2017: Windows Holographic für alle

2017: Windows Holographic für alle

Microsoft Hololens

Win­dows Holo­gra­phic ist ein Win­dows 10-Able­ger und das Betriebs­sys­tem für Micro­softs Aug­men­ted Rea­li­ty bzw. Mixed Rea­li­ty-Bril­le Holo­lens. Der Name ist natür­lich ziem­lich dane­ben, denn mit Holo­gra­fie hat das Gan­ze eigent­lich nichts zu tun, es wird nur ein ähn­li­cher Effekt erzeugt, aber das nur am Ran­de. Die Holo­lens ist nicht nur ziem­lich teu­er (Deve­lo­per-Ver­sio­nen kos­ten um die 3000 Euro), son­dern auch ein kom­plet­ter Rech­ner, man benö­tigt zum Betrieb also kei­ne exter­ne Hardware.

Es wur­de nun ange­kün­digt, dass Drit­ther­stel­ler ab 2017 eige­ne Hard­ware für Win­dows Holo­gra­phic anbie­ten kön­nen. Nach einem Update kann man deren Gerä­te an einen her­kömm­li­chen PC anschlie­ßen, um dann Holo­lens-ähn­lich arbei­ten zu kön­nen. Es wird von Prei­sen um 300 Euro für die Bril­len gesprochen.

Wann genau das Update kommt ist noch unklar, es dürf­te sich ver­mut­lich um eins der bei­den für 2017 ange­kün­dig­ten gro­ßen Win­dows 10-Updates han­deln. Eben­falls unklar ist, ob Nut­zer, die gar kei­nen bedarf an Holo­gra­phic haben, zwangs­be­glückt werden.

Pro­mo­gra­fik Holo­lens Copy­right Microsoft

VR und AR auf der Photokina? Von wegen …

VR und AR auf der Photokina? Von wegen …

Photokina Logo

Ich war in die­sem Jahr zum ers­ten Mal in mei­nem Leben auf der Pho­to­ki­na. Nicht wegen des Foto­gra­fie­rens (das war eher ein Neben­ef­fekt, ich bin zwar Besit­zer von DSLRs, aber die Zube­hör­an­ge­bo­te inter­es­sier­ten mich nur am Ran­de) son­dern wegen der im Vor­feld kol­por­tier­ten The­men Vir­tu­al Rea­li­ty und Aug­men­ted Rea­li­ty. Die­se bei­den Gebie­te wur­de auf den Ankün­di­gun­gen zur Mes­se nicht nur immer wie­der pro­mi­nent prä­sen­tiert, man ver­stal­te­te zusätz­lich zur Pho­to­ki­na auch noch die »Digi­li­ty«, eine Fach­be­su­cher­ta­gung zu eben den The­men AR und VR. Somit rech­ne­te ich nach die­ser Wer­bung auch auf der Ver­an­stal­tung für Nor­mal­sterb­li­che damit.

Fast kom­plet­te Fehl­an­zei­ge. Ich habe eine ein­zi­ge VR-Bril­le gefun­den, die kam von Zeiss und es han­del­te sich gera­de mal um eine Goog­le Card­board-Vari­an­te, in die man ein Smart­pho­ne ste­cken muss­te. Gähn. Bei Epson gab es eine AR-Bril­le, auf den Busi­ness-Bereich gezielt und auf­grund mise­ra­bler Auf­lö­sung und Umset­zung hin­ter dem Stand der Tech­nik weit zurück. Es wur­de einem bei dem Ding ein­fach nur ein sta­ti­sches Dis­play ins Sicht­feld geblen­det, das sich beweg­te, wenn man den Kopf dreh­te. Ansons­ten: Kein Holo­lens, kein Magic Leap, nichts.

Mit viel gutem Wil­len könn­te man diver­se 360-Grad-Kame­ras ver­schie­de­ner Anbie­ter noch zum The­ma zäh­len, aller­dings kann man die damit erstell­ba­ren Pan­ora­men auch ohne VR-Bril­le betrach­ten, die tan­gie­ren das The­ma also allen­falls. Die zuhauf gefun­de­nen Kamer­adroh­nen waren zwar inter­es­sant, gehö­ren aber eben­falls nicht zum Thema.

