Buch

BATMAN und THE SHADOW-Crossover

Die Figur THE SHADOW, bekannt aus klas­si­schen Radio Dra­mas, Comics und einem moder­nen Kino­film, ist bekann­ter­ma­ßen eine der Inspi­ra­tio­nen für BATMAN. Da macht es irgend­wie Sinn, die bei­den Figu­ren in einem Cross­over zusam­men­zu­füh­ren. Übri­gens nicht zum ers­ten Mal, die bei­den tra­fen bereits in Bat­man #253 und Bat­man #259 auf­ein­an­der.

Dyna­mi­te Enter­tain­ment und DC Comics tun sich nun zusam­men, um erneut ein Cross­over zu ermög­li­chen. Autor Ste­ve Orlan­do und Gra­fik-Künst­ler Gio­van­ni Tim­pa­no sor­gen für die Umset­zung.

Bei frü­he­ren Zusam­men­künf­ten konn­ten sich die bei­den Figu­ren nicht so recht lei­den und Shadow ver­such­te her­aus­zu­fin­den, wer hin­ter der Mas­ke steckt. Im neu­en Comic sind sie gezwun­gen, zusam­men­zu­ar­bei­ten:

The World’s Grea­test Mys­tery. The World’s Grea­test Detec­ti­ve. They can bare­ly stand each other, so how will they pos­si­bly deal with the World’s Grea­test Evil? What lega­cy can two of the world’s most endu­ring icons of jus­ti­ce lea­ve once they dis­co­ver an anci­ent evil has been living insi­de the world they pro­tect for cen­tu­ries, atta­ched to its heart. Can Bat­man and the Shadow save the world wit­hout kil­ling it in the pro­cess?

Das Cross­over THE MURDER GENIUSES wird in den USA im Okto­ber erschei­nen.

Cover­ab­bil­dung Copy­right DC Comics und Dyna­mi­te Enter­tain­ment

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Interview bei Skoutz

Ich wur­de wie­der ein­mal inter­viewt. Dies­mal von Kay Noa von Skoutz, der Platt­form, die die gleich­na­mi­gen Awards ver­leiht. Da ist die von mir her­aus­ge­ge­be­ne Antho­lo­gie DIE STEAMPUNK-CHRONIKEN – MECHANISCHE GEISTER erfreu­li­cher­wei­se auf der Short­list gelan­det, soll­te ich mich eini­gen Fra­gen dazu und zu ver­wand­ten The­men wie dem Her­aus­ge­ben von Antho­lo­gien, Spu­ren von Steam­punk, gro­ßen Ver­la­gen oder Design­ka­ta­stro­phen stel­len.

Was dar­aus gewor­den ist, kann man in die­sem Arti­kel nach­le­sen.

Pro­mo­gra­fik Copy­right skoutz​.de

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Erschienen: SHERLOCK HOLMES UND DIE RUINEN VON ROUGEMONT

In der Rei­he BAKER STREET TALES ist im Aru­nya-Ver­lag eine wei­te­re Novel­le erschie­nen. Sie wur­de von Bar­ba­ra Büch­ner ver­fasst und trägt den Titel SHERLOCK HOLMES UND DIE RUINEN VON ROUGEMONT. Zum Inhalt:

Spur­los ver­schwin­den der Rei­he nach neun Men­schen in einem ver­fal­le­nen Glas­haus nahe den Klip­pen von Calais. Die Leu­te von Rouge­mont schrei­ben die Ereig­nis­se dem bös­ar­ti­gen Geist des frü­he­ren Besit­zers zu, wäh­rend Dok­tor Wat­son einen Bota­ni­ker zum See­len­le­ben der Pflan­zen befragt und Sher­lock Hol­mes zur all­ge­mei­nen Über­ra­schung einen Geis­ter­be­schwö­rer enga­giert. Eine kör­per­lo­se Stim­me ver­rät die Lösung …

Die Novel­le ist aus­schließ­lich als eBook erhält­lich, eine Print­aus­ga­be wäre ca. 70 Sei­ten stark, es kos­tet 2,99 Euro. Die Cover­ge­stal­tung samt Cover­gra­fik sowie Innen­il­lus­tra­tio­nen stam­men von Shi­ko­mo.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Aru­nya-Ver­lag

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Erschienen bei Periplaneta: KALION – DIE DUNKLE WUNDE

Als Fort­set­zung des ers­ten Ban­des KALION – DIE LAUTLOSE WOGE erschien soeben bei Peri­pla­ne­ta die Fort­set­zung KALION – DIE DUNKLE WUNDE von Aleš Pickar. Für das High Fan­ta­sy-Epos hat der Autor eine apo­ka­lyp­tisch-mit­tel­al­ter­li­che Welt mit eige­ner Spra­che, His­to­rie und sozia­len Struk­tu­ren erschaf­fen.

