Hier auf PhantaNews hatte ich bislang nicht darüber berichtet – allein das bereits eine unverzeihliche Unterlassung die man mir vergeben möge – aber im hohen Norden in Stade sollte in der »Festung Grauerort« Ende des Monats April 2012 eine Veranstaltung unter dem vielversprechenden Titel »Aethercircus« stattfinden. Wie der Name bereits vermuten lässt, sollte es sich dabei um einen Steampunk-Event handeln.
Das wäre natürlich großartig gewesen, insbesondere, da solche Veranstaltungen insbesondere in den USA, aber auch in Großbritannien und im restlichen Europa inzwischen zwar häufig anzutreffen, in Deutschland jedoch nach wie vor Mangelware sind.
Leider mussten die Veranstalter den Aethercircus Anfang dieser Woche kurz vor dem Termin komplett absagen, da die Verwaltung der Hansestadt Stade kurzfristig und unerwartet Auflagen machte, die nicht erfüllbar waren.
Das wollten wir genauer wissen. In Zusammenarbeit mit dem Clockworker – bekanntermaßen eine profiliertesten deutschen Steampunk-Seiten überhaupt – haben wir bei der Bürgermeisterin der Stadt Stade, Silvia Nieber (SPD), angefragt, um ein paar offene Fragen in diesem Zusammenhang zu klären – und um es weiteren Veranstaltern für die Zukunft zu ermöglichen, solche und andere Klippen zu umschiffen.
Der Text dieser Anfrage findet sich im Folgenden. Sobald wir eine Antwort erhalten, werden wir auch diese veröffentlichen.
Die 2012er Nominiertenliste für die alljährlich von der World Science Fiction Society verliehenen Hugo-Awards ist raus. Nun mag man an der Sinnhaftigkeit von solchen Auszeichnungen grundsätzlich zweifeln, allerdings sehe ich in den US-Preisen aus verschiedenen Gründen mehr Inhalt und Kompetenz als bei den hiesigen: die schiere Menge an Abstimmenden ist ebenso viel größer als bei uns, wie auch die pure Menge an Phantastik-Output in den Staaten (von der wir hier leider nur einen verschwindend geringen Bruchteil zu sehen bekommen).
Ich halte die US-Nominierungen und ‑Verleihungen deswegen insbesondere für eine treffliche Vorschlagsliste, die dem interessierten Leser prima Hinweise gibt, was man sich mal zum Lesen oder in Sachen Filme und Fernsehserien zum Ansehen vornehmen sollte. Und das gerade deswegen, weil es möglicherweise nicht in deutscher Sprache erscheint, da die Ablehner Entscheider bei den Publikumsverlagen der Ansicht sind, dass das hierzulande eh niemand liest.
Die Hugos werden am 2. September 2012 auf dem siebten Chicon in Chicago verliehen.
Im Ernst, seht euch diesen Fan-Kurzfilm an, der ist nämlich großartig! In Wirklichkeit ist PAC-MAN ein Geheimprojekt der US-Regierung …
Mehr Details zum Regisseur, Autor und Schauspieler James Farr auf seiner Webseite, auch das Projekt an sich ist selbstverständlich im Web zu finden.
Mit leichter Verspätung liefert Erik Schreiber die Ausgabe Nummer 580 seines Phantastischen Bücherbriefes. Doch diese Verspätung hatte einen guten Grund:
Wie bekannt ist, schreibt Erik nicht nur Bücherbriefe, sondern betreibt zudem noch den Verlag »Saphir im Stahl«. Dort sind soeben zwei neue Bücher erschienen. Zum einen der Gedichtband EIN AUGENBLICK FÜR ZWEI und zum anderen der SF-Roman ALLE ZEIT DER WELT von Pia Biundo. Da Erik mit den Vorbereitungen für diese Veröffentlichungen befasst war, verschob sich as Erscheinen des aktuellen Bücherbriefs verständlicherweise. Alle Informationen zu den Büchern findet der Interessierte auf der Webseite von »Saphir im Stahl«.
