Es gab in den vergangenen Jahren immer wieder mal Meldungen darüber, dass Sony eine Fernsehserie zu Robert Jordans Romanreihe WHEEL OF TIME machen wolle. Und dann wurde nie etwas Konkretes daraus. Das hat sich gerade geändert, denn Amazon Studios haben das Ganze soeben geordert und werden die Serie zusammen mit Sony Pictures Television produzieren, das berichtet Deadline.
Showrunner wird Rafe Judkins, den kennt man bisher als Autor für Shows wie AGENTS OF S.H.I.E.L.D., HEMLOCK GROVE oder CHUCK. Weitere Produzenten sind Rick Selvage und Larry Mondragon von Red Eagle Entertainment. Jordans Witwe Harriet McDougal wird »Consulting Producer«.
Weitere Details gibt es noch nicht, auch keinen Starttermin, aber wir werden in den nächsten Monaten sicher mehr erfahren.
Die Miniserie GOOD OMENS basiert auf einem Roman von Terry Pratchett und Neil Gaiman – und wenn die beiden Genies sich zusammentun kann man einiges erwarten. Wenn dann mit David Tennant noch ein Ex-Doctor eine der Hauptrollen (Crowley) in der Verfilmung übernimmt, ist der Fan noch mehr entzückt. Als Aziraphale wird Michael Sheen zu sehen sein, Brian wird von Ilan Galkoff gespielt.
GOOD OMENS ist eine Co-Produktion zwischen der BBC und Amazon Studios, sie soll irgendwann 2019 zuerst bei Amazon zu sehen sein, und danach auch bei der BBC im altmodischen linearen Fernsehen ausgestrahlt werden.
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Das ist mal eine SF-Serie mit einer ungewöhnlichen Herkunft. Die von Amazon soeben bestellte Show TALES FROM THE LOOP basiert auf den Gemälden des schwedischen Künstlers Simon Stålenhag, der lokale Landschaften mit SF-Elementen mischt. Man kann sich das auf seiner Webseite ansehen. TALES FROM THE LOOP ist aber auch ein bei Modiphius erschienenes Rollenspiel, das ebenfalls auf den Gemälden basiert, und das 2017 diverse Preise einheimsen konnte. Das Setting könnte man als eine Mischung aus ET und STRANGER THINGS bezeichnen, der Verlagsslogan ist »Roleplaying in the ’80s that never was«.
Beim »Loop« aus dem Titel handelt es sich um einen Teilchenbeschleuniger. Der Klappentext zum RPG liest sich wie folgt:
The landscape was full of machines and scrap metal connected to the facility in one way or another. Always present on the horizon were the colossal cooling towers, with their green obstruction lights. If you put your ear to the ground, you could hear the heartbeat of the Loop the purring of the Gravitron, the central piece of engineering magic that was the focus of the Loops experiments. The facility was the largest of its kind in the world, and it was said that its forces could bend space-time itself.
Ersonnen und geschrieben wurde TALES FROM THE LOOP von Nathaniel Halpern (LEGION), der als Showrunner und ausführender Produzent agiert, die Serie wird mit Fox 21 Television Studios coproduziert. Weitere ausführende Produzenten sind Matt Reeves (The Batman), Adam Kassan (The Passage), Rafi Crohn (The Passage), Mark Romanek (Never Let Me Go, der führt auch Regie bei der Pilotepisode), sowie Mattias Montero, Johan Lindström und Samantha Taylor Pickett.
Details zur Handlung oder zu Schauspielern gibt es derzeit noch nicht, aber durch das Rollenspiel haben wir zumindest Hinweise auf ersteres.
Aktuell gibt es gerade zwei Romane aus der bei Greenlight Press erschienenen Steampunk-Rehe FROST & PAYNE von der schweizer Autorin Luiza Pfyl bei Amazon für lau. Der Klappentext des ersten Bandes liest sich wie folgt:
Die ehemalige Diebin Lydia Frost eröffnet eine Agentur für Verlorenes und Vermisstes. Ihr neuster Auftrag führt sie ausgerechnet zurück zur berüchtigten Madame Yueh und den »Dragons«, der Organisation, von der sie sich gerade erst hart ihre Freiheit erkämpft hat. Als gäbe das nicht schon genug Probleme, muss sie auch noch den Pinkerton Jackson Payne ausfindig machen. Doch der Amerikaner hat seine eigenen Aufträge.
