Netflix reiht sich bei denen ein, die Marvel-Comics in bewegte Bilder umsetzen, denn sie produzieren eine DAREDEVIL-Serie. Die hat erst in den letzten Tagen für einigen Aufruhr gesorgt, denn der ursprünglich geplante Showrunner Drew Goddard (CABIN IN THE WOODS) ist gerade erst gegangen (worden?). Er sollte nicht nur das Drehbuch für den Piloten verfassen, sondern auch als ausführender Produzent fungieren. Man munkelt über »kreative Differenzen« mit Marvel Entertainment. Der neue Serienchef ist Steven S. DeKnight, dieser hat bei SPARTACUS und SMALLVILLE bewiesen, was er kann.
Gerade wurde auch bekannt gegeben, wer den Anwalt aus Hell´s Kitchen Matthew Michael Murdock alias DAREDEVIL spielen soll: für die Rolle ausgesucht wurde Charlie Cox (STERNWANDERER, BOARDWALK EMPIRE). Ja, mir kommt er auch etwas jung vor, aber man darf vermuten, dass es eine Origin-Story werden wird, ähnliche wie bei SMALLVILLE, ARROW oder demnächst FLASH.
Drei weitere Marvel-Helden werden eine eigene Netflix-Serie bekommen: Jessica Jones, Luke Cage, and Iron Fist. Die Shows werden miteinander interagieren und sollen in eine weitere Serie namens THE DEFENDERS kulminieren. Das hat meines Wissens nach im Fernsehen so auch noch niemand gemacht. Ach stimmt, Netflix ist ja auch gar kein Fernsehen …
Bild: Charlie Cox 2008, von Charlieowen1994, aus der Wikipedia, CC BY
Time Loops im Stil des ewigen Murmeltiertags, das morbide Spiel mit Doppelgängern im phantastischen Film und das Geheimnis der psychologischen Thriller von Patricia Highsmith sind die Themen der Juni-Ausgabe des monatlichen F&SF-Magazin NAUTILUS – Abenteuer & Phantastik.
Falls man in die Vergangenheit zurück reisen könnte, würde man damit die eigene Zukunft verändern? Könnte man sich selber oder den eigenen Großeltern begegnen? Und würde die Ermordung des Großvaters in der Vergangenheit die eigene Existenz in der Zukuft auslöschen, so dass es einen niemals gegeben hat und man folglich auch gar nicht in die Vergangenheit reisen würde? Diese und weitere Paradoxe zur Idee von Zeitreisen und Zeitschleifen in Wissenschaft und Phantastik hinterfragt die Ausgabe 123, 06/2014, der NAUTILUS anläßlich der aktuellen Kinostarts von gleich zwei entsprechenden SF-Filmen: Hauptdarstellerin Emily Blunt berichtet im Interview zum neuen Alien-SF- und Time Loop-Referenzthriller Edge of Tomorrow ausführlich über die Dreharbeiten, und zu X‑Men: Zukunft ist Vergangenheit gibt es einen Bericht vom Set mit Regisseur Bryan Singer sowie ein Gespräch mit Publikumsliebling Peter Dinklage, der hier den fiesen und Mutanten-hassenden Roboter-Erfinder Bolivar Trask verkörpert, dessen tödliche Erfindung mittels Zeitreise in die Vergangenheit verhindert werden soll. Begleitend zu den Filmfeatures gibt es einen Sachartikel über die verzwickte Logik der Zeitparadoxe und eine Galerie der sehenswertesten phantastischen Filme mit Zeitschleifen.
Um die befremdliche Begegnung mit einem Doppelgänger geht es im verstörenden und tödlich endenden Psycho-Thriller Enemy von Regisseur Denis Villeneuve mit Hauptdarsteller Jake Gyllenhaal in einer Doppelrolle vollkommen gleich aussehender Personen, die per Zufall aufeinander treffen. Ein begleitender Sachartikel beleuchtet die grundlegenden Strukturen und Muster des Doppelgänger-Motivs im Genre des phantastischen Films mittels zum Verwechseln gleich aussehender Personen, böser Zwillinge, Klone, fieser Körperfresser und mörderischer Identitätsdiebe. Der Identitätsdieb und charmante Psychopath Tom Ripley war auch die erfolgreichste und gleich mehrfach verfilmte Erfindung der Thriller-Autorin Patricia Highsmith, die mit ihren psychologischen Krimis das Subgenre des Whydunit erschuf. Zur aktuellen Inszenierung ihres Psycho-Thrillers Die zwei Gesichter des Januars berichten im Heft der Hauptdarsteller Viggo Mortensen und der Regisseur und Drehbuch-Autor Hossein Amini, der mit dieser sehenswerten Verfilmung sein Regie-Debüt gibt. Das Geheimnis der Krimi-Plots von Patricia Highsmith, die in ihrem Werk stets die dunkleren Aspekte der handelnden Personen zwischen psychologischem Schrecken und makaberen Morden auslotet, erforscht in Roman und Film ein ausführlicher Begleitartikel.
