Auch heute, 37 Jahre nach der Markteinführung des Homecomputers Commodore 64 (alias C64 alias »Brotkasten«), werden noch neue Spiele für den Rechner programmiert. In letzter Zeit sind das sogar wieder mehr geworden, das dürfte an der Veröffentlichung des C64 Mini liegen, einer Retro-Konsole, die man via USB mit Disk-Images des Veteranen füttern kann.
Ein Vertreter dieser neuen Games für den C64 ist NEUTRON, ein grandioses Shoot-Em-Up von Sarah Jane Avory, das man bei itch.io kaufen kann. Für einen Minimalpreis von gerade mal zwei Dollar (also quasi geschenkt) erhält man eine Menge Retro-Spaß – und man sollte wirklich mehr dafür spendieren.
Man kann sich NEUTRON vorab in einem Video ansehen, um zu ermessen, was man bekommt.
Nintendo hat auf der E3 angekündigt, dass ihr Switch-Spiel LEGEND OF ZELDA: BREATH OF THE WILD eine Fortsetzung bekommt. Das ist für mich persönlich eine grandiose Meldung, denn ich halte BREATH OF THE WILD für eins der besten Spiele, die jemals gemacht wurden. Eine Fortsetzung müsste für mich noch nicht mal besser werden als der erste Teil, es würde mir völlig reichen, wenn die Qualität, Vielfalt und der schiere Spielspaß des ersten Teils gehalten werden könnten. Ich würde mich allerdings auch nicht wundern, wenn sie nochmal einen draufsetzen könnten.
Weitere Details gibt es noch nicht dazu, auch ein Titel fehlt noch, aber Big N hat einen First Look Trailer spendiert.
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Der Erscheinungstermin der originalen Playstation ist fast 25 Jahre her, nun gibt es anlässlich der E3 mikroskopisch zu nennende Details zum angekündigten neuen Modell, nachdem sich Sony lange zugeknöpft gegeben hatte..
Die Playstation 5, so der leicht uninspirierte Name, verfügt über eine Octacore CPU von AMD, basierend auf deren neuer 7 Nanometer Zen 2 Architektur. Als Grafikprozessor kommt eine spezielle GPU zum Einsatz, die auf AMDs Radeon Navi Architektur aufbaut. Die Konsole soll Auflösungen bis 8K ermöglichen und 3D Sound bieten. Games in 4K sollen in 120 Hz abgespielt werden können. Die Ladezeiten sollen im Vergleich zum Vorgänger deutlich schneller werden, da eine SSD verbaut ist.
Was den PS4-Besitzer freuen dürfte: Alle Spiele der Vorgängerkonsole sind kompatibel und können weiter genutzt werden. Das war ein schwerer Kritikpunkt beim Übergang von PS3 zu PS4: die fehlende Abwärtskompatibilität.
Einen Launchtermin für die PS5 gibt es immer noch nicht, Auguren tippen auf Sommer oder Herbst 2020, den Termin haben sie möglicherweise aus dem Gekröse einer geschlachteten PSOne gelesen …
Promografik/Logo Copyright Sony Computer Entertainment
LucasFilm und der Videospiel-Distributor Limited Run Games haben auf der E3 angekündigt, diverse klassische Konsolen- und Computerspiele aus dem Hause LucasArts neu zu veröffentlichen. Wer jetzt gähnend abwinkt und meint, die gäbe es doch längst alle bei GoG oder Steam, sollte weiterlesen.
Denn es ist tatsächlich geplant, einige der Games als physische Produkte auf den Markt zu bringen, statt nur als Download, darunter Module für NES, N64 oder Gameboy! Andere Spiele wird es als Neuauflage für moderne Konsolen wie die Playstation 4 geben. Es wäre schön, wenn sie dann auch die Grafik aufpolieren würden, das sieht aber leider nach dem Trailer nicht zwingend so aus …
Die komplette Spieleliste:
Star Wars (NES, Game Boy)
Star Wars: Bounty Hunter (PS4)
Star Wars: Dark Forces (PC)
Star Wars Episode I: Racer (PC, N64)
Star Wars: The Empire Strikes Back (NES, Game Boy)
Star Wars: Jedi Knight (PC)
Star Wars Jedi Knight 2 – Jedi Outcast (PC)
Star Wars Jedi Knight: Jedi Academy (PC)
Star Wars: Racer Revenge (PS4)
Star Wars: Rebel Assault (PC)
Star Wars: Shadows of the Empire (PC, N64)
Star Wars: TIE Fighter (PC)
Star Wars: X‑Wing (PC)
The Curse of Monkey Island (PC)
Monkey Island 2 Special Edition: LeChuck’s Revenge (PC)
The Secret of Monkey Island (PC)
The Secret of Monkey Island: Special Edition (PC)
Darüber hinaus bringen Limited Run Games aber auch noch weitere Spieleklassiker neu heraus, unter anderem auch auf der Switch. Die vollständige Liste findet man auf ihrer Webseite. TUROK auf der Switch, anyone?
