Spiel

Neu im Mai bei Pegasus: einmal SHADOWRUN, zweimal CTHULHU

Im Mai erschei­nen bei Pega­sus drei neue Bän­de zu belieb­ten Rol­len­spie­len. Einer davon – FRONTEINSATZ – ist im Cyber­punk-meets-Magic-RPG SHADOWRUN ange­sie­delt, zwei wei­te­re – das CTHULHU SPIELER-HANDBUCH und CTHULHU NOW – füh­ren in H. P. Love­crafts Wel­ten des Grau­ens.

Erhält­lich sind die Bän­de alle­samt beim Ver­lag selbst oder aber auch bei­spiels­wei­se über Onlin­ever­sen­der wie Ama­zon; via ISBN soll­ten sie auch im Buch­han­del bestell­bar sein. FRONTEINSATZ ist eine Erst­ver­öf­fent­li­chung, die bei­den ande­ren Bücher sind Neu­auf­la­gen.

Nach­fol­gend die Wer­be­tex­te des Ver­lags:

FRONTEINSATZ

WILLST DU IM KRIEG ÜBERLEBEN, MUSST DU ZUM KRIEG WERDEN

Die Diplo­ma­ten haben ver­sagt, die Kon­flik­te eska­lie­ren. Kei­ne Sei­te geht einen Schritt zurück – es bleibt nichts als Gewalt: An den Gren­zen zwi­schen Azt­lan und Ama­zo­ni­en ist Krieg aus­ge­bro­chen. Die Stra­ßen von Bogo­tá sind umkämpft, Söld­ner wer­den ange­heu­ert und ster­ben, in dunk­len Räu­men wird Blut geop­fert, um Magi­ern auf dem Schlacht­feld neue Kraft zu geben.

Und nun wer­den auch Run­ner ein­ge­setzt…

FRONTEINSATZ wirft die Spie­ler in offe­ne Gefech­te. Es herrscht Krieg – von Sabo­ta­ge hin­ter feind­li­chen Lini­en über Auf­klä­rungs­mis­sio­nen bis hin zu Ope­ra­tio­nen klei­ner Mili­tär­ein­hei­ten. Haupt­schau­platz ist Bogo­tá, aber auch ande­re glo­ba­le Kriegs­ge­bie­te wer­den kurz beleuch­tet.

Die­ses Buch bie­tet nöti­ge Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen, Aus­rüs­tung und neue Regeln, die sicher durch die Kämp­fe füh­ren sol­len – inklu­si­ve eines voll­far­bi­gen Ares-Aus­rüs­tungs­ka­ta­logs und eines deut­schen Zusat­zes zu Bun­des­wehr, MET 2000 und ARGUS.

CTHULHU SPIELERHANDBUCH

Cthul­hu – sein obs­zö­ner, gigan­ti­scher Leib liegt im Todes­schlaf begra­ben in der ver­sun­ke­nen Stadt R‘lyeh, die nicht von Men­schen errich­tet wur­de. Wenn die Ster­ne rich­tig ste­hen, wird Cthul­hu erwa­chen und die Welt, wie wir sie ken­nen, ver­nich­ten. Vie­le glau­ben, dass wir in den Tagen der Apo­ka­lyp­se leben und dass der Zeit­punkt, an dem sich Cthul­hu erhe­ben wird, nicht mehr fern ist …

Cthul­hu – das Hor­ror-Rol­len­spiel nach den Moti­ven des Autors Howard Phil­lips Love­craft. In dem Rol­len­spiel wird die Welt des Autors leben­dig, der ohne Über­trei­bung als der Tol­ki­en der Hor­ror-Lite­ra­tur bezeich­net wer­den kann.

Cthul­hu – die Bedro­hung, die Sie bekämp­fen müs­sen, um die Ver­nich­tung der Mensch­heit auf­zu­hal­ten. Wer­den Sie die blas­phe­mi­schen Geheim­nis­se des Kos­mos ent­rät­seln kön­nen? Erle­ben Sie die Kon­fron­ta­ti­on mit dem kos­mi­schen Grau­en jen­seits der mensch­li­chen Vor­stel­lungs­kraft.

