Fernsehen

Kommentar: Golden Globes? Jetzt ist die Zeit für Phantastik aus Deutschland!

Dekografik Popcorntüte, Filmstreifen und Filmrollen

Nor­ma­ler­wei­se wür­de ich hier etwas über die Gol­den Glo­bes schrei­ben, dass sie eine Vor­schau auf die Oscars sind, was man alles so übli­cher­wei­se jedes Jahr copy&pasted, bevor man zu den Sieger°Innen kommt. Aber tat­säch­lich habe ich gar kei­ne Lust dazu. Nicht etwa, weil die Phan­tas­tik nicht vor­kä­me, eini­ge Preisträger°Innen kom­men aus den Gen­res.

Aller­dings sehe ich mit Blick auf die poli­ti­sche Lage in den USA und auf­grund der Tat­sa­che wie kacken­dreist Trump und sei­ne Fascho-Regie­rung agiert und Völ­ker­rech­te ein­fach igno­riert, den Tag kom­men, an dem man sich US-Pro­duk­tio­nen nicht mehr guten Gewis­sens wird anse­hen kön­nen. Denn auch Kino­fil­me und Fern­seh­se­ri­en aus den USA brin­gen Geld ins Land – und das bei Block­bus­tern nicht zu knapp. Und ich befürch­te nun, dass es viel­leicht bald nicht mehr ver­tret­bar sein könn­te, noch US-Pro­duk­tio­nen zu schau­en.

Ich bin, wie man auf die­ser Sei­te unschwer erken­nen kann, immer ein gro­ßer Freund von US-Unter­hal­tung gewe­sen, ins­be­son­de­re im Bereich der Gen­res, über die ich hier auf Phan­ta­News schrei­be, also bei­spiels­wei­se Sci­Fi, Fan­ta­sy, Mys­tery – Phan­tas­tik halt. Einer der Haupt­grün­de dafür war – und ist – natür­lich, dass ins­be­son­de­re Deutsch­land seit Deka­den nicht in der Lage ist auch nur halb­wegs brauch­ba­re Alter­na­ti­ven zu pro­du­zie­ren. Das höchs­te der Gefüh­le hier­zu­lan­de sind nach wie vor mehr oder weni­ger dümm­li­che Komö­di­en im Kino oder stink­lang­wei­li­ger Tat­ort im Fern­se­hen, immer noch insze­niert wie zu Groß­va­ters Zei­ten.

Dabei weiß ich, dass es krea­ti­ve Köp­fe in die­sem Land gib, die in der Lage sind, anspre­chen­de, moder­ne, unpein­li­che Pro­duk­tio­nen zu schaf­fen (her­aus­ra­gen­des Bei­spiel in letz­ter Zeit sicher­lich Tom­my Krapp­weis’ KOHLRABENSCHWARZ). Nur lei­der las­sen die ver­ant­wort­li­chen alten, wei­ßen Män­ner (alte, wei­ße Frau­en sind mit­ge­meint) in den Sen­dern und Pro­duk­ti­ons­fir­men die nicht machen, oder reden ihnen so der­ma­ßen rein, dass am Ende nur wie­der Der­sel­be alte, lang­wei­li­ge  Matsch dabei her­aus komm, den man sich nicht anse­hen kann, weil man vor crin­ge lang­sam im Ses­sel vor sich hin schrum­pelt. Und wenn mal etwas Ansehn­li­ches pro­du­ziert wird, wie bei­spiels­wei­se die bril­lan­te Pro­duk­ti­on SPIDES (manch­mal auch THE SPIDES, der­zeit lei­der nur auf US-Strea­ming­platt­for­men ver­füg­bar), dann geht die sang- und klang­los unter, weil nicht bewor­ben und nur auf okkul­ten Sen­dern zu sehen. Und im Indie-Gen­re-Bereich scheint es in Deutsch­land kein ande­res The­ma zu geben, als Splat­ter-Hor­ror.

Erschwe­rend kommt hin­zu, dass ein nicht gerin­ger Teil der Schau­spie­le­rin­nen in Deutsch­land lei­der nicht in der Lage ist, natür­lich zu spie­len und sie alle stän­dig kom­plett over­ac­ten. Das mag an der Aus­bil­dung hier­zu­lan­de lie­gen, die ver­mut­lich immer noch die Büh­ne als das Maß aller Din­ge sieht, auf Lein­wand oder im TV sind aller­dings deut­lich nuan­cier­te­re und vor allem natür­li­che­re Dar­stel­lun­gen gefragt. Wer auf US-Pro­duk­tio­nen getrimmt ist wie ich, kann sich deut­sche Pro­duk­tio­nen in aller Regel nur ein paar Minu­ten anse­hen, bevor man ent­nervt abschal­tet, weil das alles so unna­tür­lich und unglaub­wür­dig ist. Bemer­kens­wert ist hier, dass die meis­ten jun­gen deut­schen Schauspieler°Innen die­ses Pro­blem nicht haben, ver­mut­lich sind die noch nicht durch Jahr­zehn­te an Regie ver­dor­ben, die Over­ac­ting ein­for­dert.

