[Trigami-Review] Hinweis: üblicherweise verlinken meine Bildschirmfotos auf größere Versionen. Bei diesem Review war allerdings zwingende Vorgabe, dass alle Screenshots auf die Produkseite verlinken sollen. Ich weise darauf hin, da dieses Verhalten vom auf meiner Seite üblichen abweicht.
Bereits der Vorgänger MASS EFFECT hatte allenthalben gute Kritiken eingeheimst, umso größer war die Spannung, ob Bioware in der Lage sein würde, beim zweiten Teil die hohen Erwartungen zu erfüllen. Mein ca. einstündiger Erstkontakt mit dem Spiel sagt eindeutig: ja!
Der Spieler wird sofort durch dramaturgisch stimmige und grafisch beeindruckend aufwändige Filmsequenzen ins Geschehen gezogen, man fühlt sich tatsächlich durch die Präsentation mit abwechselnden Filmsequenzen und Stellen, in denen man selbst als Commander Shepard in die Story eingreift, als handle man selbst in einem epischen Science Fiction-Film.
Kurz nach der offiziellen Ankündigung des Termins für den RIFT-Launch macht Developer Trion Worlds erneut von sich reden. In einer offiziellen Ausscheibung sucht man Leute für ein noch unbenanntes SF-MMO. Eingeweihte Kreise gehen davon aus, dass es sich hierbei möglicherweise um das bereits 2008 zusammen mit dem SyFy-Channel angekündigte ONE EARTH handeln könnte, von dem man seitdem nichts mehr gehört hat…
Man sucht übrigens gezielt nach Programmierern mit Konsolen-Erfahrung, genauer für die XBOX 360, weiterhin nach einem »Senior Game-/Systems Designer«, hier wird explizit ein »SyFy Action MMO« als Aufgabe genannt, und einem ausführenden Produzenten.
Klar, es ist eine Werbemaßnahme, denn in den SF-Geschichten geht es natürlich um Technologien der Firma Intel. Trotzdem, wenn man darüber hinwegsieht erhält man ein kostenloses eBook mit Stories von renommierten SF-Autoren, offensichtlich hat sich die Technologiefirma diesen Marketinggag ein bisschen was kosten lassen – angesichts des Umsatzvolumens natürlich weniger als Peanuts.
Das macht aber nichts, in dem eBook mit dem Titel ÜBER MORGEN finden sich Geschichten über die Technologien der Zukunft und wie sie unser Leben beeinflussen werden. Bei Intel schreibt man dazu:
Das einzigartige Literaturprojekt ÜBER MORGEN zeigt, von welcher Bedeutung die Forschung von Heute für unsere Zukunft ist und welche Relevanz sie für jeden von uns hat. Als Basis für die Bestseller-Autoren dienten die von Intel aktuell realisierten Forschungen in den Bereichen Photonik, Robotik, Telematik, Dynamic Physical Rendering und intelligente Sensoren. Entstanden sind vier Kurzgeschichten, die unserer Zukunft ein witziges, nachdenkliches und hoffnungsvolles Bild zeichnen.
ÜBER MORGEN kann man auf der Projektseite bei Intel kostenlos als ePub oder PDF herunter laden, auch als Podcast werden die Stories dort angeboten. Gleich mal den eReader vorheizen… :o)
Wenn sich die Kumpels Simon Pegg und Nick Frost zusammen tun, kann man davon ausgehen, dass dabei etwas Komisches heraus kommt, beispielsweise SHAUN OF THE DEAD oder HOT FUZZ. Ihr aktuelles Projekt führt ins Science Fiction-Genre und trägt den Titel PAUL.
Es spielen neben Pegg und Frost auch noch Seth Rogen (der spricht Paul), Jason Bateman, Kristen Wiig, Bill Hader, Jane Lynch, Sigourney Weaver, Joe Lo Truglio, John Carroll Lynch, Blythe Danner und David Koechner. Greg Mottola führt nach einem Drehbuch von Pegg und Frost Regie.
