Soeben kam auf Facebook die Meldung, dass die Server von Gamigos SF-MMO BLACK PROPHECY ab sofort live sind, das Spiel ist damit nach den geschlossenen und offenen Beta-Phasen offiziell released.
Spieler die an der Open Beta teilgenommen haben behalten ihre existierenden Konten, allerdings wurden (wie allgemein üblich) die Charaktere und Clans (lies: Gilden) gelöscht. Als kleines Dankeschön für ihre Teilnahme an der Beta erhalten sie allerdings ein Premium-Item.
Ich hatte an der Beta teilgenommen und was ich sah gefiel mir soweit ganz gut, auch wenn ich ein klein wenig Sorge hinsichtlich der Abwechslung der Missionen hatte (etwas woran auch EVE krankt). Die Spielmechanik und Darbietung waren aber prima und ich werde dem Universum von BLACK PROPHECY sicher nochmal einen Besuch abstatten, um zu sehen, wie die fertige Fassung ausieht und wie sie sich spielt. Gegebenenfalls gibt’s dann auch nochmal einen Bericht.
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Screenshot BLACK PROPHECY aus der Beta von mir
Update: Der Launch-Trailer…
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Die britische BAFTA verleiht nicht nur Filmpreise, sondern prämiert auch herausragende Computer- und Videospiele – und im Gegensatz zu den Praktiken hierzulande müssen diese nicht pädagogisch wertvoll sein, es zählt die Kunst und die Umsetzung. Schneide Dir davon einem kilometerdicke Scheibe ab, alberner Deutscher Computerspielepreis.
Als bestes Spiel wurde BioWares MASS EFFECT 2 ausgezeichnet und dieser Entscheidung kann ich nur aus ganzem Herzen beipflichten, denn das habe ich auch gerade zum ersten Mal durchgespielt und wurde selten in meinem Leben von einem Offline-Spiel derart gut und auf dauerhaft hohem Niveau unterhalten. Man fühlt sich wie in einem Film, an dem man teilnehmen kann und allein mit dem Lesen des Universums-Hintergrunds in der im Spiel eingebauten Enzyklopädie kann man Stunden verbringen.
Großer Gewinner ist das PS3-Game HEAVY RAIN, das die Auszeichnungen für die beste Musik, beste Story und technische Innovation einheimsen konnte.
Die komplette Liste der Nominierten und Gewinner im kompletten Artikel, die Gewinner sind hervorgehoben.
Wenn ein Interview mit einem PR-Mann von Frogster Interactive mit einer inhaltsleeren Worthülse überschrieben ist, wie man sie sonst nur von bleistiftschubsenden und internetausdruckenden Politikern kennt, dann kann man sich die Lektüre dieses Artikels eigentlich gleich sparen…
Frogsters PR-Chef Axel Schmidt äußerte diesen sachlich bekanntermaßen völlig unsinnigen Satz (denn das Internet ist kein rechtsfreier Raum und kann auch keiner sein – im Gegenteil. Der Spiegel zerpflückt den dummen Spruch in einem Artikel sehr eindeutig) in einem Interview mit gamesindustry.biz. Zitat:
Das Internet ist jedoch kein rechtsfreier Raum und Frogster wird auch in der Zukunft illegale Verkaufs- und Betrugsaktivitäten so weit wie möglich eindämmen, um seinen treuen und ehrlichen Spielern ein möglichst unbeeinträchtigtes Spielerlebnis zu bieten.
Wie das im Zusammenhang mit dem Fall stehen soll, erschließt sich mir allerdings ebenso wenig, wie der Hinweis auf die angebliche Abwesenheit von Recht im Netz. Allgemeine Geschäftsbedingungen, auf die er verweist, haben hierzulande keinen Gesetzesstatus (wäre auch noch schöner) und immer wieder werden AGBs von Gerichten als rechtswidrig eingestuft – deswegen sind darin auch immer salvatorische Klauseln zu finden, damit durch einen fehlerhaften Absatz nicht die gesamte AGB nichtig wird. Als PR-Mann sollte man so etwas wissen.