Genau jetzt wäre die Gele­gen­heit, Mut zu zei­gen und zu ver­su­chen, der US-Markt­macht hie­si­ge Pro­duk­tio­nen ent­ge­gen zu set­zen. Natür­lich hat man kei­ne Bud­gets wie Hol­ly­wood, aber die benö­tigt man auch nicht (mehr). Selbst wenn man weiß, dass eine Pro­duk­ti­on wie AKTE X jetzt bereits Jahr­zehn­te alt ist, zeigt ins­be­son­de­re die­se Serie doch ein­drück­lich bis heu­te, wie man auch mit weni­gen oder mini­ma­lis­ti­schen Spe­zi­al­ef­fek­ten äußerst span­nen­de Geschich­ten erzäh­len kann (auch KOHLRABENSCHWARZ als jün­ge­re Pro­duk­ti­on hat das übri­gens bewie­sen). Und zahl­lo­se Fan­pro­duk­tio­nen – auch aus deut­schen und euro­päi­schen Lan­den – demons­trie­ren deut­lich, was aktu­ell mit Mit­teln bewerk­stel­ligt wer­den kann, die man heut­zu­ta­ge zuhau­se her­um ste­hen hat. Am Geld oder an den Mög­lich­kei­ten kann es also nicht lie­gen, nur am Wil­len der Ver­ant­wort­li­chen.

Nur: Ich pre­di­ge der­glei­chen bereits seit Jahr­zehn­ten – und es hat sich nahe­zu nichts geän­dert, trotz ver­mehr­ter Prä­sen­zen der ÖR-Sen­der auf Video­platt­for­men und einem Aus­bau der Media­the­ken, die Inhal­te blei­ben deutsch-pie­fig, das gilt genau­so für die Produzent°Innen von Kino­fil­men. Das höchs­te der Gefüh­le im Phan­tas­tik-Bereich sind Film-Epi­go­nen von FANTASTISCHE TIERWESEN für Kin­der.

Des­we­gen mag man mir ver­ge­ben, dass ich skep­tisch blei­be, was anseh­ba­re Gen­re-Pro­duk­tio­nen aus Deutsch­land angeht.

Sie wären aller­dings mög­lich und wün­schens­wert. Der Ver­lust von US-Pro­duk­tio­nen wäre für die Unter­hal­tungs­welt sehr schmerz­haft – umso mehr benö­ti­gen wir Alter­na­ti­ven.

Sarah Michelle Gellar zur BUFFY-Fortsetzung

Ich hat­te es neu­lich geschrie­ben, dass es mit hoher Wahr­schein­lich­keit eine Fort­set­zung der Kult­se­rie BUFFY THE VAMPIRE SLAYER geben wird, bei der die Ori­gi­nal Slay­er-Dar­stel­le­rin Sarah Michel­le Gel­lar mit­spie­len wird. Das kam über­ra­schend, da die jah­re­lang gesagt hat­te, das The­ma sei für sie erle­digt und sie stün­de für eine Fort­set­zung nicht zur Ver­fü­gung, ver­mut­lich nicht zuletzt auf­grund der Drang­sa­lie­run­gen durch Joss Whe­don, der sie sich dem Ver­neh­men nach wäh­rend der Pro­duk­ti­on aus­ge­setzt sah.

Gel­lar hat jetzt ein offi­zi­el­les State­ment dazu abge­ge­ben (Link zu ihrem Face­book-Kon­to):

So….. you might have heard some news this week, but I rea­li­ze you haven’t heard from me.
Three years ago, I got a call from my dear fri­end and men­tor, Gail Ber­man. She told me that she wan­ted me to sit down with Chloé Zhao to hear her take on a poten­ti­al “Buffy” revi­val. I was blown away that Chloé even knew who I was, but, as I’ve always done, I told Gail that I just didn’t see a way for the show to exist again. We’d always been ali­gned on that, but this time I heard some­thing dif­fe­rent in her voice. I even­tual­ly agreed to go (main­ly just to meet Chloé) and our twen­ty minu­te cof­fee quick­ly tur­ned into a four hour adven­ture. We laug­hed, we cried, but most­ly we both tal­ked about how much this show means to us.
While I didn’t agree to any­thing at that mee­ting, I did shock mys­elf by agre­e­ing to con­ti­nue the con­ver­sa­ti­on. The­se con­ver­sa­ti­ons did, in fact, con­ti­nue over the next few years and even­tual­ly we added the incre­di­ble Nora and Lil­la Zucker­man to our litt­le tri­be until ulti­m­ate­ly, one day, we lan­ded on an idea.
I have always lis­ten­ed to the fans and heard your desi­re to revi­sit “Buffy” and her world, but it was not some­thing I could do unless I was sure we would get it right. This has been a long pro­cess, and it’s not over yet. I pro­mi­se you, we will only make this show if we know we can do it right. And I will tell you that we are on the path the­re.
I feel so lucky to be on this jour­ney with the­se four unbe­lie­v­a­b­ly talen­ted women, all of whom love “Buffy” as much as I do. And as much as you do. Thank you to all the fans who never stop­ped asking for this. This will be for you.

Damit dürf­ten sich die »letz­ten Gesprä­che« aus dem letz­ten Arti­kel gefes­tigt haben.

Bild Sarah Michel­le Gel­lar 2011 auf der RIN­GER-Pro­mo­ti­on beim Comic­Con, von Rach, aus der Wiki­pe­dia, Crea­ti­ve Com­mons Attri­bu­ti­on 2.0 Gene­ric

3 BODY PROBLEM bekommt … »weitere Folgen«

Promofoto 3 Body Problem

Die ers­te Staf­fel von Net­fli­xens Strea­ming­se­rie 3 BODY PROBLEM nach den Roma­nen von Liu Cixin war nicht nur ziem­lich gut, son­dern wohl auch bei den Zuschau­en­den erfolg­reich. Bei Rot­ten Toma­toes ver­ga­ben die Kri­ti­ker 79% und die Zuschau­er 78%, so einig ist man sich da sel­ten.