Fazit: Ich weiß nicht, was sich die Ver­ant­wort­li­chen dabei gedacht haben, in der Vor­ab­wer­bung Vir­tu­al und Aug­men­ted Rea­li­ty der­art zu bewer­ben. In mei­nen Augen war das eine Mogel­pa­ckung. Hät­te ich das vor­her gewusst, ich hät­te mir einen Besuch (und das Geld für die Kar­ten) eher gespart.

Logo Pho­to­ki­na Copy­right Koeln­mes­se GmbH, Quel­le: Medi­en Ser­vice: Koeln­mes­se Bilddatenbank

Amazon bereitet Shops in der virtuellen Realität vor

Amazon bereitet Shops in der virtuellen Realität vor

amazon-Logo

Wäh­rend bei der hie­si­gen Buch­bran­che noch nicht mal das eBook so rich­tig ange­kom­men scheint, und die The­men »Digi­tal­sie­rung« und »neue Medi­en« nach wie vor wie Sci­ence Fic­tion wir­ken, plant Ama­zon bereits den nächs­ten Coup, der sich für irgend­wel­che rück­stän­di­gen Fax­nut­zer und Inter­net­aus­dru­cker ver­mut­lich wie Sci­ence Fic­tion anhört:

In einer vor etwas über zwei Wochen auf Lin­kedIn ver­öf­fent­lich­ten Stel­len­aus­schrei­bung für einen »Vir­tu­al Rea­li­ty Expe­ri­ence Deve­lo­p­ment Exe­cu­ti­ve« kann man lesen, dass der Online­händ­ler sei­nen Shop in die vir­tu­el­le Rea­li­tät brin­gen möch­te, und das auf den Platt­for­men Ocu­lus Ruft, HTC Vive und Play­sta­ti­on VR. Der neue Dienst wird nicht Prime-Mit­glie­dern vor­be­hal­ten blei­ben, son­dern auch den »nor­ma­len« Ama­zon-Kun­den zur Ver­fü­gung ste­hen. Und wie bei Ama­zon üblich, soll das Gan­ze nicht in einer nebu­lö­sen Zukunft pas­sie­ren, son­dern noch in 2016 starten.

Man ver­glei­che das mit dem Bör­sen­ver­ein, des­sen Töch­ter Jah­re brau­chen, um einen pop­li­gen Online­shop für Bücher online zu stel­len, und der ist dann auch noch so schlecht, dass ihn nie­man­den nutzt. Auch von die­sem neu­en Pro­jekt wird die kon­ser­va­ti­ve und unbe­weg­li­che Bran­che ver­mut­lich wie­der eis­kalt erwischt wer­den. Die hat es halt nicht so mit dem .

Mehr zu Ama­zons VR-Shops sobald ich mehr weiß. Dank vor­han­de­ner Ocu­lus Rift tes­te ich das selbst­ver­ständ­lich bei Release.

Ama­zon-Logo Copy­right Amazon

Ansehen – Trailer zu STAR TREK: BRIDGE CREW

Ansehen – Trailer zu STAR TREK: BRIDGE CREW

Logo Star Trek: Bridge Crew

Nach dem Leak ist es jetzt offi­zi­ell: Ubi­soft bringt ein Co-op-Game für vier Spie­ler namens STAR TREK: BRIDGE CREW, in man die Rol­le von vier Brü­cken­of­fi­zie­ren eines Ster­nen­flot­ten­spiels über­neh­men kann. Und das mit­tels Ocu­lus Rift, HTC Vive oder Play­sta­ti­on VR in der vir­tu­el­len Rea­li­tät des Raum­schiffs USS Aegis. Jeder STAR TREK-Fan bekommt einen sofor­ti­gen Nerdgasm.

In einem Trai­ler zur E3 wur­de das jetzt wie erwar­tet offi­zell bestä­tigt. Aber man hat sich für die­sen Vor­gu­cker etwas Beson­de­res aus­ge­dacht – man ließ BRIDGE CREW durch Per­so­nen tes­ten, die einem nicht ganz unbe­kannt vor­kom­men dürf­ten: Jeri Ryan (Seven of Nine), LeVar Bur­ton (Geor­die LaF­or­ge) und Karl Urban (Leo­nard McCoy) .

STAR TREK BRIDGE CREW soll im Herbst erschei­nen (ver­mut­lich nach der Ver­öf­fent­li­chung der Oculus-Rift-Controller).

