Die Figur THE SHADOW, bekannt aus klassischen Radio Dramas, Comics und einem modernen Kinofilm, ist bekanntermaßen eine der Inspirationen für BATMAN. Da macht es irgendwie Sinn, die beiden Figuren in einem Crossover zusammenzuführen. Übrigens nicht zum ersten Mal, die beiden trafen bereits in Batman #253 und Batman #259 aufeinander.
Bei früheren Zusammenkünften konnten sich die beiden Figuren nicht so recht leiden und Shadow versuchte herauszufinden, wer hinter der Maske steckt. Im neuen Comic sind sie gezwungen, zusammenzuarbeiten:
The World’s Greatest Mystery. The World’s Greatest Detective. They can barely stand each other, so how will they possibly deal with the World’s Greatest Evil? What legacy can two of the world’s most enduring icons of justice leave once they discover an ancient evil has been living inside the world they protect for centuries, attached to its heart. Can Batman and the Shadow save the world without killing it in the process?
Das Crossover THE MURDER GENIUSES wird in den USA im Oktober erscheinen.
Coverabbildung Copyright DC Comics und Dynamite Entertainment
Ich wurde wieder einmal interviewt. Diesmal von Kay Noa von Skoutz, der Plattform, die die gleichnamigen Awards verleiht. Da ist die von mir herausgegebene Anthologie DIE STEAMPUNK-CHRONIKEN – MECHANISCHE GEISTER erfreulicherweise auf der Shortlist gelandet, sollte ich mich einigen Fragen dazu und zu verwandten Themen wie dem Herausgeben von Anthologien, Spuren von Steampunk, großen Verlagen oder Designkatastrophen stellen.
Spurlos verschwinden der Reihe nach neun Menschen in einem verfallenen Glashaus nahe den Klippen von Calais. Die Leute von Rougemont schreiben die Ereignisse dem bösartigen Geist des früheren Besitzers zu, während Doktor Watson einen Botaniker zum Seelenleben der Pflanzen befragt und Sherlock Holmes zur allgemeinen Überraschung einen Geisterbeschwörer engagiert. Eine körperlose Stimme verrät die Lösung …
Die Novelle ist ausschließlich als eBook erhältlich, eine Printausgabe wäre ca. 70 Seiten stark, es kostet 2,99 Euro. Die Covergestaltung samt Covergrafik sowie Innenillustrationen stammen von Shikomo.
Als Fortsetzung des ersten Bandes KALION – DIE LAUTLOSE WOGE erschien soeben bei Periplaneta die Fortsetzung KALION – DIE DUNKLE WUNDE von Aleš Pickar. Für das High Fantasy-Epos hat der Autor eine apokalyptisch-mittelalterliche Welt mit eigener Sprache, Historie und sozialen Strukturen erschaffen.
Klappentext:
Unter dem gebrochenen Glanz des Stillen Mahners am Firmament dräut großes Unheil. Denn die Peleori schlagen die Kriegstrommeln – was niemand so recht ernst nehmen will. Das Volk vergnügt sich weiterhin sorglos in Arenen und Freudenhäusern, nur ein zierliches Mädchen, dem die Göttin Niobe erschienen ist, predigt Enthaltsamkeit. Die eigensinnige Prinzessin Linederion trifft nach langer Reise auf ihren Bräutigam, allerdings ist der Herrscher des Ostreichs anders als erwartet. Währenddessen treibt Tausende Meilen entfernt die Schwägerin des Königs Belkar ihre umstürzlerischen Pläne voran. Doch alle Mächtigen des rauen Kontinents Neroê entsenden in diesen Zeiten heimlich Spitzel, Assassine und Legaten. Wer kann es da wagen, zwischen ehrlicher Hingabe und eilfertiger Dienstbeflissenheit, zwischen Freund und Feind zu unterscheiden …
Die Printausgabe ist 330 Seiten stark und liegt als Klappenbroschur im Format 20,6 x 13,5 cm vor (ISBN: 978–3‑95996–042‑7), sie kostet 14,90 Euro. Das eBook (ISBN: 978–3‑95996–043‑4) ist zum Preis von 7,99 Euro erhältlich.
Es scheint noch Erklärungsbedarf zur Ausschreibung zu REISEZIEL UTOPIA zu geben, denn es tauchten diverse Fragen auf, die ich im Folgenden zu klären versuche.
