Trailer: MS MARVEL

MS MARVEL war, als die Neu­fas­sung im Jahr 2013 als Comic erschien, eine ziem­li­che Über­ra­schung, denn die Hel­din, mit bür­ger­li­chem Namen Kama­la Khan, war nicht nur Teen­ager, son­dern auch Mus­li­ma paki­sta­ni­scher Her­kunft. Es gab zuvor zwar bereits seit 1977 meh­re­re wei­te­re Inkar­na­tio­nen der Figur in den Comics, aber die für Dis­ney+ ange­kün­dig­te Serie dreht sich ein­deu­tig um die Vari­an­te aus denn 2013er Comics, erson­nen von Sana AmanatG. Wil­low Wil­son und Adri­an Alpho­na.

Die MCU-Serie MS MARVEL wird am 8. Juni 2022 bei Dis­ney+ star­ten, hier spielt Iman Vel­la­ni die Titel­rol­le und wird den Job auch im ange­kün­dig­ten Kino­film THE MARVELS (2023) erneut über­neh­men.

Show­run­ner und Chef­au­tor ist Bisha K. Ali, Regie bei Epi­so­den führ­ten Meera MenonShar­meen Obaid-Chi­noyAdil El Arbi und Bil­all Fall­ah. Man erkennt, dass Mar­vel das zugrun­de lie­gen­de Kern­the­ma auch beim Krea­tiv­team durch­zieht, übri­gens genau­so bei der wei­te­ren Beset­zung (sie­he Link zur IMDb wei­ter oben).

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Die Buchbranche und die Papierknappheit: Die Lösung ist so einfach

Seit eini­ger Zeit lamen­tiert die Buch­bran­che über deut­lich gestie­ge­ne Papier­prei­se bzw. eine Papier­knapp­heit. In den letz­ten Tagen hör­te man aus Krei­sen gro­ßer Publi­kums­ver­la­ge auch erst wie­der, dass die Buch­prei­se deut­lich ange­ho­ben wer­den müss­ten – natür­lich nicht zuguns­ten der Autor°Innen, die wei­ter­hin mit Bro­sa­men abge­speist wer­den, son­dern damit die Taschen der Ver­le­ger vol­ler wer­den. Bücher sind in Deutsch­land im inter­na­tio­na­len Ver­gleich ohne­hin schon sau­teu­er und wer­den damit schon seit eini­ger Zeit zum Luxus­gut, dass sich nicht mehr jede/​r leis­ten kann oder will, erst recht nicht ange­sichts der kata­stro­pha­len Lage auf dem Woh­nungs­markt oder den aktu­el­len Ent­wick­lun­gen um Lebensmittel‑, Ener­gie- oder Kraft­stoff­prei­se. Erschwe­rend kommt hin­zu, dass sich nach all den Jah­ren offen­bar in der Bran­che immer noch nicht die Erkennt­nis durch­ge­setzt hat, dass man in direk­ter Kon­kur­renz zu 99 Cent-Apps oder Strea­ming­diens­ten steht, wenn es um das begrenz­te Geld und den Krieg um die Auf­merk­sam­keit der Nut­zer geht. Für den Preis eines Hard­co­vers, das nach drei Tagen durch­ge­le­sen ist, kann man auch bei­spiels­wei­se zwei Mona­te WORLD OF WARCRAFT spie­len …

Gera­de inter­ve­niert der euro­päi­sche Dru­cker-Dach­ver­band Inter­graf wegen der Papier­knapp­heit und der hohen Prei­se bei der EU-Kom­mis­si­on. Die ist ohne­hin dafür bekannt, der Ver­lags­bran­che jeden Wunsch von den Lip­pen abzu­le­sen.

Dabei exis­tiert eine wirk­lich ein­fa­che und nahe­lie­gen­de Lösung für die Papier­knapp­heit in der Buch­bran­che:

Das Lesen von eBooks for­cie­ren.

