Spiel

SuperGAU für Sony: Playstation Network seit Mittwoch down

Seit Mitt­woch abend, also über Ostern, und auch wei­ter­hin ist Sonys Play­sta­ti­on Net­work inklu­si­ve Qrio­ci­ty (über das man auf der PS3 Fil­me anse­hen kann) nun down, das bedeu­tet, die zah­len­den Kun­den kön­nen es nicht nut­zen. Sony hält sich wei­test­ge­hend bedeckt, hat nur knap­pe Infor­ma­tio­nen dar­über her­aus gege­ben, dass es zu einem »Ein­bruch« gekom­men sei und man das kom­plet­te Net­work des­we­gen off­line neh­men muss­te.

Eine Klei­nig­keit kann das in kei­nem Fall gewe­sen sein, denn ansons­ten wäre die Infra­struk­tur längst wie­der online und nutz­bar – allein die finan­zi­el­len Aus­fäl­le über die gesam­ten Fei­er­ta­ge dürf­ten erkleck­lich sein, vom Image­scha­den und Myria­den erbos­ter Kun­den mal ganz abge­se­hen. Jetzt wer­den natür­lich hau­fen­wei­se Spe­ku­la­tio­nen laut, bei­spiels­wei­se dar­über, ob Angrei­fer mög­li­cher­wei­se Zugriff auf Kre­dit­kar­ten­da­ten hat­ten… Rein tech­ni­sche Pro­ble­me hät­te man sicher inner­halb der letz­ten fünf Tage in den Griff bekom­men kön­nen, es muss also mehr an der Sache sein.
Sony hüllt sich wie bereits gesagt abge­se­hen von All­ge­mein­plät­zen in Schwei­gen, was ver­ständ­li­cher­wei­se nicht eben für Beru­hi­gung bei den Kun­den sorgt. Auch gibt es nach wie vor kei­ner­lei State­ment dazu, wann damit zu rech­nen ist, dass das PSN wie­der zur Ver­fü­gung steht.

Hier sieht man erneut, war­um es nicht sinn­voll ist, sich mit Netz­werk­ver­bin­dun­gen für Spie­le oder Medi­en von einem ein­zel­nen Anbie­ter abhän­gig zu machen: bricht des­sen Infra­struk­tur zusam­men (oder wird ein­fach abge­schal­tet) steht man im Regen. Anony­mus-Mit­glie­der haben übri­gens dar­auf hin­ge­wie­sen, dass sie »dies­mal« nichts mit Sonys Pro­ble­men zu tun haben… :o)

Man stel­le sich vor, so etwas geschieht bei Bliz­zard (bei denen glau­be ich aller­dings im Gegen­satz zu Sony, dass sie wis­sen, was sie tun)…

Bild: PS3, aus der Wiki­pe­dia

Neu: MINECRAFT-Demo

MINECRAFT ist ein Phä­no­men: das inde­pen­dent-MMO des schwe­di­schen Ent­wick­lers Mar­kus Pers­son ali­as »Notch« ist ein sich seit Dezem­ber 2011 in der Open Beta befind­li­ches Open-World-Spiel, das bereits eine beacht­li­che Fan­ge­mein­de um sich sam­meln konn­te. MINECRAFT ver­setzt den Spie­ler in eine zufalls­ge­ne­rier­te Land­schaft, die aus­schließ­lich aus Wür­feln besteht. Das Spiel teilt sich in den »Clas­sic«- und den »Survival«-Modus. In ers­te­rem kann man die Welt nach sei­nem Gus­to gestal­ten und bei­spiels­wei­se Bau­ten erreich­ten. In letz­te­rem kann man Roh­stof­fe abbau­en und in »Din­ge« ver­wan­deln, zudem muss man sich vor Zom­bies und ande­ren Mons­tren die Nachts aktiv wer­den in acht neh­men, und kann die nahe­zu unend­li­che Spiel­welt erfor­schen, die kon­ti­nu­ier­lich ver­grö­ßert wird.

