Spiel

Buch: RÖMISCHE SPIELE – SO SPIELTEN DIE ALTEN RÖMER

Ich habe die­ses Buch durch Zufall gese­hen und es, ange­regt durch den nied­ri­gen Preis, test­wei­se bestellt. Alte Spie­le sind immer inter­es­sant, zum einen im »nor­ma­len Leben«, zum ande­ren hat man dann etwas mehr Aus­wahl z.B. bei Larps oder ähn­li­chen Gele­gen­hei­ten.

In die­sem Buch wer­den die Spie­le in ver­schie­de­ne Grup­pen unter­teilt. Da gibt es Ball­spie­le, Brett­spie­le, Lauf- und Fang­spie­le, Nuss-Spie­le, Wür­fel­spie­le und schließ­lich noch »sons­ti­ge Spie­le«. Die ein­zel­nen Spie­le sind zwar kurz, aber durch­aus anspre­chend prä­sen­tiert und gut nach­voll­zieh­bar.
Ent­hal­ten sind noch heu­te gespiel­te Klas­si­ker wie Brenn­ball, Blin­de Kuh, Plumps­sack und geo­me­tri­sche Puz­zle (Tang­ram), aber auch recht inter­es­san­te (und mir neue) Spie­le wie »Drei Kas­ten«, eine »Vier Gewinnt«-Variante, bei der sich die Stei­ne bewe­gen dür­fen, das Söld­ner­spiel und das »Kas­tell­spiel« mit Nüs­sen.
Zwi­schen­durch gibt es immer his­to­ri­sche Anmer­kun­gen, am Ende des Buches sogar noch eine Über­sicht über römi­sche Zah­len, Maß­ein­hei­ten, Wäh­run­gen und ein paar Sprich­wor­te.

Fazit: Ein schö­nes, sehr nütz­li­ches Buch, das mir sehr viel Spaß macht. Wer sich mit alten Spie­len beschäf­ti­gen möch­te oder ein paar unge­wöhn­li­che­re Zeit­ver­trei­be sucht, der dürf­te hier gut bedient sein. Und bei dem Preis kann ich den Kauf durch­aus emp­feh­len.

Erhält­lich bei­spiels­wei­se bei Ama­zon

RÖMISCHE SPIELE – SO SPIELTEN DIE ALTEN RÖMER
Katha­ri­na Uebel & Peter Buri
Hard­co­ver
128 Sei­ten, Euro 4,95
ISBN-10: 9783939722328
ISBN-13: 978–3939722328
Regio­na­lia Ver­lag, 2010

Neues zu SPACE: 1889

End­lich mal wie­der ein Arti­kel zu einem Pen&Paper-Rollenspiel! Vie­le glau­ben, der Begriff »Steam­punk« sei ein recht neu­er, ein­her­ge­hend mit der aktu­el­len Wel­le. Doch das ist falsch. Der Begriff selbst stammt – soweit man das ver­fol­gen kann – bereits aus dem 1980er Jah­ren und könn­te von dem Autoren K. W. Jeter »erfun­den« wor­den sein, der ihn in einem Brief an die Redak­teu­re des LOCUS-Maga­zins im Jahr 1987 erst­mals ver­wen­de­te.

Zudem erschien bereits Ende der Acht­zi­ger ein groß­ar­ti­ges Rol­len­spiel bei Game Desi­gners´ Work­shop, das hun­dert­pro­zen­tig ins Gen­re passt und vie­le von uns alt­ge­dien­ten Steam­punks an das Set­ting her­an führ­te: SPACE: 1889 (danach kam noch das eben­falls bril­li­an­te CASTLE FALKENSTEIN (1994) von R. Tal­so­ri­an Games, mei­nes Wis­sens das ein­zi­ge Rol­len­spiel, das ein »Benimm«- Regel­werk auf­wei­sen kann). GURPS: STEAMPUNK von Ste­ve Jack­son Games erschien dage­gen erst im Jahr 2000.

Zurück zum eigent­li­chen The­ma: GDW ist lei­der als Fir­ma bereits seit dem Jahr 1996 nicht mehr exis­tent, den­noch gibt es seit eini­ger Zeit Bestre­bun­gen, eine Neu­auf­la­ge von SPACE: 1889 in deut­scher Spra­che auf den Markt zu brin­gen. Betei­ligt hier­an sind zum einen Ulis­ses Spie­le und zum ande­ren der Uhr­werk-Ver­lag. Es gab immer wie­der mal Ankün­di­gun­ge, aber aktu­el­le Neu­ig­kei­ten lie­ßen auf sich war­ten, so dass bereits mehr­fach die Ver­mu­tung von »Vapor­wa­re« auf­kam.