Ins­be­son­de­re den Leser°innen mit Sinn für Umwelt­schutz soll­te doch zu ver­mit­teln sein, dass für Bücher kei­ne Bäu­me ster­ben und auch kei­ne Unmen­gen an Was­ser für Alt­pa­pier­er­zeu­gung ver­schwen­det wer­den müs­sen. Das soll­ten auch Kle­be­bin­dungs- und Dru­cker­schwär­ze-Jun­kies, die über »Geruch eines gedruck­ten Buches« phan­ta­sie­ren, leicht ein­se­hen kön­nen, oder?

Bei Bild­bän­den oder bestimm­ten Hard­co­vern sehe ich ja ein, dass man die im Regal ste­hen haben möch­te, aber bei Weg­wer­fli­te­ra­tur wie Mas­sen­pa­per­backs und Taschen­bü­chern?

Der Her­stel­lungs­foot­print in Sachen Umwelt­be­las­tung eines eRea­ders amor­ti­siert sich im Ver­gleich zu Print­bü­chern unge­fähr inner­halb knapp eines Jah­res, deut­lich schnel­ler bei Vielleser°Innen – ab dann ist die Umwelt­bi­lanz eines eRea­ders bes­ser oder sehr viel bes­ser als die von Papier­bü­chern. Moder­ne eRea­der ver­brau­chen auf­grund des eInk-Dis­plays ver­schwin­dend gerin­ge Men­gen an Strom und sind äußerst lang­le­big. Mei­nen ers­ten Kind­le habe ich ver­schenkt, als ich mir ein Nach­fol­ge­mo­dell mit bes­se­rem Dis­play gegönnt habe, bei­de Gerä­te sind nach wie vor im Ein­satz, der ers­te seit acht Jah­ren, ohne nen­nens­wer­te Ver­schleiß­erschei­nun­gen.

Das nen­ne ich nach­hal­tig.

Seit­dem hat die Dar­stel­lungs­qua­li­tät noch­mal erheb­lich drauf­ge­legt, die neu­en Kind­les haben eInk-Dis­plays mit einer Auf­lö­sung von 300 DPI, das ist wie auf Papier gedruckt. Die Ergo­no­mie­vor­tei­le lie­gen eben­falls auf der Hand: Durch die Beleuch­tung auch im Dun­keln lesen kön­nen, ohne jeman­den mit einer Nacht­tisch­lam­pe zu stö­ren und die Mög­lich­keit die Schrift­grö­ße zu ska­lie­ren ist für Per­so­nen mit Seh­schwä­chen ohne­hin ein Kil­ler­fea­ture.

Ins­be­son­de­re umwelt­schutz­af­fi­nen Leser°innen soll­te doch zu ver­mit­teln sein, dass eBooks eine gera­de­zu per­fek­te Lösung dar­stel­len.

Lei­der hal­ten gro­ße Tei­le der Ver­lags­bran­che eBooks immer noch für Aus­ge­bur­ten der Höl­le oder ver­su­chen trotz erheb­lich gerin­ge­rer Logis­tik- und Druck­kos­ten Mond­prei­se dafür anzu­sa­gen.

Bild von mir, dar­in ein Face­palm von Alex E. Pro­imos, aus der Wiki­pe­diaCC BY

THE BATMAN-Spinoff für HBO Max: Penguin

Wie schon bei SUICIDE SQUAD 2 mit PEACEMAKER wird es einen Spin­off des gera­de ange­lau­fe­nen Kino­films THE BATMAN auf dem Strea­ming­dienst geben. Der dreht sich um Oswald Cob­ble­pot, ali­as The Pen­gu­in, der im Kino­film nur eine äußerst unter­ge­ord­ne­te Rol­le ein­nahm, wes­we­gen ich mich in mei­ner Bespre­chung wun­der­te, dass sie Colin Far­rell dafür den Fat­su­it über­ge­stülpt hat­ten.

Mög­li­cher­wei­se soll das in der Mini­se­rie kor­ri­giert wer­den und es wird der Weg vom klei­nen Gau­ner zum Ober­bö­se­wicht Pen­gu­in gezeigt.