Frost steht plötzlich im Kreuzfeuer und muss sich zwischen Paynes Leben und ihrer Freiheit entscheiden.
Offenbar ist die Handlungsumgebung ein chinesisch geprägtes Steampunk-London. Spannender Ansatz.
Normalerweise kosten die ca. 120 Seiten starken Romane 2,49 Euro, erschienen sind insgesamt 12 Bände. Kostenlos sind aktuell Ausgabe eins mit dem Titel DIE SCHLÜSSELMACHERIN und Nummer zwei DIE MECHANISCHEN KINDER kostenlos zu haben.
Wie bereits bekannt, hatte der Absetzsender Fox das getan, was sie offenbar am Besten können: LUCIFER nach der dritten Staffel relativ überraschend abgesetzt. Die Show hatte zwar keine bahnbrechenden Einschaltquoten, aber eine sehr treue Fangemeinde, die auch im Web lautstark ihre Meinung zum Wegaxen der auf Comics basierenden Show kund tat.
Rettung könnte nach der Rettung der SF-Show THE EXPANSE nun erneut von Seiten Amazons kommen, denn laut Jennifer Salke, der neuen Chefin von Amazon Studios, gibt es konkrete Verhandlungen darüber, man LUCIFER übernehmen könnte.
Laut der Showrunner ist das Material für eine weitere Staffel vorhanden. Mehr dazu wenn ich es erfahre.
Nochmal Amazon: Nachdem SyFy die ambitionierte Science Fiction-Serie THE EXPANSE nach den Romanen des Autorenduos James S. A. Corey wegen zu geringer Sehbeteiligung abgesetzt hatte, gab Produzent Alcon Entertainment an, dass man nach einem neuen Sender (und damit Geldgeber) sucht. In der vergangenen Woche kamen dann Gerüchte auf, dass Amazon offenbar interessiert sei und es zu Verhandlungen gekommen ist, angeblich habe sich Chef Jeff Bezos persönlich eingeschaltet.
Der war es dann auch, der persönlich am Freitag die Nachricht verbreitete, dass Amazon die Show tatsächlich ab der vierten Staffel weiter produzieren wird.
Bisher hielt Amazon die Streamingrechte für THE EXPANSE in den USA, im Rest der Welt lief sie bei Netflix, die jetzt vermutlich darauf verzichten müssen (je nachdem wie die Vertragslage aussieht).
Auf jeden Fall eine gute Nachricht für alle Fans.
Starz ist ein US-Pay-TV-Channel (mit Subkanälen) der nicht erst in letzter Zeit durch aufwendige Produktionen auffiel und in direkte Konkurrenz mit HBO trat. zu den Starz-Serien gehören unter anderem SPARTACUS, die vierte Staffel TORCHWOOD, DA VINCI’S DEMONS, CAMELOT, BLACK SAILS, OUTLANDER, ASH VS. EVIL DEAD oder kürzlich AMERICAN GODS.
Der von Lionsgate betriebene Sender Starz hat nun einen Deal mit Amazon Deutschland abgeschlossen, so dass man ihn über die »Prime Video Channels« abonnieren kann. Dafür sollen Serien zeitgleich zur USPremiere bei Starzplay (so heißt der neue Kanal) zu sehen sein. Im Programm nicht nur aktuelle Serien, sondern auch einige Filme (vermutlich aus dem Lionsgate-Portfolio).
Wer das nutzen möchte muss allerdings monatlich 4,99 Euro dafür berappen, zusätzlich zu den Kosten für Amazon Prime, denn nur die können den Kanal nutzen. Es gibt allerdings eine 14-tägiges Probeabo. Das ganze ist ohne dauerhafte Bindung, es kann nämlich monatlich gekündigt werden.
Wie der Hollywood-Reporter gestern Abend berichtete, gibt es offenbar Hoffnung für die Fans der SF-Serie THE EXPANSE nach den Romanen des Autorenduos James S. A. Corey. Nachdem der Sender SyFy keine vierte Staffel bestellt hatte, befindet sich die Produktionsfirma Alcon Entertainment nun offenbar in in intensiven Verhandlungen mit Amazon, um sie auf dessen Streamingdienst zu bringen. Angeblich hat sich Jeff Bezos, Chef des Internet-Bauchladens, selbst eingeschaltet. Da das noch nicht in trockenen Tüchern ist, gab es bisher keinen Kommentar seitens Amazon.
