner Art. THE BOYS basiert auf einer Comicreihe von Garth Ennis and Darick Robertson, die für Amazon Video als TV-Serie umgesetzt wurde. Es geht darin um vermeintliche Superhelden, die tatsächlich Arschlöcher sind.
Schnell sein! CBS hat die erste Folge seiner animierten Comedyserie STAR TREK: LOWER DECKS für begrenzte Zeit auf Youtube zur Verfügung gestellt – und das sogar ohne Geolocation.
STAR TREK: LOWER DECKS kommt von den RICK & MORTY-Machern und das merkt man der Show auch deutlich an. Dabei macht sie sich genau an den richtigen Stellen über genau die richtigen STAR TREK-Tropes lustig, zeigt dabei aber ziemlich viel Liebe zum Detail. Ich finde es grandios.
Hardcorefans werden es hassen, allein dafür gebührt den Machern ein Preis.
(Update 14.08.2020: »zeitweilig« war nicht lange, das Video war gesten am späten Nachmittag schon wieder weg)
Nachdem TRON: LEGACY vor sage und schreibe zehn Jahren erschien wurde er zwar nicht zum Mega-Blockbuster, hatte aber durchaus positive Kritiken (darunter auch meine) und es wurde eine Fortsetzung geplant. Und die verschwand dann in der Produktionshölle, die letzten zaghaften Informationen gab es 2015, danach war endgültig Funkstille.
Jetzt will Disney es offenbar nochmal angehen. Das sagt zumindest unter anderem Jared Leto, der eine maßgebliche Rolle in TRON 3 spielen soll und auch produzieren wird. Es könnte sein, dass dabei die letzten Pläne zu TRON: ASCENSION – so sollte das Projekt 2015 heißen – immer noch eine Rolle spielen. Regie wird Garth Davis führen, das steht sogar bereits auf IMDb.
Eine offizielle Bestätigung seitens Disney steht allerdings derzeit noch aus und es ist auch unklar, ob es sich um eine direkte Fortsetzung von LEGACY handeln wird. Deswegen gibt es auch noch keine Informationen zu Besetzung (außer Leto) oder Starttermin.
Ich bin sehr gespannt was passiert, insbesondere, da LEGACY im Prinzip mit einem Cliffhanger endete …
Promografik TRON: LEGACY Copyright Walt Disney Pictures
Wie bereits bekannt, hatte Netflix eine Realserie bestellt, die auf Nickelodeons erfolgreicher Animé-Show AVATAR: THE LAST AIRBENDER (2005 – 2008) beruht. Bei den Fans wurde positiv bewertet, dass die beiden Erfinder, Michael Dante DiMartino und Bryan Konietzko, Teil der Produktion sind.
Seit gestern waren sie es, denn sie haben die Produktion verlassen und selbstverständlich redet man über »kreative Differenzen«, allerdings wird DiMartino in einem Blogpost ziemlich deutlich – und das ist in der Branche durchaus ungewöhnlich, üblicherweise beteuert man, sich einvernehmlich getrennt zu haben:
When Bryan and I signed on to the project in 2018, we were hired as executive producers and showrunners. In a joint announcement for the series, Netflix said that it was committed to honoring our vision for this retelling and to supporting us on creating the series. And we expressed how excited we were for the opportunity to be at the helm. Unfortunately, things did not go as we had hoped.
…
But what I can be certain about is that whatever version ends up on-screen, it will not be what Bryan and I had envisioned or intended to make.
Das sind schon ziemlich eindeutige Worte in Richtung Netflix. Ein Sprecher des Streamingdienstes kommentierte:
We have complete respect and admiration for Michael and Bryan and the story that they created in the Avatar animated series. Although they have chosen to depart the live action project, we are confident in the creative team and their adaptation.
Jetzt darf man gespannt sein, was dabei herauskommt. Die letzte Realfilmadaption, ebenfalls ohne die beiden Erfinder, war bekanntermaßen eine Katastrophe.
