Computerspiel

VADER IMMORTAL

Seit ges­tern kann man sie bekom­men, die neue Vir­tu­al Rea­li­ty Expe­ri­ence VADER IMMORTAL aus dem Hau­se Lucas­film, genau­er gesagt von ILMx­LAB, der Abtei­lung, die sich unter ande­rem inten­siv mit VR befasst. Als alter STAR WARS-Fan muss­te ich natür­lich einen Blick wer­fen.

Und man muss zuge­ste­hen, die Macher bei ILMx­LAB zei­gen auf beein­dru­cken­de Wei­se, wie Sto­rytel­ling in der VR funk­tio­nie­ren muss. Man schlüpft in die Rol­le einer  Schmugg­le­rin, die zusam­men mit einem vor­lau­ten Dro­iden namens ZO-E3 (»Zoe«) fried­lich durchs all cru­ist und in den Hyper­raum springt. Doch der Sprung wird unter­bro­chen und man fin­det sich dort, wo man über­haupt nicht hin woll­te: Über dem Pla­ne­ten Mus­ta­far, auf dem bekannt­lich Sith Lord Darth Vader sein (nicht ganz so) beschei­de­nes Domi­zil errich­tet hat. Man wird dann auch von impe­ria­len Trup­pen auf­ge­bracht und zum Lan­den gezwun­gen. Es stellt sich schnell her­aus, dass man sich nicht ganz zufäl­lig dort befin­det, Vader hat wohl etwas mit einem vor.

Das alles ist gran­di­os und vor allem dra­ma­tur­gisch sau­ber in Sze­ne gesetzt, als STAR WARS-Fan hat man eine Gän­se­haut nach der ande­ren, wenn man sich durch die Gän­ge und War­tungs­schäch­te von Vaders Fes­tung arbei­tet und mit dem Hydro­span­ner an Din­gen her­um­ma­ni­pu­liert. Und dann bekommt man auch noch ein Laser­schwert …

Auch das ist übri­gens ziem­lich groß­ar­tig gelöst und durch ein »Tuto­ri­al« mit einem Trai­nings­ro­bo­ter wird man an die Hand­ha­bung der Waf­fe her­an­ge­führt ohne dass das die Sto­ry oder Immersi­on bricht – ganz im Gegen­teil.

Und tat­säch­lich wird in VADER Imor­tal eine Sto­ry erzählt, die offen­bar zwi­schen den Epi­so­den II und IV der Kino­rei­he han­delt. Die ist durch­aus kei­ne an den Haa­ren her­bei­ge­zo­ge­ne, man kann sich gut vor­stel­len, dass sie sogar Canon sein könn­te.

Noch­mal: Die Macher zei­gen allen Kon­kur­ren­ten wie Sto­rytel­ling in der VR inner­halb eines bekann­ten Fran­chi­ses aus­zu­se­hen hat und wie man mit dem Medi­um dem Spie­ler ein Erleb­nis bie­tet, das nah am Holo­deck ist. Gran­di­os.

Man kann zwi­schen ver­schie­de­nen Steue­rungs­mög­lich­kei­ten wäh­len, die auf unter­schied­li­che poten­ti­el­le Über­l­keits­le­vel beim Spie­ler zuge­schnit­ten sind, ich habe die kom­for­ta­be­le gewählt, bei der man nicht läuft, son­dern von Punkt zu Punkt hüpft, was aber die Immersi­on nicht ver­rin­gert. Ein­zig in einer Sze­ne in der man auf einer win­zi­gen Skiff-Platt­form durch eine gigan­ti­sche Höhe fliegt frag­te mich mein Gleich­ge­wichts­sinn, ob ich sie eigent­lich noch alle auf dem Brett habe. Für Übel­keit reich­te das den­noch nicht, aber emp­find­li­che­re Per­so­nen mögen hier durch­aus Schwie­rig­kei­ten bekom­men.

