Meist harmloser Nerd mit natürlicher Affinität zu Pixeln, Bytes, Buchstaben und Zahnrädern. Konsumiert zuviel SF und Fantasy und schreibt seit 1999 online darüber.
Bereits im Jahr 2009 hatte Steven Spielberg die Rechte an GHOST IN THE SHELL gekauft. Dabei handelt es sich ursprünglich um einen Manga von Masamune Shirow aus dem Jahr 1989, der in mehrere Animationsfilme, eine Fernsehserie und drei Videospiele adaptiert wurde. Nur eine Realverfilmung fehlt noch. Spielberg hatte den Plan, eine 3D-Fassung daraus zu machen, das Projekt kam allerdings irgendwie nicht so richtig aus dem Quark. Jetzt verdichten sich die Hinweise, dass die Produktion des Films an Drive gewinnen könnte.
Angeblich hat man Scarlett Johansson gerade zehn Millionen Dollar geboten, damit sie die Rolle des in der Vorlage bisexuellen Cyborgs Major Motoko Kusanagi übernimmt (man darf gespannt sein, ob dieser Aspekt im prüden Amerika vorhanden sein wird). Auf der einen Seite würde ich sie gern in der Rolle sehen (Hölle, ich würde rasend gern eine High-Budget-Realverfilmung von GHOST IN THE SHELL sehen, mit Frau Johansson erst recht), auf der anderen Seite gibt es im Netz Kritik, dass damit mal wieder ein klassischer, japanischer Stoff nicht mit Japanern besetzt wird, sondern mit Weißen. Man nennt so etwas »whitewashing«, das letzte Mal wurde wegen AKIRA gemault, aber das Vorhaben scheint wieder in der Produktionshölle verschwunden zu ein. Ich verstehe das Problem auch nicht so ganz, muss ich zugeben: Amerikaner kaufen einen Stoff, um einen amerikanischen Film daraus zu machen. Warum ist es dann fragwürdig, bekannte Schauspieler zu besetzen, die keine Japaner sind?
Einen Regisseur gibt es dem Vernehmen nach ebenfalls bereit für das Dreamworks-Projekt, der Name lautet Rupert Sanders, das letzte nennenswerte Werk von ihm war SNOW WHITE AND THE HUNTSMAN. Dass es den Film geben wird und das Sanders Regie führt, steht laut IMDB bereits fest. Das mit Johansson ist allerdings noch offen.
Bild: Scarlett Johansson, von Georges Biard, aus der Wikipedia, CC BY-SA
Durch den virtuellen Blätterwald ging es schon lange und es war kein Gerücht mehr: Es soll nicht nur einen zweiten, sondern auch einen dritten Teil des »Mecha verkloppen Aliens«-Spaßes PACIFIC RIM von Guillermo del Toro geben. Ich bin ein wenig hin- und hergerissen. Auf der einen Seite hätte der Film auch einfach für sich stehen und Kultstatus errringen können. Auf der anderen Seite freue ich mir ein Loch in den Bauch, dass das Thema aufgegriffen wird und man einige Protagonisten wiedersehen kann.
Bis der zweite Teil in die Kinos kommen kann, werden noch drei Jahre vergehen, der Kinostart ist für 2017 angesetzt. Del Toro sagte gegenüber Collider, dass man einige der Charaktere aus dem ersten Teil wiedersehen wird, allerdings nicht alle, denn ein paar tauchen erst am Ende der Fortsetzung auf, werden dann aber im dritten Film eine Rolle spielen. Man will demnach keine halben Sachen machen, sondern gleich eine Trilogie. Hinweise auf die Story gibt es natürlich noch nicht, aber man darf davon ausgehen, dass sich erneut Riesenroboter mit gigantischen Aliens hauen.
Das Teaserbild, das auf der offiziellen Facebookseite gepostet wurde, zeigt weder Kaijus noch Jäger, allerdings mehrere Kriegsschiffe, die zu einem gigantischen Strudel gezogen werden. Ich bin gespannt, denn PACIFIC RIM fand ich einfach großartig. Popcornkino mit großen Schauwerten und perfekt produziert und inszeniert, davon sehe ich gern noch mehr – wenn es denn gut wird …
Promofoto PACIFIC RIM 2 Copyright Warner Bros. und Legendary Pictures
Dass TNT aus der dreiteiligen Fernsehfilm-Reihe THE LIBRARIAN (in Deutschland schlecht synchronisiert auf RTL als THE QUEST) eine Fersehserie macht, darüber hatte ich bereits berichtet. Einen Trailer hatte ich ebenfalls schon gezeigt. Jetzt gibt es einen neuen. Produziert wird das Ganze vom Team, das auch LEVERAGE gemacht hat. Und der Trailer zeigt, dass man sich offenbar auf eine Mange Spaß einstellen kann. Ich bin sehr gespannt.
