Film, TV & Stream

Science Fiction-Kurzfilm: EL CAMINO

EL CAMINO ist ein SF-Kurz­film von Jai­me Jas­so & Fer­nan­do Cam­pos, in dem ein erfah­re­ner Raum­pi­lot einen letz­ten krum­men Deal annimmt, um für sei­ne Fami­lie zu sor­gen. Doch das droht gründ­lich schief zu gehen.

Beson­ders bemer­kens­wert fin­de ich bei die­sem Werk die visu­el­len Effek­te, die auf abso­lu­tem Pro­fi­ni­veau sind.

Es spie­len Gustavo San­chez Par­ra, Yam Ace­ve­do und Isra­el Islas, Regie führ­ten Fer­nan­do Cam­pos & Jai­me Jas­so, die haben auch pro­du­ziert (und einen Hau­fen ande­res Zeug gemacht, zum Bei­spiel die VFX), zusam­men mit Faus­to Can­tú Can­tú.

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Trailer: Marvels MOON KNIGHT

Phan­tas­tik-Freun­din­nen ken­nen Oscar Isaac als Poe Dame­ron in STAR WARS oder als Vat­ter Atrei­des in DUNE. Jetzt betritt er in der Rol­le von MOON KNIGHT das MCU, denn der wird die Haupt­fi­gur einer gleich­na­mi­gen Serie bei Dis­ney+.

In den Comics ist Marc Spec­tor ein ehe­ma­li­ger Mari­ne und frü­he­rer CIA-Agent, der zum Söld­ner wur­de und im Rah­men eines Auf­trags töd­lich ver­letzt wird. Er wird in die kürz­lich ent­deck­te Grab­stät­te des ägyp­ti­schen Mond­got­tes Kon­shu gebracht, wo er plötz­lich geheilt wird. Angeb­lich von Kon­chu selbst. In den Comics hat MOON KNIGHT eigent­lich kei­ne über­na­tür­li­chen Fähig­kei­ten, son­dern nutzt sei­ne Kampf­fä­hig­kei­ten, Intel­li­genz und tech­no­lo­gi­sche Gim­micks, also ganz ähn­lich wie Bat­man (mit dem die Figur auch immer wie­der ver­gli­chen wur­de). Aller­dings scheint sei­ne Ver­bin­dung zu Kon­chu es mög­lich zu machen, dass er von den Toten auf­er­ste­hen kann – die­se Ver­bin­dung führt aller­dings wohl auch zu Schi­zo­phre­nie

Man darf gespannt sein, wie Mar­vel das in der Serie fürs Cine­ma­tic Uni­ver­se abän­dert. Dem The­ma ent­spre­chend scheint die­se neue MCU-Serie deut­lich düs­te­rer zu sein als das, was man bis­her zu sehen bekam.

MOON KNIGHT star­tet am 30 März 2022 auf Dis­ney+.

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Trailer: FRAGGLE ROCK: BACK TO THE ROCK

Dis­ney war bekann­ter­ma­ßen mit sei­nen Neu­auf­la­gen der MUPPETS nicht so recht erfolg­reich. Die Ver­su­che waren zu unin­spi­riert und lei­der auch zu unwit­zig, um rich­tig zu zün­den.

Apple TV ver­sucht es jetzt mit einer ande­ren Serie aus dem Hau­se Hen­son und belebt die Frag­gles wie­der. Der Titel lau­tet FRAGGLE ROCK: BACK TO THE ROCK (FRAGGLE ROCK war der eng­li­sche Ori­gi­nal­ti­tel der Show, die bei uns ab 1983 als DIE FRAGGLES gesen­det wur­de).

Der Vor­gu­cker sieht zumin­dest schon mal so aus, als wol­le man sich eng am Ori­gi­nal ori­en­tie­ren.

FRAGGLE ROCK: BACK TO THE ROCK soll ab dem 21. Janu­ar 2022 auf Apple TV+ zu sehen sein.