Aus­füh­ren­der Pro­du­zent der Strea­ming­se­rie ist unter ande­rem THE BAT­MAN-Regis­seur Matt Ree­ves und der sag­te:

Colin explo­ded off the screen as the Pen­gu­in in The Bat­man, and having the chan­ce to tho­rough­ly explo­re the inner life of that cha­rac­ter on HBO Max is an abso­lu­te thrill

Ich glau­be, Ree­ves hat bei einem ande­ren Film Regie geführt, als ich im Kino sah … ;)

Wei­te­re Details zu Beset­zung, Plot und Start­ter­min gibt es der­zeit noch nicht, eben­so­we­nig einen Titel (ich hab in der Hin­sicht aller­dings schon Ideen), da War­ner die Show ges­tern erst ange­kün­digt hat.

Pro­mo­fo­to THE BATMAN Copy­right War­ner

Teaser: STRANGE NEW WORLDS

Ist es Zufall, dass CBS/​Paramount sei­nen ers­ten Teaser zur STAR TREK-Serie STRANGE NEW WORLDS, die auf dem haus­ei­ge­nen Strea­ming­dienst Para­mount+ zu sehen sein soll, bei­na­he zeit­gleich zum Release des OBI-WAN-KENOBI-Vor­gu­ckers ver­öf­fent­lich­te? Ver­mut­lich nicht, denn offen­bar läuft der Strea­ming­dienst nicht so gut wie erhofft, soeben erst wur­de gemel­det, dass Para­mount Neu­kun­den sagen­haf­te 80% Rabatt ein­räu­men will. Das tut man nicht, wenn es gut läuft. Para­mount hat das Pro­blem, dass es außer STAR TREK immer noch nahe­zu kei­nen Tent­po­le-Con­tent vor­wei­sen kann.

Man darf gespannt sein, ob die Macher in der Lage sein wer­den, die Stim­mung der Ori­gi­nal­se­rie ein­zu­fan­gen, der Teaser gibt auf jeden Fall schon mal die rich­ti­gen Vibes ab. Dreh­buch­au­tor war Aki­va Golds­man, der hat auch zusam­men mit dem offen­bar unver­meid­li­chen Alex Kurtzman und Jen­ny Lumet den Plot erson­nen.

Es spie­len: Anson Mount (Cap­tain Pike), Rebec­ca Romi­jn (die merk­wür­di­ger­wei­se umbe­nann­te Num­ber One), Ethan Peck (Spock), Chris­ti­na ChongBabs Olu­san­mo­kun (Dr. M´Benga), Melis­sa NaviaJess Bush (Nur­se Cha­pel), Celia Rose Goo­ding (Nyo­ta Uhura) und ande­re.

Auch STRANGE NEW WORLDS star­tet wie OBI-WAN KENOBI im Mai 2022, die hier aller­dings bereits am 5. Mai. Zu sehen sein wird sie aus­schließ­lich beim Strea­ming­dienst Para­mount+ – und von dem ist hier­zu­lan­de nach wie vor nichts zu sehen. Man darf gespannt sein, ob die Ver­ant­wort­li­chen bei Para­mount wie­der ver­su­chen wer­den, die Zuschaue­rin wie im Mit­tel­al­ter Frei­tags um 20:15 vor Plu­toTV zu zwin­gen, oder ob es STAR TREK: STRANGE NEW WORLDS (so der voll­stän­di­ge Titel) bei Ama­zon zu sehen geben wird (wie PICARD).

https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​z​0​k​T​b​b​-​2​MpA

Teaser: OBI-WAN KENOBI

Ende Mai läuft eine neue STAR WARS-Serie beim Strea­ming­dienst Dis­ney+ an, dass sich die um den Jedi-Meis­ter Obi-Wan Kenobi dreht – und auch des­sen Namen als Titel trägt – ist nichts Neu­es. Dazu hat Lucas­Film ges­tern Abend einen ers­ten Teaser ver­öf­fent­licht.