Das Spie­ler-Hand­buch ent­hält alle Regeln und Infor­ma­tio­nen, die Sie benö­ti­gen, um als Spie­ler auf die Jagd nach dem kos­mi­schen Grau­en von fer­nen Ster­nen zu gehen und unglaub­li­che, gru­se­li­ge und packen­de Hor­ror-Aben­teu­er zu erle­ben. Mit dem Solo-Aben­teu­er „Das letz­te Opfer“ kön­nen Sie sofort ins Spiel ein­stei­gen.

CTHULHU NOW!

Nur weni­ge wis­sen um das wah­re Wesen der Welt, um die düs­te­ren Geheim­nis­se hin­ter der Fas­sa­de der ver­meint­li­chen Rea­li­tät. Die Gro­ßen Alten und ihre Anhän­ger sind unter uns. Ihre Kul­te durch­set­zen unse­re Gesell­schaft, kor­rup­te Regie­run­gen ver­fol­gen kaum erahn­ba­re Zie­le, und Ver­bre­cher­kar­tel­le beein­flus­sen in vie­len Län­dern das Tages­ge­sche­hen. Mord, Ter­ror und Tod sind nie beson­ders weit. Unse­re west­li­che Zivi­li­sa­ti­on ist leicht zu erschüt­tern, und es braucht nicht viel, um im Men­schen die nied­rigs­ten Instink­te zu wecken. Die Welt ist zusamm­ge­rückt, wird sind online ver­netzt, mit Düsen­jets ist jeder Ort der Welt in kur­zer Zeit zu errei­chen. Wir sind ein glo­ba­les Dorf, und SIE sind mit­ten unter uns. Es kann jeder­zeit pas­sie­ren. Es ist nicht eine Fra­ge des Ob, son­dern nur des Wann.

In Cthul­hu Now erle­ben die Spie­ler den Schre­cken des Cthul­hu-Rol­len­spiels in der Gegen­wart. In die All­täg­lich­keit des Daseins bricht für sie unver­mit­telt das kos­mi­sche Grau­en her­ein, wenn sie erken­nen, dass der Cthul­hu-Mythos seit Anbe­ginn der Zeit das Leben auf die­sem Pla­ne­ten dik­tiert hat und das ver­meint­lich siche­re Dasein nur ein sehr Flüch­ti­ges ist. Es liegt an den Spie­lern, den Cthul­hu-Mythos und sei­ne Anhän­ger zurück­zu­hal­ten, um ein Über­le­ben der mensch­li­chen Zivi­li­sa­ti­on wie wir sie ken­nen zu ermög­li­chen.

Cthul­hu Now ist ein Quel­len­buch für das Cthul­hu-Rol­len­spiel. Cthul­hu Now ent­hält alles not­wen­di­ge Regel- und Hin­ter­grund­ma­te­ri­al über den Mythos in der Gegen­wart, in den moder­nen Medi­en und dem Inter­net, über Dro­gen, Kri­mi­na­li­tät, moder­ne Ermitt­lungs­me­tho­den, Foren­sik, Geis­tes­stö­run­gen, Aus­rüs­tung, Waf­fen und mehr. Ent­hal­ten sind auch zwei Aben­teu­er zum Ein­stieg in das Hor­ror-Rol­len­spiel in der Gegen­wart.

Pega­sus-Logo, Cover­ab­bil­dun­gen und Wer­be­tex­te Copy­right Pega­sus Ver­lag

STAR WARS – THE OLD REPUBLIC: Launch im zweiten Halbjahr 2011

Ges­tern hat Elec­tro­nic Arts sei­nen aktu­el­len fis­ka­li­schen Bericht vor­ge­legt. Das wäre noch kei­ne Mel­dung wert, aller­dings fin­det sich dar­in ein ein­deu­ti­ger Hin­weis auf das Release-Datum des sehn­lichst erwar­te­ten STAR WARS MMOs THE OLD REPUBLIC. Laut dem Bericht soll der Launch im zwei­ten oder drit­ten Quar­tal in Elec­tro­nic Arts fis­ka­li­schem Jahr 12 statt­fin­den. Das wäre zwi­schen Juli und Dezem­ber 2011.