Anlässlich der E3 zeigen Electronic Arts ein 15-minütiges Gameplay-Video zu ihrem Spiel STAR WARS JEDI: FALLEN ORDER.
Das spielt zwischen den Episoden III und IV und verfolgt die Abenteuer des jungen Jedi-Padawans Cal Kestis, der irgendwie die Order 66 des Imperators überlebt hat. Ebenfalls im Trailer zu sehen ist Saw Guerrera, den kennt man aus CLONE WARS und ROGUE ONE. Cal wird übrigens von Cameron Monaghan, der war auch als Joker in der Fernsehserie GOTHAM zu sehen.
Die 15 Minuten des Videos handeln auf Kashyyyk, der Heimatwelt der Wookiees, das findet nach Angaben des Herstellers ungefähr in der dritten stunde des Spiels statt.
Ich sehe Electronic Arts wegen diverser äußerst fragwürdiger Aktionen insbesondere auch um das STAR WARS-Franchise und Abzockversuche mit Lootboxen oder DLC äußerst kritisch und werde das Spiel deswegen in keinem Fall zum Releasetermin kaufen, vielleicht Monate später, wenn es deutlich günstiger geworden ist. Ich gebe mein Geld inzwischen lieber Indie-Entwicklern. Warum ich das trotzdem zeige und damit Werbung für Darth EA mache? Weil ich die gezeigten Sequenzen durchaus bemerkenswert finde und zwischen Kritik am Spiel und am Publisher unterscheide.
STAR WARS JEDI: FALLEN ODER erscheint am 15 November 2019 für Windows PS4 und Xbox.
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Direkt von der E3 kommt ein in-engine-Trailer zu VAMPIRE THE MASQUERADE – BLOODLINES 2 der Fortsetzung zum von Fans und Kritikern gelobten BLOODLINES, das 2004 erschien.
Der Autor hinter dem Original, Brian Mitsoda, ist auch der Cheferzähler bei Teil zwei. Entwickelt wird das Spiel vom Indie-Spielentwickler Hardsuit Labs und vertrieben von Paradox interactive, die halten die Rechte an der World Of Darkness. Man möchte sich im Stil eng an den ersten Teil halten, das Spiel soll »ein Nachfolger im Geiste« werden.
Im Moment sieht das stellenweise noch etwas hakelig und hölzern aus, aber das könnte an der vergleichsweise frühen Projektphase liegen.
VAMPIRE: THE MASQUERADE – BLOODLINES soll 2020 erst für PC später und Konsolen (PS4, XBox One, möglicherweise deren Nachfolger) erscheinen.
Der Trailer ist möglicherweise für Personen irgendeines Alters nicht geeignet.
CD Projekt Red macht keine halben Sachen, das weiß man spätestens seit der Computerspielereihe THE WITCHER. Deswegen waren die Fans erfreut als angekündigt wurde, dass es ein Open World Game mit dem Titel CYBERPUNK 2077 geben wird, das auf dem Pen & Paper-Rollenspiel von Mike Pondsmith (CYBERPUNK 2020) basieren wird.
Anlässlich der E3 gibt es jetzt einen kinoreifen Trailer. Erscheinungstermin des Spiels, das für XBox One, PS4 und Windows erscheinen wird, ist am 16. April 2020.
Der Trailer könnte für Personen irgendeines Alters nicht geeignet sein …
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Es kommt von Panic, einer Firma, die man ursprünglich durch High-End-Apps für Apple-Geräte kannte: Das Gaming-Handheld Playdate. Auch im Spielebereich kennen die sich aus, von ihnen stammt beispielsweise FIREWATCH und in Kürze erscheint UNTITLED GOOSE GAME.