Der Bücherbrief 580 (März 2012) beginnt mit einem äußerst sachkundigen und informativen Nachruf auf den leider Anfang März verstorbenen Autoren Hans Kneifel. Danach folgt die bekannte Mischung aus Rezensionen von Büchern, Comics und Magazinen aus dem weiten Bereich Phantastik, aber auch Fanzines werden beleuchtet.
BioWare tut es tatsächlich: nach massiven Fanprotesten über das nicht zufrieden stellende Ende des dritten und letzten Teils der SF-Saga MASS EFFECT um Commander Shepard, hat sich der Entwickler entschlossen, ein neues Ende für das Spiel als Downloadcontent bereit zu stellen. Unklar ist noch, ob es zusätzliche Spielinhalte geben wird, oder »nur« neue Cinematics und Epilog-Szenen angeboten werden. Geliefert werden soll »mehr Klarheit« über das Ende des Storybogens, der sich über immerhin drei Spiele und fast fünf Jahre hinzog.
BioWare-Mitgründer Ray Muzyka sagt dazu (Übersetzung von mir):
Wir sind alle ungeheuer stolz auf MASS EFFECT 3 und die von Casey Hudson und seinem Team geleistetet Arbeit. Seit dem Launchhatten wir Zeit, uns das Feedback unserer glühendsten Fans anzuhören und wir reagieren nun darauf. Mit MASS EFFEC §: EXTENDED CUT sind wir der Ansicht, dass wir eine gute Balance dazwischen gefunden haben die Antworten zu geben, nach denen die Spieler verlangen, und gleichzeitig die künstlerische Vision des Teams für das Ende des Handlungsbogens im MASS EFFECT-Universum beizubehalten.
Da darf man gespannt sein, wie umfangreich die Änderungen sind und in wie weit man auf der »künstlerischen Vision des Teams« besteht.
Mir sei eine persönliche Anmerkung erlaubt: Kunst hin oder her, wenn ein großer Teil der Spieler das Ende eines solchen Produktes unzulänglich findet, dann ist das keine Kleinigkeit und ein Argument. Klar kann man mit künstlerischen Ansprüchen kommen – das bedeutet letztendlich aber nichts anderes als »wir wssen besser, was eine gute Story ist als ihr«. Bei Büchern und Filmen haben wir als Konsumenten diese Möglichkeit der Änderung nicht (die hat nur ein George Lucas), wenn uns etwas nicht gefällt. Bei einem Computerspiel, insbesondere bei einem das mit Downloadcontent erweitert werden kann – ist die technische Voraussetzung im Gegensatz zu den eben genannten Medien aber durchaus gegeben und alles andere als illusorisch. Warum also sollte man dann nicht darauf bestehen, ein adäquates und zufriedenstellendes Ende zu bekommen? Es gab Stimmen aus der Branche, die haben gesagt, BioWare solle sich darauf nicht einlassen und haben ebenfalls etwas von »Kunst« erzählt und dass der Künstler den Verlauf der Handlung bestimmt. Ja, auch ein Computerspiel ist Kunst, manch eines sogar weitaus künstlerischer als so mancher unerträgliche Film. Aber warum soll man die technischen Möglichkeiten des Medium nicht nutzen? Warum nicht den kreativen Input der Fans annehmen, um ein Kunstwerk noch besser zu machen? Wird das Kunstwerk dadurch schlechter?
Ich sage: nein!
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Promo-Grafik MASS EFFECT 3 Copyright BioWare und Electronic Arts
Sänger Peter Hollens und Geigen-Elfe Lindsey Stirling haben sich für eine Interpretation der Titelmusik des Computerspiel-Blockbusters SKYRIM zusammen getan. Musikalisch ist das sehr ansprechend, allerdings sollte man wie schon beim Video zur HERR DER RINGE-Musik dem Cutter Devin Graham seine Schnitte um die Ohren hauen!