Der Kurzfilm MURPHY wurde von Studenten der ISART realisiert, einer renommierten Schule für digitale Kunst, also CGI, 3D-Animation und Computerspiele in Paris und Montréal.
Im zweiten Weltkrieg stürzt ein Fallschirmjäger während der Invasion in einem Wald in Frankreich ab und trifft auf ein niedliches mystisches Wesen. Die Geschichte zeigt zudem, was schlimmer ist, als urböse: strunzdumm.
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PHOENIX – ERBE DES FEUERS – Ann-Kathrin Karschnick
Im Jahr 2034, genau 121 Jahre nach dem fehlgeschlagenen Experiment, flüchtet Tavi mit Leon vor einer totalitären Staatsmacht nach Paris. Eine Mordserie unter den Seelenlosen, die sich zu einem Untergrund zusammengeschlossen haben, zerrüttet die Gemeinschaft. Der eskalierende Krieg zwischen der Menschenrasse und den Seelenlosen wird jedoch nicht nur für die Phoenix zur Gefahr.
DUNKELLICHT – Martin Ulmer
Seit langer Zeit wahren die verfeindeten Bruderschaften des Lichtes und der Dunkelheit im Verborgenen das Gleichgewicht der Kräfte. Doch kurz vor der zweiten Jahrtausendwende droht beiden die Auslöschung, da Ordensbrüder ermordet werden oder spurlos verschwinden. Gejagt von den Söldnern des ominösen Büro 13 geraten Johannes Sturm, ein Krieger des Lichtes, und Antoine Chevallier, ein Gelehrter der Dunkelheit, gemeinsam zwischen die Fronten.
Hilfe erhalten sie von einem neugierigen Magiker und von der geheimnisvollen Ella, die sich den beiden auf ihrer Suche nach Antworten anschließen.
Mitten im Ruhrgebiet, in der Stadt Dortmund, kommt es zum letzten Gefecht, als auch noch eines der letzten Dunkellichtwesen in das Geschehen eingreift …
KOBRIN – DIE SCHWARZEN TÜRME – Caroline Brinkmann
Kobrin hat keinen Zugang zur Magie, wie andere Elfen in ihrem Alter, denn sie kann sie weder sehen noch lenken. Als ihre Heimat Argorn, das friedliche Lichtbaumreich, von einem unbekannten Feind angegriffen wird, muss ausgerechnet sie den Gegenstand behüten, der ihre Welt retten soll. Zur gleichen Zeit infiltriert der Mensch Daidalor das Heer des Feindes. Seine Mission führt ihn nach Argorn, wo die Schatten unheilvolle Türme errichten und mit dunkler Magie experimentieren. Um sie aufzuhalten, muss er mehr als nur sein Leben riskieren.
Die Lesung beginnt um 19:00 Uhr, Einlass ist bereits ab 18:00 Uhr, der Eintritt kostet fünf Euro.
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Heutzutage kommen Serien schon lange nicht mehr nur über das herkömmliche Fernsehprogramm zu den Zuschauern, längst kann die Erstausstrahlung selbstproduzierter Projekte auch über Streamingdienste wie Amazons Prime Video oder Netflix erfolgen. Ein weiterer Spieler in diesem Segment ist POWERS. Diese Serie um Polizisten, die es mit übernatürlichen fällen zu tun bekommen, startet im Winter exklusiv auf Sonys Playstation Network – für Plus-Abonnenten kostenlos.
POWERS verfolgt die Abenteuer zweier Detectives der Mordkommission, Christian Walker und Deena Pilgrim, die Fälle bearbeiten, welche mit Personen zu tun haben, die über übernatürliche Fährigkeiten verfügen, sogenannte »Powers« (Kräfte). Im Umfeld der heutigen Paparrazzi-Kultur stellt POWERS die Frage, was geschehen würde, wenn die Welt voller Superhelden wäre, die tatsächlich nicht im Geringsten heldenhaft sind? Was wäre, wenn die Kräfte nur als Entschuldigung für Unfug, Chaos, Mord und Werbeverträge genutzt werden würden?
Das sieht schön düster aus, ich bin sehr gespannt.
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Am Wochenende war ich zusammen mit Anja Bagus auf dem BuchmesseCon in Dreieich. Hauptsächlich um sie dort zu unterstützen und um Werbung für ihre Bücher, unsere Webserie ÆTHERANGELEGENHEITEN und den frisch gedruckten ersten Band der ÆTHERWESTERN zu machen (dazu an anderer Stelle mehr). Doch dann war da auch noch eine Preisverleihung, nämlich die des Deutschen Phantastik-Preises.
