Meist harmloser Nerd mit natürlicher Affinität zu Pixeln, Bytes, Buchstaben und Zahnrädern. Konsumiert zuviel SF und Fantasy und schreibt seit 1999 online darüber.
Huch! Auf einmal war Oktober … Wo ist der Sommer hin? Wie immer heißt es: neuer Monat neuer Bücherbrief, auch im September hat Erik Schreiber haufenweise Medien gelesen und schreibt darüber.
Diesmal geht es um die Themen deutsche und internationale Phantastik, Krimi & Thriller, Jugendliteratur, Magazine und Fanzines sowie Comics.
DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 673 liegt wie immer im PDF-Format vor und kann hier kostenlos herunter geladen werden.
Wenn sie bei Blizzard eins schon immer konnten, dann ist das grandiose Cinematics rendern. So auch der aktuelle Kurzfilm RECKONING zum neuesten Kapitel von BATTLE FOR AZEROTH.
Das ist wieder einmal ganz großartig gemacht und in Sachen Animation setzen sie nochmal einen drauf (ohne die Dramatik aus den Augen zu verlieren). Ausgesprochen positiv finde ich zudem, dass Sylvanas endlich ihre lächerliche Bikinirüstung losgeworden ist und was drunter trägt.
Ob nun Allianz oder Horde: Seid gewarnt, dass der Clip Spoiler enthält.
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Es wird für mich Zeit, die Oculus Quest (oder Rift) wieder aufzusetzen und den zweiten Teil des immersiven Abenteuers VADER IMMORTAL zu spielen. Die erste Episode hatte bereits einen Heidenspaß gemacht, die Fortsetzung ist soeben erschienen.
Perfect your lightsaber skills against terrifying new enemies, master the Force, and discover the truth of an ancient mystery beneath the fiery surface of Mustafar as you continue your journey into the heart of Darth Vader’s fortress.
Ich frage mich allerdings, was sie im zweiten Teil mit Vaders Stimme gemacht haben, die ist ja völlig daneben …
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Neulich wurde ja bestätigt, was lange ein Gerücht war: Es wird keinen Film, aber eine Serie auf dem Streamingdienst Disney+ um den Jedi Obi-Wan Kenobi geben, in der Ewan McGregor die Rolle wieder aufnehmen wird. Dazu gibt es jetzt ein paar Details.
Als Chefregisseurin wurde soeben Deborah Chow verpflichtet. Die hat schon für renommierte Serien wie MR. ROBOT und AMERICAN GODS gearbeitet und wirkt auch an THE MANDALORIAN mit. Geschrieben wird die Serie von Hossein Amini (The Alienist, Drive) und vermutlich einem Haufen weiterer Leute, die reinreden.
McGregor, Chow und Hosseini sind zudem ausführende Produzenten, zusammen mit LucasFilm-Chefin Kathleen Kennedy, Tracey Seaward (The Queen) und John Swartz (Rogue One).
Winzige Details gibt es auch zum Inhalt: Die Serie handelt acht Jahre nach REVENGE OF THE SITH.
Wie ich es erwartet habe, möchten weder Sony noch Marvel und Disney die Lizenz zum Geld drucken abgeben. Man hat sich über einen Verbleib des freundlichen Netzschwingers aus der Nachbarschaft im MCU geeinigt. Marvel Co-Chef und Produzent Kevin Feige sagte gegenüber Variety zum Deal:
I am thrilled that Spidey’s journey in the MCU will continue, and I and all of us at Marvel Studios are very excited that we get to keep working on it. Spider-Man is a powerful icon and hero whose story crosses all ages and audiences around the globe. He also happens to be the only hero with the superpower to cross cinematic universes, so as Sony continues to develop their own Spidey-verse, you never know what surprises the future might hold.
Da Sony die Rechte an Spider-Man (und weiteren Figuren aus dessen Umfeld) hält ist der Deal, dass die eigentlichen Rechteinhaber, also Marvel und Disney, fünf Prozent der Einnahmen aus Filmen und Merchandise erhalten. Vor gut einem Monat war bekannt geworden, dass die nun aber 50% forderten, darauf wollte Sony nicht eingehen.
Detail wie der getroffene Deal um Spidey im MCU zu behalten jetzt aussieht, sind nicht bekannt und die wollen die Verhandlungspartner offenbar auch unter Verschluss halten.
Promografik Spider-Man Copyright Sony Pictures
Irgendwie scheint es derzeit ein Revival von Actionfilmen im Stil der 80er zu geben. In PRIMAL sehen wir Nicolas Cage in einer Rolle, die wie eine Rolle für Nicolas Cage aussieht … ;)
Die Prämisse des Films ist wie folgt:
Als Frank Walsh (Nicolas Cage), ein Jäger und Sammler seltener und exotischer Tiere, einen unbezahlbaren weißen Jaguar für einen Zoo fängt, denkt er, dass es eine glatte Fahrt zum großen Geld werden wird. Aber das Schiff mit Franks kostbarer Fracht hat zwei Raubtiere in seinem Frachtraum eingesperrt: die Katze und einen politischen Attentäter, der in die USA ausgeliefert werden soll. Nachdem der Attentäter sich befreit hat – und dann den Jaguar und andere Tiere freilässt – streift Frank durch die engen Korridore des Schiffes, um seine Beute zu verfolgen, bis hin zum packenden, unerwarteten Höhepunkt.