Peter Hollens Stimme wurde für das Stück aus insgesamt 114 Tracks zusammengemischt (mit dem Trick würde ich mich als Chor wahrscheinlich auch grandios anhören ;o). Nichtsdestotrotz eine sehr coole Nummer.
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Jordan K. Weisman war nicht nur einer der Gründer der legendären Spieleschmiede FASA (BATTLETECH), sondern auch einer der Miterfinder des Rollenspiel-Systzems und ‑Hintergrunds SHADOWRUN. Zudem stammen von ihm auch Brett- und Computerspielversionen des brillianten Dieselpunk-Spiels CRIMSON SKIES.
In SHADOWRUN wird die Geschichte einer Zukunft erzählt, in der Technik auf Magie trifft. Mit dem Ende des Maya-Kalenders (also hochaktuell) beginnt das nächste Zeitalter der Menschheit und die Magie kehrt auf die Erde zurück. Der Einfluss der Magie führt dazu, dass Gene reaktiviert werden, die lange »geschlafen« haben und im Zuge der »Goblinisierung« entstehen die alten Rassen, wie Elfen, Zwerge Orks und Trolle neu. Die Welt wird beherrscht von Megacorporations, Magiern und Netzjockeys, in den Schlupflöchern dieser Welt – abseits von Identifikationsnummern und Sararimännern, existieren die Shadowrunner, die für den passenden Betrag jeden Auftrag ausführen.
Jordan K. Weisman hat inzwischen die Rechte an SHADOWRUN, die nach der FASA-Pleite durch verschiedene Hände gingen und auch mal von Micro$soft in ein miserables Spiel umgesetzt wurden, wieder selbst in den Händen. Er plant nun ein Computerspiel auf dieser Basis und sammelt – wie es derzeit ja ungeheuer en vogue ist – via Kickstarter Geld ein, um das realisieren zu können. Das wird auch funktionieren: bereits gestern waren 30000 Dollar zusammen gekommen, heute sind es schon fast 350000 – benötigt werden 400000 Bucks. Die Realisierung ist somit quasi bereits jetzt sicher.
Laut Weisman soll SHADOWRUN ein rundenbasiertes Strategiespiel mit Rollenspielelementen werden, das die vier grundlegenden Ebenen des SR-Universums einbezieht: die physische und das Netz, sowie die mythische und die astrale Ebene sollen von entsprechend fähigen Charakteren genutzt werden können. Als Charaktere sollen zur Verfügung stehen: der Straßensamurai, der Netrunner, der Magier und der Schamane, alles klassische Archetypen aus dem Rollenspiel.
Für die Entwicklung des Plots konnten namhafte Autoren gewonnen werden, die der SHADORUN-Fan bereits durch Romanveröffentlichungen aus demselben Hintergrund kennt, zum Beispiel: Michael A. Stackpole, Mike Mulvihill, Tom Dowd, Malik Toms, Mel Odom, Jason Hardy und Stephen Kenson. Das freut mich insbesondere deswegen ganz besonders, da es seit der FASA-Pleite keine neuen englischen Romane vor dem Hintergrund mehr gab und der weitaus größte Teil der von deutschsprachigen Autoren verfassten Bücher einfach nur erbärmlich schlecht ist (sehen wir mal von Heitz, Wiesler und Lukas ab).
Ein wichtiger Teil des Projekts soll der Level-Editor werden, der es jedem Interessierten ermöglichen soll, eigene Szenarios für das Spiel zu erstellen, die man dann Dritten zur Verfügung stellen kann.
Geil!
Shoot Straight. Conserve Ammo. And Never Cut a Deal With A Dragon.
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STAR TREK PHASE II (vormals STAR TREK NEW VOYAGES) ist ein Fanprojekt, dass es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Abenteuer der originalen Enterprise unter Captain Kirk nach der dritten Staffel weiter zu erzählen. Dabei sind ein paar bemerkenswerte Episoden entstenden, bei denen auch Schauspieler wie Walter Koenig oder George Takei mitwirkten und ihre Rollen als Chekov und Sulu wieder aufnahmen.
