Meist harmloser Nerd mit natürlicher Affinität zu Pixeln, Bytes, Buchstaben und Zahnrädern. Konsumiert zuviel SF und Fantasy und schreibt seit 1999 online darüber.
Der kleinformatige Raspberry Pi Zero eröffnet aufgrund seiner Bauweise ganz neue Möglichkeiten für Frickelprojekte. So zum Beispiel eine Emulator-Station im Streichholzschachtelformat und im Andenken an den klassischen GameBoy von Nintendo.
Pi Zero GameBoy Nano heisst das Projekt, bei dem auf dem RasPi mittels RetroPie nicht nur Gameboy-Spiele laufen, sondern auch alles andere, das die Plattform emulieren kann. Dazu dann noch ein 3D-gedrucktes Gehäuse im GameBoy-Stil und fertig ist die mobile Retro-Kiste im Format eines Schlüsselanhängers. Wurstfinger sollte man allerdings nicht haben. :)
Realisiert wurde das ganze vom dänischen Maker Rasmus Hauschild, der die für den 3D-Druck nötigen Dateien auf Thingiverse zur Verfügung gestellt hat. Dort findet man auch eine Einkaufsliste. Ganz billig ist das Vergnügen nicht, aber das ist ja beim Selbermachen auch nicht der Punkt.
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Toonz ist der Name einer Animationsssoftware des italienischen Entwicklers Digital Video. Die wird insbesondere in Japan gern zur Realisierung von Animés verwendet. Beispielsweise nutzt Studio Ghibli eine modifizierte Variante seit Jahren für ihre Filme. Die erste damit hergestellte Produktion war PRINZESSIN MONONOKE im Jahr 1995 (Produktionsstart).
Wie es jetzt in einer Pressemitteilung heißt, hat die japanische Medienfirma Twango Digital Video die Software abgekauft und wird sie am 26. März auf der Veranstaltung Animé Japan in Tokio als Open Source freigeben. Bei der freien Version mit dem Namen »Open Toonz« handelt es sich um eine Fassung mit denselben Features, wie diejenige, die man bei Studio Ghibli nutzt.
Es wird auch eine Toonz Premium-Ausgabe geben, die soll zu einem »höchst attraktiven« Preis angeboten werden.
Mit der freien Version von Toonz kann dann jeder 2D-Animationen erstellen. Ich würde jedoch mal davon ausgehen, dass die Lernkurve nicht gerade flach ist. Wie man das Netz kennt, dürften jedoch in kürzester Zeit Tutorials zur Verfügung stehen.
Deutscher Kinostart ist am 3. November, irrsinnige fünf Wochen nach den USA. Der hiesige Verleihtitel lautet DIE INSEL DER BESONDEREN KINDER (im Ernst?).
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Besitzer älterer Ausgaben von Amazons eBook-Lesegerät Kindle sollten aufmerken: Noch bis morgen haben sie Zeit, ihr Gerät zu aktualisieren, sonst ist das Autoupdate nicht mehr möglich und muss über einen Download manuell durchgeführt werden. Betroffen sind eBook-Reader, die vor 2012 gekauft wurden, genauer die folgenden Geräte: Kindle 2. Generation (2009), Kindle DX 2. Generation (2009), Kindle Keyboard 3. Generation (2010) , Kindle 4. Generation (2011), Kindle 5. Generation (2012), Kindle Touch 4. Generation (2011) und Kindle Paperwhite 5. Generation (2012).
Laut Amazon handelt es sich um kritische Sicherheits-Updates, welche genau das sind, dazu schweigt man sich bei Amazon leider aus (was ich relativ unschön finde).
Wer das Update bis 22.03.2016 verpasst, hat danach keinen Zugriff mehr auf seine eBooks in der Amazon-Cloud und andere Dienste. Man sieht dann im Display folgende Meldung:
Bitte stellen Sie sicher, dass Sie innerhalb der Reichweite einer Drahtlosverbindung liegen und versuchen Sie es erneut. Wenn das Problem dauerhaft bestehen bleiben sollte, dann starten Sie Ihren Kindle neu über das Menü in den Einstellungen und versuchen Sie es erneut.
Harmlos dürften die Sicherheitslücken nicht sein, wenn der Onlineriese zu solche drastischen Maßnahmen greift, wie die Geräte komplett von seinem Netz abzuhängen.
20th Century Fox hat nochmal einen Trailer zu Bryan Singers neuestem Superhelden-Epos X‑MEN: APOCALYPSE rausgehauen. Und das sieht schon wirklich gut aus, der Singer hat‘s halt drauf.