PRIMAL wird in den USA am 8. November 2019 in »ausgewählten Kinos« starten. Einen termin für Deutschland gibt es nicht, ich würde mal vermuten, dass wir den nur auf Silberscheibe zu sehen bekommen. Schade eigentlich.
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Eigentlich ist die Oculus Quest eine ziemlich coole VR-Brille: Sie funktioniert kabellos und braucht auch dank inside-out-Tracking keine Leuchttürme mehr. Allerdings ist die Rechenleistung vergleichsweise beschränkt, da man keinen leistungsstarken Rechner in dem vergleichsweise kleinen Headset unterbringen kann, weiterhin ist man von der Akkulaufzeit abhängig. Und auch die Nutzung von Apps Dritter ist schwierig, man muss einige Klimmzüge und Sideloading auf sich nehmen, um Drittanbietercontent auf das Gerät zubringen, für Ottonormaluser vielleicht etwas nervig.
Es gibt auch Drittsoftware, die beispielsweise Steam VR auf die Brille streamt, das funktioniert aber eher schlecht und extrem ruckelig, so dass es nicht wirklich nutzbar ist.
Im November soll sich das ändern, denn für dann wurde »Oculus Link« angekündigt. Das ist keine Hardware, sondern eine Software, genauer ein Software-Update der Quest-Firmware, das die Titel von einem VR-tauglichen Rechner auf die Quest bringt. Das hat allerdings den Nachteil, dass man dann wieder eine Strippe benötigt, nämlich ein USB-C-Kabel vom Rechner zur Brille.
Es bleibt abzuwarten, ob das tatsächlich latenzfrei und mit ausreichender Framerate funktionieren wird.
Die erforderlichen Specs für den Rechner sind genauso wie bei der Rift:
Komponente
Empfohlene Spezifikationen
Mindestspezifikationen
Prozessor
Intel i5-4590/AMD Ryzen 5 1500X oder höher
Intel i3-6100/AMD Ryzen 3 1200, FX4350 oder höher
Grafikkarte
NVIDIA GTX 1060/AMD Radeon RX 480 oder besser
NVIDIA GTX 1050 Ti/AMD Radeon RX 470 oder besser
Alternative Grafikkarte
NVIDIA GTX 970/AMD Radeon R9 290 oder besser
NVIDIA GTX 960 4 GB/AMD Radeon R9 290 oder besser
Arbeitsspeicher
mind. 8 GB RAM
mind. 8 GB RAM
Betriebssystem
Windows 10
Windows 10
USB-Anschlüsse
1 x USB‑3.0‑Anschlüsse
1 x USB‑3.0‑Anschluss
Videoausgang
Kompatibler DisplayPort-Videoausgang
Kompatibler miniDisplayPort-Videoausgang
Promografik Oculus Link Copyright Oculus/Facebook
Wer sich für Blockbuster interessiert hat den Namen Kevin Feige sicher schon mal gehört. Das ist der maßgebliche Kopf hinter Marvel MCU-Filmreihe, die man heute unter der Bezeichnung THE INFINITY SAGA kennt, der also zehn Jahre MCU-Filme in AVENGERS: ENDGAME hat kulminieren lassen, etwas das im Kino so noch nie gemacht wurde.
Und der soll jetzt einen STAR WARS-Film produzieren, das melden verschiedene Quellen im Netz. Natürlich nicht alleine, sondern zusammen mit LucasFilm-Chefin Kathleen Kennedy. Mit dem Ende der Skywalker-Saga sucht man nach neuen Stoffen die erzählt werden können und man weiß, dass Feige ein STAR WARS-Fan ist.
Angeblich hat Feige sogar schon mit einem »bekannten Schauspieler« über eine Rolle in diesem Film gesprochen. Man darf annehmen, dass er produzieren wird, die Regie aber jemand anderer übernimmt. Wie wärs mit den Russo-Brothers? In dem Fall wäre ein Nerdgasm fällig.
Man darf schon gespannt sein, was Electronic Arts diesmal verbockt, um die Fans auf die Palme zu bringen, bei den letzten STAR WARS-Spielen haben sie es beinahe jedes Mal geschafft, insbesondere durch hirnrissige Lootboxen bei STAR WARS BATTLEFRONT II.
