Spiel

MASS EFFECT 3 – mehr Rollenspiel, mehr Variationen

Game Infor­mer haben Bio­Wa­re offen­sicht­lich eini­ge Infor­ma­tio­nen zum letz­ten Teil der MASS EFFECT-Tri­lo­gie aus der Nase zie­hen kön­nen. Zum einen kön­nen die Ent­schei­dun­gen des Spie­lers dies­mal dazu füh­ren, dass es kein Hap­py End gibt, denn ver­schie­de­ne Enden sind mög­lich. Zum ande­ren sol­len Rol­len­spiel­ele­men­te wie­der einen wich­ti­ge­ren Platz ein­neh­men als in Teil zwei, aller­dings nicht so stark ver­tre­ten sein wie in Teil eins. Eben­falls soll es mehr Aus­wahl­mög­lich­kei­ten in den Skill­bäu­men geben.

Selbst­ver­ständ­lich kann man wie schon in MASS EFFECT 2 sei­nen Cha­rak­ter inklu­si­ve der Kon­se­quen­zen aus des­sen Ent­schei­dun­gen wei­ter füh­ren, alter­na­tiv aber auch neu begin­nen, dann führt ein inter­ak­ti­ver Comic den Spie­ler durch die Vor­ge­schich­te – das ken­nen wir bereits von der Play­sta­ti­on-Fas­sung des letz­ten Spiels.

Erschei­nen soll ME3 Ende des Jah­re, ich wür­de mal ver­mu­ten, dass Bio­Wa­re und EA einen Ter­min kurz vor Weih­nach­ten anvi­sie­ren. She­pards Aben­teu­er star­ten dies­mal auf der Erde, die Rea­per sind zurück – und es sieht nicht gut aus:

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Logo MASS EFFECT 3 Copy­right Bio­Wa­re und Elec­tro­nic Arts

MYST ONLINE: URU LIVE erhebt sich aus der Asche…

An den Aller­meis­ten dürf­te es wahr­schein­lich vor­bei gegan­gen sein (wie auch an mir), dass es ein MMO zu MYST gibt. Oder eher gab, denn so Recht war das offen­bar kein Ren­ner. Das Kon­zept unter­schei­det sich auch deut­lich von dem ande­rer MMOs: statt des töten­/­loo­ten/­kau­fen/­craf­ten-Kon­zepts ande­rer Spie­le geht es hier haupt­säch­lich um die Erfo­schung der aus­ge­dehn­ten Spiel­welt. Man ent­deckt die ver­lo­re­ne, mythi­sche Stadt D´ni neu, stellt sie wie­der her und erforscht die ver­gan­ge­ne Zivi­li­sa­ti­on, die dort exis­tier­te.

Wie bereits geschrie­ben: der Ren­ner war das lei­der nie, aber das könn­te sich jetzt ändern.

Zum einen wur­de der Quell­code von Cli­ent und Ser­ver (sowie ein Plug­in für 3DS-Max) als Open Source frei­ge­ge­ben, so dass jeder die­se Res­sour­cen als Basis für eige­ne Pro­jek­te nut­zen kann. Allein das schon ein Knül­ler. Zum zwei­ten kann man MYST ONLINE: URU LIVE ab sofort ohne jeg­li­che Kos­ten spie­len, man muss nur den Cli­ent her­un­ter laden und sich anmel­den. Der Ser­ver­be­trieb finan­ziert sich fort­an durch Spen­den.

Auf­grund des Set­tings soll­ten sich ins­be­son­de­re Steam­punk-Fans äußerst ange­spro­chen füh­len (allein schon die Sek­ti­on Kon­zept­kunst auf der MYST ONLINE-Web­sei­te ist ein Traum!). Ich wer­de mir das mal anse­hen, denn eine grund­le­gen­de Abwechs­lung vom übli­chen MMO-Einer­lei fin­de ich per­sön­lich sehr span­nend!