Zudem will die Fan­sei­te Darth Hater aus dem Bericht ent­nom­men haben, dass THE OLD REPUBLIC unter einem klas­si­schen Abo­mo­dell ange­bo­ten wird, und nicht – wie stel­len­wei­se ver­mu­tet wur­de – als free-to-play mit Item­shop.

Da macht auch die gest­ri­ge Mel­dung Sinn, dass die Beta­pha­se des Spiel nun auch in Euro­pa kurz bevor ste­hen soll, denn wenn der Start­ter­min stimmt, dann wird lang­sam die Zeit knapp…

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Logo THE OLD REPUBLIC Copy­right Bio­Wa­re und Luca­sA­rts

MASS EFFECT 3 verschoben auf 2012

Es sieht so aus, als kön­ne man nicht in die­sem Jahr zu Weih­nach­ten mit Com­man­der She­pard auf Ali­en­hatz gehen, die Bio­Wa­re hat soeben ver­kün­det, dass sich der Release­ter­min für den drit­ten Teil der kino­rei­fen Aben­teu­er des Kom­man­dan­ten der Nor­man­dy auf das nächs­te Jahr ver­schie­ben wird.

Der aus­füh­ren­de Pro­du­zent Casey Hud­son bestä­tig­te, dass MASS EFFECT 3 erst »inn­ner­halb der ers­ten drei Mona­te« des Jah­res 2012 erschei­nen wird. Man will sicher­stel­len, »dass es das größ­te, mutigs­te und bes­te Spiel der Serie wer­den wird und dass es alle Erwar­tun­gen über­trifft«.

Auch wenn die­se Ver­zö­ge­rung mehr als scha­de ist, bin ich immer dank­bar, wenn fer­ti­ge Spie­le aus­ge­lie­fert wer­den, statt Bana­nen­soft­ware.

Als klei­ne »Kom­pen­sa­ti­on« wirft Bio­Wa­re zwei Bil­der unters Volk. Oben eins mit She­pard, Lia­ra T´Soni und Kai­dan Alen­ko, unten eine Kon­zept­zeich­nung einer unbe­kann­ten Stadt.

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Pro­mo­fo­tos Copy­right 2011 Bio­Wa­re

Für umme: RYZOM

Nach­dem ich hier schon lan­ge kei­nen Bei­trag aus der Kate­go­rie »für umme« mehr hat­te: heu­te möch­te ich auf das zu Unrecht völ­lig über­se­he­ne und unter­schätz­te MMO RYZOM (frü­her SAGA OF RYZOM) hin­wei­sen.

RYZOM kommt auf den ers­ten und zwei­ten Blick wie eins der übli­chen MMORPGs daher und weicht weder in der Steue­rung noch in den Inhal­ten grund­le­gend von ande­ren Ver­tre­tern des Gen­res ab. Auf­fäl­lig ist die ver­gleichs­wei­se hüb­sche Gra­fik – auf­fäl­lig ist aber auch die Lern­kur­ve, die auf­grund zahl­rei­cher Skills und Wahl­mög­lich­kei­ten von Anfang an deut­lich höher ist, als bei ein­steig­er­freund­li­che­ren Pro­duk­ten ande­rer Her­stel­ler.

RYZOM hat trotz hau­fen­wei­se bekann­ter Ver­satz­stü­cke aber auch eini­ges an Inno­va­ti­on zu bie­ten, an ers­ter Stel­le möch­te ich hier die Mög­lich­keit nen­nen, nicht nur »user gene­ra­ted con­tent« zu erstel­len, also selbst­er­stell­te Ques­ten und Quest­rei­hen zu gene­rie­ren, son­dern wäh­rend die­se Ques­ten durch­ge­spielt wer­den, kann man wie eine Art Game­mas­ter die Kon­trol­le über NPCs über­neh­men und die­se damit indi­vi­du­ell agie­ren las­sen. Das gibt es so mei­nes Wis­sens bei kei­nem ande­ren MMO.