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Trailer: DOCTOR STRANGE IN THE MULTIVERSE OF MADNESS

Mal eben schnell aus dem Weih­nachts­ur­laub: Per­so­nen, die sich SPIDER-MAN: NO WAY HOME im Kino ange­se­hen haben und bis zum Ende des Abspanns sit­zen geblie­ben sind, ken­nen ihn bereits, den Trai­ler zu DOCTOR STRANGE IN THE MULTIVERSE OF MADNESS, dem nächs­ten MCU-Film. Bene­dict Cum­ber­batch über­nimmt erneut die Titel­rol­le und auch Eliza­beth Olsen wird als Wan­da Maxim­off ali­as Scar­let Witch zu sehen sein.

Ich bin sehr gespannt, ob das wirk­lich die Stran­ge-Vari­an­te aus WHAT IF? ist …

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Denis Villeneuve verfilmt Arthur C. Clarkes RENDEZVOUS WITH RAMA

RENDEZVOUS WITH RAMA hat nichts mit irgend­wel­chen Mar­ga­ri­nen zu tun (wegen die­ser Namens­ähn­lich­keit zu Pflan­zen­fett lau­te­te der deut­sche Titel auch ziem­lich unpoe­tisch RENDEZVOUS MIT 31/​439), es han­delt sich dabei um den Titel eines klas­si­schen Sci­ence Fic­tion-Romans von Alt­meis­ter Arthur C. Clar­ke aus dem Jahr 1973, der damals den Hugo- und den Nebu­la-Award gewann. Es geht dar­in um eine Grup­pe von For­schern, die ein 50 Kilo­me­ter lan­ges außer­ir­di­sches Raum­schiff, wel­ches das Son­nen­sys­tem durch­quert, betre­ten und unter­su­chen. Die­se äußerst knap­pe Beschrei­bung deu­tet aller­dings nicht mal ansatz­wei­se an, wor­um es tat­säch­lich geht.

Denis Ville­neuve will den Stoff in einen SF-Film umset­zen und bleibt damit nach BLADE RUNNER und DUNE bei den SF-Klas­si­kern. Ter­mi­ne für das Pro­jekt gibt es noch nicht, die Pro­duk­ti­on dürf­te aller­dings frü­hes­tens in 2023 los­ge­hen, da im Juli 2022 erst ein­mal die Dreh­ar­bei­ten für DUNE Teil zwei star­ten wer­den, der im Okto­ber des dar­auf fol­gen­den Jah­res in die Kinos kom­men soll.

Aus dem­sel­ben Grund gibt es auch noch kei­ne Details zur Beset­zung.

Bild Denis Ville­neuve von Gage Skid­mo­re, aus der Wiki­pe­diaCC BY-SA

Fanfilm: HALO – A HERO´S JOURNEY

Nach den Nach­rich­ten gera­de zur HALO-Fern­seh­se­rie gleich noch­mal das­sel­be The­ma: Bei HALO – A HERO´S JOURNEY han­delt es sich um einen Fan­film von Shawn Bu (DARTH MAUL: APPRENTICE) und Vi-Dan Tran (CYBERPUNK 2077: PHOENIX PROGRAM) unter Mit­hil­fe der Cos­play­grup­pe 405th Euro­pean.

Gedreht wur­de drei Tage lang, die Post­pro­duk­ti­on dau­er­te drei Wochen. Und erneut sieht man, dass auch in Deutschland/​Europa Talen­te vor­han­den wären, um phan­tas­ti­sche The­men anspre­chend umzu­set­zen, die ver­ant­wort­li­chen Sen­der und Stu­di­os müss­ten nur wol­len. Stellt euch mal vor was die Macher hin­ter die­sem Fan­film mit einem Bud­get rea­li­sie­ren könn­ten, selbst wenn es nur so klein wäre, wie im üblich …

Jede Men­ge wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Links zum Pro­jekt fin­det man auf der You­tube-Sei­te zum Film des­we­gen mal dahin durch­kli­cken.