[UPDATE] Cyan Inc. will einen Ser­ver bereit­stel­len, auf dem die Fans selbst­er­stell­te Inhal­te mit­ein­an­der aus­tau­schen kön­nen! Gleich mal die Ser­ver-Soft­ware her­un­ter­la­den… :o)

[Update 2] Alter­na­ti­ver Cli­ent für Win­dows, Mac und dem­nächst auch Linux: Plas­ma Cli­ent

Logo und Screen­shot MYST ONLINE: URU LIVE Copy­right Cyan Worlds, Inc.

Flash-Videos auf der Wii – geht´s noch, Nintendo?

Im Wohn­zim­mer bei der Nach­ba­rin neben­an steht als TV noch eine alte Röh­re und es gibt auch kei­nen Grund, die zu erneu­ern, solan­ge sie noch läuft. Hin und wie­der wird aller­dings der Wunsch laut, auch mal einen Bei­trag aus der ZDF-Media­thek anzu­schau­en, bei­spiels­wei­se wenn man die Sen­dung selbst im her­kömm­li­chen Pan­tof­fel­ki­no ver­passt hat. Als das Fern­seh­ge­rät gebaut wur­de, wuss­ten die bei Loe­we wahr­schein­lich noch nicht mal, wie man »Inter­net« schreibt, es ver­fügt aber immer­hin über zwei RGB-Ein­gän­ge via Scart. :o)

Neben der Kis­te steht aller­dings eine Wii und die kann ich via WLAN ins Netz­werk heben und die ver­fügt über den soge­nann­ten »Inter­net-Chan­nel«, mit dem man mit­tels Ope­ra im Web sur­fen kann. Das wäre wohl die ein­fachs­te Mög­lich­keit die Media­thek mal eben auf den Fern­se­her zu zau­bern. Dach­te ich, doch ich hat­te die Rech­nung ohne Nin­ten­do gemacht.

Der auf der Wii ver­füg­ba­re Flash-Play­er ist uralt (und ich mei­ne uuuur­alt), des­we­gen erhal­te ich auf den aller­meis­ten Web­sei­ten nur die Mel­dung »bit­te aktua­li­sie­ren Sie Ihren Flash­play­er!«, so auch auf der Media­thek-Sei­te.  An und für sich ein guter Vor­schlag, aller­dings stellt Nin­ten­do kein Update zur Ver­fü­gung, das ich auf die Kon­so­le spie­len könn­te um den Zustand zu ver­bes­sern – mal eben nur den Brow­ser Ope­ra zu aktua­li­sie­ren oder ein Update des Play­ers auf­zu­spie­len: eben­falls Fehl­an­zei­ge. Wie man aus zahl­lo­sen Bei­trä­gen zu dem The­ma im Web ent­neh­men kann ist sei­tens Nin­ten­do nicht ein­mal geplant, ein Update anzu­bie­ten.

Hal­lo Nin­ten­do? Das kann doch wohl nicht euer Ernst sein? Die Inter­net­taug­lich­keit der Kon­so­le bewer­ben und dann sowas? Kun­den­freund­lich geht ganz anders.

Eins haben die Nin­ten­do-Frag­gles damit aber geschafft: bis­her hat­te ich trotz Bas­tel­lei­den­schaft kei­ne Ambi­tio­nen, Home­brew auf der Wii aus­zu­füh­ren. Das hat sich soeben grund­le­gend geän­dert, selbst schuld, Big‑N. Wäre doch gelacht! Und man sieht wie­der ein­mal, war­um es schlecht ist, dem Her­stel­ler voll­stän­di­ge Kon­trol­le dar­über zuzu­ge­ste­hen, was man auf der erwor­be­nen Hard­ware instal­lie­ren darf und was nicht.

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Bild Wii aus der Wiki­pe­dia

MORTAL KOMBAT 2011? Nicht in Deutschland…

Eigent­lich soll War­ner Inter­ac­ti­ves MORTAL KOMBAT 2011 welt­weit am 19. April 2011 erschei­nen. Welt­weit? Nein, ein klei­nes pro­vin­zi­el­les Dorf namens »Deutsch­land« leis­tet Wider­stand.