Der zeigt zum ers­ten Mal mehr zum Inhalt. Es geht offen­bar nicht nur dar­um, dass Kenobi aus der Fer­ne über Luke Sky­wal­ker wacht, son­dern auch über die Jagd des Impe­ri­ums nach den letz­ten Jedi, den­je­ni­gen, die Order 66 über­lebt haben. Hier kom­men offen­sicht­lich auch wie­der die Inqui­si­to­ren ins Spiel, die wir schon aus REBELS ken­nen.

Ich fin­de das sieht sehr viel­ver­spre­chend aus.

OBI-WAN KENOBI star­tet am 25. Mai 2022 welt­weit bei Dis­ney+.

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Dreharbeiten an INDIANA JONES 5 abgeschlossen

Es sieht deut­lich so aus, als wür­de nach vie­len Que­re­len, Wech­seln des Krea­tiv­teams und Ver­zö­ge­run­gen durch COVID nun end­lich etwas wer­den, aus dem fünf­ten Teil der Aben­teu­er um INDIANA JONES.

Es wur­de offi­zi­ell zu Pro­to­koll gege­ben, dass die Dreh­ar­bei­ten abge­schlos­sen wur­den und Regis­seur James Man­gold (LOGAN) ver­kün­de­te, dass er sich nun an den Schnitt­tisch bege­ben wird. Aller­dings sag­te er auch, dass es immer noch zu früh ist, um Details bekannt zu geben, oder gar ers­te Bil­der zu zei­gen. Da auch Indy jetzt eine Dis­ney-Prin­zes­sin ist, darf man anneh­men, dass die Trai­ler­po­li­tik gut durch­or­ga­ni­siert sein wird. Bis­her war die Geheim­hal­tung zum Pro­jekt INDIANA JONES 5 äußerst effek­tiv und ich gehe von Über­ra­schun­gen aus. Es gibt aller­dings eini­ge Sze­nen­bil­der auf IMDb, die ein­deu­tig einen geal­ter­ten Indy im typi­schen Out­fit zei­gen, er wur­de also offen­bar nicht durch einen jün­ge­ren Schau­spie­ler ersetzt (es kann natür­lich immer noch Rück­blen­den geben, denn es gibt auch Sze­nen­fo­tos mit Nazis, die mög­li­cher­wei­se in den 1930ern oder ‑40ern spie­len könn­ten).

James Man­gold hat den Ses­sel des Regis­seurs von Ste­ven Spiel­berg über­nom­men, den der bei den vier vor­an­ge­gan­ge­nen Fil­men inne­hat­te. Trotz­dem ist Spiel­berg nicht raus, er pro­du­ziert zusam­men mit Frank Mar­shall (RAIDERS OF THE LOST ARK) und Kath­le­en Ken­ne­dy von Lucas­Film. Das Dreh­buch ver­fass­te dies­mal nicht Geor­ge Lucas, son­dern Man­gold zusam­men mit Jez und John-Hen­ry But­ter­worth (EDGE OF TOMORROW).

Har­ri­son Ford nimmt sei­ne Rol­le als Indy noch­mal auf, in wei­te­ren Rol­len sind zu sehen: Phoe­be Wal­ler-BridgeMads Mik­kel­senTho­mas Kret­sch­mannBoyd Hol­brookShau­net­te Renée Wil­sonToby Jones, Anto­nio Ban­de­ras und ande­re.

Als US-Kino­start ist der 30. Juni 2023 vor­ge­se­hen, also noch über ein Jahr hin. Einen Titel hat Teil fünf noch nicht.

Pro­mo­gra­fik Copy­right Dis­ney und Lucas­film

Sony soll GOD OF WAR-Fernsehserie für Amazon produzieren

Wie Dead­line berich­tet, befin­det sich Ama­zon in Gesprä­chen mit Sony, um eine Real­se­rie um die erfolg­rei­che Com­pu­ter­spie­le­rei­he GOD OF WAR für den Strea­ming­dienst des Onlin­ever­sen­ders zu pro­du­zie­ren.