Das Playdate erinnert ein wenig an einen Gameboy, insbesondere natürlich durch den Graustufenbildschirm und die überschaubare Anzahl an Knöpfen. Äußerst ungewöhnlich ist allerdings die Kurbel an der Seite. Mit der versorgt man das Playdate nicht etwa mit Strom, es handelt sich um ein Kontrollelement, das in den Spielen eingesetzt werden kann. Playdate wurde in Zusammenarbeit mit Teenage Engineering entwickelt, der schwedischen Firma, die man durch ihre Handheld-Synthesizer kennt – die hatten auch die Idee mit der Kurbel.
Das Gerät ist 74 ?× ?76? × ?9 mm groß und hat einen 2.7‑Inch Bildschirm, der nicht beleuchtet ist. Das Display soll äußerst hochauflösend sein, bei Panic nennt man es einen »premium black and white screen«. Weiter sind an Bord: WLAN, Bluetooth, USB‑C und eine Kopfhörerbuchse. So wie es auf den Promofotos aussieht auch ein kleiner Lautsprecher.
Cartridges benutzt Playdate nicht, Spiele werden heruntergeladen. Im Preis von vermutlich 150 Dollar ist eine Spieleseason enthalten. Das sind 12 Spiele, die nach dem Release der Plattform nach und nach veröffentlicht werden sollen, das erste wird direkt nach dem ersten Einschalten geladen, danach wird in jeder Woche ein weiteres erscheinen.
Das erste Spiel trägt den Titel Crankin’s Time Travel Adventure und es wird vonKeita Takahashi entwickelt, dem Schöpfer von Katamari Damacy. Die Prämisse:
This game uses the crank exclusively to control the flow of time, backwards and forwards. Your goal? Get Crankin’ to his date with Crankette while avoiding an ever-increasing series of ridiculous obstacles — obstacles that aren’t affected by the time control. Will Crankin’ make it to his rendezvous on-time? (Spoiler alert: no)
Das Playdate soll früh in 2020 erscheinen, in welchen Ländern, das versucht man gerade bei Panic herauszufinden.
Seit gestern kann man sie bekommen, die neue Virtual Reality Experience VADER IMMORTAL aus dem Hause Lucasfilm, genauer gesagt von ILMxLAB, der Abteilung, die sich unter anderem intensiv mit VR befasst. Als alter STAR WARS-Fan musste ich natürlich einen Blick werfen.
Und man muss zugestehen, die Macher bei ILMxLAB zeigen auf beeindruckende Weise, wie Storytelling in der VR funktionieren muss. Man schlüpft in die Rolle einer Schmugglerin, die zusammen mit einem vorlauten Droiden namens ZO-E3 (»Zoe«) friedlich durchs all cruist und in den Hyperraum springt. Doch der Sprung wird unterbrochen und man findet sich dort, wo man überhaupt nicht hin wollte: Über dem Planeten Mustafar, auf dem bekanntlich Sith Lord Darth Vader sein (nicht ganz so) bescheidenes Domizil errichtet hat. Man wird dann auch von imperialen Truppen aufgebracht und zum Landen gezwungen. Es stellt sich schnell heraus, dass man sich nicht ganz zufällig dort befindet, Vader hat wohl etwas mit einem vor.
Das alles ist grandios und vor allem dramaturgisch sauber in Szene gesetzt, als STAR WARS-Fan hat man eine Gänsehaut nach der anderen, wenn man sich durch die Gänge und Wartungsschächte von Vaders Festung arbeitet und mit dem Hydrospanner an Dingen herummanipuliert. Und dann bekommt man auch noch ein Laserschwert …
Auch das ist übrigens ziemlich großartig gelöst und durch ein »Tutorial« mit einem Trainingsroboter wird man an die Handhabung der Waffe herangeführt ohne dass das die Story oder Immersion bricht – ganz im Gegenteil.
Und tatsächlich wird in VADER Imortal eine Story erzählt, die offenbar zwischen den Episoden II und IV der Kinoreihe handelt. Die ist durchaus keine an den Haaren herbeigezogene, man kann sich gut vorstellen, dass sie sogar Canon sein könnte.
Nochmal: Die Macher zeigen allen Konkurrenten wie Storytelling in der VR innerhalb eines bekannten Franchises auszusehen hat und wie man mit dem Medium dem Spieler ein Erlebnis bietet, das nah am Holodeck ist. Grandios.