Es spielen: James McAvoy, Michael Fassbender, Jennifer Lawrence, Oscar Isaac, Nicholas Hoult, Rose Byrne, Tye Sheridan, Sophie Turner, Olivia Munn, Lucas Till, Evan Peters, Kodi Smit-McPhee, Alexandra Shipp, Josh Helman, Lana Condor und Ben Hardy.
Deutscher Kinostart: 19. Mai 2016 (in den USA eine Woche später).
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Eines der größten Argumente von Verlagen für ihre Arbeit (und ihre teils gepfefferten Preise) ist: »Wir liefern Qualität!« Und mit diesem Qualitätsanspruch schaut man gern auf die vor sich hin frickelnden Selfpublisher herab.
Wie sieht denn die Realität aus? Zumindest bei Heyne nicht gut. Christine Ulrich fand in einem eBook des Verlags, nämlich Richard Morgans GLÜHENDER STAHL, gleich haufenweise Fehler, wie man den Bildschirmfotos entnehmen kann. Die Liste der Patzer ist groß. Jede Menge Kursivschrift, wo die definitiv nicht hingehört, falsche Buchstaben (»m« statt »rn«, »F« statt »E«), oder zusammengeschriebene Wörter, die nicht zusammengeschrieben sein dürfen. Dafür bezahlt man doch die von Heyne angesagten 10,99 Euro für das eBook richtig gerne. Nicht.
Was ich daran am erschreckensten finde: Ich hätte angenommen, dass Verlage die bisherigen Workflows erweitern, um die ohnehin elektronisch vorliegenden Dateien über Konverter in eBooks zu verwandeln. Zumindest würde ich das so machen, letztendlich ist der Unterschied eigentlich nur eine andere XSL-Transformation, um statt eines PDFs ein valides epub oder mobi/azw auszugeben. Oder andere automatische Arten der Konvertierung.
Wie aber jeder weiß, der schon einmal mit Schrifterkennungssoftware (OCR) gearbeitet hat, sind die oben bemängelten Fehler exakt solche, die bei suboptimaler und unkorrigierter Schrifterkennung entstehen. Hat man bei Heyne das Buch etwa eingescannt und dann ohne Überarbeitung in ein eBook verwandelt? Das wäre dann tatsächlich schon eine beachtliche Menge an Dummheit bei einem der namhaftesten deutschen Verlage. Oder interessiert das da keinen, weil eBooks ohnehin nur ungeliebte Abfallprodukte des Printmarktes sind? Das Abliefern derart grotest fehlerbehafteter eBooks ist auf jeden Fall der beste Weg, es sich mit den Lesern zu verscherzen. Schuld sind dann am Ende wieder die Raubkopierterroristen, nie die Verlage selbst.
Ja, ich weiß, es handelt sich um ein eBook aus dem Jahr 2010, da hatte man es vielleicht noch nicht so mit der Technik … Hätte man es nicht inzwischen korrigieren und die Leser darauf hinweisen können?
Dass das bis heute kein Einzelfall ist, zeigt ein Kommentar auf Facebook, nach dem auch der neue Lukianenko (Heyne) und Richard Schwartz´ WANDERER (Piper) vor Fehlern nur so strotzen.
Ist das diese legendäre Qualität, über die die Verlage immer salbadern, und die unter anderem als Begründung für die überzogenen eBook-Preise angeführt wird?
Ich werde mal versuchen, von Heyne eine Stellungnahme zu erhalten.
Wie sehen eure Erfahrungen mit Fehlern in Verlagsbüchern aus? Meiner Ansicht nach treten die in letzter Zeit gehäuft auf.
Update: Das ging gerade an Heyne raus:
Sehr geehrte Frau xxx,
wie ich auf PhantaNews berichtete, finden sich in der Heyne eBook-Fassung von Richard Morgans »Glühender Stahl« derart viele Fehler, dass man das getrost als grotesk bezeichnen kann.
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Ich möchte auf diesem Weg um eine Stellungnahme bitten, wie es dazu kommen konnte und wie Sie den Verkaufspreis angesichts der miserablen Qualität des Produkts rechtfertigen wollen.
Ich weise darauf hin, dass Ihre Antworten im Rahmen eines weiteren Artikels auf PhantaNews thematisiert und wiedergegeben werden.
Der HARRY POTTER-Fan weiß es natürlich: Voldemort ist der Supervillain der Reihe, der böse Gegenspieler der guten Kerle von Hogwarts um den auserwählten Zauberlehrling Potter. Einer Reihe von Fans wurde der Hintergrund des Böswatzes, der ursprünglich mal Tom Marvolo Riddle hieß, in den Büchern und Filmen offenbar nicht ausführlich genug ausgebreitet. Deswegen sammeln sie auf Kickstarter Geld für einen Fanfilm mit dem Titel VOLDEMORT – ORIGINS OF THE HEIR.