Plot: Zwei SciFi-Geeks machen sich auf eine Reise ins UFO-Zentrum Amerikas. Dort treffen sie eher zufällig auf einen Außerirdischen, welcher sie auf einen abgefahrenen Road Trip führt, der ihr Universum für immer verändern wird. In den letzten sechzig Jahren musste ein Alien namens Paul in einer streng geheimen US-Militärbasis herumhängen. Dann hat er die Faxen dicke und entschließt sich zu türmen. Dummerweise trifft er auf die beiden Geeks…
Gejagt wird das Trio nicht nur vom Regierungsagenten sondern auch noch vom Vater einer jungen Frau, die sie aus Versehen kidnappen, während die zwei versuchen, Paul zu seinem Mutterschiff zu schaffen. Dabei könnten aus Außenseitern galaktische Helden werden…
Kinostart (vermutlich in den USA) ist am 18. März 2011.
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Bereits am vergangenen Freitag verstarb der britische Science Fiction-Autor E. C. Tubb. Tubb wurde insbesondere durch seine Romane um den Weltraumvagabunden Earl Dumarest bekannt, Eine Figur die er im Jahr 1967 für den Roman The Winds of Gath (dt. Planet der Stürme) erfand. Insgesamt verfasste der Autor bis zum Jahr 31 weitere Abenteuer um diese Figur, das letzte erschien 1997.
Edwin Charles Tubb war bereits als Kind ein begeisterter SF-Anhänger und begann in den 50er Jahren selbst Geschichten in diesem Genre zu verfassen, von denen etliche im Magazin Authentic Science Fiction erschienen. Nachdem er seinen Job als Druckereimaschinenverkäufer aufgegeben hatte, um sich ausschließlich der Schriftstellerei zu widmen, fungierte er auch zeitweilig als Chefredakteur von AUTHENTIC SCIENCE FICTION und brachte dort zahlreiche seiner Geschichten unter.
Tubb schrieb auch unter ca. 50 Pseudonymen, darunter Charles Grey, George Holt, Eric Wilding, Alice Beecham, Norman Dale, Alan Guthrie, Julian Cary, Douglas West, Ken Wainwright, Ron Lowam, Stuart AllenGordon Kent, Gregory Kern, Eric Storm, Brian Shaw, Anthony Armstrong und Roy Sheldon.
Der Autor war ein überaus fleißiger Schreiber, er veröffentlichte über 140 Romane und 230 Kurzgeschichten, aber auch Comics. Kurz vor seinem Tod beendete er sein letztes Werk, einen dystopischen Roman mit dem Titel TO DREAM AGAIN, der im Jahr 2011 erscheinen soll.
E. C. Tubb verstarb am 10. September 2010 im Alter von 90 Jahren in seiner Wohnung in London.
NEMEXIA ist ein (in der Basisversion) kostenloses Science Fiction-Spiel, das online im Browser läuft, gehört also zur derzeit boomenden Gattung der Browsergames. Prinzipiell handelt es sich um ein Aufbau- und Eroberungsspiel mit klassischem Setting.
Für den Spieler stehen drei Rassen zur Auswahl, aus denen man sich eine favorisierte aussuchen kann, nämlich die Konföderation (das sind die Menschen), die Terteth und die Nox, die sich in der Spielweise unterscheiden. Die Menschen beispielsweise bauen die kampfstärksten Raumschiffe, die Terteth sind intelligente Roboter, die sich aus der Sklaverei der Menschheit befreit haben, sie sind von ihren Fähigkeiten her ausgeglichen. Und zuletzt sind da noch die Nox, die einen quantitativen Vorteil haben, also schneller und mehr bauen können.
Die eigenen Planeten sind in drei Zonen aufgeteilt, die unterschiedlich Aufgaben übernehmen: in der Ressourcenzone werden notwendige Grundstoffe wie Metalle abgebaut, aber auch Energie erzeugt. In der Industriezone wird produziert und gelagert, mit den hier vorhandenen Gütern kann man auch in den galaktischen Handel einsteigen. In der Militärzone schließlich kann man seine Flotte produzieren, aber auch Forschung betreiben.
