Er erhebt sich aus der Tiefe… und er hat Hunger!
In 80 Tagen um die Welt – mit Stil! Dieses vollmundige Versprechen der Carcharodon Shipping Company soll mit der Jungfernfahrt des neuesten und mehr als beeindruckenden Unterwasserkreuzfahrtschiffs Neptune auf die Probe gestellt werden.
Unter den Reisenden befindet sich auch Ulysses Quicksilver, der Dandy-Abenteurer und Held von Magna Britannia, um sich eine wohlverdiente Ruhepause nach den traumatischen Erlebnissen des 160. Thronjubiläums von Queen Victoria zu gönnen.
Doch bereits wenige Tage nach dem Besuch der Unterwasserstadt Pacifica kommt es zur Katastrophe. Ein brutaler Mord wird begangen, und kurz darauf wird die Neptune Opfer einer Sabotage, welche das Schiff in die bodenlose Tiefe des Meeres sinken lässt. Doch gefangen auf dem Meeresgrund, haben die Probleme für die Überlebenden gerade erst begonnen. Denn hier unten lauert ein jahrzehntealtes Geheimnis auf sie.
Der Leviathan ist erwacht und erhebt sich hungrig aus der Tiefe. Wenn er sich auf die Jagd begibt, wird niemand seiner urzeitlichen Wut entkommen …
Zusätzlich zum Roman enthält LEVIATHAN RISING auch die Kurzgeschichte VANISHING POINT, die einen Ausblick auf Band drei gewährt. Diese Geschichte ist keine Leseprobe, sondern ein eigenständiges Werk, welches sich zwischen den Bänden einreiht. Jonathan Green hat bereits 45 Bücher und unzählige Kurzgeschichten geschrieben, von Fantasy-Spielebüchern bis Doktor Who, Star Wars: The Clone Wars, Sonic the Hedgehog und Mutant Ninja Turtles.
Der Roman ist 430 Seiten stark und liegt als Klappenbroschur im Format 12,5 x 19,0 cm vor, er kostet 13,95 Euro, das eBook ist bereits für 4,99 Euro zu haben.
Im Luzifer-Verlag ist soeben der Roman DIE LETZTE PLAGE erschienen. Er wurde von F. Paul Wilson & Sarah Pinborough verfasst, die Handlung dreht sich um ein nach wie vor beliebtes Thema: Endzeit. Werbetext:
Das Leben kam einst aus Afrika … doch jetzt ist es der Tod.
Es verbreitet sich wie eine Seuche, doch es ist keine Krankheit. Medizin und Forschung sind hilflos gegen die tödliche Reaktion unseres Immunsystems auf den Biss einer afrikanischen Fliegenart. Milliarden Menschen sind bereits tot, und noch viele mehr werden sterben. Weltweit stürzen Regierungen, die Zivilisation bröckelt, und die Überlebenden haben panische Angst vor dem Tod aus der Luft.
Manche halten die neue Insektenart für eine zufällige Mutation, andere sagen, sie sei von Menschenhand erschaffen worden. Doch als die Hoffnung schwindet, rechtzeitig ein Gegenmittel zu finden, glauben die Meisten nur noch an Gottes Rache. Einst sandte er die Sintflut als Strafe für die Menschheit, nun verdunkelt er den Himmel mit tödlichen Fliegen. Und vielleicht ist an dieser Theorie sogar etwas dran, denn viele der Opfer berichten in ihren letzten Atemzügen von einer Vision Gottes.
Aber nicht jeder muss sterben. Einige Menschen scheinen immun zu sein. Sie nennen sich selbst die Mungus und predigen, die Plage als gottgegeben hinzunehmen. Sie ermutigen die Menschen, sich von den »Fliegen des Herrn« beißen zu lassen, um mit IHM im Jenseits vereint zu sein.
Nigel, ein Enthüllungsjournalist, sucht derweil im apokalyptischen Chaos des seuchenzerfressenen England nach Bandora, einem entführten afrikanischen Jungen. Die Suche nach der Wahrheit und seiner eigenen Erlösung treibt ihn fort von den unerträglichen Zuständen seines Privatlebens, direkt in die Arme des Hohepriesters der Mungu, eines Mannes, der seine Prophezeiungen in Rätsel verpackt und keinerlei Angst vor den tödlichen Fliegen hat.
