Ich hatte auf die Kickstarter-Seite zu David BrabensELITE-Neuauflage bereits hingewiesen. Unter den Spendenwilligen regte sich Unmut darüber, dass es auf der Projektseite kaum weitere Informationen zum Spiel gab, noch nicht einmal ein Einführungsvideo. Das wurde jetzt behoben:
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Erneut gibt es ein HUMBLE INDIE BUNDLE diesmal wieder wie gewohnt mit Computerspielen statt eBooks. Der Clou diesmal: trotz des Namens erhält man die Spiele nicht nur in Versionen für Android, sondern gleich auch für PC, Mac OS X und Linux (falls vorhanden).
Mit dabei sind diesmal Crayon Physics Deluxe, Eufloria, Splice, Superbrothers: Sword & Sworcery EP und Waking Mars. Nun kenne ich die meisten davon zwar nicht, weiß aber, dass beispielsweise EUFLORIA und WAKING MARS hochgelobt ob ihres Spielwitzes und ihrer innovativen Ansätze sind.
Wie immer beim HUMBLE BUNDLE darf man zahlen, was man möchte. Gibt man mehr als den Durchschnitt, erhält man MACHINARIUM! als Dreingabe. Wie bei jedem BUNDLE bekommt man hier jede Menge DRM-freie und innovative Independent-Spiele fürs Geld. Die etablierte Spieleindustrie sollte sich ein Beispiel nehmen, aber die eiert ja lieber mit zwanzigmal aufgekochten alten Spielideen herum … Und natürlich geht auch diesmal ein Anteil an wohltätige Zwecke.
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Bei ArenaNet sind sie ganz schön umtriebig und aktiv. Kaum ist Mad King Thorn, der Bösewicht des Halloween-Events im MMO GUILD WARS 2, in seine Schranken verwiesen, rückt man bereits mit der Neuigkeit heraus, dass es schon im November ein neues Ereignis geben wird. Dieses trägt den Titel THE LOST SHORES. Den minimalst-Informationen des Teasers kann man entnehmen, dass sich Land aus der Sea Of Sorrows erheben wird.
Ebenfalls wird darauf hingewiesen, dass es sich diemal um einen Event handelt, der nur ein einziges Mal stattfinden wird, es ist also nicht wie Halloween etwas, das es jedes Jahr geben wird. Man hat offenbar nur einmal die Chance, an THE LOST SHORES teilzunehmen – diese Möglichkeit wird nicht wieder kommen – und das Gesicht Tyrias soll für immer verändert werden.
Man kommt nicht umhin festzustellen, dass ArenaNet bei GUILD WARS 2 bisher fast alles richtig macht, um die Spieler bei Laune zu halten. Es gab zu Halloween zwar ein paar, die wegen des mäßigen Loots nach dem Sieg über den Mad King gemault haben, allerdings haben die nicht verstanden, dass es bei diesem Spiel eben nicht primär um eine Aufrüstungsspirale durch immer tollere Loot-Gegenstände geht.
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Screenshot THE LOST SHORES Copyright ArenaNet/NCSoft
Bei GUNS OF ICARUS ONLINE von MuseGames handelt es sich um eine Art MMO. Der Ansatz ist: Luftschiffe kämpfen in einem postapokalyptischen Steam- und/oder Dieselpunk-Szenario gegeneinander. Dabei sind diese Luftschiffe mit Teams von Spielern besetzt. Mögliche Rollen sind Captain, Engineer und Gunner.
Zum Spiel gibt es nun einen Launch-Trailer, den sieht man unten. GUNS OF ICARUS ONLINE ist der Nachfolger des gleichnamigen Vorgängers, der war allerdings ein Solospiel, deswegen fehlt ihm das »Online« im Namen. Der Launch steht unmittelbar bevor. Der Spaß ist nicht einmal teuer, bei Steam kostet der Titel gerade mal 18,99 Euro, da kann man meiner Ansicht nach nicht meckern.
Auf jeden Fall sieht das großartig aus!
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Die Inspiration MINECRAFT ist bei A GAME OF DWARVES kaum zu übersehen, allerdings kommt ja auch das Klötzchenspiel von INFINIMINER und DWARF FORTRESS. Allerdings führt A GAME OF DWARVES das Blöcke Abbauen viel weiter und fügt zahllose weitere Spielelemente ein, so dass man hier tatsächlich von einer Inspiration und nicht von einem Plagiat sprechen kann. Wie es sich spielen und ob es auch hier einen Open World-Ansatz gibt, lässt, wird man testen müssen.
Die Download-Version ist seit Vorgestern erhältlich, beispielsweise via Steam, die Fassung in einer Pappschachtel wird am Mitte November im Laden stehen. Ich denke, das sieht ziemlich cool aus, außerdem finde ich Zwerge prima. Prost!
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Ich weiß, es ist Montag und dieser Tag der Woche ist allenthalben nicht sonderlich beliebt. Hier auf PhantaNews fühlen wir uns natürlich verpflichtet, den Start zu erleichtern, deswegen unten eine Computeranimation von Animusic HD, die ein Musikinstrument zeigt, das der Traum eines jeden Steampunks sein dürfte. Mehr zu Animusic HD findet man auf der Facebook-Seite des Projekts.
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Nach ELEPHANTS DREAM, BIG BUCK BUNNY und SINTEL gibt es nun das vierte OpenMovie der Blender Foundation, das ausschließlich mit OpenSource-Software realisiert wurde. Im Gegensatz zu den Vorgängern ist TEARS OF STEEL allerdings kein reiner Animationsfilm, sondern ein Realfilm mit umfangreichen Computereffekten.