Tech­nisch ist VADER IMMORTAL ver­blüf­fend auf­wen­dig umge­setzt, Ent­wick­ler von VR-Spie­len ver­zich­ten auf­grund der tech­ni­schen Defi­zi­te der Platt­form (nöti­ge Rechen­leis­tung für die Dar­stel­lung hoch­auf­lö­sen­der Inhal­te) ja gern mal auf Details und Auf­lö­sung, aber sogar wenn man ganz nah an Zoe her­an geht, sieht man detail­liert jede Schrau­be am Dro­iden­kör­per. Hin­ter­grün­de und man­che Sze­na­ri­en sind natür­lich nicht so hoch­auf­lö­send und detail­reich wie man das ansons­ten von Games in der Unre­al Engi­ne kennt, aber die Pro­gram­mie­rer und Künst­ler bei ILMx­LABS haben auch das gekonnt umge­setzt, so dass man wäh­rend des stän­di­gens Stau­nens gar kei­ne Zeit hat, man­che feh­len­den Details wahr­zu­neh­men.

Nicht ganz so gran­di­os fin­de ich den Preis: zehn Euro für eine Epi­so­de an der man gera­de mal unge­fähr eine Stun­de spielt hal­te ich für völ­lig über­zo­gen, denn wenn man ehr­lich ist wur­den hier bereits vor­han­de­ne Tech­no­lo­gien ein­fach nur geschickt ein­ge­setzt, streng genom­men hat man kein Rad neu erfun­den, son­dern nur bereits vor­han­de­ne tech­ni­sche Ver­satz­stü­cke genom­men und – zuge­ge­be­ner­ma­ßen gekonnt – neu ver­knüpft. Und auch wenn das Sto­rytel­ling so bis­her noch nicht gezeigt wur­de ist der Preis in mei­nen Augen nicht gerecht­fer­tigt. Zumal es auch kei­nen Staf­fel­pass gibt und man ver­mut­lich für jede wei­te­re Epi­so­de wie­der zehn Euro berap­pen soll.

Fazit: Gran­dio­ses STAR WAR-Aben­teu­er in der VR bei dem der Spaß durch den über­zo­ge­nen Preis lei­der etwas getrübt wird. Aber so etwas muss man als Ear­ly Adop­ter dum­mer­wei­se erwar­ten, erst recht beim The­ma STAR WARS und bei der noch über­schau­ba­ren Ziel­grup­pe an VR-Spie­le­rIn­nen welt­weit, die die Pro­duk­ti­ons­kos­ten wie­der ein­spie­len müs­sen. Bemer­kens­wert die Frei­ga­be ab 16. Die dürf­te aller­dings eher auf Gru­sel als auf über­zo­ge­ne Gewalt­dar­stel­lung zurück­zu­füh­ren sein.

Trotz der Ein­schrän­kung durch den Preis ins­be­son­de­re für STAR WARS-Fans mit einer Ocu­lus Rift oder Quest abso­lut emp­feh­lens­wert. Aller­dings dürf­ten Strip­pen an der Bril­le beim Ablauf des Spiels äußerst hin­der­lich sein. Die Geg­ner kom­men aus allen Rich­tun­gen … Und das Zim­mer soll­te auch nicht zu klein sein …

VADER IMMORTAL zeigt auf beein­dru­cken­de Wei­se, was in Sachen VR noch alles auf uns zukom­men könn­te.

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Logo VADER IMMORTAL Copy­right Lucas­Film & Dis­ney

Im Juni: SUPER MARIO MAKER 2

SUPER MARIO MAKER wäre ein Grund gewe­sen, dass ich mir fast doch noch eine Wii U gekauft hät­te, denn bis heu­te hal­te ich ins­be­son­de­re die 2D-Spie­le um den hüp­fen­den Klemp­ner für abso­lu­te High­lights aus dem Hau­se Nin­ten­do. Ich habe zuletzt auch mit viel Spaß NEW SUPER MARIO BROS. U DELUXE gespielt, bei dem gleich wie­der das Fee­ling des Super Nin­ten­do auf­kam.

Jetzt freue ich mich sehr auf das ange­kün­dig­te SUPER MARIO MAKER 2, das am 28. Juni für die Switch erschei­nen soll.

Die ange­kün­dig­ten Fea­tures sind umfang­reich, man wird bei­spiels­wei­se sogar zu zweit an einer Kon­so­le neue Level gestal­ten kön­nen, wei­ter­hin ist es mög­lich die von ande­ren gestal­te­ten Levels mit bis zu vier Per­so­nen durch­spie­len zu kön­nen. Dazu kom­men zahl­lo­se neue Gestal­tungs­ele­men­te und The­men, bei­spiels­wei­se Wüs­te, Win­ter und Wald. Auch neue Cha­rak­te­re wird man ein­bau­en kön­nen und es gibt einen Nacht­mo­dus, der Spiel­aspek­te ver­än­dert.