Der Roman hat einen Umfang von 250 Seiten und liegt als Klappenbroschur im Format 12,5 x 19,0 cm vor. Die Taschenbuchausgabe kostet 12,99 Euro, für die eBook-Fassung muss man 4,99 auf den virtuellen Tisch legen.
Bereits Mitte November erschien im scholz-Verlag der SF-Roman DUNKELWÄRTS von Ulf Fildebrandt. Der Name könnte dem aufmerksamen PhantaNews-Leser bekannt vorkommen, er schrieb nämlich eine Kurzgeschichte für EXOTISCHE WELTEN, zu der auch ich eine Story beisteuern durfte. Zum Inhalt von DUNKELWÄRTS:
Eine Seite der Welt liegt immer in der Sonne. Auf der anderen herrschen Kälte und Finsternis. Diese Welt ist die Heimat von Tuoma Leta. Er lebt in der Lanet Republik, in der ewig währenden Dämmerung zwischen brennender Hitze und eisiger Kälte. Um gegen sein reiches Elternhaus zu rebellieren, lässt er sein bisheriges Leben zurück. Er führt eine Expedition dunkelwärts in die Nacht, um zu erforschen, was sich in der Finsternis des ewigen Eises verbirgt. Bereits die frühesten Legenden berichten von Göttern und Orten, an denen Menschen nicht willkommen sind. Was Tuoma jedoch in der Dunkelheit findet, übersteigt seine kühnsten Phantasien.
DUNKELWÄRTS liegt als Taschenbuch vor, das hat 362 Seiten und ist zum Preis von 12,95 zu haben. Eine eBook-Version habe ich leider vergeblich gesucht.
[Update:] Das eBook folgt in Kürze,
DUNKELWÄRTS
Ulf Fildebrandt
SF-Roman
November 2014
Taschenbuch, 362 Seiten
18,4 x 12,4 x 1,6 cm
EUR 12,95
ISBN-10:3956480775
ISBN-13:978–3956480775
scholz-Verlag
Spiegel Online erweist sich bekanntermaßen immer mal wieder gern als Grund für ausgiebiges Gesichtspalmieren; der eine nennt es Qualitätsjournalismus, der andere »wir wollen für diesen Onlinescheiß einfach kein Geld ausgeben«. Aktuell darf sich ein gewisser Arno Frank produzieren (Titel: »Hobbit« am Ende: Auf den Wolkenkuckuckskontinenten der Fantasy), der sich selbst als »leidenschaftlicher Tolkien-Verächter« bezeichnet und mit den Filmen um den HERRN DER RINGE und den HOBBIT »abrechnet«. Eigentlich wollte ich einen länglichen Rant schreiben, aber das ist gar nicht nötig, da der Artikel sich in seiner plumpen Art selbst als das entlarvt, was er ist: Das (und ich möchte an dieser Stelle Arno Frank zitieren) »gestelzte Geschwätz« eines Wichtigtuers und selbstverliebte Beleidigungen Andersdenkender, und – an erster Stelle – plumpe Trafficerzeugung.
Ich möchte nur kurz auf ein paar Punkte eingehen:
Frank glaubt, dass es mit der Fantasy jetzt vorbei ist, da der letzte Teil des HOBBIT in die Kinos kommt. Ich weiß nicht, wie groß sein Horizont ist, aber er scheint nah am Tellerand zu liegen, denn man sollte ihn mal mit der für ihn sicherlich erschreckenden Realität konfrontieren: Jener, dass Tolkiens Werk mitnichten die gesamte Fantasy ausmacht. Tatsächlich gibt es mehr Bücher und Filme in diesem Genre als jemals zuvor. Deswegen kaufen Sie besser eine größere Menge Leberkleister, um sich zu betäuben, denn: Es ist nicht Schluss mit der Fantasy, Herr Frank, ganz im Gegenteil.