Hin­ter­grund ist die Tat­sa­che, dass die USK dem Spiel noch nicht ein­mal eine Frei­ga­be ab 18 ertei­len woll­te und MORTAL KOMBAT 2011 damit ein siche­rer Kan­di­dat für eine Indi­zie­rung ist. Erneut wer­den also die erwach­se­nen Spie­ler in arro­ganz zu nen­nen­der Form bevor­mun­det. Eine ein­leuch­ten­de Erklä­rung, war­um das Blut in schlech­ten Schlit­zer­fil­men zuhauf sprit­zen darf, in Com­pu­ter­spie­len aber nicht, fällt zumin­dest mir nicht ein.

Als Kon­se­quenz aus der nicht erfolg­ten Frei­ga­be wird War­ner Inter­ac­ti­ve den Prüg­ler in vor­pre­schen­dem Gehor­sam bei uns gar nicht erst ver­mark­ten – zwar wird er über ein­schlä­gi­ge Händ­ler als Import zu haben sein, es ist aber unklar, ob und wie man dann online-Funk­tio­nen wird nut­zen kön­nen…

Beson­ders bit­ter fin­de ich, dass Online-Ver­kaufs­platt­for­men wie Val­ves Steam per Geo­lo­ca­ti­on che­cken, woher der Kun­de kommt und dann bei uns indi­zier­te Spie­le gar nicht erst anbie­ten – auch dann nicht wenn eine Alters­ve­ri­fi­zie­rung pro­blem­los mög­lich wäre.

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Cover MORTAL KOMBAT 2011 Copy­right War­ner Inter­ac­ti­ve, erhält­lich in der AT-Ver­si­on bei­spiels­wei­se bei Ama­zon.

Leonard Nimoy bei TRANSFORMERS!

Es scheint, als sei die Ankün­di­gung des Spock-Dar­stel­lers Leo­nard Nimoy nach sei­ner Rol­le in FRINGE end­gül­tig mit der Schau­spie­le­rei auf­zu­hö­ren dann doch nicht so ernst gemeint gewe­sen. Aktu­ell berich­tet Enter­tain­ment Weekly näm­lich, dass Nimoy einen der Auto­bots in TRANSFORMERS: DARK OF THE MOON spre­chen soll. Na gut, sehen wir das groß­zü­gig und erken­nen an, dass Syn­chro­ni­sie­ren viel­leicht nicht gleich Schau­spie­lern ist. :o)

Genau­er gesagt soll er Sen­ti­nel Prime spre­chen, den Vor­gän­ger von Opti­mus Prime, der auf der Rück­sei­te des Mon­des abge­schmiert war und dort 1969 von den Apol­lo 11-Astro­nau­ten gefun­den und spä­ter zur Erde gebracht wur­de.

Nimoy hat bereits Erfah­rung mit Has­bros wan­del­ba­ren Robo­tern, denn im Film TRANSFORMERS: THE MOVIE aus dem Jahr 1986 sprach er Gal­vat­ron.

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Bild: Leo­nard Nimoy 2010, aus der Wiki­pe­dia

Wird es ein neues ULTIMA-MMO geben?

ULTIMA ONLINE war mit sei­nem Start im Jahr 1997 einer der Vor­rei­ter der heu­ti­gen MMO-Wel­le. Auch wenn die iso­me­tri­sche Ansicht und die Tech­nik all­ge­mein heut­zu­ta­ge kei­nen mehr aus der Instanz her­vor­lo­cken, sähe die Online­spiel-Welt heu­te ohne die­ses Game sicher­lich anders aus.

Es ver­dich­ten sich nun laut Game­front die Anzei­chen, dass Elec­tro­nic Arts (die die Mar­ke 1992 von Ori­gin erwar­ben) und Bio­wa­re irgend etwas »gro­ßes« mit ULTIMA vor haben. Paul Bar­nett, Krea­tiv-Direk­tor bei Bio­Wa­re-Mythic hat meh­re­re kryp­ti­sche Tweets ver­öf­fent­licht, die von einem »Geheim­pro­jekt« (oder sogar meh­re­ren) spre­chen. Wei­ter­hin hat EA vor Kur­zem damit ange­fan­gen, gegen Fan­sei­ten vor­zu­ge­hen, die Fan-Remakes von ULTIMA 4 (aus dem Jah­re 1985 !) anbo­ten. Ori­gin hat­te Anfang der 90er damit begon­nen ULTIMA 4 kos­ten­los frei zu ver­tei­len, auch das wur­de von Elec­tro­nic Arts gestoppt.