Nin­ten­do stell­te eine knapp 18 Minu­ten lan­ge Prä­sen­ta­ti­on zu SUPER MARIO MAKER vor, in der hau­fen­wei­se Fea­tures gezeigt wer­den.

SUPER MARIO MAKER 2 wird 60 Euro kos­ten, es gibt auch eine limi­tier­te Ver­si­on für 70 Euro, man kann das Spiel ab sofort vor­be­stel­len.

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[aartikel]B07NW5WRTQ[/aartikel]

WORLD OF WARCRAFT CLASSIC startet am 27. August 2019

Lan­ge von Fans gewünscht und zum BlizzCon2017 dann von Bliz­zard ange­kün­digt: WORLD OF WARCRAFT CLASSIC lässt die Spie­ler eine deut­lich frü­he­re Ver­si­on des MMO spie­len, vor diver­sen Erwei­te­run­gen, aber eher nicht die aller­ers­te Fas­sung (genau­er gesagt wird es der Patch­stand 1.12 – »Drums Of War« – sein). Die Ent­wick­ler hat­ten bereits aus­ge­sagt, dass es kein gerin­ger Auf­wand war, die moder­nen Aspek­te des Cli­ents und der Gra­fik mit dem alten Con­tent zu ver­knüp­fen.

Jetzt gibt es einen offi­zi­el­len Start­ter­min: Ab dem 27. August 2019 wird man auf einem nost­al­gi­schen Azeroth her­um­lau­fen kön­nen. Oder auch frü­her, denn man kann sich um einen Zugang für die WOW-Clas­sic-Test­ser­ver bewer­ben, die wer­den im Rah­men eines geschlos­se­nen Beta­tests ab dem 15. Mai (also heu­te) bespiel­bar sein. Die­se Beta­pha­se soll bis Juli lau­fen. Ab dem 13. August kann man sei­ne Cha­rak­ter­na­men reser­vie­ren. Man kann sich für die Beta­tests über die Kon­to­ver­wal­tung im Batt­le Net bewer­ben.

Logo WOW Clas­sic Copy­right Bliz­zard Enter­tain­ment

Trailer: FINAL FANTASY VII REMAKE

Seit der Ankün­di­gung eines Remakes des klas­si­schen Play­sta­ti­on-RPGs FINAL FANTASY VII (aus dem Jahr 1997) hiel­ten sich Publisher und Ent­wick­ler wei­test­ge­hend bedeckt. Jetzt gibt es end­lich Neu­ig­kei­ten: Zum einen sol­len im Juni wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Game ver­öf­fent­licht wer­den (ver­mut­lich auf der E3), zum ande­ren spen­dier­te man einen Trai­ler, der zeigt sowohl Film­se­quen­zen als auch Game­play. Offen­bar wird aus dem damals bahn­bre­chen­den japa­no-RPG ein 3rd Per­son Action-Slas­her.

Tetsu­ya Nomu­ra, der Regis­seur des Spiel, äußer­te dass die Ankün­di­gung für das Spiel damals viel zu früh gemacht wor­den sei und als es im ver­gan­ge­nen Jahr Zwei­fel dar­an gab, dass das Remake jemals erschei­nen wird, bekräf­tig­te er, dass es auf jeden Fall kom­men wer­de. Die neu­en Ankün­di­gun­gen bekräf­ti­gen dies.

Ein Release­da­tum gibt es bis­her noch nicht.

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MINECRAFT Augmented Reality Game für Smartphones?

Micro­soft hat einen Teaser für etwas ver­öf­fent­licht, was wie ein MINECRAFT-Aug­men­ted Rea­li­ty-Game für Smart­phones aus­sieht. Wei­te­re Details feh­len, es wird aller­dings auf den 17. Mai hin­ge­wie­sen, dann soll das Gan­ze offen­bar star­ten. Man darf ver­mu­ten, dass das mit dem zehn­jäh­ri­gen Jubi­lä­um von MINECRAFT am sel­ben Tag zusam­men hän­gen könn­te.