Dann kommt das übliche Eskapismusgebashe, wie man es seit den 70ern aus den Reihen linker Intellektueller immer wieder vernimmt und zu dem man sich deswegen auch kaum äußernn muss, denn dazu ist bereits alles gesagt worden. Wer diesen uralten Thesen in Überschätzung der eigen Meinung noch immer nachhängt, und sich weigert, die Phantastik als literarisches und kulturelles Genre anzuerkennen, den kann man nur als evolutionsresistent bezeichnen.
Außerdem kennt er offensichtlich keine Phantastik-Anhänger, wenn er postuliert, dass diese sich in eine Fantasiewelt flüchten. Der weitaus größte Teil von jenen, die ich kenne (und ich kenne im Gegensatz zu Herrn Frank eine Menge) ist fest im Leben verankert, an der Realität interessiert und kann differenzierte Meinungen zu lokalen und weltpolitischen Ereignissen äußern. Weitaus differenzierter und inhaltlich fundierter übrigens, als dieser SpOn-Artikel zum Thema Fantasy.
Am Ende lässt er sich dann schließlich noch über Rollenspieler und LARPer aus, »organisiert in illusionsfördernden Gemeinschaften«, auch hier offensichtlich, ohne irgendeine Art von Sachkenntnis zu besitzen, deswegen nehmen wir auch das als das »gestelzte Geschwätz«, das es ist. Früher musste man ja zumindest rudimentäre Ahnung über das haben, worüber man schreibt, zu Zeiten des Qualitätsjournalismus scheint das nicht mehr nötig zu sein.
Eins ist für mich ganz klar: in der farb- und fantasielosen Welt eines Spießers wie Arno Frank möchte ich wirklich nicht leben und bin der Ansicht, dass deutlich mehr Fantasie und Vision in Politik und Wirtschaft nur gut tun könnten. Diese seine Welt hat aber wohl mit der von ihm so geliebten Realität auch nicht viel zu tun. Betrachten wir diesen Artikel also als das, was er tatsächlich ist: der verzweifelte Versuch eines sterbenden Mediums, mit dem Verriss eines populären Themas Traffic zu generieren. Hier, ihr könnt gern von mir auch noch ein paar Mitleidsklicks haben. Der Link steht oben.
p.s.: Ich persönlich halte das Werk Tolkiens übrigens für überbewertet (daraus habe ich nie einen Hehl gemacht), kann mich aber dennoch an den Filmen erfreuen und auch ansonsten Fantasy gut finden.
Es gab bereits Gerüchte, jetzt ist es offiziell: Marvel hat bestätigt, dass Benedict Cumberbatch im kommenden Film die Rolle von DOCTOR STRANGE übernehmen wird. Nachfolgend die komplette Pressemitteilung von marvel.com:
Benedict Cumberbatch has entered the world of the mystic arts.
The actor will star in Marvel’s »Doctor Strange«, scheduled to hit theaters November 4, 2016. The film, directed by Scott Derrickson with Jon Spaihts writing the screenplay, will follow the story of neurosurgeon Doctor Stephen Strange who, after a horrific car accident, discovers the hidden world of magic and alternate dimensions.
»Stephen Strange’s story requires an actor capable of great depth and sincerity,« said Producer Kevin Feige. »In 2016, Benedict will show audiences what makes Doctor Strange such a unique and compelling character.«
Cumberbatch rose to international prominence with his critically acclaimed turn as Sir Arthur Conan Doyle’s most famous creation in »Sherlock,« currently preparing its fourth season. The series’ most recent season earned Cumberbatch the Primetime Emmy Award for Outstanding Lead Actor in a Miniseries or a Movie in 2014, after winning the BAFTA/LA Britannia Award for British Artist of the Year in 2013.
Cumberbatch most recently starred in »The Imitation Game,« playing famed mathematician and logician Alan Turing, and will soon be seen in »The Hobbit: The Army of the Five Armies« as Smaug and the Necromancer. For the role of Smaug, Cumberbatch stepped into the world of motion capture to bring the dragon to life. He will next be seen in Scott Cooper’s film »Black Mass,« the story of Whitey Bulger coming to theaters next September, where he stars opposite Johnny Depp and Joel Edgerton.
