Deutscher Computerspielepreis 2019: zum Fremdschämen

An die­ser Stel­le könn­te ich die Gewin­ner der Deut­schen Com­pu­ter­spie­le­prei­ses lis­ten. Ange­sichts des­sen, was da ges­tern abge­gan­gen und an Pein­lich­keit kaum zu über­bie­ten ist, ver­zich­te ich dar­auf. Ich möch­te auch gar nicht im Detail auf all die Pro­blem ein­ge­hen, auf Poli­ti­ker, die nicht wis­sen wor­über sie reden, und statt­des­sen Wahl­krampf betrei­ben, oder auf Mode­ra­to­rin und Lau­da­to­ren, die ver­zwei­felt ver­su­chen lus­tig zu sein (und ihre Gags dabei von Kar­ten able­sen), dabei aber nur Bran­che, Gen­re und Spie­ler lächer­lich machen.

In einem eng­lisch­spra­chi­gen Twit­ter­thread sind die Pro­ble­me die­ser Ver­an­stal­tung schön zusam­men­ge­fasst, so dass ich gar nicht mehr viel selbst dazu ran­ten muss. Da kann man auch lesen, dass das seit Jah­ren so ist und sich nicht verbessert.

Wer maso­chis­tisch ver­an­lagt ist kann sich die Auf­zeich­nung des Live­streams auf You­tube anse­hen. Aber ich war­ne euch, zum einen sind es drei Stun­den und zum ande­ren ist es zum Fremd­schä­men. Sieht man sich ähn­li­che Ver­an­stal­tun­gen an, die nicht im Deutsch­land von sich ver­zwei­felt anbie­dern­den Figu­ren wie Doro Baer und Andi Scheu­er statt­fin­den, und das The­ma wirk­lich zele­brie­ren, dann ist die Pein­lich­keit noch viel größer.

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AutorIn: Stefan Holzhauer

Meist harm­lo­ser Nerd mit natür­li­cher Affi­ni­tät zu Pixeln, Bytes, Buch­sta­ben und Zahn­rä­dern. Kon­su­miert zuviel SF und Fan­ta­sy und schreibt seit 1999 online darüber.

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