Ein weiteres neues Feature des SF-Entdeckungsspiels NO MAN’S SKY wird Virtual Reality sein. Mehr als zwei Jahre nach dem leicht missglückten Start des Spiels, das inzwischen eine Menge Strecke aufgeholt hat, wird es in diesem Sommer VR-Fassungen für Playstation und Steam geben.
Es wird kein neuer VR-Modus sein, man soll exakt dasselbe Spiel wie bisher dann eben in der Virtual Reality erleben können. Man darf gespannt sein, wie gut das umgesetzt wurde, denn wie zuletzt SKYRIM bemerken musste, ist es mit einer simplen VR-Kamera nicht getan, es sind deutlich mehr Anpassungen nötig, um das Spielerlebnis in das neue Medium zu übertragen.
Damit sind zwei der drei angekündigten »neuen Säulen« von NO MAN’S SKY bekannt, die erste war erheblich aufgebohrte Multiplayer-Features, die dritte wird noch angekündigt. Vermutlich in Kürze.
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Die deutsche Spieleschmiede Daedalic Entertainment hat einen dicken … äh … Fisch an Land gezogen: In Zusammenarbeit mit Middle-Earth Entreprises, den Rechteinhabern vom HERR DER RINGE und dem HOBBIT, werden mehrere Spiele aus dem Fantasy-Franchise entwickelt werden.
Das erste davon wird GOLLUM sein, das sich wie der Name nicht nur andeutet um Smeagol/Gollum drehen wird, den Ringträger.
Daedalic-Chef und Mitgründer Carsten Fichtelmann sagte gegenüber dem Hollywood Reporter:
Man hat ohnehin diesen großen Konflikt in dem Charakter, bei dem ständig zwei Stimmen mit Dir sprechen, deswegen gibt es schon gute Gründe, in diesem Spiel Entscheidungen zu treffen: Die Entscheidungen Smeagols oder die Gollums.
Das Game soll im Jahr 2021 für »alle dann relevanten Plattformen« erscheinen.
Mit dem kommenden Spiel CADENCE OF HYRULE, das sich – wie der Name schon andeutet – um bekannte Versatzstücke aus der ZELDA-Reihe dreht, gibt Nintendo die Schlüssel für das Land Hyrule und dessen Bewohner aus der Hand. Denn die Entwickler des Games sind Brace Yourself Games, das Team hinter Crypt of the Necrodancer. Und ich halte es schon für bemerkenswert, dass Big N ein solches großes Franchise zumindest teilweise einem Indie-Entwickler überlässt.
Deswegen wundert es auch nicht, dass es deutliche Ähnlichkeiten zwischen CRYPT und CADENCE gibt, vermutlich haben die Verantwortlichen bei Nintendo gesagt: Nehmt eure Engine und macht ein Zelda-Spiel.
CADENCE OF HYRULE soll noch in diesem Frühjahr für die Switch erscheinen.
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Neues von der Game Developers Conference: Quixel haben ein beeindruckendes Video veröffentlicht, das auf 3D-gescannten Landschaften in Island basiert und das in Echtzeit in der Unreal Engine läuft.
REBIRTH ist quasi eine Science Fiction-Fassung von Island, das Team hat sich einen Monat auf der Insel aufgehalten und über 1000 Scans geschossen. An der Umsetzung in Unreal Engine 4.21, die einen Monat dauerte, arbeiteten nur drei Personen (am Video waren allerdings erheblich mehr Personen beteiligt, wie der Abspann zeigt).
Ein weiteres Beispiel dafür, was in Sachen Computerspielegrafik so alles auf uns zukommt.
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VAMPIRE: THE MASQUERADE – BLOODLINES ist ein Computer-Rollenspiel aus dem Jahr 2005, das auf White Wolfs Kult-Pen&Paper-Rollenspiel und der World Of Darkness basiert. Jetzt soll es einen zweiten Teil geben.
Der Autor hinter dem Original, Brian Mitsoda, ist auch der Cheferzähler bei Teil zwei. Entwickelt wird das Spiel vom Indie-Spielentwickler Hardsuit Labs und vertrieben von Paradox interactive, die halten die Rechte an der World Of Darkness. Man möchte sich im Stil eng an den ersten Teil halten, das Spiel soll »ein Nachfolger im Geiste« werden.
Zum Inhalt schreibt man:
Created in an act of vampire insurrection, your existence ignites a blood war among the vampire factions who run Seattle. To survive, you’ll choose a clan and enter into uneasy alliances with the competing factions in a world which will react to every choice you make. Unleash your supernatural powers against your prey, but be mindful of your surroundings at all times or run the risk of breaking the Masquerade – the absolute law of secrecy that keeps Vampire society hidden from humanity.
