Meist harmloser Nerd mit natürlicher Affinität zu Pixeln, Bytes, Buchstaben und Zahnrädern. Konsumiert zuviel SF und Fantasy und schreibt seit 1999 online darüber.
Ob Dampf, ob Öl oder Elektoimpulse – seit jeher träumt der Mensch von der Verbesserung seiner selbst.
Nun haben sich zehn Tüftler an die Aufgabe gewagt, das fleischliche Selbst zu modifizieren und auf eine neue Stufe zu bringen. Ob mechanische Gliedmaßen, dampfende Herzen oder roboterartige Haushaltshilfen – der Traum hat die Realität bereits eingeholt.
Diese Anthologie enthält zehn Geschichten aus steam‑, cyberpunkigen und transhumanen Welten aus der Feder von Thorsten Küper, Melanie Ulrike Junge, Marco Ansing, Gloria H. Manderfeld, Mia Steingräber & Tobias Rafael Junge, Peer Bieber, Peter Hohmann, Andreas Winterer, Eva Strasser und Anja Bagus.
Das Taschenbuch ist am 22. März 2017 erschienen, 216 Seiten stark und kostet 11,90 Euro. Die eBook-Fassung schlägt mit 3,99 Euro zu Buche und wird ab ca. Ende nächster Woche erhältlich sein.
Eigentlich wollte ich eine geharnischte Replik auf das sexistische Altherren-Kulturdefinierer-Gesülze von Carsten Otte vom SRW verfassen, der im 21. Jahrhundert ernsthaft die Ansicht vertritt, bunte Fans und Manga passen nicht zu einer »altehrwürdigen«, »ernsthaften« Buchmesse Leipzig. Und das aus äußerst kruden Gründen, die man schon mit zwölf Sekunden Nachdenken auseinander nehmen kann.
[Update 21:10 Uhr:] Auch Carsten Otte ist die Kritik an seinen Aussagen zu Hasenohren gekommen und er versucht das, was solche Leute immer gern zu tun versuchen: Alles von sich weisen, kritikresistent auf seinen diskriminierenden Ausführungen bestehen, und von irgendwelchen »strafrechtlich relevanten Äußerungen« zu schwafeln, um die Kritiker pauschal zu diskreditieren. Und vor allem versucht er in durchsichtigster Weise, Ausfälle einzelner (die bekanntermaßen in Sozialen Medien vorkommen) auf die Szene allgemein zu schieben. Das ist in meinen Augen leider erbärmlich und nichts anderes als billiges Nachtreten. In diesem Licht sollte man seinen Einführungssatz sehen:
Zunächst einmal ging es mir nicht darum, literarische Subkulturen zu diffamieren.
Und dann tut er das sofort nochmal, indem er die gesamte Szene aufgrund von Äußerungen einzelner Personen auf Sozialen Medien diffamiert, von denen er noch nicht einmal nachweisen kann, dass diese auch tatsächlich zum Fandom gehören. Denn das kann er selbstverständlich nur annehmen, aber zum Zeitpunkt seiner Aussage nicht belegen.
Auch diesen Satz muss man sich auf der Zunge zergehen lassen:
Es lohnt sich aber dennoch zu diskutieren, ob die Art und Weise, wie sich manche Cosplayer inszenieren, nicht im krassen Gegensatz zu den von der Buchmesse definierten Zielen steht.
Was sind denn »die definierten Ziele der Buchmesse«? Die Antwort ist einfach: In erster Linie geht es, wie bei jedem Wirtschaftsunternehmen und auch der Buchbranche im allgemeinen, in erster Linie darum, möglichst viele Einnahmen zu erzielen. Alles Geschwafel und Getue um Hochliteratur oder hehre politische Ziele sind letztlich nur PR-Getrommel, die der Generierung von harten Moneten dienen sollen. Wer das anders sieht, sollte dringend seinen Sinn für Realität überprüfen.
Und dann noch der zweite Ansatz: Der SWR dürfte es mit diesem Clickbait-Artikel auf richtig viel Traffic gebracht haben – und das könnte ein anderer Grund für dessen Veröffentlichung gewesen sein. Allerdings erwarte ich von öffentlich-rechtlichen Medien Sachlichkeit und nicht Clickbaiting.
[Nachtrag 29.03.2017:] Übrigens äußern sich die Veranstalter der Buchmesse Leipzig (und Frankfurt) selbstverständlich positiv über Cosplayer. Weil die medienwirksam sind und somit kostenlos Werbung für die Veranstaltung machen. Und das obwohl sie sich ähnlich merkwürdigen, teilweise lächerlichen, Vorschriften wie bei der GamesCom unterwerfen müssen. Da steht unter anderem:
Die Kostüme dürfen nicht zu freizügig sein, d.h. Oberkörper, Intimbereich und Po müssen ausreichend von Kleidung bedeckt sein – das gilt für beide Geschlechter.