Trotz aller Vor­tei­le und trotz inter­es­san­ter Hin­ter­grund­ge­schich­te und welt sowie einer soli­den Umset­zung kam RYZOM lei­der nie so rich­tig zu Pot­te, so dass der fran­zö­si­sche Ent­wick­ler Nevrax bereits im Jahr 2006 Kon­kurs anmel­den muss­te. Danach woll­ten ehe­ma­li­ge Mit­ar­bei­ter, Fans und die Free Soft­ware Foun­da­ti­on nach einem Spen­den­auf­ruf die Rech­te am Spiel kau­fen, die­se gin­gen jedoch statt­des­sen an Gamef­or­ge France. Als auch die in die Insol­venz gehen muss­ten, und nach wei­te­ren Tur­bu­len­zen und der Abspal­tung einer Open Source-Ver­si­on des Spiels über­nahm in 2009 die zyprio­ti­sche Fir­ma Winch Gate Pro­per­ty Ltd. das Spiel und führ­te auch bezahl­te Abos wei­ter.

Der Quell­code und die Spiel­in­hal­te wur­den am 6. Mai 2010 an die Free Soft­ware Foun­da­ti­on über­ge­ben, RYZOM soll­te unter Ver­si­on 3 der AGPL zugäng­lich gemacht, alle künst­le­ri­schen Inhal­te unter Crea­ti­ve Com­mons Namensnennung–Weitergabe unter glei­chen Bedin­gun­gen (CC-by-sa) gestellt wer­den. Dies betrifft jedoch nicht die Welt an sich, die ist nach wie vor nur über den offi­zi­el­len Ser­ver spiel­bar.

Die »offi­zi­el­le« Ver­si­on ist seit Kur­zem free-to-play, man kann bis zum Level 125 auf­stei­gen, ohne einen Cent zu bezah­len. Wer ein Sze­na­rio abseits der aus­ge­tre­te­nen MMO-Pfa­de sucht, der soll­te einen Blick ris­kie­ren. Durch die Offen­le­gung der Quel­len gibt es inzwi­schen Cli­ents nicht nur für Win­dows, son­dern auch für Linux und Mac OS.

Die Gra­fik der Land­schaf­ten ist nicht mehr sta­te-of-the-art, sieht aber immer noch recht anspre­chend aus, ins­be­son­de­re, wenn man bedenkt, wie­vie­le Jah­re sie bereits auf dem Buckel hat. Und wenn man mal ehr­lich ist, sind die Ava­tare auch nicht deut­lich häß­li­cher als die in LOTRO… ;o)

RYZOM Screen­shots Copy­right Winch Gate Pro­per­ty Ltd.

Trailer: SyFys TV-Version von RED FACTION

Der US-Sen­der SyFy zeigt im Juni eine Ver­fil­mung auf Basis des Com­pu­ter­spiels RED FACTION (2001).

Plot (des Spiels): In einer nicht all­zu fer­nen Zukunft wer­den Men­schen auf dem Mars von einer Fir­ma als bil­li­ge Arbeits­kräf­te unter mise­ra­blen Bedin­gun­gen aus­ge­beu­tet. Der Prot­ago­nist des Spiels schließt sich der Wider­stands­grup­pe RED FACTION an, um gegen die Ultor Cor­po­ra­ti­on zu kämp­fen und die Arbei­ter zu befrei­en.

Der Titel der SyFy-Ver­si­on als Fern­seh­film lau­tet RED FACTION: ORIGINS, die Hand­lung spielt 25 Jah­re nach den Ereig­nis­sen im ers­ten Game. Regie führ­te Micha­el Nan­kin (Capri­ca, Batt­le­star Galac­ti­ca), es schau­spie­lern unter ande­rem Bri­an J. Smith (Star­ga­te Uni­ver­se), Robert Patrick (Ter­mi­na­tor 2: Judgment Day), Kate Ver­non (Batt­le­star Galac­ti­ca), Gareth David-Lloyd (Torch­wood) and Devon Graye (Dex­ter).