Show­run­ner sol­len Mark Fer­gus (der Kopf hin­ter THE EXPANSE) und Hawk Ots­by wer­den, wei­ter­hin Rafe Jud­kins, der Pro­du­zent von WHEEL OF TIME und Aui­tor von UNCHARTED. Es pro­du­zie­ren wei­ter­hin Sony Pic­tures Tele­vi­si­on und Play­Sta­ti­on Pro­duc­tions.

Die Spie­le sind von grie­chi­scher Mytho­lo­gie inspi­riert und dre­hen sich um den Halb­gott Kra­tos, das ers­te Spiel erschien bereits 2005 für die PS2, aktu­ell gibt es die sieb­te Inkar­na­ti­on, die soeben erst für PCs ver­öf­fent­licht wur­de, Teil acht, GOD OF WAR: RAGNAROK, soll noch 2022 erschei­nen.

Über Beset­zung, Inhalt und Start­ter­min gibt es der­zeit noch kei­ne Infor­ma­tio­nen.

Pro­mo­gra­fik Copy­right Sony

THE BATMAN – wohnst du in ´ner Höhle?

THE BATMAN – Deutsch­land­start 03.03.2022

Ich habe in mei­nem Leben schon so eini­ge BAT­MAN-Inter­pre­ta­tio­nen im Kino gese­hen, ange­fan­gen mit Micha­el Kea­ton im Jahr 1989, der Fort­set­zung (1992), dann Val Kil­mer (1995), Geor­ge Cloo­ney (1997). Es folg­te Chris­to­pher Nolans zu recht gefei­er­te Tri­lo­gie mit Chris­ti­an Bale (2005, 2008 und 2012). Danach zog sich Bat­fleck 2016 in BATMAN V SUPERMAN und JUSTICE LEAGUE das Cape über – und obwohl es vor­ab viel Fan­kri­tik gab, fand ich, dass Affleck in der Rol­le sogar noch das Gute an die­sen Fil­men war. Des­we­gen hielt ich mich für eine wei­te­re Inter­pre­ta­ti­on für gut gerüs­tet, das macht mich zwar nicht zu einem Bat­man-Spe­zia­lis­ten, aber zumin­dest habe ich hin­rei­chend Vor­kennt­nis­se zum The­ma im Kino.

Als bekannt wur­de, dass Robert Patt­in­son, für man­che wohl auf immer als Glit­zer­vam­pir gebrand­markt, die Rol­le in einem neu­en Film über­neh­men soll­te, koch­ten etli­che Fan­see­len, offen­bar trau­te man ihm den Caped Cru­sader nicht zu; ich hin­ge­gen hat­te den Schau­spie­ler inzwi­schen schon in so man­cher Rol­le gese­hen und wuss­te, dass er deut­lich mehr auf dem Kas­ten hat, als Schmu­se­vam­pi­re und fand die Beset­zung des­we­gen schon in Ord­nung.

Neuer ALIEN-Film in Arbeit

Es ist mal wie­der ein neu­er ALIEN-Film in Arbeit, der soll aller­dings nicht in die Kinos kom­men, son­dern wird für den Strea­ming­dienst Hulu pro­du­ziert, der Dis­ney gehört. Dort soll 2023 auch eine ALI­EN-Fern­seh­se­rie star­ten, mit der hat der Film dem Ver­neh­men nach aller­dings nichts zu tun.

Es pro­du­zie­ren 20th Cen­tu­ry Stu­di­os, Fede Alva­rez (DON´T BREATHE) soll Regie füh­ren und auch das Dreh­buch schrei­ben (er trat auch mit dem Pitch ans Stu­dio her­an), es pro­du­ziert unter ande­rem Rid­ley Scott, des­sen letz­te ALI­EN-Inkar­na­tio­nen PROMETHEUS und COVENANT eher so weni­ger erfolg­reich waren.

