Marvel liefert eine Featurette zum nächsten X‑MEN-Film mit dem Titel DAYS OF FUTURE PAST. Die Handlung basiert auf der gleichnaimgen Storyline von zwei Heften aus THE UNCANNY X‑MEN, die 1981 erschienen sind.
Es spielen unter anderem: Ian McKellen, Hugh Jackman, Patrick Stewart, James McAvoy, Michael Fassbender, Jennifer Lawrence, Nicholas Hoult, Evan Jonigkeit, Ellen Page, Shawn Ashmore, Peter Dinklage, Omar Sy, Halle Berry und Daniel Cudmore. Regie führt Bryan Singer.
Paramount hatte in den letzten Jahren reichlich Pech mit seinen Fernsehserien, deswegen ist man auch dort auf der Suche nach neuen Konzepten. Wirklich neu ist das, was nun angekündigt wurde, aber nicht. Geplant ist eine Serie, die auf dem Film THE TRUMAN SHOW aus dem Jahr 1998, in dem Jim Carrey zeigte, dass er auch noch was anderes außer Grimassen beherrscht. Für mich ein weiterer Hinweis darauf, dass den großen Studios die Ideen ausgehen.
Für diejenigen, die den Film nicht kennen: THE TRUMAN SHOW dreht sich um eine Reality-Fernsehserie, die das Leben eines Protagonisten von sener Geburt an dokumentiert. Truman Burbank weiß hierbei nicht, dass er in einer künstlichen Umgebung lebt, alle Personen um ihn herum nur Schauspieler sind und sein Leben von Drehbüchern gesteuert ist.
Man muss sich fragen, wie man dieses Konzept, dessen Pointe ja nun bekannt ist, in eine TV-Serie übertragen will. Als Mystery-Serie könnte das ein paar Folgen durchhalten, wenn man eben nicht wüsste, was da abgeht – und der Hintergrund langsam aufgedeckt wird. Das fällt weg. Ich halte das Ganze eher für eine Schnapsidee.
Eine weitere geplante Show basiert auf dem Roman THE ALIENIST von Caleb Carr aus dem Jahr 1996, das widerum hört sich ganz vielversprechend an. Im Bereich SF will man nicht etwa rechtzeitig zum Jubiläum mal wieder ein wenig STAR TREK auf den Bildschirm bringen, sondern startet stattdessen eine »von TERMINATOR inspirierte« Serie. Sagte ich nicht oben schon etwas davon, dass Hollywood die Ideen auszugehen scheinen?
Promofoto THE TRUMAN SHOW Copyright Paramount Pictures
Es gibt einen neuen Trailer zu Marvels GUARDIANS OF THE GALAXY. Manches kennt man bereits aus dem ersten Vorgucker, aber es sind auch ein paar neue Szenen zu sehen. Könnte ein großer Spaß oder ein großer Turkey werden … Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass Nathan Filion mitspielt?
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Argh! Wir haben schon den neunten, und ich habe es völlig vergessen. Asche auf mein greises Haupt! Selbstverständlich erschien am Anfang des Monats die neue Ausgabe des FANDOM OBSERVER. Chefredakteur war diesmal Florian Breitsameter, und der präsentiert auf 16 Seiten die folgenden Themen:
- Mit Science Fiction reich und berühmt werden: Zur Ökonomie eines Kleinverlagschriftstellers – Dirk van den Boom verrät, wie man Erfolg hat
– Ein letztes Mal: Kurt S. Denkena kehrt ein letztes Mal als Fanzineonkel zurück
– Visionen der Mobilität: Das Auto der Zukunft – Günther Freunek hat sich informiert
– Captain America 2: The Return of the First Avenger – Bettina Petriks Urteil zum zweiten Film mit Cap
Weiterhin sind in der Nummer 298 der Fanzine-Kurier, Science-Fiction-Neuigkeiten und haufenweise Rezensionen zu finden.
Den FANDOM OBSERVER gibt es wie immer auf der zugehörigen Webseite im PDF-Format zum Herunterladen.
Der US Steamingdienst Netflix hat vor nicht allzu langer Zeit damit begonnen, selbst Fernsehserien zu produzieren, statt nur welche zu übernehmen. Dabei gibt man sich durchaus breitbandig, von Politik in HOUSE OF CARDS über Mystery in HEMLOCK GROVE oder Gefängnisdrama in ORANGE IS THE NEW BLACK. Neu im Portfolio ist eine Abenteuerserie namens MARCO POLO, die sich um die Abenteuer des Entdeckers dreht.
Die Serie ist bereits seit ein paar Jahren im Hollywood-Rundflug, wurde bisher aber nicht realisiert, da kein Sender so recht Interesse zeigte, das übernimmt nun Netflix. Serienerfinder ist John Fusco der agiert zusammen mit Harvey Weinstein auch als ausführender Produzent. Bei den ersten beiden Stunden der insgesamt zehnstündigen Serie führen Joachim Ronning und Espen Sandberg (PIRATES OF THE CARIBBEAN: DEAD MEN TELL NO TALES) Regie. Ein weiterer ausführender Produzent, der auch bei zwei Episoden Regie führen soll, ist Dan Minahan (GAME OF THRONES).
Gedreht wird auf der ganzen Welt, beispielsweise in Italien, Kasachstan und Malaysia. Vermutlich werden auch hier, wie bei Netflix üblich, alle Episoden gleichzeitig veröffentlicht. Passieren soll das später in 2014.