Den­noch ist die Mel­dung »wei­te­rer Epi­so­den« sei­tens des Strea­ming­diens­tes zumin­dest merk­wür­dig, denn es wur­de kei­ne vol­le zwei­te Staf­fel ange­kün­digt. Laut Pres­se­mit­tei­lung will man die genau Anzahl an Staf­feln und Epi­so­den »zu einem spä­te­ren Zeit­punkt« offen­ba­ren.

Seri­en­schöp­fer David Benioff, D.B. Weiss und Alex­an­der Woo gaben in einem State­ment dazu zu Pro­to­koll, dass sie in der Lage sein wer­den, »die­se Geschich­te bis zu ihrem epi­schen Ende erzäh­len zu kön­nen«. Noch im April sag­ten die drei in einem Inter­view, dass sie »min­des­tens drei, wenn nicht vier Sea­sons benö­ti­gen wür­den, um die gan­ze Sto­ry zu erzäh­len«. Inter­es­sant ist in dem Zusam­men­hang auch, dass Benioff und Weiss (GAME OF THRONES) ihren 2019 abge­schlos­se­nen Ver­trag mit Net­flix soeben ver­län­gert haben.

Es bleibt also span­nend abzu­war­ten, wie es mit 3 BODY PROBLEM wei­ter gehen wird.

Pro­mo­fo­to 3 BODY PROBLEM Copy­right Net­flix

 

Scheibenwelt-Romane sollen werkgetreu fürs Fernsehen adaptiert werden

Die Disc­world-Roma­ne (deutsch: Schei­ben­welt) des lei­der 2015 ver­stor­be­nen bri­ti­schen Autors Sir Ter­ry Prat­chett haben längst Kult­sta­tus und es gab auch schon Umset­zun­gen fürs Fern­se­hen, bei­spiels­wei­se HOGFATHER (2006), THE COLOUR OF MAGIC (2008),  GOING POSTAL (2010) oder in Kür­ze das von den Roma­nen inspi­rier­te THE WATCH, das spä­ter in 2020 bei der BBC lau­fen soll.

Sei­ne Toch­ter Rhi­an­na Prat­chett ist die Che­fin der 2012 gegrün­de­ten Fir­ma Nar­ra­ti­ve. Letz­te­re hat unter ande­rem die Auf­ga­be, für ange­mes­se­ne Umset­zun­gen der Wer­ke des Meis­ters zu sor­gen. Die hat jetzt ange­kün­digt, dass eini­ge der Schei­ben­welt-Roma­ne so werk­ge­treu wie mög­lich fürs Fern­se­hen adap­tiert wer­den sol­len. Mit im Boot sind Moti­ve Pic­tures und Endea­vor Con­tent, pro­du­ziert wird eben­falls für die BBC (was mich ange­sichts sons­ti­ger Umse­tun­gen des bri­ti­schen sen­ders fröh­lich stimmt).

Unklar ist der­zeit noch, wel­che Roma­ne genau fürs Pan­tof­fel­ki­no umge­setzt wer­den sol­len, Aus­wahl gibt es reich­lich, über die Jahr erschie­nen mehr als 40 davon.

Bild Sir Ter­ry Prat­chett (2012) von Sil­ver­lu­tra, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA

Starttermine für Marvel MCU-Serien

Auf dem Dis­ney-Quar­tal­be­richt hat Chef Bob Iger nicht nur über STAR WARS gespro­chen, son­dern auch über das, was man in Sachen Mar­vel Cine­ma­tic Uni­ver­se auf Dis­ney+ erwar­ten darf, bei­spiels­wei­se gab es Start­ter­mi­ne für Seri­en.

Die Show um THE FALCON AND THE WINTER SOLDIER soll im August auf den Strea­ming­dienst kom­men, hier­bei ist wei­ter­hin unklar, ob Inhal­te welt­weit gleich­zei­tig aus­ge­rollt wer­den. Antho­ny Mackie und Sebas­ti­an Stan wer­den ihre Rol­len aus den AVEN­GERS-Fil­men erneut spie­len.

WANDAVISION um die Figu­ren Visi­on (Paul Bet­ta­ny) und Scar­let Witch ali­as Wan­da Maxim­off (Eliza­beth Olsen) soll­te eigent­lich erst im Jahr 2021 auf die Bild­schir­me kom­men, das wur­de auf Dezem­ber 2020 vor­ver­legt.

LOKI mit Tom Hidd­le­s­ton wird erst in 2021 star­ten, ver­mut­lich zum Bedau­ern zahl­lo­ser weib­li­cher Fans … ;)

Kevin Fei­ge, der Kopf hin­ter dem MCU, ist jetzt auch für die Fern­seh­ab­tei­lung von Mar­vel Enter­tain­ment ver­ant­wort­lich, er hat den Job von Jeff Loeb über­nom­men.

Logo MCU Copy­right Mar­vel Enter­tain­ment

Die Primetime Emmys 2019

Am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de fand im Micro­soft Thea­ter in Los Ange­les die 71. Ver­lei­hung der Prime­time Emmys statt. Die bewer­te­te Seri­en sind sol­che, die zwi­schen dem 1. Juni 2018 und dem 31 Mai 2019 aus­ge­strahlt wur­den. Die meis­ten Nomi­nie­run­gen (näm­lich 14) hat­te GAME OF THRONES, aller­dings führ­te das nur zu zwei Prei­sen. Die von der Fan­ta­sy-Serie gewon­ne­nen 12 Prei­se, die allent­hal­ben kol­por­tiert wer­den, bezie­hen die bereits frü­her ver­lie­he­nen Crea­ti­ve Arts Emmys mit ein.