MINECRAFT befin­det sich in einer offe­nen Beta­pha­se, bis­lang konn­te man es aber nur aus­pro­bie­ren, wenn man EUR 14,95 für einen Zugang bezahl­te (was die Spie­ler nicht abhielt, bereits im Janu­ar 2011 wur­de der ein­mil­li­ons­te Account ver­kauft). Das ändert sich jetzt, nun gibt es eine Demo. Wer sie her­un­ter lädt kann das MMO 90 Minu­ten lang aus­pro­bie­ren, danach kann man sei­ne erstell­te Welt nicht mehr ändern, aber von vor­ne anfan­gen.

Das unab­hän­gi­ge MMO zeigt auf beein­dru­cken­de Wei­se erneut, dass sich wit­zi­ge und inno­va­ti­ve Spiel­ideen auch jen­seit mul­ti­mil­lio­nen­schwe­rer Bud­gets der Spie­le­indus­trie erfolg­reich ent­wi­ckeln und umset­zen las­sen.

Das Feh­len einer Demo­ver­si­on hat­te zumin­dest mich vom Erwerb des Games bis­lang abge­hal­ten, da ich ungern die Kat­ze im Sack kau­fe. Ein Test folgt – so ich Zeit fin­de… :o)

Die Demo kann man bei PCGa​mer​.com her­un­ter laden, der Umfang ist gera­de mal 4MB, also nicht erst lan­ge über­le­gen, son­dern los!

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MINE­CRAFT-Screen­shots sind Public Domain

Erste Erfahrung mit play​.com: geht so

Nach­dem ich an ande­rer Stel­le bereits dar­über berich­tet hat­te, dass der eng­li­sche Online­shop play​.com ver­sand­kos­ten­frei nach Euro­pa ver­sen­det (und ins­be­son­de­re im Bereich Com­pu­ter­spie­le unschlag­ba­re Prei­se bie­tet, von der Tat­sa­che, dass man dort in Deutsch­land nicht erhält­li­che oder zen­sier­te Spie­le erwer­ben kann mal abge­se­hen).

Lei­der lässt der Ser­vice offen­bar zu wün­schen übrig. Vor ca. zwei Wochen hat­te ich dort RIFT geor­dert, das Spiel wur­de zum Zeit­punkt des Bestel­lens auch als »in stock« gelis­tet. Als sich nichts tat, warf ich einen Blick in mein Kon­to und hier fand ich das Spiel auf ein­mal mit dem Sta­tus »awai­ting stock«. Lei­der hat­te der Shop es ver­säumt, mich dar­auf per Mail hin­zu­wei­sen, dass ein angeb­lich vor­rä­ti­ger Arti­kel nun doch nicht vor­han­den ist. Auf mei­ne Anfra­ge per Kon­takt­for­mu­lar ließ man sich zwei Tage Zeit mit einer Ant­wort (statt wie ange­kün­digt inner­halb eines Tages zu reagie­ren) und konn­te die Fra­ge, wann RIFT wie­der lie­fer­bar ist nicht beant­wor­ten (»kann bis zu 28 Tage dau­ern« – also eine Stan­dard­ant­wort). Statt­des­sen gab es Flos­keln wie »valued cus­to­mer« zu lesen. Tja, dann muss ich halt woan­ders der »valued cus­to­mer« sein, denn unter die­sen Umstän­den habe ich die Bestel­lung wider­ru­fen.

Hät­te man sich den­ken kön­nen, dass die nied­ri­gen Prei­se irgend­wo anders für Nach­tei­le sor­gen. In so ziem­lich allen ande­ren bri­ti­schen Shops ist das Spiel sofort zu haben, sogar zu einem ähn­li­chen Preis, aller­dings dann zzgl. Ver­sand­kos­ten – war­um play​.com es nicht lie­fern kann erschließt sich mir nicht, eben­so wenig, war­um kei­ne Info­mail kommt, wenn eine Ware nicht gelie­fert wer­den kann.

