Bereits Mitte November erschien im scholz-Verlag der SF-Roman DUNKELWÄRTS von Ulf Fildebrandt. Der Name könnte dem aufmerksamen PhantaNews-Leser bekannt vorkommen, er schrieb nämlich eine Kurzgeschichte für EXOTISCHE WELTEN, zu der auch ich eine Story beisteuern durfte. Zum Inhalt von DUNKELWÄRTS:
Eine Seite der Welt liegt immer in der Sonne. Auf der anderen herrschen Kälte und Finsternis. Diese Welt ist die Heimat von Tuoma Leta. Er lebt in der Lanet Republik, in der ewig währenden Dämmerung zwischen brennender Hitze und eisiger Kälte. Um gegen sein reiches Elternhaus zu rebellieren, lässt er sein bisheriges Leben zurück. Er führt eine Expedition dunkelwärts in die Nacht, um zu erforschen, was sich in der Finsternis des ewigen Eises verbirgt. Bereits die frühesten Legenden berichten von Göttern und Orten, an denen Menschen nicht willkommen sind. Was Tuoma jedoch in der Dunkelheit findet, übersteigt seine kühnsten Phantasien.
DUNKELWÄRTS liegt als Taschenbuch vor, das hat 362 Seiten und ist zum Preis von 12,95 zu haben. Eine eBook-Version habe ich leider vergeblich gesucht.
[Update:] Das eBook folgt in Kürze,
DUNKELWÄRTS
Ulf Fildebrandt
SF-Roman
November 2014
Taschenbuch, 362 Seiten
18,4 x 12,4 x 1,6 cm
EUR 12,95
ISBN-10:3956480775
ISBN-13:978–3956480775
scholz-Verlag
Spiegel Online erweist sich bekanntermaßen immer mal wieder gern als Grund für ausgiebiges Gesichtspalmieren; der eine nennt es Qualitätsjournalismus, der andere »wir wollen für diesen Onlinescheiß einfach kein Geld ausgeben«. Aktuell darf sich ein gewisser Arno Frank produzieren (Titel: »Hobbit« am Ende: Auf den Wolkenkuckuckskontinenten der Fantasy), der sich selbst als »leidenschaftlicher Tolkien-Verächter« bezeichnet und mit den Filmen um den HERRN DER RINGE und den HOBBIT »abrechnet«. Eigentlich wollte ich einen länglichen Rant schreiben, aber das ist gar nicht nötig, da der Artikel sich in seiner plumpen Art selbst als das entlarvt, was er ist: Das (und ich möchte an dieser Stelle Arno Frank zitieren) »gestelzte Geschwätz« eines Wichtigtuers und selbstverliebte Beleidigungen Andersdenkender, und – an erster Stelle – plumpe Trafficerzeugung.
Ich möchte nur kurz auf ein paar Punkte eingehen:
Frank glaubt, dass es mit der Fantasy jetzt vorbei ist, da der letzte Teil des HOBBIT in die Kinos kommt. Ich weiß nicht, wie groß sein Horizont ist, aber er scheint nah am Tellerand zu liegen, denn man sollte ihn mal mit der für ihn sicherlich erschreckenden Realität konfrontieren: Jener, dass Tolkiens Werk mitnichten die gesamte Fantasy ausmacht. Tatsächlich gibt es mehr Bücher und Filme in diesem Genre als jemals zuvor. Deswegen kaufen Sie besser eine größere Menge Leberkleister, um sich zu betäuben, denn: Es ist nicht Schluss mit der Fantasy, Herr Frank, ganz im Gegenteil.
Dann kommt das übliche Eskapismusgebashe, wie man es seit den 70ern aus den Reihen linker Intellektueller immer wieder vernimmt und zu dem man sich deswegen auch kaum äußernn muss, denn dazu ist bereits alles gesagt worden. Wer diesen uralten Thesen in Überschätzung der eigen Meinung noch immer nachhängt, und sich weigert, die Phantastik als literarisches und kulturelles Genre anzuerkennen, den kann man nur als evolutionsresistent bezeichnen.
Außerdem kennt er offensichtlich keine Phantastik-Anhänger, wenn er postuliert, dass diese sich in eine Fantasiewelt flüchten. Der weitaus größte Teil von jenen, die ich kenne (und ich kenne im Gegensatz zu Herrn Frank eine Menge) ist fest im Leben verankert, an der Realität interessiert und kann differenzierte Meinungen zu lokalen und weltpolitischen Ereignissen äußern. Weitaus differenzierter und inhaltlich fundierter übrigens, als dieser SpOn-Artikel zum Thema Fantasy.