Im Fol­gen­den die gesam­te Lis­te der Nomi­nier­ten und Gewin­ner, letz­te­re sind fett gekenn­zeich­net, dahin­ter die Lis­te der Crea­ti­ve Art Gewin­ner vom 14. Sep­tem­ber 2019:

Die Gewinner der Golden Globes 2018

Ist es schon wie­der so weit? Ver­blüf­fend. Ges­tern fan­den Im Bever­ly Hil­ton Hotel in Bever­ly Hills die 75. Ver­lei­hun­gen der Gol­den Glo­bes im Bereich Film und Fern­se­hen statt. Es mode­rier­te der Schau­spie­ler und Come­di­an Seth Mey­ers.

Erfreu­li­cher­wei­se war das Gen­re ordent­lich vetre­ten. Guil­ler­mo del Toro erhielt eine Aus­zeich­nung als bes­ter Regis­seur für THE SHAPE OF WATER, der Film erhielt auch einen Preis für den bes­ten Sound­track. Als bes­ter Ani­ma­ti­ons­film wur­de COCO aus­ge­zeich­net. Im Fern­seh­be­reich wur­de die Post­apo­ka­lyp­se THE HANDMAID’S TALE als bes­te Dra­ma-Serie mit einem Preis bedacht, für die­sel­be Show erhielt Eli­sa­beth Moss den Glo­be als bes­te Schau­spie­le­rin.

Die gesam­te Lis­te der Nomi­nier­ten und Gewin­ner ist wie folgt:

Film

Best Moti­on Pic­tu­re – Dra­ma

»Call Me by Your Name«

»Dun­kirk«
»The Post«
»The Shape of Water«
»Three Bill­boards Out­side Ebbing, Mis­sou­ri«

Best Moti­on Pic­tu­re – Musi­cal or Come­dy
»The Dis­as­ter Artist«
»Get Out«
»The Grea­test Show­man«
»I, Tonya«

»Lady Bird«

Best Per­for­mance by an Actress in a Moti­on Pic­tu­re – Dra­ma

Jes­si­ca Chas­tain, »Molly’s Game«
Sal­ly Haw­kins, »The Shape of Water«
Fran­ces McDor­mand, »Three Bill­boards Out­side Ebbing, Mis­sou­ri«
Meryl Streep, »The Post«
Michel­le Wil­liams, »All the Money in the World«

Best Per­for­mance by an Actor in a Moti­on Pic­tu­re – Dra­ma

Timo­thée Cha­l­a­met, »Call Me by Your Name«
Dani­el Day-Lewis, »Phan­tom Thread«
Tom Hanks, »The Post«
Gary Old­man, »Dar­kest Hour«
Den­zel Washing­ton, »Roman J. Isra­el, Esq.«

Best Actress in a Moti­on Pic­tu­re – Musi­cal or Come­dy

Judi Dench, »Vic­to­ria & Abdul«
Mar­got Rob­bie, »I, Tonya«
Sao­ir­se Ronan, »Lady Bird«
Emma Stone, »Batt­le of the Sexes«
Helen Mir­ren, »The Lei­su­re See­ker«

Best Direc­tor

Guil­ler­mo del Toro, »The Shape of Water«
Mar­tin McDo­nagh, »Three Bill­boards Out­side Ebbing, Mis­sou­ri«
Chris­to­pher Nolan, »Dun­kirk«
Rid­ley Scott, »All The Money in the World«
Ste­ven Spiel­berg, »The Post«

Best Per­for­mance by an Actor in a Moti­on Pic­tu­re – Musi­cal or Come­dy

Ste­ve Carell, »Batt­le of the Sexes«
Ansel Elg­ort, »Baby Dri­ver«
James Fran­co, »The Dis­as­ter Artist«
Hugh Jack­man, »The Grea­test Show­man«
Dani­el Kalu­uya, »Get Out«

Best Sup­port­ing Actress in a Moti­on Pic­tu­re

Mary J. Bli­ge, »Mud­bound«
Hong Chau, »Down­si­zing«
Alli­son Jan­ney, »I, Tonya«
Lau­rie Met­calf, »Lady Bird«
Octa­via Spen­cer, »The Shape of Water«

Best Sup­port­ing Actor in a Moti­on Pic­tu­re

Wil­lem Dafoe, »The Flo­ri­da Pro­ject«
Armie Ham­mer, »Call Me by Your Name«
Richard Jenk­ins, »The Shape of Water«
Chris­to­pher Plum­mer, »All the Money in the World«
Sam Rock­well, »Three Bill­boards Out­side Ebbing, Mis­sou­ri«

Best Ori­gi­nal Score in a Moti­on Pic­tu­re

»Three Bill­boards Out­side Ebbing, Mis­sou­ri«
»The Shape of Water«
»Phan­tom Thread«
»The Post«
»Dun­kirk«

Best Ori­gi­nal Song in a Moti­on Pic­tu­re

»Home,« »Fer­di­nand«
»Migh­ty River,« »Mud­bound«
»Remem­ber Me,« »Coco«
»The Star,« »The Star«
»This Is Me,« »The Grea­test Show­man«

Best Screen­play in a Moti­on Pic­tu­re

»The Shape of Water«
»Lady Bird«
»The Post«
»Three Bill­boards Out­side Ebbing, Mis­sou­ri«
»Molly’s Game«

Best Moti­on Pic­tu­re – For­eign Lan­guage

»A Fan­ta­stic Woman«
»First They Kil­led My Father«
»In the Fade«
»Love­l­ess«
»The Squa­re«

Best Ani­ma­ted Film
»The Boss Baby«
»The Bread­win­ner«
»Fer­di­nand«
»Coco«
»Loving Vin­cent«

TV

Best TV series – Dra­ma

»The Crown«
»Game of Thro­nes«
»The Handmaid’s Tale«
»Stran­ger Things«
»This Is Us«