Weiterhin im Heft ist eine Werkschau der Superhelden des Marvel-Universums seit der Firmengründung als Comic-Verlag und eine Übersicht aller bisherigen und kommenden Verfilmungen bis zum Jahr 2016, die Vorschau auf die phantastischen Filmstarts im Juni, aktuelle DVD- und Blu-ray-Besprechungen, die Übersicht zu kommenden F&SF-Romanen mit Autoren-Kurzinterviews und im Games-Teil Entwickler-Gespräche zu den Fantasy-Games Bound by Flame und Dark Souls II sowie eine Übersicht zu neuen und empfehlenswerten Games kleiner und unabhängiger Spiele-Labels, die mit frischen Ideen und jeder Menge Spielspaß glänzen.
Die Juni-Ausgabe kann bereits seit Anfang Mai kostenlos auf der Magazin-Homepage www.fantasymagazin.de online durchgeblättert werden, und neben der nun erschienenen Print-Ausgabe im Zeitschriftenhandel gibt es das Heft auch als ePaper für PC, als App für Apple iOS, für Android im Google Play Store und bei Amazon für den Kindle Fire. Zudem kann man das Magazin auf Amazon im Abonnement beziehen.
Es ist noch gar nicht lange her, da schallte es aus den heiligen Hallen der Publikumsverlage: »Ach, dieses Selfpublishing. Das ist ja total niedlich. Aber ernst nehmen sollte man das nicht. Die wahren Helden der Literatur sind wir, die Verlage. Wir haben das grob seit der Jungsteinzeit gemacht und wir wissen wie das geht. Diese Amateure mit ihrem Geschreibsel das wir nicht haben wollen, darf man nicht ernst nehmen. Das mit dem Selfpublishing ist morgen wieder vorbei.«
War es aber nicht. Selfpublishing boomt, nicht nur in den USA, sondern auch hier bei uns. Und jetzt haben sogar die Verlage auf ihrem Literatenross erkannt, dass das a) nicht wieder so einfach weggeht und b) ordentliche Umsätze generiert werden. Und was ist die logische Konsequenz? Auf einmal will man auch ein Stück von diesem Kuchen haben. Die PR-Abteilungen salbadern natürlich was das Zeug hält, aber man sollte sich keinen Illusionen hingeben: Die machen das nicht aus Menschenfreundlichkeit, oder weil sie Selfpublisher so toll finden, sondern weil sie Kohle abseihen wollen.
Das ist aber auch ein grandioses Konzept: Man wartet einfach mal, ob einer dieser niedlichen Selfpublisher mit viel Mühsal und Arbeit erfolgreich ist – und erlaubt ihm dann gönnerhaft, doch im ach so tollen, namhaften Verlag zu veröffentlichen. Nachdem er bereits Bücher unters Volk geworfen hat, sich einen Namen gemacht und nachdem er sich schon den Arsch aufriss, um Werbung zu machen und auf den Sozialmedien eine Fanbase aufzubauen. Dann erst fragt man an. Prima Idee, nichts getan und trotzdem ein neues Produkt. Und dann speist man den Autor, nachdem er stumm vor Glück ob des Verlagsangebots den Knebel-Buyout-Vertrag unterschrieben hat, wie immer mit Peanuts ab.