Klap­pen­text:

Unter dem gebro­che­nen Glanz des Stil­len Mah­ners am Fir­ma­ment dräut gro­ßes Unheil. Denn die Pele­o­ri schla­gen die Kriegs­trom­meln – was nie­mand so recht ernst neh­men will. Das Volk ver­gnügt sich wei­ter­hin sorg­los in Are­nen und Freu­den­häu­sern, nur ein zier­li­ches Mäd­chen, dem die Göt­tin Nio­be erschie­nen ist, pre­digt Ent­halt­sam­keit. Die eigen­sin­ni­ge Prin­zes­sin Line­der­i­on trifft nach lan­ger Rei­se auf ihren Bräu­ti­gam, aller­dings ist der Herr­scher des Ost­reichs anders als erwar­tet. Wäh­rend­des­sen treibt Tau­sen­de Mei­len ent­fernt die Schwä­ge­rin des Königs Bel­kar ihre umstürz­le­ri­schen Plä­ne vor­an. Doch alle Mäch­ti­gen des rau­en Kon­ti­nents Neroê ent­sen­den in die­sen Zei­ten heim­lich Spit­zel, Ass­as­si­ne und Lega­ten. Wer kann es da wagen, zwi­schen ehr­li­cher Hin­ga­be und eil­fer­ti­ger Dienst­be­flis­sen­heit, zwi­schen Freund und Feind zu unter­schei­den …

Die Print­aus­ga­be ist 330 Sei­ten stark und liegt als Klap­pen­bro­schur im For­mat 20,6 x 13,5 cm vor (ISBN: 978–3‑95996–042‑7), sie kos­tet 14,90 Euro. Das eBook (ISBN: 978–3‑95996–043‑4) ist zum Preis von 7,99 Euro erhält­lich.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Peri­pla­ne­ta

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Anmerkungen zur Ausschreibung REISEZIEL UTOPIA

Es scheint noch Erklä­rungs­be­darf zur Aus­schrei­bung zu REISEZIEL UTOPIA zu geben, denn es tauch­ten diver­se Fra­gen auf, die ich im Fol­gen­den zu klä­ren ver­su­che.

Nein, es muss nicht alles »Frie­de, Freu­de, Eier­ku­chen« sein. Es geht um eine grund­sätz­lich posi­ti­ve Gesell­schaft in der Zukunft. Dass auch die nicht ohne Kon­flik­te aus­kommt, erklärt sich von selbst. Zwei Bei­spie­le:

In STAR TREK han­delt es sich frag­los um eine posi­ti­ve Uto­pie. Der größ­te Teil der Men­scheit und der För­de­ra­ti­on ist tole­rant und offen. Eigen­hei­ten unter­schied­li­cher Spe­zi­es inner­halb der Völ­ker­ge­mein­schaft sieht man als Berei­che­rung und ver­sucht, auch mit den schwie­ri­ge­ren davon zurecht zu kom­men. Dass es den­noch Rei­bun­gen geben kann und wird, wenn bei­spiels­wei­se ein logi­scher Vul­ka­ni­er auf einen emo­tio­na­len Men­schen trifft, ist klar und war Grund­la­ge diver­ser Plots. Eben­so klar ist, dass es äuße­re Gegen­spie­ler wie Klin­go­nen, Romu­la­ner, Borg oder Feren­gi gibt – und selbst bei denen bemüht man sich eher um Ver­ständ­nis und fried­li­ches Zusam­men­le­ben. Das klappt aber nicht immer, und dann spre­chen auch mal die Waf­fen. Trotz­dem ist STAR TREK in der Prime-Zeit­li­nie gera­de­zu ein Para­de­bei­spiel für eine posi­ti­ve Uto­pie. nein, es darf lei­der kei­ne Fan­fic­tion ein­ge­reicht wer­den.