Der neue Xeno­morph-Strei­fen wird als »allein ste­hend« bezeich­net, was nicht bedeu­tet, dass er ein­sam ist, son­dern kei­nen direk­ten Bezug zu vor­an­ge­gan­ge­nen Pro­duk­tio­nen haben wird. Per­sön­lich glau­be ich aber nicht, dass es kei­ner­lei Anleh­nun­gen zu vor­he­ri­gen ALI­EN-Geschich­ten geben wird.

Details zu Inhalt, Beset­zung oder wann der bis dato unbe­nann­te Film bei Hulu star­ten soll gibt es bis­lang noch nicht.

Pro­mo­fo­to Copy­right 20th Cen­tu­ry Stu­di­os

Brandon Sandersons Mega-Kickstarter für neue Buchreihe

Der Phan­tas­tik-Freun­din mit grö­ße­rer Band­brei­te als Roman­t­a­sy ist der Name Bran­don San­der­son sehr wahr­schein­lich bekannt, der ist einer der umtrie­bi­ge­ren eng­lisch­spra­chi­gen Gen­re-Autoren. Er schrieb die MIST­BORN-Tri­lo­gie oder been­de­te Robert Jor­dans WHEEL OF TIME-Rei­he nach des­sen Tod.

Jetzt hat er ein Crowd­fun­ding unter dem Titel »Sur­pri­se! Four Secret Novels by Bran­don San­der­son« auf Kick­star­ter … äh … gestar­tet, bei dem es um eine neue Rei­he aus vier Büchern geht, die er auf die­sem Weg finan­zie­ren und unter die Fans brin­gen möch­te. Wor­um es dar­in im Detail geht ist der­zeit noch unklar, San­der­son will Inhal­te aller­dings im Lauf des März 2022 auf sei­nem You­tube-Kanal anteasern.

Das hat sei­ne Fan­ge­mein­de aller­dings nicht dar­an gehin­dert, ihm in den ers­ten fünf Tagen sagen­haf­te 16,5 Mil­lio­nen Euro hin­ter­her zu wer­fen. Er ist damit auf dem Weg sämt­li­che Rekor­de auf der Platt­form zu bre­chen.

Für 40 USD erhält man im Ver­lauf des Jah­res 2023 (jeweils zu jedem Quar­tals­be­ginn einen der vier Roma­ne der Rei­he als eBook. Für 60 USD bekommt man die Hör­bü­cher (plus eBooks) und für 160 USD gibt es Pre­mi­um Hard­co­ver (plus eBooks, plus Hör­bü­cher).

Auf dem bereits genann­ten You­tube-Kanal hat San­der­son sich in ziem­lich wit­zi­ger Wei­se zum Pro­jekt geäu­ßert:

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Ich hat­te in der Ver­gan­gen­heit, als Self­pu­bli­shing noch ein neue­res The­ma war als es heu­te ist, erklärt, dass die Ver­la­ge sich noch umse­hen wer­den, wenn sich Best­sel­ler­au­toren dem Self­pu­bli­shing zuwen­den – und so etwas ähn­li­ches gera­de auf Face­book kom­men­tiert. Dort wur­de ich auch gleich belehrt, dass das ja alles ganz anders sei, das habe auch John Scal­zi in einem Blog­post bereits bespro­chen.

Gut, dass mir das mal erklärt wird, ich beschäf­ti­ge mich ja erst seit deut­lich über einer Deka­de inten­siv mit dem The­ma und ken­ne mich des­we­gen ver­mut­lich nicht so aus … :)

Dass Bestsellerautor°innen auch wei­ter­hin mit Ver­la­gen zusam­men­ar­bei­ten wer­den, nach­dem sie erfolg­reich Bücher durch Crowd­fun­ding und für Self­pu­bli­shing finan­ziert haben ist selbst­ver­ständ­lich eine Bin­sen­weis­heit. Natür­lich wer­den sie das tun und die Pro­duk­ti­ons­ar­beit und den Ver­trieb gern die­sen Ver­la­gen über­las­sen – zumal man davon aus­ge­hen kann, dass Bestsellerautor°Innen deut­lich  bes­se­re Kon­di­tio­nen her­aus­schla­gen kön­nen, als unbe­kann­te­re Vertreter°innen der Zunft.