Soll­te der TV-Film bei den Zuschau­ern ankom­men, könn­te sogar mög­li­cher­wei­se eine neue Serie dar­aus wer­den.

http://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​t​z​k​O​E​9​O​m​YUA

Cover RED FACTION (Spiel) Copy­right 2001 Voli­ti­on, Inc. und THQ

Sony Online Entertainment ebenfalls angegriffen

Es reisst für Sony nicht ab. Ges­tern muss­te der Kon­zern zuge­ben, dass auch in die Ser­ver von Sony Online Enter­tain­ment ein­ge­bro­chen wor­den ist, dort wur­den noch­mals ca. 26 Mil­lio­nen Kun­den­da­ten abge­grif­fen. Das ist ins­be­son­de­re eine schlech­te Nach­richt für Fans von MMOs, denn über SOE wer­den bei­spiels­wei­se Spie­le wie EVERQUEST oder PIRATES OF THE BURNING SEA abge­wi­ckelt. Sony stellt für die­se MMOs eine Kon­to­ver­wal­tungs- und Log­in-Infra­struk­tur bereit.

Das bedeu­tet im Klar­text: man kann sich so lan­ge nicht in die­se Spie­le ein­log­gen und sie ver­trags­ge­mäß nut­zen, bis die von Sony beauf­trag­te Sicher­heits­fir­ma ihre Arbeit been­det hat und die Ser­ver wie­der frei­ge­ge­ben wer­den.

Damit gehö­re ich dann eben­falls »end­lich« zu den Betrof­fe­nen, denn auch ich habe mich via SOE für MMOs ange­mel­det (in klu­ger Vor­aus­sicht mit so wenig preis­ge­ge­be­nen Daten wie nur mög­lich) und mei­ne Daten sind damit im Umlauf. Glück­li­cher­wei­se waren mei­ne Anga­ben zur Adres­se falsch. Inter­es­sie­ren wür­de mich aller­dings, wie mich Sony dafür ent­schä­di­gen möch­te, dass ich die Spie­le nicht nut­zen kann.

Erneut muss man Sony zudem eine mise­ra­ble Infor­ma­ti­ons­po­li­tik vor­wer­fen, denn eben­so wie man sich beim Play­sta­ti­on Net­work eine Woche Zeit ließ, die Kun­den zu infor­mie­ren, war­te­te man auch in Sachen SOE erst­mal ab, statt wie es erfor­der­lich gewe­sen wäre, die Kun­den sofort über den Daten­klau zu infor­mie­ren.

Auf der SOE-Sei­te schreibt man (Her­vor­he­bung von mir):

Sony nimmt Daten­schutz sehr ernst und wird wei­ter dar­an arbei­ten, zusätz­li­che Maß­nah­men ins Leben zu rufen, die Ihre per­sön­li­chen Daten schüt­zen. Unse­ren Kun­den eine qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge und siche­re Umge­bung zu bie­ten ist unse­re höchs­te Prio­ri­tät. Bit­te kon­tak­tie­ren Sie uns bei wei­te­ren Fra­gen unter +49 180 500 7774 (Mon­tag bis Frei­tag zwi­schen 16:00 bis 20:30 Uhr und 21:30 und 24 Uhr).