Spielziele sind wie üblich das Ressourcenmanagement und die Expansion, indem man mit erschaffenen Flotten unbewohnte Planeten oder die von Mitspielern erobert. Zudem ist der Anschluss an eine Allianz wichtig, da eine solche im Spiel wichtige Unterstützung liefern kann; möglich sind als Feature, das ähnliche Spielvertreter nicht bieten können sogenannte Teamplaneten, die man gemeinsam besiedelt und auf denen man dann von den Boni der anderen Spieler profitieren kann.
Sektion 3 | Hanseapolis – ist ein Zukunftsthriller in zwei Teilen von der Autorin Miriam Pharo. Die Zusammenfassung lautet wie folgt:
Die Europäische Föderation im Jahr 2066:
Die einstigen blühenden Hansestädte im Norden existieren nicht mehr. Hamburg ist ein Nobelbezirk von Hanseapolis – einer Megacity mit über 20 Millionen Einwohnern -, die Lübecker Region eine riesige Industriezone. Dass die Cops 72 Stunden und mehr am Stück Dienst tun, ist keine Seltenheit. Denn Hanseapolis schläft nie.
Band eins unter dem Titel SCHLANGENFUTTER erschien im Juli 2009:
An einem heißen Februarmorgen wird im Sumpf außerhalb der Stadt eine verstümmelte Leiche gefunden. Louann Marino, neu im Morddezernat von Hanseapolis, und ihr undurchsichtiger Partner Elias Kosloff nehmen die Ermittlungen auf. Die Spuren führen das ungleiche Paar in die stillgelegten U‑Bahn-Schächte unterhalb der glitzernden Metropole.
Zur selben Zeit erhält Cedric Dunn, Reporter des Yahoogle Investigation Network/YIN, einen heißen Tipp über Korruption und illegale Prostitution an höchster Stelle der Föderationsregierung. Ein Sonderkonto aus Singapur scheint der Schlüssel zu sein, doch der heimliche Zugriff auf die gesperrten Daten bleibt nicht unbemerkt. Ein mörderisches Wettrennen um vernichtende Beweise und tödliche Intrigen beginnt.
Der Fall des ermordeten Mädchens im Sumpf wird für Elias zum Albtraum: In den Helium-3-Förderminen auf dem Mond kommt er einer Verschwörung ungeahnten Ausmaßes auf die Spur, gleichzeitig holt ihn seine Vergangenheit wieder ein. Ein alter Freund trachtet ihm nach dem Leben – und er ist nicht der Einzige.
Anlässlich der Buchpremiere des zweiten Teils findet am 29. Mai nördlich von Hamburg eine Bunkerlesung statt. Der genaue Standort ist geheim. Die Gäste werden mit Bussen abgeholt und hingefahren. Nach der gut einstündigen Lesung im verdunkelten Bunker findet oberirdisch ein BBQ statt, mit Autogrammstunde und allem, was dazu gehört. Mehr Informationen zum Event.
Als ich zum ersten Mal davon hörte, dass es ein MMO im Star Trek-Universum geben sollte, war ich gleichzeitig hocherfreut und entsetzt. Hocherfreut, weil ich auf so etwas wohl seit Jahren gewartet hatte und entsetzt, weil ich Befürchtungen hinsichtlich einer angemessenen Umsetzung hatte. Der ersten Firma, die sich an diesem ambitionierten Projekt versuchte, ging dann auch die Luft aus; Perpetual Entertainment hatte einen Brocken abgebissen, der offensichtlich zu groß war – und das ist schade, denn etliche ihrer Ansätze waren richtungsweisend und überaus kreativ, aber offensichtlich hatte man den Aufwand deutlich unterschätzt.
Cryptic Studios erwarb die nun brach liegenden Rechte vor knapp über zwei Jahren und machte sich selbst ans Werk, das Universum von Kirk, Spock und Co. in ein Multiplayer-Spiel umzusetzen, finanzieller Hintergrund kam vom Publisher Atari, der das Entwicklerstudio im Dezember 2008 erwarb.