Aber, um mal den zen­tra­len Punkt her­aus­zu­stel­len:

Wie vie­le Mil­lio­nen hier am Ende auch immer zusam­men kom­men wer­den (aber bei der noch offe­nen Lauf­zeit des Crowd­fun­dings dürf­ten die Bei­trä­ge noch deut­lich stei­gen) – den Umsatz hat kein Ver­lag gemacht.

Auch wenn ich Scal­zi sehr schät­ze, stim­me ich diver­sen sei­ner Ein­ord­nun­gen im Blog­ar­ti­kel nicht zu. Kick­star­ter-Pro­jek­te sind nicht hart, sie müs­sen nur gut geplant wer­den und machen Arbeit und sie kön­nen abso­lut nicht nur von Per­so­nen mit gigan­ti­scher Reich­wei­te und Fan­ba­se durch­ge­führt wer­den. Ich habe zahl­lo­se Crowd­fun­dings für Bücher von völ­lig unbe­kann­ten Pro­jekt­star­tern unter­stützt und selbst wenn kei­ne Rekord­bei­trä­ge dabei zusam­men kom­men: Das waren alles Pro­jek­te, die kein Ver­lag haben woll­te und an denen dann eben auch kein Ver­lag ver­dient hat, das übrig geblie­be­ne Geld (nach Abzug von Kick­star­ter-Gebüh­ren und Pro­duk­ti­ons­kos­ten) floss voll­stän­dig an die Pro­jekt­star­ter. Des­we­gen ist es auch völ­lig irrele­vant, wie bekannt jemand ist. Bestseller-Autor°innen kön­nen eine Fan­ba­se akti­vie­ren und wie San­der­son Rekor­de bre­chen, aber auch unbe­kann­te Protagonist°innen kön­nen abseits von Ver­la­gen ver­öf­fent­li­chen – und tun das seit Jah­ren, wenn nicht Jahr­zehn­ten.

Trotz­dem wer­den auch und ins­be­son­de­re bekann­te Autor°Innen in der Zukunft ver­stärkt auf die­se Art der Ver­öf­fent­li­chung zurück grei­fen, bei­spiels­wei­se wenn kein Ver­lag Inter­es­se am Stoff hat, oder die Kon­di­tio­nen nicht stim­men. Und je bekann­ter die jewei­li­ge Per­son ist, des­to mehr Geld wird an den tra­di­tio­nel­len Ver­la­gen vor­bei flie­ßen.

Und des­we­gen blei­be ich dabei: Die klas­si­schen Publi­kums­ver­la­ge wer­den sich in Zukunft immer wär­mer anzie­hen müs­sen. Zudem ins­be­son­de­re die­ser über­ra­gen­de Erfolg mit sei­nen gebro­che­nen Kick­star­ter-Rekor­den Strahl­wir­kung haben dürf­te und zahl­lo­se Nach­ah­mer nach sich zie­hen wird.

Rele­vant ist das haupt­säch­lich für den eng­lisch­spra­chi­gen Markt, denn der ist gigan­tisch viel grö­ßer als der deutsch­spra­chi­ge, des­we­gen kann man das auf hie­si­ge Ver­hält­nis­se nicht eins zu eins über­tra­gen – allein weil die schie­re Men­ge an Ziel­grup­pe in Deutsch­land um ein Erheb­li­ches gerin­ger ist (aber auch hier­zu­lan­de kann man mit etwas Reich­wei­te durch­aus Her­zens­pro­jek­te abseits von Groß­ver­la­gen umset­zen – reich wird man damit aller­dings nicht wer­den).

Pro­mo­gra­fik Copy­right Bran­don San­der­son

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