Man kann zwischen verschiedenen Steuerungsmöglichkeiten wählen, die auf unterschiedliche potentielle Überlkeitslevel beim Spieler zugeschnitten sind, ich habe die komfortabele gewählt, bei der man nicht läuft, sondern von Punkt zu Punkt hüpft, was aber die Immersion nicht verringert. Einzig in einer Szene in der man auf einer winzigen Skiff-Plattform durch eine gigantische Höhe fliegt fragte mich mein Gleichgewichtssinn, ob ich sie eigentlich noch alle auf dem Brett habe. Für Übelkeit reichte das dennoch nicht, aber empfindlichere Personen mögen hier durchaus Schwierigkeiten bekommen.
Technisch ist VADER IMMORTAL verblüffend aufwendig umgesetzt, Entwickler von VR-Spielen verzichten aufgrund der technischen Defizite der Plattform (nötige Rechenleistung für die Darstellung hochauflösender Inhalte) ja gern mal auf Details und Auflösung, aber sogar wenn man ganz nah an Zoe heran geht, sieht man detailliert jede Schraube am Droidenkörper. Hintergründe und manche Szenarien sind natürlich nicht so hochauflösend und detailreich wie man das ansonsten von Games in der Unreal Engine kennt, aber die Programmierer und Künstler bei ILMxLABS haben auch das gekonnt umgesetzt, so dass man während des ständigens Staunens gar keine Zeit hat, manche fehlenden Details wahrzunehmen.
Nicht ganz so grandios finde ich den Preis: zehn Euro für eine Episode an der man gerade mal ungefähr eine Stunde spielt halte ich für völlig überzogen, denn wenn man ehrlich ist wurden hier bereits vorhandene Technologien einfach nur geschickt eingesetzt, streng genommen hat man kein Rad neu erfunden, sondern nur bereits vorhandene technische Versatzstücke genommen und – zugegebenermaßen gekonnt – neu verknüpft. Und auch wenn das Storytelling so bisher noch nicht gezeigt wurde ist der Preis in meinen Augen nicht gerechtfertigt. Zumal es auch keinen Staffelpass gibt und man vermutlich für jede weitere Episode wieder zehn Euro berappen soll.
Fazit: Grandioses STAR WAR-Abenteuer in der VR bei dem der Spaß durch den überzogenen Preis leider etwas getrübt wird. Aber so etwas muss man als Early Adopter dummerweise erwarten, erst recht beim Thema STAR WARS und bei der noch überschaubaren Zielgruppe an VR-SpielerInnen weltweit, die die Produktionskosten wieder einspielen müssen. Bemerkenswert die Freigabe ab 16. Die dürfte allerdings eher auf Grusel als auf überzogene Gewaltdarstellung zurückzuführen sein.
Trotz der Einschränkung durch den Preis insbesondere für STAR WARS-Fans mit einer Oculus Rift oder Quest absolut empfehlenswert. Allerdings dürften Strippen an der Brille beim Ablauf des Spiels äußerst hinderlich sein. Die Gegner kommen aus allen Richtungen … Und das Zimmer sollte auch nicht zu klein sein …
VADER IMMORTAL zeigt auf beeindruckende Weise, was in Sachen VR noch alles auf uns zukommen könnte.
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Logo VADER IMMORTAL Copyright LucasFilm & Disney
SUPER MARIO MAKER wäre ein Grund gewesen, dass ich mir fast doch noch eine Wii U gekauft hätte, denn bis heute halte ich insbesondere die 2D-Spiele um den hüpfenden Klempner für absolute Highlights aus dem Hause Nintendo. Ich habe zuletzt auch mit viel Spaß NEW SUPER MARIO BROS. U DELUXE gespielt, bei dem gleich wieder das Feeling des Super Nintendo aufkam.
Jetzt freue ich mich sehr auf das angekündigte SUPER MARIO MAKER 2, das am 28. Juni für die Switch erscheinen soll.
Die angekündigten Features sind umfangreich, man wird beispielsweise sogar zu zweit an einer Konsole neue Level gestalten können, weiterhin ist es möglich die von anderen gestalteten Levels mit bis zu vier Personen durchspielen zu können. Dazu kommen zahllose neue Gestaltungselemente und Themen, beispielsweise Wüste, Winter und Wald. Auch neue Charaktere wird man einbauen können und es gibt einen Nachtmodus, der Spielaspekte verändert.
Nintendo stellte eine knapp 18 Minuten lange Präsentation zu SUPER MARIO MAKER vor, in der haufenweise Features gezeigt werden.
SUPER MARIO MAKER 2 wird 60 Euro kosten, es gibt auch eine limitierte Version für 70 Euro, man kann das Spiel ab sofort vorbestellen.
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