Aktuell ist THE CHILD fertig gestellt worden und kann vorerst auf Youtube begutachtet werden. Das Skript zu THE CHILD stammt aus der nie realisierten Nachfolgeserie die wie die Fanserie den Namen PHASE II tragen sollte (unter Fans inzwischen als THE LOST YEARS bekannt). Es handelte sich hierbei um eine in den 1970ern geplante Fortsetzung von STAR TREK, die aber nie realisiert wurde; stattdessen produzierte man den ersten Kinofilm.
Das Drehbuch wurde bereits im Jahr 1988 für die zweite Staffel von STAR TREK THE NEXT GENERATION adaptiert, hier wird Counselor Deanna Troi unerwartet und »unbefleckt« schwanger und trägt ein besonderes Kind aus. Es dürfte sehr spannend sein zu sehen, wie die Crew von PHASE II das Ganze umgesetzt hat, von denen man durchaus auch ungewöhnliche Stoffumsetzungen gewohnt ist, beispielsweise ließ man in einer Folge Chekov sterben.
Derzeit kann man sich THE CHILD ausschließlich in mehrere Teile aufgeteilt auf Youtube ansehen (auch in 720er HD), die Versionen zum Herunterladen und Streamen auf der offiziellen Webseite werden vermutlich in Kürze folgen, man hat dort ob des ungeheuren Faninteresses immer wieder etwas Bandbreitenprobleme.
Eine der Voraussetzungen dafür, dass Rechteinhaber CBS den Produzenten die Erstellung und Verbreitung ihrer Werke erlaubt hat, ist die Vorgabe, dass sie damit kein Geld verdienen dürfen (eine andere ist mit Sicherheit, dass Gene Roddenberrys Sohn Eugene das Projekt deutlich unterstützt und sich dafür eingesetzt hat), deswegen ist die Finanzierung nicht ganz einfach. Wer helfen möchte findet auf der offiziellen Webseite die Möglichkeit zu spenden.
[Update:] Aktuell (03.04.2012, 21:30 Uhr) sind die Videos auf Youtube trotz der Ankündigung auf der offiziellen Facebook-Seite wieder verschwunden.
Diejenigen unter uns, die sich noch an Computergrafik mit einer höchst begrenzten Anzahl von Pixeln und Farben erinnern können (beispielsweise 256 – Farben nicht Pixel), kennen garantiert auch Larry Laffer, den Mann im weißen Anzug, besser unter seinem Pseudonym LEISURE SUIT LARRY bekannt. Na gut, auch Jüngere können ihn kennen da es noch mehrere Neuauflagen gab, die letzte Ende der 90er.
Die Abenteuer des LEISURE SUIT LARRY drehten sich um die Versuche des Protagonisten, bei der Damenwelt zu landen, kamen satirisch-humorig daher und nahmen insbesondere den »american way of life« gehörig auf die Schippe. Ersonnen wurde Larry vom Kult-Spieleentwickler Al Lowe.
Die Texaner von Replay Games haben soeben die Rechte an Larry erworben und wollen nun ein Adventure im klassischen Stil auf die Beine stellen. Um an das dafür notwendige Geld zu kommen, haben sie ein Kickstarter-Projekt mit dem vielsagenden Titel »make Leisure Suit Larry come again« eingerichtet, um die finanziellen Mittel bei den Fans einsammeln zu können. Benötigt werden 500000 Dollar. Das dürfte wahrscheinlich funktionieren, kurz nach dem Start waren bereits über 80000 Bucks zusammen gekommen.
Besonders interessant dürfte das Projekt insbesondere auch deswegen sein, weil man Altmeister Al Lowe persönlich für die Entwicklung des Spiel gewinnen konnte.