Eben­falls zu nen­nen wären Alan Dean Fos­ters Roma­ne aus dem Humanx-Uni­ver­sum. Men­schen und insek­to­ide Thranx haben es geschafft, trotz anfäng­lich schwe­rer Res­sen­ti­ments und Urängs­ten eine gemein­sa­me Zivi­li­sa­ti­on auf­zu­bau­en, die auf den ers­ten Blick posi­tiv uto­pisch ist. Dass es auf Hin­ter­wäld­ler­pla­ne­ten anders aus­se­hen kann, ist in einem SF-Set­ting so, aber dann wer­den halt Inspek­to­ren (Poli­zis­ten) geschickt, die nach dem Rech­ten sehen. Und auch da gibt es Ant­ago­nis­ten in Form der bies­ti­gen Ech­sen­ras­se A´Ann oder Kom­pli­ka­tio­nen durch pla­ne­ta­re Beson­der­hei­ten oder kos­mi­sche Phä­no­me­ne.

Hin­ter­grund der Idee ist die Sci­ence Fic­tion, die geschrie­ben wur­de, bevor Dys­to­pien en vogue wur­den: eine posi­ti­ve Sicht auf die Zukunft, auf die gesell­schaft­li­che und per­sön­li­che Ent­wick­lung und die Tech­nik. Oder neue Model­le des Zusam­men­le­bens.

Kei­ne Uto­pien sind bei­spiels­wei­se Gesell­schaf­ten die kom­plett glück­lich sind, weil sie im Dau­er­dro­gen­rausch exis­tie­ren, oder weil sie von irgend­wel­chen reli­giö­sen Kas­ten unter­drückt wer­den, die ihnen auf­ok­troie­ren, dass sie tooot­al glück­lich sind, weil Gott das so will.

Die Uto­pie soll­te schon echt sein. Uto­pien müs­sen nicht kon­flikt­frei sein. Kon­flik­te könn­ten bei­spiels­wei­se auch dar­aus ent­ste­hen, dass jemand ver­sucht, die Gesell­schaft zum Schlech­te­ren zu ver­än­dern, und dass es dage­gen Wider­stand gibt. Oder dass eine uto­pi­sche Gesell­schaft auf eine Pro­be gestellt wird, weil sie nicht von ihren Prin­zi­pi­en las­sen will, obwohl das Nach­tei­le bedeu­ten könn­te – aber auch da kommt man am Ende gestärkt her­aus her­vor.

Der Mög­lich­kei­ten gibt es vie­le.

Wer sie bis­her über­se­hen hat: Zur Aus­schrei­bung geht es hier lang.

Erschienen: ARMATIN – DIE AUSERWÄHLTEN von Mathias Leopold

Mit DIE AUSERWÄHLTEN ist der zwei­te Band aus der Sci­ence Fic­tion-Rei­he ARMATIN von Mathi­as Leo­pold erschie­nen.

Wäh­rend es im ers­ten Band, DIE ORLASIER, um die Erfor­schung einer nahe­zu erlo­sche­nen Spe­zi­es von genia­len Gen­tech­ni­kern ging, wen­det sich Leo­pold im zwei­ten Band dem gesam­ten Völ­ker­bund »Gemein­schaft« zu: Es geht jetzt nicht mehr nur um eine Mis­si­on oder eine Ver­tei­di­gung, alles scheint auf dem Spiel zu ste­hen. Mit den »Aus­er­wähl­ten«, einer Grup­pe von nicht näher bezeich­ne­ten über­mäch­ti­gen Wesen, wird eine der Par­tei­en vor­ge­stellt, die die Geschi­cke des Bun­des len­ken und die Macht an sich rei­ßen wol­len. Ihr Mot­to ist die Erret­tung der Gemein­schaft, aber ihre Metho­den pas­sen nicht dazu. Den Aus­er­wähl­ten, die im Ver­bor­ge­nen arbei­ten, gelingt es mehr und mehr, das Gefü­ge zu desta­bi­li­sie­ren und ihre eige­nen Leu­te an die Macht zu brin­gen, im Ver­such, eine neue Gesell­schaft zu erschaf­fen. Den Toach, einer tech­ni­sche Lebens­form und Grün­dungs­mit­glied der klas­si­schen Gemein­schaft, kommt dabei eine beson­de­re Rol­le zu, aber auch die Macht­ver­schie­bung auf der Hei­mat­welt der Men­schen, Arma­tin, geht auf das Kon­to der Aus­er­wähl­ten.
Das Buch beglei­tet erneut das gigan­ti­sche Raum­schiff Pul­sar auf ver­schie­de­nen Mis­sio­nen wie zum Bei­spiel der Ver­tei­di­gung gegen die vor­rü­cken­den Fen­or oder Ret­tungs­mis­sio­nen für die Dijyu. Die Pul­sar ist dabei immer im Zen­trum der Macht und Kapi­tä­nin Migasch­scher wird mehr und mehr zu einer der engs­ten Ver­trau­ten der neu­en Regie­rung.

