Angespielt: MASS EFFECT 2 – kinoreif

[Tri­ga­mi-Review] Hin­weis: übli­cher­wei­se ver­lin­ken mei­ne Bild­schirm­fo­tos auf grö­ße­re Ver­sio­nen. Bei die­sem Review war aller­dings zwin­gen­de Vor­ga­be, dass alle Screen­shots auf die Pro­duk­sei­te ver­lin­ken sol­len. Ich wei­se dar­auf hin, da die­ses Ver­hal­ten vom auf mei­ner Sei­te übli­chen abweicht.

Bereits der Vor­gän­ger MASS EFFECT hat­te allent­hal­ben gute Kri­ti­ken ein­ge­heimst, umso grö­ßer war die Span­nung, ob Bio­wa­re in der Lage sein wür­de, beim zwei­ten Teil die hohen Erwar­tun­gen zu erfül­len. Mein ca. ein­stün­di­ger Erst­kon­takt mit dem Spiel sagt ein­deu­tig: ja!

Der Spie­ler wird sofort durch dra­ma­tur­gisch stim­mi­ge und gra­fisch beein­dru­ckend auf­wän­di­ge Film­se­quen­zen ins Gesche­hen gezo­gen, man fühlt sich tat­säch­lich durch die Prä­sen­ta­ti­on mit abwech­seln­den Film­se­quen­zen und Stel­len, in denen man selbst als Com­man­der She­pard in die Sto­ry ein­greift, als hand­le man selbst in einem epi­schen Sci­ence Fic­tion-Film.

Die Dar­stel­lung der Sze­na­ri­en, sei es im Welt­raum oder in Schif­fen und Sta­tio­nen ist gran­di­os, bei den Cha­rak­te­ren vari­iert die tech­ni­sche Umset­zung (ins­be­on­de­re Mimik und Kör­per­tex­tu­ren) aller­dings zwi­schen »sehr geil« und »könn­te bes­ser sein«. Mir ist unklar, wie es zu den Qua­li­täts­un­ter­schie­den zwi­schen den Figu­ren kom­men konn­te, da geht heut­zu­ta­ge mehr; ich spie­le ME2 aller­dings auch »nur« auf hohen Gra­fik­ein­stel­lun­gen, nicht auf »ultra«. Eigent­lich ist das aber ohne­hin Geme­cker auf hohem Niveau… :)

Die Hin­ter­grund­ge­schich­te führt die Sto­ry aus dem ers­ten Teil wei­ter, wer den bereits gespielt hat, kann sei­ne Spei­cher­stän­de wei­ter ver­wen­den, aller­dings kann man auch pro­blem­los sofort ins Gesche­hen ein­stei­gen, wenn man MASS EFFECT nicht besitzt, es gibt eine Ein­füh­rung in den Plot des ers­ten Teils. In der Fort­set­zung ent­füh­ren Unbe­kann­te abge­le­ge­ne Kolo­ni­en der Mensch­heit, die spur­los ver­schwin­den. Hel­fen kann da nur einer: Com­man­der She­pard. Doch lei­der kam der bei einem Angriff auf sein Raum­schiff, die SSV NORMANDY, ums Leben…

Das Spiel führt den Nut­zer im Rah­men eines Tuto­ri­als in die Bedie­nung ein, wer schon mal Shoo­ter gespielt hat, soll­te kei­ne all­zu gro­ßen Pro­ble­me bekom­men. Man führt ein Team von Spe­zia­lis­ten in 3rd-per­son-Per­spek­ti­ve durch die Level, wer aller­dings der Ansicht sein soll­te, dass er im Tuto­ri­al eine ruhi­ge Kugel schie­ben kann, der täuscht sich – schon hier geht´s gut rund. Die Steue­rung ist eine übli­che Mischung aus WASD, Maus und zusätz­li­chen Tas­ta­tur­be­feh­len (zur Aus­wahl von Waf­fen, Spe­cials oder Team­be­feh­len), ein Com­pu­ter-Nager mit ein paar Tas­ten mehr als üblich kann hier aller­dings sehr hilf­reich sein. Der Schwie­rig­keits­gard ist in Stu­fen wähl­bar, was ins­be­son­de­re unge­üb­te Spie­ler erfreu­en dürf­te, oder sol­che, die auf­grund des Alters nicht mehr über die Refle­xe eines 12-Jäh­ri­gen ver­fügt. :)