Jetzt hat jedoch der Game­de­si­gner Frank Chad­wick, einer der Grün­der von GDW und Mit­er­fin­der des Spiels, auf sei­nem Blog gemel­det, dass die deut­sche Neu­auf­la­ge mit neu­en »moder­ni­sier­ten« Regeln »wahr­schein­lich« im Okto­ber die­sen Jah­res ver­öf­fent­licht wer­den wird. Auf den Sei­ten von Ulis­ses oder Uhr­werk liest man lei­der nichts der­glei­chen… Chad­wick fügt hin­zu, dass bei einem Erfolg even­tu­ell sogar eine Über­set­zung ins Eng­li­sche in Betracht gezo­gen wer­den könn­te.

Hof­fen wir das Bes­te!

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Oben links sieht man die Cover-Art der deut­schen Neu­auf­la­ge, wie sie auf dem Blog von Frank Chad­wick ver­öf­fent­licht wur­de, das Copy­right liegt bei Ulis­ses und dem Uhr­werk Ver­lag. Cover SPACE: 1889 (Ori­gi­nal­aus­ga­be) Copy­right Helio­graph Incor­po­ra­ted

Dank an den Clock­wor­ker für den Hin­weis

RIFT: Rogue-Trailer

Am letz­ten Wochen­en­de hat­te ich zum ers­ten Mal seit der Clo­sed Beta die Gele­gen­heit RIFT zu spie­len, da Tri­on mir freund­li­cher­wei­se einen Tri­al-Key zur Ver­fü­gung gestellt hat­te. Nach­dem ich in der Beta eine mensch­li­che Defi­ant-Magie­rin kurz und einen Zwer­gen-Guar­di­an-Krie­ger deut­lich län­ger ange­spielt hat­te, wähl­te ich als ers­ten Cha­rak­ter auf dem Live-Realm eine Kel­ari-Rogue (also erneut Defi­ant, da mir deren Tech­no-Magie-Mix gut gefällt und da ich die Free­mar­schen im Gegen­satz zum Guar­di­an-Anfangs­ge­biet noch nicht kann­te). Eine gute Ent­schei­dung, denn mal abge­se­hen von der groß­ar­ti­gen Defi­ant-Haupt­stadt Meri­di­an mach­te die Rogue(-in? ‑esse?) der­ma­ßen viel Spaß, dass ich mich dann doch »gezwun­gen sah«, eine RIFT-Retail-Box zu bestel­len. Mann – ich hab doch gar kei­ne Zeit dafür… ;o)

Dazu pas­send ver­öf­fent­lich­te Tri­on soben einen Rogue-Trai­ler:

A video used to be embedded here but the ser­vice that it was hos­ted on has shut down.

Der Ehrliche ist erneut der Dumme: DRAGON AGE 2 und das DRM

Erneut gibt es Pro­ble­me mit einem DRM-Sys­tem. Spie­ler von Bio­Wa­res Fan­ta­sy-Spie­le­best­sel­ler DRAGON AGE 2, die in der Stadt Kirk­wall unter­wegs waren und Spie­ler­wei­te­run­gen gekauft,  her­un­ter gela­den und instal­liert haben, kön­nen mög­li­cher­wei­se ihre gespei­cher­ten Spiel­stän­de nicht mehr auf­ru­fen.

Grund für die­ses Pro­blem ist offen­bar, dass die DRM-Ser­ver von Bio­Wa­re und/​oder Elec­tro­nic Arts nicht in der Lage sind, die­se Inhal­te kor­rekt zu erken­nen und sie als »Unaut­ho­ri­zed DLC« (DLC = Down­load-Con­tent) kenn­zeich­nen. Die DRM-Ser­ver müs­sen das Spiel bei jedem Start frei­ge­ben, auf­grund des Feh­lers funk­tio­niert das nicht und die Spiel­stän­de kön­nen nicht gela­den wer­den. Betrof­fen sind alle Ver­sio­nen von DRAGON AGE 2, auch die auf Kon­so­len.

Bio­Wa­re hat das Pro­blem bereits bestä­tigt und angeb­lich auch beho­ben (für die PC- und Mac-Fas­sun­gen wur­de ein Patch bereit gestellt, einer für Kon­so­len soll fol­gen), den­noch kla­gen nach wie vor etli­che Spie­ler in den offi­zi­el­len Foren wei­ter­hin über Schwie­rig­kei­ten.