Die Print­ver­si­on als Taschen­buch kos­tet 16,99 Euro (ISBN 978–3‑7448–1956‑5), die eBook-Fas­sung (ISBN 978–3‑7448–7821‑0) schlägt mit 6,99 Euro zu Buche.

Bis zum 20.06. ist das eBook zu einem Akti­ons­preis von €4,99 statt €6,99 zu haben.

Cover Copy­right Mathi­as Leo­pold

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DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 643

Soeben tru­del­te per Mail der neue PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF ein, der sich mit Büchern befasst, die Erik Schrei­ber im Mai 2017 gele­sen hat.

Dies­mal sind die bespro­che­nen Publi­ka­tio­nen aus den Berei­chen Deut­sche Phan­tas­tik, Inter­na­tio­na­le Phan­tas­tik, Jugend­li­te­ra­tur, Star Wars, Fan­zines und Maga­zi­ne sowie Comic.

Bei­spiels­wei­se Ju Honischs SEELENSPALTER, Jen­ni­fer Esteps KARMA GIRLS, Liz Jen­sens DAS NEUNTE LEBEN DES LOUIS DRAX, Chuck Wen­digs NACHSPIEL, die Aus­ga­be 434 des Maga­zins FOLLOW und VENOM SPACE KNIGHT von Rob­bie Thomp­son.

DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 643 liegt im PDF-For­mat vor und kann hier kos­ten­los her­un­ter gela­den wer­den.

Bücher­brief 643 Mai 2017 (PDF, ca 4 MB)

Erschienen: Marcus Cremers ARCHIBALD LEACH

Der voll­stän­di­ge Titel des Romans von Mar­cus Cremer wäre für die Über­schrift zu lang gewe­sen, denn er lau­tet: Archi­bald Leach und die Mons­tro­si­tä­ten des Mar­quis de Mor­te­m­ar­te. Wer die STEAMPUNK-CHRONIKEN liest kennt die bei­den Prot­ago­nis­ten des Romans bereits denn in GEISTERMASCHINEN befand sich eine Kurz­ge­schich­te mit ihnen. Dane­ben ent­stan­den zahl­rei­che wei­te­re Sto­ries mit Archi­bald Leach und Sarah Gold­berg. Jetzt gibt es den ers­ten Roman. Klap­pen­text:

Jeder exzen­tri­sche Held braucht eine star­ke Frau an sei­ner Sei­te … mit gela­de­nem Schuss­ei­sen und ohne Skru­pel.
Der eigen­sin­ni­ge Archi­bald Leach und die waf­fen­ver­narr­te Tüft­le­rin Sarah Gold­berg wer­den in die Machen­schaf­ten des skru­pel­lo­sen Mar­quis de Mor­te­m­ar­te hin­ein­ge­zo­gen. Der Schur­ke ver­wen­det Okkul­tis­mus, Voo­doo­kult und Äther­kraft, um die Welt mit sei­nen Mons­tro­si­tä­ten ins Cha­os zu stür­zen. Mit Hil­fe skur­ri­ler Ver­bün­de­ter, dubio­ser Arte­fak­te und Erfin­dungs­geist ver­su­chen die Aben­teu­rer den dro­hen­den Krieg zu ver­hin­dern. Dabei führt ihr Weg sie über vier Kon­ti­nen­te und die eige­nen Gren­zen hin­aus.