The star’s other credits include the Academy Award-winning »12 Years a Slave,« »War Horse,« »Tinker Tailor Soldier Spy,« »August: Osage County,« »Star Trek Into Darkness,« »The Fifth Estate,« and »Parade’s End.« Benedict will be returning to the stage this summer in Hamlet at the Barbican with Lyndsey Turner directing. His last stage performance in Danny Boyle’s Frankenstein opposite Jonny Lee Miller awarded him the Olivier.
With »Doctor Strange,« Cumberbatch is just the latest actor to join the bold Phase 3 of the Marvel Cinematic Universe, introducing new heroes and continuing the adventures of fan favorites across multiple films.
Die Centfox möchte auch was vom Superhelden-Kuchen abhaben und plant fürs nächste Jahr einen Reboot der FANTASTIC FOUR in Filmform. Dei Fanmeinungen gehen wie immer weit auseinander, über das, was jetzt bereits bekannt ist. Unter anderem darüber, dass Josh Trank (CHRONICLE) Regie führt und dass der Neustart offenbar auf der ULTIMATE FANTASTIC FOUR-Comicreihe basiert.
Es spielen Miles Teller (WHIPLASH) als Reed Richards/Mr. Fantastic, Kate Mara (HOUSE OF CARDSs) als Sue Storm/Invisible Woman, Jamie Bell (SNOWPIERCER) as Ben Grimm/Thing und Michael B. Jordan (CHRONICLE) als Johnny Storm/Human Torch. An der Wahl von Jordan als Fackel scheiden sich in den USA mal wieder die Geister, weil er schwarz ist. Facepalm.
Die Zusammenfassung liest sich wie folgt:
THE FANTASTIC FOUR, a contemporary re-imagining of Marvel’s original and longest-running superhero team, centers on four young outsiders who teleport to an alternate and dangerous universe, which alters their physical form in shocking ways. Their lives irrevocably upended, the team must learn to harness their daunting new abilities and work together to save Earth from a former friend turned enemy.
Man darf gespannt sein, ob dieser Fassung der Heldentruppe ein besseres Schicksal beschieden ist, als den Vorgängern.
Logo Fantastic Four Copyright 20th Century Fox
Wer sich bereits gewundert hat, wo der aktuelle Phantastische Bücherbrief bleibt: Hier ist er. Auch im November hat Erik Schreiber wieder haufenweise Bücher gelesen und bespricht diese in seinem monatlich erscheinenden Rundbrief. Die Eröffnung machen leider wieder zwei kurze Nachrufe, diesmal auf Eckhard Schwettmann und Phyllis Dorothy James, Baroness James of Holland Park alias P.D. James.
Ansonsten natürlich wieder haufenweise Besprechungen aus den Gebieten Deutsche und Internationale Phantastik, Jugendliteratur, Krimi & Thriller, Magazine und Fanzines, Comics sowie Hörspiele & Hörbücher.
Der Phantastische Bücherbrief für den November 2014 mit der Nummer 613 kann wie immer hier kostenlos herunter geladen werden.
Man kann nur davon ausgehen, dass man bei DC Comics neidisch auf den immensen Erfolg der Marvel-Superhelden schielt, während die Umsetzungen der eigenen Spandexträger in Film und Fernsehen nur mäßig erfolgreich sind. Deswegen versucht man es immer wieder und diesmal trifft es Supermans Cousine SUPERGIRL, die bei CBS zu einer Fernsehserie gemacht werden soll.
Dabei soll es allerdings offenbar Änderungen an der Origin-Story geben, es soll sich um eine »neue Interpretation« der Figur handeln. Die Zusammenfassung
The series will follow Kara Zor-El, a Kryptonian girl who’s been hiding her powers here on Earth, but decides to embrace her powers, and become the hero she was always meant to be.
hört sich zwar noch ganz normal an, Gerüchten zufolge soll es im Serienuniversum allerdings keinen SUPERMAN geben, eine Tatsache, die Hardcore-Fans nicht erfreuen dürfte, die allerdings Sinn macht, denn Kara würde immer im Schatten ihres Cousins stehen. Hinter der Show steht verblüffenderweise unter anderem Greg Berlanti, der hat ARROW und FLASH für The CW gemacht, es könnte demnach sein, dass man diesem Sender auch die SUPERGIRL-Serie angeboten hatte, die jedoch der Ansicht waren, die Heldin passe nicht in ihr Portfolio.
