Wie wiederhole ich noch gleich seit Jahren Mantra-artig? »Das eBook wird der Heftroman des 21. Jahrhunderts.«
Der Elektrische Reporter im ZDF aktuell zum Thema:
»Digitale Groschenromane: Das als Wegwerfliteratur gescholtene Genre erlebt im Netz gerade eine Renaissance.«
Sag ich doch! :)
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Electronic Arts zeichnet sich ja immer wieder mal durch kundenfeindliches Verhalten aus. Die Gründe sind mannigfaltig: unzureichende DRM-Maßnahmen, bockende Server oder allgemein unsympathisches Verhalten. In den USA wurde EA deswegen mehrfach zum schlechtesten Firma des Jahres gewählt. Der neueste Stunt steht im Zusammenhang mit der Tablet-Version des Computerspiel-Klassikers DUNGEON KEEPER.
Interessanterweise hat das Game im Google Play-Store haufenweise fünf-Sterne-Wertungen, und das obwohl sich nicht eben wenige Nutzer darüber beschweren, dass man durch ingame-Käufe abgezockt werden soll, ohne die das Spiel kaum nutzbar ist (50 Blöcke um etwas zu bauen kosten beispielsweise laut Aussage eines Nutzers heftige 90 Euro). Das ist eindeutig eine ganz neue Auslegung des Geschäftsmodells »free2play«, mit dem das Game beworben wird.
Wie EA an die guten Wertungen kommt ist kreativ – und eine Unverschämtheit: tätigt man einen der fast unumgänglichen Ingame-Käufe, erscheint ein Fenster, in dem man DUNGEON KEEPER bewerten kann. Klickt man auf fünf Sterne, wird die Bewertung sofort in den Play-Store übernommen. Klickt man ein bis vier Sterne, wird man auf eine Seite geleitet, auf der man »Feedback« abgeben kann. Diese Wertung wird aber offenbar nicht umgehend in die Shop-Wertung übernommen. Will man ein bis vier Sterne vergeben, muss man das direkt im Store tun.
Wie gesagt: äußerst kreativ und allein durch die Art und Weise der Durchführung kann man sich leicht ausrechnen, dass man sich bei Electronic Arts bereits vorher über die Kundenreaktionen zum Spiel bzw. die Abzocke durch überteuerte Ingame-Käufe bewusst war und die Bewertung deswegen genau so implementiert hat. Die Alternative wäre, EA Inkompetenz zu unterstellen – aber diese Antwort halte ich für zu einfach. Offen agierende Unternehmen hätten solche peinlichen Winkelzüge nicht nötig.
[cc]
Screenshot DUNGEON KEEPER Copyright Electronic Arts
Ja, ich weiß, die Hatz um die eirige Pille ist bereits ein paar Tage vorbei. Der Grund, warum ich die SUPERBOWL-Trailer heute erst zeige, findet sich im vorherigen Artikel. Deswegen nun ohne weiteres Getue die diesjährigen Vorgucker in den werbeträchtigen und beliebten Pausen des US-Sportspektakels.
Zu sehen gibt es: CAPTAIN AMERICA – THE WINTER SOLDIER, zweimal AMAZING SPIDER-MAN 2, POMPEJI, THE MONUMENTS MEN, NOAH, NEED FOR SPEED, MUPPETS MOST WANTED und TRANSFORMERS: AGE OF EXTINCTION
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An Erik lag es nicht, dass ich den Phantastischen Bücherbrief mit der Nummer 603 hier erst heute vorstelle, ich war Anfang der Woche etwas … unpässlich. Das erklärt auch die zeitweilige Abwesenheit von Beiträgen auf PhantaNews. Nun aber trotzdem, oder erst recht: der neue Bücherbrief ist da. Die Ausgabe 603 gehört zum Januar 2014.
Wie immer dreht sich im Besprechungs-Magazin von Erik Schreiber alles um Phantastik, sei es deutsche oder internationale, sei es im Medium Buch, Comic oder auch Hörbuch/Hörspiel. Daneben befasst diese Ausgabe sich auch wieder einmal mit Fanzines.