Somit sollten die von Otte gesehenen pornografischen Kostüme nur seiner übersteigerten Prüderie geschuldet sein, denn als Porno-Hase kommt man gar nicht an den Ordnern vorbei.
Dass Alicia Vikander (EX MACHINA) in der neuen Verflimung der Computerspielreihe TOMB RAIDER die Archäologin Lara Croft spielen soll ist nichts Neues. Neu sind allerdings die ersten offiziellen Fotos von ihr in der Rolle, die kürzlich veröffentlicht wurden.
Und die Bilder sehen tatsächlich so aus, wie aus dem TOMB RAIDER-Computerspiel-Reboot aus dem Jahr 2013, an dem man sich offenbar orientieren möchte, also eine Origin-Story.
Die Neuauflage von GHOSTBUSTERS im vergangenen Jahr war kein Flop, aber auch nicht rasend erfolgreich, möglicherweise aufgrund der bekloppten Kontroversen um weibliche Hauptdarsteller. Mir hatte der Film gefallen. Dennoch waren die Einspielergebnisse nicht so gut, dass seitens Sony und Columbia eine direkte Fortsetzung geplant ist.
Das scheint allerdings nicht das Ende des GHOSTBUSTERS-Franchise an sich zu sein. Ivan Reitman (Regisseur der beiden Originalfilme) erläuterte gegenüber io9, dass zum einen der Animationsfilm, über den vor ca. zwei Jahren bereits geredet wurde, noch nicht vom Tisch ist. Weiterhin sind seinen Aussagen zufolge auch noch weitere Realfilme in Planung.
Die Produktion am Animationsfilm hat wie er sagt direkt nach dem Produktionsende von GHOSTBUSTERS 2016 begonnen. Und auch die Planungsphase für die genannten weiteren Filme ist bereits gestartet. All diese Projekte sollen offenbar zusammenhängen und Reitman sagte, es sei seine Aufgabe sicherzustellen, dass alles zusammenpasst.
Das macht auch deswegen eine Menge Sinn, weil im Jahr 2015 extra eine Tochterfirma von Columbia Pictures mit dem Namen »Ghost Corps« gegründet wurde, um die Marke GHOSTBUSTERS auszubauen. Man redete über Real- und Animationsfilme fürs Kino, Fernsehserien, Merchandising und andere, neue, Produkte aus dem Bereich Unterhaltung. Chefs von GhostCorps sind Dan Aykroyd und Ivan Reitman.
Logo GhostCorps Copyright Ghost Corps, a division of Columbia Pictures Industries Inc.
Auch wenn man den Eindruck hat, dass aus THE BIG BANG THEORY die Luft ein wenig raus ist, hat sich der Sender entschlossen, die Seri eum zwei weitere Staffeln zu verlängern. Allerdings befinden sich Mayim Bialik (Amy) and Melissa Rauch (Bernadette) noch in Vertragsverhandlungen.
Grund dürfte sein, dass Jim Parsons (Sheldon), Johnny Galecki (Leonard), Kaley Cuoco (Penny), Simon Helberg (Howard) und Kunal Nayyar (Raj) 900000 Dollar pro Folge bekommen (bisher 1000000 Bucks), Bialik und Rauch allerdings deutlich weniger (die Quellen widersprechen sich hier, manche sprechen von der Hälfte).
Laut dem Hollywood Reporter haben sich die besser bezahlten Schauspieler auf die Kürzungen eingelassen, damit Bialik und Rauch mehr Gage bekommen können.
Allerdings scheint sich CBS ziemlich sicher zu sein, dass die beiden unterschreiben, sonst hätten sie die beiden neuen Staffeln BIG BANG THEORY vermutlich nicht bereits verkündet. Eine Fortführung ohne die beiden Charaktere ist schwer denkbar.
Bereits vor einigen Tagen wurde eine Spinoff-Serie namens YOUNG SHELDON angekündigt.
Es ist keine neue Art der Spieler-Abzocke, die Ubisoft hier zeigt, aber eine neue Dimension. Für das Burgenbelagerungs- und Scharmützel-Spiel FOR HONOR muss man 50 bis 70 Euro hinlegen. Es handelt sich somit um ein sogenanntes »Vollpreisspiel«, also auf den ersten Blick kein freemium- oder anderes free2play-Modell mit Ingame-Shop. Man würde nun erwarten, dass man für den Preis auch ein vollständiges Game erhält, doch das geht weit an der Realität vorbei, denn Ubisoft möchte noch ordentlich weiteres Geld abzocken generieren, indem man im Spiel Ausrüstungsgegenstände, Moves, Emotes und Rüstung erwerben kann.