Nein, es muss nicht alles »Friede, Freude, Eierkuchen« sein. Es geht um eine grundsätzlich positive Gesellschaft in der Zukunft. Dass auch die nicht ohne Konflikte auskommt, erklärt sich von selbst. Zwei Beispiele:
In STAR TREK handelt es sich fraglos um eine positive Utopie. Der größte Teil der Menscheit und der Förderation ist tolerant und offen. Eigenheiten unterschiedlicher Spezies innerhalb der Völkergemeinschaft sieht man als Bereicherung und versucht, auch mit den schwierigeren davon zurecht zu kommen. Dass es dennoch Reibungen geben kann und wird, wenn beispielsweise ein logischer Vulkanier auf einen emotionalen Menschen trifft, ist klar und war Grundlage diverser Plots. Ebenso klar ist, dass es äußere Gegenspieler wie Klingonen, Romulaner, Borg oder Ferengi gibt – und selbst bei denen bemüht man sich eher um Verständnis und friedliches Zusammenleben. Das klappt aber nicht immer, und dann sprechen auch mal die Waffen. Trotzdem ist STAR TREK in der Prime-Zeitlinie geradezu ein Paradebeispiel für eine positive Utopie. nein, es darf leider keine Fanfiction eingereicht werden.
Ebenfalls zu nennen wären Alan Dean Fosters Romane aus dem Humanx-Universum. Menschen und insektoide Thranx haben es geschafft, trotz anfänglich schwerer Ressentiments und Urängsten eine gemeinsame Zivilisation aufzubauen, die auf den ersten Blick positiv utopisch ist. Dass es auf Hinterwäldlerplaneten anders aussehen kann, ist in einem SF-Setting so, aber dann werden halt Inspektoren (Polizisten) geschickt, die nach dem Rechten sehen. Und auch da gibt es Antagonisten in Form der biestigen Echsenrasse A´Ann oder Komplikationen durch planetare Besonderheiten oder kosmische Phänomene.
Hintergrund der Idee ist die Science Fiction, die geschrieben wurde, bevor Dystopien en vogue wurden: eine positive Sicht auf die Zukunft, auf die gesellschaftliche und persönliche Entwicklung und die Technik. Oder neue Modelle des Zusammenlebens.
Keine Utopien sind beispielsweise Gesellschaften die komplett glücklich sind, weil sie im Dauerdrogenrausch existieren, oder weil sie von irgendwelchen religiösen Kasten unterdrückt werden, die ihnen aufoktroieren, dass sie toootal glücklich sind, weil Gott das so will.
Die Utopie sollte schon echt sein. Utopien müssen nicht konfliktfrei sein. Konflikte könnten beispielsweise auch daraus entstehen, dass jemand versucht, die Gesellschaft zum Schlechteren zu verändern, und dass es dagegen Widerstand gibt. Oder dass eine utopische Gesellschaft auf eine Probe gestellt wird, weil sie nicht von ihren Prinzipien lassen will, obwohl das Nachteile bedeuten könnte – aber auch da kommt man am Ende gestärkt heraus hervor.
Mit DIE AUSERWÄHLTEN ist der zweite Band aus der Science Fiction-Reihe ARMATIN von Mathias Leopold erschienen.
Während es im ersten Band, DIE ORLASIER, um die Erforschung einer nahezu erloschenen Spezies von genialen Gentechnikern ging, wendet sich Leopold im zweiten Band dem gesamten Völkerbund »Gemeinschaft« zu: Es geht jetzt nicht mehr nur um eine Mission oder eine Verteidigung, alles scheint auf dem Spiel zu stehen. Mit den »Auserwählten«, einer Gruppe von nicht näher bezeichneten übermächtigen Wesen, wird eine der Parteien vorgestellt, die die Geschicke des Bundes lenken und die Macht an sich reißen wollen. Ihr Motto ist die Errettung der Gemeinschaft, aber ihre Methoden passen nicht dazu. Den Auserwählten, die im Verborgenen arbeiten, gelingt es mehr und mehr, das Gefüge zu destabilisieren und ihre eigenen Leute an die Macht zu bringen, im Versuch, eine neue Gesellschaft zu erschaffen. Den Toach, einer technische Lebensform und Gründungsmitglied der klassischen Gemeinschaft, kommt dabei eine besondere Rolle zu, aber auch die Machtverschiebung auf der Heimatwelt der Menschen, Armatin, geht auf das Konto der Auserwählten.
Das Buch begleitet erneut das gigantische Raumschiff Pulsar auf verschiedenen Missionen wie zum Beispiel der Verteidigung gegen die vorrückenden Fenor oder Rettungsmissionen für die Dijyu. Die Pulsar ist dabei immer im Zentrum der Macht und Kapitänin Migaschscher wird mehr und mehr zu einer der engsten Vertrauten der neuen Regierung.
Soeben trudelte per Mail der neue PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF ein, der sich mit Büchern befasst, die Erik Schreiber im Mai 2017 gelesen hat.
Diesmal sind die besprochenen Publikationen aus den Bereichen Deutsche Phantastik, Internationale Phantastik, Jugendliteratur, Star Wars, Fanzines und Magazine sowie Comic.