Eigentlich hatte ich mich nach den Erfahrungen des letzten Jahres darauf vorbereitet, wieder motzen zu müssen. Erstaunlicherweise lief bis auf ein paar unnötigen Querelen mit einzelnen Veranstaltern im Vorfeld aber alles prima. Die Besucher waren nett, die Stimmung war klasse und am Ende erhielt dann auch noch die bei Feder und Schwert erschienene Steampunk-Anthologie EIS UND DAMPF den DPP als beste Storysammlung des verflossenen Jahres. Eine Geschichte darin ist übrigens von mir, aber ich glaube, damit hatte ich bereits mehrfach angegeben. ;) Somit bin ich dann wohl auch Preisträger – zumindest einer kleinen Ecke des DPP …
Hier folgen nun diejenigen, die es auf die Nominiertenliste geschafft haben, die Preisträger sind fett gekennzeichnet (und stehen an erster Stelle). Erneut sei mir die Kritik erlaubt, dass ich es sehr merkwürdig finde, wenn bei der Bewertung der besten Webseite Phantastik-Couch als firmenbetriebene Profiseite in derselben Kategorie antritt wie rein privat betriebene Blogs und Seiten von Fans, die nicht die finanziellen Mittel aufbringen können, um Werbung für ihr Projekt zu machen und Mitarbeiter zu bezahlen.
Bestes deutschsprachiges Romandebüt: Gaby Wohlrab: “Eldorin – Das verborgene Land” (Vier Raben)
Sabrina Železný: “Kondorkinder – Die Suche nach den verlorenen Geschichten” (Mondwolf)
Simon André Kledtke: “Sarania – Das Vermächtnis der Magier” (UBV)
Alessandra Reß: “Vor meiner Ewigkeit” (Art Skript Phantastik)
Selma J. Spieweg: “Rattenauge … etwas Besseres als den Tod …” (Qindie)
Bester internationaler Roman: Terry Pratchett: “Dunkle Halunken” (ivi)
George R. R. Martin: “Der Heckenritter von Westeros – Das Urteil der Sieben” (Penhaligon)
Stephen King: “Doctor Sleep” (Heyne)
Ben Aaronovitch: “Ein Wispern unter Baker Street” (dtv)
Peter V. Brett: “Die Flammen der Dämmerung” (Heyne)
Tad Williams: “Die dunklen Gassen des Himmels” (Klett-Cotta)
Brent Weeks: “Die blendende Klinge” (Blanvalet)
Jo Walton: “In einer anderen Welt” (Golkonda)
Das kommt relativ überraschend, denn angekündigt war nichts. Aus dem Überraschungsknüller GUARDIANS OF THE GALAXY wird eine Animations-Fernsehserie gemacht. Viele Details dazu weiß man noch nicht, nur dass in ihrem Rahmen wöchentlich Abenteuer von Star-Lord und seinen Kumpels gezeigt werden sollen. Laufen wird das Ganze auf Disney XD. Aufgrund ihrer engen Terminkalender dürfte es nicht so sein, dass die Schauspieler den Figuren ihre Stimmen leihen dürften. Die TV-Serie soll irgendwann im nächsten Jahr starten. Erstaunlicherweise gibt es sogar bereits einen Teaser.
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Gestern abend bin ich bereits über diesen Teaser zum Film TOMORROWLAND gestolpert – von dem hatte ich bisher noch nichts gehört. Dachte ich zumindest, dann erinnerte ich mich, dass Disney mal angekündigt hatte, weitere Filme zu realisieren, die wie PIRATES OF THE CRAIBBEAN auf Fahrgeschäften in ihren Vergnügungsparks basieren. TOMORROWLAND ist offenbar einer davon.
Aus der Reihe der Prequels zu den MARK BRANDIS-Hörspielen bei Folgenreich erscheint am 7. November 2014 bei Folgenreich eine weitere Episode. Sie trägt den Titel MARK BRANDIS RAUMKADETT – HINTER DEN LINIEN.
Der junge Mark Brandis darf auf seinen ersten Patrouillenflug entlang der Grenze zu den Asiatischen Republiken! Nach einem Angriff feindlicher Abfangjäger fällt das Bordsystem aus – Mark und seine Pilotin Hptm. Alba Bravo sehen sich gezwungen, in feindlichem Gebiet abzuspringen. Gemeinsam versuchen sie die 50 Kilometer entfernte Grenze zu erreichen. Überall sind Soldaten, die sie jagen, doch sie bekommen unerwartet Hilfe. Ein Kriegsgefangener, dem ein Giftimplantat die Flucht über die Grenze unmöglich macht, schmuggelt sie durch die feindlichen Reihen …
Nach erfolgreicher Einführung des Science Fiction-Prequels der mehrfach ausgezeichneten Hörspielreihe MARK BRANDIS ist auch die vierte Folge HINTER DEN LINIEN eine spannende Fortsetzung der Jugenderinnerungen von Mark Brandis. Die Prequel-Reihe ist so erfolgreich, dass es weitere Teile geben wird.
HINTER DEN LINIEN wird zum Preis von 10,99 Euro erhältlich sein, hat eine Laufzeit von 49 Minuten und trägt die Artikelnummer 0602537800254. Weitere Informationen zu den Serien auf der offiziellen Webseite oder direkt bei Folgenreich.
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