Ein Spieler hat auf Reddit ausgerechnet, dass man zusätzlich zum Kaufpreis 732 USD (derzeit ca. 680 Euro) aufbringen muss, um alles freizuschalten. Man kann das auch über das Anhäufen von Ingame-Wahrung tun, dafür braucht man laut bystander007 auf Reddit allerdings als Casual Gamer, der an fünf bis sieben Tagen der Woche ein bis zwei Stunden spielt, ca. 2,5 Jahre. Aber auch Hardcore-Grinder werden duch die Spielmechanismen benachteiligt, die die ersten ein bis zwei Spielstunden eines Tages mit höherer Ausbeute der Währung »Steel« belohnen. Selbst so ein Hardcore-Spieler bräuchte bei 16 Stunden Spielzeit an sieben Tagen der Woche immer noch 46 Wochen, um alles freizuschalten.
Die Spielergemeinde ist nicht amüsiert und auch professionelle Publikationen äußern sich ob dieser für manche unkalkulierbare Kostenfalle eher kritisch. Es wäre angebracht, dass sich der Verbraucherschutz die kackendreiste Vorgehensweise bei FOR HONOR mal genauer ansieht.
Der letzte Film von DreamWorks Animation für die Centfox, bevor sie zu Universal wechseln, trägt den Titel THE BOSS BABY. Regie führt Tom McGrath (MADAGASCAR).
Der siebenjährige Tim ist nicht begeistert, als ihm seine Eltern ein Baby präsentieren: seinen Bruder. Doch irgendwas scheint nicht zu stimmen, denn das Baby kann sprechen (mit der Stimme von Alec Baldwin). Es ist schwer zu beschreiben, die Trailer erklären mehr.
THE BOSS BABY startet in Deutschland am 30. März 2017.
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Hugh Lofting schrieb in den 1920ern drei Kinderbücher um DOCTOR DOLITTLE, der mit Tieren sprechen kann (The Story of Doctor Dolittle, The Voyages of Doctor Dolittle und Doctor Dolittle’s Circus).
Die wurden auch bereits verfilmt, zum einen 1967 im Musical DOCTOR DOLITTLE mit Rex Harrison in der Titelrolle, zum anderen in zwei Filmen (1998 und 2001) mit Eddie Murphy in einem modernisierten Setting.
In einer neuen Kinofassung namens THE VOYAGES OF DOCTOR DOLITTLE soll Robert Downey jr. die Rolle des Doktors übernehmen. Regie wird Stephen Gaghan (SYRIANA) führen, der arbeitet auch am Drehbuch, das auf einer früheren Fassung von Tom Shepherd basiert. Es produzieren Susan Downey von Team Downey zusammen mit Joe Roth und Jeff Kirschenbaum von Roth/Kirschenbaum Films.
Wann die Produktion starten soll ist noch nicht bekannt, Regisseur Gaghan arbeitet derzeit noch an einer Filmadaption des Computerspiels THE DIVISION.
TERMINATOR: GENISYS sollte eigentlich der Auftakt zu einer neuen Trilogie um ungemütliche Endoskelett-Roboter werden, allerdings kam der Film bei Kritikern und Fans so schlecht an, dass man diese Pläne schnell aufgab. Und das interessanterweise, obwohl die Einspielergebnisse letztlich so schlecht nicht waren.
Der nächste Plan war dann, dass James Cameron himself das Franchise mit TERMINATOR 6 aus dem Tief holen sollte. Da der immer noch intensiv mit AVATAR-Fortsetzungen beschäftigt ist (die unendliche Geschichte), hätte Tim Miller (DEADPOOL) Regie führen sollen. Wie schon bei GENISYS war auch hier wieder der Ur-Roboter Arnold Schwarzenegger involviert.
Der hatte allerdings kürzlich gegenüber New York Daily News gesagt, dass er an einer Fortführung des Franchise nicht interessiert sei. So etwas ist natürlich ein schwerer Schlag für ein solches Filmprojekt. Und konsequenterweise ist TERMINATOR 6 jetzt auch aus den Terminplänen von Paramount verschwunden. Das dürfte wohl bedeuten, dass es bis auf weiteres keine neuen TERMINATOR-Filme geben wird.
Wobei man angesichts der turbulenten Geschichte des Franchise’ vermutlich niemals nie sagen sollte …
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