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First Look Trailer: HALO – THE SERIES

Wie schon bekannt machen Micro­soft und Para­mount aus der Com­pu­ter­spie­le­rei­he HALO eine Fern­seh­se­rie. Dumm dar­an ist nur, dass die ver­mut­lich auf dem Strea­ming­dienst Para­mount+ lau­fen soll und die dafür ordent­lich Abo­ge­büh­ren kas­sie­ren wol­len, die sie zumin­dest von mir nach dem STAR TREK-Deba­kel ganz sicher nicht bekom­men wer­den.

Dra­ma­tiz­ing an epic 26th-cen­tu­ry con­flict bet­ween huma­ni­ty and an ali­en thre­at known as the Coven­ant, Halo the series will wea­ve deep­ly drawn per­so­nal sto­ries with action, adven­ture and a rich­ly ima­gi­ned visi­on of the future.

Seri­en­schöp­fer sind Ste­ven Kane (THE LAST SHIP) und Kyle Kil­len (MIND GAMES), die auch alle Dreh­bü­cher schrie­ben, es spie­len unter ande­rem Pablo Schrei­ber (als Mas­ter Chief), Nata­scha McElho­neYerin HaBokeem Wood­bi­neJen Tay­lorShaba­na Azmi und Oli­ve Gray.

Einen Start­ter­min außer »in 2022« gibt es noch nicht. Man darf anneh­men, dass die Gier­lap­pen bei Para­mount erst ihren Strea­ming­dienst inter­na­tio­nal instal­lie­ren wol­len.

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Pro­mo­gra­fik Copy­right Para­mount & Micro­soft

Grandios: TONK – UND EINE MYSTERIÖSE SCHÖNHEIT

Beim Ani­ma­ti­ons­film TONK – UND EINE MYSTERIÖSE SCHÖNHEIT han­delt es sich um einen Pilot­film für eine geplan­te TV-Serie, mit dem die Macher Auf­merk­sam­keit für ihr Pro­jekt gewin­nen wol­len, um Stu­di­os Pro­du­zen­ten für das Pro­jekt zu fin­den. Die Macher hin­ter dem Pro­jekt schrei­ben:

Tonk, ein tap­fe­rer Mönch aus dem Klos­ter des wei­ßen Tigers muss den Weg zum Turm der Wel­ten fin­den, um eine der vier Him­mels­waf­fen neu zu schmie­den. Nur so kann er die Schre­ckens­herr­schaft Ben­kaos ver­ei­teln und das Gleich­ge­wicht der Welt wie­der her­stel­len.

Mit Tonk gestal­ten wir die tra­di­tio­nel­len chi­ne­si­schen Schat­ten­spie­le neu. Dies erfolgt durch die Neu­in­ter­pre­ter­ti­on der asia­ti­schen Mytho­lo­gie und der visu­el­len Gestal­tung im Sche­ren­schnitt. Durch die Redu­zie­rung auf den Umriss der Figu­ren erge­ben sich span­nen­de Mög­lich­kei­ten eine Geschich­te zu erzäh­len. Ähn­lich wie bei einem Buch oder Hör­spiel gelingt es, die Phan­ta­sie des Betrach­ters anzu­re­gen. Wir freu­en uns wel­che Form das Pro­jekt schon ange­nom­men hat und bli­cken nach vor­ne, um Tonk bald zu einem erfolg­rei­chen Seri­en­for­mat zu brin­gen.

Und das Anse­hen lohnt, denn die Umset­zung als eine Art cine­ma­ti­scher Sche­ren­schnitt-Ani­ma­ti­on ist gran­di­os gelun­gen und zeigt auf beein­dru­cken­de Wei­se, dass pro­fes­sio­nel­le Ani­ma­ti­on und Inno­va­ti­on auch außer­halb Hol­ly­woods mög­lich ist. Hin­ter TONK ste­hen die Fil­me­ma­cher Alex­an­der Klein­rensing und Chon-Dat Nguy­en, das Dreh­buch stammt von Hai­ko Hör­nig und Adri­an vom Baur.