Man kann sich gut vor­stel­len, dass AR Begehr­lich­kei­ten bei Micro­soft weckt, denn POKÉMON GO wur­de welt­weit unge­fähr 500 Mil­lio­nen mal instal­liert – wel­chen Men­gen an inter­es­san­ten Daten dabei abge­grif­fen wur­den, kann man sich grob vor­stel­len, so etwas möch­te man in Red­mond offen­bar auch. Bei der Popu­la­ri­tät des Spiels kann das klap­pen.

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CONVICTION – ein ANTHEM-Trailer von Neill Blomkamp

Nor­ma­ler­wei­se wer­den Trai­ler für Com­pu­ter­spie­le ent­we­der in der Game-Engi­ne rea­li­siert, oder man lässt spe­zi­el­le Cine­ma­tics ren­dern. Bei ANTHEM gin­gen die Macher einen erstaun­li­chen ande­ren Weg: Sie lie­ßen den bekann­ten süd­afri­ka­ni­schen Regis­seur Neill Blom­kamp (DISTRICT 9, ELYSIUM) einen Real­film dre­hen – wobei selbst­ver­ständ­lich trotz­dem jede Men­ge VFX vor­kom­men.

Solch einen Auf­wand zu betrei­ben fin­de ich schon bemer­kens­wert, aber ver­mut­lich muss Elec­tro­nic Arts auf die­se Wei­se etwas gegen sein erheb­li­ches Sym­pa­thie-Defi­zit und die schlech­te Pres­se durch diver­se dum­me Aktio­nen tun.

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VADER IMMORTAL – A STAR WARS VR Series – Episode I Official Trailer

Noch in die­sem Monat (um den 21. Mai her­um) erscheint die ers­te Fol­ge der VR-Serie VADER IMMORTAL für die dann neu erschei­nen­de VR-Bril­le Ocu­lus Quest (und auch für den Vor­gän­ger Rift). Die Show wur­de von ILMx­LAB pro­du­ziert und wirft den Zuschau­er so wie es aus­sieht in einen inter­ak­ti­ven Film rund um den Sith Lord auf dem Pla­ne­ten Mus­ta­far, wo der sein Feri­en­häus­chen hat.

Ich bin schon sehr gespannt, wie das umge­setzt wur­de.

Regie führt Ben Snow (SFX-Super­vi­sor bei diver­sen MCU-Fil­men), es spre­chen unter ande­rem Ste­ve Blum, Keith Fer­gu­son, Pablo Hidal­go, Maya Rudolph und Scott Law­rence als Darth Vader.

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Capcom Home Arcade

Wie der Retro-Gamer weiß, gibt es hau­fen­wei­se Boot­leg-Game-Kon­so­len aus Chi­na, auf die mehr oder weni­ger ille­gal Arca­de-Games auf­ge­spielt sind oder wer­den kön­nen. Cap­com möch­te jetzt eine eige­ne Fas­sung auf dem Markt wer­fen, mit selbst­ver­ständ­lich lega­len Spie­len dar­auf. Der Nach­teil: Wo die Boot­leg-Kon­so­len mit teil­wei­se tau­sen­den Games bela­den nach Hau­se kom­men, fin­den sich auf Cap­coms Kon­so­le gera­de mal 16 Titel, näm­lich:

  • 1944: The Loop Mas­ter
  • Ali­en vs. Pre­da­tor
  • Armored War­ri­ors
  • Cap­com Sport Club
  • Cap­tain Com­man­do
  • Cyber­bots: Full­me­tal Mad­ness
  • Dark­stal­kers: The Night War­ri­ors
  • Eco Figh­ters
  • Final Fight
  • Ghouls ‘n Ghosts
  • Giga Wing
  • Mega Man: The Power Batt­le
  • Pro­gear
  • Street Figh­ter II: Hyper Fight­ing
  • Stri­der
  • Super Puz­zle Figh­ter II Tur­bo

Wie die Kon­kur­renz hat die Cap­com Home Arca­de – so der offi­zi­el­le Name – zwei Joy­sticks und je Spie­ler acht Knöp­fe. Der Strom kommt via Micro-USB. Was die ande­ren Kon­so­len nicht haben ist WLAN, dar­über soll man sei­ne erreich­ten Punk­te in Online-High­score­lis­ten ein­tra­gen kön­nen. Die Maße der Home Arca­de sind: 74 x 11 x 22 cm.

Man darf gespannt sein, die hack­bar das Gerät sein wird.