Man darf gespannt sein, wie gut das zu Mod­den ist … Alter­na­ti­ve Brü­cken­an­sich­ten, bei­spiels­wei­se aus TOS oder TNG gibt es aus Mods zu ande­ren Spie­len bereits zuhauf …

[ytv]https://www.youtube.com/watch?v=romB8e5nMp8[/ytv]

Logo BRIDGE CREW Copy­right Ubisoft

BRIDGE CREW: Co-op STAR TREK VR-Game für vier Spieler

BRIDGE CREW: Co-op STAR TREK VR-Game für vier Spieler

Star Trek Logo

Es war eine Art Leak, offen­bar von Digi­talS­py zu früh ver­öf­fent­licht und wie­der off­line genom­men, aber dan Goog­le Cache kann man alles auf Red­dit nach­le­sen. Ubi­soft und Ent­wick­ler Red Storm machen das Spiel, das ich schon immer haben woll­te: In BRIDGE CREW stellt man einen von vier Brü­cken­of­fi­zie­re eines Ster­nen­flot­ten­schif­fes dar (Cap­tain, Steu­er­mann, Inge­nieur und Tak­tik) und muss zusam­men Mis­sio­nen lösen.

Das Spiel han­delt im Uni­ver­sum der JJ Abrams-Fil­me und man wird zur Besat­zung der USS Aegis. Die Hand­lung setzt direkt nach dem ers­ten Film an, über­grei­fen­de Sto­ry ist, dass man nach einem neu­en Pla­ne­ten für die Über­le­ben­den der Vul­kan-Kata­stro­phe suchen soll.

Man hat diver­se Schau­spie­ler aus ver­schie­de­nen STAR TREK-Ite­ra­tio­nen das Spiel tes­ten las­sen und alle klin­gen gera­de­zu eupho­risch. Die gesam­ten Details und diver­se Screen­shots kann man sich im Red­dit-Thread anse­hen. Bil­der zei­ge ich hier vor­sichts­hal­ber mal nicht, weil es ja noch nicht offi­zi­ell ver­öf­fent­licht wur­de. Ich wür­de davon aus­ge­hen, dass es in der nächs­ten Woche zur E3 gesche­hen wird.

Na das ist doch mal was zum 50. Jubi­lä­um. Ich! Will! Das! Haben!

Logo STAR TREK Copy­right Para­mount Pictures

MEDIUM: Erschaffen in der virtuellen Realität

MEDIUM: Erschaffen in der virtuellen Realität

Dass es viel mehr Anwen­dungs­ge­bie­te für die aktu­el­le Genera­ti­on von Vir­tu­al Rea­li­ty-Bril­len geben wird, als nur Spie­le oder Ach­ter­bahn-Demos hat­te ich schon öfter ange­spro­chen. Ocu­lus VR zeigt mit MEDIUM, dass auch das Erschaf­fen von Kunst oder digi­ta­len Inhal­ten direkt in der vir­tu­el­len Rea­li­tät mög­lich sind. Und das ist nur der Anfang. Auch ande­re Anbie­ter bei­spiels­wei­se von Game Engi­ne haben bereits ange­kün­digt, dass man Inhal­te für Spie­le dem­nächst direkt in der VR wird erschaf­fen kön­nen. Wenn das benut­zer­freund­lich umge­setzt wird, ermög­licht es natür­lich auch wei­te­ren Con­tent über Spie­le hin­aus, vor­stel­len kann man sich bei­spiels­wei­se auch Schulungsinhalte.

MEDIUM wird spä­ter in die­sem Jahr zusam­men mit dem Touch-Con­trol­ler aus­ge­lie­fert (falls sie bei der Fer­tig­stel­lung nicht eben­fals auf sol­che Pro­ble­me sto­ßen, wie bei der Con­su­mer Ver­si­on der Ocu­lus Rift).

[ytv]https://www.youtube.com/watch?v=yaXI_P50MbU[/ytv]

TRIALS ON TATOOINE – STAR WARS in der virtuellen Realität

TRIALS ON TATOOINE – STAR WARS in der virtuellen Realität

Ges­tern der gran­dio­se Trai­ler zu ROGUE ONE, heu­te fin­de ich das: Lucas­Film ent­wi­ckelt ein Vir­tu­al Rea­li­ty-Spiel im STAR WARS-Uni­ver­sum. In TRIALS ON TATOOINE kann der Spie­ler als licht­schwer­schwin­gen­der Jedi über den Wüs­ten­pla­ne­ten toben. Wie berich­tet wird, muss­te man dabei aller­dings die gra­fik im Gegen­satz zu nicht-VR-Spie­len deut­lich zurück­fah­ren, damit der Rech­ner mit­kommt. Erst ein­mal ist TRIALS ON TATOOINE lei­der nur für die HTC Vive ange­kün­digt, da bin ich als Ocu­lus-Bestel­ler natür­lich ordent­lich nei­disch. Aber man muss zuge­ben, dass die Vive-Tech­nik prä­de­sti­niert für ein Licht­schwert-Spiel ist. Eine Ocu­lus-Fas­sung folgt viel­leicht, wenn die Con­trol­ler spä­ter im Jahr erscheinen.