Im Bereich deutsche Phantastik liegt ein Schwerpunkt diesmal auf klassischen Serien wie RAUMSCHIFF PROMET oder LARRY BRENT, die im Blitz-Verlag eine Fortführung gefunden haben, daneben wird beispielsweise auch DIE DUNKLE HORDE von Christoph Hardebusch vorgestellt.
Bei der internationalen Phantastik widmet Erik sich unter anderem Yoko Ogawas DAS MUSEUM DER STILLE, Ryk Browns DER FLUG DER AURORA oder Lauren Beukes´ SHINING GIRLS.
Der Phantastische Bücherbrief kann hier im Format PDF kostenlos herunter geladen werden.
Zwar wurde der Releasetermin gerade erst vor zwei Wochen von 2015 auf 2016 verschoben, dennoch gibt es interessante Neuigkeiten zur MAN OF STEEL-Fortsetzung SUPERMAN VS. BATMAN, denn zwei zentrale Rollen wurden besetzt.
Zum einen ist da Alfred Pennyworth, der treue Diener von Bruce Wayne und Assistent des Caped Crusaders BATMAN. In der Nolan-Trilogie wurde dieser zuletzt kongenial von Michael Caine dargestellt, im neuen Streifen wird Jeremy Irons die Rolle übernehmen.
Und dann ist da noch Lex Luthor, SUPERMANs haararmer Erzrivale, auch für den hat man angeblich eine Besetzung gefunden. Übernehmen soll die Rolle verblüffenderweise Jesse Eisenberg (THE SOCIAL NETWORK), eine Entscheidung, die ich für etwas neben den Charakter besetzt halte, aber warten wirs ab.
Die beiden gesellen sich damit zu Henry Cavill, der seine Rolle als Stählerner wieder aufnehmen wird und Ben Affleck, dessen Besetzung als BATMAN für einigen Aufruhr gesorgt hatte.
Zum auf Frank Millers letztem Comic XERXES basierenden Sandalen-Spektakel 300 – RISE OF AN EMPIRE gibt es einen sogenannten »Extended Trailer«, eigentlich mehr ein Blick hinter die Kulissen. Wie bei Miller-Verfilmungen nicht unüblich, hat der Film in den USA ein R‑Rating erhalten. Gründe: »Stylized bloody violence throughout, a sex scene, nudity and some language.« Na denn …
Der Trailer ist möglicherweise für Personen irgendeines Alters ungeeignet.
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In June 2013, the honorary Marcus R. Gilman (aka Marcus Rauchfuss) held a lecture about Steampunk at the Anglistics and Americanistics-Institute of TH Dortmund. I think it woud be a fitting addition to the event »Steampunk Hands Around The World« to again show a video of this lecture – especially as it was held in english. The video was taken and slightly edited by yours truly.
If you want to know more about »Steampunk Hands Around The World« please visit the blog of »Airship Ambassadro« Kevin Steil, where you can find an ever growing list of events on the web in this »February Of Steam«. Or have a look at the Facebook-event-page. And please notice the links below the video, they lead to many of the examples mentioned by Marcus in the clip.
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Bereits sechs Mal hat man sich der Geschichte um die 47 ehemaligen Samurai filmisch bedient. Ein japanisches Bildnis für Ehre, Treue und Tapferkeit, welches zum Kulturgut zählt. Dass eine Hollywood-Version bisher ausgeblieben war, ist eigentlich erstaunlich. Doch nun darf man bewundern, wie man sich dem Stoff aus amerikanischer Sicht annähert, und das gab fast nur böses Blut. Eingebildet nannten einige Kritiken den Film, weil er nicht auf seine japanischen Darsteller vertraute, sondern unbedingt Keanu Reeves in die Geschichte pressen musste. Ein Schlag ins Gesicht japanischer Mythologien, beschworen andere herauf, weil man mit einem amerikanischen Darsteller als Helden, die eigentlichen Ereignisse verdrehen würde, und ihnen so ihre Bedeutung berauben würde. Das schlimmste Vorurteil allerdings war, man wolle 47 RONIN als typischen Hollywood-Märchen verramschen. Man kann diesen Argumenten ohne weiteres Recht geben, und diese subjektiv untermauern. Aber damit entfernt man sich sehr weit vom Film selbst, und seinen Intentionen.