Diese Serie ist bereits kontrovers, bevor sie veröffentlicht wird, denn gewisse Fans sind nicht erfreut darüber, dass THE WATCH eine eher freie Interpretation des Terry Pratchett-Stoffes darstellt. Offenbar gibt es auch inhaltliche und charakterliche Veränderungen. Die Show ist eben von Pratchetts Werk inspiriert, nicht eine sklavische Nacherzählung. Ob das gut oder schlecht ist, kann man frühstens ermessen, wenn man sie gesehen hat.
Es spielen Richard Dormer (GAME OF THRONES) als Sam Vimes, Chef der Wache, sowie Samuel Adewunmi (Doctor Who) als Carcer Dun, Marama Corlett (The City and The City) als Corporal Angua, Adam Hugill (Pennysworth) als Carrot Ironfoundersson, Jo Eaton-Kent (The Romanoffs) als Constable Cheery und Lara Rossi (Robin Hood) als Lady Sybil Ramkin. Showrunner ist Simon Allen (MUSKETEERS 2015).
Die selbsternannten Fans (die wegen der im januar veröffentlichten Bilder moppern) sollen mal die Füße stillhalten, bis sie tatsächlich etwas gesehen haben. Und schließlich ist die Scheibenwelt ohnehin keine klassische Fantasy, sondern enthält ohnehin zahllose Referenzen auf unsere reale Welt. Deswegen finde ich es auch völlig unproblematisch, wenn das alles eher nach Science Fantasy aussieht, als nach reiner Fantasy.
Netflix produziert die near future SF-Serie AWAY, darin geht es um eine Reise zum Mars. Das haben wir schon wer-weiß-wie-oft gesehen. Allerdings sieht es diesmal glücklicherweise so aus, als würden sich die Protagonisten nicht aufgrund eines mangelhaften Drehbuchs wie Deppen benehmen, wie sonst so oft.
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Während wir im Fernsehen mit haufenweise Iterationen zugeworfen werden, sieht die Zukunft von STAR TREK im Kino eher düster aus. Von der Fortsetzung der J.J. Abrams-Reihe hat man schon lange nichts Aktuelles mehr gehört, das war im Sande verlaufen, als sich Chris Pine und Chris Hemsworth wegen verringerter Gagenzahlungen verabschiedet hatten. Eigentlich sollten die beiden, die Sohn und Vater Kirk spielen, in einem weiteren Film der Reihe aus dem Kelvin-Universum aufeinander treffen. Ebenfalls auf der langen Bank scheint das Quentin Tarantino-Projekt zu sein, denn auch dazu herrscht weitestgehend Funkstille.
Das letzte geplante Kinoprojekt war ein Pitch von Noah Hawley (FARGO & LEGION), das wurde allerdings soeben von der Paramount Motion Picture Group weggexat. Der Grund dafür ist so überraschend wie unverständlich: Im Film hätte es sich um eine Pandemie gedreht, die ganze Sonnensysteme betrifft und Planeten entvölkert. Das war den Verantwortlichen offenbar zu nah an der Realität, obwohl ich das richtig umgesetzt für passend gehalten hätte – zumindest mit einem guten Ende. Denn man hätte prima die Geschehnisse der Gegenwart reflektieren können, wie es sich für gute Science Fiction gehört.
Die neue Paramount-Chefin ist Emma Watts, die hat den Job gerade erst vor einem Monat angetreten, nachdem sie zuvor Chefin bei Centfox war. Und die wirbelt die Filmpläne des Studios offenbar gerade stark durcheinander, nicht nur in Sachen TREK. Nach dem was man so von Insidern hört, will man zwar unbedingt STAR TREK im Kino machen, das Ganze allerdings komplett »neu denken«.
Man darf gespannt sein, was bei diesen Denkvorgängen heraus kommt – und sollte nicht vergessen, dass Paramount und CBS sich wieder in derselben Firma befinden, nämlich der ViacomCBS Inc, es also keine strikte Trennung zwischen Fernsehen und Leinwand mehr geben muss, wie es in den vergangenen Jahren aufgrund der Rechteproblematiken der Fall war.
Sicher darf man sich allerdings sein, dass neue STAR TREK-Kinofilme mit hoher Wahrscheinlichkeit in ferner Zukunft liegen (pun intended).
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