[ytv]https://www.youtube.com/watch?v=ZDDr6KjSpAY[/ytv]

APOLLO 11 VR EXPERIENCE

APOLLO 11 VR EXPERIENCE

Wer die Rei­se der Astro­nau­ten von Apol­lo 11 nach­emp­fin­den möch­te, soll­te bes­ser eine Ocu­lus Rift, Play­sta­ti­on VR oder HTC Vive ordern. Im Spiel APOLLO 11 VR EXPERIENCE tritt der Spie­ler die Rei­se zum Erd­tra­ban­ten an. Dabei konn­ten die Ent­wick­ler ori­gi­na­le NASA-Daten nut­zen, um das Spiel mög­lichst authen­tisch zu machen. Die Ver­sio­nen für die ver­schie­de­nen VR-Platt­for­men sol­len zur Ver­fü­gung ste­hen, wenn die­se auch erhält­lich sind. In Sachen Ocu­lus Rift bedeu­tet das: Noch im März.

Ein Trai­ler zeigt, was auf die Spie­ler zukommt – und das sieht ganz gran­di­os aus. Mehr Infor­ma­tio­nen auf der Web­sei­te der Ent­wick­ler.

[ytv]https://www.youtube.com/watch?v=OBzvUYZranc[/ytv]

Trailer: ADR1FT

Trailer: ADR1FT

ADR1FT ist ein Com­pu­ter­spiel, in dem man eine Astro­nau­tin spielt. Man befin­det sich in einer Raum­sta­ti­on, in der offen­bar ein Unglück pas­siert ist, aber wenn man aus der Bewusst­lo­sig­keit erwacht, kann man sich an nichts erin­nern. Nun muss man her­aus­fin­den, was gesche­hen ist – aller­dings soll­te man als aller­ers­tes ver­su­chen, den eige­nen Raum­an­zug zu repa­rie­ren, der Luft ver­liert. Der offi­zi­el­le Wasch­zet­tel liest sich wie folgt:

ADR1FT ist ein Spiel aus Ego­per­spek­ti­ve, das dich in die Rol­le einer Astro­nau­tin in Not schlüp­fen lässt. In der Stil­le des Welt­raums in einem stark beschä­dig­ten EVA-Anzug umher­schwe­bend, umge­ben von den Trüm­mer­tei­len einer zer­stör­ten Raum­sta­ti­on und ohne Erin­ne­run­gen, ver­suchst du als ein­zi­ge Über­le­ben­de die Grün­de für den Kata­stro­phen­fall her­aus­zu­fin­den, der allen Men­schen an Bord das Leben gekos­tet hat. Du kämpfst ums Über­le­ben, indem du in Wrack­tei­len nach kost­ba­ren Res­sour­cen suchst und allen Gefah­ren der erbar­mungs­lo­sen Umge­bung trotzt, um das beschä­dig­te Not­fall­flucht­fahr­zeug zu repa­rie­ren und sicher nach Hau­se zurückzukehren.

Als ich den Trai­ler sah, dach­te ich sofort: Vir­tu­al Rea­li­ty! Und tat­säch­lich soll ADR1FT von Start weg auch VR-Head­sets wie die Ocu­lus Rift unterstützen.

ADR1FT erscheint am 28. März auf Steam für Win­dows. Und das sieht alles rich­tig gut aus.

[ytv]https://www.youtube.com/watch?v=b98j9w7Pet4[/ytv]

SyFy macht Virtual Reality-Copserie für die Oculus Rift

SyFy macht Virtual Reality-Copserie für die Oculus Rift

Oculus Rift

Da bin ich doch schon wie­der zufrie­den, dass ich mir die Con­su­mer-Ver­si­on der Ocu­lus Ruft bestellt habe. SyFy zeigt sich als inno­va­ti­ver Sen­der und hat beim kana­di­schen Stu­dio Secret Loca­ti­on eine Fern­seh­se­rie geor­dert, bei der es Epi­so­den geben wird, die man sich nur mit der VR-Bril­le anse­hen kann.