[Update:] Was heißt eigentlich in diesem Zusammenhang »illegal«? Illegalität bedeutet einen Verstoß gegen geltendes Recht. AGBs haben keinen Rechtsstatus. Kommunikation per se ist definitiv nicht »illegal«.[/Update]
Weiterhin gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder die Nutzungsbedingungen nur zwischen Parteien, die einen Vertrag geschlossen haben, also zwischen Frogster als Anbieter und den Spielern. Auf welcher Grundlage möchte Frogster also Dritten die in keinerlei Vertragsverhältnis zu ihnen stehen verbieten, sich über Programme auszutauschen? Oder eine Kommunikationsplattform verbieten, weil sich die Nutzer darüber unterhalten, ihre Spielkonten zu tauschen? Deutsche Gerichte haben die Störerhaftung von Forenbetreibern immer wieder verneint, wenn es um eindeutig Rechtswidriges ging. Hier geht es aber nur um vorgebliche Verstöße gegen Nutzungsbedingungen, da liegt kein rechtsstaatliches Interesse an einer Entfernung vor.
Offen ist auch nach wie vor, auf welcher Rechtsgrundlage Frogster den Handel mit ingame-Gold oder Spielerkonten verbieten möchte, abgesehen von den Passi in den Nutzungsbedingungen – die wie ich oben erläuterte keinen Gesetzesstatus haben und dringend von Verbraucherschützern unter die Lupe genommen werden sollten. Und wenn wir über Recht im Netz sprechen, sollte man Herrn Schmidt auch auf das Recht der freien Meinungsäußerung und das Recht auf Kommunikation bzw. das Recht auf freie Wahl seiner Kommunikationsquellen hinweisen. Wenn das Internet kein rechtsfreier Raum ist, dann gilt das selbstverständlich auch für Frogster.
Quintessenz: Bla.
Ich möchte an dieser Stelle nochmals ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich ebenfalls nichts von Cheatern halte. Meiner Ansicht nach geht Schmidts Argumentation inhaltlich jedoch meilenweit am eigentlichen Thema vorbei.
Betreiber CCP schafft wie schon bei früheren Katastrophen (zum Beispiel Pakistan oder Haiti) erneut die Möglichkeit für die Spieler seines SF-MMO EVE ONLINE, eine Katastrophenregion zu unterstützen, diesmal geht es selbstverständlich um Japan.
Der Hintergrund: die eigentlich virtuelle Währung PLEX (Pilot License Extension) hat in EVE einen realen Geldwert, denn man kann sich beispielsweise Spielzeit im Game erarbeiten, oder auch Spielzeit, die man auf »herkömmlichem Weg« also beispielsweise über Kreditkarte oder GameTimeCards erworben hat, an Dritte verkaufen oder verschenken.
CCP bietet nun erneut an, zu diesem Zweck von Spielern gespendete PLEX wieder in Geld umzuwandeln und für die Japan-Hilfe ans Rote Kreuz weiter zu leiten. Die Aktion läuft vorerst vom 14. bis zum 31. März 2011.
Es hatte bei WORLD OF WARCRAFT einige Zeit gedauert, bis es Addons und Web-Datenbanken gab, in denen man sich Gegenstände (und anderes) und deren Statistiken ansehen konnte. Möglich war das, weil Spieler mit Sammelwut ausgestattet sind und weil andere in den Eingeweiden des Spiels in Dateipaketen und XML-Files gegraben haben.
Trion Worlds geht bei RIFT einen ganz anderen und sehr viel spielerfreundlichen Weg, denn man stellt diese Daten einfach so zur Verfügung, explizit dafür gedacht, dass die interessierte Spieler daraus Item-Datenbanken und Webapplikationen bauen können. Dabei wird allerdings nicht der gesamte Inhalt so offen gelegt, sondern »nur« Items, die irgendwo auf den Servern berteits von Spielern gefunden und erwähnt worden sind (im globalen Chat, über Servermitteilungen, Links und Info-PopUps).
