Ende Februar findet in der Jahrhunderthalle Bochum im Rahmen des dort ohnehin ausgerichteten Historischen Jahrmarktes der erste Steampunk-Jahrmarkt statt. Da wir mit den Ætherangelegenheiten dort ebenfalls vertreten sind, wollten wir uns die Halle und die Gegebenheiten vorab mal ansehen. Grundsätzlich war ich aber auch allgemein an der Veranstaltung interessiert, die am letzten Samstag startete und über mehrere Wochenenden dort zu besuchen sein wird.
Der Science Fiction-Roman mit satirischen Untertönen DAS MONDMALHEUR von Anette Kannenberg ist in seiner eBook Version ab heute für zwei Tage kostenlos bei Amazon zu bekommen. Da sollte man gar nicht erst lange nachdenken, sondern runterladen. Werbetext:
DAS MONDMALHEUR ist ein kurzweiliger und nicht ganz ernstzunehmender Roman über Raumzeitegalisierer, Mondstein kackende Bakterien, über die ganz große, kleingeredete Katastrophe und den Versuch, die Erde vor dem endgültigen Untergang zu retten.
Er handelt von Verschwörung, Politik und Freundschaft, ist mal satirisch, mal dramatisch, aber zum Glück skurril genug, um sich das, um Himmels willen, nicht anmerken zu lassen.
Humorvolle Einfälle und charmante Protagonisten bilden gemeinsam eine absurde Story, deren höchster Zweck es ist, den Leser zum Schmunzeln zu bringen, ihn irritiert mit dem Kopf schütteln und dabei den eigenen Geisteszustand – oder zumindest den der Autorin – anzweifeln zu lassen.
Das Leben von Cornelius Wichgreve, Gravitationsexperte und Erfinder der hochgejubelten Skylevitys, wird komplett durcheinander geworfen, als der weltweit führende Mineralölkonzern CosmOre Industries ihm einen Job auf dem Mond anbietet. Zusammen mit dem soziophoben Bakteriologen Murray und dem selbsternannten Lunalogen Vladimir soll er dort den Abbau des neu entdeckten Superelementes Tuttofarium vereinfachen. Doch als Murray plötzlich nach Peru versetzt wird und ein Praktikant dessen Aufgaben übernimmt, passiert das Unglaubliche, und Cornelius wird in eine Verschwörung hineingezogen, die in eine weltumspannende Katastrophe mündet.
Die Buchfassung ist beeindruckende 496 Seiten stark und kostet 14,98, für das eBook muss man normalerweise 4,99 Euro berappen.
Hulu realisiert Stephen Kings Roman 11/22/63 (deutsch: DER ANSCHLAG) aus dem Jahr 2011 als neunteilige Fernsehserie. Produziert wird das Ganze von J. J. Abrams´ Firma Bad Robot und Warner Bros. King selbst wird als ausführender Produzent agieren. Die Adaption des Buches fürs Fernsehen übernimmt Bridget Carpenter (DEAD LIKE ME). Ein weiterer Produzent ist James Franco, der auch die Hauptrolle übernehmen wird.
Das Buch dreht sich um einen Highschool-Englischlehrer namens Jake Epping, der unwissend in eine Anomalie stolpert, die es ihm ermöglicht, zurück durch die Zeit an einen bestimmten Tag zu reisen. Als er sich an die Nebeneffekte gewöhnt hat, versucht Jake die US-Geschichte zu ändern, indem er an den Tag zurück reist, an dem Lee Harvey Oswald in Dallas auf John F. Kennedy schoss. Er will das Attentat verhindern.
Ursprünglich sollte 11/22/63 ein Kinofilm werden, das Projekt wurde aber aufgegeben, als Regisseur Jonathan Demme das Handtuch warf. Hulu griff dann zu, um die Fernsehserie zu machen.
Ein Film der die Welt ins Chaos stürzt. Jetzt können sich egoistische Imperialisten dieses miese Propagandawerk also auch in Deutschland ansehen. Und degenerierte Kino-Bonzen werden genug von dummen Zuschauern finden, die sich nicht zu blöd sind, diese einzige amerikanische Hetzparole auch noch zu bejubeln. Ist Japan schon so tief in den Schoß des westlichen Ausbeutertums gerutscht, dass Sony als eines seiner größten Firmen unreflektiert ein ganzes Volk, einen souveränen Staat denunziert und mit Schmutz bewerfen muss? Es ist an der Zeit, mit allen Mitteln gegen verleumderische Stimmen vorzugehen, die Lügengebilde wie dieses entwerfen – nur damit sich unmenschliche Individuen daran erfreuen können, die Demokratische Volksrepublik Korea und ihre aufrechten Bürger gedemütigt und misshandelt zu sehen. Da muss man für aufrechte Computerspezialisten dankbar sein, die wegen ihres Kampfes auch noch kriminell genannt werden, weil sie diesem diktatorischen Denunziantentum des Westens einen Riegel vorschieben wollten. Zum Leid der stolzen Nation von Nordkorea waren die gerechtfertigten Abfragen von Sonys elektronischen Speicher- und Rechenmedien nur leidlich erfolgreich. Hass schürende Weltmachtstrebende veröffentlichten das Schundwerk des gegenüber der amerikanischen Diktatur unterwürfigen Seth Rogen trotzdem. Aber durch selbst auferlegte, restriktive Maßnahmen, mit weit weniger finanziellen Erfolg. Ein heldenhafter Sieg für die stolze Nation der Demokratischen Volksrepublik Korea, die mit diesem Film begonnen hat, einen zitternden Westen langsam in die Knie zu zwingen.