Der Titel der Show ist HALCYON, sie spielt im Jahr 2058 und es han­delt sich dabei um eine Kri­mi­se­rie in einer Welt, in der vir­tu­el­le Rea­li­tät so nor­mal ist, wie heu­te Smart­pho­nes. Die Show dreht sich um Detec­ti­ve Julie Dover, die arbei­tet bei der VR Cri­mes Unit und muss den ers­ten Mord unter­su­chen, der in der VR ver­übt wurde.

Zehn der 15 Fol­gen wer­den ganz nor­ma­le TV-Epi­so­den sein, fünf aller­dings wird man sich nur mit der Ocu­lus Rift anse­hen kön­nen (und mög­li­cher­wei­se auch ande­ren VR-Bril­len). Für die Zuschau­er, die kei­ne ent­spre­chen­de Hard­ware besit­zen, wird es Zusam­men­fas­sun­gen der VR-Fol­gen geben.

Regie führt Ben­ja­min Arf­mann, die Pro­duk­ti­on hat bereits in Toron­to begon­nen. Wann HALCYON gesen­det wer­den und wie die Dis­tri­bu­ti­on der VR-Fol­gen rea­li­siert wer­den wird, ist der­zeit noch unklar.

Pro­mo­fo­to Ocu­lus Rift Copy­right Ocu­lus VR

VOXELUS – Virtual Reality-Engine für jedermann

VOXELUS – Virtual Reality-Engine für jedermann

Voxelus-Screenshot

VOXELUS ist der Name einer Game-Engi­ne für Win­dows und Mac OS, mit der jeder VR-Anwen­dun­gen für die Ocu­lus Rift und die Gear VR ent­wi­ckeln kann. Und das auch ohne Pro­gram­mier­kennt­nis­se, denn das Gan­ze ähnelt – wie der name auch bereits andeu­tet – der Vox­el-Engi­ne in Mine­craft. Dabei ist VOXELUS aber viel­sei­ti­ger als das offen­sicht­li­che Vor­bild, denn dyna­mi­sche Lich­ter sind eben­so mög­lich wie bedin­gungs­ge­steu­er­te Trig­ger, Sky­bo­xen, AI oder Par­ti­kel­ef­fek­te. Eben­falls kann man Objek­te in Dritt­an­wen­dun­gen erstel­len und dann in die VOXELUS-Engi­ne impor­tie­ren, ver­wend­bar sind hier die For­ma­te fbx oder obj.

Die erstell­ten VR-Umge­bun­gen sind Mul­ti­play­er-taug­lich, aller­dings beschränkt sich das der­zeit noch auf acht Spie­ler in der­sel­ben Instanz.

Voxelus2

Der Creator ist kos­ten­los, man kann ihn nach dem Erstel­len eines Kon­tos auf der Web­sei­te des Pro­jekts her­un­ter laden. Die Ent­wick­ler pla­nen einen Shop namens VOXELUS Mar­ket­place, in dem jeder Nut­zer sei­ne 3D-Objek­te und auch erstell­te Spie­le gegen Bezah­lung anbie­ten kann.

Pro­mo­gra­fik Copy­right Voxelus

GamesCom: ESPER auf der Gear VR

GamesCom: ESPER auf der Gear VR

Logo Esper

#ff0000;«>[Games­Com] Nicht nur dank des wie immer unschö­nen Ver­kehrs rund um Köln kam ich fast zu spät zum ESPER-Prä­sen­ta­ti­ons­ter­min. Nein das war nicht der ein­zi­ge Grund, zusätz­lich hat­ten sich auch noch die Stand­num­mern zu den mir in der Mail genann­ten geän­dert, so dass ich gera­de noch pünkt­lich am Fal­schen stand, wo man glück­li­cher­wei­se nichts wuss­te. Der­je­ni­ge, der mir die Demo per Mail ange­dient hat­te, war nicht zu errei­chen, es ant­wor­te­te nur die Mail­box. Ich habe dann glück­li­cher­wei­se den Unity-Stand in der Busi­ness-Area doch noch rela­tiv schnell gefun­den, weil der gleich ums Eck war. Da ent­stand aller­dings das nächs­te Pro­blem: Die Mädels am Schal­ter wuss­ten nichts von einem VR-Spiel namens ESPER. Erst nach eini­ger Dis­kus­si­on fan­den sie her­aus, dass es tat­säch­lich an ihrem Stand eine Ecke gab, wo man das tes­ten kann. Ich fin­de das alles unge­heu­er unprofessionell.