Am Ende lässt er sich dann schließlich noch über Rollenspieler und LARPer aus, »organisiert in illusionsfördernden Gemeinschaften«, auch hier offensichtlich, ohne irgendeine Art von Sachkenntnis zu besitzen, deswegen nehmen wir auch das als das »gestelzte Geschwätz«, das es ist. Früher musste man ja zumindest rudimentäre Ahnung über das haben, worüber man schreibt, zu Zeiten des Qualitätsjournalismus scheint das nicht mehr nötig zu sein.
Eins ist für mich ganz klar: in der farb- und fantasielosen Welt eines Spießers wie Arno Frank möchte ich wirklich nicht leben und bin der Ansicht, dass deutlich mehr Fantasie und Vision in Politik und Wirtschaft nur gut tun könnten. Diese seine Welt hat aber wohl mit der von ihm so geliebten Realität auch nicht viel zu tun. Betrachten wir diesen Artikel also als das, was er tatsächlich ist: der verzweifelte Versuch eines sterbenden Mediums, mit dem Verriss eines populären Themas Traffic zu generieren. Hier, ihr könnt gern von mir auch noch ein paar Mitleidsklicks haben. Der Link steht oben.
p.s.: Ich persönlich halte das Werk Tolkiens übrigens für überbewertet (daraus habe ich nie einen Hehl gemacht), kann mich aber dennoch an den Filmen erfreuen und auch ansonsten Fantasy gut finden.
Es gab bereits Gerüchte, jetzt ist es offiziell: Marvel hat bestätigt, dass Benedict Cumberbatch im kommenden Film die Rolle von DOCTOR STRANGE übernehmen wird. Nachfolgend die komplette Pressemitteilung von marvel.com:
Benedict Cumberbatch has entered the world of the mystic arts.
The actor will star in Marvel’s »Doctor Strange«, scheduled to hit theaters November 4, 2016. The film, directed by Scott Derrickson with Jon Spaihts writing the screenplay, will follow the story of neurosurgeon Doctor Stephen Strange who, after a horrific car accident, discovers the hidden world of magic and alternate dimensions.
»Stephen Strange’s story requires an actor capable of great depth and sincerity,« said Producer Kevin Feige. »In 2016, Benedict will show audiences what makes Doctor Strange such a unique and compelling character.«
Cumberbatch rose to international prominence with his critically acclaimed turn as Sir Arthur Conan Doyle’s most famous creation in »Sherlock,« currently preparing its fourth season. The series’ most recent season earned Cumberbatch the Primetime Emmy Award for Outstanding Lead Actor in a Miniseries or a Movie in 2014, after winning the BAFTA/LA Britannia Award for British Artist of the Year in 2013.
Cumberbatch most recently starred in »The Imitation Game,« playing famed mathematician and logician Alan Turing, and will soon be seen in »The Hobbit: The Army of the Five Armies« as Smaug and the Necromancer. For the role of Smaug, Cumberbatch stepped into the world of motion capture to bring the dragon to life. He will next be seen in Scott Cooper’s film »Black Mass,« the story of Whitey Bulger coming to theaters next September, where he stars opposite Johnny Depp and Joel Edgerton.
The star’s other credits include the Academy Award-winning »12 Years a Slave,« »War Horse,« »Tinker Tailor Soldier Spy,« »August: Osage County,« »Star Trek Into Darkness,« »The Fifth Estate,« and »Parade’s End.« Benedict will be returning to the stage this summer in Hamlet at the Barbican with Lyndsey Turner directing. His last stage performance in Danny Boyle’s Frankenstein opposite Jonny Lee Miller awarded him the Olivier.
With »Doctor Strange,« Cumberbatch is just the latest actor to join the bold Phase 3 of the Marvel Cinematic Universe, introducing new heroes and continuing the adventures of fan favorites across multiple films.
Die Centfox möchte auch was vom Superhelden-Kuchen abhaben und plant fürs nächste Jahr einen Reboot der FANTASTIC FOUR in Filmform. Dei Fanmeinungen gehen wie immer weit auseinander, über das, was jetzt bereits bekannt ist. Unter anderem darüber, dass Josh Trank (CHRONICLE) Regie führt und dass der Neustart offenbar auf der ULTIMATE FANTASTIC FOUR-Comicreihe basiert.
Es spielen Miles Teller (WHIPLASH) als Reed Richards/Mr. Fantastic, Kate Mara (HOUSE OF CARDSs) als Sue Storm/Invisible Woman, Jamie Bell (SNOWPIERCER) as Ben Grimm/Thing und Michael B. Jordan (CHRONICLE) als Johnny Storm/Human Torch. An der Wahl von Jordan als Fackel scheiden sich in den USA mal wieder die Geister, weil er schwarz ist. Facepalm.