Ach nein, ich ver­gaß: ein Zwölf­jäh­ri­ger bekommt das Spiel gar nicht zu sehen, es hat näm­lich eine Frei­ga­be ab 16 und das hal­te ich auf­grund des Gewalt­an­teils auch durch­aus für ange­mes­sen. Der Her­stel­ler wirbt damit, dass MASS EFFECT 2 unge­schnit­ten ist und den US- und UK-Ver­sio­nen ent­spricht.

Beson­ders inter­es­sant fin­de ich übri­gens per­sön­lich das Fea­ture, dass man das Spiel­ge­sche­hen durch sei­ne Aktio­nen bzw. die Aus­wahl der Dia­lo­ge beein­flusst und der Spiel­ab­lauf dadurch unter­schied­li­che Wege neh­men kann. Wie umfang­reich die dadurch ent­ste­hen­den Unter­schie­de im Hand­lungs­ab­lauf sind kann ich aller­dings im Moment noch nicht sagen, da ich nur ange­spielt habe. Ins­ge­samt soll das Game eine Spiel­zeit von ca. 40 Stun­den bie­ten.

Nach­dem MASS EFFECT 2 zuerst nur für PC und XBOX 360 ver­füg­bar war, gibt es nun ganz neu seit dem 18. Janu­ar 2011 auch eine PS3-Ver­si­on, die mit zusätz­li­chen Gim­micks daher kommt. Bei­spiels­wei­se wur­de die Gra­fik an die Mög­lich­kei­ten der Next-Gen-Kon­so­le ange­passt, zudem erklärt ein von Dark Hor­se erstell­ter inter­ak­ti­ver Comic die Vor­ge­schich­te. »Inter­ak­ti­ver Comic« heißt, dass der Spie­ler bereits hier in die Erzäh­lung ein­be­zo­gen wird. Außer­dem ent­hält die PS3-Ver­si­on drei Zusatz­mis­sio­nen (»Kasu­mi – gestoh­le­ne Erin­ne­rung«, »Over­lord« und »Ver­steck des Shadow Bro­ker«), die auf den ande­ren Platt­for­men extra erwor­ben wer­den müs­sen.

Wie bereits geschrie­ben: die Qua­li­tät der Prä­sen­ta­ti­on aber auch des Spiels selbst ist beein­dru­ckend und als SF-Fan und Freund von Action-Com­pu­ter­spie­len kommt man an MASS EFFECT 2 eigent­lich kaum vor­bei. Dass ich mit mei­ner Mei­nung nicht allei­ne ste­he, zei­gen die zum Teil eupho­ri­schen Bespre­chun­gen der Fach­me­di­en, aber auch der Spie­ler. Auf Met­acri­tic bei­spiels­wei­se erhält das Bio­wa­re-Spiel in der PC-Ver­si­on bei den Redak­teu­ren 94 von 100 Punk­te (54 posi­ti­ve Bespre­chun­gen, eine neu­tra­le), bei den Lesern 8.9 von 10 (164 posi­tiv, 20 neu­tral und 15 nega­tiv). Das wür­de ich als sehr ordent­lich bezeich­nen… :)

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Spiel fin­den sich auf der offi­zi­el­len Web­sei­te, aber auch bei Face­book.

Logo, Cover, Crew-Art und Screen­shots Copy­right Bio­wa­re und Elec­tro­nic Arts

Cine­ma­tic Trai­ler:

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Die Vor­ge­schich­te:

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AutorIn: Stefan Holzhauer

Meist harm­lo­ser Nerd mit natür­li­cher Affi­ni­tät zu Pixeln, Bytes, Buch­sta­ben und Zahn­rä­dern. Kon­su­miert zuviel SF und Fan­ta­sy und schreibt seit 1999 online dar­über.

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