Die Schlacht der fünf Heere in J.R.R. Tolkiens Mittelerde, der Übergang in Traumreiche und imaginäre Sphären und von Jugendlichen gerettete Fantasy-Welten wie Phantásien, Narnia und Oz sind die Themen der Dezember-Ausgabe 129, 12/2014, des monatlich erscheinenden Fantasyfilm-Magazins NAUTILUS – Abenteuer & Phantastik.
Hin und wieder zurück: Mit dem Kinostart von DER HOBBIT: DIE SCHLACHT DER FÜNF HEERE heißt es quasi, filmischen Abschied zu nehmen von Tolkiens Weltenschöpfung Mittelerde aus DER HERR DER RINGE und DER HOBBIT, die von Regisseur Peter Jackson in nunmehr sechs Filmen auf der Kinoleinwand in imaginäre Wirklichkeit verwandelt wurde. Die NAUTILUS liefert einen Rückblick auf die Produktionsgeschichte, Interviews mit Filmdarstellern sowie eine Analyse der entscheidenden Schlacht der fünf Heere zwischen Menschen, Zwergen, Elben, Orcs und Adlern. Zudem wirft die Ausgabe einen Blick auf die historischen Wurzeln von Mittelerde und des Ringkriegs anhand altenglischer Mythen um König Artus, Druiden, Kelten und Feen. Denn Tolkien betrachtete seine Erzählung ja nicht als erfundene Fantasy- oder Anderswelt, sondern als eine historische Vergangenheit des Nordwesten Europas in einer Zeit der Altvorderen irgendwann zwischen Antike und Mittelalter.
Durch verborgene Pforten erreichbare Anderswelten bilden denn auch den zweiten Themenblock dieser Ausgabe. Autoren wie Neil Gaiman, Anita Howard, Frank Beddor, Christian von Aster und Michael Endes Lektor Roman Hocke sprechen in Interviews über typischerweise von Jugendlichen gerettete Fantasy-Welten jenseits von magische Schwellen wie Phantásien, Narnia, Oz oder das Wunderland von Alice hinter den Spiegeln und ihre heutigen Erben und Epigonen. Auch in Neil Gaimans aktuellem Roman DER OZEAN AM ENDE DER STRAßE, in der finstere Wesen aus uralten Zeiten in unsere Welt eindringen wollen, sind Kinder sowohl die Retter wie Opfer. Eine Verfilmung ist bereits angekündigt.
Wie der Weltenwechsel in solche Traumreiche und imaginäre Sphären in modernen Fantasy-Filmen üblicherweise funktioniert, erläutert ein Hintergrundartikel. Und über die Suche nach dem Sinn des Lebens in einer dystopischen Zukunft erzählt im exklusiven Interview der Filmemacher Terry Gilliam zu seinem Film ZERO THEOREM, in dem Christoph Waltz die Hauptrolle spielt. Dazu gibt es eine umfassende Werkschau des Filmemachers.
Weitere Filmvorstellungen, Rezensionen zu DVDs, Games und Romanen, ein Interview mit dem Fantasy-Autor Bernd Perplies inklusive Leseprobe zu seinem in einer imaginären Antike angesiedelten Fantasy-Roman IMPERIUM DER DRACHEN, ein Gespräch mit dem Designer des Open World-Games MITTELERDE: MORDORS SCHATTEN, mehrere Werkstattberichte sowie Vorschauen auf kommende Filme und Romane schließen das Heft ab. Die komplette Dezember-Ausgabe kann bereits seit Anfang des Monats kostenlos auf www.fantasymagazin.de online durchgeblättert werden. Seit Mitte November gibt es die digitale Ausgabe und die Apps für alle Plattformen, und nun ist auch die Print-Ausgabe verfügbar.