Bei der Betrachtung des Spiels muss man ganz sicher zwei Perspektiven anwenden, die des STAR TREK-Fans und die des MMO-Spielers – jede wird ihren Fokus auf andere Aspekte legen. Cryptic sah sich vor der Herausforderung, nicht nur dem Franchise und dessen nichts vergebenden Hardcore-Fans ebenso gerecht zu werden, wie den Spielern, unter denen es ebensolche Hardliner gibt – und dazwischen auch die Gelegenheitsspieler zu bedienen, die möglicherweise STAR TREK zwar kannten, es aber nicht zu einer Religion erhoben hatten, eine Gratwanderung.
Ich bin langjähriger Trek-Fan – aber nicht Fanatic – und ebenfalls langjähriger Spieler auch von MMOs, deswegen bin ich in der Lage, abzuschätzen, was richtig und was falsch gemacht wurde. Davon abgesehen krankt STO allerdings grundsätzlich an einem viel simpleren Problem: Es wurde massiv unfertig auf den Markt gebracht, ich kann nur vermuten, dass Atari schnelles Geld sehen wollte…
Das hier ist nur eine Übersicht, der Artikel hätte aufgrund weiterer Defizite beim Spiel und beim Support noch länger werden können, aber das hätte den jetzt bereits beträchtlichen Umfang einer Besprechung im Web eindeutig gesprengt.
Bei METROPOLIS handelt es sich fraglos um einen der wichtigsten Klassiker des Science Fiction Genres und des Films überhaupt, zahllose Künstler beziehen sich auf das Werk, welches im Jahr 1927 unter der Regie von Fritz Lang entstand, und bis heute ist sein visueller, dramaturgischer und cineastischer Einfluss zu spüren. Bei der Uraufführung war er allerdings ein Flop, wohl weil der Film seiner Zeit weit voraus war.
Bislang konnte man METROPOLIS nur in einer geschnittenen Fassung sehen, denn die Version, die man heute wohl »Director’s Cut« nennen würde, wurde damals nicht lange gezeigt, man war der Ansicht, der Film sei einfach zu lang. Die geschnittenen Passagen hielt man lange für verloren, bis dann zufällig in Südamerika Rollen mit umkopierten fehlenden Stellen gefunden wurden.
Beim Umkopieren hatte man leider geschlampt und so war die Qualität der Szenen zu einem großen Teil kaum bis nicht brauchbar. Auch herkömmliche digitale Wiederherstellungsverfahren versagten, denn diverse Meter Zelluloid waren derart beschädigt, dass man einfach keine fehlerfreien Stellen zum Kopieren fand. Zur Restauration von METROPOLIS wurde deswegen extra eine spezielle neue Software entwickelt, die es möglich machte große Teile des Materials zu retten.
Das Ergebnis kann man heute abend auf arte bewundern, um 20:15 Uhr gibt es zuerst eine Einführung unter dem Titel »METROPOLIS – Die Präsentation«, dann folgt von 20:40 Uhr bis 23:10 Uhr die Ausstrahlung der restaurierten Fassung und abschließend noch eine Dokumentation namens »DIE REISE NACH METROPOLIS«.
Für Science Fiction- und Filmfans eine Pflichtveranstaltung.
Obwohl im Prinzip schon klar ist, dass es zukünftig weitere Filme (und anderes) in Sachen AVATAR geben dürfte – schon allein weil Fox die investierten Millionen nicht nach einem Film abschreiben möchte – ist James Cameron dennoch in anderen Science Fiction-Dingen umtriebig. Wie Production Weekly jetzt meldete, ist er dabei, einen weiteren SF-Film zu entwickeln, bei dem er möglicherweise nur als Produzent auftritt, eventuell aber auch für Fox die Regie übernimmt. Das Drehbuch zu dem noch unbetitelten Werk stammt von Shane Salerno (ARMAGEDDON, ALIENS VS PREDATOR – REQUIEM).
Der Plot wird beschrieben als: »Episches Science Fiction-Abenteuer in der Tradition der SIEBEN SAMURAI, in dem sich Aliens und Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten zusammen tun, um die Erde zu retten.« Auch wenn das noch sehr vage und trashig klingt, dürfte man davon ausgehen, dass Cameron sich kaum für ein B‑Movie hergeben dürfte…
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