Du wurdest während eines Aktes des Vampiraufstands erschaffen, deine Existenz entfacht einen Blutkrieg zwischen den Vampirfraktionen, die Seattle führen. Um zu überleben, wählst du einen Clan und gehst unsichere Allianzen mit den konkurrierenden Fraktionen in einer Welt ein, die auf jede deiner Entscheidungen reagieren wird. Entfessle deine übernatürlichen Kräfte gegen deine Beute, aber denk stets an deine Umgebung oder laufe Gefahr, die Maskerade zu brechen – das absolute Gesetz der Geheimhaltung, das die Vampirgesellschaft vor der Menschheit verbirgt.
VAMPIRE: THE MASQUERADE – BLOODLINES soll 2020 erst für PC später und Konsolen (PS$, XBox One) erscheinen.
Wie bereits von Etlichen erwartet, enthüllte Internetgigant Google auf der Game Developer’s Conference in San Francisco gestern sein geheimnisumwobenes neues Projekt: Einen Cloudgamingservice mit dem Namen »Stadia«.
»Cloud Gaming Service« bedeutet, dass man auch ressourenfressende Computerspiele über eine Internetleitung auf Geräte gestreamt bekommt und dort auch mit schwächerer Hardware nutzen kann. Weiterhin sollen die angebotenen Spiele auf verschiedenen Plattformen nutzen können, man fängt also beispielsweise am Desktop an und macht dann auf dem Sofa am Tablet nahtlos weiter. Man soll die Games beispielsweise in den Browser Chrome, auf Chromecast und die Pixel-Geräte des Konzerns streamen können, aber auch Smart-Fernseher sollen als Endgeräte dienen.
Laut Aussage von Google-Mitarbeitern reicht dabei eine Leitungsgeschwindigkeit von 25 MBit für eine Darstellung der Spiele in 4K mit 60 Hertz. Während der Testphase erreichte man Full HD mit 60 Hertz, das konnte allerdings nach Aussage einer Konzernmitarbeiterin nochmals verbessert werden.
Für Interessierte im in Sachen Breitband-Internet gnadenlos rückständigen #neuland Deutschland dürfte so etwas allerdings leider ein Traum bleiben.
Als Zusatzgimmick zum Dienst bietet Google zudem einen neuen Spielecontroller an, der allerdings jegliche Innovation vermissen lässt.
Ebenfalls angekündigt wurde ein eigenes Entwicklerstudio namens »Stadia Games and Entertainment«, das die Plattform mit eigenen Inhalten versorgen soll.
Stadia soll noch in 2019 starten und zwar in den USA, Kanada, UK und Europe. Nach dem Debakel mit Google+ und anderen Diensten wie Reader sollte man sich allerdings gut überlegen, ob man einem Konzern Geld hinterher werfen möchte, der ständig Angebote mit haufenweise Nutzern abschaltet. Man könnte von heute auf morgen ohne seine gemieteten Spiele da stehen. Persönlich würde ich einen solchen Service maximal zum Antesten von Games nutzen.
Als Disney damals LucasFilm kaufte, wurde LucasFilm Games, das Studio hinter zahllosen Computerspieleklassikern um STAR WARS oder INDIANA JONES, geschlossen. Der Konzern wollte fortan für Games nur noch Lizenzen vergeben, aber nichts mehr selbst entwickeln.
Ab sofort ist das anders. Wie verschiedene Onlinemedien berichten, soll LucasFilm Games (nicht LucasArts!) wiederbelebt werden, um eigene Inhalte zu produzieren. Ein Grund dafür dürfte sein, dass man beim Maus-Haus unzufrieden über den Lizenzinhaber Electronic Arts ist, die angekündigte, weit fortgeschrittene Games einfach mal kurz und schmerzlos fallen lassen, der aber auch mit unverschämten Lootbox-Systemen beispielsweise bei STAR WARS BATTLEFRONT II die Fans gegen sich aufbrachte. Offenbar reicht den Verantwortlichen bei Disney der Imageverlust jetzt.
In den letzten Tagen erschienen Stellenanzeigen in Sachen LucasFilm auf disneycareers.com, gesucht werden Produzenten, Marketingkoordinatoren, künstlerische Leiter, sowie Mitarbeiter für weitere Positionen. Ein asiatischer Ableger ist offenbar ebenfalls geplant.