Best per­for­mance by Actress in a TV series – Dra­ma

Cai­trio­na Bal­fe, »Out­lan­der«
Clai­re Foy, »The Crown«
Mag­gie Gyl­len­haal, »The Deuce«
Kathe­ri­ne Lang­ford, »13 Reasons Why«
Eli­sa­beth Moss, »The Handmaid’s Tale« 

Best per­for­mance by an Actor in a TV Series – Dra­ma

Ster­ling K. Brown, »This is Us«
Fred­die Highmo­re, »The Good Doc­tor«
Bob Oden­kirk, »Bet­ter Call Saul«
Liev Schrei­ber, »Ray Dono­van«
Jason Bate­man, »Ozark«

Best TV series – Musi­cal or Come­dy

»Black-ish«
»Mar­ve­lous Mrs. Mais­el«
»Mas­ter of None«
»SMILF«
»Will & Grace«

Best per­for­mance by an Actor in a TV series – Musi­cal or Come­dy

Antho­ny Ander­son, »Black-ish«
Aziz Ansa­ri »Mas­ter of None«
Kevin Bacon, »I Love Dick«
Wil­liam H. Macy, »Shame­l­ess«
Eric McCormack, »Will and Grace«

Best per­for­mance by an Actress in a TV series – Musi­cal or Come­dy

Pame­la Adlon, »Bet­ter Things«
Ali­son Brie, »Glow«
Issa Rae, »Inse­cu­re«
Rachel Bros­na­han, »The Mar­ve­lous Mrs. Mais­el«
Fran­kie Shaw, »SMILF«

Limi­t­ed Series or Moti­on Pic­tu­re Made for Tele­vi­si­on

»Big Litt­le Lies«
»Far­go«
»Feud: Bet­te and Joan«
»The Sin­ner«
»Top of the Lake: Chi­na Girl«

Best Per­for­mance by an Actor in a Limi­t­ed Series or Moti­on Pic­tu­re Made for Tele­vi­si­on

Robert De Niro, »The Wizard of Lies«
Jude Law, »The Young Pope«
Kyle MacLach­lan, »Twin Peaks«
Ewan McGre­gor, »Far­go«
Geoffrey Rush, »Geni­us«

Best Per­for­mance by an Actress in a Limi­t­ed Series or Moti­on Pic­tu­re Made for Tele­vi­si­on

Jes­si­ca Biel, »The Sin­ner«
Nico­le Kid­man, »Big Litt­le Lies«
Jes­si­ca Lan­ge, »Feud: Bet­te and Joan«
Sus­an Saran­don, »Feud: Bet­te and Joan«
Ree­se Withers­poon, »Big Litt­le Lies«

Best Per­for­mance by an Actor in a Sup­port­ing Role in a Series, Limi­t­ed Series or Moti­on Pic­tu­re Made for Tele­vi­si­on

Alfred Moli­na, »Feud«
Alex­an­der Skars­gard, »Big Litt­le Lies«
David Thew­lis, »Far­go«
David Har­bour, »Stran­ger Things«
Chris­ti­an Sla­ter, »Mr. Robot«

Best Per­for­mance by an Actress in a Sup­port­ing Role in a Series, Limi­t­ed Series or Moti­on Pic­tu­re Made for Tele­vi­si­on

Lau­ra Dern, »Big Litt­le Lies«
Ann Dowd, »The Handmaid’s Tale«
Chris­sy Metz, »This is Us«
Michel­le Pfeif­fer, »The Wizard of Lies«
Shai­le­ne Wood­ley, »Big Litt­le Lies«

Pro­mo­gra­fik THE SHAPE OF WATER Copy­right Fox Search­light

Die Golden Globe Awards 2017

Gro­ßer Abräu­mer bei der 74. Ver­lei­hung der Gol­den Glo­be Awards, die ges­tern im Bever­ly Hil­ton Hotel in Bever­ly Hills statt­fand und von Jim­my Fallon mode­riert wur­de, ist zwei­fel­los die Musik-Komö­die LA LA LAND, die in allen sie­ben Nomi­nie­run­gen auch einen Preis ein­fah­ren konn­te, dar­un­ter den als bes­ter Film.

Bes­te Haupt­dar­stel­le­rin im Bereich Film wur­de Isa­bel­le Hup­pert für Elle, als bes­ter Haupt­dar­stel­ler wur­de Casey Affleck für Man­ches­ter by the Sea aus­ge­zeich­net.

Im Bereich Fern­se­hen erhielt The Crown den Glo­be als bes­te Dra­ma-Serie, als bes­te Komö­di­en­se­rie ging Atlan­ta aus dem Ren­nen.

Das Gen­re ging in die­sem Jahr lei­der fast leer aus, erstaun­li­cher­wei­se ver­moch­te noch nicht ein­mal West­world zumin­dest einen Gol­den Glo­be zu erhal­ten. Nur ZOOTOPIA konn­te den Preis für den bes­ten Ani­ma­ti­ons­film ein­heim­sen.