Mal ganz deutlich: Selfpublishing und Verlage passen nicht zusammen. Der Kern der Idee beim Selbstveröffentlichen ist, dass man selbst veröffentlicht. In vielen Fällen ist der Hintergrund, dass eben diese Verlage die Romane gar nicht haben wollten und der Autor deswegen zur Selbsthilfe griff. Und mit was? Mit Recht! Wenn ihr zehn Bücher – egal ob als eBook oder CreateSpace-Printwerk – verkauft, dann habt ihr ein Vielfaches von dem eingenommen, was ihr bekommt, wenn ihr bei einem Verlag unterschreibt und dort hunderte abgesetzt werden. Und sie behaupten auch noch dreist, sie würden ja Werbung für euch machen. Tun sie nicht, wenn ihr nicht Hohlbein oder Heitz heißt. Wenn ihr das nicht glaubt, dann fragt mal vergleichsweise unbekannte Autoren, die bei Publikumsverlagen veröffentlicht haben. Werbung? Fehlanzeige. Ihr braucht die nicht, ihr braucht vielleicht einen Lektor, möglicherweise einen Coverdesigner, eventuell einen Dienstleister für Layout oder technische Umsetzung eines eBooks. Aber das sind dann Dienstleister, die ihr bezahlt und die euch deswegen hofieren. Im Normalfall suggeriert euch ein Verlag, dass ihr die Bittsteller seid, und benimmt sich entsprechend.
So ziemlich alle Selfpublishing-Dienstleister abseits von Amazon sind in Deutschland nun in Verlagshand. Billiges Bestseller-Scouting. Aber keine gute Nachricht, denn damit wird die Idee des Selfpublishing ad absurdum geführt. Ist es denn wirklich so erstrebenswert, unbedingt bei einem Verlag unterzukommen? Ich bezweifle es.
p.s.: Für die Nichtprogrammierer: das »!=« im Bild bedeutet »nicht gleich«
Im Februar 2013 hatte ich die Branchenplattform buchhandel.de besucht und einem Test unterzogen. Die Ergebnisse dieses natürlich rein subjektiven Tests sind mit »ernüchternd« nur sehr unzureichend zu umschreiben.
Damals hieß es kurz danach auf boersenblatt.net:
Wir wollen gemeinsam mit dem Buchhandel die Plattform in den nächsten Monaten komplett überarbeiten. Das betrifft zum Einen die Darstellung, die Suche und den Bestellprozess …
Da ich heute dank eines Backlinks nochmal über meinen Artikel gestolpert bin, dachte ich, ich könnte doch mal nachsehen, was sich da inzwischen getan hat, es sind ja immerhin fast 16 Monate vergangen. Mehr als genug Zeit, um die Plattform wie angekündigt zu verbessern.
Und was sehen meine Augen? Die Seite ist in exakt demselben traurigen Zustand wie zum Zeitpunkt meines Tests. Es gibt keinerlei Verbesserung oder auch nur minimalste Veränderungen an der Suche. Geänderte Bedingungen bei der Bestellung kann ich ebenfalls nicht feststellen. Auch das Design ist exakt dasselbe wie weiland, also altbacken und an den linken Rand gequetscht.
Ich habe mal die »normale«, also nicht die Profisuche, verwendet und nach »Alan Dean Foster« gesucht. Da gibt es tatsächlich Treffer. Fünf Stück. Wenn ich diese Suche bei Amazon eingebe, zeigen mir die 714 Treffer, die sich auch wirklich alle auf den US-Autor beziehen.
Bahnbrechend. Mit dieser Arbeitsverweigerung will man gegen Amazon anstinken?
Die nächste Runde im großen Amazon-Gebashe seitens der Buchbranche ist eingeläutet. Auf den einschlägigen Plattformen wie Börsenblatt.de und ähnlichen produzieren sich Figuren aus Börsenverein und restlicher Branche mit Schaum vor dem Mund ob der Unverschämtheiten Amazons.
Doch was ist passiert? Fangen wir mal damit an, dass gerade vor ein paar Tagen gemeldet wurde, Amazon habe beim Onlineverkauf von Büchern einen Anteil von ungefähr 80%. Das ist viel. Fast schon ein Monopol. Und was kann man machen, wenn man fast schon ein Monopol hat? Na klar: an der Preisschraube drehen. Und genau das macht Amazon gerade. Der US-Konzern verlangt von Verlagen statt der üblichen Rabatte auf eBooks in Höhe von 30% nun neuerdings 40 bis 50 %. Verlangen kann man das mal, ein Verlag muss darauf nicht eingehen. Amazon reagiert auf die Weigerung, indem sie die Bücher dieser Verlagsgruppe nur verzögert ausliefern.