Die Zusammenfassung liest sich wie folgt:
THE FANTASTIC FOUR, a contemporary re-imagining of Marvel’s original and longest-running superhero team, centers on four young outsiders who teleport to an alternate and dangerous universe, which alters their physical form in shocking ways. Their lives irrevocably upended, the team must learn to harness their daunting new abilities and work together to save Earth from a former friend turned enemy.
Man darf gespannt sein, ob dieser Fassung der Heldentruppe ein besseres Schicksal beschieden ist, als den Vorgängern.
Logo Fantastic Four Copyright 20th Century Fox
Wer sich bereits gewundert hat, wo der aktuelle Phantastische Bücherbrief bleibt: Hier ist er. Auch im November hat Erik Schreiber wieder haufenweise Bücher gelesen und bespricht diese in seinem monatlich erscheinenden Rundbrief. Die Eröffnung machen leider wieder zwei kurze Nachrufe, diesmal auf Eckhard Schwettmann und Phyllis Dorothy James, Baroness James of Holland Park alias P.D. James.
Ansonsten natürlich wieder haufenweise Besprechungen aus den Gebieten Deutsche und Internationale Phantastik, Jugendliteratur, Krimi & Thriller, Magazine und Fanzines, Comics sowie Hörspiele & Hörbücher.
Der Phantastische Bücherbrief für den November 2014 mit der Nummer 613 kann wie immer hier kostenlos herunter geladen werden.
Man kann nur davon ausgehen, dass man bei DC Comics neidisch auf den immensen Erfolg der Marvel-Superhelden schielt, während die Umsetzungen der eigenen Spandexträger in Film und Fernsehen nur mäßig erfolgreich sind. Deswegen versucht man es immer wieder und diesmal trifft es Supermans Cousine SUPERGIRL, die bei CBS zu einer Fernsehserie gemacht werden soll.
Dabei soll es allerdings offenbar Änderungen an der Origin-Story geben, es soll sich um eine »neue Interpretation« der Figur handeln. Die Zusammenfassung
The series will follow Kara Zor-El, a Kryptonian girl who’s been hiding her powers here on Earth, but decides to embrace her powers, and become the hero she was always meant to be.
hört sich zwar noch ganz normal an, Gerüchten zufolge soll es im Serienuniversum allerdings keinen SUPERMAN geben, eine Tatsache, die Hardcore-Fans nicht erfreuen dürfte, die allerdings Sinn macht, denn Kara würde immer im Schatten ihres Cousins stehen. Hinter der Show steht verblüffenderweise unter anderem Greg Berlanti, der hat ARROW und FLASH für The CW gemacht, es könnte demnach sein, dass man diesem Sender auch die SUPERGIRL-Serie angeboten hatte, die jedoch der Ansicht waren, die Heldin passe nicht in ihr Portfolio.
Die Schlacht der fünf Heere in J.R.R. Tolkiens Mittelerde, der Übergang in Traumreiche und imaginäre Sphären und von Jugendlichen gerettete Fantasy-Welten wie Phantásien, Narnia und Oz sind die Themen der Dezember-Ausgabe 129, 12/2014, des monatlich erscheinenden Fantasyfilm-Magazins NAUTILUS – Abenteuer & Phantastik.
Hin und wieder zurück: Mit dem Kinostart von DER HOBBIT: DIE SCHLACHT DER FÜNF HEERE heißt es quasi, filmischen Abschied zu nehmen von Tolkiens Weltenschöpfung Mittelerde aus DER HERR DER RINGE und DER HOBBIT, die von Regisseur Peter Jackson in nunmehr sechs Filmen auf der Kinoleinwand in imaginäre Wirklichkeit verwandelt wurde. Die NAUTILUS liefert einen Rückblick auf die Produktionsgeschichte, Interviews mit Filmdarstellern sowie eine Analyse der entscheidenden Schlacht der fünf Heere zwischen Menschen, Zwergen, Elben, Orcs und Adlern. Zudem wirft die Ausgabe einen Blick auf die historischen Wurzeln von Mittelerde und des Ringkriegs anhand altenglischer Mythen um König Artus, Druiden, Kelten und Feen. Denn Tolkien betrachtete seine Erzählung ja nicht als erfundene Fantasy- oder Anderswelt, sondern als eine historische Vergangenheit des Nordwesten Europas in einer Zeit der Altvorderen irgendwann zwischen Antike und Mittelalter.