Erneut zeigt sich, war­um DRM-Maß­nah­men, die den Spie­lern auch bei Off­line-Games eine Inter­net­ver­bin­dung auf­zwin­gen wol­len, um die Lega­li­tät des Spiels zu tes­ten, kate­go­risch abzu­leh­nen sind. Ins­be­son­de­re wenn die Fir­men nicht in der Lage sind, funk­tio­nie­ren­de Soft­ware und Infra­struk­tur zur Ver­fü­gung zu stel­len – es kann nicht ange­hen, dass man ein legal erwor­be­nes Spiel auf­grund sol­cher Feh­ler nicht spie­len kann. Es wird auch Zeit, dass die Anbie­ter vom Gesetz­ge­ber gezwun­gen wer­den Kom­pen­sa­tio­nen anzu­bie­ten, wenn auf­grund sol­cher über­zo­ge­ner DRM-Maß­nah­men das Pro­dukt nicht genutzt wer­den kann.

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Cover DRAGON AGE 2 Copy­right Bio­Wa­re und Elec­tro­nic Arts

Screenshots aus ALICE: MADNESS RETURNS

Ame­ri­can McGees ALI­CE-Com­pu­ter­spiel aus dem Jahr 2000 war eine bizar­re Inter­pre­ta­ti­on des bekann­ten The­mas (die Hand­lung war eine Fort­set­zung von ALICE IM WUNDERLAND und ALICE HINTER DEN SPIEGELN), das zwar kein kom­mer­zi­el­ler Erfolg war, aber unter Ein­ge­weih­ten Kult­sta­tus besitzt. Jetzt kommt ein wei­te­re Teil, der nicht weni­ger schräg sein dürf­te – es ist anzu­neh­men, dass ALICE auch dies­mal nicht unter 16 Jah­ren frei­ge­ge­ben wer­den wird… MADNESS RETURNS erscheint für PC, PS3 und XBox 360.

Als Vor­gu­cker hier eini­ge Screen­shots:

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Pro­mo-Screen­shots Copy­right Spi­cy Hor­se und Elec­tro­nic Arts

Neue Webserie – MORTAL KOMBAT: LEGACY

War­ner Digi­tal Dis­tri­bu­ti­on hat in Zusam­men­ar­beit mit Machi​ni​ma​.com eine neue Webse­rie aufs Net los­ge­las­sen, offen­bar eine Pro­mo-Akti­on für den neu­es­ten Able­ger der Prü­gel­spiel-Rei­he MORTAL KOMBAT, der dank der zwei­fel­haf­ten und bigot­ten Com­pu­ter­spie­le-Dis­kri­mi­nie­rung man­cher unse­rer Poli­ti­ker in Deutsch­land gar nicht erst erschei­nen wird.

Und auch wenn man mit Machi​ni​ma​.com zusam­men­ar­bei­tet, han­delt es sich bei der Webse­rie mit­nich­ten um eine, die mit einer Game-Engin­ge rewa­li­siert wur­de, son­dern um Real­sze­nen mit ech­ten Schau­spie­lern. Es spie­len unter ande­rem: Micha­el Jai White (THE DARK KNIGHT) als Major Jack­son ‘Jax’ Briggs, Jeri Ryan (STAR TREK: VOYAGER) als Sonya Bla­de und Dar­ren Shahl­avi (300) als Kano. Regie bei den geplan­ten neun Epi­so­den führt Kevin Tancha­ro­en (FAME 2009), das Dreh­buch schrieb er zusam­men mit Aaron Hel­bing und Todd Hel­bing.

Daher kam also der Trai­ler, der vor eini­ger Zeit durchs Web geis­ter­te und der wil­de Spe­ku­la­tio­nen über einen Film sprie­ßen ließ…

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http://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​6​s​6​U​i​E​u​C​YXA

MASS EFFECT 3 – mehr Rollenspiel, mehr Variationen

Game Infor­mer haben Bio­Wa­re offen­sicht­lich eini­ge Infor­ma­tio­nen zum letz­ten Teil der MASS EFFECT-Tri­lo­gie aus der Nase zie­hen kön­nen. Zum einen kön­nen die Ent­schei­dun­gen des Spie­lers dies­mal dazu füh­ren, dass es kein Hap­py End gibt, denn ver­schie­de­ne Enden sind mög­lich. Zum ande­ren sol­len Rol­len­spiel­ele­men­te wie­der einen wich­ti­ge­ren Platz ein­neh­men als in Teil zwei, aller­dings nicht so stark ver­tre­ten sein wie in Teil eins. Eben­falls soll es mehr Aus­wahl­mög­lich­kei­ten in den Skill­bäu­men geben.