Das ist der­ma­ßen gran­di­os umge­setzt, dass man sich wun­dern muss, war­um da nicht sofort jemand zugreift, aller­dings wis­sen wir ja lei­der, wie es um phan­tas­ti­sche Inhal­te im deut­schen Fern­se­hen und Kino steht: Ganz, ganz trau­rig.

Umso wich­ti­ger, dass ihr dem Pro­jekt durch flei­ßi­ges Tei­len des You­tube-Links zu Sicht­bar­keit ver­helft!

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Abgefahrener Trailer: Michelle Yeoh in EVERYTHING EVERYWHERE ALL AT ONCE

Michel­le Yeoh spielt die Haupt­rol­le im abge­fah­re­nen SF-Film EVERYTHING EVERYWHERE ALL AT ONCE. Sie stellt eine chi­ne­si­sche Immi­gran­tin dar, die in ein phan­tas­ti­sches Aben­teu­er gerät, in deren Ver­lauf nur sie die Welt ret­ten kann, indem sie durch par­al­le­le Rea­li­tä­ten des Mul­ti­ver­sums reist. Und ja: natür­lich kann sie zei­gen, was sie in Sachen Mar­ti­al Arts so drauf hat. Nein, es han­delt sich nicht um einen Mar­vel-Film, aber es pro­du­zie­ren unter ande­rem Antho­ny Rus­so und Joe Rus­so (die Regis­seu­re von AVENGERS: ENDGAME und INFINITY WAR).

Kling irre? Das ist auch der Trai­ler. Sehr viel­ver­spre­chend.

Regie führ­ten  Dan Kwan (SWISS ARMY MAN) und Dani­el Schein­ert (SWISS ARMY MAN), die auch das Dreh­buch ver­fass­ten. Neben Yeoh spie­len Jamie Lee Cur­tisSte­pha­nie HsuKe Huy QuanJames HongAndy LeAudrey Wasi­lew­skiAntho­ny Moli­na­ri und ande­re.

EVERYTHING EVERYWHERE ALL AT ONCE soll am 22. März 2022 in die US-Kinos kom­men, für Deutsch­land gibt es lei­der noch kei­nen Ter­min, ich hof­fe sehr, dass irgend­ein Ver­lei­her zugreift.

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IN 80 TAGEN UM DIE WELT mit David Tennant jetzt in der ZDF-Mediathek

Das ZDF möch­te offen­bar an alte Weih­nachts­mehr­tei­ler-Zei­ten anknüp­fen und hat bei einer BBC-Mini­se­ri­en-Neu­auf­la­ge von Jules Ver­nes IN 80 TAGEN UM DIE WLT mit­pro­du­ziert. Die Haupt­rol­le des Rei­sen­den Phi­leas Fogg über­nimmt der Ex-Doc­tor und Fan-Lieb­ling David Ten­n­ant. In wei­te­ren Rol­len sind zu sehen: Leo­nie Benesch als Abi­ga­il Fix, Ibra­him Koma als Pas­se­par­tout, Peter Sul­li­vanAntho­ny Fla­na­ganShi­vaa­ni Ghai als Aou­da, Evan Hengst u.v.a.m.

Ja, rich­tig gele­sen: Abi­ga­il Fix, aus dem Detek­tiv wur­de eine Frau und Jour­na­lis­tin, was bereits dar­auf hin­deu­tet, dass man rela­tiv frei mit dem Ori­gi­nal­stoff umge­gan­gen ist, was Puris­ten nicht erfreu­en dürf­te. Ich fin­de das völ­lig in Ord­nung, wenn es gut gemacht ist, denn ers­tens schrei­ben wir das 21. Jahr­hun­dert und zwei­tens kennt man so nicht schon den gesam­ten Plot.

Ab dem 21. Dezem­ber kann man IN 80 DAYS AROUND THE WORLD im ZDF sehen, seit dem 11. Dezem­ber steht die gesam­te Mini­se­rie aber bereits in der ZDF-Media­thek zur Ver­fü­gung. Erfreu­li­cher­wei­se auch im Ori­gi­nal­ton, denn David Ten­n­ant muss man in eng­li­scher Spra­che sehen.

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