Na, erinnert sich noch jemand an die Fernsehserie SOLO FÜR O.N.C.E.L., im Original THE MAN FROM U.N.C.L.E.? Sie lief von 1964 bis 1968 in insgesamt vier Staffel und 105 Folgen. Robert Vaughn spielte Napoleon Solo und David McCallum gab seinen russischen Kollegen Ilya Kuryakin. 1966 erhielt sie als beste Serie den Golden Globe. Wie damals gern üblich, zeigte das ZDF nur 24 Folgen, den Rest ließ RTL in den 1990ern synchronisieren. Die beiden Hauptcharaktere wurden vom Bond-Erfinder Ian Fleming konzeptioniert.
Jetzt gibt es eine Neuauflage in Filmform und Regie führt niemand anderer als Guy Ritchie, der ja spätestens mit den SHERLOCK HOLMES-Filmen bewiesen hat, was er kann. Er schrieb zusammen mit Lionel Wingram auch das Drehbuch. Die Rolle von Napoleon Solo übernimmt SUPERMAN Henry Cavill (bei dem Charakter macht das Fehlen von Gesichtsausdrücken ja fast Sinn), Ilya Kuriakin wird dargestellt von einem erblondeten Armie Hammer. Deutscher Kinostart ist am 13 August 2015.
Der Trailer macht auf jeden Fall schon mal richtig Spaß.
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Als großer Fan des US-Autoren Jim Butcher und dessen Reihe DRESDEN FILES fange ich mal spontan das Hyperventilieren an. Roc Books wird im September den ersten Teil einer neuer Steampunk-Serie aus seiner Feder veröffentlichen. Die Reihe trägt den Titel THE CINDER SPIRES, der erste Roman heißt THE AERONAUT´S WINDLASS.
Die Reihe wird beschrieben als »Horatio Hornblower trifft die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen – es ist eine fantastische, kreative, neue Serie um Luftschiffe, Freibeuter, Kriegermönche und verrückte Zauberer«. Weiter heißt es:
The Cinder Spires is set in a fascinating new world, where an ancient evil has awoken, plunging the world into a shroud of mists filled with monstrous and fantastic creatures. The fate of humanity will rest on the loyalty and courage of a single airship’s crew.
Shut the eff up and take my money. Das habe ich doch soeben mal spontan und unbesehen vorbestellt. Wo ist meine Zeitmaschine?
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Wer PhantaNews aufmerksam verfolgt, der kennt die Classic STAR TREK-Episoden der Enthusiasten von STAR TREK CONTINUES. Die haben sich auf die Fahne geschrieben, neue TOS-Folgen möglichst authentisch auf den Bildschirm bzw. Youtube zu bringen. Was sie dabei leisten ist in meinen Augen überaus bemerkenswert, denn die Präsentation bemüht sich, möglichst dicht am Original zu sein, nicht nur was die Handlung angeht, sondern eben auch Lichtstimmungen oder Kameraführung der Serie aus den 1960ern einzufangen. Und das gelingt fast schon erschreckend gut. Wenn dann auch noch die Plots stimmen, ist der Trekker stumm vor Glück.
Wer STAR TREK-Fanfilme, auch professionelle, produziert, hat ein Problem: Rechteinhaber CBS lässt das zwar üblicherweise zu, es gibt allerdings immer die Vorgabe, dass man damit kein Geld verdienen darf. Deswegen muss man sich die finanziellen Mittel für die Produktionskosten auf anderem Wege suchen, beispielsweise via Crowdfunding. Deswegen gibt es den Kirkstarter 2.0, der läuft noch fünf Tage. Das ursprünglich angestrebte Ziel wurde zwar bereits erreicht, aber das bedeutet ja nicht, dass man nicht trotzdem noch ein paar Dollar für diese grandiose und mit viel Herz und Liebe gemachte Fanserie geben könnte.
