Meist harmloser Nerd mit natürlicher Affinität zu Pixeln, Bytes, Buchstaben und Zahnrädern. Konsumiert zuviel SF und Fantasy und schreibt seit 1999 online darüber.
WANDERLOST ist ein düsteres, atmosphärisches Computerspiel im Stil alter Japano-RPGs oder neuerer RPG Maker-Spiele.
Man übernimmt darin die Rolle von Cassandra, einer 22-Jährigen, die sich im Wald verirrt hat, nachdem sie versucht hatte, eine Abkürzung nach Hause zu nehmen. Es ist jedoch kein gewöhnlicher Wald – er hat eine dunkle, von Hexerei geprägte Vergangenheit und wird noch immer von Bewohnern heimgesucht, die Außenstehende nicht mögen. Um dem zu entkommen, muss man die dunklen Geheimnisse des Waldes entschlüsseln und seinen Bewohnern vielleicht helfen, einen Abschluss zu finden.
Das Spiel liegt nur für Windows vor, gesteuert wird mit den Cursortasten, Space und Shift. Man speichert, indem man seine Initialen in einen Baum schnitzt, nachdem man ein Messer gefunden hat.
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Nach den ersten vorsichtigen Versuchen mit deutschen Genre-Serien auf Netflix, scheint es jetzt so richtig loszugehen:
Constantin Film kündigt an, für den Streamingdienst eine Realserie nach der Horror-Videospielereihe RESIDENT EVIL (in japan: BIOHAZARD) zu produzieren. Allerdings wird es internationale Beteiligung geben und vermutlich dürfte auch Capcom ein Wörtchen mitzureden haben:
Showrunner ist Andrew Dabb, der war Autor und Co-Showrunner von SUPERNATURAL, was schon mal ein ziemlich guter Leumund ist. Ausführende Produzent°Innen sind Robert Kulzer (PANDORUM, RESIDENT EVIL: AFTERLIFE) und Oliver Berben (ER IS WIEDER DA) sowie Mary Leah Sutton (TELL ME A STORY, TIME AFTER TIME), es produziert Martin Moszkowicz von Constantin. Regie bei den ersten beiden von insgesamt acht Folgen führt Bronwen Hughes (THE WALKING DEAD).
Die Serie wird kein Spiel der Reihe nacherzählen, sondern eine ganz neue Story. Die ist auf zwei Zeitebenen angesiedelt:
In der ersten müssen die beiden vierzehnjährigen Schwestern Jade und Billie Wesker nach New Raccoon City ziehen, einer aus dem Boden gestampften Planstadt, gerade als sie mitten in der Pubertät stecken. Doch je mehr Zeit sie dort verbringen, desto klarer wird den beiden, dass diese Stadt mehr ist als es zunächst scheint und dass ihr Vater dunkle Geheimnisse verbirgt. Geheimnisse, die die Welt vernichten könnten.
Die zweite Erzählebene spielt mehr als zehn Jahre in der Zukunft: Es gibt nur noch weniger als fünfzehn Millionen Menschen auf der Erde. Und mehr als sechs Milliarden Monster – Menschen und Tiere, die mit dem T‑Virus infiziert sind. Die inzwischen dreißigjährige Jade kämpft in dieser neuen Welt ums Überleben, während Geheimnisse aus ihrer Vergangenheit – über ihre Schwester, ihren Vater und sie selbst – sie weiter verfolgen.
Der erste Teil von Capcoms RESIDENT EVIL-Reihe erschien 1996 und hat diverse Fortsetzungen sowie Verfilmungen nach sich gezogen.
Einen Starttermin gibt es noch nicht.
Und das ist meiner Ansicht nach auch der richtige Weg: Mit internationaler Crew arbeiten, um Drehbuch- und Inszenierungsdesaster wie DARK zu vermeiden. Deutsche Serien bei denen das TATORT-Drehbuch noch durchschimmert brauchen wir nun wirklich nicht. International Kooperationen können den deutschen Protagonisten allerdings helfen, eigene Genreserienfüße zu finden und innovativ zu sein, statt zu versuchen, platt internationale Produktionen schlecht zu kopieren. SPIDES hat das schon ganz okay aber mit Schwächen hinbekommen, ebenso BIOHACKERS.
[Gamescom] Wie angekündigt hat Blizzard anlässlich der Gamescom die erste Episode seiner animierten Steamingserie SHADOWLANDS AFTERLIVES online gestellt. Die trägt den Titel BASTION, ist knapp sieben Minuten lang und kommt eher minimalistisch animiert daher. Im Prinzip eine längere Fassung von Cinematics, die wir ähnlich schon früher gesehen haben (beispielsweise in WARBRINGERS für BATTLE FOR AZEROTH), aber wie immer bei Blizzard recht ansprechend gemacht (bei dem Geld, dass sie zur verfügung haben, wäre alles andere auch schwer verwunderlich).
Das Ganze soll Spieler und natürlich auch WOW-Neulinge auf SHADOWLANDS einstimmen.