Science Fiction-Filme zeichnen sich heutzutage in aller regel durch überbordende Spezialeffekte aus. Die SFX und CGI haben Qualitätsstufen erreicht, die noch vor wenigen Jahren als bloße Spinnerei abgetan worden wäre. Indie-Filmemacher haben keinen Zugriff auf die teuren Effektschmieden der goßen Studios, dennoch zeigen sie immer wieder, dass man dennoch coole Filme machen kann. Ein neues Beispiel ist der Trailer zum Kurzfilm PROSPECT.
PROSPECT ist eine ungewöhnliche Geschichte über das Erwachsenwerden. Ein Mädchen jagt auf einem giftigen Planeten zusammen mit ihrem Vater nach wertvollen Materialien, die sie reich machen sollen. Als der Vater von einem vagabundierenden Banditen überfallen wird, muss sie die Situation retten. Regie: Zeek Earl und Chris Caldwell von Shep Films.
Dass harte DRM-Maßnahmen Mist sind und ausschließlich ehrliche Kunden bestrafen, hat die Musikindustrie bereits vor Jahren auf die harte Tour erfahren müssen. Diese gab dann irgendwann ihre Evolutionsresistenz auf und verzichtete darauf. Seitdem brummen digitale Musikverkäufe. Weniger gesunden Menschenverstand zeigt die konservative Buchbranche, in der viel zuviele Verlage Kopierschutzmaßnahmen immer noch für das Ei des Kolumbus halten, und eine meiner Ansicht nach völlig überzogene Paranoia gegenüber irgendwelchen »Buchpiraten« pflegen.
Nun ist es also passiert: Adobe bringt eine neue Version von Digital Editions heraus und das führt erwartungsgemäß zu Problemen. eReader für die es keine Firmware-Updates mehr geben wird, sind raus, man wird sie zum Lesen von eBooks, die mit ADE3 geschützt sind nicht mehr nutzen können. Aktuelle Lesegeräte benötigen möglicherweise Firmwareupdates, von denen man nicht weiß, wie schnell sie kommen werden. Oder ob diese jemals erscheinen.
Pikant in diesem Zusammenhang auch: Kürzlich erst wurden Adobe haufenweise Datensätze entwendet, man spricht von bis zu 150 Millionen Kundendaten, die aufgrund möglicherweise schlecht gesicherter Server des Anbieters Kriminellen in die Hände fielen. Darunter eben auch die Daten von Kunden, die man nur deswegen genötigt hat, ein Adobe-Konto einzurichten, damit diese eBooks lesen können, die mit dem DRM der Firma geschützt sind. Unfassbar. Auch hier sollte die Buchbranche dringend mal in sich gehen und darüber nachdenken, wieviel Verantwortung sie in dieser Causa mitzutragen hat.
Was mich daran am meisten belustigt: Seit Monaten, wenn nicht Jahren, schießt die Branche mit zahllosen mehr oder weniger haltlosen Argumenten gegen den Antichristen Amazon. Statt nun aber dafür zu sorgen, dass man kundenfreundlicher und bequemer wird als der Onlineriese, treibt man den eBook-Leser mit untauglichen, durch Update defekte und vermutlich ohnehin demnächst obsoleten DRM-Maßnahmen (»unknackbar« – daran glaube ich nicht) geradezu ins Kindle-Ökosystem, wo zwar ebenfalls ein Kopierschutz vorhanden sein kann, der Kunde aber in der Nutzung nichts davon bemerkt.
Wenn es die Buchbranche ernst damit meint, (nicht nur) in Sachen eBooks eine ernstzunehmende Alternative zu Amazon werden zu wollen, dann sollte sie die lächerlichen, kundenfeindlichen DRM-Spielchen sofort einstellen. Unter anderem. Aber die zahllosen anderen Defizite sind hier nicht das Thema.
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