Auf der Homepage gibt es auch schon einen Ausblick auf die Januar-Ausgabe. Dort gibt es dann Interviews mit George R.R. Martin und TV-Darstellern zu GAME OF THRONES mit Infos zur Staffel 5, ein Set-Interview zu Ridley Scotts Bibel-Epos EXODUS: GÖTTER UND KÖNIGE, Mythen und Fakten zum Tag der Toten anläßlich des Animationsfilms MANOLO UND DAS BUCH DES LEBENS von Guillermo del Toro sowie Einblicke in die Tricks und Techniken von Found Footage-Filmen.
NAUTILUS erscheint monatlich im Abenteuer Medien Verlag und kann im gutsortierten Zeitschriftenhandel, in Form von Apps, sowie über Amazon bezogen werden, dort jedoch nur im Abonnement.
Im Rahmen der Aktion Lieblingsbuch soll der Buchhandel (wieder mal) gestärkt werden. Leider ist die zugehörige Webseite weitestgehend sinnlos, da der Leser keinerlei relevanten Informationen über die Durchführung findet. Es sieht tatsächlich so aus, als solle ich in irgendeine Buchhandlung gehen, mir dann da ein Buch aussuchen, das wird dann irgendwie vom Autor signiert und ich bekomme es per Post zugeschickt. Oder wie?
Aha. Und da machen alle Autoren mit? Das glaubt doch keiner. Geht es wirklich um mein Lieblingsbuch, oder darf mein Lieblingsbuch nur eines der teilnehmenden Autoren sein? In dem Fall sähe ich nämlich schwarz. Wenn mein Lieblingsbuch von J.R.R. Tolkien sein sollte (was es nicht ist), wird der dann zum Zwecke des Signierens exhumiert oder eher durch einen Nekromanten beschworen? Warum gibt es auf der Webseite keinerlei weitere Details und Informationen zu der Aktion und deren Durchführung? Warum läuft die Liste der teilnehmenden Autoren als Ticker durch? (Webdesign wie im letzten Jahrtausend.) Warum ist die Seite nicht rechtskonform, weil jegliches Impressum fehlt?
Man möge mir vergeben, aber das ist in meinen Augen schon wieder so eine typisch halbgare Aktion der deutschen Buchbranche. Jedes doofe Faltblatt hat mehr Informationen als diese »Webseite«. Naja, #neuland halt.
Update [23.11.2014]: Man hat mich offenbar gelesen, denn inzwischen tauchte ein Impressumslink am unteren Seitenrand auf. Das ist allerdings in meinen Augen nach wie vor nicht rechtskonform, da es weder eine inhaltlich verantwortliche Person benennt (Stichwort: »Ladungsfähige Anschrift«), noch eine Kontaktmöglichkeit per Email und/oder Telefon.
Screenshot der Webseite Copyright Aktion Lieblingsbuch (ich hätte gern den tatsächlichen Betreiber genannt, aber da ein Impressum fehlt kann ich das leider nicht. Update: ich kann das leider immer noch nicht, da es jetzt zwar ein Impressum gibt, aber nicht ein Betreiber, sondern gleich vier genannt werden. Wo a die Rechte liegen kann ich leider nicht ermessen).
Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies und von eingebundenen Skripten Dritter zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest (Navigation) oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst Du Dich damit einverstanden. Dann können auch Cookies von Drittanbietern wie Amazon, Youtube oder Google gesetzt werden. Wenn Du das nicht willst, solltest Du entweder nicht auf "Akzeptieren" klicken und die Seite nicht weiter nutzen, oder Deinen Browser im Inkognito-Modus betreiben, und/oder Anti-Tracking- und Scriptblocker-Plugins nutzen.
Mit einem Klick auf "Akzeptieren" werden zudem extern gehostete Javascripte freigeschaltet, die weitere Informationen, wie beispielsweise die IP-Adresse an Dritte weitergeben können. Welche Informationen das genau sind liegt nicht im Einflussbereich des Betreibers dieser Seite, das bitte bei den Anbietern (jQuery, Google, Youtube, Amazon, Twitter *) erfragen. Wer das nicht möchte, klickt nicht auf "akzeptieren" und verlässt die Seite.
Wer wer seine Identität im Web schützen will, nutzt Browser-Erweiterungen wie beispielsweise uBlock Origin oder ScriptBlock und kann dann Skripte und Tracking gezielt zulassen oder eben unterbinden.