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[Gamescom] Anlässlich der Gamescom hat Blizzard Enterteinment einen offiziellen Releasetermin für seine nächste WORLD OF WARCRAFT-Erweiterung mit dem Namen SHADOWLANDS verkündet. Es war nach Vorabinformationen lange »Ende September« vermutet worden, geworden ist es jetzt Ende Oktober 2020, genauer gesagt, der 27.10.2020.
In SHADOWLANDS scheint es ins Totenreich zu gehen, das bietet für Blizzard natürlich einen Haufen Möglichkeiten, die Spieler auf verblichene Charaktere treffen zu lassen. Vielleicht gibt es ein Wiedersehen mit Pamela Redpath aus Darrowshire (der Geist eines Mädchens, deren Puppe man im Rahmen einer Quest suchen musste)?
Und auch in SHADOWLANDS wird es natürlich wieder neues Gameplay geben, diesmal hat Blizzard sich für »Torghast Tower« an Roguelikes bedient, ein Genre, das ich nun nicht eben als innovativ bezeichnen würde, aber schauen wir mal, was sie darauf gemacht haben.
Für Unmut bei den Spielern wird möglicherweise der »Level Squish« sorgen, denn der Level Cap sinkt auf 60, aber letztendlich ist auch so etwas eigentlich unumgänglich, will man nicht irgendwann Level 1000-Charaktere herumlaufen haben. Ich hatte mir schon gedacht, dass sie das irgendwie unter 100 würden halten wollen.
[Gamescom] Der Überraschungserfolg FALL GUYS ist sicherlich das Spiel des Sommers 2020, ich hatte darüber bereits berichtet. Kurzfassung: Kurzweilig, schnelle Multiplayer-Matches im Stil von TAKESHI’S CASTLE. Ich hab das auch sofort gekauft und selbst wenn ich bisher kaum eine Schnitte hatte, macht das doch einen Haufen Spaß. Allerdings ist die Auswahl an Kursen leider arg klein ausgefallen, aber das wird in Kürze behoben, denn bereits im Oktober startet Staffel zwei mit neuen Möglichkeiten zu scheitern. :)
Und das ist auch dringend notwendig, um das Spiel attraktiv zu halten, aber wenn die Entwickler ständig neuen Content nachschieben, könnte das auch dauerhaft ein Knüller bleiben. Ich hoffe sehr, sie haben noch eine Menge neuer Level in petto.
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Es ist ein wenig kurzfristig, aber das muss einen heutzutage aufgrund der Bedingungen ja nicht wundern. Und wer sich nach Veranstaltungen sehnt, hat morgen in Wuppertal die Möglichkeit eine zu besuchen:
Comic- und Manga Fans können sich freuen. Nach der erfolgreichen ersten Open Air CMC am 2. Juliwochenende diesen Jahres, veranstalten wir am 29.08. unsere beliebte Convention erneut unter freiem Himmel. Und wie beim letzten Mal wird sie auf der Veranstaltungsfläche der CVJM-Bildungsstätte Wuppertal an der Bundeshöhe stattfinden.
Neben den zahlreichen talentierten ComickünstlerInnen, Mangaka, IllustratorInnen und GrafikerInnen, die an ihren Tischen zeichnen und signieren (Con-Hons nicht vergessen!), werden auch wieder viele HändlerInnen ihre Comics und Merchandise-Produkte feilbieten.
Als Ehrengäste erwarten wir auch diesmal den renommierten Mülheimer Comic-Künstler Christoph Heuer, der die neue, 156-Seiten starkes Graphic-Novel »Engels – Unternehmer und Revolutionär« vorstellen und mit einer Zeichnung signieren wird.
Unterstützt wurde der biographische Comic Roman im Übrigen vom Ministerium für Kunst und Wissenschaft NRW, der Stadt Wuppertal mit dem ENGELS 2020-TEAM sowie der Stadtsparkasse Wuppertal.
Zudem wird erstmals Joachim Sohn vor Ort sein. Neben seinem satirischen Roman »Wie ich Jesus Star Wars zeigte«, zu dem er auch das Cover gestaltet hat, wird es nach langem Warten endlich ein neues, illustriertes Buch mit den beliebten Katzendetektiven Sunnie & Polli von ihm geben. Zudem hat er sein erstes vollillustriertes Kinderbuch über die wahre Geschichte von Freddy, dem
Glücksschwein dabei.
Auch die Cosplayer dürfen sich auf ein besonderes Highlight freuen. Wir erwarten Thony von CosplayLand und Mr. Hightech, die die tollen Kostüme der Verwandlungskünstler in feinen Fotoshootings festhalten werden.
Die Hygieneregeln gelten selbstverständlich auch hier und werden von uns entsprechend kontrolliert. Aufgrund der notwendigen Registrierung müssen die Daten unserer Con-BesucherInnen zur potenziellen Nachverfolgung bei Ansteckungsszenarien vor Ort erfasst werden. Daher haben wir uns
für eine Tageskasse mit Einlass-Check entschieden. Wir bitten am Eingang daher um Geduld & Verständnis.
Der Eintrittspreis auf der Convention beträgt nur 5 Euro. Masken nicht vergessen und bitte Abstandsregeln einhalten. Der Eintritt für Kinder bis 12 Jahren in Begleitung von Eltern oder Erziehungsberechtigten ist frei.