Bild: Lorenzo Richelmy, von pgm490, aus der Wikipedia, CC BY
Ich melde es mal, aber eine Überraschung ist es nun wahrlich nicht: HBO hat in einer Pressemeldung bestätigt, dass die nächsten beiden Staffeln ihrer Erfolgsserie GAME OF THRONES nach den Romanen von George R. R. Martin genehmigt wurden. Bin gespannt, wie schnell GRRM schreibt, und ob es vielleicht auch noch so etwas wie Spinoffs, Miniserien oder TV-Filme geben wird.
THE RETURNED – bislang nur über Amazon Instant Video US
Es ist eine der vielversprechendsten Geschichten bei den Fantasy Filmfest Nights gewesen. Und die Erwartungshaltung entsprechend hoch. Denn ein im Horror‑, Fantasy- und Thriller-Genre bewandertes Publikum dürstet stets nach Neuem. Und wer könnte schon widerstehen zu sehen, wie ein Film über die Zombie-Apokalypse aussehen mag, der ohne die Zombie-Apokalypse auskommt. Wahrscheinlich war Autor Hatem Khraiche von der relativ unbekannten, französischen Serie LES REVENANTS von 2012 inspiriert, welche wiederum ein Remake des ebenfalls französischen Filmes von 2004 gleichen Titels war. Nichtsdestotrotz weckt die Thematik Begehrlichkeiten, weil ein neuer Blick auf alte Geschichten immer notwendiger wird. War Kanada im Produktionsbereich bisher mit mittelmäßig erfolgreichen Serien aufgefallen, ist es eigentlich Produktionsland Spanien, das sofort aufhören lässt. Unwillkürlich fallen da einem THE OTHERS ein, oder MAMA, und selbstverständlich Guillermo del Toros kleine, feine Meisterwerke wie CRONOS und DEVILS BACKBONE. Eine schwere Bürde, die THE RETURNED an Hoffnung mit aufgeladen bekommt. Und zu keinem Zeitpunkt wird der Film dieser Hoffnung gerecht.
Die Zeitspannen, die Hollywood für angemessen hält, um einen Stoff zu rebooten, scheinen deutlich kürzer zu werden. Das Ende der Fernsehserie BATTLESTAR GALACTICA ist gerad mal fünf Jahre her, da redet man bei Universal schon wieder von einem Neustart, einer »neuen Vision«, diesmal in Form eines Kinofilms. Nochmal in aller Deutlichkeit: Es handelt sich um einen kompletten Neubeginn, nicht um eine Variation der Story aus Ron Moores Serie.
Produziert werden soll das Ganze, man lese und staune, von Glen Larson, dem Schöpfer der originalen Film- und Fernsehserie aus den späten 1970ern und frühen 1980ern. Jack Paglen (TRANSCENDENCE, PROMETHEUS-Fortsetzung) wurde bereits angeheuert, um ein Drehbuch zu verfassen.
Gefällt mir das? Ich bin zwiegespalten. Auf der einen Seite freue ich mich über jeden aufwendig produzierten SF-Film, der Space Opera zeigt, statt der hunderttausendsten langweiligen Dystopie. Auch war der Handlungsbogen der späten Ron Moore-Serie arg konfus und manche Fäden wurden nie aufgelöst. Auf der anderen Seite frage ich mich, ob es notwendig ist, solch ein Franchise nach derart kurzer Zeit schon wieder zu rebooten, statt vielleicht mal originellen, neuen Content zu produzieren. Es ist ja nun nicht so, als wäre die SF arm an epischer Space Opera. Letztendlich muss ich also konstatieren, dass diese Pläne wieder mal die Ideenlosigkeit Hollywoods aufzeigen.
Stephen Galloway ist ein Headhoncho bei Walt Disnes Studios und hat in einem Interview am 2. April bestätigt, dass die Dreharbeiten für den nächsten Teil der STAR WARS-Saga nun tatsächlich begonnen haben. Er erzählt unter anderem darüber, dass der schwierigste Teil bisher die Besetzung war. Die ist noch nicht abgeschlossen und er kann auch keine details zu bereits besetzten Rollen oder Schauspielern geben. Bisher wurde das Hauptaugenmerk aufs Drehbuch gelegt. Und: die drei neuen Episoden werden nicht »am Stück« gedreht.
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Noch frisch verliebt, möchten Lucy und Tom ihr erstes gemeinsames Wochenende in einem romantischen Hotel eröffnen, bevor es zu einem Musik-Festival weitergeht. Das Navigationsgerät ist ohne Empfang, doch der Weg zum Hotel ist bestens ausgeschildert. Über schmale Schotterwege führt sie ihr Ziel durch dichte Wälder im Hinterland. Bis sie die Beschilderung im Kreis zu schicken scheint. Aus anfänglicher Verwunderung, erwächst langsam Verzweiflung. In diesem Kino-Debüt von Jeremy Lovering wird der handelsübliche Stoff von Hinterwäldlern die Jugendliche terrorisieren tatsächlich einmal raffiniert variiert. Zuerst nimmt er sich wirklich Zeit, lässt den Zuschauer die Charaktere kennen lernen. Das nimmt allerdings weniger Tempo aus dem Film, als man zuerst vermuten möchte, denn der Zuschauer ist natürlich durch das Genre bedingt, einen Schritt voraus. Er weiß bereits, dass sich das Pärchen in Schwierigkeiten befindet, wo die beiden noch eher scherzend versuchen, das Hotel im Labyrinth von Waldwegen zu finden. So beginnen im Publikum bereits die Spannungsmomente, während es gleichzeitig noch dabei ist, die ahnungslosen Charaktere kennenzulernen.
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