Plus: Elec­tro­nic Arts arbei­tet an einem neu­en MMO, das ent­nimmt man einem Stel­len­an­ge­bot des Publishers auf Gama­su­tra, man sucht kon­kret nach einem »MMO Web Archi­tect«; man kann in der Anzei­ge lesen:

What we have in store is a chall­enge for you? It will be huge. It will be monu­men­tal and the tech­ni­cal chal­lenges from the size, volu­me, and touch points will be awe­so­me. You’ll love it and be eager to get to work each day. You’ll get to try out new tech­no­lo­gies, build things on the cloud and work on sys­tems that touch the boun­da­ries of both the game sys­tems and web ser­vices lay­ers.

Zählt man eins und eins (und eins) zusam­men, könn­te man tat­säch­lich auf den Gedan­ken ver­fal­len, dass EA irgend etwas mit dem ULTI­MA-Fran­chise vor­hat. Span­nend!

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Screen­shot Ulti­ma online Copy­right 2006 Elec­tro­nic Arts

RIFT ermöglicht das Aufzeichnen von Videos im Spiel

RIFT Ladebildschirm

Tri­on Worlds MMO-Über­ra­schungs­er­folg RIFT hat­te bereits Social Media-Funk­tio­nen inte­griert, bei­spiels­wei­se konn­te man aus dem Cli­ent twit­tern und an die Tweets auch Bil­der anhän­gen – das gab dem Spie­ler die Mög­lich­keit, »gro­ße Momen­te« mit ande­ren zu tei­len (ob die das wis­sen woll­ten oder nicht).

In den Patch­no­tes zu RIFT 1.1 vom gest­ri­gen Tage steht zu lesen (wenn das Datum nicht wäre, hät­te ich fast einen April­scherz ver­mu­tet…):

VIDEO CAPTURE

  • You can record video through RIFT up to 3 minu­tes in length. If you add a You­Tube account through the Set­tings menu, RIFT will auto­ma­ti­cal­ly upload vide­os to that account!
  • Type /​record or press CTRL+Y to start recor­ding. Use it again to stop!
  • Small icons next to the mini­map show when video is recor­ding and enco­ding.
  • Once enco­ding is com­ple­te, you will have the opti­on to upload if you have atta­ched a You­Tube account.

Man benö­tigt also weder eine exter­ne Cap­tu­ring-Lösung wie Fraps noch muss man eine Soft­ware bemü­hen, um die auf­ge­nom­me­nen Clips in ein für You­tube geeig­ne­tes For­mat zu kon­ver­tie­ren. Die Begren­zung auf drei Minu­ten ist natür­lich weni­ger schön. Inter­es­sant wäre auch, wel­che Auf­lö­sun­gen gene­riert wer­den und wie die Qua­li­tät der erzeug­ten Vide­os ist. Aber das soll­te in Kür­ze her­aus­zu­fin­den sein…

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PORTAL 2 – Trailer

»Robo­ter sind die bes­se­ren Men­schen« … kwT.

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EVE ONLINE – a glimpse of things to come?

An die­sem Wochen­en­de fand das EVE Fan­fest in Rejk­ja­vik, Island, statt. Selbst­ver­ständ­lich erzähl­ten die Ent­wick­ler auch über die Zukunft der Sand­box, es ste­hen immer­hin grund­le­gen­de Ver­än­de­run­gen wie bei­spiels­wei­se  »Sta­ti­on Wal­king« an. Wie die­se Zukunft aus­se­hen könn­te (geplant ist die enge Ver­zah­nung des Welt­raum-MMO mit einem Mas­si­ve Mul­ti­play­er-FPS namens DUST 514 – das dürf­te aller­dings noch weit in der Zukunft lie­gen), zeigt ein Video das anläss­lich der Clo­sing Cerem­o­ny gezeigt wur­de. Titel:

EVE – A FUTURE VISION

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