Das 600 Sei­ten star­ke Taschen­buch in Klap­pen­bro­schur und einer Cover­il­lus­tra­ti­on von Cover-Illus­tra­ti­on von Mar­tin Schlier­kamp erschien im Art Skript Phan­tas­tik-Ver­lag und kos­tet 15,80 Euro. Ob es eine eBook-Fas­sung gibt, sag­ten mir lei­der weder die Pres­se­mit­tei­lung noch Ama­zon.

Update: Dank an den Autor für den Hin­weis, dass das eBook zeit­gleich erschie­nen ist. Es kos­tet äußerst fai­re 4,99 Euro (epub ISBN: 978–3‑945045–59‑6, mobi ISBN: 945–3‑945045–58‑9).

Cover­ab­bil­dung Copy­right Art Skript Phan­tas­tik-Ver­lag

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Humble eBook Bundle mit Nebula Award-Gewinnern

Neben Com­pu­ter­spie­len bringt Hum­ble Bund­le auch immer wie­der mal eBook-Pake­te her­aus. Jetzt gibt es ein neu­es und das ist sehens­wert, denn es ent­hält aus­schließ­lich Bücher von SF-Autoren, die schon mal den Nebu­la Award gewon­nen haben.

Und das liest sich wie ein Who Is Who, denn dabei sind unter ande­rem:

Geor­ge R.R. Mar­tin, Shei­la Finch, Howard Wald­rop, Eliza­beth Ann Scar­bo­rough, Kel­ly Link, Har­lan Elli­son, Ray Brad­bu­ry, Neil Gai­man, John Brun­ner, Roger Zelaz­ny, Frank Her­bert und noch diver­se ande­re mehr.

Wer das kom­plet­te Paket aller eBooks haben möch­te, muss 20 Dol­lar aus­ge­ben und erhält dafür gan­ze 40 (!) bemer­kens­wer­te Bücher aus dem Bereich SF und Phan­tas­tik. Man kann aber auch deut­lich weni­ger aus­ge­ben und dann eben nur Tei­le des Gesamt­pa­kets bekom­men.

Erneut ein gran­dio­ses Bund­le – eine Akti­on, die in Deutsch­land dank der fos­si­len Buch­preis­bin­dung lei­der unmög­lich wäre.

Alle Infor­ma­tio­nen zum »Hum­ble Bund­le Super Nebu­la Aut­hor Show­ca­se« auf der zuge­hö­ri­gen Web­sei­te.

Buchbranche: Was Bertelsmann darf, darf Aldi noch lange nicht

Der­zeit freut man sich beim Bör­sen­blatt und anders­wo dar­über, dass ein Gericht Aldi Nord ver­bo­ten hat, Taschen­bü­cher für 1,99 Euro zu ver­kau­fen. Es han­delt sich dabei um Aus­ga­ben, die gegen­über den Ori­gi­nal In Sachen Lay­out und Umschlag ver­än­dert wur­den. Ich wür­de mal davon aus­ge­hen, dass sie auch eine ande­re ISBN hat­ten, auch wenn merk­wür­di­ger­wei­se in kei­nem der Arti­kel etwas dazu zu fin­den ist.

Die Genos­sen­schaft eBuch hat­te dage­gen geklagt und jetzt vor einem Esse­ner Gericht Erfolg gehabt, das unter­sag­te Aldi die Pra­xis. eBuch-Anwalt Peter Ehr­lin­ger sag­te dazu, dass »die Fest­set­zung unter­schied­li­cher End­prei­se für einen bestimm­ten Titel sach­lich gerecht­fer­tigt sein muss, so schrei­be es das Preis­bin­dungs­ge­setz vor«. Und dass gering­fü­gi­ge Ände­run­gen beim Buch­for­mat und Buch­de­ckel nicht aus­rei­chend sei­en.

Das ver­wun­dert mich ins­be­son­de­re des­we­gen, weil der berühmt-berüch­tig­te Ber­tels­mann Club das­sel­be jahr­zehn­te­lang ohne Bean­stan­dung durch­ge­führt hat­te. Na gut, nicht mit der­art dras­ti­schen Preis­un­ter­schie­den wie bei Aldi, aber ansons­ten war das Kon­zept nahe­zu iden­tisch.

Jetzt kann man mal über Fol­gen­des nach­den­ken: Ber­tels­mann gehört zur Buch­bran­che. Aldi nicht.

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