Nach wie vor eig­net sich der Shop natür­lich für den Kauf von Waren, die es hier­zu­lan­de nicht gibt, man muss nur auf­pas­sen und des Öfte­ren mal nach dem Sta­tus schau­en, damit man sich nicht wun­dert, war­um angeb­lich vor­rä­ti­ge Ware nicht kommt…

Update: Soeben ange­kom­men – noch´n Text­bau­stein ohne per­sön­li­che Ansprech­part­ner oder sonst ein Ange­bot einer Kom­pen­sa­ti­on:

We assu­re you that we do take feed­back like this very serious­ly, and would like to thank you for taking the time to draw it to our atten­ti­on. We suspect this is due to a lack of appro­pria­te care or atten­ti­on, a case of a genui­ne error, but nevert­hel­ess the indi­vi­du­al in ques­ti­on will be spo­ken to very serious­ly in regards to the inci­dent.

We app­re­cia­te the depth of your fee­lings, and pro­mi­se that this is not indi­ca­ti­ve of our usu­al stan­dards of ser­vice. We can only endea­vour to use epi­so­des such as this to try and under­line our com­mit­ment to first class cus­to­mer ser­vice, and to do our best to ensu­re that they do not hap­pen in the future.

Rest assu­red that this com­plaint will be taken care of and will be addres­sed.

Again, we apo­lo­gi­ze for the incon­ve­ni­ence and thank you for your pati­ence and valued cus­tom.

Jaja … is´ scho´ recht, Che­kov…

play.com-Logo Copy­right 2011 play​.com

Video: ARCHEAGE

ARCHEAGE ist ein Fern­ost-MMO der Fir­ma XLGa­mes, das sich offen­bar noch in der Ent­wick­lung befin­det und das mit inter­es­san­ten Fea­tures daher kommt. Zum einen sol­len etli­che Aspek­te des Spiels Sand­box-Cha­rak­ter haben, bei­spiels­wei­se die Öko­no­mie. Zudem legt man offen­bar gro­ßen Wert auf Spiel­in­hal­te, die nichts mit Kämp­fen zu tun haben; die Deve­lo­per wol­len den Wert von her­ge­stel­len Gegen­stän­den im Ver­gleich zu geloo­te­ten Items deut­lich auf­wer­ten. Inter­es­sant auch dass es kei­ne Klas­sen wie in ande­ren MMOs gibt, son­dern man sich sei­ne eige­ne Klas­se aus zehn Cha­rak­te­ris­ti­ka nach den per­sön­li­chen Spiel­vor­lie­ben zusam­men stel­len kann. Neben Häu­sern kann man sogar Schif­fe bau­en! Cool!

Der Flug durch die Spiel­ge­bie­te kann nur als atem­be­rau­bend bezeich­net wer­den!

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Buch: RÖMISCHE SPIELE – SO SPIELTEN DIE ALTEN RÖMER

Ich habe die­ses Buch durch Zufall gese­hen und es, ange­regt durch den nied­ri­gen Preis, test­wei­se bestellt. Alte Spie­le sind immer inter­es­sant, zum einen im »nor­ma­len Leben«, zum ande­ren hat man dann etwas mehr Aus­wahl z.B. bei Larps oder ähn­li­chen Gele­gen­hei­ten.