Die Cap­com Home Arca­de soll am 25 Okto­ber 2019 zum Preis von 229,99 Euro auf den euro­päi­schen Markt kom­men, Ver­triebs­part­ner ist Koch Media.

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Pro­mo­gra­fik Copy­right Cap­com Co. Ltd.

Deutscher Computerspielepreis 2019: zum Fremdschämen

An die­ser Stel­le könn­te ich die Gewin­ner der Deut­schen Com­pu­ter­spie­le­prei­ses lis­ten. Ange­sichts des­sen, was da ges­tern abge­gan­gen und an Pein­lich­keit kaum zu über­bie­ten ist, ver­zich­te ich dar­auf. Ich möch­te auch gar nicht im Detail auf all die Pro­blem ein­ge­hen, auf Poli­ti­ker, die nicht wis­sen wor­über sie reden, und statt­des­sen Wahl­krampf betrei­ben, oder auf Mode­ra­to­rin und Lau­da­to­ren, die ver­zwei­felt ver­su­chen lus­tig zu sein (und ihre Gags dabei von Kar­ten able­sen), dabei aber nur Bran­che, Gen­re und Spie­ler lächer­lich machen.

In einem eng­lisch­spra­chi­gen Twit­ter­th­read sind die Pro­ble­me die­ser Ver­an­stal­tung schön zusam­men­ge­fasst, so dass ich gar nicht mehr viel selbst dazu ran­ten muss. Da kann man auch lesen, dass das seit Jah­ren so ist und sich nicht ver­bes­sert.

Wer maso­chis­tisch ver­an­lagt ist kann sich die Auf­zeich­nung des Live­streams auf You­tube anse­hen. Aber ich war­ne euch, zum einen sind es drei Stun­den und zum ande­ren ist es zum Fremd­schä­men. Sieht man sich ähn­li­che Ver­an­stal­tun­gen an, die nicht im Deutsch­land von sich ver­zwei­felt anbie­dern­den Figu­ren wie Doro Baer und Andi Scheu­er statt­fin­den, und das The­ma wirk­lich zele­brie­ren, dann ist die Pein­lich­keit noch viel grö­ßer.

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Gänsehaut: 15 Jahre nach dem Ende von FIREFLY fliegt die Serenity wieder

Nein, kei­ne Hoff­nun­gen, FIREFLY wird nicht neu gestar­tet oder fort­ge­führt, aber es wäre zuge­ge­be­ner­ma­ßen ein erst­klas­si­ger, wenn auch sehr böser April­scherz gewe­sen.

Das ers­te Pro­jekt der jun­gen VFX-Schmie­de Zoic Stu­di­os war FIREFLY, seit­dem haben sie spek­ta­ku­lä­re Arbeit für Pro­duk­tio­nen wie GAME OF THRONES, LEMONY SNICKET oder TRUE BLOOD abge­lie­fert.

Die zeig­ten anläss­lich des 15-jäh­ri­gen Jubi­lä­ums des Seri­en­en­de (vor zehn Mona­ten) eine Hom­mage inklu­si­ve neu­er Sequenz mit der Sere­ni­ty, die unter ande­rem demons­triert, wie weit sich die Tech­nik seit damals wei­ter ent­wi­ckelt hat. Aber auch zeigt, wie gut das damals schon rea­li­siert war. Sie schrei­ben dazu:

In honor of the 15th anni­ver­sa­ry of Joss Whe​don’s cult sci-fi favo­ri­te “Fire­fly,” we’­ve laun­ched a reel that cele­bra­tes the epic jour­ney of Sere­ni­ty and its vali­ant crew. The com­pi­la­ti­on high­lights some of the best VFX work on the bel­oved show, which laun­ched Zoic in 2002 and ear­ned an Emmy Award for “Out­stan­ding Visu­al Effects for a Series.” We dug into the archi­ves to crea­te this com­me­mo­ra­ti­ve reel, rebuil­ding Sere­ni­ty with the ori­gi­nal team and put tog­e­ther a shi­ny new sequence fol­lo­wed by an assem­bly of some of the most bel­oved and quo­ta­ble moments of the fran­chise.

Da muss man als FIRE­FLY-Fan schon mal bei­na­he das ein oder ande­re Trän­chen ver­drü­cken – bei dem neu­en Intro am Anfang ist Gän­se­haut garan­tiert.

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