Selbst­ver­ständ­lich kann man wie schon in MASS EFFECT 2 sei­nen Cha­rak­ter inklu­si­ve der Kon­se­quen­zen aus des­sen Ent­schei­dun­gen wei­ter füh­ren, alter­na­tiv aber auch neu begin­nen, dann führt ein inter­ak­ti­ver Comic den Spie­ler durch die Vor­ge­schich­te – das ken­nen wir bereits von der Play­sta­ti­on-Fas­sung des letz­ten Spiels.

Erschei­nen soll ME3 Ende des Jah­re, ich wür­de mal ver­mu­ten, dass Bio­Wa­re und EA einen Ter­min kurz vor Weih­nach­ten anvi­sie­ren. She­pards Aben­teu­er star­ten dies­mal auf der Erde, die Rea­per sind zurück – und es sieht nicht gut aus:

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Logo MASS EFFECT 3 Copy­right Bio­Wa­re und Elec­tro­nic Arts

MYST ONLINE: URU LIVE erhebt sich aus der Asche…

An den Aller­meis­ten dürf­te es wahr­schein­lich vor­bei gegan­gen sein (wie auch an mir), dass es ein MMO zu MYST gibt. Oder eher gab, denn so Recht war das offen­bar kein Ren­ner. Das Kon­zept unter­schei­det sich auch deut­lich von dem ande­rer MMOs: statt des töten­/­loo­ten/­kau­fen/­craf­ten-Kon­zepts ande­rer Spie­le geht es hier haupt­säch­lich um die Erfo­schung der aus­ge­dehn­ten Spiel­welt. Man ent­deckt die ver­lo­re­ne, mythi­sche Stadt D´ni neu, stellt sie wie­der her und erforscht die ver­gan­ge­ne Zivi­li­sa­ti­on, die dort exis­tier­te.

Wie bereits geschrie­ben: der Ren­ner war das lei­der nie, aber das könn­te sich jetzt ändern.

Zum einen wur­de der Quell­code von Cli­ent und Ser­ver (sowie ein Plug­in für 3DS-Max) als Open Source frei­ge­ge­ben, so dass jeder die­se Res­sour­cen als Basis für eige­ne Pro­jek­te nut­zen kann. Allein das schon ein Knül­ler. Zum zwei­ten kann man MYST ONLINE: URU LIVE ab sofort ohne jeg­li­che Kos­ten spie­len, man muss nur den Cli­ent her­un­ter laden und sich anmel­den. Der Ser­ver­be­trieb finan­ziert sich fort­an durch Spen­den.

Auf­grund des Set­tings soll­ten sich ins­be­son­de­re Steam­punk-Fans äußerst ange­spro­chen füh­len (allein schon die Sek­ti­on Kon­zept­kunst auf der MYST ONLINE-Web­sei­te ist ein Traum!). Ich wer­de mir das mal anse­hen, denn eine grund­le­gen­de Abwechs­lung vom übli­chen MMO-Einer­lei fin­de ich per­sön­lich sehr span­nend!

[UPDATE] Cyan Inc. will einen Ser­ver bereit­stel­len, auf dem die Fans selbst­er­stell­te Inhal­te mit­ein­an­der aus­tau­schen kön­nen! Gleich mal die Ser­ver-Soft­ware her­un­ter­la­den… :o)

[Update 2] Alter­na­ti­ver Cli­ent für Win­dows, Mac und dem­nächst auch Linux: Plas­ma Cli­ent

Logo und Screen­shot MYST ONLINE: URU LIVE Copy­right Cyan Worlds, Inc.

Flash-Videos auf der Wii – geht´s noch, Nintendo?

Im Wohn­zim­mer bei der Nach­ba­rin neben­an steht als TV noch eine alte Röh­re und es gibt auch kei­nen Grund, die zu erneu­ern, solan­ge sie noch läuft. Hin und wie­der wird aller­dings der Wunsch laut, auch mal einen Bei­trag aus der ZDF-Media­thek anzu­schau­en, bei­spiels­wei­se wenn man die Sen­dung selbst im her­kömm­li­chen Pan­tof­fel­ki­no ver­passt hat. Als das Fern­seh­ge­rät gebaut wur­de, wuss­ten die bei Loe­we wahr­schein­lich noch nicht mal, wie man »Inter­net« schreibt, es ver­fügt aber immer­hin über zwei RGB-Ein­gän­ge via Scart. :o)

Neben der Kis­te steht aller­dings eine Wii und die kann ich via WLAN ins Netz­werk heben und die ver­fügt über den soge­nann­ten »Inter­net-Chan­nel«, mit dem man mit­tels Ope­ra im Web sur­fen kann. Das wäre wohl die ein­fachs­te Mög­lich­keit die Media­thek mal eben auf den Fern­se­her zu zau­bern. Dach­te ich, doch ich hat­te die Rech­nung ohne Nin­ten­do gemacht.