Nein, das ist nicht nett. Echt nicht.
Und? Ich kann mich an Berichte erinnern, dass Thalia angeblich ganz ähnliche Nummern durchgezogen haben soll. Wenn man sich den Wünschen der Kette nicht unterwarf, dann wurden Bücher halt in der Besenkammer neben dem Notausgang ausgestellt, statt auf prominent platzierten Tischen. Wo blieb denn da der große Aufschrei? Oder anders gefragt: Warum jetzt das Geheule? Weil es damals quasi branchenintern blieb und heute Amazon als branchenfremde Firma dasselbe durchzieht – und man darf sich nur innerhalb der Buchbranche über den Tisch ziehen? Oder was?
Es ist immer wieder dasselbe: Die Buchbranche, allen voran der Börsenverein, deren Obermuftis regelmäßig Gift und Galle in Richtung Amazon speien, hätte sich schon vor Jahren auf den Arsch setzen müssen, um gemeinsam eine Plattform zu etablieren, die Amazon Paroli bieten kann, sowohl was das Angebot, aber auch die immense Kundenfreundlichkeit angeht. Einzelne oder der legendäre kleine Buchhändler können das nicht stemmen, eine ganze Branche aber schon. Doch stattdessen köcheln haufenweise Protagonisten eigene Süppchen, die allesamt mehr oder weniger unerfolgreich sind. Warum tun die das? Einfach: weil jeder von ihnen selbst das große Geld verdienen will und das dem Rest nicht gönnt. Das ist kurzsichtig und dumm.
Genauso kurzsichtig und dumm ist es, wenn man Nischenprodukte (gerade aus dem Phantastik-Bereich) in der Buchhandlung nicht bekommt, weil sie in irgendwelchen okkulten Katalogen nicht gelistet sind. Amazon hat die. Dann bestelle ich dort. Ähnliches gilt für englische Taschenbücher und eBooks: wenn die beim Buchhändler oder in Branchenshops das doppelte bis fünffache des Amazon-Preises kosten, dann ist auch hier klar, wo ich kaufe.
Der Ausweg: Eine große Plattform, vorurteilsfrei und gegen ein angemessenes Entgeld (und eben nicht mit völlig überteuerten Einstell- oder Jahresgebühren, und auch nicht mit überzogenen Verkaufsbeteiligungen) auch für die Produkte von Kleinverlegern und Indie-Autoren, kundenfreundliches Agieren, schnelle Lieferung. Faire Einbindung auch kleiner Buchhandlungen, denen man beispielsweise eBook-Käufe anteilig gutschreiben lassen kann. Das kann doch nicht so schwer sein, dass es in all den Jahren noch nicht geschafft worden ist? Und warum arbeitet keiner daran?
Solange die Branche sich lieber gegenseitig ausstechen will, wird Amazon der lachende Dritte bleiben. Wenn die Branche nicht schnell mit einem Angebot wie oben skizziert aus der Höhle kommt, das allerdings auch funktionieren muss (diverse hochgehypte Angebote der letzten Jahre waren unerträgliche Rohrkrepierer, weil man vorher nicht mal jemanden gefragt hat, der sich damit auskennt), dann bleibt Amazons Marktmacht erhalten und wird sich auch noch steigern.
Angesichts der Tatsache, dass die Buchbranche es aber seit Jahren nicht schafft, ein auch nur ansatzweise ähnlich attraktives Angebot auf die Beine zu stellen, und auch jetzt nichts davon zu sehen ist, halte ich das Dauergeheule für peinlich bis lächerlich.
Er kann mit E‑Readern überzeugen, die anders als der Kindle dem Kunden seine Freiheit lassen.
… dann kann ich das nur als Volksverdummungsversuch werten. Er hat offenbar noch nie versucht, ein mit Adobe DRM verseuchtes Buch auf einem eReader abseits des Kindle zu lesen. Wenn er das für »Freiheit lassen« hält, kann ich nur vorsätzliche Falschaussage oder massive Realitätsverluste vermuten.