Also die virtuelle Brieftasche gezückt und STAR TREK CONTINUES mit goldgepresstem Latinum überhäuft!
Leseprobe zwei stellt eine Horror-Storysammlung von Gerd Rödiger und José V. Ramos vor, sie trägt den Titel BLACK NOISE – 7 DUNKLE GESCHICHTEN. Die Story heißt DUNKLER ENGEL. Ausdrücklicher Hinweis für Zartbesaitete: Es handelt sich um eine Horrorstory. Mit Blut. Und so.
Man kann sich die Leseproben entweder hier auf der Seite durchlesen, oder aber eine epub, mobi– oder pdf-Version für das Lesegerät der eigenen Wahl herunter laden. Die PDFs liegen im Format A5 vor und sollten somit auch auf Tablets gut lesbar sein.
PREDESTINATION – Seit 05. Februar 2015 im Handel
Eines muss man den Brüdern Michael und Peter Spierig lassen, sie nehmen sich die Zeit, die ein Film tatsächlich verdient. Mit UNDEAD und DAYBREAKERS ist dies seit 2003 erst ihr drittes Werk, obwohl sie durchaus das Zeug dazu hätten, im Pool der Großen zu schwimmen, und sich dort auch zu behaupten. Aber die Gebrüder Spierig sind genau die Filmemacher, die ein Genre-Publikum einfach braucht, um immer wieder einen Blick über den Tellerrand gegönnt zu bekommen. Und das wird regelmäßig besonders heikel, wenn es um Zeitreisen geht. Zeitreisen, das sind immer diese Geschichten, wo sich ganz schlaue Köpfe hervortun, die exakt erklären können, wo das Paradox oder der Fehler, oder das Paradox und gleichzeitige Fehler liegen. Und jedes noch so geartete Szenario einer Zeitreise kann begrüßt oder in Grund und Boden gestampft werden. Die Begründungen in den Ausführungen sind dabei stets mit Logik erklärt. Was wiederum andere Fragen aufwirft: Wie will jemand allen Ernstes ein theoretisches Phänomen mit Logik erklären? Führt zu einer weiteren Frage: Sind Zeitreisen wenigstens in der Theorie wissenschaftlich betrachtet möglich? Und so kann diese Diskussion endlos geführt werden. Letztendlich entscheidet das Publikum über jede Form von Paradoxen in Zeitreisen individuell damit, ob die Erzählung in seiner Inszenierung eine Akzeptanz zu vermitteln versteht.
Man fasst es kaum, aber das Börsenblatt nennt das Ganze auf seiner Facebookseite ein »spannendes Eventformat«. Worum es geht? Es wird zum einen »Meet & Greet«, zum anderen »eine Art Speeddating« genannt. Am Sonntag der Leipziger Buchmesse dürfen »Nachwuchsautoren« in Kontakt mit Verlagen und Agenten treten. Wie überaus großzügig. Dafür ist allerdings nur anderthalb Stunden Zeit (11:00 bis 12:30). Das bedeutet: für jedes Gespräch zwischen »Jungautor« und Verleger bleiben laut Veranstalter sieben Minuten. Diese Veranstaltung findet zum ersten Mal statt.
Aha.
Im Ernst?
Man darf also am Sonntag der Messe, an dem schon keiner mehr auf irgendwas Bock hat, im Eilverfahren versuchen, irgendwelchen uninteressierten Verlagsvertretern (vermutlich schicken sie die Praktikanten, ja ich weiß, die heißen Volontäre) sich und sein Werk anzudienen. Vielleicht trifft man aber auch auf solche Entscheider, wie die, die HARRY POTTER abgelehnt haben. Aber wenn man viel Glück hat, nehmen sie einen wahr, bringen das Buch heraus und lassen einen dann mit Tantiemen-Brosamen am ausgestreckten Arm verhungern. In der Zeit hätte man das Werk als Selfpublisher vermutlich schon zigfach abgesetzt und zigfache Einnnahmen gehabt.
Stattdessen soll man sich diesem herabwürdigenden Verfahren unterziehen. Wie verzweifelt muss man sein? Sieben Minuten pro Gespräch? Ich weiß nicht, was die bei den Messeveranstaltern nehmen, wenn sie das als »tolles neues Konzept« empfinden, aber ich würde dringend dazu raten, es abzusetzen. Was soll das Ganze? Will man den Eindruck erwecken, tatsächlich an Nachwuchsautoren interessiert zu sein? Und dann hat man nur Bock auf sieben Minuten pro Autor? Das ist derart armselig und arrogant, dazu fällt mir wirklich nichts mehr ein.
Ich würde den »Nachwuchsautoren« empfehlen, stattdessen etwas Sinnvolles zu tun, beispielsweise Socken rollen oder den Hamster bürsten.
Oder schreiben.
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