Trion Worlds feiert gerade trotz einiger Turbulenzen mit dem Kontosystem einen Achtungserfolg bei der Einführung seines Fantasy-MMOs RIFT. Doch ganz offensichtlich will man sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen, sondern gleich ein weiteres Projekt an den Start bringen. Ich hatte bereits darüber berichtet, dass Trion zusammen mit dem Sender SyFy an einem SF-MMO arbeitet.
Dazu gibt es nun weitere Informationen: Der Name des Projekts lautet DEFIANCE. Viel interesaanter ist daran aber eigentlich, dass es sich hierbei offenbar um ein multimediales Spektakel handeln wird, denn SyFy kündigte an, dass es auch eine Prime Time-Serie gleichen Namens geben wird, die mit dem Spiel eng verzahnt ist.
Angekündigt ist die neue Serie (und damit wahrscheinlich auch das Spiel) noch für dieses Jahr, wobei SyFy keine weiteren Details zum Datum preisgegeben hat. Das MMO zu DEFIANCE befindet sich bereits seit Jahren in Entwicklung.
Das halte ich für sehr spannend, denn so etwas ist neu und das hat es in dieser Form als Konzept aus Serie mit gleichzeitig erscheinendem MMO bisher noch nicht gegeben…
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Concept Art DEFIANCE Copyright Trion Worlds und SyFy
Gerd wies mich heute morgen auf dieses Projekt hin, wofür ich mich an dieser Stelle bedanken möchte: ARTEMIS ist ein vergleichsweise neues Projekt eines Independent-Spiels, aber ein sehr spannendes. Der Programmierer nennt es ein »Social Game« und das beschreibt es ziemlich treffend.
STAR TREK-Fans werden es lieben, denn es simuliert die Brücke eines Raumschiffes in Form eines Multiplayer-Spiels im LAN, wobei die verschiedenen Stationen von den Spielern an ihren Rechnern übernommen werden. Ein Rechner fungier als Server und als Hauptbildschirm. Der Captain hat keine eigene Station, sollte aber den Hauptschirm sehen können und kann sich vom Comm-Offizier verschiedene Ansichten zeigen lassen, beispielsweise eine Kamerasicht von hinten aufs Schiff, eine taktische Draufsicht oder eine Langstrecken-Übersicht. Details wie Schildstärke, zur Verfügung stehende Energie oder Ladestatus der Waffen bekommt nur der Spieler an der passenden Station zu sehen und muss diese Informationen den anderen Spielern kommunizieren.
Ich habe mir die Demo-Version installiert, mal eben einen Test durchgeführt und muss feststellen, dass das mit einer Gruppe Freunden ein Heidenspaß sein könnte.
Als nachteilig sehe ich allerdings an, dass das Spiel Closed Source ist und der Programmierer dafür 40 USD ansagt, das erscheint mir für ein noch nicht ganz fertiges Produkt mit der gezeigten Grafik ein wenig viel. Wobei man zugute halten muss, dass man ARTEMIS dann auf bis zu sechs Computern installieren darf und es keinerlei DRM-Unverschämhtheiten oder Kopierschutzmaßnahmen gibt. Auch ist die Bandbreite an Möglichem offensichtlich noch recht klein und es gibt keinen Storymodus, aber man sollte hier auch betrachten, dass das Spiel gerade mal ein halbes Jahr alt ist. Abgesehen von der angestaubten 3D-Grafik ist die technische Umsetzung gelungen, Installation und Nutzung sind unkompliziert.
Wünschen würde ich mir, dass ARTEMIS Open Source wird und so einer Fangemeinschaft ermöglicht, es weiter zu entwickeln, aber leider sieht es im Moment nicht danach aus. Immerhin sollen Tools geboten werden, um Missionen und Schiffe zu erstellen.