Durch verborgene Pforten erreichbare Anderswelten bilden denn auch den zweiten Themenblock dieser Ausgabe. Autoren wie Neil Gaiman, Anita Howard, Frank Beddor, Christian von Aster und Michael Endes Lektor Roman Hocke sprechen in Interviews über typischerweise von Jugendlichen gerettete Fantasy-Welten jenseits von magische Schwellen wie Phantásien, Narnia, Oz oder das Wunderland von Alice hinter den Spiegeln und ihre heutigen Erben und Epigonen. Auch in Neil Gaimans aktuellem Roman DER OZEAN AM ENDE DER STRAßE, in der finstere Wesen aus uralten Zeiten in unsere Welt eindringen wollen, sind Kinder sowohl die Retter wie Opfer. Eine Verfilmung ist bereits angekündigt.
Wie der Weltenwechsel in solche Traumreiche und imaginäre Sphären in modernen Fantasy-Filmen üblicherweise funktioniert, erläutert ein Hintergrundartikel. Und über die Suche nach dem Sinn des Lebens in einer dystopischen Zukunft erzählt im exklusiven Interview der Filmemacher Terry Gilliam zu seinem Film ZERO THEOREM, in dem Christoph Waltz die Hauptrolle spielt. Dazu gibt es eine umfassende Werkschau des Filmemachers.
Weitere Filmvorstellungen, Rezensionen zu DVDs, Games und Romanen, ein Interview mit dem Fantasy-Autor Bernd Perplies inklusive Leseprobe zu seinem in einer imaginären Antike angesiedelten Fantasy-Roman IMPERIUM DER DRACHEN, ein Gespräch mit dem Designer des Open World-Games MITTELERDE: MORDORS SCHATTEN, mehrere Werkstattberichte sowie Vorschauen auf kommende Filme und Romane schließen das Heft ab. Die komplette Dezember-Ausgabe kann bereits seit Anfang des Monats kostenlos auf www.fantasymagazin.de online durchgeblättert werden. Seit Mitte November gibt es die digitale Ausgabe und die Apps für alle Plattformen, und nun ist auch die Print-Ausgabe verfügbar.
Auf der Homepage gibt es auch schon einen Ausblick auf die Januar-Ausgabe. Dort gibt es dann Interviews mit George R.R. Martin und TV-Darstellern zu GAME OF THRONES mit Infos zur Staffel 5, ein Set-Interview zu Ridley Scotts Bibel-Epos EXODUS: GÖTTER UND KÖNIGE, Mythen und Fakten zum Tag der Toten anläßlich des Animationsfilms MANOLO UND DAS BUCH DES LEBENS von Guillermo del Toro sowie Einblicke in die Tricks und Techniken von Found Footage-Filmen.
NAUTILUS erscheint monatlich im Abenteuer Medien Verlag und kann im gutsortierten Zeitschriftenhandel, in Form von Apps, sowie über Amazon bezogen werden, dort jedoch nur im Abonnement.
Im Rahmen der Aktion Lieblingsbuch soll der Buchhandel (wieder mal) gestärkt werden. Leider ist die zugehörige Webseite weitestgehend sinnlos, da der Leser keinerlei relevanten Informationen über die Durchführung findet. Es sieht tatsächlich so aus, als solle ich in irgendeine Buchhandlung gehen, mir dann da ein Buch aussuchen, das wird dann irgendwie vom Autor signiert und ich bekomme es per Post zugeschickt. Oder wie?
Aha. Und da machen alle Autoren mit? Das glaubt doch keiner. Geht es wirklich um mein Lieblingsbuch, oder darf mein Lieblingsbuch nur eines der teilnehmenden Autoren sein? In dem Fall sähe ich nämlich schwarz. Wenn mein Lieblingsbuch von J.R.R. Tolkien sein sollte (was es nicht ist), wird der dann zum Zwecke des Signierens exhumiert oder eher durch einen Nekromanten beschworen? Warum gibt es auf der Webseite keinerlei weitere Details und Informationen zu der Aktion und deren Durchführung? Warum läuft die Liste der teilnehmenden Autoren als Ticker durch? (Webdesign wie im letzten Jahrtausend.) Warum ist die Seite nicht rechtskonform, weil jegliches Impressum fehlt?
Man möge mir vergeben, aber das ist in meinen Augen schon wieder so eine typisch halbgare Aktion der deutschen Buchbranche. Jedes doofe Faltblatt hat mehr Informationen als diese »Webseite«. Naja, #neuland halt.