Fast 3000 der angepeilten 15000 Euro sind bereits beisammen und es sind noch 54 Tage Zeit, etwas zu spenden, um zum Gelingen beizutragen. Angesichts des geringen Budgets, sehen die Quidditch-Szenen aus dem Trailer gar nicht mal so schlecht aus, die Szenen ohne SFX sogar sehr gut.
Allerdings liegen die Rechte an HARRY POTTER bei Warner Bros. und bekanntermaßen, verklagen die einen schneller, als man »Avada Kedavra« sagen kann.
Vor einiger Zeit hieß es, dass man in Hollywood Filme nach zwei der bekanntesten Spiele-Franchises machen wolle: HALF LIFE und PORTAL aus dem Hause Valve sollten eine Kino-Umsetzung erhalten. Und dann wurde es ruhig um die Projekte.
Involviert ist kein Geringerer als Hollywood-Superstar J. J. Abrams. Der wurde anlässlich der Premeiere von 10 CLOVERFIELD LANE von IGN zu dem Thema befragt. Und gab zu Protokoll, dass die beiden Streifen keineswegs in der »Entwicklungshölle« gelandet sind, sondern dass aktiv daran gearbeitet wird. Seinen Aussagen zufolge habe man gerade Drehbuchautoren damit beauftragt, Stories für eine Umsetzung zu verfassen.
Damit befinden sich beide Projekte immer noch in einem sehr frühen Stadium, aber aufgegeben wurden sie nicht.
Auch Sony hat zur Game Developer Conference einen Termin für den Start ihres VR-Systems gegeben, und auch gleich einen Preis genannt. Erscheinen wird die Brille für die Playstation 4 am 7. Oktober 2016 und kosten wird sie gerade mal 399 Dollar. Das ist natürlich eine ganz andere Hausnummer, als die 600 bzw. 800 Dollar, die Oculus und Valve für ihre Produkte ansagen, zudem benötigt man für die beiden computerbasierten Brillen auch noch potente – und damit teure – PC-Hardware (einen i7 und mindestens eine Nvidia GTX 970 oder ATI R390). Bei Sony reicht eine PS4 für 299 Dollar. Dabei bleibt allerdings abzuwarten, wie performant die Spiele auf dieser Plattform sein werden. Bedenken muss man zudem, dass man den Move-Controller und die Playstation Kamera für den Betrieb der VR-Brille ebenfalls erwerben muss – falls man sie nicht ohnehin bereits besitzt.
Sony gibt eine Auflösung von 1920 x RGB x 1080 bei einer Bildwiederholfrequenz von 120 Hz an. Das bedeutet, dass jeder einzelne Pixel des OLED-Displays die drei Grundfarben annehmen kann, bei anderen Systemen gibt es dafür Subpixel. Somit wäre die effektive Auflösung vermutlich höher. Jedes Auge sieht damit 960 x RGB x 1080 Pixel. Angeblich liegt die Latenz bei unter 18 Millisekunden. Wie gut das tatsächlich aussieht, wird man abwarten müssen. Parallel zur Ausgabe auf der Brille wird man das Geschehen zudem auf einem Fernseher verfolgen können – der will dann auch noch angesteuert werden. Ich bin sehrt gespannt, ob Sony hier den Mund nicht vielleicht etwas voll nimmt.
Angekündigt wurde zudem, dass zwischen Oktober 2016 und dem Jahresende bereits 50 VR-Spiele für das System erscheinen sollen, darunter eine Virtual Reality-Version von STAR WARS: BATTLEFRONT. Holy Yoda …
Man sollte allerdings ebenfalls nicht aus den Augen verlieren, dass es sich bei der PS4 um ein im Gegensatz zu den anderen Anbietern deutlich geschlosseneres System handelt.
Wer die Reise der Astronauten von Apollo 11 nachempfinden möchte, sollte besser eine Oculus Rift, Playstation VR oder HTC Vive ordern. Im Spiel APOLLO 11 VR EXPERIENCE tritt der Spieler die Reise zum Erdtrabanten an. Dabei konnten die Entwickler originale NASA-Daten nutzen, um das Spiel möglichst authentisch zu machen. Die Versionen für die verschiedenen VR-Plattformen sollen zur Verfügung stehen, wenn diese auch erhältlich sind. In Sachen Oculus Rift bedeutet das: Noch im März.
Ein Trailer zeigt, was auf die Spieler zukommt – und das sieht ganz grandios aus. Mehr Informationen auf der Webseite der Entwickler.
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