Soso, man nimmt Daten­schutz sehr ernst. Gestat­tet, dass ich lache. Kun­den­schutz offen­sicht­lich nicht, denn die genann­te Hot­line-Num­mer ist kos­ten­pflich­tig, ohne dass die Kos­ten genannt wer­den, wie es in Deutsch­land per Gesetz vor­ge­schrie­ben ist (übri­gens möch­te Sony dafür von den betrof­fe­nen Anru­fern offen­sicht­lich noch­mal 14 Cent pro Minu­te abzo­cken, unver­schäm­ter kann´s kaum noch wer­den). Wird dadurch nicht wirk­lich bes­ser, Sony…

[Edit:] Zum The­ma: Digi­ta­le Gesell­schaft – »Ver­stö­ße gegen Daten­schutz müs­sen weh tun!«

Sony-Logo: Copy­right Sony, Jol­ly Roger: Public Domain

Teaser: DAS SCHWARZE AUGE

Ich hat­te vor eni­ger Zeit bereits ein­mal über das Film­pro­jekt zum deut­schen Rol­len­spiel­klas­si­ker DAS SCHWARZE AUGE erzählt. Das war 2009 – und da man nichts mehr davon hör­te war ich davon aus­ge­gan­gen, dass das Pro­jekt stumm ver­stor­ben war. Doch falsch. Am nächs­ten Sams­tag, den 7. Mai, soll auf der Haupt­büh­ne der Role Play Con­ven­ti­on auf dem Köl­ner Mes­se­ge­län­de eine Prä­sen­ta­ti­on mit »umfang­rei­chem Pre­view-Mate­ri­al« statt­fin­den. Das berich­tet SF​-Fan​.de.

Es gibt sogar einen Teaser… (und der sieht eher gru­se­lig aus – ich bezweif­le auch stark, dass mit den bei deut­schen Fil­men übli­chen Bud­gets dar­aus etwas Ansehn­li­ches wer­den wird…)

Dank an Ste­phan Fleisch­hau­er für den Hin­weis!

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Teaser: NEED FOR SPEED – THE RUN

Nach­dem ein bri­ti­scher Online­shop offen­bar aus Ver­se­hen und viel zu früh eine Sei­te zu einem Spiel namens NEED FOR SPEED – THE RUN online gestellt hat, muss­te Elec­tro­nic Art Far­be beken­nen – bis­her gab es nur Gerüch­te – und hat dann schnell mal einen Teaser-Trai­ler bereit gestellt. Der neu­es­te Able­ger der NFS-Rei­he (die inzwi­schen offen­bar schnel­ler ite­riert als ein Tribb­le) soll wie­der über einen Sto­ry­mo­dus ver­fü­gen.

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Playstation-Network: Angreifer klaut Kundendaten

Als ich ges­tern vom Super-GAU sprach, war das nicht über­trie­ben. Sony hat heu­te im Play­sta­ti­on Blog end­lich die Kat­ze aus dem Sack gelas­sen, dass unbe­kann­te Angrei­fer ins Play­sta­ti­on-Net­work ein­ge­drun­gen sind und dort die Daten von unge­fähr 70 Mil­lio­nen Kun­den geklaut haben. Ob auch Kre­dit­kar­ten­da­ten dar­un­ter sind, dar­über »ist man sich nicht sicher«, aber allein die­se vor­sich­ti­ge For­mu­lie­rung zeigt deut­lich, dass dem so sein dürf­te. Unter den geklau­ten Daten befin­den sich auch Name, Anschrift,  Geburts­da­tum, Kauf­his­to­rie sowie Log-in und Pass­wort und offen­bar auch die Sicher­heits­fra­ge, die eine Pass­wort­wie­der­her­stel­lung ermög­licht, wenn man es ver­ges­sen hat.

Das ist arg, man muss sich vor allem fra­gen, war­um die Daten offen­sicht­lich nicht in einer ver­schlüs­sel­ten Form vor­la­gen, bzw. war­um eine vor­han­de­ne Ver­schlüs­se­lung schein­bar so leicht durch einen (oder meh­re­re) Angrei­fer aus­ge­he­belt wer­den konn­te?

Sony emp­fiehlt nun sei­nen Kun­den, ihre Kon­ten sorg­sam zu über­wa­chen – na toll… Es bleibt zu prü­fen, ob bei uner­laub­ten Zugrif­fen auf­grund der mög­li­cher­wei­se min­der­wer­ti­gen Sicher­heits­maß­nah­men des Kon­zerns hier Scha­dens­er­satz­for­de­run­gen sei­tens der Kun­den mög­lich sind. Ich gehe davon aus, dass dem so sein dürf­te. Wohl dem, der mit Pre­paid­kar­ten agiert hat.