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Erscheinen wird der neue Larry (der tatsächlich eine modernisierte Neuauflage des ersten Teils werden soll) für den PC, erhältlich als Download. Sollte mehr als die halbe Million zusammen kommen, könnte das Spiel auch für weitere Plattformen umgesetzt werden, angedacht wurden bereits Linux, Mac OS, Xbox Live, Playstation Network, iOS (iPhone und iPad), Windows Phone und Kindle. Auch wird es bei dann möglicherweise Sprachversionen geben. Geht so richtig viel Geld ein, wird man den Soundtrack von einem Orchester einspielen lassen.
Um im Duktus zu bleiben: geile Nummer! :o)
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Screenshot aus LEISURE SUIT LARRY IN THE LAND OF THE LOUNGE LIZARDS Copyright 1987 Sierra Online & Al Lowe, Konterfei des neuen Larry Copyright Replay Games
Die Jüngeren unter uns mögen es vielleicht nicht wissen: zu Zeiten des geteilten Deutschlands wurden Regionen in der DDR, die kein Westfernsehen empfangen konnten und deswegen auf das zensierte Staatsfernsehen angewiesen waren, als »Tal der Ahnungslosen« bezeichnet.
Heute ist in Sachen US-Fernsehserien ganz Deutschland ein Tal der Ahnungslosen. Warum? Werfen wir mal einen Blick auf eine Tabelle aus der Wikipedia, in der internationale Sendetermine der von J. J. Abrams (LOST) produzierten Serie ALCATRAZ verzeichnet wurden:
Start der Serie in den USA war am 16. Januar 2012. Bei den Arabern konnte man sie bereits drei Tage später sehen, im spanischen Pay-TV einen (!) Tag danach, im dortigen Free-TV schon am 8. Februar. Auch die anderen Sendetermine weltweit sprechen eine deutliche Sprache: wenn auch nicht zeitgleich, so konnte man die Serie in zahllosen Ländern – auch europäischen – innerhalb kürzester Zeit nach der Première im US-Fernsehen goutieren.
Nur bei uns dauert es Jahre bis zu einer Ausstrahlung.
Klar: es wird synchronisiert, weil der Großteil der deutschen Fernsehzuschauer (angeblich?) keinen Bock hat, Serien im englischen Original zu sehen. Angesichts der Absatzzahlen von Originalton-Serien in iTunes und angesichts der Downloadzahlen in Tauschbörsen und von Sharehostern kann ich nicht so recht glauben, dass hierzulande kein Markt besteht. Und dennoch: teilweise jahrelanges Warten ist die Regel (oder Serien werden gar nicht erst gezeigt).
Noch ein Beispiel gefällig?
Die Märchen-Mystery-Cop-Serie GRIMM, wurde in den USA soeben für eine zweite Staffel erneuert. Starttermin USA: 28. Oktober 2011. In Schweden bereits am 17. November 2011, Griechenland: 16. Januar 2012.
Deutschland: Wahrscheinlich irgendwann in 2012 auf VOX. Immerhin.
Man könnte diese Aufzählung beinahe endlos mit Serienneustarts der letzten Jahre fortsetzen. Die einzige Chance, eine Show zeitnah sehen zu können besteht darin, dass ein deutscher Sender daran mitproduziert (aber auch das ist keine Garantie, wie das unter Beteiligung von Pro7 realisierte DEFYING GRAVITY zeigt, das hier nie lief und auch nicht auf DVD erhältlich ist). In zahllosen über den Globus verstreuten Ländern, die nicht Englisch als Hauptsprache sprechen, ist man in der Lage, neue Serien legal kurz nach dem Start ansehen zu können.
Nur in Deutschland lebt man im Tal der Ahnungslosen …
Es wird dringend Zeit, dass jemand die Zeichen der Zeit erkennt und die Serien zu vernünftigen Preisen international übers Netz vermarktet, damit wir auf die fossilen, schnarchnasigen deutschen Fernsehsender nicht mehr angewiesen sind. Fernsehen ist ohnehin sowas von 90er.
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