Quintessenz: Liebe Buchbranche: Ruft nicht nach dem Gesetzgeber. Werdet einfach besser als Amazon. Wie wäre es damit? Dann wird auch wieder bei euch gekauft und Amazon könnte keine Raubritterkonditionen mehr verlangen (das macht dann vielleicht wieder irgendeine namhafte Buchhandelskette …). Wenn der Börsenverein hier federführend ist, dann stoppt das vielleicht sogar die Austrittswelle, die es gerade dem Vernehmen nach geben soll.
Ich würde wirklich gern wieder bei euch kaufen. Macht es mir doch einfach leicht, das auch zu können. Tretet gegenüber den Kunden sympathisch auf. Entschlackt euch. Gönnt euch gegenseitig Umsätze. Dann kann Amazon sehen, wo es bleibt.
p.s.: Ach ja – wenn euch das Verhalten Amazons so stört, dann verkauft doch einfach nicht mehr über die Plattform? Was? 80% Marktanteil? Ah so …
p.p.s.: Wenn das Freihandelsabkommen mit den USA durchgewunken wird, werdet ihr euch wundern, was Amazon dann noch alles kann …
Alle Fans der Steampunk-Romanreihe um Annabelle Rosenherz aus der virtuellen Feder von Anja Bagus dürfen sich freuen: ab heute ist der dritte Teil der Trilogie via Amazon erhältlich. Er trägt den Titel ÆTHERSYMPHONIE. Meine Rezension zum ersten Teil kann man an anderer Stelle hier auf PhantaNews lesen. Zum Inhalt:
Æther gestaltet die Welt neu. Jeden Tag werden Entdeckungen und Erfindungen gemacht, die das Leben, die Technik, Tiere und Menschen verändern. Heute noch Luftschiffkapitän, morgen ein Monster mit Fell und Krallen, Flügel und Schnabel. Niemand weiß, ob er am nächsten Tag mit einer seltsamen Fähigkeit erwacht.
Annabelle Rosenherz ist so eine Veränderte. Mit ihrer grünen Hand kann sie heilen und töten. Während die Welt sich langsam an die neuen Gegebenheiten gewöhnt, vermisst sie immer noch schmerzhaft ihren Vater, der nun seit zwei Jahren verschwunden ist.
Eine Spur führt nach Prag. Annabelle lädt ihre Freunde zu einer Fahrt auf der »Delfin«, einem experimentellen Luftschiff, ein. Während sie sich bemühen, der goldenen Stadt ihre Geheimnisse zu entlocken, werden Sucher zu Gesuchten und schließlich zu Gejagten.
ÆTHERSYMPHONIE ist als Taschenbuch (in Kürze) sowie als eBook (sofort) bei Amazon erhältlich. Das Werk ist mit 406 Seiten auch diesmal ein Ziegelstein (das ist die Schätzung, die Amazon beim eBook angibt, erfahrungsgemäß wäre es als Taschenbuch tatsächlich dicker). Für die gedruckte Ausgabe wird man 11,95 Euro berappen müssen, das eBook erhält man bereits für EUR 3,99.
Augen auf beim Bücherkauf: Amazon hat die Zuordnungen verstrubbelt, also nicht aus Versehen den zweiten Band kaufen!
Vor ein paar Tagen ging ein Rauschen durch den virtuellen Blätterwald. LucasFilm und Disney bekannt gegeben hatten, dass in Sachen STAR WARS das sogenannte »Expanded Universe«, also alle Inhalte in Büchern, Comics oder Rollenspielen weggehauen wird. Das war natürlich abzusehen, schon Onkel George hatte immer wieder betont, dass man sich möglicherweise nicht daran halten wird, solle es neue Kinofilme geben. Man darf nun natürlich schon die Frage stellen, warum all die Jahre dieser mords-Aufriss betrieben wurde und alle Inhalte von LucasFilm oder sogar Lucas selbst genehmigt werden mussten, wenn man es dann doch weghaut. Kathleen Kennedy von Lucasfilm sagte, dass man den Filmemachern »größtmögliche kreative Freiheiten« geben möchte. Und dabei war das Expanded Universe im Weg. Man will sich allerdings an Details daraus durchaus bedienen, es ist beispielsweise schon bekannt, dass manche Erfindungen aus dem West End Games-Rollenspiel erhalten bleiben, beispielsweise Sienar Fleet Systems, das Imperial Security Bureau oder der Inquisitor (die kommen alle schon in REBELS vor).