Termin: Samstag, den 29.08.2020
Veranstaltungsort:
CVJM-Bildungsstätte Bundeshöhe 7 in 42285 Wuppertal
Open Air Convention auf den Wiesen der Bildungsstätte (Fläche ca. 3000 qm)
[Gamescom] Das dürfte eine der größten Überraschungen der Gamescom 2020 sein: Electronic Arts, Maxis und Lucasfilm lassen DIE SIMS (4) auf STAR WARS treffen. Es wird eine Erweiterung für das immer noch erfolgreiche Personensimulationsspiel THE SIMS 4 namens STAR WARS: JOURNEY TO BATUU geben, das dem Maxis-Game aus dem Jahr 2014 zahlreiche Elemente aus der SF-Saga hinzufügt. Irgendwie erinnert Batuu dabei schwer an den Themenpark Galaxy’s Edge …
Und das erscheint nicht etwa irgendwann, sondern bereits am 8.September 2020.
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[Gamescom] Ich muss zugeben, dass ich beim Intro dieses Videos zu STAR WARS: SQUADRONS Gänsehaut bekommen habe. Wer es noch nicht mitbekommen haben sollte: STAR WARS: SQUADRONS ist ein Raumkampfspiel im Geiste von X‑WING oder TIE-FIGHTER und den späteren Iterationen aus dem Hause LucasArts, bei dem man einen Piloten der Rebellion oder des Empire übernehmen kann.
Das Ganze handelt kurz nach der Schlacht um Endor und der Zerstörung des zweiten Todessterns. Es gibt eine Einzelspielerkampagne, man wird abwarten müssen, wie elaboriert die ist, denn der Fokus liegt offenbar auf Multiplayergefechten.
Und das alles in VR … (man kann allerdings auch ganz klassisch am Bildschirm spielen), die ROGUE ONE-PSVR-Demo aus BATTLEFRONT II war ja schon ein echter Knüller.
Eigentlich würde ich sagen: »Shut up and take my money, aber da Electronic Arts involviert sind, warte ich noch darauf, wie sie mir mit sinnlosen Seasons oder ähnlichen »Späßen« das Geld aus der Tasche ziehen wollen. Bezahlte Lootboxen sind nach dem letzten Desaster offenbar nicht mehr drin.
Was ich im Vorgucker beeindruckend finde ist die Mimik der NPCs. Die Zeiten von MASS EFFECT ANDROMEDA und seiner Fratzen scheinen vorbei zu sein.
Release von STAR WARS: SQUADRONS ist am 2. Oktober 2020.
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STAR WARS: SQUADRON Promo Copyright Electronic Arts
Normalerweise würde ich am Fachbesuchertag über die Computerspielemesse Gamescom laufen, um mir Spieleneuheiten, Hardware-Innovationen und Merchandise anzusehen und ein wenig mit Entwicklern in der IndieArena oder mit kleinen Developer aus aller Herren Länder zu plauschen. Für vorgebliche Blockbuster stundenlang angestellt hatte ich mich noch nie, dafür ist mir meine Zeit zu schade.
In diesem Jahr findet die Gamescom aus bekannten Gründen nur online statt. So weit so gut. Auch in diesem Jahr musste ich mich relativ aufwendig als Pressevertreter akkreditieren und dafür zulassen, dass Kölnmesse meine Daten an jeden Dritten weitergibt, der nicht bei drei auf dem Kölner Dom ist. Normalerweise nehme ich das für Exklusivinformationen in Kauf.
Ich habe mir die Webseite von Gamescom Now nach der Eingabe meines Pressecodes jetzt recht ausführlich angesehen, exklusive Informationen für Pressevertreter habe ich nicht gefunden. Dafür derselbe Akkreditierungsvorgang wie für eine »echte« Messe? Srsly?
Ich hätte von den Veranstaltern der angeblich größten Computerspielemesse auch innovativere Ansätze erwartet, als Videostreams und Youtube-Videos (das Eröffnungsvideo mit Scheuer und Bär habe ich mir nicht gegeben, die beiden CSU-Schaumschläger ertrage ich einfach nicht).
Es gibt eine Indie-Booth von einem Drittanbieter, bei der die Gamescom-Veranstalter irgendwie involviert sind, die ist Unity-basiert und im Browser ansehbar, benötigt allerdings eine zusätzliche Anmeldung, denn die Zugangsdaten zu Gamescom Now funktionieren nicht. Warum? Und natürlich räumen auch diese Anbieter sich wieder ein, meine Daten zu sammeln und großflächig an Dritte zu verteilen.
Ne, Leute, bei der angeblich weltgrößten Computerspielemesse hätte ich mir bei von den Veranstaltern deutlich innovativere und kreativere Konzepte versprochen, als Streams, Videos, zerfaserte, unheinheitliche Angebote ohne zentrales Login und fragwürdige Privatsphäre.
Ich werde trotzdem in den nächsten Tagen das ein oder andere Spiel zeigen, das mir auffällt.
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