GENAU SO hätte man sich ein Multiplayerspiel im STAR TREK-Universum gewünscht und genau so etwas hatte der leider Pleite gegangene erste Entwickler von STAR TREK ONLINE – Perpetual – auch vor. Man sieht, dass ein Brücken-Multiplayerspiel möglich ist und ich hoffe, dass sich weitere Programmierer eines solchen Projekts annehmen, denn die Idee ist schlechthin der Knaller!
CRYSIS 2 ist da. Der Launch Trailer verspricht eine fulminante Alien-Hatz in einem durch die Außerirdischen verwüsteten New York. Wenn man sich den Trailer so ansieht, dann steht eigentlich außer Frage, dass Crytek mit aller Wahrscheinlichkeit erneut einen Spiele-Blockbuster abgeliefert hat. Ohne die Werbeeinblendungen wäre das filmreif.
Auf Amazon ist CRYSIS 2 in diversen Varianten erhältlich, darunter auch die Nano-Edition, der ein Notebook-Rucksack im Stil des Nano-Suit beiliegt. Wer noch ein Exemplar des Spiels ergattern will, der sollte sich allerdings beeilen, denn manche Ausgaben werden bereits knapp.
In den Genuß des Spiel kommt man allerdings nur als Erwachsener, denn es hat eine Freigabe ab 18 erhalten…
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Ein neuer Kurzfilm der Strong Brothers setzt sich mit dem Thema auseinander, warum man nett zu seinem D&D‑Gamemaster sein sollte. Es könnte mehr an der Sache sein, als man denkt…
Unter der Regie von Rider und Shiloh Strong spielen Adam Busch, Alexander Polinsky, Chris Wylde, Travis Shuldt, Chad Crone, und Alexandra Barreto. Der Trailer featured die Musik von John Hill und den Song Wish I Was Cool by Chris Trapper.
Weiterhin gibt es neben dem Trailer auch noch eine Art »Making Of« – oder vielleicht besser eine »Kostümanprobeshow« inklusive leichtgerüsteter Barbarin. Bevor jetzt wieder einer wegen des Rüstungsschutzes mault: wir reden hier über DUNGEONS & DRAGONS, remember? :o)
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Poster DUNGEON MASTER Copyright Rider und Shiloh Strong.
Soeben kam auf Facebook die Meldung, dass die Server von Gamigos SF-MMO BLACK PROPHECY ab sofort live sind, das Spiel ist damit nach den geschlossenen und offenen Beta-Phasen offiziell released.
Spieler die an der Open Beta teilgenommen haben behalten ihre existierenden Konten, allerdings wurden (wie allgemein üblich) die Charaktere und Clans (lies: Gilden) gelöscht. Als kleines Dankeschön für ihre Teilnahme an der Beta erhalten sie allerdings ein Premium-Item.
Ich hatte an der Beta teilgenommen und was ich sah gefiel mir soweit ganz gut, auch wenn ich ein klein wenig Sorge hinsichtlich der Abwechslung der Missionen hatte (etwas woran auch EVE krankt). Die Spielmechanik und Darbietung waren aber prima und ich werde dem Universum von BLACK PROPHECY sicher nochmal einen Besuch abstatten, um zu sehen, wie die fertige Fassung ausieht und wie sie sich spielt. Gegebenenfalls gibt’s dann auch nochmal einen Bericht.
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Screenshot BLACK PROPHECY aus der Beta von mir
Update: Der Launch-Trailer…
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Die britische BAFTA verleiht nicht nur Filmpreise, sondern prämiert auch herausragende Computer- und Videospiele – und im Gegensatz zu den Praktiken hierzulande müssen diese nicht pädagogisch wertvoll sein, es zählt die Kunst und die Umsetzung. Schneide Dir davon einem kilometerdicke Scheibe ab, alberner Deutscher Computerspielepreis.
Als bestes Spiel wurde BioWares MASS EFFECT 2 ausgezeichnet und dieser Entscheidung kann ich nur aus ganzem Herzen beipflichten, denn das habe ich auch gerade zum ersten Mal durchgespielt und wurde selten in meinem Leben von einem Offline-Spiel derart gut und auf dauerhaft hohem Niveau unterhalten. Man fühlt sich wie in einem Film, an dem man teilnehmen kann und allein mit dem Lesen des Universums-Hintergrunds in der im Spiel eingebauten Enzyklopädie kann man Stunden verbringen.