Del Rey, wo die STAR WARS-Romane traditionell erscheinen, beruhigt die Fans ein wenig: die bisherige Romanreihe wird unter dem Titel LEGENDS weiterhin erhältlich bleiben. Zudem wird eine neue Serie gestartet, die zum aktuellen Serienuniversum passt. Das Erstaunliche daran ist die Ankündigung, dass ab sofort alle Romane Canon sein sollen. Das wird durch die Zusammenarbeit von Del Rey mit der neu gegründeten »Star Wars Story Group« sicher gestellt. Letztere wurde aus der Taufe gehoben, um die Serienkontinuität sicher zu stellen. Hoffen wir, dass es was nutzt.
Das erste Buch zum Serienreboot ist ein Prequel zur im Herbst startenden Animationsserie STAR WARS: REBELS mit dem Titel STAR WARS: A NEW DAWN, stammt von John Jackson Miller, und erzählt die Vorgeschichte der beiden Hauptcharaktere Kanan Jarrus and Hera Syndulla und wie sich ihre Pfade zum ersten Mal kreuzen. Das Buch kommt erstmal als Hardcover auf den Markt, damit man daran und an der vergleichsweise teuren eBook-Fassung ordentlich verdienen kann. Es erscheint am 2. September 2014, kurz vor dem Start der neuen Fernsehserie.
Finde ich das alles gut oder schlecht? Ich weiß nicht so recht. Das »Expanded Universe« nimmt mir niemand weg. Wenn ich daraus etwas lesen oder darin spielen möchte, dann kann ich das tun, mein Schrank steht voller West End Games-Rollenspielzubehör und Romanen. Dass Jahrzehnte gewachsene und liebgewonnene Inhalte einfach so weggehauen werden ist unschön. Auf der anderen Seite sehe ich es positiv, dass tatsächlich etwas Neues, Unbekanntes im STAR WARS-Universum erzählt werden soll und kann, ohne von irgendwelchen Altlasten behindert zu werden (abgesehen vielleicht den Episoden eins und zwei, denn die sind ja genau wie CLONE WARS Canon).
Cover A NEW DAWN Copyright Del Rey, The Walt Disney Corporation und LucasFilm
Nach Spiele- und eBook-Paketen gibt es diesmal bei Humble Bundle etwas ganz Neues: Comics. Und nicht irgendwelche, nein, es dreht sich um DOCTOR WHO! Allons‑Y!
Im Paket namens »The Humble Doctor Who Comics Bundle« sind über sechzig digitale Comics von IDW, die sich soweit ich das erkennen kann, alle um die neueren Doktoren der britischen Kultserie drehen, also die von Tennant und Smith dargestellten Inkarnationen. Wie immer gibt es verschiedene Stufen, die man erhält, je mehr Geld man investiert. Ab 15 Dollar gibt’s auch noch PRISONER OF TIME, diese Reihe dreht sich um alle bisherigen Doktoren. Aber bereits für den Mindesteinsatz erhält man ein beeindruckendes Paket. Oben drauf legt Humble Bunde noch ein Spiel für Android, nämlich DOCTOR WHO: LEGACY.
Bezahlt man mehr als den Durchschnitt, erhält man zudem demnächst Updates, die derzeitallerdings noch unbekannt sind. Die digitalen Comics sind selbstverständlich wie immer bei den Bundles DRM-frei und liegen in diversen Formaten vor, sodass man sie mit unterschiedlichen Lesegeräten nutzen kann. Und natürlich wird auch diesmal ein Teil der Einnahmen für wohltätige Zwecke gespendet.
Der Inhalt ist nicht verfügbar. Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst. Damit gelten die Datenschutzerklärungen der externen Abieter.
Vor Kurzem ist bei Voodoo-PressDaniel I. Russells Roman KOMM IN DIE DUNKELHEIT als Printversion erschienen (das eBook gibt es bereits seit Anfang März). Der Titel wurde in der Horror-Abo-Reihe des Verlags veröffentlicht. Zum Inhalt:
Mario Fulcinni: jung, erfolgreich, gutaussehend. Im Laufe seiner Karriere hat er mehr Ausschweifungen genossen, als jeder römische Imperator. Frauen, Partys, Drogen – doch er will mehr. Und genau dies verspricht jene geheimnisvolle Soirée … eine Erfahrung, die sein Leben verändern wird! Zitternd und dem strömenden Regen ausgesetzt, erreicht er das »Metus House.«
Sein Empfang: ein pausbäckiger, älterer Gentleman. Es ist Worth, Marios Gastgeber für den Abend.