Alle Nomi­nier­ten und Gewin­ner in der fol­gen­den Lis­te:

Film

Bester Film – Drama

prä­sen­tiert von Carl Wea­thers und Syl­ves­ter Stal­lo­ne

Moon­light

Hack­saw Ridge – Die Ent­schei­dung (Hack­saw Ridge)
Hell or High Water
Lion
Man­ches­ter by the Sea

Bester Film – Komödie/​Musical

prä­sen­tiert von Jes­si­ca Chas­tain und Eddie Red­may­ne

La La Land

20th Cen­tu­ry Women
Dead­pool
Flo­rence Fos­ter Jenk­ins
Sing Street

Beste Regie

prä­sen­tiert von Sien­na Mil­ler, Zoe Sald­a­na und Ben Affleck

Dami­en Cha­zel­leLa La Land

Tom FordNoc­turnal Ani­mals
Mel Gib­sonHack­saw Ridge – Die Ent­schei­dung (Hack­saw Ridge)
Bar­ry Jenk­insMoon­light
Ken­neth Lon­er­ganMan­ches­ter by the Sea

Bester Hauptdarsteller – Drama

prä­sen­tiert von Brie Lar­son

Casey AffleckMan­ches­ter by the Sea

Joel Edger­tonLoving
Andrew Gar­fieldHack­saw Ridge – Die Ent­schei­dung (Hack­saw Ridge)
Viggo Mor­ten­senCap­tain Fan­ta­stic – Ein­mal Wild­nis und zurück (Cap­tain Fan­ta­stic)
Den­zel Washing­tonFen­ces

Beste Hauptdarstellerin – Drama

prä­sen­tiert von Leo­nar­do DiCa­prio

Isa­bel­le Hup­pertElle

Amy AdamsArri­val
Jes­si­ca Chas­tainMiss Slo­ane
Ruth Neg­gaLoving
Nata­lie Port­manJackie

Bester Hauptdarsteller – Komödie/​Musical

prä­sen­tiert von Gol­die Hawn und Amy Schu­mer

Ryan GoslingLa La Land

Colin Far­rellThe Lobs­ter
Hugh GrantFlo­rence Fos­ter Jenk­ins
Jonah HillWar Dogs
Ryan Rey­noldsDead­pool

Beste Hauptdarstellerin – Komödie/​Musical

prä­sen­tiert von Matt Damon

Emma StoneLa La Land

Annet­te Bening20th Cen­tu­ry Women
Lily Coll­insRegeln spie­len kei­ne Rol­le (Rules Don’t App­ly)
Hai­lee Stein­feldThe Edge of Seven­teen
Meryl StreepFlo­rence Fos­ter Jenk­ins

Bester Nebendarsteller

prä­sen­tiert von Ryan Rey­nolds und Emma Stone

Aaron Tay­lor-John­sonNoc­turnal Ani­mals

Mahers­ha­la AliMoon­light
Jeff BridgesHell or High Water
Simon Hel­bergFlo­rence Fos­ter Jenk­ins
Dev PatelLion

Beste Nebendarstellerin

prä­sen­tiert von Micha­el Kea­ton

Vio­la DavisFen­ces

Nao­mie Har­risMoon­light
Nico­le Kid­manLion
Octa­via Spen­cerHid­den Figu­res – Uner­kann­te Hel­din­nen (Hid­den Figu­res)
Michel­le Wil­liamsMan­ches­ter by the Sea

Bestes Drehbuch

prä­sen­tiert von Feli­ci­ty Jones und Die­go Luna

Dami­en Cha­zel­leLa La Land

Tom FordNoc­turnal Ani­mals
Bar­ry Jenk­insMoon­light
Ken­neth Lon­er­ganMan­ches­ter by the Sea
Tay­lor Sher­i­danHell or High Water

Beste Filmmusik

prä­sen­tiert von Sting und Car­rie Under­wood

Jus­tin Hur­witzLa La Land

Nicho­las BritellMoon­light
Jóhann Jóhanns­sonArri­val
Dus­tin O’Halloran und Haus­ch­kaLion
Hans Zim­mer, Phar­rell Wil­liams und Ben­ja­min Wall­fischHid­den Figu­res – Uner­kann­te Hel­din­nen (Hid­den Figu­res)

Bester Filmsong

prä­sen­tiert von Sting und Car­rie Under­wood

City of Stars“ aus La La LandJus­tin Hur­witz, Benj Pasek und Jus­tin Paul

Can’t Stop the Fee­ling!“ aus TrollsJus­tin Tim­ber­la­ke, Max Mar­tin und Shell­back
Faith“ aus SingRyan Ted­der, Stevie Won­der und Fran­cis Fare­well Star­li­te
Gold“ aus GoldBri­an Bur­ton, Ste­phen Gag­han, Dani­el Pem­ber­ton und Iggy Pop
How Far I’ll Go“ aus Vai­a­na – Das Para­dies hat einen Haken (Moa­na)Lin-Manu­el Miran­da

Bester Animationsfilm

prä­sen­tiert von Kris­ten Wiig und Ste­ve Carell

Zoo­ma­nia (Zoo­to­pia)

Kubo – Der tap­fe­re Samu­rai (Kubo and the Two Strings)
Mein Leben als Zuc­chi­ni (Ma vie de Cour­get­te)
Sing
Vai­a­na – Das Para­dies hat einen Haken (Moa­na)

Bester fremdsprachiger Film

prä­sen­tiert von Chris Hems­worth und Gal Gadot

Elle – Frank­reich

Fernsehen

Beste Serie – Drama

prä­sen­tiert von Lau­ra Dern und Jon Hamm

The Crown

Game of Thro­nes
Stran­ger Things
This Is Us
West­world

Bester Serien-Hauptdarsteller – Drama

prä­sen­tiert von Jef­frey Dean Mor­gan und Pri­y­an­ka Chop­ra

Bil­ly Bob Thorn­tonGoli­ath

Rami MalekMr. Robot
Bob Oden­kirkBet­ter Call Saul
Matthew RhysThe Ame­ri­cans
Liev Schrei­berRay Dono­van

Beste Serien-Hauptdarstellerin – Drama

prä­sen­tiert von Lau­ra Dern und Jon Hamm

Clai­re FoyThe Crown

Cai­trio­na Bal­feOut­lan­der
Keri Rus­sellThe Ame­ri­cans
Wino­na RyderStran­ger Things
Evan Rachel WoodWest­world