Großer Gewinner ist das PS3-Game HEAVY RAIN, das die Auszeichnungen für die beste Musik, beste Story und technische Innovation einheimsen konnte.
Die komplette Liste der Nominierten und Gewinner im kompletten Artikel, die Gewinner sind hervorgehoben.
Wenn ein Interview mit einem PR-Mann von Frogster Interactive mit einer inhaltsleeren Worthülse überschrieben ist, wie man sie sonst nur von bleistiftschubsenden und internetausdruckenden Politikern kennt, dann kann man sich die Lektüre dieses Artikels eigentlich gleich sparen…
Frogsters PR-Chef Axel Schmidt äußerte diesen sachlich bekanntermaßen völlig unsinnigen Satz (denn das Internet ist kein rechtsfreier Raum und kann auch keiner sein – im Gegenteil. Der Spiegel zerpflückt den dummen Spruch in einem Artikel sehr eindeutig) in einem Interview mit gamesindustry.biz. Zitat:
Das Internet ist jedoch kein rechtsfreier Raum und Frogster wird auch in der Zukunft illegale Verkaufs- und Betrugsaktivitäten so weit wie möglich eindämmen, um seinen treuen und ehrlichen Spielern ein möglichst unbeeinträchtigtes Spielerlebnis zu bieten.
Wie das im Zusammenhang mit dem Fall stehen soll, erschließt sich mir allerdings ebenso wenig, wie der Hinweis auf die angebliche Abwesenheit von Recht im Netz. Allgemeine Geschäftsbedingungen, auf die er verweist, haben hierzulande keinen Gesetzesstatus (wäre auch noch schöner) und immer wieder werden AGBs von Gerichten als rechtswidrig eingestuft – deswegen sind darin auch immer salvatorische Klauseln zu finden, damit durch einen fehlerhaften Absatz nicht die gesamte AGB nichtig wird. Als PR-Mann sollte man so etwas wissen.
[Update:] Was heißt eigentlich in diesem Zusammenhang »illegal«? Illegalität bedeutet einen Verstoß gegen geltendes Recht. AGBs haben keinen Rechtsstatus. Kommunikation per se ist definitiv nicht »illegal«.[/Update]
Weiterhin gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder die Nutzungsbedingungen nur zwischen Parteien, die einen Vertrag geschlossen haben, also zwischen Frogster als Anbieter und den Spielern. Auf welcher Grundlage möchte Frogster also Dritten die in keinerlei Vertragsverhältnis zu ihnen stehen verbieten, sich über Programme auszutauschen? Oder eine Kommunikationsplattform verbieten, weil sich die Nutzer darüber unterhalten, ihre Spielkonten zu tauschen? Deutsche Gerichte haben die Störerhaftung von Forenbetreibern immer wieder verneint, wenn es um eindeutig Rechtswidriges ging. Hier geht es aber nur um vorgebliche Verstöße gegen Nutzungsbedingungen, da liegt kein rechtsstaatliches Interesse an einer Entfernung vor.
Offen ist auch nach wie vor, auf welcher Rechtsgrundlage Frogster den Handel mit ingame-Gold oder Spielerkonten verbieten möchte, abgesehen von den Passi in den Nutzungsbedingungen – die wie ich oben erläuterte keinen Gesetzesstatus haben und dringend von Verbraucherschützern unter die Lupe genommen werden sollten. Und wenn wir über Recht im Netz sprechen, sollte man Herrn Schmidt auch auf das Recht der freien Meinungsäußerung und das Recht auf Kommunikation bzw. das Recht auf freie Wahl seiner Kommunikationsquellen hinweisen. Wenn das Internet kein rechtsfreier Raum ist, dann gilt das selbstverständlich auch für Frogster.