Und die Tour beginnt … Ein Labyrinth aus heimtückischen Fallen und unheimlichen Geschöpfen erwartet ihn bereits.
Komm in die Dunkelheit!
Das Buch ist zum Preis von EUR 12,95 zu haben, erhältlich ist es direkt beim Verlag – dort gibt es auch eine Leseprobe – oder beispielsweise via Amazon. Eine eBook-Fassung ist wie bereits weiter oben angemerkt bereits erschienen, die ist für 3,99 zu haben.
Die bei Folgenreich erscheinende Hörspielreihe MARK BRANDIS nach den SF-Romanen des deutschen Autors Nikolai von Michalewsky kennen wir seit langem. Diese scheint offenbar erfolgreich zu sein, denn sie bekommt Zuwachs durch eine Prequel-Serie mit dem Titel MARK BRANDIS – RAUMKADETT. Allerdings sind für das Spinoff erst einmal nur sechs Episoden geplant, ich gehe davon aus, dass man die Marktakzeptanz testen möchte und die Serie weiterführt, wenn sie die Testballon-Epsioden gut verkaufen.
MARK BRANDIS – RAUMKADETT spielt am Ende des 21. Jahrhunderts vor den klassischen Serien-Episoden: Flotten von Raumschiffen sind im Weltraum unterwegs, um Planeten zu erforschen und zu besiedeln. Der junge Mark Brandis hat einen großen Traum: er will Raumfahrer werden! Doch schon in der Pilotfolge AUFBRUCH ZU DEN STERNEN verbockt er fast seine Chance, jemals zu diesen Sternen zu fliegen …
Die Prequel-Reihe wird wie die Mutterserie von Interplanar produziert. Die haben für MARK BRANDIS bereits diverse Preise eingeheimst: den Deutschen Phantastikpreis 2008, die Hörspiel-Awards in Gold, Silber, Bronze in den Jahren 2007 – 2009 sowie den Ohrkanus 2010 und 2011 in der Kategorie »Bestes Sounddesign« bzw. »Bestes Soundkonzept«.
Als Erzähler wurde Michael Lott wie gewohnt in der Person des erwachsenen Mark Brandis eingesetzt, der mit Blick auf die eigene Vergangenheit die Gedanken des jungen Mark Brandis teils ironisch, teils melancholisch kommentiert.
Die beiden ersten Episoden mit den Titeln AUFBRUCH ZU DEN STERNEN (Artnr. 0602537800193) und VERLOREN IM ALL (Artnr. 0602537800216) sind ab dem 23.05.2014 erhältlich. Die Laufzeiten sind 65 bzw. 57 Minuten, der Preis pro Folge beträgt in CD-Form 9,99 Euro. Weitere Informationen und eine Hörprobe auf der offiziellen Webseite zur Serie.
Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies und von eingebundenen Skripten Dritter zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest (Navigation) oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst Du Dich damit einverstanden. Dann können auch Cookies von Drittanbietern wie Amazon, Youtube oder Google gesetzt werden. Wenn Du das nicht willst, solltest Du entweder nicht auf "Akzeptieren" klicken und die Seite nicht weiter nutzen, oder Deinen Browser im Inkognito-Modus betreiben, und/oder Anti-Tracking- und Scriptblocker-Plugins nutzen.
Mit einem Klick auf "Akzeptieren" werden zudem extern gehostete Javascripte freigeschaltet, die weitere Informationen, wie beispielsweise die IP-Adresse an Dritte weitergeben können. Welche Informationen das genau sind liegt nicht im Einflussbereich des Betreibers dieser Seite, das bitte bei den Anbietern (jQuery, Google, Youtube, Amazon, Twitter *) erfragen. Wer das nicht möchte, klickt nicht auf "akzeptieren" und verlässt die Seite.
Wer wer seine Identität im Web schützen will, nutzt Browser-Erweiterungen wie beispielsweise uBlock Origin oder ScriptBlock und kann dann Skripte und Tracking gezielt zulassen oder eben unterbinden.