Beste Serie – Komödie/​Musical

prä­sen­tiert von Drew Bar­ry­mo­re und Timo­thy Oly­phant

Atlan­ta

Black-ish
Mozart in the Jungle
Trans­pa­rent
Veep – Die Vize­prä­si­den­tin (Veep)

Bester Serien-Hauptdarsteller – Komödie/​Musical

prä­sen­tiert von Man­dy Moo­re und Milo Ven­ti­mi­glia

Donald GloverAtlan­ta

Antho­ny Ander­sonBlack-ish
Gael Gar­cía Ber­nalMozart in the Jungle
Nick Nol­teGra­ves
Jef­frey Tam­borTrans­pa­rent

Beste Serien-Hauptdarstellerin – Komödie/​Musical

prä­sen­tiert von Drew Bar­ry­mo­re und Timo­thy Oly­phant

Tra­cee Ellis RossBlack-ish

Rachel BloomCra­zy Ex-Girl­fri­end
Julia Lou­is-Drey­fusVeep – Die Vize­prä­si­den­tin (Veep)
Sarah Jes­si­ca Par­kerDivorce
Issa RaeInse­cu­re
Gina Rodri­guezJane the Vir­gin

Beste Miniserie oder Fernsehfilm

prä­sen­tiert von Nico­le Kid­man und Ree­se Withers­poon

Ame­ri­can Crime Sto­ry (The Peo­p­le v. O. J. Simpson: Ame­ri­can Crime Sto­ry)

Ame­ri­can Crime
The Dress­er
The Night Mana­ger
The Night Of – Die Wahr­heit einer Nacht (The Night Of)

Bester Hauptdarsteller – Miniserie oder Fernsehfilm

prä­sen­tiert von Anna Kendrick und Jus­tin The­roux

Tom Hidd­le­s­tonThe Night Mana­ger

Riz AhmedThe Night Of – Die Wahr­heit einer Nacht (The Night Of)
Bryan Cran­s­tonDer lan­ge Weg (All the Way)
John Tur­tur­roThe Night Of – Die Wahr­heit einer Nacht (The Night Of)
Court­ney B. Van­ceAme­ri­can Crime Sto­ry (The Peo­p­le v. O. J. Simpson: Ame­ri­can Crime Sto­ry)

Beste Hauptdarstellerin – Miniserie oder Fernsehfilm

prä­sen­tiert von Nico­le Kid­man und Ree­se Withers­poon

Sarah Paul­sonAme­ri­can Crime Sto­ry (The Peo­p­le v. O. J. Simpson: Ame­ri­can Crime Sto­ry)

Feli­ci­ty Huff­manAme­ri­can Crime
Riley KeoughThe Girl­fri­end Expe­ri­ence
Char­lot­te Ram­plingLon­don Spy
Ker­ry Washing­tonAuf Treu und Glau­ben (Con­fir­ma­ti­on)

Bester Nebendarsteller – Serie, Miniserie oder Fernsehfilm

prä­sen­tiert von Nao­mi Camp­bell und Matt Bomer

Hugh Lau­rieThe Night Mana­ger

Ster­ling K. BrownAme­ri­can Crime Sto­ry (The Peo­p­le v. O. J. Simpson: Ame­ri­can Crime Sto­ry)
John Lith­gowThe Crown
Chris­ti­an Sla­terMr. Robot
John Tra­vol­taAme­ri­can Crime Sto­ry (The Peo­p­le v. O. J. Simpson: Ame­ri­can Crime Sto­ry)

Beste Nebendarstellerin – Serie, Miniserie oder Fernsehfilm

prä­sen­tiert von Kris­ten Bell und Cuba Goo­ding Jr.

Oli­via Col­manThe Night Mana­ger

Lena Hea­deyGame of Thro­nes
Chris­sy MetzThis Is Us
Man­dy Moo­reThis Is Us
Than­die New­tonWest­world

Cecil B. DeMille Award – Preis für ein Lebenswerk

prä­sen­tiert von Vio­la Davis

Meryl Streep, ame­ri­ka­ni­sche Schau­spie­le­rin

Miss Golden Globes

prä­sen­tiert von Sofía Ver­ga­ra

Scar­let, Sis­ti­ne und Sophia Stal­lo­ne (Töch­ter von Syl­ves­ter Stal­lo­ne)

Die Lis­te der Nomi­nier­ten und Gewin­ner stammt aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA
Pro­mo­fo­to Gol­den Glo­be Copy­right HFPA

Genre im US-Fernsehen 2017

Im US-Fern­se­hen wird es auch im Jahr 2017 wie­der reich­lich Gen­re zu sehen geben. Hier eine Aus­wahl von dem, was in die­sem Jahr ansteht, ich wür­de mal davon aus­ge­hen, dass im herbst noch Über­ra­schun­gen dazu kom­men könn­ten. Die Seri­en sind zu IMDB ver­linkt, dort fin­det man Details.

Soll­te irgend etwas feh­len: bit­te Kom­men­tar, ich ergän­ze dann gern.