Quintessenz: Bla.
Ich möchte an dieser Stelle nochmals ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich ebenfalls nichts von Cheatern halte. Meiner Ansicht nach geht Schmidts Argumentation inhaltlich jedoch meilenweit am eigentlichen Thema vorbei.
Betreiber CCP schafft wie schon bei früheren Katastrophen (zum Beispiel Pakistan oder Haiti) erneut die Möglichkeit für die Spieler seines SF-MMO EVE ONLINE, eine Katastrophenregion zu unterstützen, diesmal geht es selbstverständlich um Japan.
Der Hintergrund: die eigentlich virtuelle Währung PLEX (Pilot License Extension) hat in EVE einen realen Geldwert, denn man kann sich beispielsweise Spielzeit im Game erarbeiten, oder auch Spielzeit, die man auf »herkömmlichem Weg« also beispielsweise über Kreditkarte oder GameTimeCards erworben hat, an Dritte verkaufen oder verschenken.
CCP bietet nun erneut an, zu diesem Zweck von Spielern gespendete PLEX wieder in Geld umzuwandeln und für die Japan-Hilfe ans Rote Kreuz weiter zu leiten. Die Aktion läuft vorerst vom 14. bis zum 31. März 2011.
Es hatte bei WORLD OF WARCRAFT einige Zeit gedauert, bis es Addons und Web-Datenbanken gab, in denen man sich Gegenstände (und anderes) und deren Statistiken ansehen konnte. Möglich war das, weil Spieler mit Sammelwut ausgestattet sind und weil andere in den Eingeweiden des Spiels in Dateipaketen und XML-Files gegraben haben.
Trion Worlds geht bei RIFT einen ganz anderen und sehr viel spielerfreundlichen Weg, denn man stellt diese Daten einfach so zur Verfügung, explizit dafür gedacht, dass die interessierte Spieler daraus Item-Datenbanken und Webapplikationen bauen können. Dabei wird allerdings nicht der gesamte Inhalt so offen gelegt, sondern »nur« Items, die irgendwo auf den Servern berteits von Spielern gefunden und erwähnt worden sind (im globalen Chat, über Servermitteilungen, Links und Info-PopUps).
Auch das zeigt erneut, dass Trion in Sachen Kommunikation und Bereitstellung von Informationen ganz andere und frische Wege geht, als seine Mitbewerber – und ich begrüße das ausdrücklich! Astrein, Trion, weiter so!
Ein erstes Ergebnis der Datenfreigabe kann man sich auf Gameplorers.de ansehen, dort wurde eine durchsuchbare Item-Liste online gestellt.
Cover RIFT Copyright Trion Worlds, Spiel erhältlich beispielsweise bei Amazon
Es ging die Mär, dass das derzeit wahrscheinlich meisterwartete neue MMO STAR WARS: THE OLD REPUBLIC einen Release am 1. Juli 2011 haben werde. Ursprünglich war auch mal ein Termin im April im Gespräch.
Doch laut EA-Mann Eric Brown (CFO) ist dem nicht so. Er erläuterte:
Wir haben gesagt, dass wir irgendwann in diesem Kalenderjahr launchen werden, aber nicht innerhalb unseres fiskalischen Jahres 11. Damit liegt der Releasetermin zwischen dem ersten April und dem 31. Dezember dieses Kalenderjahres.
Na immerhin mal ein paar deutliche Worte, auch wenn das den letztendlichen Termin natürlich immer noch nicht benennt, außer »spätestens am 31. Dezember«.
Persönlich ist es mir aber lieber, wenn sie verspätet ein vollständiges und funktionierendes Produkt auf den Markt bringen, statt halbfertiger Unverschämtheiten wie beispielsweise STAR TREK ONLINE. Dass ein Launch eines soliden Produkts auch bei einem MMO problemlos möglich ist, beweist soeben RIFT auf eindrucksvolle Art und Weise.
Logo SW: TOR Copyright BioWare, LucasArts und EA
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