SyFy hatte THE EXPANSE offenbar wegen der sinkenden Zuschauerzahlen abgesetzt. Hatte die Show in der ersten Staffel noch durchschnittlich 581000 Zuschauer in der relevanten Werbegruppe 18 – 49 Jahre (aber 1,4 Millionen Zuschauer innerhalb drei Tagen insgesamt durch Aufzeichnung). Bei der zweiten Staffel sank die Sehbeteiligung allerdings um 24 Prozent, was natürlich schon drastisch ist. In Season drei ging das nochmal um 5 Prozent zurück, da erscheint SyFy Entscheidung keine weiteren Episoden zu kaufen, nicht ganz unbegründet.
Amazon kann aber ganz anders rechnen und ist wie Netflix nicht auf die Werbekunden angewiesen. Hinzu kommt natürlich, dass Amazon dem direkten Streaming-Konkurrenten die Serie wegschnappen würde, denn bei Netflix lief sie international.
Mehr dazu sobald der Deal abgeschlossen wurde (oder auch nicht).
Es ist bisher nicht offiziell bestätigt, aber theonering.net behaupten via Twitter, dass sie aus mehreren sicheren Quellen erfahren haben, dass Amazons High-Budget-HERR DER RINGE-Serie sich um den jungen Aragorn dreht:
Abwegig ist das nicht, denn die Show soll vor den Geschehnissen in HERR DER RINGE handeln und es gibt natürlich jede Menge Story um den Charakter zu entdecken. Weiterhin könnten dann weitere namhafte Figuren in Erscheinung treten, beispielsweise sein Vater Arathorn, seine Mutter Gilraen, aber auch Elronds Söhne Elladan and Elrohir. Material gibt es in den Anhängen und in Tolkiens Aufzeichnungen ohne Ende.
Angesichts der Popularität, die durch die Darstellung der Figur durch Viggo Mortensen entstanden ist, ist dieses Schwert zweischneidig. Zum einen ist die Figur eben deswegen populär und zum anderen könnte genau das zu vermehrter Kritik an einer Neubesetzung führen.
Amazon plant eine Multimillionen-Dollar schwere Produktion über mehrere Staffeln. Das Projekt ist nicht risikolos, denn hier kann man eine nicht gerade kleine, weltweite Fangemeinde, die mehrere Generationen umspannt, vergrätzen.
Hier aus gegebenem Grund mal ein Artikel, der überhaupt nichts mit Phantastik zu tun hat.
Die neue europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) dräut seit Jahren am Himmel und auch wenn das aus Verbraucher- und Bürgersicht durchaus zu begrüßen ist, beinhaltet sie wieder mal schlimme handwerkliche Mängel, die die Realitäten im Web nicht abbilden. Beispielsweise wird man auf das Einbinden von Google Fonts ebenso verzichten müssen wie, auf Gravatar oder Discus und vielen weiteren im Web völlig üblichen Anwendungen, denn die übertragen alle Nutzerdaten an Dritte – und das müsste man vom Nutzer vorher erlauben lassen, was völlig unmöglich ist (damit sind z.B. auch Content Delivery Networks, die Medien wie beispielsweise Bilder ausliefern kritisch, solange sie nicht im europäischen Inland liegen). Man hätte sich hier beim Umsetzen der DSGVO deutlich mehr gesunden Menschenverstand und Realismus gewünscht, denn so hängt sich Europa noch weiter vom Internet ab, als es insbesondere in Deutschland ohnehin bereits ist. Aber was will man von EU-Politikern in der Hinsicht schon erwarten … Man kann sich bei etlichen Aspekten der DSGVO nur an den Kopf fassen und muss wieder mal den Eindruck gewinnen, dass kleine Anbieter oder private Webseiten über Gebühr abgestarft werden sollen, damit alternative Angebote – und damit Konkurrenz für die »Großen« – entnervt und wegen Angst vor Abmahntrollen aufgeben.