Laut Informationen soll das auferstandene LucasFilm Games Inhalte aus STAR WARS und anderen LucasFilm-Franchises produzieren, und zwar auf allen Plattformen, also PC, Mac, Mobilgeräten, aktuellen Spielkonsolen und AR/VR-Headsets. Später in diesem Jahr soll bereits WILLOW VR kommen, deswegen gehe ich davon aus, dass das ILMxLAB hier Expertise beisteuern dürfte.
Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass dieses neue LucasFilm Games vermutlich nicht viel mit dem alten zu tun haben wird. Dass man aber Electronic Arts offenbar die Lizenzen nicht weiter verhunzen lassen will, halte ich für eine sehr gute Idee.
Logo LucasFilm Games, 1984, Atari 8‑bit Computer, Copyright LucasFilm und Disney
Die Macher hinter der Game-Engine Unity zeigen mal wieder in einer Demo, was darin alles in Echtzeit möglich ist. Und wie schon bei ADAM zeigt auch THE HERETIC was in der Engine alles geht – und das ist absolut beeindruckend.
Insbesondere geht es diesmal um eine glaubwürdige Darstellung von Menschen, ein Punkt mit dem es bis heute Schwierigkeiten gibt, ich erinnere nur an die Grimassen der NPCs in MASS EFFECT ANDROMEDA (und das bei dem Budget von BioWare und Electronic Arts).
Man sollte sich allerdings darüber im Klaren sein, dass es sich hier um eine Demonstration handelt, die zeigt was Unity in Zukunft kann, denn das Demo-Team um Veselin Efremov hat Zugriff auf Technologien, die erst in Zukunft in der Engine vorhanden sein werden. Dazu heißt es:
Most of the technology is available today. The project is based on Unity 2019.1, which releases soon, and some of the improvements we’ve made are slated for Unity 2019.2.
THE HERETIC ist laut Aussage der Macher nur ein Teaser für einen umfangreicheren Film, der in Kürze folgen wird.
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Hello Games haben die nächste Erweiterung für ihr SF-Erforschungsspiel NO MAN’S SKY angekündigt. Die trägt den Titel NO MAN’S SKY BEYOND und der zentrale neue Punkt soll Multiplayerspiel sein. Das geht eigentlich bereits seit dem letzten großen Update NEXT, das Zusammenspiel von bis zu 16 Spielern erlaubte. In BEYOND soll das erheblich erweitert werden, auch wenn man bei Hello Games Wert auf die Aussage legt, dass das kein klassisches MMO mit monatlichen Kosten oder Mikrotransaktionen werden wird. Wie schon in der Vergangenheit wird die neue Erweiterung für Besitzer des Spiels kostenlos sein. Allerdings schweigt der Entwickler sich über weitere Details zu neuen Mehrspieler-Features bisher aus, nennt diese aber »radikal anders« als bisher.
Das soll allerdings nicht der einzige Aspekt von NO MAN’S SKY BEYOND sein, es sind zwei weitere größere Features angekündigt, über die man in den nächsten Wochen Details enthüllen will. Mehr dazu wenn ich es erfahre.
Nintendo hat sich bisher aus dem Virtual Reality Geschäft ferngehalten – »Hype« kann man das nun wahrlich nicht nennen, weil es noch keine Killerapplikation gibt und die Brillen nach wie vor zu teuer und zu klobig sind. Was wir also brauchen sind Geräte und Anwendungen, die die Akzeptanz des grandiosen Mediums erhöhen. Bisher war so ziemlich jeder, dem ich die Technik demonstriert habe, von den Möglichkeiten begeistert.
Nintendo will jetzt eine Labo-Variante herausbringen, die die Switch zur Hilfs-VR-Brille macht. Man bekommt einen Pappkarton mit Linsen, in die man die Switch vorne einklemmt. Das funktioniert ähnlich wie die diversen Smartphone-Lösungen
Und es ist eine große Schnapsidee, denn die Auflösung von Nintendos Konsole ist viel zu gering für ein auch nur halbwegs brauchbares VR-Erlebnis, zudem kann ich mir nicht vorstellen, dass das Headtracking auch nur annähernd sinnvoll funktioniert, somit ist Simulator Sickness vorprogrammiert. Wenn ihr an Virtual Reality interessiert seid, dann haltet euch davon fern und besucht lieber eine Demo einer echten Lösung (HTV Vive, Oculus Rift, Oculus Go oder Playstation VR), oder eins der Holocafés, beispielsweise in Düsseldorf. Dort kann man ausprobieren, wie VR wirklich geht, statt solch eine halbgare Lösung zu kaufen, die aufgrund der technischen Unzulänglichkeiten eher abschrecken als begeistern wird.
Den Kit mit den Linsen bekommt man ab Mitte April für ca. 40 Euro. Lasst die Finger davon.
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