In die­sem Buch wer­den die Spie­le in ver­schie­de­ne Grup­pen unter­teilt. Da gibt es Ball­spie­le, Brett­spie­le, Lauf- und Fang­spie­le, Nuss-Spie­le, Wür­fel­spie­le und schließ­lich noch »sons­ti­ge Spie­le«. Die ein­zel­nen Spie­le sind zwar kurz, aber durch­aus anspre­chend prä­sen­tiert und gut nach­voll­zieh­bar.
Ent­hal­ten sind noch heu­te gespiel­te Klas­si­ker wie Brenn­ball, Blin­de Kuh, Plumps­sack und geo­me­tri­sche Puz­zle (Tang­ram), aber auch recht inter­es­san­te (und mir neue) Spie­le wie »Drei Kas­ten«, eine »Vier Gewinnt«-Variante, bei der sich die Stei­ne bewe­gen dür­fen, das Söld­ner­spiel und das »Kas­tell­spiel« mit Nüs­sen.
Zwi­schen­durch gibt es immer his­to­ri­sche Anmer­kun­gen, am Ende des Buches sogar noch eine Über­sicht über römi­sche Zah­len, Maß­ein­hei­ten, Wäh­run­gen und ein paar Sprich­wor­te.

Fazit: Ein schö­nes, sehr nütz­li­ches Buch, das mir sehr viel Spaß macht. Wer sich mit alten Spie­len beschäf­ti­gen möch­te oder ein paar unge­wöhn­li­che­re Zeit­ver­trei­be sucht, der dürf­te hier gut bedient sein. Und bei dem Preis kann ich den Kauf durch­aus emp­feh­len.

Erhält­lich bei­spiels­wei­se bei Ama­zon

RÖMISCHE SPIELE – SO SPIELTEN DIE ALTEN RÖMER
Katha­ri­na Uebel & Peter Buri
Hard­co­ver
128 Sei­ten, Euro 4,95
ISBN-10: 9783939722328
ISBN-13: 978–3939722328
Regio­na­lia Ver­lag, 2010

Neues zu SPACE: 1889

End­lich mal wie­der ein Arti­kel zu einem Pen&Paper-Rollenspiel! Vie­le glau­ben, der Begriff »Steam­punk« sei ein recht neu­er, ein­her­ge­hend mit der aktu­el­len Wel­le. Doch das ist falsch. Der Begriff selbst stammt – soweit man das ver­fol­gen kann – bereits aus dem 1980er Jah­ren und könn­te von dem Autoren K. W. Jeter »erfun­den« wor­den sein, der ihn in einem Brief an die Redak­teu­re des LOCUS-Maga­zins im Jahr 1987 erst­mals ver­wen­de­te.

Zudem erschien bereits Ende der Acht­zi­ger ein groß­ar­ti­ges Rol­len­spiel bei Game Desi­gners´ Work­shop, das hun­dert­pro­zen­tig ins Gen­re passt und vie­le von uns alt­ge­dien­ten Steam­punks an das Set­ting her­an führ­te: SPACE: 1889 (danach kam noch das eben­falls bril­li­an­te CASTLE FALKENSTEIN (1994) von R. Tal­so­ri­an Games, mei­nes Wis­sens das ein­zi­ge Rol­len­spiel, das ein »Benimm«- Regel­werk auf­wei­sen kann). GURPS: STEAMPUNK von Ste­ve Jack­son Games erschien dage­gen erst im Jahr 2000.

Zurück zum eigent­li­chen The­ma: GDW ist lei­der als Fir­ma bereits seit dem Jahr 1996 nicht mehr exis­tent, den­noch gibt es seit eini­ger Zeit Bestre­bun­gen, eine Neu­auf­la­ge von SPACE: 1889 in deut­scher Spra­che auf den Markt zu brin­gen. Betei­ligt hier­an sind zum einen Ulis­ses Spie­le und zum ande­ren der Uhr­werk-Ver­lag. Es gab immer wie­der mal Ankün­di­gun­ge, aber aktu­el­le Neu­ig­kei­ten lie­ßen auf sich war­ten, so dass bereits mehr­fach die Ver­mu­tung von »Vapor­wa­re« auf­kam.

Jetzt hat jedoch der Game­de­si­gner Frank Chad­wick, einer der Grün­der von GDW und Mit­er­fin­der des Spiels, auf sei­nem Blog gemel­det, dass die deut­sche Neu­auf­la­ge mit neu­en »moder­ni­sier­ten« Regeln »wahr­schein­lich« im Okto­ber die­sen Jah­res ver­öf­fent­licht wer­den wird. Auf den Sei­ten von Ulis­ses oder Uhr­werk liest man lei­der nichts der­glei­chen… Chad­wick fügt hin­zu, dass bei einem Erfolg even­tu­ell sogar eine Über­set­zung ins Eng­li­sche in Betracht gezo­gen wer­den könn­te.