Update [23.11.2014]: Man hat mich offenbar gelesen, denn inzwischen tauchte ein Impressumslink am unteren Seitenrand auf. Das ist allerdings in meinen Augen nach wie vor nicht rechtskonform, da es weder eine inhaltlich verantwortliche Person benennt (Stichwort: »Ladungsfähige Anschrift«), noch eine Kontaktmöglichkeit per Email und/oder Telefon.
Screenshot der Webseite Copyright Aktion Lieblingsbuch (ich hätte gern den tatsächlichen Betreiber genannt, aber da ein Impressum fehlt kann ich das leider nicht. Update: ich kann das leider immer noch nicht, da es jetzt zwar ein Impressum gibt, aber nicht ein Betreiber, sondern gleich vier genannt werden. Wo a die Rechte liegen kann ich leider nicht ermessen).
Das ist doch mal eine Meldung für SF-Fans. Jonathan Nolan (PRESTIGE, DARK KNIGHT, DARK KNIGHT RISES) ist der Bruder von Christopher, er ist Drehbuchautor und die beiden haben soeben gemeinsam INTERSTELLAR abgeliefert. Jonathan tut sich laut The Wrap mit HBO und Warner Bros. Television zusammen, um eine Fernsehserie nach den ersten drei Büchern von Isaac AsimovsFOUNDATION-Trilogie zu realisieren. Das dürfte wohl der feuchte Traum aller Science Fiction-Freunde sein, denn wie man nicht erst seit GAME OF THRONES weiß, hat HBO genug Geld, um aufwändige Serien produzieren zu lassen.
Der erste Roman der Trilogie erschien im Jahr 1951 und trägt den Titel FOUNDATION. Er handelt um den genialen Mathematiker Hari Seldon, der sein Leben der Entwicklung eines wissenschaftlichen Konzeptes namens »Psychohistorie« verschrieben hat. Durch die Nutzung dieser Methode kann Seldon vorhersagen, dass der Fall des Galaktischen Imperiums unmittelbar bevor steht und eine 30000-jährige Zeit der Dunkelheit und Verzweiflung folgen wird, bevor ein neues Imperium entstehen kann. Seldon sieht allerdings einen anderen Weg, der zu einer weitaus schnelleren Formung einer Regierungsstruktur führen kann, und versammelt um sich eine Gruppe, die aus den kreativsten und intelligentesten Denkern der Galaxis rekrutiert wird. Diese sollen als neue Basis für die unsichere Zukunft der Menschheit dienen. Der zweite Roman trägt den Titel FOUNDATION AND EMPIRE, der dritte SECOND FOUNDATION. Die Serie wird ausschließlich auf diesen ersten drei Büchern der Reihe basieren.
Wow! Es sei allerdings noch abschließend bemerkt, dass weder HBO, noch Warner oder Nolan das bisher offiziell bestätigt haben. The Wrap sagen allerdings, dass die Informationen auf mehreren zuverlässigen Quellen beruhen.
Bild:: Isaac Asimov, von Rowena Morrill, GFDL, aus der Wikipedia
Als eBook ist bei Voodoo-Press soeben der Roman TODESZELLEN von Adam Millard erschienen. Es handelt sich dabei um den ersten Roman der Reihe THE DEAD. Wie man aus den Titeln unschwer entnehmen kann, geht es wieder einmal um eine Zombie-Apokalypse.
Als Häftling eines der schlimmsten Gefängnisse das man sich vorstellen kann, denkt Shane Bridge, dass er bereits alles gesehen hat. Umgeben von Mördern, Vergewaltigern, Gangstern und Pädophilen, hat Shane drei Jahre lang überlebt. Mit der Aussicht auf seine baldige vorzeitige Entlassung, steckt er große Hoffnung in seine Zukunft zusammen mit seiner Frau und seiner Tochter, die ihn zu Hause bereits sehnsüchtig erwarten.
Doch als ein neuer Häftling ankommt, der einen tödlichen Virus mit sich trägt, erkennt Shane schon bald, dass er seine Pläne zu überdenken hat und er von nun an um sein Überleben kämpfen muss.
Kaum hat sich der Virus ausgebreitet, verwandeln sich sowohl die Wachen, als auch die Insassen zu fleischfressenden Monstern. Nur wenige haben überlebt, zusammen überlegen sie, wie sie hier herauskommen …
… und wie sie am Leben bleiben können.
Es handelt sich um eine deutsche Erstveröffentlichung, die Übersetzung stammt von Michael Preissl. Aktuell ist zuerst einmal das eBook erschienen, die Printausgabe folgt im Dezember. Die eBook-Fassung kostet 4,99 Euro, für die 250 Seiten starke Printversion wird man 12,99 Euro berappen müssen, man kann diese ab sofort vorbestellen.
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