Die Geschichte: In der Zukunft versammelt sich ein Team von Wissenschaftlern in Amsterdam, um die Welt vor der Zerstörung durch marodierende Roboter zu retten.
Sechs Monate dauerte die Erschaffung von TEARS OF STEEL, ein internationales Team aus 23 CGI-Künstlern, Schauspielern, Musikern und Programmierern hat daran gearbeitet. Unter den Mimen auch ein nicht unbekannter Name: Derek de Lint kennt man aus verschiedenen Produktionen, darunter den Katastrophenfilm DEEP IMPACT und die US-Fernsehserie POLTERGEIST. Regisseur des Films ist Ian Hubert, der bisher als Modellbauer und CGI-Künstler tätig war.
Für die Realisierung wurde – wie bereits erwähnt – ausschließlich auf OpenSource-Software zurück gegriffen. An erster Stelle natürlich die Modelling- und Animationssoftware Blender, weiterhin die Bildbearbeiter GIMP und MyPaint. Geschnitten und gerendert wurde auf Linux-Rechnern unter Ubuntu und Debian. Da es sich bei TEARS OF STEEL um ein OpenMovie handelt, stehen alle Ressourcen der Produktion im Netz zur freien Verfügung bereit. Auch der knapp über 12 Minuten lange Film selbst steht unter einer Creative Commons-Lizenz.
Weitere Informationen finden sich auf der Webseite des Projekts, dort kann man zudem DVDs bestellen.
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Die CGI-Schmiede und Emmy-Gewinner Pixomondo zeigt, wie man für die zweite Staffel der Fantasyserie GAME OF THRONES virtuelle Gebäude in echte Landschaften rendert oder Wölfe auftreten lässt, ohne sie wirklich auf Schauspieler treffen zu lassen. Das ist ziemlich beeindruckend, kann aber auch den »sense of wonder« schmälern. Deswegen an dieser Stelle eine Spoilerwarnung!
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Während bei uns kaum jemand das Konzept des Crowdfunding so recht wahr genommen hat und deutsche Portale vor langweiligen Projekten ohne Sexappeal nur so strotzen, jagt auf Kickstarter eine Sensation die andere. Vor drei Tagen wurde das Projekt OUYA dort eingestellt, das Fundingziel waren stolze 950000 Dollar. Bereits gestern wurde die zwei Millionen-Grenze durchbrochen, heute liegt die angebotene Geldmenge bereits bei über 3,7 Millionen Bucks. Man kann wieder einmal sehen, dass interessante Projekte, die es verstehen, den »Nerv des Netzes« zu treffen, auf diesem Weg großartig funktionieren.
Zum Projekt: OUYA soll eine Spielekonsole abseits ausgetretener Wege und vor allem abseits proprietärer Formate und DRM-Maßnahmen werden. Die »Open Game Console« soll unter Android laufen und völlig offen sein, so dass jeder dafür Spiele programmieren kann – zumindest jeder der etwas vom Coden für Android versteht. Das können bei einem Erfolg natürlich bekannte Developer sein, aber genauso gut eben auch der Indie- oder Hobbyprogrammierer.
HDMI-Verbindung zum Fernseher TV, unterstützt bis 1080p HD
WiFi 802.11 b/g/n
Bluetooth LE 4.0
USB 2.0 (ein Port)
Bluetooth-Controller mit Standardkontrollen: zwei analoge Sticks, d‑Pad, acht Buttons, ein System ‑Button), ein Touchpad
Android 4.0
Der Preis für die Konsole soll dabei inklusive eines Controllers gerade einmal 99 Dollar betragen. Viel Wert legen die Projektinitiatoren darauf, dass es ein offenes System werden wird, eins für Hacker: wer es rooten will, der kann das tun, wer eigene Hardware via USB oder Bluetooth anschließen will, der soll das tun.
Großartiges Ding, der angestrebte Verkaufspreis erscheint fast unglaubwürdig, bei einem Erfolg könnte das dank des offenen Konzepts eine ganz große Nummer im Konsolen- und Gamingbereich werden, denn der Frickelfaktor wird viele ansprechen und ich gehe davon aus, dass in kürzester Zeit unabhängige Pakete zur Spieleentwicklung erscheinen werden. Weitere Details und selbstverständlich die Gelegenheit mitzumachen auf der Projektseite.
Gerade erst gesehen … Das Erstellen von Filmen mit Gameengines, sogenannte Machinimas, ist längst ein Teil der Populärkultur, der es auch ganz normalen Personen ermöglicht, interessante Geschichten zu erzählen. Eine der Engines die aufgrund ihrer Möglichkeiten immer wieder gern genutzt wird, ist ValvesSource Engine.
Und der Entwickler von Spielen wie PORTAL oder HALF-LIFE beweist jetzt ein Herz für Machinima-Regisseure. Seit dem 27. Juni bietet Valve den »SOURCE FILMMAKER« (SFM) kostenlos zum Download an. Zuvor muss man sich für die Beta-Version allerdings auf der zugehörigen Webseite anmelden – und Steam muss auf dem Rechner installiert sein.
Filme werden in einer »what-you-see-is-what-you-get«-Umgebung realisiert, die sich der Inhalte des inzwischen kostenlosen Spiels TEAM FORTRESS bedient. Auf der Webseite bietet Valve via YouTube haufenweise Videos an, die zeigen, wie man die Software bedient und darin Szenen erstellt, Kameras anlegt und zusammen mti Ton zu Videos kombiniert.
Das halte ich – und man vergebe mir den kleinen Gag – für ganz großes Kino und ich werde SFM selbstverständlich testen und dann berichten!
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