Zu den problematischen Funktionen gehört auch die Einbindung von Amazon-Widgets (reine Links sind unproblematisch, da entscheidet der Nutzer ja selbst, ob er drauf klicken möchte), denn auch die übertragen ja direkt beim Aufruf der Seite ungefragt Informationen über den Nutzer an Amazon.
Nun ist es aber natürlich so, dass reine Textlinks lange nicht so sehr zum Klicken animieren, wie Bilder, deswegen ist so eine Umsetzung nicht zufriedenstellend. Man könnte jetzt einfach jedesmal denselben Button mit einem Amazon-Logo als Linkbild verwenden, aber das ist auch doof, denn ich persönlich sehe die Artikelbilder durchaus als eine sinnvolle Zusatzinformation für den Leser von PhantaNews, insbesondere, wenn Sekundärisches zum Artikel verlinkt wird und nicht direkt ein im Text vorgestelltes Medium.
Die Lösung ist – zumindest unter WordPress – ein Plugin namens Amazon Affiliates WordPress Plugin (kurz: AAWP). Das stammt von einem deutschen Entwickler und bietet die Option, die Inhalte (also vor allem Bilder) vom Amazon-Server automatisiert herunter zu laden und dann vom lokalen Server auszuliefern. Da wird dann nichts übertragen und man hat letztlich wieder nur einen Link, den der Nutzer anklicken kann – oder eben nicht.
Nachteil: Das funktioniert nur mit einen selbst gehosteten WordPress, nicht auf wordpress.com. Und der Webserver auf dem die WordPress-Installation läuft muss ein paar Voraussetzungen in Sachen PHP erfüllen, folgende Erweiterungen müssen vorhanden sein:
cURL
XML
SOAP
mbstring
Weiterhin muss die Funktion »curl_exec« aktiv sein und der Parameter »allow_url_fopen« muss aktiv sein.
Wenn das für euch nur böhmische Dörfer sind, müsst ihr euch deswegen an euren Hoster oder Serverbetreiber wenden.
AAWP ist nicht kostenlos, es kostet 39 Euro, dafür erhält man eine Lizenz die ein Jahr lang Updates und Support beinhaltet. Danach hört das Plugin nicht auf zu funktionieren, es ist also kein Abo, man kann nach Ablauf des Jahres für den halben Preis nachlizensieren oder es lassen.
Der Funktionsumfang ist reichhaltig, man kann eine Menge konfigurieren und das mag technisch weniger affine Nutzer möglicherweise ein wenig überfordern, auch wenn das Backend des Plugins sehr aufgeräumt und übersichtlich ist. Aber man muss halt wissen, wie man an seine Amazon API-Keys kommt, dabei hilft allerdings das Backend des Amazon Partnernets, also da, wo man sich angemeldet hat, um Affiliate-Links generieren zu können.
AAWP kann auch nicht nur simple Links generieren, der Funktionsumfang ist groß und lässt neben simplen Textlinks auch elaboriertere Dinge wie Bestenlisten oder Vergleichstabellen zu, auch einfache Produktboxen sind umfangreich konfigurierbar.
Wer also nach einem DSGVO-konformen Weg sucht, auch nach Ende Mai Affiliate-Links zu Amazon auf seiner Webseite anbieten zu können, sollte sich AAWP mal ansehen.
Hier auf PhantaNews habe ich das Plugin »Amazon Einzeltitellinks«, das ich bisher genutzt habe, abgeschaltet, damit kann man leider in älteren Artikeln die Widgets nicht mehr sehen. Ich habe allerdings stattdessen eine Funktion implementiert, die an deren Stelle wenigstens Textlinks anbietet. In Zukunft wird es dann die von AAWP generierten Produktboxen geben.
Disclaimer: Ich bin kein Anwalt, das hier ist also keine rechtsverbindliche Beratung, ihr setzt auch dieses Plugin auf eigene Gefahr ein, falls sich herausstellt, dass auch das möglicherweise doch nicht DSGVO-konform ist.
Update und Hinweis: Das Herunterladen von Inhalten verstößt offenbar gegen Amazons Nutzungsbedingungen. Amazon kann sich jetzt überlegen, ob sie weiterhin Kunden von mir vermittelt bekommen möchten, oder ob ich die Inhalte lokal ausliefern darf.
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