Auch das zeigt erneut, dass Trion in Sachen Kommunikation und Bereitstellung von Informationen ganz andere und frische Wege geht, als seine Mitbewerber – und ich begrüße das ausdrücklich! Astrein, Trion, weiter so!
Ein erstes Ergebnis der Datenfreigabe kann man sich auf Gameplorers.de ansehen, dort wurde eine durchsuchbare Item-Liste online gestellt.
Cover RIFT Copyright Trion Worlds, Spiel erhältlich beispielsweise bei Amazon
Es ging die Mär, dass das derzeit wahrscheinlich meisterwartete neue MMO STAR WARS: THE OLD REPUBLIC einen Release am 1. Juli 2011 haben werde. Ursprünglich war auch mal ein Termin im April im Gespräch.
Doch laut EA-Mann Eric Brown (CFO) ist dem nicht so. Er erläuterte:
Wir haben gesagt, dass wir irgendwann in diesem Kalenderjahr launchen werden, aber nicht innerhalb unseres fiskalischen Jahres 11. Damit liegt der Releasetermin zwischen dem ersten April und dem 31. Dezember dieses Kalenderjahres.
Na immerhin mal ein paar deutliche Worte, auch wenn das den letztendlichen Termin natürlich immer noch nicht benennt, außer »spätestens am 31. Dezember«.
Persönlich ist es mir aber lieber, wenn sie verspätet ein vollständiges und funktionierendes Produkt auf den Markt bringen, statt halbfertiger Unverschämtheiten wie beispielsweise STAR TREK ONLINE. Dass ein Launch eines soliden Produkts auch bei einem MMO problemlos möglich ist, beweist soeben RIFT auf eindrucksvolle Art und Weise.
Logo SW: TOR Copyright BioWare, LucasArts und EA
Der Sinclair ZX81 ist ein Heimcomputer der britischen Firma Sinclair aus dem Jahre 1981, der auf dem ein Jahr zuvor erschienenen Sinclair ZX80 basiert. Er wurde als Fertiggerät und als Bausatz ausgeliefert. In Deutschland betrug der Ladenpreis anfänglich 398 DM (Bausatz 298 DM). Er hat eine Folientastatur und 1024 Byte Hauptspeicher. Neben dem Originalgerät wurden ab 1982 auch Lizenzfertigungen vertrieben.
Hach ja, das waren noch Zeiten. Ich hatte auch einen…
Im Titel steht eigentlich schon alles, was man zu dem Video wissen muss. :o) Vielleicht noch: der Titel des Trailers lautet »Fate Of The Galaxy«.
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Eines der am meisten erwarteten neuen MMOs dürfte Funcoms THE SECRET WORLD sein, das im Heute ein Horror-Szenario anbieten und in dem man reale Plätze wie New York oder London besuchen können soll, hinter deren bekannter Fassade aber Schrecken lauern.
Frisch von der GDC gibt es auf Massively haufenweise Informationen zum Spiel von den Developern selbst (in Englisch). Und auch das dort feilgebotene Video möchte ich euch nicht vorenthalten…
Das sieht alles sehr vielversprechend aus – allerdings kann ich mich noch gut daran erinnern, wie Funcom AGE OF CONAN in den Sand gesetzt hat…
A video used to be embedded here but the service that it was hosted on has shut down.
Der MMO-Publisher Frogster fällt immer mal wieder durch ein Verhalten auf, das man vorsichtig nur als »eigenartig« bezeichnen kann. Seit Jahren klagen deutliche Teile der Spielerschaft über schlechte Leitungen im Support oder technische Probleme. Wird in den offiziellen Supportforen Kritik daran geäußert, werden solche Threads von den Mitarbeitern schnell geschlossen entfernt. Das ist ein nicht ungewöhnliches Verhalten in der Branche, zumindest bei Firmen die mit technischen oder personellen Problemen zu kämpfen haben wird versucht, die schlechte Außenwirkung wenigstens in den offiziellen Foren zu minimieren (wo dann nur noch die Fanbois zu Wort kommen). Das führt allerdings in aller Regel zu noch schlechterer Presse anderswo im Web.