Erneut zeigt sich nach dem Root­kit-Desas­ter, dass der Mega­kon­zern es mit dem Daten­schutz und den Kun­den­rech­ten nicht all­zu ernst zu neh­men scheint. Man fokus­siert sei­ne Auf­merk­sam­keit wohl lie­ber dar­auf, mit aller Macht und nicht eben gerin­gem finan­zi­el­len Auf­wand Per­so­nen zu ver­fol­gen, die ein ent­fern­tes Fea­ture der Play­sta­ti­on wie­der­her­stel­len wol­len. Das Geld wäre in die Sicher­heit des PSN offen­sich­lich bes­ser inves­tiert gewe­sen, gel­le Sony?

Wann das PSN den Kun­den wie­der zur Ver­fü­gung ste­hen wird ist unge­wiss, denn dar­über schweigt man sich nach wie vor aus.

Bild: PS3, aus der Wiki­pe­dia – mit einem Loch (Public Domain) ange­rei­chert von mir

WORLD OF WARCRAFT – Update 4.1: RISE OF THE ZANDALARI

Mor­gen soll der Patch 4.1 des nach wie vor erfolg­reichs­ten MMOs WORLD OF WARCRAFT online gehen. Eine der her­aus­ra­gen­den Neue­run­gen ist ein neu­es Sys­tem, um eine zum eige­nen Spiel­stil pas­sen­de Gil­de zu fin­den. Laut einem Ent­wick­ler­blog sind Guild­mas­ter dann in der Lage, ihre Gil­de nach Vor­lie­ben zu eti­ket­tie­ren, etwa ob man haupt­säch­lich rai­den möch­te oder auf PvP steht. Inter­es­sier­te Gil­den­lo­se kön­nen dann anhand die­ser Kri­te­ri­en nach einer für sie pas­sen­den Gemein­schaft suchen, ohne sich durch Foren gra­ben zu müs­sen oder irgend einen Chat­ka­nal voll­zu­spam­men. Selbst­ver­ständ­lich muss man sich mit einem sol­chen Sys­tem auch nicht mehr mit alt­mo­di­schem Schnick­schnack wie »mensch­li­cher Inter­ak­ti­on« her­um schla­gen… :o)

Wei­ter­hin soll es wöchent­li­che »Guild Chal­lenges« geben, also Auf­ga­ben, die man als Gil­de lösen kann und die sich um Raids, Instan­zen oder Batt­le­grounds dre­hen und zusätz­li­chen Loot und Gil­den-XP ver­spre­chen, letz­te­re wer­den nicht auf das täg­li­che Erfah­rungs­punk­te-Limit der Gil­de ange­rech­net. Es sieht irgend­wie so aus, als wol­le Bliz­zard unbe­dingt auch noch den letz­ten Ver­wei­ge­rer in eine Gil­de drän­gen… ;o)

Auch noch neu sind eine Level-85-Quest­rei­he in Stran­glet­horn und über­ar­bei­te­te Dun­ge­ons wie Zul’Gurub und Zul’Aman. Mein Rogue wird sich dar­über freu­en, dass Ste­alth kei­nen Abzug mehr auf die Bewe­gungs­ge­schwin­dig­keit gibt.

Mehr Details zum Update 4.1 RISE OF THE ZANDALARI im Ent­wick­ler­blog.

(Anmer­kung: ja, die­ser Arti­kel strotzt von Anglis­men – zum einen ist das the­men­im­ma­nent, zum ande­ren spie­le ich WOW auf­grund der gru­se­li­gen Über­set­zung – und weil ich nun­mal schot­ti­sche Zwer­ge mag – auf Eng­lisch. Man möge es mir nach­se­hen.)

Cover WOW Copy­right Bliz­zard Enter­tain­ment

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