Hof­fen wir das Bes­te!

[cc]

Oben links sieht man die Cover-Art der deut­schen Neu­auf­la­ge, wie sie auf dem Blog von Frank Chad­wick ver­öf­fent­licht wur­de, das Copy­right liegt bei Ulis­ses und dem Uhr­werk Ver­lag. Cover SPACE: 1889 (Ori­gi­nal­aus­ga­be) Copy­right Helio­graph Incor­po­ra­ted

Dank an den Clock­wor­ker für den Hin­weis

RIFT: Rogue-Trailer

Am letz­ten Wochen­en­de hat­te ich zum ers­ten Mal seit der Clo­sed Beta die Gele­gen­heit RIFT zu spie­len, da Tri­on mir freund­li­cher­wei­se einen Tri­al-Key zur Ver­fü­gung gestellt hat­te. Nach­dem ich in der Beta eine mensch­li­che Defi­ant-Magie­rin kurz und einen Zwer­gen-Guar­di­an-Krie­ger deut­lich län­ger ange­spielt hat­te, wähl­te ich als ers­ten Cha­rak­ter auf dem Live-Realm eine Kel­ari-Rogue (also erneut Defi­ant, da mir deren Tech­no-Magie-Mix gut gefällt und da ich die Free­mar­schen im Gegen­satz zum Guar­di­an-Anfangs­ge­biet noch nicht kann­te). Eine gute Ent­schei­dung, denn mal abge­se­hen von der groß­ar­ti­gen Defi­ant-Haupt­stadt Meri­di­an mach­te die Rogue(-in? ‑esse?) der­ma­ßen viel Spaß, dass ich mich dann doch »gezwun­gen sah«, eine RIFT-Retail-Box zu bestel­len. Mann – ich hab doch gar kei­ne Zeit dafür… ;o)

Dazu pas­send ver­öf­fent­lich­te Tri­on soben einen Rogue-Trai­ler:

A video used to be embedded here but the ser­vice that it was hos­ted on has shut down.

Der Ehrliche ist erneut der Dumme: DRAGON AGE 2 und das DRM

Erneut gibt es Pro­ble­me mit einem DRM-Sys­tem. Spie­ler von Bio­Wa­res Fan­ta­sy-Spie­le­best­sel­ler DRAGON AGE 2, die in der Stadt Kirk­wall unter­wegs waren und Spie­ler­wei­te­run­gen gekauft,  her­un­ter gela­den und instal­liert haben, kön­nen mög­li­cher­wei­se ihre gespei­cher­ten Spiel­stän­de nicht mehr auf­ru­fen.

Grund für die­ses Pro­blem ist offen­bar, dass die DRM-Ser­ver von Bio­Wa­re und/​oder Elec­tro­nic Arts nicht in der Lage sind, die­se Inhal­te kor­rekt zu erken­nen und sie als »Unaut­ho­ri­zed DLC« (DLC = Down­load-Con­tent) kenn­zeich­nen. Die DRM-Ser­ver müs­sen das Spiel bei jedem Start frei­ge­ben, auf­grund des Feh­lers funk­tio­niert das nicht und die Spiel­stän­de kön­nen nicht gela­den wer­den. Betrof­fen sind alle Ver­sio­nen von DRAGON AGE 2, auch die auf Kon­so­len.

Bio­Wa­re hat das Pro­blem bereits bestä­tigt und angeb­lich auch beho­ben (für die PC- und Mac-Fas­sun­gen wur­de ein Patch bereit gestellt, einer für Kon­so­len soll fol­gen), den­noch kla­gen nach wie vor etli­che Spie­ler in den offi­zi­el­len Foren wei­ter­hin über Schwie­rig­kei­ten.