Wie auch immer: Simon von Coatsink Soft­ware zeig­te mir dann doch noch das Spiel. Hin­ter­grund: Mit­te der 1970er ent­ste­hen in der Bevöl­ke­rung Tele­ki­ne­ten. Die Regie­rung bekommt das spitz und packt sie in ein For­schungs- und Trai­nings­pro­gramm. Eines die­ser Test­ob­jek­te ist man selbst, man erfährt das Spiel durch die VR-Bril­le aus der Ego-Per­spek­ti­ve. ESPER ist ein Puz­zle­spiel, ent­wi­ckelt unter der Unity-Engi­ne, bei dem man ver­schie­de­ne tele­ki­ne­ti­sche Geschick­lich­keits­auf­ga­ben lösen muss, dabei kom­men­tiert einer der For­scher ziem­lich lau­nisch das Geschehen.

Gesteu­ert wird das Spiel unter Gear VR mit einem quadt­ra­ti­schen Touch­pad an der rech­ten Sei­te der Bril­le. Das ist zuerst unge­wohnt, funk­tio­niert aber auf Anhieb ver­blüf­fend gut. Man kann Objek­te mit einem Klop­fen dar­auf auf­neh­men und mit Bewe­gun­gen nach oben, unten, hin­ten und vor­ne im Raum bewe­gen. Dabei muss man bei­spiels­wei­se Wür­fel in dafür vor­ge­se­he­ne Podes­te set­zen, wobei es trotz 3D bis­wei­len ein wenig schwer zu erken­nen ist, ob man genau getrof­fen hat. Glück­li­cher­wei­se haben das auch die Ent­wick­ler bereits bemerkt und der zu bewe­gen­de Gegen­stand zeigt ein mini­ma­les Bewe­gungs­feed­back (er vibriert), wenn man über der kor­rek­ten Stel­le im 3D-Raum ist.

Das war das ers­te Mal, dass ich Sam­sungs VR-Bril­le Gear VR aus­pro­bie­ren konn­te – und ich bin beein­druckt. Im Gegen­satz zu vie­len Demos für die Ocu­lus Rift ruckel­te hier gar nichts, die Gra­fik war hoch­auf­lö­send und es kam zu kei­ner­lei Laten­zen beim Dre­hen des Kop­fes. Es ist erschre­ckend, dass Sam­sung das mit einem Smart­pho­ne bes­ser hin­be­kommt, als Ocu­lus auf mei­nem i5 mit der GTX970 und 16 GB Ram. Wobei das natür­lich auch von den Fähig­kei­ten der Pro­gram­mie­rer abhängt. Es soll ESPER auch für die OR geben und ich mir wur­de eine Demo­ver­si­on ange­bo­ten, die ich dann mal tes­ten wer­de. Lei­der muss­te ich die Demo nach ca. 10 Minu­ten erst­mal abbre­chen. War­um? Auch wenn die Gear VR deut­lich bes­ser über die Bril­le pass­te, als die mein OR Deve­lo­p­ment Kit 2, war die Schweiß- und Luft­feuch­te­ent­wick­lung der­art stark, dass ich durch mei­ne beschla­ge­ne Bril­le nichts mehr sehen konnte.

ESPER sieht äußerst viel­ver­spre­chend aus und war eine der posi­ti­ve­ren VR-Erfah­run­gen, die ich in letz­ter Zeit hat­te. Das kann natür­lich auch daher rüh­ren, dass man selbst sich wäh­rend der Tests im Raum nicht bewegt, son­dern von einer sta­ti­schen Posi­ti­on vor sich hin puz­zelt, was dafür sorgt, dass es zu kei­ner­lei Simu­la­tor Sick­ness kam. Kann natür­lich auch an der völ­lig latenz­frei­en Dar­stel­lung durch die Gear VR lie­gen. Wenn ich die OR-Ver­si­on aus­führ­lich getes­tet habe, erzäh­le ich mehr.

[ytv]https://www.youtube.com/watch?v=H‑ZKrB7SyBI[/ytv]

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