Als nächstes steht STAR WARS JEDI: FALLEN ORDER auf der Agenda. Darin geht es um den jungen Jedi Cal Kestis, der auf der Flucht vor dem Empire ist. Darüber hinaus sucht er in der Galaxis aber auch nach »etwas, das für das Imperium sehr wertvoll ist« und die versuchen ihn mit allen Mitteln zu hindern. Das Ganze handelt kurz nach Episode III – REVENGE OF THE SITH.
STAR WARS JEDI: FALLEN ORDER erscheint am 15. November 2019 für Windows, PS4 und XBox One. Ich werde vermutlich ein halbes Jahr warten, bis der Preis gefallen ist und es ein paar aussagekräftige Reviews gab.
Man muss aber tatsächlich sagen, dass das verteufelt gut aussieht. Falls jemand Cal Kestis bekannt vorkommt: Schaut mal bei GOTHAM nach … ;)
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Auch wenn ich selbst seit deutlich über 30 Jahren Science Fiction von Frauen lese, scheint das Thema im schnarchigen Deutschland sogar im Jahr 2019 immer noch ein schwieriges zu sein. Etliche alte Säcke aus dem alteingesessenen, deutschen Fandom sprechen Frauen in geradezu realitätsverweigernder Weise nach wie vor ab, SF schreiben zu können. Die Figuren könnten einem fast leid tun. In Verlagen wird bis heute darauf bestanden, dass weibliche Autoren für bestimmte Stoffe männliche Pseudonyme nutzen. Es ist kaum zu fassen, aber wahr.
Vielleicht weiß die oder der ein oder andere, dass ich als Alter Ego unter dem Namen Xanathon Dinge designe (das kann man sich auf Facebook oder auf xanathon.com ansehen, letztere Seite ist allerdings nicht auf dem neuesten Stand, ich arbeite dran).
Um deutschsprachige SF-Autorinnen zu unterstützen hebe ich folgenden Wettbewerb aus der Taufe:
Eine Autorin kann das oben gezeigte Cover von mir kostenlos für ein Buchprojekt bekommen (die Typografie ist nur ein vergleichsweise schnell hingeschludertes Beispiel ;) ). Bei diesem Buchprojekt muss es sich um Science Fiction handeln und die Hauptfigur muss weiblich sein. Teilnehmen dürfen Selfpublisherinnen und Autorinnen die für Klein- und Kleinstverlage schreiben (was ein Kleinverlag ist, ist bisweilen ein wenig schwierig zu definieren, Heyne oder Bastei sind jedenfalls keine, ich werde das entscheiden). Um an der Verlosung teilnehmen zu können schickt man mir eine Email an cover[at]xanathon[dot]com, angehängt ein Word‑, RTF- oder ODT-Dokument im Format A4, Schrift Times New Roman 12 Punkt. Das Dokument soll zwei Seiten haben: Auf der ersten Seite ein Pitch des Buches (also eine Zusammenfassung), die Information ob es sich um Selfpublishing oder ein Verlagsprojekt handelt, falls letzteres bitte Informationen zum Verlag, dann sollte der Verlag aber auch bereit sein, das Motiv zu nehmen). Auf der zweiten Seite eine Leseprobe, von der die Autorin glaubt, dass sie das Buch treffend wiedergibt.
Aus den Einsendungen werde ich eine wählen, die mir am besten gefallen hat und die Autorin bekommt dann die Covergrafik (2100 x 2800 Pixel). Bedingung ist allerdings, dass das Buch dann auch innerhalb von – sagen wir mal – drei Monaten erscheint, denn es wäre unfair gegenüber allen Teilnehmerinnen, wenn die Grafik nicht genutzt wird und verstaubt. Die Gewinnerin bzw. deren Verlag bekommen von mir nicht-exklusive (es wird nicht zusätzlich an Dritte vergeben, aber ich selbst möchte es auch rumzeigen können), zeitlich nicht begrenzte Nutzungsrechte an dem Bild, dafür wird xanathon.com im Impressum als Urheber genannt. Weitere Bedingung ist, dass ich das fertige Cover vor Veröffentlichung zu sehen bekomme und die Option habe, gar zu gruselige Typografie abzulehnen (wir können aber gern darüber reden, dass ich auch noch die Typografie fürs Frontcover mache, der Aufwand hält sich in Grenzen).
Einsendeschluss ist der 30.11.2019, danach sehe ich die Einsendungen durch und wähle eine Gewinnerin.
Ich freue mich auf Einsendungen. Wer einen Beitrag einsendet, erklärt sich mit den obenstehenden Bedingungen einverstanden.
Bitte teilt das in den einschlägigen Kanälen, denn es soll unter anderem auch ein wenig Sichtbarkeit fürs Thema erzeugen. Danke!
p.s.: Das Gewinnerbuch wird hier auf PhantaNews selbstverständlich gefeatured werden.
p.p.s.: Fragen können hier in den Kommentaren gestellt werden.
p.p.p.s.: Die Emailadressen werden nur für den Wettbewerb verwendet, nicht an Dritte weiter gegeben und nach Ende des Wettbewerbs gelöscht.
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