Erneut zeigt sich, war­um DRM-Maß­nah­men, die den Spie­lern auch bei Off­line-Games eine Inter­net­ver­bin­dung auf­zwin­gen wol­len, um die Lega­li­tät des Spiels zu tes­ten, kate­go­risch abzu­leh­nen sind. Ins­be­son­de­re wenn die Fir­men nicht in der Lage sind, funk­tio­nie­ren­de Soft­ware und Infra­struk­tur zur Ver­fü­gung zu stel­len – es kann nicht ange­hen, dass man ein legal erwor­be­nes Spiel auf­grund sol­cher Feh­ler nicht spie­len kann. Es wird auch Zeit, dass die Anbie­ter vom Gesetz­ge­ber gezwun­gen wer­den Kom­pen­sa­tio­nen anzu­bie­ten, wenn auf­grund sol­cher über­zo­ge­ner DRM-Maß­nah­men das Pro­dukt nicht genutzt wer­den kann.

[cc]

Cover DRAGON AGE 2 Copy­right Bio­Wa­re und Elec­tro­nic Arts

Screenshots aus ALICE: MADNESS RETURNS

Ame­ri­can McGees ALI­CE-Com­pu­ter­spiel aus dem Jahr 2000 war eine bizar­re Inter­pre­ta­ti­on des bekann­ten The­mas (die Hand­lung war eine Fort­set­zung von ALICE IM WUNDERLAND und ALICE HINTER DEN SPIEGELN), das zwar kein kom­mer­zi­el­ler Erfolg war, aber unter Ein­ge­weih­ten Kult­sta­tus besitzt. Jetzt kommt ein wei­te­re Teil, der nicht weni­ger schräg sein dürf­te – es ist anzu­neh­men, dass ALICE auch dies­mal nicht unter 16 Jah­ren frei­ge­ge­ben wer­den wird… MADNESS RETURNS erscheint für PC, PS3 und XBox 360.

Als Vor­gu­cker hier eini­ge Screen­shots:

[nggal­lery id=9]

Pro­mo-Screen­shots Copy­right Spi­cy Hor­se und Elec­tro­nic Arts

Neue Webserie – MORTAL KOMBAT: LEGACY

War­ner Digi­tal Dis­tri­bu­ti­on hat in Zusam­men­ar­beit mit Machi​ni​ma​.com eine neue Webse­rie aufs Net los­ge­las­sen, offen­bar eine Pro­mo-Akti­on für den neu­es­ten Able­ger der Prü­gel­spiel-Rei­he MORTAL KOMBAT, der dank der zwei­fel­haf­ten und bigot­ten Com­pu­ter­spie­le-Dis­kri­mi­nie­rung man­cher unse­rer Poli­ti­ker in Deutsch­land gar nicht erst erschei­nen wird.

Und auch wenn man mit Machi​ni​ma​.com zusam­men­ar­bei­tet, han­delt es sich bei der Webse­rie mit­nich­ten um eine, die mit einer Game-Engin­ge rewa­li­siert wur­de, son­dern um Real­sze­nen mit ech­ten Schau­spie­lern. Es spie­len unter ande­rem: Micha­el Jai White (THE DARK KNIGHT) als Major Jack­son ‘Jax’ Briggs, Jeri Ryan (STAR TREK: VOYAGER) als Sonya Bla­de und Dar­ren Shahl­avi (300) als Kano. Regie bei den geplan­ten neun Epi­so­den führt Kevin Tancha­ro­en (FAME 2009), das Dreh­buch schrieb er zusam­men mit Aaron Hel­bing und Todd Hel­bing.

Daher kam also der Trai­ler, der vor eini­ger Zeit durchs Web geis­ter­te und der wil­de Spe­ku­la­tio­nen über einen Film sprie­ßen ließ…

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http://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​6​s​6​U​i​E​u​C​YXA
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