[Update 10.01.2017:] HIS DARK MATERIALS ergänzt.
[Update 10.01.2017:] BLACK LIGHTNING ergänzt

Neue Shows:

EMERALD CITY (6. Janu­ar, NBC)

LEMONY SNICKET’S A SERIES OF UNFORTUNATE EVENTS (13. Janu­ar, Net­flix)

RIVERDALE (26. Janu­ar, The CW)

POWERLESS (2. Febru­ar, NBC)

LEGION (8. Febru­ar, FX)

IRON FIST (17. März, Net­flix)

THE HANDMAID’S TALE (26. April, Hulu)

AMERICAN GODS (April, Starz)

STAR TREK DISCOVERY (Mai, CBS All Access)

TWIN PEAKS (2017, Show­time)

HIS DARK MATERIALS (spät in 2017, BBC)

BLACK LIGHTNING (mög­li­cher­wei­se spät in 2017, FOX)

Beginn neu­er Staf­feln:

GRIMM (6. Janu­ar, NBC)

SLEEPY HOLLOW (6. Janu­ar, Fox)

COLONY (12. Janu­ar, USA)

VOLTRON: LEGENDARY DEFENDER (20. Janu­ar, Net­flix)

THE MAGICIANS (25. Janu­ar, SyFy)

THE 100 (1. Febru­ar, The CW)

THE EXPANSE (1. Febru­ar, SyFy)

HUMANS (13. Febru­ar, AMC)

THE ORIGINALS (17. März, The CW)

iZOM­BIE (4. April, The CW)

THE LEFTOVERS (April, HBO)

DOCTOR WHO (April, BBC)

GAME OF THRONES (Som­mer, HBO)

DIRK GENTLY’S HOLISTIC DETECTIVE AGENCY (2017, IDW)

PREACHER (2017, AMC)

Mit­tel­staf­fel-Pre­mie­ren:

THE GOOD PLACE (5. Janu­ar, NBC)

STAR WARS REBELS (7. Janu­ar, Dis­ney XD)

AGENTS OF S.H.I.E.L.D. (10. Janu­ar, ABC)

THE VAMPIRE DIARIES (13. Janu­ar, The CW)

GOTHAM (16. Janu­ar, Fox)

LUCIFER (16. Janu­ar, Fox)

ADVENTURE TIME (23. Janu­ar, Car­toon Net­work)

SUPERGIRL (23. Janu­ar, The CW)

THE FLASH (24. Janu­ar, The CW)

LEGENDS OF TOMORROW (24. Janu­ar, The CW)

ARROW (25. Janu­ar, The CW)

SUPERNATURAL (26. Janu­ar, The CW)

STEVEN UNIVERSE (30 Janu­ar, Car­toon Net­work)

THE WALKING DEAD (12. Febru­ar, AMC)

Bild Copy­right Sto­ckUn­li­mi­t­ed

Film und Fernsehen in der Langeweile: Gründe

Dominik Graf

Und viel­leicht war die­se Aus­beu­te sogar immer schon das maxi­mal Mög­li­che in einer Kino­in­dus­trie, die nach Ober­hau­sen nie mehr eine funk­tio­nie­ren­de Indus­trie war und die sich mit jeder Gene­ra­ti­on mehr ver­strick­te in ger­ma­ni­sche Recht­ha­be­rei, klein­bür­ger­li­che Geschmacks­ver­ir­rung, in Fron­ten­bil­dung und eifer­süch­ti­gen Par­ti­ku­la­ris­mus? Domi­nik Graf

In der FAZ lässt sich Domi­nik Graf recht aus­führ­lich dar­über aus (und man soll­te das drin­gend mal lesen), war­um die weit­aus meis­ten deut­schen Fil­me und Fern­seh­pro­duk­tio­nen so sehr in Mit­tel­mä­ßig­keit ver­sin­ken, oder ein­fach nur grot­ten­schlecht sind. Hier arbei­tet unter ande­rem das Prin­zip »vie­le Köche ver­der­ben den Brei«, wenn noch der letz­te kon­ser­va­ti­ve Vollhonk an den Dreh­bü­chern und Pro­duk­tio­nen her­um­krit­teln darf. Wenn Stof­fe nicht oder nicht in der ursprüng­li­chen Form genom­men wer­den, weil man Angst vor der Mei­nung des ande­ren Redak­teurs, des Sen­de­lei­ters, des Pro­gramm­di­rek­tors oder gar Inten­dan­ten hat. Wenn Dreh­buch­au­to­ren schon inner­lich gekün­digt haben und in vor­aus­ei­len­dem Gehor­sam die nächs­te strunz­lang­wei­li­ge TAT­ORT-Fol­ge schrei­ben, weil sie wis­sen, dass ori­gi­nel­le oder krea­ti­ve Her­an­ge­hens­wei­sen ent­we­der gleich abge­lehnt, oder in den Redak­ti­ons­run­den so sehr zer­re­det wer­den, bis nichts mehr davon übrig bleibt. Oder eben nur der­sel­be Schmonz wie immer. Wie man es bei­spiels­wei­se bei MORGEN HÖR ICH AUF sehen konn­te, die kei­nes­wegs das deut­sche BREAKING BAD war, wie ange­kün­digt, und die jeg­li­che Inno­va­ti­ons­an­sät­ze nach der ers­ten Fol­ge sofort wie­der über Bord warf. Und am Ende sogar die Zuschau­er ver­arsch­te, weil man sie mit einem Cliff­han­ger völ­lig in der Luft … hän­gen ließ, ohne zu wis­sen, ob eine zwei­te Staf­fel je pro­du­ziert wer­den wird.

Man kann nur hof­fen, dass Schweig­hö­fer, War­ner und Ama­zon mit ihrer Pro­duk­ti­on WANTED oder eine zu erwar­ten­de deut­sche Net­flix-Pro­duk­ti­on dem inzes­tuö­sen Hau­fen mal zei­gen, wo der Bart­hel den Most  holt und dass aus dem Schock dar­aus end­lich ein Umden­ken statt­fin­det. Ich befürch­te aber, dass es schwie­ri­ger sein dürf­te, die ver­filz­ten und ver­ba­cke­nen Struk­tu­ren auf­zu­bre­chen.

Bild: Domi­nik Graf, von JCS, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA

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