Nun startet Frogster eine Offensive gegen die MMO-Seite elitepvpers.de, die sich neben RUNES OF MAGIC auch noch mit anderen Spielen des Genres beschäftigt. Die Fanseite wurde verklagt, weil man sich angeblich daran »geschäftsmäßig bereichere«, dass Forenteilnehmer Spielaccounts und Ingame-Gold verkaufen oder tauschen. Zudem sollen Cheat-Programme verbreitet worden sein.
Ein Blick ins Forum zeigt, dass dort tatsächlich Spieler Gold und Accounts anbieten (für andere Spiele, der ROM-Bereich wurde derzeit aufgrund des Rechtsstreits ausgeblendet), mir erscheint das aber in keinster Weise »geschäftsmäßig«, hier trennen sich Spieler von Ressourcen, die sie nicht mehr benötigen, das sieht in meinen Augen aus wie ein »Kleinanzeigenmarkt« und nicht wie professionelles Goldselling. Wirft man einen Blick ins Impressum der elitepvpers erkennt man allerdings, dass die Seite von einer Firma betrieben wird.
Ich vermute, Frogster beruft sich auf seine Geschäfts- bzw. Nutzungsbedingungen und genau hier könnte es passieren, dass man sich mit dieser Klage möglicherweise ins eigene Fleisch schneidet. Warum? Einfach: Die Nutzungsbedingungen vieler MMOs sind in hohem Maße verbraucherfeindlich und halten meiner Ansicht nach genaueren richterlichen Untersuchungen nicht stand. Frogster kann (wie alle anderen) zwar den Handel mit Gold und Accounts oder die Nutzung von Drittprogrammen in den Nutzungsbedingungen verbieten, dadurch wird daraus aber noch lange kein gültiges deutsches Recht.
Ebenfalls zu klären wäre endlich mal, welche Rechte der Kunde an den von ihm zum Teil sehr zeitaufwändig und lange gespielten Charakteren (und ihrer Ausrüstung) oder erspielter virtueller Währung hat, immerhin hat er dafür in aller Regel über einen langen Zeitraum eine Menge Geld investiert.
Es ist lange überfällig, dass die Rechte der spielenden Kunden hier deutlich gestärkt werden – und wenn das geschieht, dann hat das weitreichende Auswirkungen für die Branche und bei den Anbietern dürfte das große Heulen und Zähneklappern losgehen…
Frogster weiß insbeondere in diesem Fall auch offensichtlich nicht genau was sie tun, denn kurz vor der Klage bot man dem Forum noch eine Zusammenarbeit im Zusammenhang mit einem Release an – weiß das Marketing nicht, was die Rechtsabteilung gerade auskocht? Zudem fragt man sich, ob vor einer Klage nicht erst einmal ein freundlicher Hinweis ausgereicht hätte, dass man Probleme sieht.
Ebenfalls bezeichnend: Frogster antwortet auf Anfragen renommierter Webseiten wie beispielsweise Golem oder GamesIndustry.biz zu diesem Thema nicht und hüllt sich lieber in Schweigen. Keine Antwort ist auch eine Antwort…
Die nächste MMO-Hoffnung TERA wird in Europa von Frogster vertrieben – für mich nach allem was im Zusammenhang mit Frogster so in den letzten Jahren geschehen ist ein Grund davon abzusehen, es zu spielen. Man muss sich nämlich ernsthaft fragen, ob Frogster in der Lage sein wird, brauchbaren Support für ein AA-MMO zu leisten und das Auspacken der Klage-Keule sorgt (zumindest bei mir) auch nicht eben für Vertrauen…
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