Beispielsweise Ju Honischs SEELENSPALTER, Jennifer Esteps KARMA GIRLS, Liz Jensens DAS NEUNTE LEBEN DES LOUIS DRAX, Chuck Wendigs NACHSPIEL, die Ausgabe 434 des Magazins FOLLOW und VENOM SPACE KNIGHT von Robbie Thompson.
DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 643 liegt im PDF-Format vor und kann hier kostenlos herunter geladen werden.
Der vollständige Titel des Romans von Marcus Cremer wäre für die Überschrift zu lang gewesen, denn er lautet: Archibald Leach und die Monstrositäten des Marquis de Mortemarte. Wer die STEAMPUNK-CHRONIKEN liest kennt die beiden Protagonisten des Romans bereits denn in GEISTERMASCHINEN befand sich eine Kurzgeschichte mit ihnen. Daneben entstanden zahlreiche weitere Stories mit Archibald Leach und Sarah Goldberg. Jetzt gibt es den ersten Roman. Klappentext:
Jeder exzentrische Held braucht eine starke Frau an seiner Seite … mit geladenem Schusseisen und ohne Skrupel.
Der eigensinnige Archibald Leach und die waffenvernarrte Tüftlerin Sarah Goldberg werden in die Machenschaften des skrupellosen Marquis de Mortemarte hineingezogen. Der Schurke verwendet Okkultismus, Voodookult und Ätherkraft, um die Welt mit seinen Monstrositäten ins Chaos zu stürzen. Mit Hilfe skurriler Verbündeter, dubioser Artefakte und Erfindungsgeist versuchen die Abenteurer den drohenden Krieg zu verhindern. Dabei führt ihr Weg sie über vier Kontinente und die eigenen Grenzen hinaus.
Das 600 Seiten starke Taschenbuch in Klappenbroschur und einer Coverillustration von Cover-Illustration von Martin Schlierkamp erschien im Art Skript Phantastik-Verlag und kostet 15,80 Euro. Ob es eine eBook-Fassung gibt, sagten mir leider weder die Pressemitteilung noch Amazon.
Update: Dank an den Autor für den Hinweis, dass das eBook zeitgleich erschienen ist. Es kostet äußerst faire 4,99 Euro (epub ISBN: 978–3‑945045–59‑6, mobi ISBN: 945–3‑945045–58‑9).
Coverabbildung Copyright Art Skript Phantastik-Verlag
Neben Computerspielen bringt Humble Bundle auch immer wieder mal eBook-Pakete heraus. Jetzt gibt es ein neues und das ist sehenswert, denn es enthält ausschließlich Bücher von SF-Autoren, die schon mal den Nebula Award gewonnen haben.
Und das liest sich wie ein Who Is Who, denn dabei sind unter anderem:
George R.R. Martin, Sheila Finch, Howard Waldrop, Elizabeth Ann Scarborough, Kelly Link, Harlan Ellison, Ray Bradbury, Neil Gaiman, John Brunner, Roger Zelazny, Frank Herbert und noch diverse andere mehr.
Wer das komplette Paket aller eBooks haben möchte, muss 20 Dollar ausgeben und erhält dafür ganze 40 (!) bemerkenswerte Bücher aus dem Bereich SF und Phantastik. Man kann aber auch deutlich weniger ausgeben und dann eben nur Teile des Gesamtpakets bekommen.
Erneut ein grandioses Bundle – eine Aktion, die in Deutschland dank der fossilen Buchpreisbindung leider unmöglich wäre.
Derzeit freut man sich beim Börsenblatt und anderswo darüber, dass ein Gericht Aldi Nord verboten hat, Taschenbücher für 1,99 Euro zu verkaufen. Es handelt sich dabei um Ausgaben, die gegenüber den Original In Sachen Layout und Umschlag verändert wurden. Ich würde mal davon ausgehen, dass sie auch eine andere ISBN hatten, auch wenn merkwürdigerweise in keinem der Artikel etwas dazu zu finden ist.
Die Genossenschaft eBuch hatte dagegen geklagt und jetzt vor einem Essener Gericht Erfolg gehabt, das untersagte Aldi die Praxis. eBuch-Anwalt Peter Ehrlinger sagte dazu, dass »die Festsetzung unterschiedlicher Endpreise für einen bestimmten Titel sachlich gerechtfertigt sein muss, so schreibe es das Preisbindungsgesetz vor«. Und dass geringfügige Änderungen beim Buchformat und Buchdeckel nicht ausreichend seien.
Das verwundert mich insbesondere deswegen, weil der berühmt-berüchtigte Bertelsmann Club dasselbe jahrzehntelang ohne Beanstandung durchgeführt hatte. Na gut, nicht mit derart drastischen Preisunterschieden wie bei Aldi, aber ansonsten war das Konzept nahezu identisch.
Jetzt kann man mal über Folgendes nachdenken: Bertelsmann gehört zur Buchbranche. Aldi nicht.
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