E. C. Tubb (1919 – 2010)

Bere­its am ver­gan­genen Fre­itag ver­starb der britis­che Sci­ence Fic­tion-Autor E. C. Tubb. Tubb wurde ins­beson­dere durch seine Romane um den Wel­traum­vagabun­den Earl Dumarest bekan­nt, Eine Fig­ur die er im Jahr 1967 für den Roman The Winds of Gath (dt. Plan­et der Stürme) erfand. Ins­ge­samt ver­fasste der Autor bis zum Jahr 31 weit­ere Aben­teuer um diese Fig­ur, das let­zte erschien 1997.

Edwin Charles Tubb war bere­its als Kind ein begeis­tert­er SF-Anhänger und begann in den 50er Jahren selb­st Geschicht­en in diesem Genre zu ver­fassen, von denen etliche im Mag­a­zin Authen­tic Sci­ence Fic­tion erschienen. Nach­dem er seinen Job als Druck­ereimaschi­nen­verkäufer aufgegeben hat­te, um sich auss­chließlich der Schrift­stellerei zu wid­men, fungierte er auch zeitweilig als Chefredak­teur von AUTHENTIC SCIENCE FICTION und brachte dort zahlre­iche sein­er Geschicht­en unter.

Tubb schrieb auch unter ca. 50 Pseu­do­ny­men, darunter Charles Grey, George Holt, Eric Wild­ing, Alice Beecham, Nor­man Dale, Alan Guthrie, Julian Cary, Dou­glas West, Ken Wain­wright, Ron Lowam, Stu­art Allen­Gor­don Kent, Gre­go­ry Kern, Eric Storm, Bri­an Shaw, Antho­ny Arm­strong und Roy Shel­don.

Der Autor war ein über­aus fleißiger Schreiber, er veröf­fentlichte über 140 Romane und 230 Kurzgeschicht­en, aber auch Comics. Kurz vor seinem Tod been­dete er sein let­ztes Werk, einen dystopis­chen Roman mit dem Titel TO DREAM AGAIN, der im Jahr 2011 erscheinen soll.

E. C. Tubb ver­starb am 10. Sep­tem­ber 2010 im Alter von 90 Jahren in sein­er Woh­nung in Lon­don.

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Bild: E. C. Tubb ca. 1955, Bildquelle: fantasticfiction.co.uk

AutorIn: Stefan Holzhauer

Meist harm­los­er Nerd mit natür­lich­er Affinität zu Pix­eln, Bytes, Buch­staben und Zah­n­rädern. Kon­sum­iert zuviel SF und Fan­ta­sy und schreibt seit 1999 online darüber.

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