Der auf der Wii ver­füg­ba­re Flash-Play­er ist uralt (und ich mei­ne uuuur­alt), des­we­gen erhal­te ich auf den aller­meis­ten Web­sei­ten nur die Mel­dung »bit­te aktua­li­sie­ren Sie Ihren Flash­play­er!«, so auch auf der Media­thek-Sei­te.  An und für sich ein guter Vor­schlag, aller­dings stellt Nin­ten­do kein Update zur Ver­fü­gung, das ich auf die Kon­so­le spie­len könn­te um den Zustand zu ver­bes­sern – mal eben nur den Brow­ser Ope­ra zu aktua­li­sie­ren oder ein Update des Play­ers auf­zu­spie­len: eben­falls Fehl­an­zei­ge. Wie man aus zahl­lo­sen Bei­trä­gen zu dem The­ma im Web ent­neh­men kann ist sei­tens Nin­ten­do nicht ein­mal geplant, ein Update anzu­bie­ten.

Hal­lo Nin­ten­do? Das kann doch wohl nicht euer Ernst sein? Die Inter­net­taug­lich­keit der Kon­so­le bewer­ben und dann sowas? Kun­den­freund­lich geht ganz anders.

Eins haben die Nin­ten­do-Frag­gles damit aber geschafft: bis­her hat­te ich trotz Bas­tel­lei­den­schaft kei­ne Ambi­tio­nen, Home­brew auf der Wii aus­zu­füh­ren. Das hat sich soeben grund­le­gend geän­dert, selbst schuld, Big‑N. Wäre doch gelacht! Und man sieht wie­der ein­mal, war­um es schlecht ist, dem Her­stel­ler voll­stän­di­ge Kon­trol­le dar­über zuzu­ge­ste­hen, was man auf der erwor­be­nen Hard­ware instal­lie­ren darf und was nicht.

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Bild Wii aus der Wiki­pe­dia

MORTAL KOMBAT 2011? Nicht in Deutschland…

Eigent­lich soll War­ner Inter­ac­ti­ves MORTAL KOMBAT 2011 welt­weit am 19. April 2011 erschei­nen. Welt­weit? Nein, ein klei­nes pro­vin­zi­el­les Dorf namens »Deutsch­land« leis­tet Wider­stand.

Hin­ter­grund ist die Tat­sa­che, dass die USK dem Spiel noch nicht ein­mal eine Frei­ga­be ab 18 ertei­len woll­te und MORTAL KOMBAT 2011 damit ein siche­rer Kan­di­dat für eine Indi­zie­rung ist. Erneut wer­den also die erwach­se­nen Spie­ler in arro­ganz zu nen­nen­der Form bevor­mun­det. Eine ein­leuch­ten­de Erklä­rung, war­um das Blut in schlech­ten Schlit­zer­fil­men zuhauf sprit­zen darf, in Com­pu­ter­spie­len aber nicht, fällt zumin­dest mir nicht ein.

Als Kon­se­quenz aus der nicht erfolg­ten Frei­ga­be wird War­ner Inter­ac­ti­ve den Prüg­ler in vor­pre­schen­dem Gehor­sam bei uns gar nicht erst ver­mark­ten – zwar wird er über ein­schlä­gi­ge Händ­ler als Import zu haben sein, es ist aber unklar, ob und wie man dann online-Funk­tio­nen wird nut­zen kön­nen…

Beson­ders bit­ter fin­de ich, dass Online-Ver­kaufs­platt­for­men wie Val­ves Steam per Geo­lo­ca­ti­on che­cken, woher der Kun­de kommt und dann bei uns indi­zier­te Spie­le gar nicht erst anbie­ten – auch dann nicht wenn eine Alters­ve­ri­fi­zie­rung pro­blem­los mög­lich wäre.

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Cover MORTAL KOMBAT 2011 Copy­right War­ner Inter­ac­ti­ve, erhält­lich in der AT-Ver­si­on bei­spiels­wei­se bei Ama­zon.

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